Geht jetzt alles ganz schnell? Es wird wohl in den kommenden Tagen einen weiteren Abschied geben beim 1. FC Köln: Jakub Kaminski steht unmittelbar vor dem Abschied. Dabei scheint das Ziel aber überraschend nicht England zu sein.
Jakub Kaminski schwärmte von der Premier League, einige Clubs der Premier League begeisterten sich angeblich für den Polen. Doch aktuell deutet sich eine überraschende Wendung im Fall des Spielers der Geißböcke an. Demnach verlässt Kaminski den Verein Richtung Portugal.

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Immer wieder wurde in den vergangenen Wochen ein Wechsel des Polen zu Brighton & Hove Albion als das wahrscheinlichste Szenario beschrieben. In den polnischen und englischen Medien war davon allerdings recht wenig zu lesen – zumindest nie etwas konkretes. Und die Seagulls scheinen auch nicht das Rennen um den Linksaußen der Kölner zu machen. Vielmehr deutet aktuell viel auf einen Wechsel nach Portugal hin. Das kommt überraschend. Denn Kaminski machte nie einen Hehl daraus, dass er seine Zukunft in England sieht. Erst vor wenigen Wochen erklärte er in einem polnischen Interview, dass er seine Zukunft auf der Insel sehe. Dass er bereit sei für den nächsten Schritt. „In der Bundesliga zu spielen, war immer mein Traum. Aber nach 104 Spielen und vier Saisons ist die Premier League der nächste Traum. Sie ist die beste Liga der Welt. Ich würde mich dort gerne beweisen“, sagte Kaminski. Und der Nationalspieler wurde umgehend mit einigen Clubs der Premier League in Verbindung gebracht. Seine Spielweise passt auch nach England.
Benfica offenbar in der Pole-Position
Und doch scheint es nun eher Richtung Südwesteuropa gehen. Laut Tomasz Włodarczyk von Męskieki.pl steht der polnische Nationalspieler kurz vor einem Wechsel zu Benfica Lissabon. Der Journalist spricht von einem fortgeschrittenen Stadium. Tatsächlich laufen nach Informationen von come-on-fc.com die Gespräche bereits. Zwar liegt den Kölnern weiterhin kein konkretes Angebot vor. Doch das muss es auch nicht. Zunächst müssen sich Spieler und Verein einig werden, dann kann der aufnehmende Club die Ausstiegsklausel aktivieren und der FC müsste den Akteur abgeben, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Das hat man in Köln wohl ohnehin nicht mehr vor. Am Geißbockheim hat man schon lange mit einem Abgang des Polen gerechnet. Nicht nur das, er ist sogar in der Planung für den Kader für die kommende Saison fest eingeplant. Denn das Transferbudget würde sich umgehend um ein Vielfaches erhöhen. Geld, mit dem die Kölner bereits planen. Möglicherweise ist so der Fünf-Millionen-Euro-Transfer von Luka Lochoshvili auch zu interpretieren.
Die Kölner wollen noch auf mehreren Positionen nachbessern. Es besteht gleich an mehreren Stellen Bedarf. Dafür kann das nötige Kleingeld nun mal nicht schaden. Ein Wechsel des Polen wird wohl noch diese Woche finalisiert werden. Zum Trainingsauftakt am kommenden Montag wird Kaminski nicht mehr erwartet.
