“Als FC hast du immer den Traum“: Britta Carlson und die FC-Frauen hoffen aufs Finale

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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“Als FC hast du immer den Traum“: Britta Carlson und die FC-Frauen hoffen aufs Finale

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben sich im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig durchgesetzt. Das Team von Britta Carlson gewann das Duell zweier Bundesligisten mit 1:0. Die Trainerin zeigte sich anschließend stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft.

Nach dem Sieg gegen RB Leipzig war die Stimmung gut. FC-Trainerin Britta Carlson sprach unter anderem über den großen Traum vom Pokalfinale in der eigenen Stadt.

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Der 1. FC Köln darf weiter vom Endspiel im eigenen Stadion träumen. Die FC-Frauen sicherten sich mit einem 1:0-Erfolg gegen RB Leipzig das Ticket für das Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Gäste aus Leipzig hatten zwar mitunter mehr Spielanteile, fanden gegen die kompakte Spielweise des FC aber keine durchschlagenden Lösungen. Für Britta Carlson sei der Auftritt ihrer Mannschaft deshalb ein besonderer Grund zur Freude gewesen: „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft, die das wieder gezeigt hat, auch mit ein, zwei Ausfällen, die wir die Woche hatten, da so durchzukommen“, erklärte die Trainerin nach der Partie.

Britta Carlson „extrem stolz“ trotz AusfällenBritta Carlson „extrem stolz“ trotz Ausfällen

So fügte sich Weronika Zawistowska ins Lazarett ein. Die polnische Nationalspielerin habe unter der Woche im Training ohne Gegnereinwirkung einen Außenbandriss erlitten und werde erst in der übernächsten Woche wieder auf dem Platz stehen. Zudem fehlte Jil Schäfer aufgrund einer Nasennebenhöhlen-Entzündung. Die personellen Alternativen auf der Bank wurden daher immer knapper für Carlson. Gerade vor diesem Hintergrund habe ihr die Umsetzung des Matchplans gefallen. Ihre Mannschaft habe es geschafft, die Stärken des Gegners weitgehend zu unterbinden: „Wir sind eine Pressing-Mannschaft, wir sind eine Mannschaft, die eklig ist zu bespielen. Das haben wir heute extrem gut umgesetzt.“

Der Traum vom DFB-Pokalfinale in Köln 

Der Erfolg könnte für die Kölnerinnen auch emotional eine besondere Bedeutung entwickeln. Nach dem Schlusspfiff feierte die Mannschaft auf dem Rasen jedenfalls ausgelassen mit den Fans. Der DFB-Pokal hat mit dem Endspiel im RheinEnergieSTADION einen besonderen Reiz für den 1. FC Köln. „Als FC hast du immer den Traum, mal in Köln im Finale zu stehen. Das ist einfach etwas ganz Besonderes. Deine Heimatstadt, deine Fans, die da sind“, äußerte die Trainerin nach der Partie. Zwei Schritte sind bis dahin allerdings noch zu gehen.

Der Einzug ins Viertelfinale sei auch ein zusätzlicher Antrieb für die kommenden Aufgaben. Die bisherige Saison habe gezeigt, dass die Mannschaft trotz verschiedener Herausforderungen auf einem guten Weg sei. Der Erfolg gegen Leipzig könne dabei weiteres Selbstvertrauen geben.

Wiedersehen mit Leipzig in der Bundesliga 

In knapp einer Woche treffen beide Mannschaften erneut aufeinander, dann in der Bundesliga, aber wieder im Franz-Kremer-Stadion. Carlson wolle die Erkenntnisse aus dem Pokalspiel für die Vorbereitung nutzen. Trotz des Erfolgs gebe es genügend Ansatzpunkte: „Auch wenn wir es heute 1:0 gewonnen haben, sind trotzdem viele Dinge, an denen wir weiterarbeiten müssen. Das wissen wir auch.“ Und wenn die Mannschaft die Dinge beim Wiedersehen mit Leipzig umsetzt, stehen die Chancen gut, dass nach dem Schlusspfiff erneut gefeiert werden kann.

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FC-Frauen im Pokal-Viertelfinale: Der Traum vom Endspiel in Müngersdorf geht weiter

Die Spielerinnen des 1. FC Köln haben das Viertelfinale erreicht
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FC-Frauen im Pokal-Viertelfinale: Der Traum vom Endspiel in Müngersdorf geht weiter

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln stehen im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Kölnerinnen gewannen das Duell zweier Bundesligisten im Achtelfinale gegen ein offensivschwaches RB Leipzig mit 1:0 (1:0). Pauline Bremer war dabei die Matchwinnerin für den FC. Der Traum vom Finale im eigenen Stadion lebt damit weiter.

Nur noch zwei Spiele und es gibt das Endspiel im eigenen Wohnzimmer. Der FC hat im Pokal mit einem Erfolg über Leipzig das Viertelfinale erreicht. Paulie Bremer avancierte zur Woman of the match. Die Stürmerin scheiterte zunächst am Pfosten, erzielte später aber das Tor des Tages. Damit geht der Traum vom Finale im RheinEnergieStadion weiter.

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Kölns Trainerin Britta Carlson vertraute derselben Startelf wie in der Woche zuvor, als sich der FC in der Bundesliga zumindest in der ersten Hälfte beim VfL Wolfsburg teuer verkaufte. Am Ende stand seinerzeit eine 0:3-Niederlage. Die FC-Fans heizten ihrer Mannschaft beim Einlaufen mit einer Choreografie auf der Gegentribüne des Franz-Kremer-Stadions ein: „Nicht wecken! Drei Nächte bis zum Traum“, hieß es auf den begleitenden Transparenten. Drei Siege waren noch nötig für die Teilnahme am Endspiel im eigenen Stadion am 17. Mai in Müngersdorf.

Es waren allerdings die Gäste, die den ersten Nadelstich setzten. Die Ex-Kölnerin Marleen Schimmer schoss innerhalb des Strafraums am Kölner Tor vorbei (2.). Kurz danach konnte Lydia Andrade auf der Gegenseite von Nikoline Dudek Zentimeter vor dem Sechzehner nur mit einem Foul gestoppt werden, das mit einer gelben Karte geahndet wurde. Amelie Bohnen setzte den Freistoß knapp neben das Tor (4.). Und wenige Momente später fing Laura Feiersinger einen zu kurzen Abstoß der Torhüterin ab, passte zu Pauline Bremer, deren Direktschuss am Pfosten des Leipziger Tores landete (6.).

Pauline Bremer trifft erst den Pfosten, dann zum 1:0

Gehörte die Anfangsphase noch den Gastgeberinnen, wurde RB nach einer Viertelstunde stärker. Carlotta Imping konnte Schimmer nur mit einem Foul vor dem Sechzehner stoppen und sah die gelbe Karte (20.). Der anschließende Freistoß verpuffte immerhin ohne Torgefahr. Aber nur wenige Augenblicke später musste sich Lisa Schmitz gegen eine hohe Hereingabe von Schimmer am ersten Pfosten strecken und den Ball zur Ecke abwehren (22.). Die Kölnerinnen überstanden die Druckphase unbeschadet – und schlugen ihrerseits zurück. Pauline Bremer köpfte eine Flanke Carolin Elsens vom linken Flügel am Fünfer unhaltbar zum 1:0 ins Tor (35.).

Bis zur Halbzeit und auch zu Beginn des zweiten Durchgangs entwickelte sich ein ausgeglichenes Pokal-Duell, das sich zumeist nur zwischen beiden Strafräumen abspielte. Carolin Elsen hatte die beste Gelegenheit, scheiterte mit ihrem Schuss aber an Leipzigs Torfrau Elvira Herzog (65.). Den Kölnerinnen gelang es, die offensiv harmlosen Gegnerinnen vom eigenen Tor fernzuhalten, ohne allerdings selbst noch weitere Nadelstiche nach vorne zu setzen. Und so entschieden am Ende eine gelungene Flanke und der Kopfball von Pauline Bremer das Duell.

Das Viertelfinale im DFB-Pokal ist für den 10. und 11. März 2027 geplant. Für den FC kommt es zum schnellen Wiedersehen mit den Gästen aus Sachsen in der Bundesliga. Am 9. November (18 Uhr) steigt das Duell erneut im Franz-Kremer-Stadion.

1. FC Köln: Schmitz – Imping, Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll (86. Hendrich) – Feiersinger, Vogt – Elsen – Andrade (77. Donhauser), Bremer. Tor: 1:0 Bremer (35.). Zuschauer: 1841.

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Die Frauen des 1. FC Köln empfangen RB Leipzig – Lydia Andrade vor Wiedersehen mit Ex-Klub: „Es gibt nur einen Sieger“

Lydia Andrade vom 1. FC Köln
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Die Frauen des 1. FC Köln empfangen RB Leipzig – Lydia Andrade vor Wiedersehen mit Ex-Klub: „Es gibt nur einen Sieger“

Für Lydia Andrade kommt es im DFB-Pokal zum Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verein. Am Samstag (13 Uhr) empfängt der 1. FC Köln im Franz-Kremer-Stadion RB Leipzig.

Die Offensivspielerin blickt selbstbewusst auf das Duell und sagt, worauf es für den FC ankommen wird.

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Wenn der 1. FC Köln am Samstag um 13 Uhr im DFB-Pokal auf RB Leipzig trifft, ist es für Lydia Andrade auch ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verein. Eine besondere emotionale Bedeutung haben die Duelle für die Offensivspielerin allerdings nicht mehr: „Ich bin jetzt im zweiten Jahr in Köln und sehe es als ganz normales Spiel. Ich freue mich auf die Partie“, sagte Andrade im Gespräch mit come-on-fc.com. Einen besonderen Charakter habe die Begegnung dennoch: „Was das nächste Spiel aber auf jeden Fall besonders macht, ist, dass es ein Pokalspiel ist. Es gibt nur einen Sieger.“

„Wir müssen von der ersten Minute an zeigen, wer den Sieg am meisten will“

Auf dem Platz erwarte Andrade ein Duell zweier Mannschaften mit unterschiedlichen Ansätzen. Leipzig sei eher eine Mannschaft, die „zockt und von hinten herausspielt“ und dabei sehr mutig agiere. Der FC dagegen verstehe sich als aktive Pressing-Mannschaft und sei als Kollektiv sehr gut aufgestellt. Gerade deshalb verspreche sie sich eine spannende Begegnung. Entscheidend werde sein, welches Team den größeren Siegeswillen auf den Platz bringe: „Wir müssen von der ersten Minute an zeigen, wer den Sieg am meisten will – vor allem zu Hause. Dann bin ich überzeugt, dass es gut wird.“

Das Rezept für einen erfolgreichen Pokalnachmittag sei klar: „Wir müssen unseren Fußball spielen. Dann bin ich überzeugt, dass wir auch erfolgreich vom Platz gehen können.“ Selbstvertrauen dürfte den Kölnerinnen die jüngste Leistung beim Auswärtsspiel in Wolfsburg geben, auch wenn es am Ende nicht zu etwas Zählbarem reichte. „Leider sind wir dort nicht in Führung gegangen. Aber wir können unsere Leistung am nächsten Samstag bestätigen“, urteilte Andrade. Die Unterstützung der Fans soll dabei erneut ein wichtiger Faktor werden. Diese sei für sie persönlich von großer Bedeutung, denn die Anhänger seien unabhängig davon, ob der FC zu Hause oder auswärts spiele, immer dabei: „Das ist etwas sehr Schönes. Ich hoffe, dass wir sie am Ende auch belohnen können.“

“Dort fühle ich mich aktuell sehr wohl“

Mit dem bisherigen Saisonverlauf sei die Offensivspielerin sehr zufrieden. Der FC habe nach zwölf Punkten bereits eine bessere Ausgangslage als zum vergleichbaren Zeitpunkt der vergangenen Saison. Sie sei deshalb sehr froh über die Entwicklung der Mannschaft und überzeugt, dass Köln auch in Zukunft guten Fußball zeigen und damit noch viele Gegner überraschen könne. Persönlich hat Andrade ihren Platz inzwischen vor allem in der Sturmspitze gefunden. Zwar vermisse sie die Einsätze auf den Flügeln ein wenig, vorne könne sie ihre Stärken aber noch besser einbringen: „Dort fühle ich mich aktuell sehr wohl.“

Konkrete Vorgaben für ihre persönliche Torausbeute mache sie sich derweil nicht: „Solche Ziele sind immer ein bisschen schwierig, weil man sich damit selbst unter Druck setzt. Ich lasse die Spiele auf mich zukommen und habe keine konkreten Ziele, bei denen ich sage, dass ich in dieser Saison eine bestimmte Anzahl an Toren schießen möchte. Ich vertraue einfach darauf, dass es gut wird.“ Dass dieser Optimismus nicht selbstverständlich ist, wisse Andrade aus eigener Erfahrung. Ihr Weg beim FC sei nicht immer einfach gewesen. Die schwierige Phase habe sie jedoch zu der Person und Sportlerin geformt, die sie heute sei: „Der Glaube war wirklich der Schlüssel zum Erfolg. Ich war sehr geduldig mit mir selbst, auch wenn es Tage gab, an denen es wirklich nicht einfach war.“ Mittlerweile könne sie mit solchen Situationen deutlich besser umgehen und sie aus einer anderen Perspektive betrachten.

“Es gibt nur einen Sieger“

Dass sie ihren Weg in Köln fortsetzen möchte, unterstrich Andrade bereits mit ihrer Vertragsverlängerung bis 2028. Ausschlaggebend seien vor allem die Mannschaft, das Umfeld und die Spielweise des FC gewesen. Sie freue sich jeden Tag darauf, gemeinsam mit dem Team auf dem Platz zu stehen: „Ich habe mich hier wohlgefühlt. Und wenn man sich irgendwo wohlfühlt, ist es immer eine gute Entscheidung, langfristig dort zu bleiben.“

Am Samstag möchte Andrade nun mit ihren Mitspielerinnen dafür sorgen, dass dieses Wohlgefühl auch auf dem Platz eine Fortsetzung findet. Gegen ihren ehemaligen Verein zählt im Pokal schließlich nur ein Erfolg. Oder, wie sie es selbst formuliert: „Es gibt nur einen Sieger.“

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“Haben Gegner vor Probleme gestellt“: Britta Carlson betonte die positiven Punkte nach Wolfsburg-Pleite der FC-Frauen

Britta Carlson, Frauen-Trainerin des 1. FC Köln
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“Haben Gegner vor Probleme gestellt“: Britta Carlson betonte die positiven Punkte nach Wolfsburg-Pleite der FC-Frauen

Der Glaube allein reichte nicht, um die gewaltigen Berge in Wolfsburg zu versetzen. Die Fußballerinnen des 1. FC Köln mussten sich dem Schwergewicht VfL einmal mehr geschlagen geben. Nach dem Duell äußerte sich FC-Trainerin Britta Carlson.

Trainerin Britta Carlson lobte hinterher den Auftritt ihrer Mannschaft in der Anfangsphase, haderte aber mit der Chancenverwertung.

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Der Mittag in Wolfsburg begann noch verheißungsvoll für die Kölnerinnen. Pauline Bremer hatte die Führung für den FC auf dem Fuß, der Schuss landete jedoch am Pfosten. „Ich finde, dass wir gerade in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel abgeliefert haben“, analysierte die Trainerin Britta Carlson und ergänzte insbesondere mit Blick auf Bremers Aluminium-Treffer: „Wir müssen eigentlich durch einen guten Umschaltmoment in Führung gehen.“

“Da kann man unserer Torfrau keinen Vorwurf machen“

Genau hier sah Carlson letztlich einen qualitativen Unterschied zum Gegner: „Das ist, was eine Top-Mannschaft wie Wolfsburg auszeichnet, die im Gegenzug einen Fehler von uns relativ schnell bestraft. Uns hat da die Effizienz gefehlt in dem Moment.“ Dennoch freute sich die Trainerin, dass ihr Matchplan zumindest vor der Pause über weite Phasen aufging: „Ich glaube, wir haben den Gegner vor Probleme gestellt, mit einem vielleicht überraschend tieferen Pressing heute und einem eher situativen langen Pressing.“

Dennoch haderte die Übungsleiterin mit dem Ertrag: „Wenn du die Situation nicht für dich ausnutzt mit einem Tor, dann ist es schwierig. Dann entscheidet auch vielleicht in den Momenten wie in der zweiten Halbzeit die individuelle Klasse durch einen überragenden Freistoß. Da kann man unserer Torfrau keinen Vorwurf machen.“ Dieser zweite Gegentreffer habe nachhaltige Wirkung gehabt: „Dann wird es schwer, wenn du gegen eine Mannschaft wie Wolfsburg 0:2 hinten liegst, das noch mal zu drehen, gerade auch mit den Möglichkeiten, die uns gerade zur Verfügung stehen.“

“Trotzdem habe ich der Mannschaft mitgegeben, dass die erste Halbzeit richtig gut war“

So saßen mit Kathrin Hendrich, die immerhin ihr Comeback feiern konnte, Weronika Zawistowska und Laura Donhauser nur drei Bundesliga-erfahrene Spielerinnen auf der Ersatzbank, mit Jil Schäfer und Maja Weber aber gleich zwei Spielerinnen aus der U20, sowie mit Julia Schiffarth ein 19-jähriges Eigengewächs. Und gerade angesichts dessen betonte Carlson unterm Strich: „Aber trotzdem habe ich der Mannschaft mitgegeben, dass die erste Halbzeit richtig gut war, dass wir da sehr gut im Spiel drin waren und sicherlich auch mit dem 1:1 oder 1:0 in die Halbzeit hätten gehen können.“

Immerhin gibt es aber auch etwas Positives aus dem Tag zu ziehen: Die Kölnerinnen haben die beiden Auswärtsspiele in München und Wolfsburg für diese Saison hinter sich und können in den kommenden Wochen noch einiges für ihr Punktekonto in der Bundesliga tun. Die Top 5 der Bundesliga sind weiterhin in Reichweite.

Vor den Kölnerinnen liegt nun der kuriose Heimspiel-Doppelpack gegen RB Leipzig. Zunächst ist das Team aus Sachsen am Samstag (13 Uhr) zu Gast im Franz-Kremer-Stadion, zunächst im Achtelfinale des DFB-Pokals. Neun Tage später, am 9. November (18 Uhr), treffen beide Teams erneut aufeinander, dann am neunten Spieltag der Bundesliga.

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Schwarze Serie der Frauen des 1. FC Köln gegen Wolfsburg geht weiter: Pauline Bremer scheitert am Pfosten, danach rollt der VfL-Express

Pauline Bremer vom 1. FC Köln (Foto: Christof Koepsel / Getty Images)
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Schwarze Serie der Frauen des 1. FC Köln gegen Wolfsburg geht weiter: Pauline Bremer scheitert am Pfosten, danach rollt der VfL-Express

Die schwarze Serie geht weiter: Die Frauen des 1. FC Köln können gegen den VfL Wolfsburg nicht gewinnen. Das 0:3 (0:1) am Mittellandkanal war die 16. Niederlage im 18. Aufeinandertreffen bei zwei Unentschieden.

Pauline Bremer ließ die mögliche Führung liegen, scheiterte am Pfosten. In der zweiten Hälfte kam der VfL-Express jedoch ins Rollen und ließ dem FC keine Chance.


Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zum 3:1 in der Vorwoche gegen den Hamburger SV auf einer Position: Carlotta Imping ersetzte die verletzte Beke Sterner. Den Kölnerinnen war das Selbstbewusstsein anzumerken und beinahe hätte der FC einen Traumstart erwischt. Wolfsburgs Camilla Küvers Rückpass zur Torhüterin geriet zu kurz, Pauline Bremer sprintete zum Ball und Richtung Tor, doch der Schuss landete nur am Pfosten. Der Abpraller landete über Lydia Andrade bei Vanessa Leimenstoll. Nach deren Flanke von der linken Seite stand Carlotta Imping blank am zweiten Pfosten, doch die aufgerückte Rechtsverteidigerin verzog und schoss deutlich über das Tor (7.).

Unhaltbarer Gegentreffer für die Frauen des 1. FC Köln

Und die Gäste blieben tatsächlich am Drücker. Laura Vogt flankte kurz danach in den Sechzehner, Küver trat über den Ball und ermöglichte Lydia Andrade dahinter die Abschluss-Chance, doch die Stürmerin schoss knapp am Tor vorbei (10.). Hinten bewahrte Lisa Schmitz ihr Team vor dem Rückstand, parierte den Schuss von Kessya Bussy aus spitzem Winkel (14.). Die Wolfsburgerin war zuvor Amelie Bohnen davongelaufen.

Die Gastgeberinnen kamen danach besser ins Spiel und wurden die tonangebende Mannschaft, ohne dabei zwingende Torchancen zu erspielen. Ein Aussetzer der Kölner Hintermannschaft bescherte dem Favoriten die Führung. Vanessa Leimenstoll trat bei einer hohen Flanke an den Strafraum zunächst über den Ball, der bei Marina Hegering landete. Die Kapitänin spielte zu leichtsinnig zurück zu ihrer Teamkollegin. Ella Peddemors reagierte blitzschnell, schnappte sich die Kugel und vollstreckte unhaltbar zum 1:0 für den VfL (38.).

Unter dem Strich eine verdiente Kölner Niederlage

Die Gäste waren nach dem Seitenwechsel wieder mutiger und suchten den Weg nach vorne. Umso bitterer: Die Wölfinnen sorgten nach einem ruhenden Ball für die Vorentscheidung. Ella Peddemors verwandelte einen Freistoß aus eigentlich unmöglich spitzem Winkel links neben dem Sechzehner über die Unterkante der Latte ins Tor zum 2:0 für Wolfsburg (59.). Und der Favorit legte direkt nach. Küver stieg nach einer Ecke in der Mitte am höchsten und köpfte unhaltbar für Schmitz zum 3:0 ein (62.).

Der VfL sorgte nun für Dauer-Druck. Die eingewechselte Cora Zicai scheiterte an der Latte (68.). Wenige Sekunden später parierte Lisa Schmitz stark aus kurzer Distanz gegen den Schuss von Svenja Huth. Einen kleinen personellen Lichtblick gab es in der Schlussphase. Kathrin Hendrich feierte nach zweieinhalb Monaten ihr Comeback. Bemerkenswert: Die Nationalspielerin holte sich schon nach wenigen Sekunden die gelbe Karte ab für ein Foul an der Seitenlinie gegen Huth (75.).

Unterm Strich stand eine verdiente Kölner Niederlage. Die Domstädterinnen konnten ihre mutige Phase diesmal nicht lange aufrechterhalten und musste sich der Qualität des Gegners geschlagen geben. Für die FC-Frauen geht am kommenden Samstag (13 Uhr) weiter mit dem Heimspiel im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen RB Leipzig.

1. FC Köln: Schmitz – Imping (81. Schiffarth), Degen, Bohnen (74. Hendrich), Hegering, Leimenstoll – Feiersinger (67. Donhauser), Vogt – Elsen – Andrade (67. Zawistowska), Bremer. Tore: 1:0/2:0 Peddemors (38./59.), 3:0 Küver (62.).

FC-Frauen in Wolfsburg zu Gast: Mit Hendrich zu etwas Historischem?

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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FC-Frauen in Wolfsburg zu Gast: Mit Hendrich zu etwas Historischem?

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln treten am Samstagmittag beim VfL Wolfsburg an und sind klar in der Außenseiterrolle. Genau dies liegt dem FC erfahrungsgemäß aber am meisten – vielleicht gelingt diesmal endlich der erste Sieg gegen die Wölfinnen. Kathrin Hendrich könnte bei ihrem Ex-Verein das Comeback feiern.

Außenseiter, aber nicht chancenlos: Der 1. FC Köln spielt am Samstagmittag beim VfL Wolfsburg. Als Underdog fühlt sich der FC traditionell wohl, und noch wartet er auf den ersten Sieg gegen die Wölfinnen. Für zusätzliche Würze könnte Kathrin Hendrich sorgen.

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Spiele gegen den VfL Wolfsburg sind für den 1. FC Köln eigentlich undankbar – zu klar sind die Rollen jedes Mal verteilt, auch wenn der FC in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung hin zu einer festen Größe der Bundesliga hingelegt hat. Gerade in Niedersachsen hängen die Früchte aber stets hoch für den FC. Bislang gab es nur einmal etwas Zählbares in der Autostadt – und das liegt bereits acht Jahre zurück beim 0:0 im Juni 2018. Ansonsten gingen alle Duelle beim VfL verloren. Allerdings: Die jüngsten Aufeinandertreffen konnten sich sehen lassen aus Kölner Sicht. Im Februar 2025, bei der Premiere von Britta Carlson auf der FC-Bank, reichte es zuhause zu einem 0:0. Und die beiden Partien danach endeten nur knapp mit jeweils 1:2.

Carlson: „Müssen an unser Maximum gehen“

Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, endlich einen Dreier aus Wolfsburg mitzunehmen. „Für mich hat Wolfsburg in der Liga die klarste Spielanlage von allen, und eine Mannschaft, die die meisten Torschüsse hat. Wir wissen also, was auf uns zukommt“, charakterisierte Carlson den kommenden Gegner, „das ist eine sehr offensiv ausgerichtete Mannschaft, aber sie haben auch ein paar Gegentore bekommen, sodass wir darin unsere Chancen sehen.“

Die Kölner Trainerin forderte: „Wir müssen gegen Wolfsburg wieder an unser Maximum gehen, aber das ist bei allen anderen Spielen auch so, damit wir sie für uns entscheiden. Wir brauchen wieder die Effizienz aus unserem vergangenen Spiel gegen den HSV.“ Gerade dieser Sieg trage die Mannschaft in den Tagen danach: „Dieser Sieg gibt uns Selbstbewusstsein, vor allen Dingen, weil die Spielerinnen merken, dass sie sich aufeinander verlassen können und Herausforderungen gemeinsam meistern.“

Hilft Hoffnungsträgerin Hendrich?

Für Carlson selbst sei das Aufeinandertreffen mit ihrem Ex-Verein mittlerweile nichts Besonderes mehr: „Kontakte habe ich immer noch, weil ich da ja auch fast zehn Jahre war, aber es ist jetzt kein emotionales Spiel mehr für mich. Es ist ein Zurückkommen, was immer schön ist, aber es hat nicht mehr diesen emotionalen Wert aufgrund des Fußballspiels, sondern eher aufgrund der Begegnung mit den Menschen. Dafür ist das jetzt von 2018 auch zu lange her.“

Helfen könnte dem FC in Wolfsburg zweifelsohne die Erfahrung von Kathrin Hendrich. Die 34-Jährige stand zuletzt gegen den Hamburger SV erstmals wieder im Kader, konnte aber nach ihrer monatelangen Verletzungspause noch keine Spielpraxis sammeln. Carlson begründete ihre Entscheidung, auf Hendrich noch zu verzichten: „Weil es eng war und ich dann nicht die Notwendigkeit gesehen hatte zu wechseln in der Kette. Du wechselst nicht die Innenverteidigung aus, wenn es eng ist. Ich hätte ihr aber gern schon ein paar Spielminuten gegeben.“

Historisches Vorhaben in Wolfsburg

Bei ihrem Ex-Verein könnte das für die deutsche Nationalspielerin schon anders aussehen. Zwar dürfte Hendrich auch hier nach der langen Pause noch nicht in der Startelf stehen,
aber eine Einwechslung nach der Pause ist durchaus denkbar. Und dann könnte Hendrich daran mitwirken, an ihrer alten Wirkungsstätte etwas Historisches für den FC zu schaffen.

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„Das freut mich extrem“: Frauen-Trainerin Carlson lobt die Entwicklung ihrer Mannschaft nach HSV-Sieg

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Das freut mich extrem“: Frauen-Trainerin Carlson lobt die Entwicklung ihrer Mannschaft nach HSV-Sieg

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln waren nach dem 3:1-Heimerfolg gegen den Hamburger SV in Partylaune. Britta Carlson lobte ihre Mannschaft sowie insbesondere ihre Matchwinnerin Pauline Bremer. Zugleich benannte die Trainerin aber auch zwei Punkte, die noch besser hätten laufen müssen.

Mit einem Dreierpack hatte Pauline Bremer den 1. FC Köln am Samstagmittag zum Sieg gegen den HSV geführt. So gab es für die Matchwinnerin, aber auch für den Rest des Teams nach dem 3:1-Erfolg lobende Worte von Trainerin Britta Carlson.

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Bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln herrschte nach dem dritten Sieg im vierten Heimspiel Partylaune. Die Mannschaft feierte nach dem Schlusspfiff gemeinsam mit den Fans den Dreier gegen den Hamburger SV. Natürlich hatte auch Trainerin Britta Carlson hinterher gute Laune: „Ich bin sehr zufrieden, was die Mannschaft gerade leistet, wie sie auch heute agiert hat, die Intensität, die sie fährt. Und vor allen Dingen die Zielstrebigkeit, die wir heute hatten, die uns in der letzten Woche noch gefehlt hat, die war heute da und das freut mich extrem.“ Ihre Mannschaft habe sich für die Leistung belohnt.

Bremer mit Dreierpack zum Sieg im Jubiläumsspiel

Besonders hervor stach Pauline Bremer, die ihr 100. Bundesliga-Spiels mit einem Dreierpack feierte. „Pauli hatte immer einen sehr hohen Anspruch an sich selbst. Das ist eine Spielerin, die in jedem Training ihre Tore zählt“, verriet Carlson. Gegen den HSV habe die Stürmerin zudem viele Wege für das Team gemacht und zahlreiche Bälle festgemacht. „Das ist die Pauline Bremer, die wir immer wieder schonmal gesehen haben, aber vielleicht nicht über 90 Minuten. Das hat sie heute über 90 Minuten richtig gut gespielt“, lobte die Trainerin, bezog aber auch das Kollektiv mit ein: „Sie wurde von ihren Mitspielerinnen aber auch gut in Szene gesetzt.“

Bremer selbst hatte sich nach dem Spielende direkt den Ball geschnappt, den sie im Anschluss noch von ihren Mitspielerinnen unterschreiben lassen wollte, wie sie gegenüber unserer Redaktion verriet. Zuhause wird das Spielgerät sicher ebenso einen besonderen Ort für die Erinnerung bekommen wie auch das Trikot Bremers. Als Willi-Ostermann-Spezialtrikot handelte es sich ohnehin schon um ein Unikat für die Sammlung der Stürmerin, doch durch den Dreierpack wurde es direkt ein spezielles Sondertrikot. „Ich finde das Trikot super schön, mag die Farben sehr gerne und habe mich sehr wohl gefühlt in dem Trikot. Das ist, denke ich, ein schönes Andenken“, erklärte Bremer auf Nachfrage unserer Redaktion.

Viel Lob von der Trainerin, aber auch ein Kritikpunkt

Die Trainerin wiederum hob in ihrer Analyse neben der Effizienz vor dem Tor die Reaktion ihrer Mannschaft auf personelle Schwierigkeiten hervor. Kurz vor dem Anpfiff musste Taylor Ziemer aufgrund muskulärer Probleme aussetzen. Marina Hegering rückte kurzfristig ins Team. „Da kann ich nur ein großes Kompliment an die Mannschaft geben, dass sie das gerade, wenn wieder so Schwierigkeiten kommen, souverän löst“, lobte Carlson. Bei Ziemer habe es sich zunächst nicht um größere Probleme gehandelt. Im letzten Sprint habe die Spielerin jedoch mehr Beschwerden verspürt und sich gegen einen Einsatz entschieden, um kein Risiko einzugehen. Carlson sprach von einer richtigen Entscheidung und betonte, dass sich das Trainerteam bereits im Vorfeld Gedanken über mögliche Alternativen gemacht habe.

Einen Kritikpunkt hatte Carlson an diesem Nachmittag aber doch: „Was mich ein bisschen ärgert: Nach der gelb-roten Karte haben wir einen Schritt zu wenig gemacht. Ich möchte eigentlich, dass wir dann einen Schritt mehr machen.“ Dass der FC die Partie anschließend dennoch souverän zu Ende spielte, wertete die Trainerin positiv. Gleichzeitig sah sie weiteres Verbesserungspotenzial im Umschaltspiel: „Wenn wir die Situationen noch konsequenter zu Ende spielen, dann hätte es nachher auch Richtung drei, vier Tore mehr gehen können.“ Mit zwölf Punkten im Gepäck richtet sich der Blick nun auf das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am kommenden Samstag. Mit einer abermals treffsicheren Bremer könnte beim haushohen Favoriten eine Überraschung gelingen.

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FC-Frauen schlagen HSV in Überzahl: Bremer-Dreierpack und Kandidat für Tor des Monats

Pauline Bremer von den Frauen des 1. FC Köln
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FC-Frauen schlagen HSV in Überzahl: Bremer-Dreierpack und Kandidat für Tor des Monats

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind in der Bundesliga zurück in der Erfolgsspur: Die FC-Frauen gewannen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge das Heimspiel gegen den Hamburger SV dank des Dreierpacks von Pauline Bremer mit 3:1 (2:0).

Die Stürmerin bewarb sich dabei auch um eine Nominierung für das Tor des Monats. Den Gästen gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer in Unterzahl.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage vor der Länderspielpause gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen. Dora Zeller und Sophie Nachtigall fielen verletzt aus. Dafür starteten Amelie Bohnen und Lydia Andrade. Eigentlich hätte auch Taylor Ziemer beginnen sollen, doch nach dem Aufwärmen musste sie kurzfristig den Daumen senken. Stattdessen stand doch Marina Hegering in der Anfangsformation. Kathrin Hendrich stand wie erwartet erstmals seit dem ersten Spieltag wieder im Kader.

Tor des Monats?

Die Kölnerinnen, die im Willi-Ostermann-Sondertrikot aufliefen, mussten sich bei ihrer Torhüterin bedanken, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. Camilla Linberg stürmte nach einem Zuspiel in die Spitze frei auf Lisa Schmitz zu, diese behielt die Nerven und wehrte den Flachschuss per Fuß ab (9.). Die FC-Frauen waren danach bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Pauline Bremer verwertete ein Zuspiel von Laura Vogt aus dem Mittelfeld in die Gasse am Sechzehner zum 1:0 (18.). Die Stürmerin hatte dabei etwas Glück, dass Hamburgs Svea Stoldt den Flachschuss ins lange Eck noch leicht, aber damit unhaltbar abfälschte.

Wenig später bewarb sich Bremer als Kandidatin für das Tor des Monats: Die 30-Jährige schlenzte die Kugel nach einem Querpass von Laura Feiersinger aus 17 Metern oben in den Winkel zum 2:0 (25.). Während die Kölnerinnen das Geschehen auf dem Rasen zu dieser Zeit kontrollierten, waren auf den Rängen die Gästefans tonangebend. Der stark vertretene Gästeanhang unterstützte den HSV lautstark. Auf dem Platz tat sich derweil bis zur Halbzeit nichts Aufregendes mehr.

Ein hochverdienter Sieg

In der zweiten Hälfte dauerte es lange bis zum ersten Aufreger. Beke Sterner legte von der rechten Seite zurück in den Sechzehner zu Laura Feiersinger, die freistehend über das Tor schoss (58.). Diese Aktion war die Initialzündung, die Gastgeberinnen zogen das Tempo in den Minuten danach deutlich an. Der dritte Treffer wollte nicht gelingen. Der HSV dezimierte sich in der Schlussphase selbst: Die bereits verwarnte Magou Doucoure sah für ein rustikales Einsteigen an der Seitenlinie gegen Marina Hegering die gelb-rote Karte (74.).

Aus dem Nichts fiel der Hamburger Anschlusstreffer: Svea Stoldt traf aus 16 Metern zum 2:1, hatte dabei Glück, dass der Ball von der herangrätschenden Marina Hegering abgefälscht wurde und daher in hohem Bogen unhaltbar ins Tor flog (76.). Die endgültige Entscheidung gelang Pauline Bremer kurz vor Schluss. Der als Flanke gedachte Ball von der linken Seite senkte sich ins lange Eck zum 3:1 (85.). Weronika Zawistowska war wohl mit den Fußspitzen in der Mitte auch noch ganz leicht am Ball.

Unterm Strich stand damit ein hochverdienter vierter Saison-Sieg für die Kölnerinnen in der Bundesliga. Für die FC-Frauen geht es am kommenden Samstag (12 Uhr) beim VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner (59. Imping), Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll – Feiersinger (86. Donhauser), Vogt – Bremer, Elsen, Andrade (67. Zawistowska). Tore: 1:0/2:0 Bremer (18./25.), 2:1 Stoldt (76.), 3:1 Bremer (85.). Zuschauer: 2282. Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Doucoure (74.).

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FC-Frauen empfangen Hamburg: Kathy Hendrich ist bereit für ihr Comeback

OF Kathrin Hendrich ist seit kurzem beim FC (Foto: Eddie Keogh/Getty Images)
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FC-Frauen empfangen Hamburg: Kathy Hendrich ist bereit für ihr Comeback

Die zuletzt angespannte Personallage entspannt sich bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln vor dem Heimspiel am Samstag (12 Uhr) gegen den Hamburger SV. Marina Hegering und Taylor Ziemer stehen wieder zur Verfügung. Julia Schiffarth ist ebenso wieder im Training wie sogar auch Kathrin Hendrich. Die Frauen des 1. FC Köln empfangen Hamburg.

Die deutsche Nationalspielerin könnte schon an diesem Wochenende ihr Comeback feiern. Dann geht es für die FC-Frauen gegen Hamburg.

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Britta Carlson hatte im Vorgespräch zum Freiburg-Spiel mit unserer Redaktion gute Nachrichten im Gepäck. Marina Hegering steht gegen den HSV wieder zur Verfügung. Die Kapitänin musste zuletzt gegen Freiburg (0:1) zur Halbzeit ausgewechselt und für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden. „Marina geht es wieder gut, sie hat zuletzt voll mittrainiert“, berichtete die Trainerin über ihre Führungsspielerin, die gegen Freiburg einen Tritt im Nierenbereich abbekommen habe: „Sie ist wieder voll einsatzfähig und steht zur Verfügung.“ Auch Taylor Ziemer steht nach ihrer Kopfverletzung aus dem Freiburg-Spiel wieder zur Verfügung.

“Sie sind weitere Optionen, die uns wieder zur Verfügung stehen“

Und neben dem Eigengewächs Julia Schiffahrt kehrte inzwischen sogar Kathrin Hendrich zurück auf den Trainingsplatz. Die 34-Jährige musste seit dem ersten Spieltag verletzungsbedingt pausieren. „Sie sind weitere Optionen, die uns wieder zur Verfügung stehen“, äußerte Carlson. Hendrich dürfte über Kurzeinsätze langsam wieder an die Spiel-Belastung herangeführt werden. Schlechte Nachrichten gab es derweil zu Sophie Nachtigall: „Sie wurde erfolgreich am Fuß operiert und fällt leider erst mal ein bisschen länger aus“, berichtete die Trainerin und ergänzte: „Eine genaue Ausfallzeit kann ich aber noch nicht sagen.“

Carlson nutzte die jüngste Länderspiel-Pause für intensive Einheiten mit dem verbliebenen Kader. „Wir hatten immer etwa 12 Spielerinnen, haben uns gemeinsam Themen erarbeitet“, verriet die Übungsleiterin. Der Fokus habe dabei auf dem Erarbeiten von Torchancen durch das Kombinationsspiel gelegen „und viele Abschlüsse gesucht, weil uns die Effizienz im letzten Spiel gefehlt hatte“. Mit dem Hamburger SV kommt der aktuelle Drittletzte der Bundesliga-Tabelle ans Geißbockheim. „Der HSV ist ein unangenehmer Gegner, der sich in den letzten Wochen gut entwickelt hat“, warnte Carlson im Vorfeld der Partie davor, die Hanseaten auf die leichte Schulter zu nehmen, „sie haben nur knapp in Wolfsburg verloren und sind eine Mannschaft, die immer alles auf dem Platz lässt und für gefährliche Umschaltsituationen sorgen kann.“

„Wir wollen unsere Fans mitnehmen und das Spiel für uns entscheiden“

Dennoch gab sich die Trainerin kämpferisch: „Es ist ein Heimspiel und wir wollen unsere Fans mitnehmen und das Spiel für uns entscheiden.“ Für den FC geht es darum, gegen Hamburg den Schwung aus den ersten Wochen der Saison beizubehalten, zumal in der Woche darauf das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg ansteht. Ein Dreier gegen den HSV würde da punktemäßig ein kleines Polster schaffen, um sich auch weiterhin in der oberen Tabellen-Hälfte zu bewegen. Zudem wäre ein Heimsieg gegen die Hanseaten ein Ausrufezeichen, dass der FC auch in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun haben möchte. Bei einer Niederlage wiederum kämen die Norddeutschen bis auf einen Punkt an den FC heran. Der mögliche vierte Saisonsieg hätte daher auch eine strategische Bedeutung für die Kölnerinnen.

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„Kein Mehrwert“: FC-Trainerin Carlson nicht von jeder Bundesliga-Revolution überzeugt

Britta Carlson beim Spiel der Frauen des 1. FC Köln in Essen
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„Kein Mehrwert“: FC-Trainerin Carlson nicht von jeder Bundesliga-Revolution überzeugt

Der deutsche Fußball-Meister der Frauen könnte ab der Saison 2027/28 erstmals in einer Endrunde mit Halbfinale und Finale ermittelt werden. Für die Vereine geht es dabei vor allem um höhere Medienerlöse. Kölns Trainerin Britta Carlson steht dem möglichen neuen Format allerdings kritisch gegenüber, begrüßt jedoch eine andere Neuerung ab der kommenden Spielzeit.

Die Frauen-Bundesliga bekommt ab der Saison 2027/28 einen neuen Fernseh-Vertrag – und dieser bringt auf jeden Fall Veränderungen mit sich. Wie groß diese ausfallen, das entscheiden die interessierten Medien-Unternehmen, deren Wünschen die Vereine letztlich folgen dürften.

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Eine der Optionen sieht vor, dass die vier besten Mannschaften der regulären Saison in einer Endrunde mit Halbfinals, Spiel um Platz drei und Finale um die deutsche Meisterschaft kämpfen. Hinzu könnten Relegationsspiele zwischen erster und zweiter Liga kommen. Die Gesamtzahl der Spiele pro Saison würde inklusive Supercup bei diesem Modell von aktuell 183 auf 190 steigen. Der FBL e.V., dem auch der 1. FC Köln angehört, hat am Mittwoch die Gespräche mit interessierten Medienunternehmen aufgenommen. Im November sollen die Anbieter verbindliche Angebote vorlegen. Anschließend soll die Mitgliederversammlung des Frauen-Fundesliga FBL e.V. am 30. November final abstimmen.

Britta Carlson zu den Playoffs: „Es macht die Liga für mich nicht unbedingt interessanter“

Hinter den Überlegungen stehen natürlich wirtschaftliche Interessen. Die Medienerlöse der Frauen-Bundesliga liegen derzeit bei 5,2 Millionen Euro pro Saison und sollen fortan signifikant steigen. Zudem könnte das Modell mit einer Endrunde um die Meisterschaft für mehr Abwechslung bei den Titelträgern sorgen. Seit 2013 gewannen ausschließlich der VfL Wolfsburg und Bayern München die Bundesliga, die Münchnerinnen zuletzt sogar vier Mal in Folge. Kölns Trainerin Britta Carlson sprach sich jedoch zuletzt gegen Playoffs aus: „Es macht für mich die Liga nicht unbedingt interessanter. Vielleicht bin ich da oldschool, aber für mich ist eine Meisterschaft immer noch eine komplette Saisonleistung und nicht abhängig von irgendwelchen Playoffs.“

Zwar könnten kleinere Vereine, zu denen sie auch den 1. FC Köln zählen würde, von einer solchen Reform möglicherweise profitieren, „aber ich sehe das große Ganze. Ich sehe es nicht als Mehrwert für die Spielerinnen, es ist noch mal mehr Belastung.“ Der Frauenfußball müsse zwar wirtschaftlich wachsen. Dies dürfe aber nicht um jeden Preis geschehen: „Genau das hat den Frauenfußball die Jahre abgegrenzt von den Männern. Jeder Verein und auch der Liga-Verband hat andere Möglichkeiten, weiter Geld zu generieren. Du hast eine Europameisterschaft in Deutschland und ich glaube nicht, dass jetzt die Playoffs so viel Geld einbringen, dass wir dadurch noch besser werden und wieder konkurrenzfähiger England gegenüber.“

Britta Carlson „Eine Konferenz ist sicher zielführend“

Um den Abstand zu Bayern München zu verkleinern, verwies Carlson deshalb auf einen anderen Ansatz als eine Reform des Wettbewerbs: „Andere Vereine können nachziehen, das tun wir ja auch gerade, dass wir in gute Trainer, in gute Ausbildung investieren, in die Akademie, in den Nachwuchs. Dann obliegt es jedem Verein, da mehr zu investieren, um auch dem FC Bayern gegenüber vielleicht konkurrenzfähiger zu werden.“ Eine andere Änderung im Spielplan begrüßte die Kölner Trainerin jedoch. Ab der kommenden Saison soll es nur noch drei feste Anstoßzeiten geben: ein Einzelspiel am Freitagabend, eine Partie am Samstagmittag sowie fünf Begegnungen am Sonntagnachmittag. Die fünf Sonntagsspiele sollen parallel ausgetragen und – wie in der Männer-Bundesliga – in einer Konferenz übertragen werden. Der bislang wenig beliebte Montag als Spieltermin fällt weg. „Für mich sind Montagsspiele genauso bescheiden wie es auch bei den Männern war. Eine Konferenz ist sicherlich zielführend“, sagte Carlson.

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