Auch Laura Vogt verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln

Laura Vogt hat ihren Vertrag beim FC verlängert
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Auch Laura Vogt verlängert bei den Frauen des 1. FC Köln

Und die Personalien bei den Fußballerinnen des FC gehen weiter. Auch Laura Vogt verlängert ihren Vertrag beim 1. FC Köln. Die 24-Jährige spielt seit ihrer Jugend bereits in Köln.

Neuer Tag, neue Personalie – scheint aktuell das Motto bei den Frauen der Geißböcke zu sein. Nachdem am Donnerstag Celina Degen ihren Kontrakt verlängert hat, folgte am Freitag die Vertragsverlängerung von Laura Vogt.

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Und auch am Freitag gibt es bei den Kölner Fußballerinnen eine wichtige Personalie zu vermelden. Das tat der FC am Vormittag. Laura Vogt bleibt den Kölnerinnen auch weiterhin erhalten. Die Troisdorferin spielt seit ihrer Jugend bereits bei den Geißböcken, hat zahlreichen Juniorenteams durchlaufen und mittlerweile mehr als 60 Begegnungen für die Profis absolviert. „Auf die Entwicklung von Laura Vogt sind wir als Club außerordentlich stolz. Sie stammt aus unserer eigenen Akademie, identifiziert sich stark mit dem FC und hat sich inzwischen als feste Größe in der höchsten deutschen Spielklasse etabliert“, sagt Nicole Bender-Rummler. „Mit ihrer Leidenschaft und ihrem Feuer auf dem Platz verkörpert sie genau die Mentalität, die es für nachhaltigen Erfolg braucht. Wir sind überzeugt, dass ihre Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, und freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.“ 

„Ich bin sehr glücklich, wie sich alles entwickelt hat“

Vogt ist absolute Stammspielerin bei den Kölnerinnen, hat in dieser Spielzeit 15 Begegnungen bestritten, in der Liga alle von Beginn an und nahezu immer über die gesamte Spieldauer. „Ich habe schon häufig betont, wie besonders der FC für mich ist. Als ich mit zwölf Jahren angefangen habe, beim FC zu spielen, hatte ich noch gar nicht den Traum, einmal Bundesligaspielerin zu werden. Dieser Wunsch ist erst mit der Zeit entstanden“, sagt Vogt. „Anfangs ging es mir nur um die Freude am Fußball und ich wollte unbedingt für den FC auflaufen. Ich bin sehr glücklich, wie sich alles entwickelt hat und dass wir uns als Mannschaft mittlerweile für unsere harte Arbeit belohnen. Wir hatten in der Vergangenheit schon immer ein gutes Team neben dem Platz, in dieser Saison gelingt es uns auch auf dem Feld zu zeigen, was wir für eine Einheit sind.“ 

Nun hat die 24-Jährige ebenfalls einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. In den vergangenen Tagen haben Amelie Bohnen, Vanessa Leimenstoll und Celina Degen ihre Arbeitspapiere ebenfalls ausgeweitet – genauso wie das Trainerteam um Britta Carlson.


Die nächste Personalie: Auch eine Nationalspielerin verlängert

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Die nächste Personalie: Auch eine Nationalspielerin verlängert

Bei den Fußballerinnen des FC geht es in Sachen Personalien Schlag auf Schlag. Nun steht die nächste an: Celina Degen verlängert beim 1. FC Köln. Die 24-Jährige bleibt ebenfalls bis 2028.

Die Verantwortlichen der Kölner Fußballerinnen wollen offenbar frühzeitig mittelfristige Planungen unter Dach und Fach bringen. Denn am Donnerstag vermeldete der Verein die nächste Vertragsverlängerung. Und nun auch die einer Leistungsträgerin. Celina Degen bleibt bis 2028 beim FC.

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Die Österreicherin hat am Donnerstag ihren Kontrakt verlängert und ist nach Amelie Bohnen und Vanessa Leimenstoll die dritte Spielerin, die ihren Vertrag innerhalb der letzten Wochen bis 2028 verlängert hat. Zudem haben auch die Trainer Britta Carlson und Jacqueline Dünker ihre Arbeitspapiere ausgeweitet. Zudem wurde mit Lina Száraz eine talentierte Abwehrspielerin verpflichtet. „Celina Degen fühlt sich bei uns sichtlich wohl und das spiegelt sich in ihren Leistungen wider“, sagt Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Mit ihrem konstant starken Defensivspiel trägt sie maßgeblich dazu bei, dass wir in dieser Saison in der Bundesliga so stabil stehen und damit die Grundlage für unseren Erfolg legen. Wir sind sehr froh, Celina in unseren Reihen zu haben, und freuen uns darauf, den gemeinsamen Weg auch in Zukunft fortzusetzen.“  

„Es macht richtig Freude, in diesem Team zu spielen“

Degen ist beim FC absolute Leistungsträgerin und gehört zum Stammpersonal. Im Sommer 2022 wechselte die österreichische Nationalspielerin an den Rhein, kommt mittlerweile auf 65 Einsätze für die Geißböcke. „Es macht richtig Freude, in diesem Team zu spielen. Besonders in dieser Saison, in der wir unsere Spiele gewinnen. Wir haben als Mannschaft einen riesigen Schritt in unserer Entwicklung gemacht. In meiner Zeit hier hatten wir natürlich auch sportlich schwierige Zeiten, aber ich habe das Gefühl, dass wir jetzt die Früchte dafür ernten, dass wir in den vergangenen Jahren hart gearbeitet haben“, sagt Degen. „Wir haben beim FC eine gute Infrastruktur und tolle Menschen, die mit ihrer professionellen Arbeit die Voraussetzung dafür schaffen, damit wir als Mannschaft unsere Leistung bringen und Stück für Stück nach oben klettern können.“

Dieser Weg soll nun gemeinsam weitergehen. Und das zunächst mit dem Heimspiel gegen die SGS Essen am kommenden Montagabend (18 Uhr).


„Können auf höherem Niveau mithalten“: Frauen des 1. FC Köln zwischen Stolz und Enttäuschung

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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„Können auf höherem Niveau mithalten“: Frauen des 1. FC Köln zwischen Stolz und Enttäuschung

Es war ein Mix der Gefühle, mit denen die FC-Frauen am Montagabend die Heimfahrt aus Wolfsburg antraten: Da war einerseits der Stolz, gegen den Branchenprimus mitgehalten zu haben. Andererseits war da aber auch Enttäuschung, weil die Kölnerinnen nichts Zählbares im Gepäck mitnehmen konnten. Trainerin Britta Carlson lobte ihre Mannschaft nach dem 1:2 in Wolfsburg.

Nach der 2:1-Niederlage der Fußballerinnen des 1. FC Köln gegen den VfL Wolfsburg am Montagabend war die Stimmungslage ambivalent. Stolz, aber auch Enttäuschung waren Teile des Wechselbads der Gefühle. FC-Trainerin Britta Carlson war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden.

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Unter der ehemaligen VfL-Trainerin Britta Carlson werden die Wölfinnen zu einer Art Lieblingsgegner für den 1. FC Köln. Seit Carlson im Januar 2025 die Kommandobrücke beim FC betrat, waren die Kölnerinnen in allen drei Partien ebenbürtig mit dem Branchenprimus. Direkt zum Auftakt im Februar 2025 reichte es sogar zu einem 0:0, wenn auch dank einer seinerzeit überragend haltenden Aurora Mikalsen. Im Hinspiel der laufenden Saison sah es abermals nach einem Punktgewinn für den FC aus, ehe dem VfL in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch der 2:1-Siegtreffer gelang.

“Wir haben ein Riesen-Auswärtsspiel gemacht“

Und die Kölnerinnen schnupperten am Montagabend abermals am Zähler beim Meisterschaftsanwärter. Doch wieder fiel in der Schlussphase noch der Siegtreffer für die Wölfinnen, die abermals mit 2:1 gewannen. „Ich kann meiner Mannschaft nicht zum Ergebnis, aber zur Leistung gratulieren“, konstatierte Trainerin Britta Carlson. „Wir haben ein Riesen-Auswärtsspiel gemacht. Über 90 Minuten gesehen, fand ich, waren wir das bessere Team, müssen in der ersten Halbzeit mit 2:1, 3:1 in Führung gehen, dann wird es noch mal schwer für den VfL.“

Genau hier sah die FC-Trainerin aber auch einen Knackpunkt: „Das ist dann aber noch der Unterschied zu einer Spitzenmannschaft, die aus den wenigen Möglichkeiten oder unseren Fehlern dann die Tore macht.“ Zusammenfassend äußerte Carlson: „Ich bin extrem zufrieden mit der Art und Weise, wie wir heute gespielt haben. Der VfL hatte wenige Lösungen dagegen, wir haben sie permanent unter Druck setzen können, haben sie zu Fehlern gezwungen und haben diese dann leider nicht so ausgenutzt, wie ich es mir gewünscht hätte. Wir haben uns gerade in der ersten Hälfte viele Möglichkeiten erarbeitet.“

“Für uns nehmen wir eine ganze Menge mit“

Und so blieb zumindest ein positiver Eindruck, den das Team mit auf die Rückfahrt nahm: „Für uns nehmen wir eine ganze Menge mit, dass wir mittlerweile auch auf höherem Niveau ganz gut mithalten können. Nur die Ergebnisse fehlen uns noch.“ Die Kapitänin Laura Feiersinger kommentierte: „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt. Leider waren wir dann das eine oder andere Mal überrascht, dass wir so große Chancen haben. Es ist ärgerlich, dass wir das nicht genutzt haben. Trotzdem kann man ganz viel aus diesem Spiel mitnehmen.“ Beim kommenden Spiel am Montagabend zuhause gegen die SGS Essen wird der FC, anders als in Wolfsburg, wieder die Favoritenrolle übernehmen – und will direkt zurück in die Erfolgsspur. Immerhin sind auch die Europapokalränge trotz der Pleite weiter in Sichtweite.

Unterdessen kamen rund um den Deadline Day, dem Ende der Wintertransfer-Periode, Gerüchte auf, wonach Sandra Jessen das Interesse gleich mehrerer Mannschaften aus der englischen Super League auf sich gezogen haben soll. Das berichtete zumindest das für gewöhnlich gut informierte Fach-Portal „soccerdonna“ vor einigen Tagen. Jessen ist mit neun Toren Kölns beste Angreiferin und in der Torjägerliste der Bundesliga aktuell auf dem vierten Platz. Der Einsatz am Montagabend machte deutlich, das zumindest im Winter kein vorzeitiger Wechsel ansteht. Der Vertrag der Isländerin beim FC läuft auch noch bis Sommer 2027.


Personalien bei den FC-Frauen: Ein weiterer Zugang, ein temporärer Abgang

Lina Száraz hat beim FC unterschrieben
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Personalien bei den FC-Frauen: Ein weiterer Zugang, ein temporärer Abgang

Auch bei den Kölner Fußballerinnen gab es auf der Zielgeraden noch personelle Bewegungen. Die Frauen des 1. FC Köln verpflichten Lina Száraz vom SV Werder Bremen. Die 17-Jährige hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben. Dafür haben die Kölner noch eine Spielerin abgegeben.

Während bei den Profis kurz vor Toresschluss mit Felipe Chávez noch ein Spieler unter Vertrag genommen wurde, gibt es auch bei den Fußballerinnen der Geißböcke eine Neuverpflichtung. Lina Száraz hat einen Kontrakt bis 2028 unterschrieben. Dagegen verlässt Ella Touon den FC – allerdings nur temporär.

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Auch bei den Frauen des FC gab es also noch einmal personelle Veränderungen. Zum einen haben die Geißböcke mit Lina Száraz eine talentierte Abwehrspielerin verpflichtet, auf der anderen Seite haben die Kölnerinnen Ella Touon aufgrund mangelnder Spielzeit abgegeben. Száraz dürfte allerdings eine Verpflichtung für die mittelfristige Zukunft darstellen. „Lina ist eine junge, hochveranlagte Abwehrspielerin mit großem Entwicklungspotenzial. Mit ihrem starken linken Fuß, ihrer Physis und ihrer kompromisslosen Zweikampfführung bringt sie alles mit, was es auf diesem Niveau braucht. Wir freuen uns darauf, Lina beim 1. FC Köln auf ihrem Weg zu begleiten und ihr Potenzial voll zur Entfaltung zu bringen“, sagte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauen- und Mädchenfußball. 

“Ich bin sehr dankbar“

Die 17-Jährige feierte in dieser Spielzeit bereits in der ersten Mannschaft von Bremen ihr Debüt in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SC Victoria Hamburg und lieferte zwei Vorlagen beim 9:0-Sieg. Száraz hat bisher 18 Spiele für die deutschen U-Nationalmannschaften bestritten, zuletzt im Dezember für die U19. „Ich bin sehr dankbar, dass ich jetzt Teil dieses tollen Vereins sein darf. Der erste Eindruck war direkt sehr positiv und ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und das Team. Der Verein bietet mir die Chance, mich sowohl persönlich als auch fußballerisch weiterzuentwickeln. Daher blicke ich voller Vorfreude auf die kommende Zeit“, so die Abwehrspielerin.

Für eine andere Abwehrspielerin trennen sich vorerst die Wege. Ella Touon wechselt nach Essen. Dort spielte die Verteidigerin bis 2023. „Ella kam mit dem Wunsch nach mehr Spielzeit auf uns zu. Gemeinsam haben wir mit der SGS Essen einen Verein gefunden, den sie gut kennt und bei dem sie wertvolle Spielpraxis sammeln kann. Gleichzeitig trauen wir ihr zu, Essen im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen“, sagt Bender-Rummler. Im Sommer war die Schweizer Nationalspielerin nach Köln gekommen.


Frust bei Frauen des 1. FC Köln: Mutmaßliches Abseitstor kostet Punktgewinn in Wolfsburg

Anna Gerhardt vom 1. FC Köln (Foto: Chridtof Koepsel / Getty Images)
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Frust bei Frauen des 1. FC Köln: Mutmaßliches Abseitstor kostet Punktgewinn in Wolfsburg

Der Frust war groß nach dem Abpfiff: Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben das Gastspiel beim VfL Wolfsburg knapp mit 1:2 (1:1) verloren. Damit konnte sich das Team für einen lange Zeit starken Auftritt nicht mit einem durchaus verdienten Punktgewinn belohnen.

Besonders bitter war für die FC-Frauen heute das Tor zum 2:1: Der Wolfsburger Siegtreffer fiel nach einer mutmaßlichen Abseitsstellung.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startaufstellung im Vergleich zum 1:0-Auftakt-Erfolg nach der Winterpause gegen Freiburg auf zwei Positionen: Das polnische Duo Adriana Achcinska und Weronika Zawistowska ersetzte Laura Donhauser und Zoe Hasenauer. Das Duell startete kurios: Die Kölnerinnen, die mutig im 4-3-3 auftraten, hielten in den ersten Momenten die Kugel und der VfL konterte. Mit dem ersten Angriff der Gastgeberinnen fiel allerdings auch direkt der Führungstreffer. Ein Zuspiel in die Gasse zwischen Sara Agrez und Martyna Wiankowska hindurch landete bei Lineth Beerensteyn, die den Ball an Irina Fuchs vorbei zum 0:1 aus FC-Sicht ins Tor legte (4.).

Matchplan der FC-Frauen früh erschüttert

Damit war der gesamte Kölner Matchplan schon früh erschüttert. Die Kölnerinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und suchten weiterhin selbstbewusst den Weg ins Angriffsdrittel. Die Wölfinnen blieben mit der Führung im Rücken hingegen zu passiv und die FC-Frauen belohnten sich für den couragierten Auftritt mit dem verdienten Ausgleich: Zawistowska schlug den Ball aus dem Mittelfeld-Zentrum zur polnischen Landsfrau Martyna Wiankowska auf dem linken Flügel. Die Nationalspielerin wollte den Ball vermutlich eher ins Zentrum flanken, doch die Hereingabe wurde von Wolfsburgs Sarai Linder abgefälscht und senkte sich in hohem Bogen ins Tor zum 1:1 (22.). Zu hart ist hierbei aber die offizielle Wertung als Eigentor.

Und beinahe hätte der FC das Spiel sogar komplett gedreht. Sandra Jessen lauerte bei einem schwachen Querpass des VfL am eigenen Sechzehner, legte den Ball aber knapp am Tor vorbei (25.). Der VfL wurde erst nach einer knappen halben Stunde dominanter. Irina Fuchs verhinderte gegen den Schuss aus dem Sechzehner von Ella Peddemors mit einer starken Parade den erneuten Rückstand (38.). Kurz danach verpasste Sandra Jessen aus spitzem Winkel den zweiten Kölner Treffer, scheiterte an Wolfsburgs Torfrau Stina Johannes (41.).

Treffer trotz Abseits?

Die FC-Frauen konnten die Partie auch nach der Halbzeit ausgeglichen gestalten, boten dem Favoriten keine Angriffsfläche mit einer stabilen Defensive – zumindest bis zur 68. Minute: Vivien Endemann fand mit ihrem Pass in die Schnittstelle abermals Beerensteyn, die freistehend im Sechzehner zum 2:1 einschob. Bitter: Die Kamerabilder lösten es zwar nicht hundertprozentig auf, allerdings schien die Wolfsburger Stürmerin beim Zuspiel hauchdünn im Abseits zu stehen. Einen Video-Assistenten gibt es in der Frauen-Bundesliga, anders als bei den Männern, jedoch nicht, sodass der Treffer zählte.

Den Rheinländerinnen fehlte es in der Schlussphase – anders als nach dem ersten Gegentreffer – an Ideen und womöglich auch der Kraft, um ein zweites Mal zurückzuschlagen. Die FC-Frauen rutschten in der Tabelle durch die sechste Niederlage zum Abschluss des 16. Spieltags auf den achten Platz zurück. Der Europapokal-Rang drei ist aber weiter nur vier Zähler entfernt. Für den 1. FC Köln wartet direkt das nächste Montagsspiel (18 Uhr) in der kommenden Woche zuhause gegen die SGS Essen.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt, Degen, Agrez, Wiankowska – Feiersinger, Vogt (86. Bohnen), Achcinska – Stolze (75. Andrade), Jessen, Wiankowska. Tore: 1:0/2:1 Beerensteyn (4./68.), 1:1 Wiankowska (22.).


Vertrag verlängert: Auch Vanessa Leimenstoll bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Vanessa Leimenstoll verlängert beim FC
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Vertrag verlängert: Auch Vanessa Leimenstoll bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Die nächste Vertragsverlängerung gibt es bei den Frauen des 1. FC Köln: Vanessa Leimenstoll verlängert ihren Kontrakt bis 2028 beim FC. Die Offensivspielerin trägt seit 2024 das Trikot der Kölnerinnen.

Bei den Fußballerinnen der Geißböcke wird die Zukunftsplanung in großen Schritten vorangetrieben. Nach den Trainerinnen Britta Carlson und Jacqueline Dünker sowie der Defensivspielerin Amelie Bohnen gibt es nun die nächste Unterschrift. Vanessa Leimenstoll bleibt den Kölnerinnen bis 2028 erhalten.

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Nach dem 1:0-Erfolg über den SC Freiburg am vergangenen Wochenende dürfen die Kölnerinnen sogar von der Königsklasse träumen. Am Abend steht das nächste Spiel an – die Geißböcke treten in Wolfsburg (18 Uhr) an. Zuvor haben die Kölner Verantwortlichen aber die nächste Personalie unter Dach und Fach gebracht. Nach den Vertragsverlängerungen von Trainerin Britta Carlson sowie Assistent-Trainerin Jacqueline Dünker und Abwehrspielerin Amelie Bohnen gibt es nun die nächste Kontrakt-Ausweitung bei einer Spielerin. Vanessa Leimenstoll hat ihren Vertrag bis 2028 unterschrieben.

„Vanessa Leimenstoll ist für uns auf und neben dem Platz von enormem Wert. Mit ihrer Energie, Mentalität und Spielfreude reißt sie das Team mit und sorgt immer wieder für besondere Momente“, sagte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Ihre Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen – umso mehr freut es uns, dass Vanessa ihren Weg weitere 2,5 Jahre mit uns geht.“

„Der FC ist für mich in meiner Zeit ein Stück Heimat geworden“

Seit 2024 spielt Leimenstoll bereits für die Geißböcke, wechselte von der TSG Hoffenheim an den Rhein. Die 24-Jährige kam in dieser Spielzeit 14 Mal zum Einsatz, wartet aber bislang noch auf einen Scorer. „Wir haben uns, besonders in dieser Saison, als Mannschaft sehr positiv entwickelt. Ich fühle mich beim FC sehr wohl. Unser Zusammenhalt in der Mannschaft ist einfach brutal schön“, sagte Leimenstoll. „Ich habe meinen Vertrag verlängert, weil ich unbedingt weiter in diesem Team spielen und für unsere Erfolge arbeiten möchte. Der FC ist für mich in meiner Zeit ein Stück weit Heimat geworden.“ Nun wird die Offensivspielerin dem FC bis zum Jahr 2028 erhalten bleiben.

Am Abend sind die Kölnerinnen zu Gast beim VfL Wolfsburg. Mit einem Erfolg gegen den Tabellenzweiten würde der FC auf Rang fünf springen.


„War schon überrascht“: Torfrau des 1. FC Köln Irina Fuchs blickt auf turbulente Monate zurück

Keeperin Irina Fuchs vom 1. FC Köln
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„War schon überrascht“: Torfrau des 1. FC Köln Irina Fuchs blickt auf turbulente Monate zurück

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln befinden sich nach dem ersten Spieltag der Rückrunde plötzlich in Reichweite der Europapokal-Plätze. Am Montagabend (18 Uhr) steht eine Reifeprüfung beim VfL Wolfsburg an. Dort dürfte Irina Fuchs im FC-Tor wieder besonders im Fokus stehen: Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast in Wolfsburg.

FC-Keeperin Irina Fuchs blickt vor dem anstehenden Duell gegen die Frauen des VfL im Gespräch auf ihre turbulenten Monate in Köln zurück und nennt ihr Erwartungen für das anstehende Spiel. Die Frauen des 1. FC Köln sind zu Gast in Wolfsburg.

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Im Tor schien der 1. FC Köln im Sommer gut aufgestellt zu sein. Mit Aurora Mikalsen hatte sich der Winter-Transfer des Vorjahres als Glücksgriff erwiesen. Dazu holte der FC im Sommer Lisa Schmitz aus Wolfsburg. Mit Paula Hoppe als Eigengewächs schien die Torwart-Position gut besetzt zu sein, auch wenn Mikalsen zu Saisonbeginn noch angeschlagen war. Doch noch vor dem Saisonstart verletzte sich auch Paula Hoppe und es war direkt klar, dass das Talent längerfristig fehlen würde. Die Verantwortlichen reagierten schnell und verpflichteten Irina Fuchs vom FC Basel. Die Schweizerin startete wenige Tage vor ihrem 20. Geburtstag das Abenteuer, erstmals ins Ausland zu wechseln. Fuchs war als Nummer drei hinter Mikalsen und Schmitz eingeplant.

Irina Fuchs zahlt das in sie gesetzte Vertrauen zurück

Doch nach Mikalsen verletzte sich auch noch Lisa Schmitz und so schlug im Oktober plötzlich die Stunde der Irina Fuchs. Die Schweizerin feierte ihr Debüt just im Derby gegen Bayer Leverkusen (2:2). „Ich war schon überrascht, weil ich nie damit gerechnet hatte, dass ich so schnell nach dem Transfer auch im Tor stehe“, äußerte die Torhüterin im Gespräch mit dieser Redaktion rückblickend und ergänzte: „Ich habe mir vor dem Spiel dann gar nicht so viele Gedanken gemacht und von Tag zu Tag gedacht.“ Dabei habe sich Fuchs nach ihrem Wechsel durchaus umstellen müssen: „Es ist hier alles einen Tick schneller und körperlicher. Zudem ist es hier beim 1. FC Köln auch noch einmal deutlich professioneller als in der Schweiz. Die Voraussetzungen hier sind auch viel besser. Ich habe in den ersten Wochen etwas gebraucht, um mich an dieses Tempo zu gewöhnen.“

Fuchs beeindruckte jedoch mit konstanten Leistungen und zahlte so das Vertrauen der Trainerin Britta Carlson zurück. Und nach dem gehaltenen Elfmeter gegen Freiburg in der Nachspielzeit, der am vergangenen Wochenende den 1:0-Sieg zum Jahresstart sicherte, ernannte Carlson die Schweizerin auch öffentlich für die nähere Zukunft zur Nummer eins, obwohl Schmitz und Mikalsen mittlerweile wieder im Training sind: „Ich freue mich sehr darüber, auch dass ich vom Staff und Verein so ein Vertrauen erhalte“, kommentierte die Keeperin. Der Austausch mit ihren Rivalinnen um den Platz zwischen den Pfosten sei sehr gut: „Sie unterstützen mich sehr, das spüre ich. Wir sind zusammen ein sehr gutes Torwart-Team.“

“Wir treffen auf einen sehr starken Gegner“

Ob sie heimlich in Richtung Champions-League-Plätze schiele? Immerhin stünde der FC bereits auf diesem Platz, hätte er das Heimspiel vor Weihnachten gegen Jena gewonnen. Fuchs blieb bescheiden: „Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und so viele Punkte wie möglich sammeln.“

Am Montagabend in Wolfsburg wird sie zweifellos wieder im Fokus stehen: „Wir treffen auf einen sehr starken Gegner, der wahrscheinlich viel in unserer Hälfte sein wird. Wir wollen dagegenhalten und durch Umschalt-Momente unsere Chancen kreieren. Und es wird bei Wolfsburgs Offensivpower mit Sicherheit auch der eine oder andere Schuss auf unser Tor kommen.“ Sollte in Niedersachsen ein Achtungserfolg gelingen, dürfte die Frage nach dem Europapokal sicher so schnell nicht verstummen.


Vertrag verlängert: Amelie Bohnen bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Amelie Bohnen bleibt weiter beim 1. FC Köln
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Vertrag verlängert: Amelie Bohnen bleibt bis 2028 beim 1. FC Köln

Auch die Frauen des 1. FC Köln arbeiten an der Zukunft: Amelie Bohnen verlängert bis 2028. Die Defensivspielerin trägt seit 2024 das Trikot der Kölnerinnen.

Das Jahr 2026 ist für die Fußballerinnen der Geißböcke bislang ein sehr erfolgreiches. Zunächst wurde der Kontrakt mit Trainerin Britta Carlson verlängert, dann feierten die Kölnerinnen gegen Freiburg einen Auftakt nach Maß und nun hat mit Amelie Bohnen auch eine Spielerin ihren Kontrakt verlängert.

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Nach dem 1:0-Erfolg über den SC Freiburg dürfen die Kölnerinnen sogar von der Königsklasse träumen. Aktuell belegt der FC Rang sechs, es fehlen nur drei Zähler bis zum dritten Platz. Und im Hintergrund wird auch personell an der Zukunft gearbeitet. Nach den Vertragsverlängerungen von Trainerin Britta Carlson sowie Assistent-Trainerin Jacqueline Dünker gibt es nun auch die erste Kontrakt-Ausweitung bei einer Spielerin. Amelie Bohnen hat ihren Vertrag bis 2028 unterschrieben. „Amelie Bohnen hat ihr großes Potenzial immer wieder unter Beweis gestellt. Leider wurde ihre Entwicklung in der Vergangenheit durch Verletzungspech gebremst – andernfalls hätte sie deutlich mehr Einsätze für uns absolvieren können“, sagte Nicole Bender-Rummler, Bereichsleiterin Frauenfußball & FC-Akademie weiblich. „Mit der Vertragsverlängerung setzen wir ein klares Zeichen unseres Vertrauens in Amelie und freuen uns sehr darauf, ihren weiteren Weg gemeinsam mit ihr zu gestalten.“

„Beim FC zu spielen, ist einfach etwas ganz Besonderes“

Seit 2024 spielt Bohnen für die Geißböcke, wechselte vom SC Sand an den Rhein. Nun fühlt sich die Defensivspielerin in der Domstadt heimisch. „Ich fühle mich beim FC extrem wohl. Hier habe ich die für mich beste Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Es ist enorm, wie viel der gesamte Club für den Frauen-Fußball macht“, sagt Bohnen. „Beim FC zu spielen, ist einfach etwas ganz Besonderes. Deswegen war es für mich eine leichte Entscheidung hier zu bleiben und meinen Vertrag zu verlängern.“ Bohnen spielte zunächst bei Borussia Mönchengladbach, wechselte dann nach Hoffenheim und kam über Sand zum FC. Die 24-jährige Innenverteidigerin kommt in dieser Saison auf sieben Einsätze bei den Kölner Fußballerinnen.


Trainerin des 1. FC Köln bestätigt nach dem Spiel: Irina Fuchs bleibt weiter die Nummer eins im Tor

Britta Carlson beim Spiel der Frauen des 1. FC Köln in Essen
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Trainerin des 1. FC Köln bestätigt nach dem Spiel: Irina Fuchs bleibt weiter die Nummer eins im Tor

Die Frauen des 1. FC Köln sind am Samstag mit einem Sieg für die Moral ins neue Jahr gestartet, der direkt Schwung für die nächsten Aufgaben bringen dürfte. Dabei machten es die Fußballerinnen des FC gegen Ende nochmal spannend.

Irina Fuchs avancierte dabei in der Schlussminute zur Matchwinnerin – und ist spätestens damit vorerst zur festen Nummer eins aufgestiegen, wie auch die Trainerin nach dem Spiel bestätigte. Die Frauen des 1. FC Köln sind mit einem Sieg ins neue Jahr gestartet.

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Fast wäre es dem 1. FC Köln ergangen wie so oft und das Team hätte sich um den verdienten Lohn gebracht. Die Kölnerinnen verpassten es in Überzahl, aus einer Vielzahl guter Möglichkeiten das vorentscheidende 2:0 zu erzielen – und damit die drei Punkte zum Jahresstart abzusichern. In der Schlussminute bescherte eine Unachtsamkeit der Kölner Abwehr dem Gegner plötzlich die Chance auf einen mehr als schmeichelhaften Punktgewinn. Wie viel zu häufig in der Vergangenheit schien sich der FC damit noch einzureißen, was er während des Spiels aufgebaut hatte.

Ein wichtiger Sieg für die Moral

Doch Torhüterin Irina Fuchs wurde zur Matchwinnerin, wehrte den – zugegebenermaßen schlecht geschossenen – Elfmeter der Freiburgerinnen mit dem Fuß ab und sicherte dem FC damit den wichtigen Sieg für die Moral. Ein Ausgleich in der Nachspielzeit wäre sicherlich ein großer psychologischer Nackenschlag für das Team gewesen, entsprechend versank die Keeperin nach ihrer Parade auch unter ihren jubelnden Mitspielerinnen. Für Fuchs hält der Höhenflug der letzten Monate damit an. Die 20-jährige Schweizerin wechselte erst im September als Ersatz für die langzeitverletzte Ersatzkeeperin Paula Hoppe kurz vor Saisonbeginn vom FC Basel ans Geißbockheim.

Da sich jedoch nacheinander Aurora Mikalsen und Lisa Schmitz verletzten, schlug plötzlich die Stunde von Irina Fuchs. Die 1,74 Meter große Torhüterin stand seit dem fünften Spieltag am 16. Oktober, einem 2:2 zuhause gegen Leverkusen, in jedem Spiel zwischen den Pfosten – und überzeugte dabei durchaus mit konstanten Leistungen. Schmitz und Mikalsen sind nach ihren überstandenen Verletzungen wieder zurück im Mannschaftstraining und drängen in den kommenden Wochen sicherlich zurück in die Startelf. Angesprochen auf dieses Luxus-Problem entgegnete die Trainerin Britta Carlson nach dem Spiel: „Ich setze Irina nicht auf die Bank. Wir haben das auch schon vor dem Spiel klar kommuniziert.“ Einzig in der Öffentlichkeit habe sie dies so nicht bekanntgemacht, „damit sie ein bisschen weniger Druck hat“.

„Keine einfache Situation“

Für die beiden Platzhirsche Schmitz und Mikalsen sei es „keine einfache Situation, aber sie gehen es hundert Prozent professionell an, supporten Irina und stehen fürs Team ein.“ Mit Blick auf das Spiel gegen Freiburg konstatierte Carlson: „Ich glaube, ich habe heute mein erstes graues Haar bekommen, weil wir es einfach vorher für uns hätten entscheiden können. Dann ist es ein bisschen typisch für uns, dass wir noch mal ins Straucheln kommen durch eine blöde Situation. Es ist aber schön, dass wir eine junge Torfrau haben, die dann auch vielleicht das nötige Glück hat. Das nötige Glück haben wir uns heute und vielleicht auch über die ganze Saison erarbeitet. Deswegen bin ich extrem stolz auf die Mannschaft, dass wir das Spiel jetzt mal gezogen haben. Wir sind über die Monate ein bisschen reifer geworden.“


Elfmeter verwandelt, Elfmeter gehalten: Martyna Wiankowska und Irina Fuchs bescheren FC-Frauen perfekten Einstand

Die Frauen des 1. FC Köln jubeln nach einem Tor
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Elfmeter verwandelt, Elfmeter gehalten: Martyna Wiankowska und Irina Fuchs bescheren FC-Frauen perfekten Einstand

Erfolgreicher Jahresauftakt für die Fußballerinnen des FC: Die Frauen des 1. FC Köln gewinnen in der Bundesliga gegen den SC Freiburg mit 1:0 (1:0). Martyna Wiankowska erzielt den einzigen Treffer per Elfmeter, Irina Fuchs hält einen Strafstoß.

Einen Tag vor dem Gastspiel der Männer in Freiburg haben die Fußballerinnen der Geißböcke im Duell mit dem Sportclub vorgelegt: Der 1:0-(1:0)-Erfolg für den FC war die erhoffte Revanche für die Niederlage im Hinspiel und ein erfolgreicher Auftakt ins neue Kalender-Jahr. Ein verwandelter Handelfmeter von Martyna Wiankowska gab dabei letztlich den Ausschlag. Irina Fuchs sicherte den Kölner Sieg mit einer Elfmeter-Parade in der Nachspielzeit. Die Kölnerinnen sprangen in der Tabelle vorerst auf den sechsten Platz.

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Die Anfangsphase stand im Zeichen des Protests beider Fanlager: Um ihrer Abneigung gegen die ungeliebten Montagsspiele, die es seit 2023 in der Bundesliga gibt, neben den Bannern hinter beiden Toren noch mehr Nachdruck zu verleihen, schwiegen die Kölner und Freiburger Fans die ersten 14 Minuten der Partie. Auf dem Rasen tat sich bis dahin wenig: Die Kölnerinnen waren bemüht, das Spiel in der Hälfte der Breisgauerinnen zu halten, kamen dabei aber zu keiner zwingenden Torgefahr. Die Freiburgerinnen lauerten ihrerseits auf die Lücke in der Kölner Abwehr, die sich allerdings zunächst nicht auftun wollte. In der FC-Defensive sorgte unter anderem Celina Degen für Stabilität, die ihren 50. Bundesliga-Einsatz im Kölner Trikot absolvierte.

Wiankowska behält die Nerven

Brenzlig wurde es erst, als Laura Vogt einen Ball im Sechzehner genau vor die Füße von Svenja Fölmli klärte, doch die Freiburgerin war offenbar selbst überrascht aufgrund der plötzlichen Chance und schoss deutlich über das FC-Tor (22.). Die Kölnerinnen blieben auch in der Phase danach zwar bemüht, aber in der Offensive glücklos und kamen zu keinen guten Abschluss-Möglichkeiten. Stattdessen hätte der SCF zwingend in Führung gehen müssen: Meret Felde bediente nach einem Kölner Ballverlust die mitgelaufene Leela Egli quer im Sechzehner, die freistehend das 0:1 hätte erzielen müssen, jedoch an der Torhüterin Irina Fuchs scheiterte (34.).

Die aufgerückte Sara Agrez besaß noch die beste Chance für die Gastgeberinnen, scheiterte aus spitzem Winkel aber an der Keeperin Laura Benkarth (40.). Kurz danach wurde es aufregend: Die bis dahin blasse Sandra Jessen setzte vom linken Flügel zur Flanke an, doch der Ball sprang Greta Stegemann im Sechzehner an den Arm. Die Schiedsrichterin Lara Wolf zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Martyna Wiankowska behielt die Nerven und verwandelte rechts unten zum 1:0 (43.). Zoe Hasenauer hatte danach sogar die Chance zum 2:0, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Benkarth (45.). Der Führungstreffer wirkte wie ein Weckruf für die Gastgeberinnen.

Irina Fuchs sichert den Sieg

Sandra Jessen verpasste kurz nach dem Seitenwechsel die Vorentscheidung, als ihr Schuss nach hohem Zuspiel in die Spitze aus dem Mittelfeld von Laura Vogt am langen Eck vorbeiflog (50.). Die Gastgeberinnen wurden mit zunehmender Spielzeit immer Spiel bestimmender – und die Gäste dezimierten sich selbst: Die bereits verwarnte Nia Szenk sah für einen rüden Rempler gegen die eingewechselte Weronika Zawistowska die gelb-rote Karte (65.). Kurz danach verpasste Jessen freistehend nach hoher Flanke aus dem Mittelfeld von Sylwia Matysik den zweiten Treffer und legte die Kugel am Tor vorbei (66.). Matysik kam erst wenige Momente zuvor ins Spiel und feierte ihr Bundesliga-Comeback nach auf den Tag genau vier Monaten.

In der Schlussminute wurde es aber noch einmal hektisch: Celina Degen brachte Freiburgs Kapitänin Lisa Karl im Fünfmeterraum per Schubser zu Fall. Die Gäste hatten plötzlich vom Elfmeterpunkt die Chance auf einen schmeichelhaften Punktgewinn. Freiburgs Luca Birkholz scheiterte mit dem schwach halbhoch geschossenen Elfmeter jedoch an Irina Fuchs, die mit dem Fuß abwehren konnte (90.+1).

Sechster Platz für FC-Frauen

Unterm Strich war der Kölner Sieg trotz der weitgehend zaghaften ersten Hälfte aufgrund der zweiten 45 Minuten absolut verdient. Insbesondere in Unterzahl hatten die Gäste in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. Die Kölnerinnen verpassten es mit gleich mehreren Möglichkeiten, die Führung noch weiter auszubauen, sprangen durch den Dreier zum Jahres-Auftakt in der Tabelle sogar vorerst auf den sechsten Platz und schoben sich dabei auch am Gegner SC Freiburg vorbei. Für den 1. FC Köln geht es am übernächsten Montag (2. Februar, 18 Uhr) beim VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Fuchs – Gerhardt (63. Matysik), Degen (90.+3 Bohnen), Agrez, Wiankowska – Donhauser (83. Leimenstoll), Vogt, Feiersinger, Stolze (63. Zawistowska) – Hasenauer (63. Bremer), Jessen. Tor: 1:0 Wiankowska (43., Handelfmeter). Zuschauer: 1530. Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rote Karte gegen Szenk (Freiburg/65.), Fuchs hält Foulelfmeter von Birkholz (90.+1).