Die Fußballerinnen des 1. FC Köln haben sich im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig durchgesetzt. Das Team von Britta Carlson gewann das Duell zweier Bundesligisten mit 1:0. Die Trainerin zeigte sich anschließend stolz auf die Leistung ihrer Mannschaft.
Nach dem Sieg gegen RB Leipzig war die Stimmung gut. FC-Trainerin Britta Carlson sprach unter anderem über den großen Traum vom Pokalfinale in der eigenen Stadt.

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Der 1. FC Köln darf weiter vom Endspiel im eigenen Stadion träumen. Die FC-Frauen sicherten sich mit einem 1:0-Erfolg gegen RB Leipzig das Ticket für das Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Gäste aus Leipzig hatten zwar mitunter mehr Spielanteile, fanden gegen die kompakte Spielweise des FC aber keine durchschlagenden Lösungen. Für Britta Carlson sei der Auftritt ihrer Mannschaft deshalb ein besonderer Grund zur Freude gewesen: „Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft, die das wieder gezeigt hat, auch mit ein, zwei Ausfällen, die wir die Woche hatten, da so durchzukommen“, erklärte die Trainerin nach der Partie.
Britta Carlson „extrem stolz“ trotz AusfällenBritta Carlson „extrem stolz“ trotz Ausfällen
So fügte sich Weronika Zawistowska ins Lazarett ein. Die polnische Nationalspielerin habe unter der Woche im Training ohne Gegnereinwirkung einen Außenbandriss erlitten und werde erst in der übernächsten Woche wieder auf dem Platz stehen. Zudem fehlte Jil Schäfer aufgrund einer Nasennebenhöhlen-Entzündung. Die personellen Alternativen auf der Bank wurden daher immer knapper für Carlson. Gerade vor diesem Hintergrund habe ihr die Umsetzung des Matchplans gefallen. Ihre Mannschaft habe es geschafft, die Stärken des Gegners weitgehend zu unterbinden: „Wir sind eine Pressing-Mannschaft, wir sind eine Mannschaft, die eklig ist zu bespielen. Das haben wir heute extrem gut umgesetzt.“
Der Traum vom DFB-Pokalfinale in Köln
Der Erfolg könnte für die Kölnerinnen auch emotional eine besondere Bedeutung entwickeln. Nach dem Schlusspfiff feierte die Mannschaft auf dem Rasen jedenfalls ausgelassen mit den Fans. Der DFB-Pokal hat mit dem Endspiel im RheinEnergieSTADION einen besonderen Reiz für den 1. FC Köln. „Als FC hast du immer den Traum, mal in Köln im Finale zu stehen. Das ist einfach etwas ganz Besonderes. Deine Heimatstadt, deine Fans, die da sind“, äußerte die Trainerin nach der Partie. Zwei Schritte sind bis dahin allerdings noch zu gehen.
Der Einzug ins Viertelfinale sei auch ein zusätzlicher Antrieb für die kommenden Aufgaben. Die bisherige Saison habe gezeigt, dass die Mannschaft trotz verschiedener Herausforderungen auf einem guten Weg sei. Der Erfolg gegen Leipzig könne dabei weiteres Selbstvertrauen geben.
Wiedersehen mit Leipzig in der Bundesliga
In knapp einer Woche treffen beide Mannschaften erneut aufeinander, dann in der Bundesliga, aber wieder im Franz-Kremer-Stadion. Carlson wolle die Erkenntnisse aus dem Pokalspiel für die Vorbereitung nutzen. Trotz des Erfolgs gebe es genügend Ansatzpunkte: „Auch wenn wir es heute 1:0 gewonnen haben, sind trotzdem viele Dinge, an denen wir weiterarbeiten müssen. Das wissen wir auch.“ Und wenn die Mannschaft die Dinge beim Wiedersehen mit Leipzig umsetzt, stehen die Chancen gut, dass nach dem Schlusspfiff erneut gefeiert werden kann.
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