Nach einer guten Vorbereitung deutete viel auf einen weiteren Stammplatz. Doch Sebastian Sebulonsen fiel lange verletzt aus. Nun bahnt sich das Startelf-Comeback an und das in einem wichtigen Spiel für den 1. FC Köln: Sebastian Sebulonsen brennt auf das Derby gegen die Fohlen.
Wenn man so will beginnt die Saison für Sebastian Sebulonsen nach der Länderspielpause von Neuem. Zwar hat der Norweger nach seiner Verletzung schon wieder ein paar Minuten gespielt, doch nun winkt wieder ein Startelf-Einsatz.

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Für Sebastian Sebulonsen dürfte der Auftakt in die neue Saison der Inbegriff des Gefühls einer Achterbahnfahrt gewesen sein. Das langsame Anrollen in die neue Saison. Der erste Anstieg, als sich andeutete, dass es so weitergeht, wie in der vergangenen Spielzeit – inklusive Stammplatz. Der Fall durch die Muskelverletzung mit mehrwöchiger Ausfallzeit und nun der nächste Anstieg. Denn der Norweger dürfte sich bereits damit anfreunden, ausgerechnet im Derby gegen Borussia Mönchengladbach seinen einstigen Stammplatz wieder einzunehmen. Den hatte zuletzt Alessio Castro-Montes übernommen. Und wie das Schicksal es einmal so will, fällt der Belgier nun mit der gleichen Diagnose aus, wie Sebulonsen zuvor aus: muskuläre Probleme. Davon hat sich der Norweger erholt. „Ich bin wieder fit. Ich war verletzt, habe aber auch da gearbeitet. Der Körper fühlt sich gut an“, sagte Sebulonsen am Mittwoch am Rande des Trainings. „Natürlich sind Verletzungen nie schön, aber sie gehören nun einmal zum Fußball dazu. Da muss man den Frust auch mal hinten anstellen.“
„Ich will mich immer verbessern“
Der Fokus habe auf einer schnellen Rückkehr gelegen. Nun will der Norweger an seine Leistung von Juli anknüpfen. Die Vorbereitung verlief vielversprechend. Nie tauchten auch nur die leisesten Zweifel auf, der Rechtsverteidiger würde nicht zu Wagners Stammelf gehören. „In der vergangenen Saison habe ich das erste Mal Bundesliga gespielt“, so Sebulonsen. „Ich will mich immer verbessern und auf das gute letzte Jahr aufbauen.“ Aktuell stehen die Kölner bei vier Punkten. Das sei für ihn aber kein Thema. Als Spieler beschäftige man sich nicht so sehr mit der Tabelle. „Wir schauen lieber, wo wir uns verbessern können und analysieren die Situation. Als Fußballer geht es immer darum, sich zu verbessern. Und daran arbeiten wie jeden Tag hart.“ Das Hier und Jetzt ist der Liga-Alltag.
Sebulonsen kehrt auf seine alte Position zurück, doch sie könnte eine andere Rolle bedeuten. Denn Alessio Castro-Montes hatte im Schnitt doch schon mehr Offensivanteile in den ersten Saisonspielen als der Norweger in der vergangenen Spielzeit. Castro-Montes legt die Aufgaben anders aus, möglicherweise auch der Taktik geschuldet. Denn ein Linton Maina öffnet auf den Außenpositionen andere Räume als ein Jan Thielmann. Darüber wollte sich der Rechtsverteidiger nicht äußern. Gespräche zwischen ihm und dem Trainer bleiben hinter verschlossenen Türen. Der Fokus liegt nun auf seinem ersten Heim-Derby. In der vergangenen Spielzeit fehlte Sebulonsen gesperrt. „Das Derby ist das größte Spiel, das du spielen kannst. Dementsprechend bin ich schon aufgeregt“, so der Norweger.
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