Elias Bakatukanda machte die Vorbereitung beim FC
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Erst gelobt, dann wieder nicht im Kader: Elias Bakatukanda wartet bei Osnabrück weiter auf sein Debüt

Noch in der Länderspielpause hatte Elias Bakatukanda seinen Trainer überzeugt, am Wochenende stand er beim VfL Osnabrück trotzdem wieder nicht im Kader. Besser lief es für Jusuf Gazibegovic, der sich mit einer Vorlage zurückmeldete. So schlugen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln hat für die Saison 2026/27 acht Spieler verliehen. Vier von ihnen kamen am vergangenen Wochenende in vier unterschiedlichen Ligen und drei Ländern zum Einsatz. Während es für Elias Bakatukanda Frust gab, hatte Jusuf Gazibegovic wieder Grund zur Freude.

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Elias Bakatukanda hat getan, was ein Leihspieler tun soll. Er hat sich im Training aufgedrängt, in der Länderspielpause im Testspiel überzeugt und sogar seinen Trainer zu einem Lob gebracht. „Ele hat heute das gebracht, was ich mir von ihm auch erwarte. Und das ist eine Menge“, sagte Schultz nach dem 3:0 über den SC Wiedenbrück. Am Samstag folgte die Ernüchterung: Beim 1:1 des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dresden stand der Innenverteidiger wieder nicht im Kader. Nicht auf dem Platz, nicht auf der Bank. Es ist bereits das vierte Spiel in Folge, in dem Bakatukanda überhaupt keine Rolle spielt. Für einen Spieler, den der 1. FC Köln verliehen hat, damit er Spielpraxis sammelt, ist das die falsche Richtung. Lob ersetzt keine Einsatzminuten. Und solange Schultz seine Worte nicht in eine Aufstellung übersetzt, bleibt von der Leihe vor allem eine Frage: Wofür eigentlich? Zumal der Innenverteidiger nicht wie noch im September krank ausfiel, beim Test am Sonntag spielte er wieder.

Jusuf Gazibegovic bereitet ein Tor vor

Besser lief es für Gazibegovic. Der Rechtsverteidiger feierte nach knapp zwei Monaten sein Comeback in der Startelf von Widzew Lodz. Beim Auswärtsspiel gegen Piast Gliwice stand der Bosnier von Beginn an auf dem Platz und konnte direkt einen offensiven Akzent setzen. Der Bosnier bereitete den Treffer seiner Mannschaft vor und unterstrich damit, wie wichtig er sein kann. Nach 73 Minuten war der Arbeitstag beendet. Trotz der persönlichen Erfolgsmomente blieb für Gazibegovic am Ende die Enttäuschung. Widzew Lodz unterlag mit 1:2 und musste die Heimreise ohne Punkte antreten. Für den 26-Jährigen dürfte die Rückkehr in die Startelf dennoch ein wichtiger Schritt sein.

Einigen Leihspielern des 1. FC Köln bleibt nur die Rolle des Zuschauers

Ebenfalls von Beginn an durfte Julian Pauli bei Odense BK ran. Beim torlosen Unentschieden gegen den FC Nordsjaelland stand der Abwehrspieler über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und sammelte wichtige Einsatzminuten. Youssoupha Niang gehörte beim FC St. Pauli ebenfalls zur Startelf. Der Angreifer spielte beim 2:0-Erfolg der Hamburger gegen Karlsruhe 68 Minuten und wurde anschließend beim Stand von 2:0 ausgewechselt. Die Kiezkicker brachten den Vorsprung bis zum Abpfiff über die Zeit. Für Niang war es ein weiterer Einsatz von Beginn an, bei dem er knapp 70 Minuten mitwirken durfte.

Anders sah die Situation weiterhin für Elias Bakatukanda aus. Der Innenverteidiger stand beim 1:1 des VfL Osnabrück gegen Dynamo Dresden einmal mehr nicht im Kader. Und das, obwohl Trainer Timo Schultz den Spieler erst in der Länderspielpause in höchsten Tönen gelobt hatte. Dort hatte der Abwehrspieler ein Testspiel bestritten und den Coach eigentlich überzeugt – eigentlich. Damit wartet der Verteidiger weiterhin auf seine ersten Einsatzminuten für die Lila-Weißen.

Einen gebrauchten Tag erwischte Yannick Mausehund mit dem TSV Havelse. Der Abwehrspieler stand beim Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg in der Anfangsformation, wurde allerdings bereits zur Halbzeit beim Stand von 0:2 ausgewechselt. Am Ende musste Havelse eine deutliche 0:5-Niederlage hinnehmen. Bei Roda Kerkrade blieb Fynn Schenten dagegen ohne Einsatz. Beim 1:1 gegen die Zweitvertretung der PSV Eindhoven saß der Stürmer über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Auch Jaka Cuber Potocnik kam nicht zum Zug. Der Angreifer von Rot-Weiss Essen verfolgte das 3:3 seiner Mannschaft bei Preußen Münster ebenfalls 90 Minuten lang von der Ersatzbank. Für Patrik Kristal gab es beim FC Thun ebenfalls keine Einsatzmöglichkeit. Der Mittelfeldspieler fehlte beim 2:4 gegen den FC Zürich im Kader.

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