Die U21 des 1. FC Köln muss und will nach der Derby-Niederlage gegen die U23 Borussia Mönchengladbachs (1:2) eine Reaktion zeigen. Die Vorzeichen stehen jedoch nicht günstig. Das Team muss sich am Freitagabend durch den Berufs- und Wochenendverkehr kämpfen. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Rödinghausen.
Zudem geht es beim SV Rödinghausen gegen eine Mannschaft aus dem Tabellen-Keller, die ums sportliche Überleben kämpft.

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Rund 230 Kilometer liegen zwischen dem Geißbockheim und der Heimspielstätte des SV Rödinghausen. Die Anreise über die Autobahnen 1 und 2 dürfte am Freitagabend im Feierabend- und Wochenendverkehr zur Geduldsprobe für den FC-Tross werden. Der Gegner wird die Aufgabe zudem nicht leichter machen: Der SV Rödinghausen steht als Drittletzter der Regionalliga West unter Druck und benötigt dringend Punkte. Kölns Trainer Manuel Hartmann sieht diese Rahmenbedingungen als Chance: „Das ist Regionalliga-Fußball und das, was wir wollen für die Entwicklung von unseren Jungs“.
Rödinghausen ist nich zu unterschätzen
Die jüngste Niederlage gegen Borussia Mönchengladbachs U23 zeigte allerdings, woran die FC-Reserve noch arbeiten muss. Beim 1:2 im kleinen Derby verschliefen die Kölner die erste Hälfte und liefen anschließend einem Rückstand hinterher. Für Hartmann ist deshalb entscheidend, dass seine Mannschaft die notwendige Intensität von Beginn an auf den Platz bringt: „Da geht es immer wieder darum, wie schaffst du es gerade als junge Mannschaft, dich immer wieder so hochzufahren, dass du diese Phasen nicht hast, dass du nicht 0:2 in Rückstand gerätst.“
Dass der kommende Gegner keineswegs zu unterschätzen sind, zeigte sich zuletzt beim spektakulären Auftritt gegen die U21 des VfL Bochum. Nach einem zwischenzeitlichen 1:6-Rückstand kämpfte sich Rödinghausen in den letzten zehn Minuten noch auf 5:6 heran. Diese Moral des kommenden Gegners sollte den Kölnern Warnung genug sein. Das Spiel bietet jedoch auch die Chance, den Vorsprung auf die Abstiegszone wieder zu vergrößern. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen haben die Mannschaft in der Tabelle zurückgeworfen.
Kehrt El Mala zurück in die Startelf?
Offen ist, ob Malek El Mala in die Startelf zurückkehren wird. Der Stürmer feierte gegen Mönchengladbach sein Comeback als Joker und könnte vor einem Einsatz von Beginn an stehen. Hartmann will sich diesbezüglich noch nicht festlegen: „Das muss man sehen“. Der Trainer lässt dabei zugleich durchblicken, dass auch ein geplanter Wechsel zur Halbzeit eine Option sein könnte: „Man kann auch so einen Impuls planen von Anfang an und dann wechselt man in der Halbzeit. Wir schauen uns auch den Gegner im Video an, was sie mögen, was sie vielleicht nicht so mögen.“ Der Coach muss entscheiden, welche Spieler sich für die schwierigen Bedingungen am besten eignen. Hartmann sieht sich dabei mit einer großen Auswahl konfrontiert und nimmt den gesamten Kader in die Pflicht: „Jeder muss hier um seinen Startplatz kämpfen, egal ob junger oder Ü-Spieler. Die Jungs sind aufgefordert, sich ans Maximum zu bringen.“
In Rödinghausen wird genau diese Einstellung gefragt sein, um nach dem Derby-Rückschlag eine Antwort zu geben und mit etwas Zählbarem im Gepäck die lange Heimreise anzutreten.
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