Zwischen Champions-League-Träumen und Abstiegsangst: Kasalla-Frontmann Bastian Campmann kennt die Extreme des 1. FC Köln. In der ersten Folge des neuen Vodcasts „Come on FC – Heimweg“ spricht er über seine Sicht auf René Wagner, die besondere Mentalität der FC-Fans und eine bewegende Geschichte aus seiner Familie.
Es sind witzige aber auch ganz persönliche Geschichten, die Sänger und FC-Fan Bastian Campmann während der Fahrt durch Köln erzählt. Mit „Come on FC – Heimweg“ startet come-on-fc.com ein neues Gesprächsformat, in dem bekannte Kölner Persönlichkeiten auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Gemeinsam geht es zu einem Ort, den der jeweilige Gast mit dem 1. FC Köln verbindet. Unterwegs wird über den Verein, aber auch über Heimat, persönliche Erinnerungen und das Leben abseits des Fußballs gesprochen – ungestört, ungeschönt und persönlich.

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Bastian Campmann: „Da gehört das Drama zum Geschäft“
Für Bastian Campmann führt die erste Fahrt zum Betonauto am Ring. Dort feierte er 2005 den Aufstieg des FC in die Bundesliga. Die Erinnerung an diesen Tag ist bis heute geblieben. Seine Verbundenheit mit dem Verein reicht allerdings deutlich weiter zurück. Bereits 1991 nahm ihn sein Onkel mit zum verlorenen DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen. Es war der Beginn einer Leidenschaft, die ihn bis heute begleitet.
Dabei betrachtet Campmann den FC durchaus mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Der Verein kenne schließlich nur zwei Aggregatzustände: „Entweder steigen wir auf jeden Fall ab oder die Champions League ist nicht mehr weit.“ Dazwischen gebe es kaum emotionalen Spielraum. Und eigentlich könne er sich einen dauerhaft ruhigen, erfolgreichen FC auch nur schwer vorstellen. „Da gehört das Drama zum Geschäft. Und auch irgendwie zur Identität“, sagt Campmann.
Come on FC Heimweg – Folge 1: Bastian Campmann von Kasalla über den FC, Heimat und Hätz
Die Folge gibt es auch als Podcast bei:
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Im Gespräch geht es entsprechend auch um die aktuelle Situation der Geißböcke. Der 49-Jährige Frontmann der Kölner Band „Kasalla“ lobt die Transferpolitik von Thomas Kessler, schwärmt von den Qualitäten eines Mikey Moore und blickt zugleich mit Sorge auf die personellen Probleme im Sturm. Auch Trainer René Wagner ist ein Thema. Der Musiker gibt offen zu, dass er manche Entscheidungen des Coaches nicht nachvollziehen könne. Gleichzeitig weiß er, wie schnell man als Anhänger ungerecht werde. Er selbst könne sich von dieser Emotionalität keineswegs freimachen.
Von persönlichen Geschichten bis zum FC-Bingo
Dass Campmann den Fußball auch von der anderen Seite kennt, macht die Unterhaltung besonders. Vor seiner Karriere als Musiker arbeitete er als Sportjournalist, unter anderem für die Kölnische Rundschau und das Kölnsport-Magazin. Dabei musste er zeitweise ausgerechnet über Bayer Leverkusen berichten – das sorgte nicht immer für Begeisterung. Und auch zum „Trömmelche“ hat Campmann eine besondere Beziehung, die unter die Haut geht. Neben den emotionalen Momenten kommt bei der Fahrt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Beim Quiz „FC- Spieler oder…“ muss der Kasalla-Sänger entscheiden, ob ungewöhnliche Namen zu ehemaligen FC-Spielern oder Schlagersängern gehören. Zudem spielt Campmann für die Zuschauer das „FC-Bingo“ und steuert den Preis von zwei Konzertkarten für die Kasalla-Weihnachtskonzerte im Kölner Gloria samt „Meet and Greet“ mit der Band bei.
So führt die erste Folge von „Come on FC – Heimweg“ durch ganz unterschiedliche Kapitel einer persönlichen FC-Geschichte. Es geht um Aufstiege und Abstiege, um Trainer und Transfers, um die Liebe zur Stadt und um die Menschen, die diese Liebe prägen. Und manchmal reicht schon ein Lied nach einem Tor, um all diese Erinnerungen wieder lebendig werden zu lassen.
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