„Licht und Schatten“: Das sagen Thomas Kessler und Gerhard Struber zu den Transfers

Joel Schmied und Jusuf Gazibegovic beim Aufwärmen vor dem Spiel des 1. FC Köln
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

„Licht und Schatten“: Das sagen Thomas Kessler und Gerhard Struber zu den Transfers

Vier neue Spieler hat der FC im Winter unter Vertrag genommen. In die Stammelf hat es bislang nur Joel Schmied geschafft. Dennoch sind Gerhard Struber und Co. optimistisch, dass die Transfers schon bald einschlagen werden beim 1. FC Köln: Das sagen die FC-Verantwortlichen zu den Transfers.

Jusuf Gazibegovic, Joel Schmied, Anthony Racioppi und Imad Rondic – vier Spieler haben die Geißböcke verpflichtet, um den Kader für die Rückrunde zu verstärken. So richtig eingeschlagen hat noch keiner der neuen Akteure beim 1. FC Köln: Das sagen die FC-Verantwortlichen zu den Transfers.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Seit gut einem Monat befindet sich die 2. Bundesliga in der Rückrunde und der FC hat noch einmal nachgerüstet, um die Chancen auf den Wiederaufstieg deutlich zu erhöhen. Doch der große Transfer-Effekt ist bislang ausgeblieben. „Wir haben viel Licht, aber auch in der ein oder anderen Situation Schatten gesehen. Ich glaube, das ist aber auch normal“, sagte Thomas Kessler am Freitag auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. „Man muss den Jungs natürlich auch ein Stück weit Adaptionszeit geben. Weil sie die Liga auch nicht kannten.“ So wie Joel Schmied. Der Schweizer ist zwar unmstrittener Stammspieler, aber auch, weil die Personaldecke in der Innenverteidigung eine erstaunlich dünne ist. Durch die Ausfälle von Julian Pauli und Luca Kilian ist Youngster Neo Telle der einzige nominelle Backup der Dreierkette. Dennoch brachte der Schweizer bislang ordentliche Leistungen.

Jusuf Gazibegovic will noch nicht so recht durchstarten

Schmied war im Winter vom FC Sion ans Geißbockheim gewechselt. Der 26-Jährige war Stammspieler, Leistungsträger und in einem Großteil der Begegnungen auch der Kapitän des Schweizer Erstligisten. Beim FC übernimmt der Abwehrspieler meist die Position im Zentrum. „Wir hatten ja auch schon oft darüber gesprochen, dass es gerade für Neuzugänge in der Winterpause nicht immer ganz so einfach ist“, sagte Kessler. Gerade, weil die Spieler in eine Mannschaft dazustießen, in der sie wenig Vorbereitungszeit mit dem Team hätten. „Wir sind da insgesamt auf einem guten Weg und davon überzeugt, dass die Jungs, die wir dazugeholt haben, uns helfen werden, unsere Ziele zu erreichen.“ Dabei wird Anthony Racioppi vorerst wohl weniger helfen. Der Keeper wurde schließlich als Nummer zwei geholt. Ein Wechsel steht nicht im Raum.

Eher ernüchternd fällt bislang der Auftakt von Jusuf Gazibegovic aus. Der bosnische Nationalspieler ist zumindest noch nicht die ganz große erhoffte Verstärkung. Der Marktwert des Abwehrspielers wird von dem Online-Portal transfermarkt.de auf fünf Millionen Euro geschätzt, der FC verpflichtete Gazibegovic für weniger als die Hälfte. Eigentlich sollte der Abwehrspieler die Baustelle auf der rechten Abwehrseite schließen. Zuletzt spielte aber wieder Jan Thielmann auf der Position, die nicht so wirklich auf den U21-Nationalspieler passt. „Es ist schon ein riesen Unterschied, ob du in Österreich in der Liga spielst oder hier. Es ist schon robuster, es ist sehr physisch“, sagte Gerhard Struber. „Es ist auch eine Position, in die er sich reinarbeiten muss, weil es schon eine andere ist, als wenn er in einer Viererkette außen spielt.“ Tatsächlich hatte Gazibegovic in Graz meist den rechten Part der Viererkette eingenommen.

„Seine Stärken werden helfen“

Allerdings wird Struber wohl eher nicht auf Viererkette zurückstellen. Zumindest erklärte der Coach, dass man es nich auf „Ach und Krach“ versuchen werde. „Er hat natürlich das ein oder andere zu verbessern. Aber gleichzeitig weiß ich, dass es eine Frage der Zeit ist, bis der Jusuf Gazibegovic richtig ins Performen kommt“, sagt Struber. Ins Performen sollte auch bald Imad Rondic kommen. Der Stürmer kam bislang nur zu Kurzeinsätzen, ist aber auch erst seit wenigen Wochen beim FC. Auch der Stürmer soll schnell helfen. „Am besten mit Toren“, sagt Struber mit einem Lächeln auf den Lippen. „Er ist was die Abläufe angeht, ob mit oder gegen den Ball, natürlich noch in der ersten Phase. Wir wissen aber, dass uns – gerade wenn wir in der gegnerischen Box sind – seine Stärken helfen werden. Weil er unter Druck ruhig bleibt.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Entwarnung beim FC: Mit Damion Downs und Leart Pacarada gegen Düsseldorf

Damion Downs vom 1. FC Köln gegen André Hoffmann
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

Entwarnung beim FC: Mit Damion Downs und Leart Pacarada gegen Düsseldorf

Die Personaldecke bei den Geißböcken scheint sich ein wenig zu entspannen. Der 1. FC Köln kann gegen Düsseldorf auf Damion Downs und Leart Pacarada zurückgreifen. Auch ein Einsatz von Eric Martel scheint zumindest nicht gänzlich ausgeschlossen.

Leichtes Aufatmen beim FC: Der 1. FC Köln kann gegen Fortuna Düsseldorf offenbar wieder auf Damion Downs und Leart Pacarada zurückgreifen. Das erklärte FC-Trainer Gerhard Struber am Freitag auf der Pressekonferenz.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Unter der Woche war die Trainingsgruppe zumindest in Bezug auf die Leistungsträger beim FC dann doch ein wenig ausgedünnt. Doch rechtzeitig zum Spiel am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf scheint sich die Situation dann doch deutlich zu entspannen. „Bis auf Tim Lemperle, Julian Pauli und die Langzeitverletzten sind glücklicherweise jetzt alle wieder am Platz gestanden und haben sich von einer sehr sehr guten und konzentrierten Seite gezeigt“, sagte der Trainer am Freitag. Soll heißen, auch Damion Downs und Leart Pacarada werden für das Derby wieder zu einer Option. Beide hatten sich gegen den 1. FC Magdeburg eine Muskelverletzung zugezogen, Pacarada war bereits nach einer halben Stunde wieder vom Platz gegangen, der Angreifer hielt länger durch.

Überrascht Struber mit Eric Martel?

Ob gerade Downs gegen Düsseldorf von Beginn an aufläuft, ist aber noch offen. „Natürlich tut es uns immer gut, wenn die Jungs einen Rhythmus haben und gut im Training sind“, sagte Struber. „Gleichzeitig hat er sehr viele Spiele jetzt im Fokus gehabt. Der Damion hat jetzt in der Woche tatsächlich wenig trainiert. Man muss einfach jetzt abwarten und schauen, ob es eine Reaktion gibt auf das heutige Training.“ Etwas überraschend hat Struber einen Einsatz von Eric Martel ebenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen, auch, wenn dieser wohl sehr fraglich erscheint. Martel hatte sich in der Begegnung gegen den FC Schalke 04 verletzt, stand unter der Woche das erste Mal wieder im individuellen Training auf dem Platz. „Das schaut jetzt so aus, dass wir sehr froh sind über den aktuellen Zustand. Aber für Düsseldorf wird er aber mehr als wackeln“, sagte Struber

Der Kölner Coach gab zudem noch ein Update zu Tim Lemperle. „Tatsächlich ist so, dass es länger dauert, wie wir geglaubt haben“, sagte der Trainer. „Speziell wenn es um muskuläre Verletzungen geht, haben wir immer wieder gesehen, dass man nicht zu früh in ein Risiko gehen sollen. Wir wollen ja wirklich auf Nummer sicher gehen und ihn hoffentlich dann nächste Woche am Platz wiedersehen.“ Mit dem KSC-Spiel würde es wohl eng werden. Aber: „Schauen wir mal, ob das mit Ulm dann was wird. In diese Richtung soll es dann hoffentlich wieder funktionieren“, so Struber.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

xx



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Timo Hübers im Hinspiel der Fortuna Düsseldorf gegen den  1. FC Köln in der Merkur Spiel-Arena
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

Risikospiel, aber die fairsten Teams: Wie hitzig wird das Derby für den 1. FC Köln?

Am Sonntag empfängt der 1. FC Köln den Nachbarn Fortuna Düsseldorf im Kölner Stadion. Die Polizei rüstet sich für ein Risikospiel, doch auf dem Rasen könnte es deutlich ruhiger zugehen. Das sagen zumindest die Statistiken beider Teams. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

Emotional wird das Duell der beiden Kontrahenten vom Rhein mit Sicherheit. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es auf dem Rasen auch unfair zugehen muss. Denn beide Teams schneiden in der Fairness-Tabelle gut ab. Erwartet den 1. FC Köln gegen Düsseldorf ein hitziges Derby?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Gut zwei Wochen trägt Imad Rondic nun den Geißbock auf seiner Kleidung und der Stürmer des 1. FC Köln scheint sich schon einigermaßen eingelebt zu haben. „Ich weiß um die Rivalität der beiden Städte“, sagte der Stürmer auf das rheinische Derby am Sonntag blickend (13.30 Uhr, Sky und Liveticker bei come-on-fc.com). „Das sind die Spiele, dich ich liebe.“ Vor einiger Zeit hatte Rondic in einem Interview in Polen angedeutet, dass er gerade diese hitzigen Duelle besonders möge. Zumindest tabellarisch wird es auch heiß hergehen. Der FC wird mit einem Sieg definitiv die Tabellenspitze behaupten. Bei einer Niederlage droht aber Rang sechs. In dem Fall würde auch die Fortuna an den Geißböcken vorbeiziehen. Allerdings ist für den Gast der Spitzenplatz wiederum nicht möglich, da auch der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern im direkten Duell aufeinandertreffen. Es geht also um viel.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Der 1. FC Köln ist die fairste Mannschaft der Liga

Doch droht das Duell gegen die Fortuna auf dem Platz überhaupt besonders hitzig zu werden? Tatsächlich gehört der FC laut der Fairnesstabelle der 2. Bundesliga zu den fairsten Teams. In den bisherigen 22 Spielen sahen Kölner Spieler 53 Gelbe Karten. Eigentlich ein Rang im Mittelfeld der Fairnesstabelle. Allerdings ist der FC neben Hertha BSC, dem 1. FC Magdeburg und Preußen Münster nur eines von vier Teams, das in dieser Saison noch keine Rote Karte gesehen hat. Und damit führen die Kölner die Fairnesstabelle der Liga dann doch an. Im Schnitt bekommen die Geißböcke pro Spiel auf 2,5 Gelbe Karten. Die Fortuna sah in dieser Spielzeit genau zwei mehr, dazu aber auch eine Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte. Alleine Andre Hoffmann sammelte bereits sieben Verwarnungen.

Beim FC gibt es gleich drei Spieler, die schon fünf Mal verwarnt wurden. Zuletzt Jan Thielmann, der die Begegnung gegen Düsseldorf von der Tribüne verfolgen wird. Auch Dominique Heintz und Timo Hübers verpassten gesperrt schon Begegnungen. Nun folgen vier weitere Akteure, die kurz vor der Gelbsperre stehen. Allerdings mit Eric Martel und Leart Pacarada zwei, die möglicherweise am Sonntag fehlen werden. Auch Luca Waldschmidt ist gefährdet, genauso wie Dejan Ljubicic. Zwar belegen die Geißböcke Rang eins in der Fairnesstabelle, die Kölner greifen aber sicherlich nicht immer zu fairen Mitteln. Tatsächlich hat der FC laut DFL-Statistik schon 264 Fouls am Gegner gespielt, belegt damit einen Platz im oberen Drittel der Statistik, der letzte Platz geht dagegen mit gerade einmal 215 Fouls an den kommenden Gegner.

Polizei mit mehr als tausend Beamten im Einsatz

Während der FC relativ oft das direkte Duell mit dem Gegner sucht, gehört Düsseldorf auch in dieser Kategorie zu den Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Aber: Die Fortuna gewann bislang mehr als 51 Prozent der Zweikämpfe, während der FC auf schwache 48 Prozent kommt. Gerade bei den Duellen am Boden belegt der Tabellenführer der 2. Bundesliga den letzten Platz. Für eine große Unfairness stehen beide Teams nicht. Auf dem Rasen wird es also sicherlich intensiv und hitzig, aber deswegen nicht gleich unfair zugehen. Im Hinspiel sahen die Geißböcke mit vier Gelben Karten aber überdurchschnittlich oft den Karton – darunter auch Trainer Gerhard Struber.

Bei den Fans erwartet die Polizei da schon mehr Temperament. Zumindest wurde die Begegnung als Risikospiel eingeordnet. „Wir haben uns auf diese Begegnung intensiv vorbereitet und werden bereits deutlich vor Anpfiff des Spiels präsent sein, damit alle friedlichen Fans ein hoffentlich spannendes und sportliches Rhein-Derby erleben können“, sagt der leitende Polizeidirektor Bastian Marter. „Denen, die solche Veranstaltungen für Ausschreitungen, körperliche Auseinandersetzungen oder Provokationen nutzen wollen, werden wir frühzeitig entgegentreten. Unabhängig von Vereinsfarben hat Gewalt im Fußball nichts verloren.“ Gegen potentielle Störer habe die Polizei „Bereichsbetretungsverbote ausgesprochen“, heißt es in der Mitteilung der Polizei Köln. Mehr als tausend Polizisten werden am Sonntag im Einsatz sein.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Hoffnung auf Comeback

Neo Telle: Im Nachwuchs nicht übernommen, zurückgekehrt und nun der nächste Einsatz beim 1. FC Köln?

Neo Telle bei seinem Profidebüt für den 1. FC Köln
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

Neo Telle: Im Nachwuchs nicht übernommen, zurückgekehrt und nun der nächste Einsatz beim 1. FC Köln?

Die personelle Lage bleibt beim FC weiterhin angespannt. Auch deswegen dürfte Neo Telle am Sonntag wieder in den Kader der Profis rücken. Es winkt der zweite Einsatz für den 19-Jährigen. Dabei führte der Weg für den Verteidiger über Umwege. Steht Neo Telle beim 1. FC Köln vor der Kader-Rückkehr?

Der Weg war für den Youngster sicherlich kein einfacher – auch kein gradliniger. Denn der Abwehrspieler musste einen Umweg nehmen, um beim FC sein Profi-Debüt zu geben. Nun hängt sein Bild in den Fluren des Geißbockheims. Steht Neo Telle beim 1. FC Köln vor der Kader-Rückkehr?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Vor einigen Wochen griff Oliver Schmitt im Geißbockheim zum Hammer, nun durfte Neo Telle ran. Spätestens seit dem Debüt von Schmitt ist bekannt, dass sich die Kölner Eigengewächse nach ihrem Profidebüt mit einem Bilderrahmen in den Fluren der Geschäftsstelle verewigen dürfen. Nun bekam also der Innenverteidiger von Lukas Berg, Bereichsleiter Nachwuchsfußball, das gerahmte Foto überreicht, durfte es vor den Augen einiger Nachwuchs-Trainer aufhängen. Telle ist der fünfte Nachwuchskicker, der in dieser Spielzeit sein Profi-Debüt bei den Geißböcken feierte, zumindest wenn man die Drittliga-Auftritte von Schmitt beim SC Verl mit wohl gemeint verschlossenen Augen nicht mitzählt. Gegen den FC Schalke 04 kam der 19-Jährige bereits zur Halbzeit. „Es ist verrückt für mich, eine Riesenehre. Ich kann es noch gar nicht so richtig wahrnehmen, es sind zu viele Gefühle“, sagte Telle.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?

Telle über Umwege in den Profikader

Und möglicherweise wären gegen Magdeburg noch weitere dazugekommen, wenn der Youngster nicht mit einem Infekt ausgefallen wäre. Gegen Fortuna Düsseldorf wird der 19-Jährige am Sonntag (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com) wieder in den Kader rücken. Die Personaldecke ist weiterhin angespannt, gerade auf der Innenverteidigerposition. Julian Pauli fehlt nach seiner Gehirnerschütterung weiterhin. Genauso wie Aushilfs-Abwehrspieler Eric Martel, der am Mittwoch immerhin wieder am Ball individuell trainierte. Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Joel Schmied stehen den Geißböcken drei nominelle Verteidiger zur Verfügung. Sollte Gerhard Struber erwartungsgemäß mit einer Dreierkette spielen, fehlen also die Alternativen. Telle ist der logische Backup.

Dass der 19-Jährige eine Rolle im Profikader spielen würde, hatte Christian Keller vor etwa einem Jahr angedeutet, als er den Youngster neben Julian Pauli als „sehr interessante Innenverteidiger“ adelte, dass es aber so schnell gehen würde, kam dann doch überraschend. Immerhin hatte der Nachwuchsspieler schon die Teilnahme am Trainingslager im Januar in Spanien als „Geschenk“ empfunden. Nun winkt der zweite Einsatz beim FC. Und das, obwohl der Weg für Telle kein gewöhnlicher war. Der Abwehrspieler startete bereits in der U9 der Geißböcke. Wie der FC nun auf der Vereins-Homepage schreibt, wurde der Youngster allerdings nicht mehr in die U13 übernommen. Telle sollte ins Tor rotieren, wollte dort aber nicht spielen, verließ den FC, um dann aber über den Umweg Vorwärts Spoho Köln und der 1. JFS Köln zur Spielzeit 19/20 wieder zurück zum Geißbockheim zu kehren – als Feldspieler.

„Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen“

Und das war offenbar die richtige Entscheidung, denn beim FC traut man dem Youngster noch einiges zu. „Ich finde, dass er im Training viele gute Dinge unter Beweis stellt. Es war kein Zufall, dass er dabei war, sondern Vertrauen, weil dieser Spieler Dinge in sich trug, die einfach spannend sind“, sagte Gerhard Struber noch vor dem Debüt des gebürtigen Kölners. „Er ist ein richtig cooler Kicker.“ Ein cooler Kicker, der beim FC nun seinen Traum lebt. „Seit ich ein kleines Kind bin, arbeite ich darauf hin. In so einem Spiel das Debüt zu geben, das berührt mich, es ist unbeschreiblich“, sagte Telle nach seinem Debüt. Nun also hängt das Bild des Youngsters in den Fluren der Geschäftsstelle. Eine besondere Ehre, die sich der Youngster über Umwege verdient hat.



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Stärkste oder schwächste Liga?

Eric Martel: Comeback-Hoffnung

Gibt es für Imad Rondic nun die Startelf? „Ich bin bereit für jede Minute, die ich bekomme“

Imad Rondic im Duell gegen Bayer Leverkusen
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

Gibt es für Imad Rondic nun die Startelf? „Ich bin bereit für jede Minute, die ich bekomme“

Bei der 0:3-Niederlage der Geißböcke gegen Magdeburg wurde wieder die schwächelnde Offensive des FC deutlich. Köln braucht mehr Durchschlagskraft und könnte die vielleicht im neuen Stürmer finden. Am Dienstag äußerte sich der Angreifer nach dem Training des 1. FC Köln: Das sagt Imad Rondic zu seinem Debüt und seinen Chancen beim FC.

So wirklich rund will es im Angriff beim FC aktuell nicht laufen. Nur vier Tore hat der FC in diesem Jahr in der Liga erzielt. Nun droht Damion Downs für die kommende Begegnung auszufallen. Dann müsste es eine Umstellung geben beim 1. FC Köln: Das sagt Imad Rondic zu seinem Debüt und seinen Chancen beim FC.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Als sich Thomas Kessler vor gut vier Monaten zu den möglichen Transferbwegungen der Geißböcke in der baldigen Winter-Transferperiode äußern sollte, waren die beiden großen Baustellen schnell ausgemacht. Die Lösung Jan Thielmann als Rechtsverteidiger war aus Sicht der Kölner Verantwortlichen nicht ausreichend. Und in der Offensive hätten die Geißböcke auch Nachholbedarf. Der Leiter der Lizenzspielerabteilung stellte den Wunsch nach einem Knipser in den Raum. Auch, wenn sich die sportliche Situation seit Oktober rein tabellarisch doch deutlich zum Positiven verändert hat, ist die lahmende Offensive nach wie vor ein Problem beim FC. Nach wie vor ist Köln in Sachen Effizienz eher im unteren Tabellendrittel zu finden. 370 Mal schossen die Geißböcke in dieser Spielzeit aufs Tor – nur etwa jeder elfter Schuss findet den Weg ins Tor. Zum Vergleich: Beim HSV ist es jeder siebter.

Rondic: „Ich würde schon sagen, dass es eine kontroverse Situation war“

In den Liga-Begegnungen in diesem Jahr kommen die Kölner auf einen xGoals-Wert von etwa sieben. Das heißt, die Qualität der Kölner Chancen ließ sieben Treffer erwarten – am Ende des Tages waren es vier. Und obwohl die Entwicklung von Damion Downs und Tim Lemperle in dieser Spielzeit eine doch sehr erfreuliche ist, war es folgerichtig, dass die Kölner im Winter noch einmal nachgelegt haben. Kurz vor Toreschluss und nach zähen Verhandlungen haben die Geißböcke Anfang Februar also Imad Rondic als neuen Stürmer vorgestellt. Der 26-Jährige kam von Widzew Lodz an den Rhein. „Ich bin wirklich sehr glücklich, hier zu sein“, sagte der Stürmer am Dienstag nach der Trainingseinheit. „Es sieht alles sehr gut aus.“

Auch, wenn es bislang nur zu einigen Kurzeinsätzen gereicht hat, hat der Angreifer bereits im Pokal gegen Leverkusen seine Togefahr aufblitzen lassen. Doch der Treffer wurde aufgrund einer hauchdünnen Abseitsposition nicht gegeben. „Ich würde schon sagen, dass es eine kontroverse Situation war“, erklärte Rondic. „Aber was willst du schon machen?“ Ansonsten stehen auf dem Haben-Konto erst zwei Kurzeinsätze gegen Schalke und Magdeburg. Dennoch durfte der 25-Jährige schon erste Bundesliga-Luft schnuppern. Und die Chancen stehen alles andere als schlecht, dass am Sonntag im Duell gegen Düsseldorf weitere Minuten dazukommen (13.30 Uhr, Sky und im Liveticker bei come-on-fc.com). Denn die beiden Top-Torjäger der Kölner drohen weiterhin auszufallen. Lemperle wird es bis Sonntag mit großer Wahrscheinlichkeit nicht schaffen, hinter Downs steht mindestens ein dickes Fragezeichen. Auch am Dienstag trainierte der Stürmer nicht mit dem Team.

Rondic: „Da brauchte ich nicht zwei Mal überlegen“

Möglicherweise gibt es also den Start-Elf-Einsatz für Rondic. „Das habe ich nicht zu entscheiden“, sagt der Stürmer. „Ich bin aber bereit für jede Minute, die ich bekomme.“ Und es werden besondere Minuten. Schon in Lodz hatte der Angreifer erklärt, wie sehr er hitzige Spiele mit großer Atmoshäre liebe. Das wird er im Derby wohl bekommen. „Ich weiß natürlich um die Rivalität in diesem Spiel. Es ist ein Derby“, sagte der 26-Jährige. „Das sind die Spiele, die ich liebe.“ Und das offenbar auch gerade in Köln. Denn als das Angebot gekommen sei, habe er den Wechsel gar nicht mehr erwarten können. „Da brauchte ich nicht zwei Mal überlegen. Ich wollte so schnell wie möglich hier sein.“ Und nun soll der Stürmer für die ersehnte Durchschlagskraft sorgen. Stürmer würden nunmal an ihren Toren gemessen werden. „Ich glaube an meine Stärken, deswegen beunruhigt mich das nicht“, sagt Rondic.

„Ich werde hart für die Mannschaft arbeiten, um mit meinen Läufen, Pässen, vielleicht auch Assists und meiner Positionierung mehr Chancen zu kreieren“, sagte der Stürmer. „Ich freue mich also, alles zu tun, damit wir punkten und ich punkten kann.“

Wie bewertet ihr die FC-Profis?


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stärkste oder schwächste Liga?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln

Bleibt Olesen Martel Ersatz?

Trainings-Auftakt vor Düsseldorf: Die personelle Situation bleibt angespannt

Neo Telle beim Training des 1. FC Köln
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

Trainings-Auftakt vor Düsseldorf: Die personelle Situation bleibt angespannt

Der FC ist am Montag in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf gestartet. Zum Wochenbeginn gibt es einen Rückkehrer, aber auch weitere Ausfälle beim 1. FC Köln: Die personelle Situation bleibt angespannt.

Im ersten Training der Woche muss Gerhard Struber auf weitere Leistungsträger verzichten beim 1. FC Köln: Die personelle Situation bleibt angespannt. Immerhin kehrte Neo Telle wieder ins Training zurück.

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Am Montagnachmittag ist der FC nach der 0:3-Niederlage beim 1. FC Magdeburg in die Vorbereitung auf das anstehende Derby gegen Düsseldorf getartet. Im Heimspiel können die Geißböcke dann die glücklich beibehaltene Tabellenführung wieder ausbauen. Doch die Voraussetzungen sind aber nach wie vor alles andere als optimal für FC-Trainer Gerhard Struber und sein Team. Denn die personelle Situation bleibt auch weiterhin extrem angespannt. Neben den Langzeitverletzten Jacob Christensen, Luca Kilian und Mark Uth steht den Geißböcken auch weiterhin Stürmer Tim Lemperle nicht zur Verfügung. Der Offensivspieler laboriert weiterhin an seiner Oberschenkelverletzung, befand sich am Montag im Reha-Bereich. Für das Spiel gegen Düsseldorf dürfte es also eng werden.

Neo Telle steigt wieder ein

Wie erwartet fällt auch Eric Martel weiterhin aus. Gut möglich also, dass Struber am Sonntag dann einmal mehr auf Mathias olesen als Sechser setzt. Doch es gibt auch noch andere Optionen. Zwar liegen bei Leart Pacarada und Damion Downs wie bereits vermeldet keine strukturellen Verletzungen vor, die beiden Stammspieler trainierten am Montag aber erst einmal individuell. Man wolle von Tag zu Tag schauen, hieß es beim FC. Immerhin steht den Kölnern eine lange Trainingswoche bevor. Die Partie gegen die Fortuna findet erst am kommenden Sonntag statt. Julian Pauli trainierte am Montag ebenfalls im Reha-Bereich. Der Abwehrspieler soll nach seiner Gehirnerschütterung möglichst bald wieder zurück in den Kader stoßen. Immerhin ein wenig Entspannung gab es dennoch in der Hintermannschaft. Denn Neo Telle stieg am Montag wieder ins Training ein.

Erfreulich: Auch Mark Uth war wieder am Ball, wenn auch nur in einer individuellen Einheit. Der FC empfängt am Sonntag Fortuna Düsseldorf zum rheinischen Derby. Die Partie gegen den Tabellenfünften ist nicht das einzige Spietzenspiel des 23. Spieltags. Der Hamburger SV erwartet als Tabellenzweiter den Dritten aus Kaiserslautern. Auch Hannover 96 und der SC Paderborn spielen gegeneinander. Für den FC bietet sich somit die Chance, Boden auf die direkte Konkurrenz gutzumachen.


 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier

Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Joel Schmied nach seinem Debüt

Stimmen zum 0:3

Spieler des 1. FC Köln freuen sich.

Transfergerüchte

Bleibt Mathias Olesen der Martel-Ersatz?

Mathias Olesen vom 1. FC Köln
, ,
Startseite » #koef95 » Seite 3

Bleibt Mathias Olesen der Martel-Ersatz?

Der Ausfall von Eric Martel ist beim FC schwer zu kompensieren. Gegen den 1. FC Magdeburg übernahm Mathias Olesen die Rolle und hatte seine Schwierigkeiten. Der eigentliche Stamm-Sechser wird wohl auch gegen Düsseldorf ausfallen. Und so stellt sich die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mathias Olesen auch gegen die Fortuna Eric Martel ersetzen?

So richtig wollte die Saison für Rückkehrer Mathias Olesen nicht in Schwung kommen. Gegen Sandhausen noch der Pokalheld folgten meist nur Kurzeinsätze. Erst nach seiner Verletzung folgten nun zwei Startelf-Einsätze in Folge. Wirklich gut lief es aber nicht für den Nationalspieler von Luxemburg. Und so bleibt die Frage beim 1. FC Köln: Wird Mathias Olesen auch gegen die Fortuna Eric Martel ersetzen?

Wir wollen weiter wachsen. Folgt uns auf Instagram und Facebook. Unter den jeweils ersten 2500 Instagram und 1000 Facebook Followern verlost come-on-fc.com je einen Gutschein im Wert von 50 Euro für den FC Fanshop. ** Zu den Teilnahmebedingungen.


Die statistischen Werte konnten sich eigentlich sehen lassen. Knapp zwölf Kilometer hatte Mathias Olesen gegen den 1. FC Magdeburg abgespult, jeden zweiten Zweikampf gewonnen und dazu noch die wohl größte Kölner Chance auf einen Treffer gehabt, als er aus wenigen Metern Torhüter Sominik Reimann die Kugel gleich doppelt zustocherte. Den Ausfall des verletzten Eric Martel konnte der gebürtige Kopenhagener aber nicht kompensieren. Kein Wunder, Martel ist einer der absoluten Leistungsträger der 2. Bundesliga. Der Sechser ist einer der besten Läufer der Liga, gewinnt mit die meisten Zweikämpfe, schmeißt sich in jeden Ball und ist für den FC der Inbegriff von Leidenschaft und Willen. „Natürlich tut der Ausfall von Eric extrem weh“, sagte Marvin Schwäbe am Freitag. „Er ist eine feste Größe bei uns auf der Sechs, in der Innenverteidigung. Das ist natürlich nicht ganz so einfach.“ 

Wer ersetzt Eric Martel gegen Düsseldorf?

Nicht ganz so einfach ist es in der Tat für den FC. Dejan Ljubicic und Denis Huseinbasic sind Spieler, die ebenfalls auf der Sechs spielen können, das ja auch schon oft taten. Zuletzt agierten die beiden Mittelfeldspieler allerdings eher in den offensiveren Halbräumen auf der Acht, Ljubicic teilweise auf der Zehn. Und auch das Gedankenspiel mit Florian Kainz auf der Sechs ist eins, das sich beim FC hartnäckig hält, aber ebenfalls weit von einer optimalen Lösung entfernt ist. Vor der Begegnung gegen Magdeburg legte sich FC-Trainer Gerhard Struber früh auf Mathias Olesen als Ersatz fest, sprach von einem großen Vertrauen, erklärte aber auch, dass man den Ausfall des Sechser eben nur im Kollektiv auffangen könne. „Wir müssen das ein oder andere mit unseren Innenverteidigern kompensieren, um besser ins Vordecken in den Halbräumen zu kommen“, sagte Struber.

Gegen Magdeburg hat das nicht wirklich geklappt. Gerade im zweiten Abschnitt fand der Gegner immer wieder die Räume um gefährlich vor das Kölner Tor zu kommen. Wohl auch, weil Struber nach dem 0:1-Rückstand aufmachte und dem Gegner in den Umschaltmomenten noch mehr Platz überließ. Und auch am Sonntag werden es die Kölner wieder mit einer offensivstarken Mannschaft zu tun bekommen. Düsseldorf gehört ebenfalls zu den Mannschaften mit vielen Torabschlüssen und einer deutlich höheren Effizienz vor dem Tor, als es die Kölner aufs Feld bringen. Struber wird sich also gerade auf der so stabilisierenden Rolle im defensiven Zentrum etwas einfallen müssen. Der Plan von vergangenem Freitag ging mindestens in der zweiten Halbzeit jedenfalls nicht mehr auf.

Wie bewertet ihr die FC-Profis?



Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

So lief es für die Leihspieler

Gerhard Struber vom 1. FC Köln

Stimmen zum Magdeburg-Spiel