Suche nach Innenverteidiger: Bedient sich der 1. FC Köln bei Manchester City?

Jahmai Simpson-Pusey soll auf der Liste beim 1. FC Köln stehen
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Suche nach Innenverteidiger: Bedient sich der 1. FC Köln bei Manchester City?

Am Freitag bricht der FC nach Spanien ins Trainingslager auf – ohne Neuzugänge. Dabei sollen die Gespräche mit einem potenziellen Innenverteidiger schon weit fortgeschritten sein. Und der könnte aktuell bei ManCity unter Vertrag stehen. Der 1. FC Köln ist anscheinend an Jahmai Simpson-Pusey interessiert.

Geht es mit dem neuen Innenverteidiger nun ganz schnell? Der 1. FC Köln ist angeblich an Jahmai Simpson-Pusey interessiert. Das berichtet die britische Zeitung „The Telegraph“ (+).

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Während sich die Spieler des 1. FC Köln noch bis einschließlich 1. Januar in der Winterpause befinden, wird im Hintergrund weiter am Kader gearbeitet. Wie berichtet sind die Geißböcke auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Und der könnte aus der Premier League ans Geißbockheim wechseln – zumindest in gewisser Weise. Zuletzt war das Interesse um Sebastiaan Bornauw bekannt geworden. Der Ex-Kölner spielt momentan für Leeds United, kommt beim Aufsteiger allerdings nicht so richtig zum Einsatz. Beim FC könnte der Abwehrspieler seine Karriere wieder ankurbeln. Der Belgier hatte eine besonders erfolgreiche Zeit beim FC, wechselte schließlich zum VfL Wolfsburg und von dort nach Leeds. Doch nun werden die Kölner mit einem weiteren Innenverteidiger in Verbindung gebracht.

Leihe nach Schottland hat nicht funktioniert

Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ berichtet, sind die Geißböcke an einer Leihe von Jahmai Simpson-Pusey interessiert. Der 20-Jährige steht aktuell bei Manchester City unter Vertrag. In der vergangenen Spielzeit war Simpson-Pusey fester Bestandteil des Kaders von Pep Guardiola, kam auch einige Male zum Einsatz. Um aber Spielpraxis zu sammeln, wurde der Innenverteidiger an Celtic Glasgow verliehen. Dort stand der Abwehrspieler in der laufenden Spielzeit aber nur ein einziges Mal auf dem Feld, und das für eine gute Stunde. Meist schaffte es der 20-Jährige gar nicht erst in den Kader der Profis. Auch deswegen will Manchester die Leihe nun abbrechen und nach einer Alternative für den Innenverteidiger suchen.

Denn der Abwehrspieler gilt als großes Talent. Simpson-Pusey wurde bei Man City ausgebildet, gewann zwei Mal die englische Junioren-Meisterschaft. Noch im Mai wurde der Innenverteidiger bei transfermarkt.de auf einen Marktwert von fünf Millionen Euro geschätzt, nach dem letzten Update sind es immer noch vier Millionen. Für den FC käme wohl aktuell „nur“ eine Leihe in Frage. Ob die FC-Verantwortlichen eine Kaufoption erreichen können, erscheint fraglich. Denn Guardiola gilt als großer Befürworter des ehemaligen U-Nationalspielers. Simpson-Pusey ist gelernter Innenverteidiger, spielte aber auch schon als Rechtsverteidiger. Die Konkurrenz ist aber groß. Unter anderem sollen der FC Parma und Racing Straßburg interessiert sein. Zudem ist Simpson-Pusey sicher keine Soforthilfe für den FC.

Kader des Trainingslagers: Joel Schmied reist mit dem 1. FC Köln nach Spanien, auch einige Youngster dabei

Lukas Kwasniok bei der Ankunft in Bad Waltersdorf
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Kader des Trainingslagers: Joel Schmied reist mit dem 1. FC Köln nach Spanien, auch einige Youngster dabei

Der 1. FC Köln reist mit breitem Kader nach Spanien. Alle fitten Spieler der Geißböcke sind mit dabei, auch Joel Schmied tritt die Reise an die Costa Blanca an. Zudem dürfen sich einige Youngster zeigen.

Mit 28 Spielern bricht der FC am Freitag Richtung Alicante auf. Allerdings wird Joel Schmied „nur“ Reha-Einheiten absolvieren. Dennoch: Der 1. FC Köln reist mit breitem Kader nach Spanien. Denn auch einige Youngster sind mit dabei.

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Für den FC beginnt das Jahr mit dem Trainingslager. Am Freitag reist der Tross per Charterflug nach Spanien. Um elf Uhr geht der Flieger Richtung Alicante, dann wird das Team mit dem Bus zum Fünf-Sterne-Hotel Barceló La Nucia Hills gebracht. Schon am Nachmittag steht die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Montag treffen die Kölner in einem Testspiel auf den FC Lugano. Die Rückreise wird am 9. Januar angetreten, allerdings geht es für die Geißböcke dann erst einmal nach Memmingen, um sich von dort zum Auswärtsspiel nach Heidenheim aufzumachen. Dort bestreiten die Kölner am 10. Januar das erste Rückrundenspiel, es folgen in der Englischen Woche die Partien gegen den FC Bayern München und dann den 1. FSV Mainz 05.

Lennemann überraschend dabei

Etwas überraschend wird Joel Schmied die Reise nach Spanien antreten. Der Innenverteidiger laboriert weiterhin an einer Muskelverletzung. Das Reha-Training soll nun aber ebenfalls an der Costa Blanca erfolgen. Allerdings wird der Schweizer den Kölnern wohl weiterhin fehlen, die ersten Spiele nicht zur Verfügung stehen. Zudem sind gleich mehrere Nachwuchstalente mit dabei. Wie berichtet wird sich Cenny Neumann im Trainingslager beweisen dürfen. Der Rechtsverteidiger soll sich zeigen, könnte sogar den Backup für Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite in der Rückrunde übernehmen. Auch Fynn Schenten, Yannick Mausehund und Keeper Mikolaj Marutzki dürfen sich in Spanien zeigen. Komplettiert wird der Kader von Bernie Lennemann.

Der 22-Jährige kam in dieser Saison bei der U21 ganze sieben Mal zum Einsatz. Gerade in den vergangenen drei Spielen drehte Lennemann aber so richtig auf, erzielte vier Tore. War gegen Bocholt und Spitzenreiter FC Schalke 04 gleich zwei Mal der Matchwinner. Nun darf er zeigen, ob der Stürmer auch die Qualität für die Profis hat. Auch der zuletzt verletzte Youssoupha Niang wird mit nach Spanien aufbrechen.

Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Julian Pauli beim Training des 1. FC Köln
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Nach Leihabbruch von Chilohem Onuoha: Können sich auch weitere Leihspieler des 1. FC Köln für mehr empfehlen?

Mit Chilohem Onuoha wird ein vielversprechender Leihspieler den 1. FC Köln bereits im Winter fest verlassen. Allerdings sollen die Geißböcke ein Rückkaufrecht im Vertrag verankert haben. Auch bei anderen Akteuren läuft es gut: Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

Etwas überraschend wird die Leihe von Chilohem Onuoha abgebrochen. Der Stürmer wechselt aus der dritten Liga nach Portugal. Dem Vernehmen nach hat der FC aber ein Wiederkaufsrecht. Onuoha war 2024 zum FC gewechselt und aufgrund des Registrierungsverbots direkt verliehen worden. In der dritten Liga sollte der Angreifer auf die Profimannschaft vorbereitet werden, nun folgt für den 20-Jährigen der nächste Karriereschritt. Auch andere verliehene Spieler arbeiten an ihrer Zukunft. Diese Leihspieler des 1. FC Köln empfehlen sich für mehr.

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Rasmus Carstensen: Nachdem der Rechtsverteidiger in der vergangenen Saison schon bei Lech Posen überzeugte und mit dem polnischen Club Meister wurde, findet sich der 24-Jährige auch bei seinem nächsten Leihverein gut zurecht. Carstensen ist bei Aarhus Stammspieler und Leistungsträger, trug sich bereits in die Torschützenliste ein und ist fester Bestandteil der Mannschaft. Beim FC glaubt man in des aber wohl nicht an den Durchbruch in der Bundesliga. Und dennoch könnte sich die Leihe für die Geißböcke auszahlen, denn der dänische Erstligist hat sich dem Vernehmen nach eine Kaufoption im Vertrag verankern lassen. Und Carstensen tut aktuell viel dafür, dass dieses auch gezogen wird.

Über Spielpraxis zurück zum FC?

Elias Bakatukanda: Für Blau-Weiss Linz verläuft die Saison alles andere als ideal. Der Club belegt aktuell den letzten Tabellenplatz. An Bakatukanda liegt das allerdings eher nicht. Der Abwehrspieler gehört in aller Regel zum Stammpersonal und hält die Defensive meist zusammen. Rein persönlich geht das Leihkonstrukt als auf. Bakatukanda sammelt seit anderthalb Jahren jede Menge Spielpraxis in der höchsten österreichischen Klasse und empfiehlt sich damit für mehr. Eine Rückholaktion in diesem Winter ist aber mehr als unwahrscheinlich. Bakatukanda soll auch weiterhin Spielpraxis sammeln. Wie es für den Innenverteidiger in der kommenden Saison weitergeht, ist noch nicht klar.

Julian Pauli: Auch das zweite Kölner Eigengewächs soll über Spielpraxis wieder an die Profis herangeführt werden. Der Innenverteidiger war schon in der vergangenen Saison Teil der Profi-Mannschaft. Bei Dynamo Dresden gehört Pauli nach seiner Verletzung wieder zum Stammpersonal, aber auch bei dem in London geborenen Abwehrspiel deutet gerade nichts auf eine verfrühte Rückkehr hin. Im kommenden Sommer dürfte der 20-Jährige wieder Teil des Kölner Profi-Kaders sein.

Mansour Ouro-Tagba: Das Thema Leihabbruch erfuhr der Stürmer im vergangenen Winter. Damals wurde der 20-Jährige von einer Leihe aus Regensburg zurück ans Geißbockheim geholt. In der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart läuft es in dieser Saison deutlich besser. In 14 Begegnungen erzielt der Stürmer sechs Tore und bereitete drei weitere Tore vor. Eigentlich Grund genug, dass die Schwaben Gebrauch von ihrer Kaufoption machen könnten. Allerdings tauchten vor einigen Wochen Gerüchte auf, dass die geforderte Ablösesumme bei erstaunlich hohen zwei Millionen Euro liegen soll.


Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

Thomas Kessler hat mit seinen Transfers bereits Euphorie ausgelöst
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Der 1. FC Köln braucht Verstärkungen, aber… Darum ist das Winter-Transferfenster so schwierig

Der FC muss im Winter wohl noch einmal nachlegen. Und Thomas Kessler und Co. arbeiten mit Hochdruck an Verstärkungen. Dass das aber im Winter keine leichte Aufgabe ist, zeigen die Beispiele nur zu gut beim 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

Vier Spieler hat er FC im vergangenen Winter verpflichtet, nur einer ist noch beim FC aktiv. Die Kölner sind damit das perfekte Beispiel für die Schwierigkeiten beim Nachrüsten. Doch dieses Problem hat nicht nur der 1. FC Köln: Darum sind Winter-Transfers schwierig.

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Während die FC-Profis noch die letzten Tage vor dem Jahresauftakt an der Costa Blanca am kommenden Freitag genießen, geht es für Thomas Kessler und Co. zurzeit wohl deutlich turbulenter zu. Der Sportchef der Geißböcke fahndet aktuell nach Verstärkungen, in erster Linie wohl für die Innenverteidigung. Wie berichtet soll Sebastiaan Bornauw eine Option sein, dem Vernehmen nach gibt es aber auch weitere. Ob – wie erhofft – aber schon bis zum Trainingslagerauftakt ein Vollzug zu vermelden ist, steht aktuell in den Sternen. Für Kessler und andere Kaderplaner der Liga geht es darum, die richtigen Perlen zu finden. Nicht umsonst haben sowohl Kessler als auch Vorgänger Christian Keller in der Vergangenheit immer wieder betont, dass das Winter-Transferfenster kein leichtes ist.

Nur ein Wintertransfer von 2025 spielt noch beim FC

Alleine die vor einem Jahr vom FC verpflichteten Spieler untermauern diese These. Anthony Racioppi spielte bei den Kölnern bekanntlich nie eine Rolle, die Leihe endete im vergangenen Sommer. Da war der Schweizer zur Nummer drei degradiert worden. Imad Rondic hat sein Glück zuletzt vergeblich in Polen gesucht und will nun wieder in der 2. Bundesliga angreifen – einen Abnehmer gibt es bislang noch nicht. Anders ist die Situation bei Jusuf Gazibegovic, der künftig wieder für Sturm Graz auflaufen wird. Einzig Joel Schmied spielt auch ein Jahr nach seiner Verpflichtung für den FC, hat sich sogar zum Stammspieler gemausert. Ob das so bleibt, hängt wohl auch mit den Winter-Verpflichtungen zusammen. Einer aus vier spielt also für den FC. Ein Trend, der in der Bundesliga alles andere als ungewöhnlich ist.

Von den im vergangenen Winter geliehenen Spielern ist nicht mal eine Handvoll beim jeweiligen Erstligisten geblieben. Anders sieht es zwar generell bei den im Winter fest verpflichteten Akteuren aus, die stehen zum Großteil noch im Kader des Teams, tatsächliche Stammspieler sind aber ebenfalls noch nicht einmal fünf – wohl gemerkt unter allen Bundesligisten. Das hat gleich mehrere Gründe. Vor allem, weil im Winter kaum eine Mannschaft einen eigenen Leistungsträger abgibt. Doch die aufnehmenden Clubs suchen meist nach Spielern, die eine Soforthilfe darstellen. Eine kaum überbrückbare Diskrepanz. Denn das Angebot an potenziellen Akteuren ist überschaubar. Weniger Spieler, um deren Gunst dann aber wiederum mehrere Vereine buhlen.

Darum ist das Winter-Transferfenster schwierig

Im Gegensatz zum Sommer suchen die Clubs meist Spieler, um Schwachstellen im Kader zu korrigieren. Dass es dabei nicht um Soforthilfen geht, ist nahezu ausgeschlossen. Dabei fällt aber gerade die Vorbereitung auf die Transfers kürzer aus, ein Scouting wie im Sommer ist kaum möglich. Zudem ist die Vertragssituation nun mal eine andere als im Sommer. So sitzen im Winter in der Regel drei Parteien am Tisch, die nicht immer mit den Plänen des anderen einverstanden sind. Vielmehr wollen unzufriedene Spieler ihre Clubs verlassen, die nicht auf die erhoffte Spielzeit kommen, außer Form sind oder eine zu große Konkurrenz vor der Nase haben. Ob diese dann mit einer verkürzten Vorbereitungszeit aber die erhoffte Verstärkung sind, ist nach der Bilanz eben fragwürdig.

Dennoch werden die Kölner nachlegen müssen. Vor allem durch die Verletzungsmisere in der Defensive. Beim FC baut man sicher darauf, dass es bei den Neuverpflichtungen ähnliche Phänomene gibt, wie bei Jakub Kaminski. Der Pole wurde beim VfL Wolfsburg nicht mehr glücklich und ist nun einer der besten Spieler im Kölner Kader. Ein Transfer, der sich vollends auszahlt. Der FC hat eine Kaufoption vereinbart, die Ablöse soll bei rund fünf bis sieben Millionen Euro liegen. Nach dem letzte Update wird Kaminski bei transfermarkt.de auf einen Marktwert von zwölf Millionen Euro geschätzt. Im Sommer hat Thomas Kessler also bewiesen, dass er ein Händchen für Transfers und Leihen hat – doch die Voraussetzungen waren damals andere.

Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Juli bis Dezember: Zwischen Euphorie und Weihnachtsfrust

Jahresrückblick 2025 des 1. FC Köln Teil II
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Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Juli bis Dezember: Zwischen Euphorie und Weihnachtsfrust

Das vergangene Jahr hatte für den FC so mache Überraschung parat. Der Verein blickt auf ein Jahr der großen Umbrüche zurück: Der Jahresrückblick des 1. FC Köln für 2025 – Teil II.

Ob Spieler, Präsidium, Trainer oder sportliche Leitung – es gab einige Veränderungen am Geißbockheim und beim FC war es alles andere als ruhig in den vergangenen zwölf Monaten. Und auch sportlich gesehen gab es Höhen und Tiefen: Der Jahresrückblick des 1. FC Köln für 2025 – Teil II.

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Juli

Im Sommer hatte Thomas Kessler alle Hände voll zu tun und stellte den neuen Kader des 1. FC Köln zusammen.

Während es Downs tatsächlich nach Southampton zieht, unterschreiben mit Tom Krauß und Jakub Kaminski gleich zwei weitere Spieler beim FC. Zudem wird mit Ron-Robert Zieler ein Weltmeister aus dem Hut gezaubert. Alle sind zum ersten Training Anfang Juli am Start. Die Zukunft von Eric Martel hängt aber wie ein Damoklesschwert über dem Geißbockheim. Diese wird von dem Sechser fast schon beiläufig im Trainingslager in Bad Waltersdorf beantwortet. Mindestens bis zum Winter will Martel beim FC bleiben. Dort ist auch Sebastian Sebulonsen für die Kölner mit von der Partie – der sechste Neuzugang. Erstmals lässt auch Lukas Kwasniok aufhorchen. Der Trainer findet nach dem schwachen Auftritt gegen Fortuna Köln harte Worte für seine Mannschaft.

Einer der Gewinner des Trainingslagers ist auch Said El Mala. Und für den haben die Kölner ein spannendes Angebot aus England erhalten. Mehr als zehn Millionen Euro soll es für den Offensivspieler geben. Doch Kessler erweist sich als Glücksgriff für den FC, kontert das Angebot mit der Vertragsverlängerung der El Malas. Und mit Marius Bülter präsentieren die Kölner ihren siebten Neuzugang.

August

Thomas Kessler gelingt mit Rav van den Berg der vermeintliche Königstransfer.

Und auch der August ist zunächst von Personalien getrieben. Kristoffer Lund und Cenk Özkacar verstärken den Kader, Jan Thielmann verlängert seinen Kontrakt. Der Königstransfer gelingt Kessler mit der Verpflichtung von Rav van den Berg. Der Niederländer wird der teuerste Abwehrspieler, den die Kölner je unter Vertrag genommen haben. Und dem FC gelingt noch ein weiterer Coup. Der FC präsentiert sein Ausweichtrikot und trifft damit einen Nerv. Schon nach wenigen Stunden ist das Jersey ausverkauft. Die Kapitänsfrage wird mit den beiden Keepern beantwortet. Und der Ersatzkeeper hat seinen ersten Auftritt im DFB-Pokal. Mit zwei Last-Minute-Treffern setzt sich der FC gegen Regensburg durch. Auch in der Liga gegen Mainz feiert Köln einen Auftaktsieg. Für Furore sorgt die Ausmusterung von Leart Pacarada, Imad Rondic und Jacob Christensen.

September

Alessio Castro-Montes heißt der letzte Zugang des Transfersommers. Und mit Imad Rondic wird auch ein Spieler kurz vor Toresschluss noch auf Leihbasis abgegeben. Für Furore sorgt bereits El Mala, der neben Kaminski einer der absoluten Überraschungen ist. Schmerzhaft ist dagegen die bittere Erkenntnis um Luca Kilian. Der Innenverteidiger reißt sich ein drittes Mal das Kreuzband, diese Reruptur erneut, nachdem sich der Abwehrspieler gerade zurückgekämpft hat. Auch, wenn es in der Liga keinen weiteren Pflichtspielsieg geht, überzeugt der FC, spielt mutig nach vorne. Dabei ist das Remis gegen Wolfsburg teuer erkauft. Van den Berg verletzt sich an der Schulter, fällt lange aus. Ein Höhepunkt des Jahres ist aber auch die Wahl des neuen Vorstands. Nach einem harten Kampf setzt sich das Team Jörn Stobbe, Jörg Alvermann und Ulf Sobek deutlich durch.

Oktober

Der Hype um Said El Mala erfährt im Oktober den nächsten Höhepunkt. der 19-Jährige erzielt gegen die TSG Hoffenheim den entscheidenden Treffer. Kurz darauf erhält der Offensivspieler die Fritz-Walter-Medaille in Silber des DFB. Der Marktwert wird ebenfalls deutlich angehoben, bei transfermarkt.de auf 18 Millionen eingeschätzt. El Mala ist das bestimmende Thema beim FC. Bis sich Timo Hübers im Duell gegen den BVB schwer verletzt. So schwer, dass sogar die Karriere des Abwehrspielers nicht sicher scheint. Die knappe Niederlage gegen Dortmund war nicht mehr als eine Randerscheinung. Genauso wie der aufopferungsvolle, aber nicht belohnte Kampf gegen die Bayern im Pokal. Kurios wird es bei den Frauen. Das Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen muss abgebrochen werden, weil ein Flutlicht ausfält. Das Nachholspiel endet 2:2.

November

Mit einem 4:1-Erfolg über den Hamburger SV startet der FC perfekt in den Herbst. Doch die Freude erlebte mit der Derbyniederlage einen herben Dämpfer. Die Kölner taumeln ein wenig in eine kleine Krise, verlieren auch gegen Frankfurt und spielen Remis gegen Bremen. Wieder schafft es Said El Mala in die ganz fetten Schlagzeilen. Der Youngster wird erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert. Spielen darf der 19-Jährige zwar nicht, doch die Tür zur WM scheint geöffnet. Für die Nicht-Nationalspieler gibt es das erste Karneval unter Schlumpf Kwasniok. Das Verletzungspech bleibt den Kölnern treu – vor allem in der Innenverteidigung. Auch Dominique Heintz und Joel Schmied fallen aus.

Dezember

Sportlich finden die Geißböcke vor der Winterpause nicht aus der Mini-Krise. Einzig gegen St. Pauli gibt es im Dezember einen Zähler. Zu wenig, um sich mit einem positiven Gefühl ins neue Jahr zu verabschieden. Die Anfangseuphorie ist Kritik gewichen. Besser läuft es bei der Kölner U19, die sich mit einem starken Duell gegen den FC Midtjylland für die nächste Runde der Youth League qualifiziert haben. Dort wartet dann im Heimspiel Inter Mailand. Ein weiterer Grund zur Freude ist die Marktwert-Explosion von El Mala, der im Dezember bereits die 40 Millionen-Euro-Marke erreicht. Der 19-Jährige ist damit der wertvollste Spieler der FC-Historie. Mit Jusuf Gazibegovic steht bereits der erste Abgang des Winters fest.

1. FC Köln holt sich Korb ab und zieht bei polnischem Talent wohl den Kürzeren

Oskar Pietuszewski soll auf dem Zettel des 1. FC Köln stehen
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1. FC Köln holt sich Korb ab und zieht bei polnischem Talent wohl den Kürzeren

Auf der Suche nach einem neuen Juwel muss sich der FC offenbar von einer Idee verabschieden: Der 1. FC Köln zieht bei Oskar Pietuszewski wohl den Kürzeren. Und das, obwohl die Kölner wohl ein konkretes Angebot abgegeben haben.

Er ist 17 Jahre alt und gilt in Polen als eins der größten Talente des Landes. Kein Wunder, dass gleich mehrere europäische Clubs den Youngster auf dem Zettel haben. So auch die Geißböcke. Doch das Buhlen bleibt offenbar erfolglos: Der 1. FC Köln zieht bei Oskar Pietuszewski wohl den Kürzeren.

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Im Buhlen um ein weiteres großes Talent hat der FC zum Jahresbeginn offenbar das Nachsehen. Oskar Pietuszewski wird nach übereinstimmenden polnischen Medienberichten nicht in die Bundesliga wechseln. Der FC hat sich für den schnellen Offensivspieler nicht nur interessiert, sondern dem polnischen Erstligisten Jagiellonia Bialystok auch ein Angebot unterbreitet. Laut dem polnischen Sportjournalisten Mateusz Borek ein „sehr konkretes Angebot“. Das deckt sich mit Informationen von come-on-fc.com. Allerdings hatte Pietuszewski schon in den vergangenen Tagen verlauten lassen, dass er einen Wechsel in die Bundesliga nicht sehe. Neben dem FC soll auch der FC Bayern München seine Fühler nach dem Talent ausgestreckt haben und geht somit ebenfalls leer aus.

FC unterbreitet Angebot

Das 17-jährige Offensivtalent steht offenbar vor einem Wechsel nach Portugal. Laut polnischen Medien wird der FC Porto offenbar den Zuschlag erhalten. Jagiellonia Bialystok soll rund zehn Millionen Euro Ablöse für den Youngster verlangen. Eine Summe, die die Geißböcke in diesem Winter wohl ohnehin nicht hätten stemmen können, möglicherweise aber in Zukunft, wenn Said El Mala den FC verlassen würde. Aktuell liegt der Marktwert der 19-Jährigen laut transfermarkt.de bei 40 Millionen Euro. Ein Abgang im Sommer würde wohl deutlich mehr einbringen. Pietuszewski kommt in dieser Spielzeit für Jagiellonia Bialystok wettbewerbsübergreifend auf 31 Pflichtspieleinsätze – neben der polnischen Ekstraklasa eben auch in der Conference League. Der Linksaußen ist zudem Stammspieler in der U21 Polens, erzielte im Nationaltrikot in den sechs Partien der EM-Quali vier Tore, bereitete zwei weitere vor, hat also großen Anteil an der weißen Weste Polens. Neben den genannten Vereinen sollen auch weitere Clubs aus England und Spanien am Talent interessiert gewesen sein. Den Zuschlag erhält nun offenbar der FC Porto.

Der 1. FC Köln fährt ohne Joel Schmied ins Trainingslager

Joel Schmied verletzt am Boden
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Der 1. FC Köln fährt ohne Joel Schmied ins Trainingslager

Die Hoffnungen waren beim FC groß, doch sie haben sich offensichtlich zerschlagen. Die Verletzung des Schweizers ist offenbar hartnäckiger als zunächst angenommen: Joel Schmied fährt nicht mit ins Trainingslager des 1. FC Köln.

Das Verletzungspech bleibt dem FC auch im neuen Jahr treu. Zumindest stellt sich die Blessur beim Kölner Verteidiger hartnäckiger raus als zunächst angenommen: Joel Schmied fährt nicht mit ins Trainingslager des 1. FC Köln.

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Noch vor der Winterpause hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok gehofft, dass Joel Schmied im Trainingslager wieder eingreifen würde, doch diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Nach come-on-fc.com Informationen, wird der Innenverteidiger nicht mit nach Spanien reisen und damit auch kein Thema für die anstehenden Spiele in Heidenheim und gegen die Bayern sein. Schmied hatte sich im November eine muskuläre Versetzung zugezogen, die sich dann doch hartnäckiger herausstellt, als zunächst angenommen. Der Abwehrspieler zählt zu den Gewinnern der Hinrunde. In der vergangenen Saison noch ein absoluter Unsicherheitsfaktor, hat sich Schmied in dieser Spielzeit zu einem verlässlichen Teil der hintersten Kette gemausert.

Not in der Innenverteidigung

Die Verletzung des Abwehrspielers untermauert noch einmal, wie dringend der Handlungsbedarf der Kölner auf dem Transfermarkt ist. Neben Schmied fehlen aktuell die beiden Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian. Rav van den Berg wird den Geißböcken aufgrund seiner Roten Karte in den kommenden beiden Partien ebenfalls nicht zur Verfügung stehen, sodass es mit Dominique Heintz und Cenk Özkacar aktuell nur zwei nominelle Innenverteidiger beim FC gibt. Ansonsten reist der FC-Tross komplett an die Coast Blanca. Im Trainingslager in der Nähe von Alicante bereiten sich die Geißböcke auf die Rückrunde vor.

Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Christian Keller spricht über den Transfer von Said El Mala: „Said wird noch besser werden“

Ein wirklich glückliches Händchen bewies Christian Keller bei seinen Transfers eher selten. Die Verpflichtung von Said El Mala erweist sich aber als sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg für den 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

Schon vor wenigen Monaten prophezeite Christian Keller, dass der Youngster zu einem der teuersten Transfers der Kölner Vereinsgeschichte führen könnte. Die Worte scheinen sich nun zu bewahrheiten. Der 19-Jährige ist jetzt schon der wertvollste Spieler in er Geschichte des 1. FC Köln: Das sagt Christian Keller zum Deal von Said El Mala.

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Das Thema Transfers ist sicher keins, das bei vielen Kölner Fans positive Erinnerung an Christian Keller hervorruft. Acht Monate nach dem Aus des ehemaligen Sportchefs haben sich die Kölner von vielen dieser Fehleinkäufe getrennt. Als positive Beispiele für Kellers Transferpolitik dienten bislang Spieler wie Denis Huseinbasic und Eric Martel. Der eine wurde für gerade einmal 50.000 Euro ans Geißbockheim gelotst und ist mittlerweile laut transfermarkt.de drei Millionen Euro wert, der andere wird von anderen Bundesligisten umworben, ist beim FC absolute Stammkraft und denkt gerade über seine Zukunft nach. Doch mit der Verpflichtung von Said El Mala ist Keller 2024 dann doch ein großer Coup gelungen, der dem FC sportlich und wirtschaftlich enorm weiterhilft.

„Er wird noch etwas Zeit brauchen“

El Mala wurde damals unter Vertrag genommen, direkt an die Viktoria zurück verliehen, da der FC keine Spieler registrieren durfte. Schon vor einigen Monaten hatte Keller geahnt, dass der Kölner Shootingstar wohl einst eine gehörige Summe in die FC-Kassen spülen würde. Das scheint sich zu bewahrheiten. transfermarkt.de schätzt den Marktwert des 19-Jährigen mittlerweile auf 40 Millionen Euro ein. Für deutlich mehr könnte es im kommenden Sommer zum Abschied des Juwels kommen. El Mala ist aktuell der wertvollste FC-Spieler der Vereinshistorie. Keller hatte also den richtigen Riecher. „Im Februar 2024 hat mich ein guter Freund angerufen und darauf hingewiesen, dass bei der Viktoria gerade ein junger Spieler eingewechselt wurde, den ich mir unbedingt so schnell wie möglich selbst anschauen müsse“, sagte Keller nun im Interview dem „Express„.

Keller habe sich daraufhin ein Video des Youngsters von dem Spiel angesehen und umgehend alles für eine Verpflichtung in die Wege geleitet. „Das enorme Potenzial von Said und seine Straßenfußballer-Art hatten mich direkt begeistert“, sagt Keller. Und der Ex-Geschäftsführer erwartet von dem Youngster noch mehr. „Er kann sein Spiel in allen Bereichen noch verbessern, allen voran auch gegen den Ball. Die FC-Fans können sich also freuen: Said wird noch besser werden.“ Und damit auch noch wertvoller. Denn längst ist es mehr als wahrscheinlich, dass der 19-Jährige seinen bis 2030 datierten Vertrag nicht erfüllen wird. El Mala wird von halb Europa umworben, die Spitzenclubs geben sich mit ihrem Interesse im Grunde die Klinke in die Hand. Ein Wechsel im kommenden Sommer ist durchaus möglich.

Doch Keller baut nicht nur große Stücke auf Said El Mala. Bruder Malek solle man ebenfalls nicht außer Acht lassen. „Er wird noch etwas Zeit brauchen, um sich körperlich auf Profiniveau zu entwickeln. Doch auch er hat hochinteressante Anlagen“, so Keller, der offensichtlich bei den El Malas einen guten Riecher hat.   

Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Januar bis Juni: Achterbahn der Gefühle

Jahresrückblick 2025 zum 1. FC Köln Teil 1
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Jahresrückblick des 1. FC Köln 2025 – Januar bis Juni: Achterbahn der Gefühle

Das vergangene Jahr hatte für den FC so mache Überraschung parat. Der Verein blickt auf ein Jahr der großen Umbrüche zurück: Der Jahresrückblick des 1. FC Köln für 2025 – Teil I.

Ob Spieler, Präsidium, Trainer oder sportliche Leitung – es gab einige Veränderungen am Geißbockheim und beim FC war es alles andere als ruhig in den vergangenen zwölf Monaten. Und auch sportlich gesehen gab es Höhen und Tiefen: Der Jahresrückblick des 1. FC Köln für 2025 – Teil I.

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Januar

Jusuf Gazibegovic war der erste Neuzugag nach der Transfersperre

Ein Kollektives Aufatmen ist rund um das Geißbockheim wahrzunehmen. Der FC darf nicht nur auf dem Transfermarkt wieder zuschlagen, die Kölner dürfen die Spieler auch wieder registrieren. Jusuf Gazibegovic heißt der verheißungsvolle Königstransfer. Ein Rechtsverteidiger, der laut transfermarkt.de fünf Millionen Euro wert ist, zudem Champions-League-Erfahrung aufweisen kann. Mit Britta Carlson verzeichnen die Kölner zudem eine neue Trainerin für die Frauen. Doch die erste Transferphase nach der FIFA-Sanktion ist nicht vom Glück verfolgt. Hier fällt ein Wunschtransfer durch das medizinische Anforderungsprofil, da schiebt ein Ex-Trainer einem Wechsel den Riegel vor. Mit Joel Schmied, und Anthony Racioppi werden weitere Profis an den Rhein geholt.

Einige Spieler wie Elias Bakatukanda oder Rasmus Carstensen werden verliehen, Tim Lemperle begibt sich auf seine Abschiedstournee, aber um einen Akteur gibt es einen ganz besonders heißen Tanz: Jonas Urbig wird weiterhin beim FC Bayer München gehandelt. Ende Januar wird der Deal vollzogen. Das große Keepertalent spült den Geißböcken einen finanziellen Segen in die Kassen. Erstmals taucht der Name eines letzten Transfer-Kandidaten auf: Imad Rondic. Sportlich legt der FC nach dem Trainingslager in Spanien einen Fehlstart hin, verliert 0:1 gegen den Hamburger SV, fährt aber einen 1:0-Erfolg gegen die SV Elversberg ein. Der FC belegt Rang zwei, doch die aktuelle Spielweise der Kölner gibt bei den Fans Anlass zur Kritik.

Februar

Sportlich lief es im Februar nicht immer rund

Mit Imad Rondic verpflichten die Kölner tatsächlich den neuen Stürmer. Und der kann direkt zum Nachbarschaftsduell-Helden werden, trifft im Pokalfight gegen Leverkusen, nur steht dabei hauchdünn im Abseits. Die Kölner verpassen die ganz große Sensation gegen die Werkself, waren aber erstaunlich nah dran. Die starke Leistung gegen Leverkusen wird nicht in die Liga transportiert. Vor allem die 0:3-Pleite gegen Magdeburg und das 1:1 gegen Düsseldorf sorgen für Unmut. Nicht nur sportlich: In Sachsen-Anhalt werden friedliche Kölner Fans unter anderem mit Raketen angegriffen. Gegen den Nachbarn sorgt eine Choreo für viele Diskussionen. Die ausgeglichene Liga sorgt dafür, dass der FC weiterhin einen direkten Aufstiegsplatz belegt.

März

Linton Maina verletzte sich im Mai

Für Gerhard Struber und Co. beginnt der März mit dem Kampf gegen die Karnevals-Misere. Gegen den KSC soll es wieder mal einen Sieg am Karnevalssamstag geben. Es wird eine 0:1-Niederlage. Und die hat Auswirkungen auf die Tabelle – der FC rutscht auf Rang fünf ab. Die Stimmung ist keine besonders gute – denn die Kölner belegen in der Rückrundentabelle nur noch den elften Platz. Zu allem Überfluss verletzt sich mit Linton Maina der bisherige Topscorer und Leistungsträger der Geißböcke. In die Schlagzeilen gerät der Spieler aber auch, weil er an Karneval trotz anderer interner Absprache feiern war. Auch Gazibegovic muss eine lange Verletzungspause hinnehmen. Der FC müht sich zu drei weiteren Siegen, überzeugt nur selten und enttäuscht vollends im Testspiel gegen Verl. Die Tabellenführung verhindert wohl Trainerdiskussionen.

April

Marco Häger wurde im April verabschiedet

Der April beginnt mit einer überraschenden Personalie – allerdings abseits des Platzes. Chefscout Martin Schulz muss gehen – und das offenbar nach Unstimmigkeiten mit Geschäftsführer Christian Keller. Die Entscheidung hinterlässt Fragezeichen. Die gibt es auch weiterhin auf dem Platz. Von den vier Spielen im April gewinnen die Kölner nur gegen Preußen Münster, holen nur vier Punkte. Und das, obwohl gleich mehrere Spieler ihr Comeback feiern. Wieder hilft dem FC, dass offenbar auch die Konkurrenz nicht gewillt ist, mächtig Punkte einzufahren. Trotz bescheidener Punkteausbeute ist der FC Ende April Spitzenreiter der 2. Bundesliga und schielt Richtung Aufstieg. Die Gerüchteküche brodelt schon gewaltig: Dejan Ljubicic und Linton Maina werden mit Clubs in Verbindung gebracht, erstmals taucht Ragnar Ache als möglicher Zugang auf. Einen Top-Transfer tüten die Kölner bei den Frauen ein: Marina Hegering kommt. Dafür geht Marco Höger.

Mai

Im Mai feierte der FC die Zweitliga-Meisterschaft

Paukenschlag kurz vor der Zielgeraden. Vielleicht auch Ausnahmezustand. Nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg werden harte Entscheidungen getroffen. Am Ende müssen Gerhard Struber und Christian Keller gehen. Und nur ein Tag später wird einmal mehr Friedhelm Funkel aus dem Hut gezaubert. Zum ersten Mal wirft come-on-fc.com mit Lukas Kwasniok einen passenden Trainer für Funkels Interims-Nachfolge ins Gespräch. Weitere Personalien zeichnen sich ab. Mark Uth verkündet emotional sein Karriereende, Dejan Ljubicic gilt als sicherer Abgangskandidat und wird ausgebootet. Funkel gelingt die Wende. Zwei Siege in zwei Spielen: Der FC kehrt als Meister in die Bundesliga zurück.

Mit einem kleinen Beigeschmack: Tim Lemperle leistet sich auf der Zielgeraden eine seltsame Party-Eskapade, inklusive Alkohol und Schlägerei. Das vereinsschädigende Verhalten in dieser wichtigen Phase wird vom Verein wegmoderiert. Eine Sanktion wird nicht publik. In der Aufstiegsfreude der Geißböcke darf der Gewinn der Meisterschaft der Kölner U19 nicht untergehen. Die „Younggoats“ feiern ebenfalls im Stadion. Und umgehend beginnen die Planungen für die kommende Spielzeit. Während Thomas Kessler den FC sportlich weiterführen soll, muss Friedhelm Funkel schon wieder gehen. Das Trainercasting beginnt. Als erste Amtshandlung bringt Kessler den Ache-Deal unter Dach und Fach.

Juni

Lukas Kwasniok wurde im Juni als neuer Trainer vorgestellt.

Mit Isak Johannesson folgt im Juni der zweite Hochkaräter und die Kölner Anhänger ahnen, dass sich in diesem Sommer in Sachen Transfermarkt einiges verändert. Und während nach und nach die Namen von möglichen Neuverpflichtungen aufkochen, wird beim Trainer Nägel mit Köpfen gemacht. Lukas Kwasniok soll den FC in ruhige Gewässer bringen. Spekuliert wird über viele Namen – sowohl Zu- als auch Abgänge. Darunter auch einige abenteuerliche Namen. Nicht alle Wünsche gehen auf, die Konkurrenz ist groß. Der Transfermotor gerät ein wenig ins Stocken. Nur der Abgang von Max Finkgräfe ist sicher, der von Damion Downs wahrscheinlich. Derweil gibt Said El Mala bei der U19-EM einen Vorgeschmack auf seine Entwicklung. Der Offensivspieler verpasst den Titel genauso knapp wie Eric Martel und Jan Thielmann bei der U21-EM.

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Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski
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Ernüchterung zum Jahresende beim 1. FC Köln: Die Bilanz ist nicht bei allen Neuverpflichtungen gut

Mit einer Niederlage haben sich die Geißböcke in die Winterpause verabschiedet. Von der Anfangseuphorie ist zuletzt nicht mehr viel geblieben. Und das liegt auch an den Neuverpflichtungen des 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

Im Sommer wurde Thomas Kessler für seine zahlreichen Neuverpflichtungen gefeiert. Wohl zu recht, denn die Kölner spielten bekanntlich groß auf. In den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve dann aber auch bei dem ein oder anderen Akteur ein wenig nach unten. So sehr, dass über weitere Neuverpflichtungen nachgedacht wird beim 1. FC Köln: Nicht alle Transfers überzeugen.

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Ron-Robert Zieler: Die Rollenverteilung war schon bei der Verpflichtung ganz klar kommuniziert. Der Weltmeister von 2014 kam als neue Nummer zwei ans Geißbockheim. Eine Rolle, die dem Routinier sehr gut zu Gesicht steht. Zieler hat bislang auch schon bewiesen, dass er zu jeder Zeit einspringen könnte und würde. Mit mehr als 400 Bundesliga- und 2. Bundesliga-Spielen gehört Zieler zu den erfahrensten Spielern beim FC.
Fazit: Gute Verstärkung (als Nummer zwei)

Starker Eindruck in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Zu Saisonbeginn einer der ganz großen Gewinner beim FC. Gehörte zum absoluten Stammpersonal als Lukas Kwasniok noch erklären musste, dass er gar keine Stammpositionen vergebe. Und das zahlt sich Stand jetzt auch beeindruckend aus. Der FC hat den Norweger für 2,5 Millionen Euro verpflichtet, Sebulonsen konnte seinen Marktwert laut transfermarkt.de aber auf fünf Millionen in die Höhe treiben. Und nicht nur das: Der 25-Jährige feierte sogar sein Debüt in der norwegischen Nationalmannschaft. Für Kwasniok extrem wichtig: Der Norweger kann auch als Innenverteidiger auflaufen.
Fazit: Absolute Verstärkung

Kristoffer Lund: Das Pendant zu Sebulonsen auf der linken Seite. Auch der gebürtige Däne startete gut, auch der gebürtige Däne macht sich Hoffnungen auf die WM – allerdings für die USA. Doch gerade Lund hat in den vergangenen Wochen extrem nachgelassen, war gefühlt an nahezu jedem Gegentor seit dem Gladbach-Spiel beteiligt. Durch die vergangenen Wochen wird auch über einen möglichen Neuzugang auf der linken Seite spekuliert. Das haben sich Lund, aber auch die Kölner Kaderplaner sicherlich anders vorgestellt.
Fazit: Durchwachsene Leistungen stellen Auftakt in Frage

Pech und schwerer Stand

Rav van den Berg: Der Königstransfer des Sommers konnte die Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro noch nicht so richtig rechtfertigen. Das lag vor allem an seiner Verletzung, die er sich gegen Wolfsburg zugezogen hat. Van den Berg fiel wochenlang aus. Dass er das Potenzial zu einem ganz großen Defensivspieler hat, hat der 21-Jährige schon mehrfach aufblitzen lassen. Dass er noch Schwächen hat, ist aber auch nicht zu übersehen. Zuletzt an einer Roten Karte für ein absolut unnötiges Handspiel.
Fazit: Absolute Verstärkung

Cenk Özkacar: Die Verpflichtung des Türken sorgte vor allem aufgrund seiner Vita für Fragezeichen. Immer wieder wurde der Innenverteidiger verliehen. Doch auch bei den Leihstationen gehörte Özkacar nur selten zum Stammpersonal. Und so ist es auch beim FC. Özkacar stand in 17 Begegnungen fünf Mal in der Startelf, saß aber auch sieben Mal 90 Minuten komplett auf der Bank. Bei keinem seiner insgesamt zehn Einsätze sammelte der Abwehrspieler Argumente für eine feste Verpflichtung.
Fazit: Noch keine Verstärkung

18 Spieler bereits in der Startelf

Tom Krauß: Der 24-Jährige hat sich sicherlich mehr von dem aktuellen Saisonverlauf versprochen. Dabei gehört Krauß durchaus zu den Spielern, die den FC in der Breite auf ein anderes Niveau gehoben haben. Der Mittelfeldspieler ist laut Kwasniok ein Defensiv-Allrounder und daher auch auf verschiedensten Positionen bereits eingesetzt worden. Seine Einsatz-Bilanz gleicht einer Achterbahn. Mal in der Startelf, mal Joker, mal Bankdrücker.
Fazit: Verstärkung in die Breite

Isak Johannesson: Der Isländer ist stark in die Saison beim FC gestartet und war unter Kwasniok lange unangefochtener Stammspieler. Das hat sich in den vergangenen Wochen aber ein wenig verschoben. Ausgerechnet seit dem schmerzhaften WM-Aus mit der Nationalmannschaft von Island findet der Mittelfeldspieler nicht mehr so recht in die Spur. Vor allem strahlt Johannesson in der Vorwärtsbewegung bislang zu wenig Gefahr aus. Dennoch scheinen sich die 5,5 Millionen Euro Investition im Sommer gelohnt zu haben. Nach dem letzten Marktwert-Update schätzt transfermarkt.de den Isländer auf zehn Millionen Euro ein.
Fazit: Verstärkung

Alessio Castro-Montes: Der letzte Transfer der Geißböcke des vergangenen Sommers ist bislang die sportlich größte Enttäuschung. Castro-Montes ist noch nicht so richtig angekommen. Bislang kommt der erfahrene Belgier auf vier Einsätze. Der einzige von Beginn an war bislang der enttäuschendste. Die FC-Verantwortlichen haben den Schienenspieler für rund zwei Millionen Euro unter Vertrag genommen, als dieser laut transfermarkt.de noch fünf Millionen wert war. Durch den jüngsten Downgrade auf drei Millionen haben sich die beiden Werte angepasst. Bislang bleibt die Verpflichtung ein Rätsel.
Fazit: Noch keine Verstärkung

Die Kölner Hoffnungsträger

Jakub Kaminski: Lukas Kwasniok bezeichnet den Offensivspieler als den besten Spieler des Kaders. Dass der 23-Jährige einer der besten Akteure ist, hat er bereits beeindruckend unter Beweis gestellt. Zu Saisonbeginn als Alleinunterhalter auf der linken Offensivseite. Zuletzt auch gerne mal eine Reihe dahinter als Laufwunder und Lückenstopfer. Das zahlt sich aus. Kaminski hat seinen Marktwert ebenfalls gesteigert. Dass der FC die Kaufoption zieht, scheint unausweichlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Said El Mala: Der 19-Jährige ist der absolute Shootingstar der Geißböcke und neben Lennart Karl der Bundesliga. Kein Wunder, dass er sich berechtigte Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme machen darf. Beim FC ist El Mala mit seinen Toren und Assists mittlerweile so etwas wie die Lebensversicherung. Allerdings hat der 19-Jährige noch einige Felder, an denen er arbeiten muss. Ob er das künftig in Köln tut, wird wohl der kommende Sommer zeigen, ist dann aber eher unwahrscheinlich.
Fazit: Absolute Verstärkung

Ragnar Ache: Die Szenen nach dem Spiel gegen Union Berlin spiegelten möglicherweise die Gefühlswelt des Angreifers wider. Ache kam zum FC, um seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis zu stellen. Bislang hat die Zeit in Köln viel von einer Achterbahnfahrt. Die Bilanz ist bislang eine solide. In 16 Begegnungen erzielte Ache zwei Tore, bereitete aber sechs weitere vor. Dennoch ist der Angreifer nicht gesetzt.
Fazit: Verstärkung

Marius Bülter: Der Stürmer war zum Saisonauftakt wohl die größte Überraschung unter den Neuverpflichtungen. Vor allem gegen Mainz und Freiburg spielte der Angreifer mit zwei Toren und zwei Vorlagen groß auf. Gerade in den vergangenen Wochen wollte es für den Stürmer aber nicht mehr rundlaufen. Bülter wirkte zu oft wie ein Fremdkörper im Kölner Spiel.
Fazit: Zuletzt schwächelnd