Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Denis Huseinbasic mit Trainer Lukas Kwasniok
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Steht Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln am Scheideweg?

Über fehlende Chancen braucht sich Denis Huseinbasic beim FC nicht zu beklagen. Der Mittelfeldspieler kommt recht oft zum Einsatz. Wirklich durchgestartet ist der 24-Jährige aber nicht beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

Er ist wohl einer der größten Transfererfolge von Christian Keller. Für 50.000 Euro verpflichtete ihn der Sportdirektor einst. Mittlerweile ist der 24-Jährige ein Vielfaches wert. Und doch scheint es so, als stünde der Spieler am Scheideweg beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Denis Huseinbasic?

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Mitte Juli hatte es dann auch Denis Huseinbasic erwischt. Der Mittelfeldspieler war Teil der Spekulationen, um einen möglichen Abschied. Auch sein Name wurde mit einem anderen Club in Verbindung gebracht. Der SC Braga wollte den Bosnier offenbar nach Portugal lotsen. Wie konkret das Interesse war, ist nicht bekannt. Genauso wenig, ob bereits erste Gespräche stattgefunden haben. Dem Vernehmen nach war Huseinbasic aber einem Tapetenwechsel offen gegenüber. Auch, weil der FC mit Isak Johannesson und Tom Krauß zwei Spieler für die Zentrale verpflichtete, Huseinbasic hatte berechtigte Bedenken, dass es mit einem Stammplatz eng werden könnte. Ein knappes halbes Jahr später gehört der 24-Jährige aber zu dem Pool Spieler, die immer mal wieder in die Anfangsformation rotieren.

Noch kein Scorer in dieser Saison

Sieben Mal stand Huseinbasic von Beginn an auf dem Feld, insgesamt kommt der Mittelfeldspieler in dieser Saison bereits auf 13 Einsätze. Die 100-Pflichtspiel-Marke für den FC hat der gebürtige Hesse bereits geknackt. Und das, obwohl er noch vor etwas mehr als drei Jahren in der Regionalliga kickte. Christian Keller holte den Mittelfeldspieler damals für 50.000 Euro von den Kickers Offenbach an den Rhein. Einer der wenigen Transfers, für die sich der ehemalige Sportchef feiern lassen konnte. Tatsächlich schlug Huseinbasic in der ersten Saison ein, war unter Steffen Baumgart eine feste Größe. Auch in der Folgezeit kam der Bosnier auf seine Einsatzminuten. Allerdings stagniert die Leistung ein wenig. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Huseinbasic vor allem mit starken Passwerten zu überzeugen weiß, dabei aber nur selten ein hohes Risiko eingeht.

In der aktuellen Saison fehlt ein wenig seine Bindung in das Offensivspiel. Auf das Scorerboard hat sich Huseinbasic noch nicht gebracht. Dabei hofft man in Köln durchaus auf den sportlichen Durchbruch. Auch Lukas Kwasniok glaubt an die Fähigkeiten des Mittelfeldspieler, gibt ihm immer wieder Chancen. Der 24-Jährige dürfte allerdings auch von dem Verletzungspech in der Innenverteidigung profitieren. Wären alle Abwehrspieler fit, würde das Zentrum wohl von Eric Martel und Johannesson bekleidet werden. Die Anzahl der gesammelten Einsatzminuten wäre wohl ohne die Verletzung von Timo Hübers deutlich niedriger ausfallen. Und da sich die FC-Verantwortlichen offenbar nach einem weiteren Innenverteidiger umschauen, wird die Frage nach viel Einsatzzeit eine berechtigte sein.

Dabei wäre ein Stammplatz für den 24-Jährigen sicherlich noch einmal die Chance, dem Traum von der WM im kommenden Jahr näher zu kommen. Zuletzt wurde Huseinbasic nicht mehr für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina berücksichtigt. Diese hatte er einst aufgrund mentaler Probleme frühzeitig verlassen. Streitigkeiten mit Nationaltrainer Sergej Barbarez sollen offiziell nicht der Grund für die Nicht-Berücksichtigung sein. Demnach müsste die Tür für Huseinbasic offen stehen. Durchgehen muss der Mittelfeldspieler aber selbst.

Leih-Abbruch bei Chilohem Onuoha? Talent des 1. FC Köln offenbar vor Portugal-Wechsel

Chilohem Onuoha wurde für den SC Verl zum Matchwinner
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Leih-Abbruch bei Chilohem Onuoha? Talent des 1. FC Köln offenbar vor Portugal-Wechsel

Er galt als eins von vier großen Talenten, die man über Leihen an die Profimannschaft führen wollte, nun gibt es wohl erst einmal keine Zukunft beim 1. FC Köln: Chilohem Onuoha angeblich vor Wechsel nach Portugal.

Trotz der Transfersperre verpflichtete Christian Keller im Sommer 2024 gleich mehrere Spieler, die über Leihen Spielpraxis sammeln sollten, um an die Profis herangeführt zu werden. Doch für einen gibt es offenbar keine Zukunft beim 1. FC Köln: Chilohem Onuoha steht angeblich vor einem Wechsel nach Portugal.

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So langsam nehmen die Entwicklungen auf dem Transfermarkt sowie in der Gerüchteküche an Fahrt auf. Am 1. Januar öffnet bereits das Winter-Transferfernster. Doch bereits vor dem offiziellen Start gibt es schon die ersten Abmachungen. So berichtet das Online-Portal transfermarkt.de am Montagabend, dass ein Kölner Talent seinen Weg wohl ins Ausland machen wird. Chilohem Onuoha soll demnach die Leihe beim SC Verl abbrechen und in diesem Winter fest in den Süden wechseln. Der 20-Jährige soll sich mit dem portugiesischen Erstligisten CF Esterla Amadora „aus einen festen Wechsel geeinigt haben“, heißt es bei transfermarkt.de. Die offizielle Bestätigung solle in Kürze folgen.

Nächster Entwicklungsschritt soll nun folgen

Auch in der vergangenen Saison war Onuoha nach Verl verliehen, nachdem er im Sommer 2024 aus der Leipziger Jugend an den Rhein gewechselt war. In der Saison 2025/26 wurde die Leihe verlängert. Er sollte das Angriffsspiel des Drittligisten noch variabler machen und dabei gleichzeitig mehr Spielpraxis sammeln als bei seinem ersten Anlauf bei den Ostwestfalen. In der Spielzeit 2023/24 kam Onuoha auch aufgrund von kleinerer Verletzungen nur auf 20 Einsätze und insgesamt 584 Einsatzminuten, traf für den Drittligisten jedoch drei Mal und bereitete vier Tore vor. So wirklich durchstarten konnte der Youngster bei Verl aber auch in dieser Saison noch nicht. Mit einem Startelfeinsatz und zwölf Einwechslungen kommt der Kölner Leihspieler auf gerade einmal 297 Minuten auf dem Platz. Immerhin traf Onuoha drei Mal und hat einen Assist auf dem Konto.

„Spielpraxis auf einem höchstmöglichen Niveau ist wichtig für die Entwicklung junger Spieler. Mit der Summe der Einsatzzeiten, die Chilo im letzten Jahr in Verl gesammelt hat, konnten alle Beteiligten nicht zufrieden sein“m sagte Lukas Berg im Sommer. „Wir sind nach den Gesprächen mit dem SC Verl und mit dem Spieler jedoch davon überzeugt, dass sich dies in diesem Jahr ändern wird. Die Spielweise in Verl passt sehr gut zu Chilos Qualitäten. Wir versprechen uns durch die erneute Leihe den nächsten Entwicklungsschritt, sodass Chilo zu Beginn der nächsten Saison beim FC voll angreifen kann.“ Dazu würde es bei einem festen Wechsel nun nicht mehr kommen. Über die Höhe einer potenziellen Ablöse gibt es keine Angaben. Der Marktwert wird von dem Online-Portal aktuell auf 200.000 Euro geschätzt.

Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Said El Mala nach seinem Tor für den 1. FC Köln gegen den HSV
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Winterwechsel für Said El Mala kein Thema – DFB gibt aber angeblich Empfehlung für Sommer ab

Aktuell tankt Said El Mala Kräfte für ein möglicherweise spannendes Jahr 2026. Zahlreiche Spitzenclubs locken mit der Königsklasse, die WM ist ebenfalls eine Option. Nun soll es auch eine Zukunftsempfehlung von hoher Stelle geben für den Stürmer des 1. FC Köln: DFB gibt offenbar Empfehlung für Said El Mala ab.

Dass Said El Mala über viel Potenzial verfügt, hat sich bereits in der 3. Liga angekündigt. Dass der Offensivspieler aber so durchstarten würde, war wohl nicht abzusehen. Und im kommenden Jahr könnte es sogar noch rasanter werden für den Youngster des 1. FC Köln: DFB gibt angeblich Empfehlung für Said El Mala ab.

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Aktuell verbringt Said El Mala die Tage in Doha. Zuletzt postete der Offensivspieler bei Instagram ein Bild vom Strand der katarischen Hauptstadt. Kraft sammeln, dürfte das Motto lauten. Denn in wenigen Tagen geht es für den Youngster beim 1. FC Köln wieder los. El Mala startet in ein für ihn möglicherweise besonders aufregendes Jahr. War die Entwicklung seit seinem Wechsel zum FC schon exorbitant, sie könnte sich 2026 noch einmal überschlagen. Seit Herbst mehren sich die Spekulationen um die Spitzenclubs, die reihenweise Schlange stehen, um den Shootingstar zu verpflichten. Hier beobachtet Manchester City den Youngster, dort hat Tottenham bereits ein Angebot vorgelegt, da sind es die Bayern, die die Fühler nach dem 19-Jährigen ausstrecken.

Wunsch des DFB?

Einen Wechsel im Winter wird es laut Spieler und FC-Verantwortlichen nicht geben. Wie es im Sommer weitergeht, scheint derweil offen. Neben einem möglichen Vereinswechsel zu einem internationalen Schwergewicht hofft der Offensivspieler aber noch auf ein ganz anderes Highlight. El Mala würde wohl zu gerne mit der DFB-Elf Richtung Weltmeisterschaft in den USA, in Mexiko und in Kanada aufbrechen. Es könnte also ein wirklich spannendes Jahr für den gebürtigen Krefelder werden. Wenn die Entwicklung denn so weitergeht. Julian Nagelsmann hatte dem Kölner Youngster eine Bedingung für eine weitere Berufung bekanntlich mit auf den Weg gegeben. El Mala solle uneingeschränkter Stammspieler bei den Geißböcken sein. Eine Voraussetzung, die er eigentlich schaffen könnte.

Wie nun die „Sport Bild“ berichtet, hat man dem Youngster von Seiten des DFBs neben einer Bedingung auch einen Wunsch mit auf den Weg gegeben. Laut dem Fachmagazin würde „man es im Sinne seiner Karriere gerne sehen“, wenn El Mala im Sommer dann den nächsten Schritt ginge, den aber in Deutschland. Und da der Marktwert des Spielers bereits auf 40 Millionen Euro geschätzt wird, eine Schmerzgrenze der Geißböcke noch einmal deutlich höher liegen dürfte, kommen da wohl nur die Bayern in Frage. Doch das ist Zukunftsmusik. „Said fühlt sich total wohl in Köln. Im Moment geht es für ihn nur darum, den negativen Trend der vergangenen Wochen im neuen Jahr sofort zu beenden und sich mit der Mannschaft zu stabilisieren“, sagte Berater Martin Camona der „Sport Bild“. „Ein Wechsel ist für Said im Moment kein Thema.“

Suche nach einem Innenverteidiger: Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen

Sebastiaan Bornauw spielte zwei Jahre für den 1. FC Köln
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Suche nach einem Innenverteidiger: Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen

Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach Verstärkungen für die Defensive. Dabei könnte auch Ex-Spieler Sebastiaan Bornauw eine Rolle spielen. Der Belgier kommt in der Premier League kaum zum Zug, kennt das Umfeld in Köln bereits und könnte somit auch als möglicher Abwehrchef eine Verstärkung für die Hintermannschaft sein. Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen.

Spätestens durch die Rote Karte von Rav van den Berg ist noch einmal deutlich geworden, warum der FC in der Innenverteidigung noch einmal nachlegen sollte. Tatsächlich sollen sich die FC-Verantwortlichen nach mindestens einem weiteren Defensivspieler umschauen. Eine Spur könnte zu einem Ex-Spieler führen. Darum könnte Sebastiaan Bornauw zum 1. FC Köln passen.

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Mit dem Verletzungs-Aus von Timo Hübers fehlt dem FC der Innenverteidiger, der für den Spielaufbau aus der eigenen Abwehrkette heraus verantwortlich war. Nachdem in den vergangenen Spielen sowohl Rav van den Berg als auch Dominique Heintz mit Licht und Schatten in ihren Leistungen nicht hundertprozentig überzeugen konnten und auch die letzte Partie des Jahres mit 0:1 gegen Union Berlin verloren ging, macht man sich Gedanken am Geißbockheim. Eine große Rolle in den Überlegungen könnte aktuell Innenverteidiger Sebastiaan Bornauw von Leeds United spielen. Der belgische Innenverteidiger kommt beim Premier-League-Aufsteiger nicht zum Zug und könnte fürs neue Jahr auch aufgrund seiner Kölner Vergangenheit eine sinnvolle Verstärkung sein.

Bornauw kennt Köln und die Bundesliga

Bereits von 2019 bis 2021 trug Bornauw das FC-Trikot und avancierte dort rasch zum Stammspieler und Leistungsträger. Am Rhein nahm er eine derart gute Entwicklung, dass der VfL Wolfsburg schließlich rund 14 Millionen Euro investierte, um den Belgier in die Autostadt zu lotsen. Bei den „Wölfen“ konnte der Belgier mitunter auch wegen einiger kleinerer Verletzungen nie wirklich an seine starken Kölner Leistungen anknüpfen, es folgte der Wechsel im Sommer vergangenen Jahres für rund sechs Millionen Euro zu Leeds United in die Premier League. Beim englischen Aufsteiger läuft es für Bornauw ernüchternd, in der laufenden Saison stand er in der Liga gerade einmal zwei Minuten auf dem Rasen. Ein Wechsel könnte sowohl für ihn als auch den 1. FC Köln ein logischer (nächster) Schritt sein.

Das Spielerprofil Bornauws‘ liest sich auf den ersten Blick wie das eines modernen Innenverteidigers. 1,91 Meter groß, kopfballstark sowohl offensiv als auch defensiv und durchaus mit einem gewissen Tempo ausgestattet. Auch wenn seine Entwicklung derzeit ein wenig stagniert, ist er mit 26 Jahren noch entwicklungsfähig und hat sein Potenzial wohl noch nicht vollends ausgeschöpft. Ein wichtiger Punkt in den Köpfen der Kölner Verantwortlichen dürfte sicher auch seine FC-Vergangenheit sein. 57 Pflichtspiele bestritt der Belgier für die Geißböcke. Nimmt man seine Wolfsburger Zeit hinzu, sind es insgesamt 153 Pflichtspiele für die beiden deutschen Clubs, 140 davon in der Bundesliga. Der viermalige belgische Nationalspieler würde bei den Rheinländern wohl keine große Eingewöhnungszeit brauchen und ist auch mit Themen wie Druck und Abstiegskampf vertraut.

Möglicher Hübers-Vertreter

Mit Blick auf die Personalsituation im Kölner Abwehrzentrum und die in der Bundesliga noch ziemlich unerfahrenen van den Berg, Özkacar und Schmid agierte der 1. FC Köln zuletzt mit Routinier Dominique Heintz als Aufbauspieler aus der Kette heraus. Der 32-Jährige leistete sich zwar keine großen Fehlpässe, fiel im Spielaufbau aber auch nicht oft mit raumöffnenden Pässen auf dem Weg nach vorne auf. Auch Bornauw ist bislang nicht wirklich als starker Aufbauspieler in Erscheinung getreten und dürfte diesbezüglich kein 1:1-Ersatz für Hübers sein. Sollte er aber trotz seiner fehlenden Spielzeit an alte Leistungen beim Effzeh anknüpfen könnten, würde er der Defensive in jedem Fall einen Qualitätsschub bescheren.

Der ehemalige Kölner bringt insgesamt klare Vorteile als erfahrener, körperlich starker Innenverteidiger mit Bundesliga-Erfahrung mit und wäre in der aktuellen Kölner Personalnot in jedem Fall eine sinnvolle Verstärkung. Da er in Leeds aktuell ohnehin nicht gefragt ist, könnte eine Leihe oder ein Verkauf auch für die Engländer Sinn ergeben. Für die Kölner käme wiederum wohl nur ein Leihkonstrukt in Frage. Denn der Marktwert des Belgiers liegt laut transfermarkt.de noch bei fünf Millionen Euro. Ein klassischer „Abwehrchef“ für die Zukunft ist der 26-Jährige aktuell aber (noch) nicht. Ebenso sollte man ihn nicht als Ersatz für Timo Hübers sehen, dafür sind beide vom Spielerprofil her zu verschieden. Dennoch würde ein Transfer auch mit Blick auf die Zukunft Sinn machen.

In Köln könnte sich Bornauw wieder stabilisieren, zu alter Stärke finden und im Erfolgsfall auch sich selbst wieder eine Plattform schaffen, um in den kommenden Jahren zu einem nationalen oder internationalen Top-Team zu wechseln.

Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

Könnte Philipp Mwene eine Option beim 1. FC Köln werden?
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Legt der FC nach? Diese Linksverteidiger könnten für den 1. FC Köln interessant werden

In den vergangenen Spielen offenbarten sich gerade auf der linken Schiene einige Schwierigkeiten. Möglicherweise für Thomas Kessler ein Zeichen, noch einmal nachzubessern. Das könnten mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln sein.

Für Kristoffer Lund will es seit dem Gladbach-Spiel nicht so richtig rund laufen. Der US-Amerikaner war gleich an mehreren Gegentoren nicht unschuldig. Da Alessio Castro-Montes als potenzielle Verstärkung für beide Schienen geholt wurde, bislang aber hinter den Erwartungen zurückbleibt, könnte der FC auch dort noch einmal nachlegen. Das sind mögliche Linksverteidiger-Kandidaten für den 1. FC Köln. Es handelt sich dabei aber nicht um Gerüchte!

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Darlin Yongwa: Zu Saisonbeginn noch Edeljoker, aktuell Stammspieler beim französischen Erstligisten FC Lorient. Der 25-Jährige ist polyvalent einsetzbar. Eigentlich ist Yongwa auf der linken Schiene zu Hause, doch in dieser Saison kam der Defensivspieler hauptsächlich als Innenverteidiger zum Einsatz. Vor allem, weil sich der aus Leverkusen ausgeliehene Abdoulaye Faye verletzt hat. Der Vertrag läuft noch bis 2026, der Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt. Vermutlich würde die Ablöse aufgrund des Kontrakts deutlich niedriger ausfallen. Aktuell hat der 25-Jährige aber wohl eher den Afrika-Cup im Kopf. Der Nationalspieler Kameruns hofft auf die nächste Runde.

Kai Wagner: In Deutschland wollte es nicht so richtig laufen, in den USA ist der 28-Jährige ein absoluter Leistungsträger in Philadelphia. Aus der 3. Liga von Würzburg wechselte der Linksverteidiger in die MLS. Und in den vergangenen Monaten kamen auch Stimmen auf, die Wagner schon in den Fokus der Nationalmannschaft rücken wollen. Natürlich ist die MLS ein anderes Pflaster. Doch bei Philadelphia gehört der Schienenspieler zum absoluten Stammpersonal. Der Marktwert wird mit fünf Millionen Euro angegeben, der Vertrag läuft ebenfalls bis 2026.

Eine Menge Bundesliga-Erfahrung

Philipp Mwene: So wirklich positiv werden die FC-Fans den Österreicher nicht wahrgenommen haben. Mwene holte sich einst den roten Karton nach einem Tritt gegen Mark Uth ab und hätte sich auch zu Saisonbeginn nicht beschweren dürfen, wenn er nach einem Foul an Ragnar Ache ebenfalls vom Platz geflogen wäre. Dennoch könnte der Abwehrspieler für den FC interessant sein. Denn auch der Vertrag des 31-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Mwene ist zwar Stammspieler, mit einem Marktwert von 1,5 Millionen Euro, wäre der Österreicher aber erschwinglich.

Marko Divkovic: Ausgebildet beim FC Arsenal, über Umwege mittlerweile bei Bröndby IF gelandet: Der Kroate bringt ein spannendes Profil mit. Mit seinen 26 Jahren verfügt er bereits über Erfahrung, wenn auch nicht in den europäischen Topligen. In Bröndby gehört der Kroate nicht erst seit dieser Saison zum absoluten Stammpersonal. Der Schienenspieler spielte also lange mit Sebastian Sebulonsen zusammen. Der Marktwert wird auf 2,5 Millionen Euro geschätzt, der Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Jacques Ekomie: Auch der 22-Jährige weilt dieser Tage mit Gabun beim Afrika-Cup. Trotz des jungen Alters kommt der Schienenspieler bereits auf 20 Einsätze für die A-Nationalmannschaft. Auch bei Angers ist Ekomie Stammspieler. Seine Leistungen sind nicht verborgen geblieben. Im Sommer war er unter anderem bei der TSG Hoffenheim im Gespräch, aktuell soll Eintracht Frankfurt die Fühler ausgestreckt haben. Allerdings müssten die Interessenten ordentlich in die Tasche greifen. Der Marktwert wird auf vier Millionen Euro taxiert. Das Arbeitspapier gilt bis 2027.

Dominik Schmid: Die gleiche Vertragskonstellation gilt auch für den Schweizer. Der 28-Jährige ist beim FC Basel ausgebildet worden und spielt mit kurzen Unterbrechungen noch immer für seinen Heimatverein. Der Defensivspieler kann die Schiene sowohl in der Offensive als auch Defensive spielen und hilft ab und an als Innenverteidiger aus. Außerhalb der Schweiz hat Schmid noch nie gespielt und es ist auch nicht klar, ob er das tun will. Im Sommer erklärte der Abwehrspieler, dass er am liebsten Basel nie verlassen hätte.

Von Simon Bartsch und Cedrik Kaiser


Sommer-Trainingslager im „Homeground“: Wandelt der 1. FC Köln auf den Spuren der DFB-Elf?

Trainiert der 1. FC Köln bald in Herzogenaurach?
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Sommer-Trainingslager im „Homeground“: Wandelt der 1. FC Köln auf den Spuren der DFB-Elf?

In den vergangenen beiden Sommern reiste der FC jeweils nach Bad Waltersdorf ins Trainingslager. Das könnte sich aber schon 2026 ändern. Die Planungen sollen schon laufen. Absolviert der 1. FC Köln das Sommer-Trainingslager 2026 bei Adidas?

So wirklich glücklich war man in den vergangenen Jahren mit den Gegebenheiten im Trainingslager in der Steiermark nicht. Im kommenden Sommer könnte die Vorbereitung unter nahezu perfekten Bedingungen stattfinden. Absolviert der 1. FC Köln das Sommer-Trainingslager bei Adidas? Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

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Lukas Kwasniok wollte nicht über die Gegebenheiten motzen, glücklich war der Coach aber sicher auch nicht. Nur wenige Tage vor der Anreise in Bad Waltersdorf hatte im Thermenstadion noch eine Veranstaltung stattgefunden, der Rasen war die Sommervorbereitung eines Profivereins in schlechtem Zustand. „Wir erwarten ja keine Perfektion, denn wir sind auch nicht perfekt“, sagte Lukas Kwasniok damals. Und da der FC eine Kooperation mit dem Steirischen Tourismus und der Standortmarketing/STG eingegangen ist, deutete viel darauf hin, dass es auch im kommenden Sommer wieder Richtung Bad Waltersdorf und möglicherweise einem nicht ganz so perfekten Geläuf gehen könnte. Doch offensichtlich sieht der Plan anders aus.  

DFB-Elf in den USA

Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, soll die neue Zusammenarbeit mit dem künftigen Ausrüster Adidas einen besonderen Startschuss erleben – und zwar mit einem Trainingslager am Unternehmenssitz in Herzogenaurach im kommenden Sommer. Hintergrund: Im Sommer wechselt der FC den Ausrüster, geht von hummel zu Adidas über. Und das, obwohl der Vertrag mit den Dänen eigentlich bis 2027 laufen sollte. Doch es kommt zum Wechsel zu Aidas schon 2026. Die Vorbereitung würde dann unter so ziemlich perfekten Bedingungen stattfinden. Zuletzt bereiteten sich der Hamburger SV und der 1. FC Union Berlin auf die aktuelle Saison in der Stadt in Mittelfranken vor. Sowohl HSV-Coach Merlin Polzin als auch der Trainer der Eisernen Steffen Baumgart äußerten sich im Anschluss begeistert von den Bedingungen beim Unternehmenssitz von Adidas.

Der FC würde somit auch auf den Spuren der Nationalmannschaft wandeln, die bekanntlich ebenfalls vor großen Turnieren in Herzogenaurach weilt und sich vorbereitet. Im kommenden Sommer wird sich die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann zur Vorbereitungszeit allerdings in den USA bei der WM befinden. Von Vereinsseiten gibt es bislang keine offizielle Bestätigung. Zudem steht auch noch nicht fest, wann das Trainingslager stattfindet. Zunächst steht ohnehin die kurze Vorbereitungsphase in Spanien an. Ab dem 2. Januar weilt der FC an der Costa Blanca.

Krise beim 1. FC Köln: Die bittere Wahrheit der Formtabelle

Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln
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Krise beim 1. FC Köln: Die bittere Wahrheit der Formtabelle

Die Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin war schmerzhaft und unnötig. Vor allem aber setzte sich ein bitterer Trend fort, der eine unangenehme Wahrheit widerspiegelt: Der 1. FC Köln ist das schlechteste Team der Formtabelle.

Zwei Punkte aus den vergangenen sechs Spielen, dazu zwölf Gegentore und „nur“ sechs erzielte, eins pro Spiel. Der 1. FC Köln ist pünktlich zur Winterpause das schlechteste Team der Formtabelle. Dabei ging es zuletzt eigentlich gegen Gegner auf Augenhöhe.

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Zu gerne hätten sich die Geißböcke mit einem Erfolg in die kurze Winterpause verabschiedet. „Wir sind enttäuscht, das ist keine Frage. Wir wollten kurz vor Weihnachten noch mal drei Punkte zu Hause lassen, um das Fest genießen zu können“, sagte Thomas Kessler nach dem 0:1 gegen die Eisernen. „Jetzt haben wir das Spiel verloren, das ist natürlich bitter.“ Man werde nun in eine Analyse gehen, erklärte der Sportdirektor weiter. „Wir werden ganz ganz nüchtern und rational bewerten, was wir gut gemacht haben in den Spielen jetzt und was wir nicht so gut gemacht haben“, sagte Kessler. Ganz rational betrachtet setzte sich bei den Geißböcken beim letzten Spiel des Jahres ein erstaunlich negativer Trend fort. Ein Trend, der dann unterm Strich schon ein wenig alarmierend sein sollte.

Kein Team holte weniger Punkte

Denn der FC ist in der Formtabelle am unteren Ende angekommen. Zwei Punkte holte der FC aus den vergangenen sechs Spielen – so wenig wie kein anderes Team. Und das, obwohl es eigentlich gegen Mannschaften auf Augenhöhe ging. Der 1. FSV Mainz kommt als zweitschlechtestes Team auf drei Zähler, dann folgen Bremen und St. Pauli mit fünf Punkten. Neben Mainz ist der FC auch die einzige Mannschaft, die in diesem Zeitraum kein Spiel gewinnen konnte und nur der 1. FC Heidenheim und der SC Freiburg kassierten mehr als die zwölf Gegentore, die der FC eingeschenkt bekam (17 FCH und 13 SCF). Nur Mainz und Heidenheim hätten nach dem xGoals-Wert mehr Gegentore kassieren müssen. Nach der Offensive hätte der FC dagegen durchaus besser abschneiden können, wenn nicht müssen.

Sechs Tore erzielten die Kölner, belegen damit Rang 13, nach den xGoals-Werten wäre sogar Rang zwölf drin gewesen. Denn die Chancen der Geißböcke hätten zwei weitere Treffer erwarten lassen. Tatsächlich lässt sich eine gewisse Formkrise bei einigen Kölnern aktuell nicht wegdiskutieren. Spieler wie Marius Bülter, Sebastian Sebulonsen, Isak Johannesson oder Kristoffer Lund konnten in den vergangenen Wochen gar nicht oder nur schwer an die Leistungen zu Saisonbeginn anknüpfen. Immerhin punktet die vermeintliche direkte Konkurrenz des Abstiegskampfs in den jüngsten sechs Begegnungen ebenfalls nicht übermäßig häufig. Gegen den 1. FC Heidenheim sollten die Kölner dann aber zu Beginn des neuen Jahres Zähler einfahren. Sonst könnte der Trend den Geißböcken ganz schnell gefährlich werden.



„Da traut man sich ja gar nicht, nein zu sagen“ – Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim 1. FC Köln und seine bisherige Karriere

Ron-Robert Zieler im Test gegen Fortuna Köln
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„Da traut man sich ja gar nicht, nein zu sagen“ – Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim 1. FC Köln und seine bisherige Karriere

Im Sommer 2025 kehrte Ron-Robert Zieler zu seinem Jugendclub zurück. Im vereinseigenen Podcast berichtet der FC-Profi über seine Erfahrungen beim und abseits des 1. FC Köln: Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim FC und seine Karriere.

Mit dem 36-Jährigen haben die Kölner einen Weltmeister in ihren Reihen. Die Erfahrung des Routiniers kommt der Mannschaft zugute. Die Kölner Nummer zwei äußerte sich zuletzt im Podcast des 1. FC Köln: Ron-Robert Zieler über seine Rolle beim FC und seine Karriere.

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Erfahrung in einem Team zu haben, ist ein hohes Gut – auch wenn es wohl eher die jungen Talente sind, die derzeit beim 1. FC Köln im Rampenlicht stehen, sollte der Einfluss von Routiniers innerhalb einer Mannschaft nicht unterschätzt werden. Wie zum Beispiel der des zweiten Kölner Keepers. Denn die Karrierestationen des Torhüters sind durchaus beachtlich. Und nicht umsonst gilt Ron-Robert Zieler innerhalb des Teams als Führungsspieler und könnte wohl auch als Ratgeber für junge Talente fungieren. Denn der gebürtige Kölner blickt auf bewegte Jahre zurück. Sein größter Erfolg ist wohl der WM-Titel, den der heute 36-Jährige zusammen mit der Mannschaft von Jogi Löw in Brasilien gewann. Angefangen hat Zielers Werdegang allerdings mit zehn Jahren beim 1. FC Köln. „Ich bin beim Hallenturnier gesichtet worden und dann bin ich eingeladen worden zum Probetraining. Dann habe ich einmal oder zweimal beim FC mittrainiert und dann war klar, dich nehmen wir“, erinnert sich der Kölner Keeper an seine Anfänge.

„Es gibt einfach nicht den perfekten Karriereweg“

Ein Szenario, von dem sicherlich viele junge Fußballspieler träumen. Doch den einen Weg zum Ziel gibt es nicht. Jede Entwicklung sei anders und man könne das nicht planen, weiß auch Zieler. „Vielleicht hat man mal einen guten oder einen schlechten Tag. Man steckt da nicht drin. Ein bisschen Glück braucht es schon dazu. Es gibt einfach nicht den perfekten Karriereweg. Jede Karriere verläuft ein Stück weit anders. Man braucht eben machmal neben dem ganzen Talent und dem ganzen Ehrgeiz auch das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Um dann, wenn es darauf ankommt, zu performen“, sagte Zieler. Beim FC gelingt dies aktuell unter anderem Talent Said El Mala. Der 19-Jährige hat in dieser Saison eine rasante Entwicklung hinter sich. Das nationale und internationale Interesse am Kölner Youngster ist immens. Auch aus England gab es für den gebürtigen Krefelder bereits Angebote. El Mala entschied sich aber zunächst dazu, bis zum Sommer beim FC zu bleiben.

Auch Zieler kennt die Situation, von großen englischen Vereinen angefragt zu werden – wechselte mit 16 Jahren zu Manchester United. Einfach war dies für den Torhüter allerdings nicht: “Früher war das noch nicht so üblich, dass so viele Spieler nach England gewechselt sind, heute ist das ja schon fast Gang und Gäbe. Mittlerweile ist das ja auch schon fast so, dass da kaum noch ein Talent untergehen könnte“, so Zieler. „Ich war aber einer der ersten Deutschen, der dann auch den Schritt auf die Insel gewagt hat. Es war ein mutiger Schritt in frühen Jahren. Es ist auch nicht selbstverständlich, das Elternhaus zu verlassen. Ich habe mir die Entscheidung auch nicht leicht gemacht, weil ich mich grundsätzlich sehr sehr wohlgefühlt habe beim 1. FC Köln und es überhaupt gar keinen Grund gab, zu wechseln – ich hab mich hier sehr gut aufgehoben gefühlt“, erinnert sich der Torhüter an seine damalige Situation.

Eine harte Probe

Die Versuchung, der auch El Mala aktuell wohl unterliegen dürfte, ist jedoch eine große: „Wenn natürlich so ein Verein wie Manchester United kommt und man dann im Büro von Sir Alex Ferguson sitzt, und der sagt, ´Wir würden dich gerne holen`, da traut man sich ja gar nicht, nein zu sagen. Dann war klar, dass ich wechseln würde“, berichtet Zieler von seinen damaligen Erfahrungen vor dem Wechsel auf die Insel. Einfach war die Zeit in der Fremde für den damals 16-Jährigen aber nicht. Die Umstellung ist eine der großen Herausforderungen. Denn das Leben in einem neuen Land, fernab von zu Hause, in einer fremden Kultur mit einer anderen Sprache, anderem Essen und unbekannten Menschen stellt die jungen Spieler durchaus auf eine harte Probe: „Dann sitzt man da mit 16 in seinem Zimmer alleine und überlegt, ob das so alles der richtige Schritt war“, berichtet Zieler. „Aber ich habe durchgezogen – und es hat sich gelohnt.“

Gelohnt hat sich Transfer für den 36-Jährigen vor allem ob der gesammelten Erfahrungen. Nach seinem Wechsel im Sommer 2005 vom Rhein nach Manchester war es nicht die Einsatzzeit, die Zieler heute als großes Plus ausmacht. Denn zum Einsatz kam der Keeper bei Man United nur in der U18 und der Reserve des Clubs. Die Erfahrungen, die er in England samt seiner Leihe zu Northampton jedoch gesammelt habe, seien die beste Ausbildung gewesen, die er habe bekommen können. Diese gibt der Kölner nun an seine Mitspieler weiter und gilt beim FC als Führungsspieler, der Gas gibt und auch von Trainer Lukas Kwasniok für seine Einsatzbereitschaft gelobt wird. „Ich versuche es auf jeden Fall, es klappt nicht immer. Aber es ist schön, wenn der Trainer das so sieht“, sagt Zieler.

„Es ist keine One-Man-Show“

Denn die Mannschaft hat für die Kölner Nummer einen hohen Stellenwert: „Darüber definiere ich mich auch. Ich mache das für mich und für die Jungs. Und auch, um Professionalität auszustrahlen. Ich muss mich da nicht viel verstellen. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit, dass ich versuche, in jedem Training an meine Leistungsgrenze zu kommen, gut zu trainieren, Vorbild zu sein und mich professionell zu verhalten, Fragen zu beantworten oder auch zu pushen und für die Jungs da zu sein. Das sind meine Aufgaben und denen versuchte ich gerecht zu werden“, so Zieler. Mit seinen Erfahrungen kann der 36-Jährige sicherlich dem ein oder anderen Youngster zur Seite stehen. Nicht umsonst hat der Weltmeister beim FC das Amt des Vize-Kapitäns inne. „Natürlich waren die Gespräche mit den Verantwortlichen, mit Thomas Kessler uns dem Trainer sehr gut im Vorfeld – sehr wertschätzend. Dass ich allerdings Vize-Kapitän werden würde, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“, erklärt Zieler im Podcast.

„Aber es ist eine coole Sache. Ich fühle mich da auch geehrt, aber man darf das Kapitänsamt am Ende auch nicht zu hoch hängen. Es ist keine One-Man-Show. Es ist immer besser, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Natürlich hat man ein Stück weit mehr Verantwortung.“ Nach den ersten Spielen mit Binde am Arm sah man dem Kölner den Stolz jedoch an. „Ich hatte ein Lächeln im Gesicht. Es ist ja auch nicht selbstverständlich als zweiter Torhüter die Vize-Kapitänsbinde zu bekommen und dann für seinen Heimatverein mit der Binde auflaufen zu dürfen, das waren Momente, die werden in guter Erinnerung gehalten“, gibt der Keeper zu. Ein weiteres Kapitel, das sich in die Karriere des Routiniers einreiht und das der 36-Jährige wohl noch ein wenig fortführen wird. Denn der Vertrag des Kölner Torhüters läuft noch bis Sommer 2027. Bis dahin kann Zieler seine jungen Kollegen noch mit seiner Erfahrung zur Seite stehen.

Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic hofft auf Rückkehr nach Deutschland

Imad Rondic würde gerne wieder in Köln spielen
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Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic hofft auf Rückkehr nach Deutschland

Vor einem knappen Jahr wechselte der Stürmer ans Geißbockheim. Doch beim FC wollte es nicht rundlaufen. Es folgte die Leihe nach Polen. Nun könnte es die nächste Entwicklung geben um den Stürmer des 1. FC Köln: Imad Rondic will zurück nach Deutschland.

Nach einer schwachen Rückrunde in der Domstadt folgte im Sommer der Wechsel nach Polen. Doch auch dort läuft es nicht rund für das Sorgenkind des 1. FC Köln: Imad Rondic will zurück nach Deutschland.

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Mit nur einem Treffer für den FC im Duell gegen den SC Paderborn sorgte Imad Rondic bei den Geißböcken ganz sicher nicht für Furore. Im Gegenteil: Der Stürmer, der die Mittelsturmflaute der Kölner beenden und vielleicht sogar die Lücke schließen sollte, die einst Anthony Modeste hinterlassen hatte, wollte beim FC überhaupt nicht einschlagen. Und da auch Lukas Kwasniok nach seinem Amtsantritt in dem Stürmer nicht die ganz große Kader-Verstärkung gesehen hat, war die Leihe nach Polen nur folgerichtig. Bei Rakow Czestochowa sollte Rondic wieder zu alter Stärke finden, zumindest zu der, die er zuvor schon bei Widzew Lodz ausgestrahlt hatte. Doch auch in der polnischen Ekstraklasa läuft es alles andere als rund für den Angreifer.

Situation für drei Parteien nicht einfach

Rondic wartet nach 18 Pflichtspielen noch immer auf seinen ersten Scorer. Weder einen Treffer noch einen Assist hat der 26-Jährige bislang auf seinem Konto. Wirklich glücklich ist der Angreifer nicht. Und auch in Polen wächst die Kritik an dem Bosnier. Zuletzt hatten sich Journalisten öffentlich über die Leistungen beschwert. Ein Problem auch für den 1. FC Köln. Denn der Angreifer bewirbt sich mit seinen Auftritten nicht für eine Rückkehr zu den Geißböcken, genauso wenig aber auch für eine feste Verpflichtung im kommenden Sommer. Nun aber denkt Rondic offenbar dann doch über eine Rückkehr nach Deutschland nach. Wie Sport.de zuerst berichtet, will der Angreifer wieder in der 2. Bundesliga angreifen. Das Interesse bestätigte Rondics Berater mittlerweile auch dem „Express“.

Konkrete Namen wurden bislang nicht genannt. Allerdings wollte der Karlsruher SC den Angreifer im Sommer ausleihen. Der Deal platzte erst auf der Zielgeraden. Es folgte kurz Toresschluss der Wechsel zu Rakow Czestochowa.

Routiniers in der Krise, Youngster ausrechenbar: Fehlt dem 1. FC Köln aktuell die Erfahrung in der Offensive?

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Routiniers in der Krise, Youngster ausrechenbar: Fehlt dem 1. FC Köln aktuell die Erfahrung in der Offensive?

Sechs Spiele in Folge ohne Sieg, nur eins der vergangenen zehn Pflichtspiele gewonnen. Die jüngste Bilanz der Geißböcke ist nicht sonderlich erfreulich. Dabei verlässt sich der FC in der vordersten Reihe gerade auf jüngere Spieler des Kaders. Fehlt dem 1. FC Köln in der Offensive die Erfahrung?

Zuletzt haperte es ein wenig in der Vorwärtsbewegung der Geißböcke. Vielleicht auch, weil der Weg zu oft über Said El Mala oder Jakub Kaminski geht und damit ein wenig ausrechenbar erscheint. Bei den Routiniers läuft es dagegen nicht rund. Fehlt dem 1. FC Köln in der Offensive die Erfahrung?

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Ganz routiniert und abgeklärt setzte Dominique Heintz im Duell gegen den 1. FC Union Berlin tief in der eigenen Hälfte zum Dribbling an. Bei dem ein oder anderen Akteur hätte die Situation vielleicht für Schnappatmung bei den Fans gesorgt. Bei „Heintzi“ werden wohl nur wenige Anhänger Schweißperlen auf der Stirn gehabt haben. Der 32-Jährige ist lange genug im Geschäft, um in aller Regel einschätzen zu können, welchen Weg oder welches Risiko der Innenverteidiger noch geht und die insgesamt doch soliden bis guten Leistungen geben dem Pfälzer recht. Dass der Abwehrspieler aber zum alten Eisen beim FC gehört, steht auch außer Frage. Denn das Durchschnittsalter der Startelf liegt bei den Geißböcken in der Regel deutlich niedriger.

Junge Lebensversicherung

Der Schnitt beträgt 25,3 Jahre. Der FC liegt damit im vorderen Drittel. Weit weg von beispielsweise Eintracht Frankfurt. Dino Toppmöller ließ in dieser Saison schon eine Mannschaft auflaufen, die auf 23,2 Jahre kam. Dennoch ist Köln weit weg von Mannschaften wie Mainz oder den Bayern, die regelmäßig an der 30-Jahre-Grenze schnuppern. Ein junges Durchschnittsalter wird meist mit einem positiven Aspekt assoziiert, dennoch wird die Frage erlaubt sein, ob den Geißböcken nicht gerade in der Offensive dann auch eine gewisse Erfahrung oder Routine fehlt. Marius Bülter ist weit entfernt von seiner Frühform, fand zuletzt so gut wie gar nicht statt, Ragnar Ache wurde viel zu selten gefunden, vielleicht auch zu selten gesucht. Linton Maina und Florian Kainz sind zurzeit nur zweite Wahl, kamen wenn als Joker und brachten sich dann aber auch nicht mehr wirklich ein.

Die Verantwortung ruht gefühlt auf anderen Schultern. So betonte Lukas Kwasniok vor wenigen Wochen, dass seine Spieler den Ball zu Said El Mala spielen und dann die „Daumen drücken“ würden. Der Shootingstar ist Hoffnungsträger und Lebensversicherung der Geißböcke. Und das eben mit 19 Jahren. Sicherlich nicht das beste Zeugnis für die restliche Offensive. Der zweite X-Faktor der Kölner Angriffsreihe ist 23 Jahre als, heißt Jakub Kaminski und war vor El Mala der Topscorer der Geißböcke. Auf der anderen Seite spielt Jan Thielmann mit ebenfalls 23 Jahren, allerdings mit der Erfahrung von mehr als 170 Pflichtspielen im Profibereich. Den Altersschnitt reißen die Einsätze aber auch nicht nach oben.

Überhaupt ist die vermeintliche Stammachse mit Rav van den Berg (21), Eric Martel (23) und Isak Johannesson (22) sowie der angesprochenen Offensivformation eine erstaunlich junge. Gerade in der Krise viel Last auf doch jungen Schultern. Dass erfahrenere Mannschaften nicht zwangsläufig erfolgreicher spielen, zeigt aber aktuell das Beispiel Mainz. Das zweiterfahrenste Team überwintert als Tabellenletzter mit sechs Zählern Rückstand zum sicheren Ufer.