So will Timo Schultz mit dem FC gegen Frankfurt punkten

,
Startseite » News » Seite 567

So will Timo Schultz mit dem FC gegen Frankfurt punkten

Beim Blick auf die Tabelle spricht nicht sonderlich viel dafür, dass die Kölner am Samstag gegen Frankfurt den dritten Saisonsieg einfahren. Dennoch geht FC-Trainer Timo Schultz optimistisch in die Begegnung.

Zwar hat sich der FC am vergangenen Spieltag auf den Relegationsplatz verbessert, die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen die Eintracht ist aber alles andere als rosig beim 1. FC Köln: So will Timo Schultz gegen Frankfurt dennoch dreifach punkten.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Den Begriff „Augenhöhe“ vermied Timo Schultz, als der Trainer am Donnerstag seine Ansichten über den kommenden Gegner aus Frankfurt kundtat. Für jene Wortwahl war der Coach vor dem Duell mit dem BVB kritisiert, vielleicht sogar ein wenig belächelt worden. Dabei spielten die Kölner gegen den Vizemeister lange ordentlich mit. Dieses Mal sprach der Trainer von einem schweren Brocken, der auf den FC zukommen würde. „Sie stehen auf dem sechsten Tabellenplatz, haben Tuchfühlung zu den Champions-League-Plätzen, haben einen sehr breit besetzten Kader“, sagte Schultz. Und diesen Kader erweiterten die Hessen am Deadline-Day nochmal um einen weiteren Offensivspieler. Mit Hugo Ekitiké hat die Eintracht eins der größten französischen Talente verpflichtet und gleichzeitig untermauert, in welche Richtung es für Frankfurt weiterhin gehen soll.

Schultz: „Wir haben schon den Anspruch, das Spiel zu gewinnen“

Zwar vermied der Kölner Trainer den Begriff „Augenhöhe“, die Marschroute für das Kölner Spiel war trotz des offenkundigen Respekts für den kommenden Gegner eindeutig. „Wir gehen zuversichtlich in das Heimspiel. Wir haben schon den Anspruch, das Spiel zu gewinnen“, sagte Schultz. „Mir ist es egal, gegen wen wir drei Punkte holen.“ Nun sind die forschen Worte in Köln grundsätzlich nichts Neues – zumindest nicht seitdem Steffen Baumgart Woche für Woche predigte, in jedem Spiel auf Sieg zu gehen. Dennoch wirken sie bei dem im Vergleich zum Ex-Trainer eher zurückhaltenden Schultz anders. Die Überzeugung, dreifach zu punkten, ist aber aufrichtig. Ein Pfund könne gegen die starken Frankfurter das eigene Publikum sein. „Es ist gut zu wissen, dass wenn es nicht ganz läuft, dass dann eine Kurve oder ein Stadion hinter der Mannschaft steht“, sagte der 46-Jährige. Man müsse aber auch etwas zurückgeben.

Die Zuschauer alleine werden es aber am Samstagabend natürlich nicht richten. Denn Schultz sieht beim Gegner „einige Stärken“, die dem FC gefährlich werden können. Frankfurt hat von den vergangenen fünf Pflichtspielen nur eins verloren und aus den Topspielen gegen Bayern, Dortmund und Leipzig sieben Punkte geholt. Nicht umsonst schnuppern die spielstarken Hessen am Champions-League-Platz. „Wir haben aber auch ein paar Lücken gefunden, an denen wir angreifen können“, sagte der Trainer, vielleicht auch im Hinblick auf das 2:2 gegen Darmstadt, als die Eintracht eine 2:0-Führung noch hergab. „Für uns wird es darum gehen, in den Rhythmuswechseln hellwach zu sein.“ Denn der Trainer machte einmal mehr deutlich, dass trotz aller Offensiv-Ankündigungen die Null am Ende stehen soll. „Wir müssen weniger Bälle reinkriegen und noch häufiger zu Null spielen. Auch das schaffen wir zu wenig“, sagte Schultz. „Jedes Spiel, dass wir zu Null spielen können, erhöht signifikant die Wahrscheinlichkeit, dass wir am Ende drei Punkte holen.“

 Schultz: „Ich traue uns alles zu“

Diese Wahrscheinlichkeit würden di Geißböcke allerdings ebenfalls signifikant erhöhen, wenn sie vorne auch mehr Tore schießen würden. Zwölf sind dann doch bei 19 Spielen eher eine beschauliche Anzahl. „Wir wissen, dass wir gegen eine Mannschaft wie Frankfurt nicht Chancen am Fließband erspielen wird. Sie haben eine starke Defensive“, sagte Schultz. „Wir wollen so viel Stress ausüben, dass sie schon den ein oder anderen Fehler machen. Wir werden schon unsere Situationen haben, diese müssen wir nur eiskalt ausnutzen.“ Da stellt sich allerdings schon die Frage nach dem „Wie?“. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass die Kölner gegen Wolfsburg in der vergangenen Woche überraschend gut mitspielten, am Ende des Tages abgesehen von dem Tor eigentlich nur zwei ordentliche Abschlüsse von Jan Thielmann zu verzeichnen hatten.

Für Schultz ist das wiederum aber kein Problem, das er einzig in der Offensive ansiedeln würde. „Es ist eine Gemengelage, die sich nicht darauf reduzieren lässt, ob man einen Stürmer im Kader hat, der 20 Tore schießt. Da sind wir als Mannschaft gefordert“, sagte der Trainer. „Wir haben genug Offensivspieler auf dem Platz. Wir haben auch Defensivspieler, die bei Standards Tore schießen können.“ Das zeigte Timo Hübers vor gut einem Jahr, als er gegen die Eintracht traf. Doch die Gefahr ist in dieser Saison bekanntlich überschaubar. Schon in der vergangenen Woche betonte Schultz, dass es auch darum gehe, möglichst viele Spieler in die „Box zu bekommen“, die dann wiederum die Abschlüsse suchen. Am liebsten schon gegen Frankfurt. Auch, wenn der Trainer dieses Mal den Begriff „Augenhöhe“ vermied, ist Schultz optimistisch. „Ich traue uns alles zu“, sagte der Coach. Jetzt muss nur noch die Mannschaft liefern.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Mit dem 30-Millionen-Euro-Bankdrücker gegen den FC?

,
Startseite » News » Seite 567

Mit dem 30-Millionen-Euro-Bankdrücker gegen den FC?

Eintracht Frankfurt hat am Deadline-Day noch einmal im Angriff nachgelegt. Die Hessen haben Sturmjuwel Hugo Ekitiké von PSG geholt. Mit Leihgebühr und Kaufoption soll sich der Deal auf etwa 30 Millionen Euro belaufen. Und das für einen Spieler, der seit Sommer nicht eine Minute für PSG gespielt hat.

Am Samstagabend ist Eintracht Frankfurt zu Gast beim 1. FC Köln. Gut möglich, dass dann Hugo Ekitiké sein Debüt im Trikot der Adler gibt. Ein 21-jähriger Stürmer, der die Eintracht rund 30 Millionen Euro kosten kann, der aber seit Sommer keine Minute mehr gespielt hat. FC-Gegner Frankfurt verpflichtet französisches Sturmjuwel Hugo Ekitiké.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Als Timo Schultz am Donnerstag vor dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt von dem schweren Brocken, der auf sein Team zukommen würde, sprach, wird er vielleicht geahnt haben, dass sich die Situation bei den Hessen noch einmal verändern würde. Der Deadline-Day war offiziell bereits seit mehr als einer Stunde Geschichte, da verkündete der kommende Gegner des 1. FC Köln doch noch einen Done Deal. Frankfurt hat am Donnerstag Stürmer Hugo Ekitiké unter Vertrag genommen. Die Eintracht hat den Spieler von Paris Saint-Germain bis zum kommenden Sommer ausgeliehen und besitzt dann eine Kaufoption. „Wir waren bereits im Sommer überzeugt von ihm und haben den Gedanken nicht verworfen. Wir sind glücklich, dass der Transfer vor dem Hintergrund unserer wirtschaftlichen Rahmenbedingungen funktioniert hat“, sagte Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche. Tatsächlich sollte der 21-Jährige schon im Sommer kommen.

PSG verpflichtete Ekitiké für 30 Millionen Euro

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen soll heißen: Dem Vernehmen nach liegt die Kaufoption bei rund 25 Millionen Euro, insgesamt soll der Deal rund 30 Millionen Euro wert sein. Zudem verzichtet Ekitike wohl auf einen Teil seines Gehalts. Bei Paris wurde dieses auf rund sieben Millionen Euro geschätzt, angeblich verdient der 21-Jährige in Frankfurt weniger als die Hälfte. Dennoch viel Geld. Und das für einen Spieler, der bei Paris seit dem 12. August nicht eine einzige Minute gespielt hat und seit dem 3. September auch nicht mehr im Kader gestanden hat. Das einstige Sturmjuwel versauerte bei PSG auf der Tribüne.

Denn eigentlich hätte der Stürmer bereits im Zuge des Wechsels von Randal Kolo Muani im Sommer zur Eintracht kommen sollen. Warum der Transfer nicht schon damals funktionierte, ist nicht vollends bekannt. Laut französischen Medien werfen sich der Verein und die Seite des Spielers eine Teilschuld zu. Allerdings kam der junge Stürmer seitdem dem geplatzten Wechsel nicht mehr zum Einsatz. In französischen Medien heißt es, der PSG-Vorstand sei mit der Entwicklung nicht einverstanden gewesen. Ekitiké habe die Unterschrift von Kolo Muani verzögert. Bei Frankfurt will der junge Angreifer seine Karriere nun wieder ankurbeln Denn die hat verheißungsvoll begonnen. Mit gerade einmal 18 Jahren feierte der Angreifer sein Profi-Debüt bei Stade Reims. In 28 Spielen erzielte er elf Treffer, bereitete vier vor. PSG wurde auf den Angreifer aufmerksam, lieh den Stürmer aus, um ihn dann für 30 Millionen Euro zu verpflichten.

Frankfurt investiert in die Offensive

Dass die Hessen noch einmal gerade in die Offensive investiert haben, ist angesichts der 30 erzielten Liga-Tore (fünf davon gegen die Bayern) verständlich. Denn die Top-5 der Liga hat mindestens 40 (Dortmund) Tore erzielt, die Bayern bereits 56 Treffer, also fast doppelt so viel. „Die Probleme der Eintracht hätten wir gerne“, erklärte Timo Schultz am Donnerstag, der FC kommt seit vergangenem Samstag immerhin auf ein Dutzend Treffer. „Sie stehen auf dem sechsten Tabellenplatz, haben Tuchfühlung zu den Champions-League-Plätzen, haben einen sehr breit besetzten Kader, obwohl sie im Sommer in der Spitze auch etwas abgegeben haben“, so Schultz. Nun haben die Hessen im Winter in der Spitze etwas dazu bekommen. Und das kann sich sehen lassen. So stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Eintracht ein Mittel gegen die „Offensiv-Flaute“ gefunden hat.

Neben Ekitiké wurden Mittelstürmer Sasa Kalajdzic von Wolverhampton geliehen und Linksaußen Jean-Matteo Bahoya von Angers verpflichtet, die Defensive wurde mit Mittelfeldspieler Donny van de Beek von Manchester United verstärkt. Große Hoffnungen ruhen jedenfalls auf dem Stürmer, dessen Marktwert Gool.ai auf 22 Millionen Euro berechnet. „Hugo ist ein junger Spieler, der sein großes Potential schon unter Beweis gestellt hat“, sagte Krösche am Donnerstag. „Wir geben ihm natürlich die Zeit, die er benötigt, um anzukommen.“ Ein Einsatz gegen den FC ist dennoch nicht unwahrscheinlich. Sollte der junge Stürmer am Samstag für die Eintracht zum Einsatz kommen, würde der schwere Brocken wohl noch einmal an Gewicht zunehmen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Amiri, Ngankam, Polter – die Konkurrenz rüstet auf, der FC schaut nur zu

,
Startseite » News » Seite 567

Amiri, Ngankam, Polter – die Konkurrenz rüstet auf, der FC schaut nur zu

Am Donnerstagabend ist die Wintertransferperiode zu Ende gegangen und damit der erste Teil der Transfersperre der Kölner. Während der FC also nur zuschauen kann, rüstete die direkte Konkurrenz dann spät nochmal auf.

Seit Donnerstagabend hat der 1. FC Köln den ersten Teil der ausgesprochenen Transfersperre überstanden. Während die Kölner nur zuschauen konnten, gab es einige Neuverpflichtungen am Deadline-Day: FC-Konkurrenz rüstet auf.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Dass der FC am Deadline-Day, also am finalen Tag der Transferperiode, nur die Rolle des Zuschauers genießt, ist nicht neu für die Verantwortlichen der Geißböcke. Bereits im Sommer trat Christian Keller am letzten Tag des Sommertransferfensters morgens vor die Presse, um zu erklären, dass der Kader eigentlich gut und breit genug sei und es keinen weiteren Transfer geben werde. Auch wenn sich der FC damals schon vergeblich nach einem neuen Stoßstürmer umgesehen hat, hat sich die Situation dramatisch verändert. Der FC darf bekanntlich nicht mehr nachjustieren, müsste aber – und das eigentlich dringend. Denn, dass die Qualität des Kaders dann doch eher überschaubar ist, lässt sich alleine schon an der Tabelle ablesen. Dementsprechend unglücklich werden die Kölner Verantwortlichen die finalen Stunden des Deadline-Days verfolgen, auch wenn Thomas Kessler, Leiter der Lizenzspielabteilung, betonte, dass das „nicht unser Thema“ sein dürfe.

Darmstadt rüstet die Offensive auf

Dabei ist der Blick zur direkten Konkurrenz für die Kölner alles andere als uninteressant. Denn nachdem die Keller-Kinder lange auch eher zurückhaltend auf dem Wintertransfermarkt unterwegs waren, gab es am Donnerstag noch einmal Bewegung. Erst kurz vor Toreschluss gab der SV Darmstadt die Verpflichtung von Sebastian Polter bekannt. Der Stürmer wechselt vom FC Schalke 04 zu den Lilien. Noch am vergangenen Wochenende hatte Trainer Thorsten Lieberknecht betont, dass es nicht so leicht sei, einen weiteren Spieler zu verpflichten. Nun kommt Polter. Der 32-Jährige spielte unter S04-Coach Karl Geraerts keine Rolle mehr. Anfang Dezember hatte es auch lose Gerüchte um ein Kölner Interesse gegeben. Die waren aber sehr schnell wieder vom Tisch. Allerdings berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger, dass es durchaus ein Interesse an einer weiteren Lilien-Neuverpflichtung gegeben haben soll. Julian Justvan soll demnach auf dem Wunschzettel der Kölner gestanden haben. Neben Justvan hat Darmstadt mit Gerrit Holtmann einen dritten Offensivspieler geliehen.

Amiri und Ngankam auf Leihbasis nach Mainz

Mainz schlug ebenfalls am Donnerstag noch einmal kräftig zu. Die Rheinhessen holten gleich zwei neue Spieler. Und das, obwohl Christian Heidel im Herbst noch betonte, das Vertrauen in den aktuellen Kader sei groß genug. Worte, die dem FC-Fan doch bekannt vorkommen dürften. Mit David Mamutovic zogen die Mainzer nur einen Nachwuchsspieler zu den Profis hoch. Bis eben zum Deadline-Day. Dann folgten zwei durchaus prominentere Namen. So haben die 05er von Bayer Leverkusen Nadiem Amiri geliehen. Der Offensivspieler kommt auf 225 Pflichtspiele für Bayer und die TSG Hoffenheim. „Wir haben einen kreativen, schnellen Mittelfeldspieler gesucht, der unserer Offensive sofort helfen kann – und mit Nadiem Amiri eine sehr gute Lösung gefunden“, sagte Heidel. Zudem wechselt Frankfurts Jessic Ngankam nach Mainz. Auch der 23-Jährige kommt auf Leihbasis zum FSV. „Jessic ist ein junger, physisch robuster Spieler, der eine Menge Tempo und Spielfreude mitbringt“, sagte Heidel über den 23-Jährigen.

Ein Stürmer geht, ein anderer kommt

Auch Union Berlin legte noch einmal nach – aber keine große Überraschung. Erwartungsgemäß nahmen die Eisernen Yorbe Vertessen von PSV Eindhoven unter Vertrag. Der Außenbahnspieler kam in den Niederlanden nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Zuvor hatten die Eisernen bereits Chris Bedia von Servette FC sowie Kevin Vogt von der TSG Hoffenheim unter Vertrag genommen. Allerdings haben gleich mehrere Spieler die Köpenicker auch verlassen. Prominentester Abgang ist wohl Behrens, der für den VfL Wolfsburg auf Torejagd gehen wird. Nicht der einzige Weggang: Laurenz Dehl (SK Austria Klagenfurt), Sheraldo Becker (Real Sociedad San Sebastián), Leonardo Bonucci (Fenerbahce Istanbul), David Fofana (FC Chelsea, Leihe beendet), Yannic Stein (VfB Lübeck, Leihe), Keita Endo (FC Tokyo, Leihe) und Aljoscha Kemlein (FC St. Pauli, Leihe) spielen nicht mehr für die Eisernen. 

Neben dem FC haben aus der Bundesliga nur der 1. FC Heidenheim und Borussia Mönchengladbach nicht mehr nachgebessert.

12. Borussia Mönchengladbach

Zugänge: –

Abgänge: Hannes Wolf (New York City FC), Yvandro Borges Sanches (NEC Nijmegen, Leihe)

13. FC Augsburg

Zugänge: Pep Biel (Olympiakos Piräus, Leihe), Kristijan Jakić (Eintracht Frankfurt, Leihe)

Abgänge: Frederik Winther (GD Estoril Praia, Leihe), David Čolina (Vejle BK, Leihe), Nathanael Mbuku (AS Saint-Étienne, Leihe), Japhet Tanganga (Tottenham Hotspur, Leihe beendet), Aaron Zehnter (SC Paderborn 07), Irvin Cardona (AS Saint-Étienne, Leihe), Masaya Okugawa (Hamburger SV, Leihe)

14. VfL Bochum 1848

Zugänge: Agon Elezi (NK Varazdin), Andreas Luthe (1. FC Kaiserslautern)

Abgänge: Mats Pannewig (SC Wiedenbrück, Leihe), Jordi Osei-Tutu (PAS Giannina, Leihe), Gerrit Holtmann (SV Darmstadt 98, Leihe, war zuvor an Antalyaspor verliehen), Lys Mousset (Vertragsauflösung)


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Skhiri-Rückkehr: „Er ist herzlich willkommen, die Punkte darf er aber hier lassen“

,
Startseite » News » Seite 567

Skhiri-Rückkehr: „Er ist herzlich willkommen, die Punkte darf er aber hier lassen“

Nach vier Jahren kehrte Ellyes Skhiri dem FC im Sommer den Rücken, nun kehrt Flaco zum FC zurück. Allerdings im Trikot der Eintracht. Timo Schultz schätzt den Mittelfeldspieler.

Immer wieder wurde der Abgang von Ellyes Skhiri als ein Grund für die Misere der Kölner genannt. Am Samstag kehrt der Mittelfeldspieler zurück zum FC und wird wohl mit offenen Armen empfangen werden. Skhiri avancierte beim FC zum Publikumsliebling. Das sagt Timo Schultz zu Ellyes Skhiri.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Die ganz große Bühne gehörte Ende Mai 23 anderen. Emotional wurden Jonas Hector und Timo Horn im vergangenen Frühsommer nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München im Kölner Stadion verabschiedet. „Tommi“ sangen rund 50.000 Fans, die Mannschaft, der Trainer, die Betreuer. Mittendrin einer, der einen ähnlichen Abschied wohl genauso verdient hätte: Ellyes Skhiri. Natürlich spielte Skhiri nicht annähernd so lange, nicht annähernd so oft für den FC wie die Kölner Ikonen Hector und Horn. Doch der Mittelfeldspieler avancierte in seinen vier Kölner Jahren zu einem Publikumsliebling und spätestens nach seinem Weggang wurde vielen Kölnern, darunter möglicherweise auch dem ein oder anderen Verantwortlichen, deutlich, wie wichtig jener Skhiri für das Gleichgewicht der Mannschaft gewesen ist. Der Tunesier verabschiedete sich einige Wochen später mit warmen Worten, ebenfalls emotional, via Instagram und somit nicht auf dem gleichen Parkett wie seine ehemaligen Teamkollegen.

Schultz: „Er ist ein prägender Spieler für den FC gewesen“

Der Abschied passte zu Skhiri. Er war emotional, aufrichtig und dennoch bescheiden, ohne Glamour und falschen Unterton. Er habe sich anständig verabschiedet, früh auf seinen Weggang hingewiesen, betonte Timo Schultz am Donnerstag. „Ein Trainer kann sich nur glücklich schätzen, wenn man so einen Spieler im Kader hat.“ Das Glück hat nun Frankfurts Coach Dino Toppmöller, zum Leidwesen der Kölner. Denn auch auf dem Feld gehörte der Mittelfeldspieler eher zu der Marke unscheinbar, aber eben essentiell wichtig. Gefühlt war der Defensivspieler überall und auch irgendwie nirgends. Davon profitieren nun die Hessen. Nicht nur das: Skhiri erzielte in den 25 Begegnungen für die Eintracht bereits fünf Tore, war an zwei weiteren unmittelbar beteiligt. Nach seinem frühen Aus mit Tunesien beim Afrika-Cup, wird der Mittelfeldspieler am Samstag nach Köln zurückkehren. Dann im Trikot mit dem Adler auf der Brust.

Schultz will Skhiri aus dem Spiel nehmen

Der Kölner Trainer schätzt Skhiri, warnt aber zugleich vor dem Mittelfeldspieler. „Er ist ein prägender Spieler für den FC gewesen. „Er hat von einer eigentlich sehr defensiven Position mit einer enormen Laufstärke auch für eine gewisse Torgefahr gesorgt.“ 133 Mal lief der Tunesier für Köln auf, erzielte 20 Tore, bereitete acht weitere vor. Gerade jene Torgefahr fehlt dem FC auch in dieser Saison, denn die Sturmflaute wird in Köln eben nicht wie noch im Vorjahr ausreichend aus dem Mittelfeld kompensiert. „Wir haben ein paar Jungs, die seine Nachfolge angetreten haben und vielleicht einen ähnlichen Weg gehen können“, sagte Schultz. Allen voran Eric Martel, der in vielen Bereichen schon an Skhiris Werte herankommt, aber eben noch nicht an alle. Dennoch will Schultz eigentlich nicht zu viel Aufmerksamkeit auf den ehemaligen Kölner Sechser richten. Dennoch: „Wir überlegen schon, wie wir seine Stärken minimieren können.“

Gerade beim Offensivdrang des Tunesiers wird es auf die Kölner Sechser, eben die von Schultz angesprochenen Skhiri-Nachfolger ankommen. Auf Martel, aber auch auf Denis Huseinbasic, der zuletzt ebenfalls aufsteigende Form zeigte, genauso wie auf Jacob Christensen, dem der Kölner Trainer ebenfalls bescheinigte, nicht weit von der Startelf entfernt zu sein. Denn eins macht Schultz ganz klar zu Ellyes Skhiri: „Er ist herzlich willkommen, die Punkte darf er aber gerne hier lassen.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Das sagt Timo Schultz zu Diehl, Frankfurt und den FC-Fans

,
Startseite » News » Seite 567

Das sagt Timo Schultz zu Diehl, Frankfurt und den FC-Fans

Nach der ordentlichen Leistung beim 1:1 in Wolfsburg steht am Wochenende das Heimspiel gegen Frankfurt auf dem Programm. Am Donnerstag äußerte sich der Trainer zum Personal, der möglichen Kölner Offensive und dem Gegner.

Nach dem verdienten 1:1 gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Spieltag steht für den 1. FC Köln nun die Begegnung gegen Eintracht Frankfurt auf dem Programm. Am Donnerstag gab es die obligatorische Pressenkonferenz. Das sagt Timo Schultz vor dem Frankfurt-Spiel.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Drei Spiele, zwei Punkte lautet die Bilanz von Timo Schultz als Trainer des 1. FC Köln. Aus Kölner Sicht viel wichtiger aber, die Mannschaft tritt wieder deutlich selbstbewusster auf, erarbeitet sich Chancen, spielt wieder mit dem Gegner mit. Doch ausgerechnet nun kommt mit Eintracht Frankfurt ein besonders schwerer Gegner an den Rhein. „Sie stehen auf dem sechsten Tabellenplatz, haben Tuchfühlung zu den Champions-League-Plätzen, haben einen sehr breit besetzten Kader, obwohl sie im Sommer in der Spitze auch etwas abgegeben haben“, sagt Timo Schultz. „Sie sind gut aus dem Winter rausgekommen, haben aber auch andere Ambitionen. Wir wissen, dass da ein Brocken auf uns zu kommt.“ Respekt ja, aber kampflos ergeben werden sich die Geißböcke sicher nicht.

Schultz zu Diehl: „Das könnte eng werden bis zum Wochenende“

Denn auch Schultz hat seit seinem Amtsantritt positive Aspekte gesehen. „Wir können aus unseren drei Spielen auch einiges rausholen, wo wir auf dem richtigen Weg sind. Daran wollen wir anschließen“, sagte der 46-Jährige. „Der Fokus liegt nur auf uns. Klar, schauen wir auf die Stärken auf Frankfurt – da gibt es einige. Wir haben aber auch ein paar Lücken gefunden, an denen wir angreifen können. Wir gehen das Spiel so an, dass wir drei Punkte holen wollen.“ Um Spiele zu gewinnen, wird der FC aber auch Tore schießen müssen und das ist trotz des Treffers von Faride Alidou am vergangenen Wochenende weiterhin ein Problem. „Man kann dem Problem ja auf zwei Weisen begegnen. Indem man mehr Tore schießt und indem man noch weniger reinkriegt oder noch häufiger zu Null spielt“, sagte Schultz. „Wir haben genug Offensivspieler auf dem Platz. Wir haben auch Defensivspieler, die bei Standards Tore schießen können.“

Ein Offensivspieler, der wohl nicht auf dem Platz stehen wird, ist Justin Diehl. Der Youngster, den Schultz in der vergangenen Woche noch nah an der ersten Elf gesehen hat, fehlte auch am Donnerstag krankheitsbedingt. „Dementsprechend könnte das eng werden bis zum Wochenende“, so Schultz. In Bezug auf die Torflaute sagte der Coach, dass die ganze Mannschaft gefordert sei. Dennoch ist die Marschroute eindeutig: „Wir wissen, dass wir gegen eine Mannschaft wie Frankfurt nicht Chancen am Fließband erspielen wird“, so Schultz. „Wir wollen so viel stress ausüben, dass sie schon den ein oder anderen Fehler machen. Wir werden unsere Situationen haben und diese müssen wir eiskalt ausnutzen.“ Personell fehlen dem Trainer aktuell nur die Langzeitverletzten Luca Waldschmidt, Mark Uth und Davie Selke, die auf einem guten Weg, aber von der Rückkehr in den Spielbetrieb noch ein Stück weit entfernt seien.

Einen wichtigen Pluspunkt im Abstiegskampf sieht der Trainer bei den Fans. Von einem gefühlten Untergangsszenario will er nichts wissen. „Es gibt einen Schulterschluss zwischen Fans und Verein und der Mannschaft“, sagte der Coach. „Ich sehe uns in der Pflicht, mehr zurückzugeben. Es ist gut zu wissen, dass wenn es auch nicht ganz rund läuft, dass dann eine Kurve oder ein Stadion hinter der Mannschaft steht. Das kann ein großes Pfund sein.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

In Frankfurt einst ausgemustert, beim FC zurück zu alter Form?

,
Startseite » News » Seite 567

In Frankfurt einst ausgemustert, beim FC zurück zu alter Form?

Nach zuletzt drei guten Spielen unter Timo Schultz dürfte Denis Huseinbasic auch am Samstag gegen die Eintracht zum Einsatz kommen. Gegen jenen Klub, bei dem der 22-Jährige in der Jugend aussortiert wurde.

Unter Timo Schultz blüht auch Denis Huseinbasic beim 1. FC Köln wieder ein wenig auf. Der 22-Jährige lieferte zuletzt wieder ordentliche Leistungen ab. Ein Einsatz gegen seinen Ex-Verein scheint wahrscheinlich. Denis Huseinbasic hat mit Eintracht Frankfurt noch eine Rechnung offen.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Auf seinem linken Unterarm stehen zwei Wörter: „samo dalje“. „Immer weiter machen“, lautet die Botschaft, die sich Denis Huseinbasic unter die Haut hat tätowieren lassen. Ein Motto mit großer Bedeutung für den 22-Jährigen. Ein Motto, das er von seinen Eltern früh mit auf den Weg bekommen hat und das ihn von diesem auch nicht abbringen soll. Die Geschichte des Mittelfeldspielers, der vor zwei Jahren noch in der Regionalliga bei Kickers Offenbach kickte und in der vergangenen Spielzeit zum Newcomer der Bundesliga und zum Teilnehmer der U21-Europameisterschaft avancierte, klingt wie ein perfektes Märchen. Doch der rasante Weg in die höchste deutsche Spielklasse war für den 22-Jährigen alles andere als immer gradlinig.

Bei Frankfurt ausgemustert

So hat der Kölner Mittelfeldspieler ausgerechnet mit dem kommenden Gegner Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr, Sky) eine kleine offene Rechnung zu begleichen. Denn das Duell gegen die Hessen ist auch eine Begegnung mit der Vergangenheit. Vier Jahre trug der gebürtige Hesse bei den Junioren das Trikot der Eintracht, galt zwar als Talent, wenn auch nicht als das große Juwel. Nach vier Jahren endete der eingeschlagene Weg bei dem Bundesligisten. Er sei zu klein, zu schmächtig, ihm fehle es an der nötigen Einstellung – sollen Kritikpunkte gewesen sein. Und so teilte der Verein der Familie Huseinbasic die Entscheidung mit. Doch der Mittelfeldspieler ließ sich davon nicht abhalten. Er machte weiter, schloss sich dem Nachwuchs von Kickers Offenbach an. Auch im ersten Seniorenjahr lief es noch nicht rund. Gerade in der Hinrunde kam der Hesse nur selten zum Einsatz.

In der Rückrunde avancierte Huseinbasic zum Stammspieler und das mit 18 Jahren. Das weckte Interesse, vornehmlich aus der 2. Bundesliga. Der Mittelfeldspieler aber wechselte für knapp 50.000 Euro nach Köln, dem Vernehmen nach soll Steffen Baumgart keine ganz unwichtige Rolle bei dem Transfer, aber auch bei Huseinbasics rasanter Entwicklung gespielt haben. Zumindest fand der Trainer die richtigen Worte, als es auch mal nicht für die Nominierung in die erste Elf reichte. „Kopf hoch, deine Zeit wird kommen“, soll Baumgart damals gesagt haben oder anders ausgedrückt: immer weiter machen. Die aktuelle Saison lief bislang ebenfalls nicht nach dem Geschmack des Youngsters, der als besonders ehrgeizig, aber auch selbstbewusst gilt.

Starke Werte

Nach der schwachen U21-EM im Sommer spielte Huseinbasic in den Überlegungen von Steffen Baumgart keine Rolle, kam in der Liga zunächst nur auf ein paar Minuten Einsatzzeit. Das änderte sich kurzfristig durch die Verletzung von Eric Martel. Nach dessen Genesung ging es zurück auf die Bank. Zuletzt stand der 22-Jährige für den FC vier Mal in Folge 90 Minuten auf dem Platz, unter Timo Schultz sichtbar verbessert. Aktuell weist der 22-Jährige mit über 90 Prozent die beste Passquote aller FC-Profis auf, läuft im Schnitt 11,8 Kilometer pro Spiel, ebenfalls mehr als seine Mannschaftskollegen. Einem Einsatz gegen Frankfurt am Samstag steht wohl eher wenig im Weg. Gegen seinen Ex-Klub hat er bei den Profis erst ein Mal gespielt – vor einem Jahr beim 3:0-Erfolg. Aus Kölner Sicht kann er gerne so immer weitermachen.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

Justin Diehl: VfB erhöht den Druck – weiterer Kandidat im Werben?

,
Startseite » News » Seite 567

Justin Diehl: VfB erhöht den Druck – weiterer Kandidat im Werben?

Justin Diehl hat die ersten Spiele in dieser Saison für die Kölner Profis absolviert. Und das durchaus vielversprechend. Auf seine Entscheidung, den FC zu verlassen, hat das offenbar keine Auswirkung. Laut einem Medienbericht drängen die Schwaben auf eine Entscheidung.

Er gilt bei den Kölnern als großer Hoffnungsträger – allerdings nicht mehr lange. Denn die Zukunft des Sturm-Juwels scheint nicht in Köln zu liegen. Der VfB erhöht den Druck auf die Entscheidung des Youngsters. Wie geht es weiter mit Justin Diehl?

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Nachdem Florian Kainz am vergangenen Mittwoch ausgefallen war, fehlte diesen Mittwoch Justin Diehl. Die Kölner Nachwuchshoffnung meldete sich offenbar krank, genauere Details gab der Verein nicht bekannt. Ob der Youngster bis zum kommenden Samstag zum Duell gegen Eintracht Frankfurt (18.30, Sky) wieder fit ist, ist wohl eher unwahrscheinlich. Dabei hatte FC-Trainer Timo Schultz noch am vergangenen Donnerstag betont, dass Diehl sehr nah an der ersten Elf sei. Nicht wenige Experten und Anhänger hatten bereits im Duell gegen Wolfsburg mit einem Einsatz in der Anfangsformation gerechnet. Diehl kam erst für die Schlussphase, hatte keinen großen Einfluss mehr auf das Spiel. Dennoch wird der Angreifer mit großer Wahrscheinlichkeit in dieser Spielzeit bei den Geißböcken noch von Beginn an auflaufen.

VfB drängt auf Entscheidung

Dass er das auch in der kommenden Spielzeit in Köln tut, wird offenbar immer unwahrscheinlicher. Diehl sieht seine Zukunft auch weiterhin nicht bei den Geißböcken, ein Abstieg würde die Situation sicher nicht verbessern. Schon zu Beginn der Saison hatte der Youngster den Kölner Verantwortlichen offenbar mitgeteilt, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen und war, wie berichtet, in die U21 degradiert worden. Zwar habe man Ungereimtheiten ausgeräumt, wie Christian Keller zu Beginn des Jahres erklärte, und Diehl nun auch Einsätze bei den Profis ermöglicht. An den Vorstellungen des Youngsters scheint das aber nicht sonderlich viel zu ändern. So soll sich das Kölner Eigengewächs dem Vernehmen nach mit dem VfB Stuttgart bereits in Gesprächen befinden. Laut der „Sport Bild“ haben die Schwaben in den vergangenen Wochen auf eine Entscheidung des Youngsters gedrängt, laut der Zeitschrift kämen die Bemühungen der Geißböcke zu spät.

Hintergrund sei ironischer Weise auch die Spielzeit beim FC. Denn mit jedem Einsatz wächst der Kreis der Konkurrenten im Buhlen um das junge Talent. So berichtet das Fachmagazin weiter, dass neben der TSG Hoffenheim mittlerweile auch RB Leipzig die Fühler nach dem 19-Jährigen ausgestreckt haben soll. Kein Wunder, dass der VfB nun auf das Gaspedal tritt. Und die Argumente für die Schwaben sind nicht schlecht. Immerhin wird Stuttgart mit großer Wahrscheinlichkeit im kommenden Jahr europäisch, vielleicht sogar Königsklasse spielen. Beim FC droht die Zweitklassigkeit. Diehl wird helfen dürfen, den Abstieg noch zu verhindern. Gleichzeitig hat der Youngster die Chance, sich für weitere Klubs zu empfehlen – eine recht komfortable Situation.

Faride Alidou: „Das macht etwas mit einem“

,
Startseite » News » Seite 567

Faride Alidou: „Das macht etwas mit einem“

Am Samstag gehörte Faride Alidou zu den Gewinnern des Spieltags. Nun will er ausgerechnet gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber nachlegen.

Am Samstag steht das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt auf dem Spielplan. Für den 22-Jährigen ein besonderes Matsch. Das sagt Faride Alidou über seine Krise und den Treffer gegen den VfL Wolfsburg.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Faride Alidou schrie sich den Frust von der Seele, als der Offensivspieler am vergangenen Samstag sein erstes Tor für den 1. FC Köln erzielte. „Ich habe die letzten Monate nicht viel gespielt. Das macht etwas mit einem“, sagte Alidou am Mittwoch. „Ich habe jeden Tag mein Bestes gegeben im Training und auf die aktuelle Situation gehofft. Jetzt muss ich da sein und weitermachen.“ Und das ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt, seinen eigentlichen Arbeitgeber. An die erste Begegnung gegen die Hessen im Sommer wird der 22-Jährige nicht die besten Erinnerungen haben.

FC-Debüt ausgerechnet gegen die Eintracht

Denn das Debüt im Kölner Trikot hätte wohl kaum schlimmer ausfallen können. Ausgerechnet gegen seinen eigentlichen Arbeitgeber lief Faride Alidou erstmals mit dem Geißbock auf der Brust auf. Der Offensivspieler kam nach einer knappen Stunde, hatte wenig Zugriff auf das Spiel, um dann entscheidend in Szene zu treten. 20 Minuten nach seiner Einwechslung verlor der 22-Jährige einen einfachen Ball gegen Sebastian Rode in der eigenen Hälfte. Der Routinier leitete den späten Ausgleich ein. Der FC hatte lange 1:0 geführt und dementsprechend am ersten Dreier der Saison geschnuppert. Alidou benötigte die Aufmunterung seines Trainers. „Ich habe ihm gesagt, dass solche Dinge bei unserem Spiel dazu gehören und er sich weiterentwickeln muss“, sagte der damalige Coach Steffen Baumgart. Er solle den Kopf hochnehmen.

Doch auch die weiteren Einsätze verliefen nicht glücklich, wenn auch bei weitem nicht so unglücklich wie das 1:1 bei den Hessen. Alidou verlor zwischenzeitlich den Kaderplatz. Es deutete viel auf eine besonders enttäuschende Saison hin. Eine bittere Niederlage für den ehrgeizigen Offensivspieler, der dem Vernehmen nach dem FC-Lockruf 2022 auch nicht folgte, weil die Kölner Offerte nicht seinen Vorstellungen entsprochen haben soll. Damals entschied sich der gebürtige Hamburger für Eintracht Frankfurt. Auch die Hessen haben lange um das Talent gebuhlt, wollten es bereits im Winter zuvor verpflichten. Doch damals hatte wohl der HSV in anderen Sphären gedacht. Kein Wunder, bei den Hanseaten durchlief Alidou einige Juniorenteams und wurde auch vereinsintern als großes Juwel bezeichnet.

FC besitzt Kaufoption

Zu einer ganz ähnlichen Einschätzung scheint man im Sommer auch bei den Hessen gekommen zu sein. Denn obwohl sich der einstige U21-Nationalspieler bei der Eintracht nicht durchsetzen konnte, sogar seltener spielte als in der Hinrunde bei den Geißböcken, haben die Frankfurter Alidou verliehen und einer einfachen Kaufoption der Kölner für den kommenden Sommer nicht zugestimmt. So wurde neben diesem Vertragsanker eine Rückkaufoption vereinbart. Die Hessen haben weiterhin die Hand auf dem Deal. Von vier Millionen Euro Kaufoption ist die Rede, von einem Rückkauf in Höhe von fünf bis sechs Millionen Euro. Eine stolze Summe für einen Spieler, der in der Hinrunde nicht über den Status eines erfolglosen Jokers hinausgekommen ist. So dürfte diese Möglichkeit trotz der Transfersperre bislang nicht die größte Option in Köln gewesen sein.

Alidou profitiert auch von Diehl

Bislang. Denn tatsächlich zeigte Alidou gegen Wolfsburg Ansätze seines Potenzials. „Ich war megaglücklich über mein erstes Tor und ich hoffe, es kommen noch weitere. Die Mannschaft hat sich auch sehr für mich gefreut“, sagte Alidou. Dass er sich dafür 16 Spiele Zeit gelassen hat, könnte ein Fingerzeig sein, dass es sich um einen positiven Ausreißer gehandelt hat. Es könnte aber genauso gut sein, dass der Knoten nun unter dem neuen Trainer Timo Schultz, der explizit die Trainingsleistung des 22-Jährigen lobte, geplatzt ist. Und einen besseren Zeitpunkt hätte sich der 22-Jährige nicht aussuchen können. Am Samstag geht es schließlich wieder gegen den eigentlichen Arbeitgeber. „Das ist schon etwas Besonderes für mich, weil ich letztes Jahr sehr viel mit dem Verein erlebt habe und mit den Spielern sehr gut befreundet bin“, sagte Alidou. Doch die Freundschaft wird am Samstag ausgeblendet. „Ich bin gerade FC-Spieler und ich werde alles dafür tun, dass wir siegen.“

Aktuell profitiert der Außenbahnspieler nach eigener Aussage überraschenderweise von einem Youngster, von Justin Diehl. „Wir haben ähnliche Fähigkeiten. Ich bin sehr glücklich, dass er hier ist“, sagt Alidou. „Wir konkurrieren im Training, gerade in den Eins-gegen-Eins-Situationen, und versuchen immer, besser als der andere zu sein. Das tut mir sehr gut und pusht mich nach vorne.“


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik

HSV-Deal fix: Das sagen Keller und Katterbach

,
Startseite » News » Seite 567

HSV-Deal fix: Das sagen Keller und Katterbach

Es hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet, nun ist es auch offiziell bestätigt. Noah Katterbach wechselt zum Hamburger SV. Das sagen Christian Keller und Noah Katterbach zum Abschied.

Plötzlich ging dann doch noch ganz schnell. Nun ist es auch Offiziell: Noah Katterbach wechselt zum Hamburger SV. Das gaben die Vereine am Nachmittag bekannt.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Der 22-Jährige unterschreibt beim HSV einen Vertrag bis 2027. „Für Noah ist es wichtig, dass er seiner Karriere einen Re-Start verpasst, nachdem seine Entwicklung in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr die erwünschte Entwicklung genommen hat. Der vorgezogene Wechsel zum HSV, dem er sich ab 1. Juli ohnehin angeschlossen hätte, macht daher für alle Beteiligten Sinn“, sagte Christian Keller. „Wir wünschen Noah für die Zukunft alles Gute und den angestrebten sportlichen Erfolg.“ Laut dem Sky-Experten Florian Plettenberg haben die Klubs eine „überschaubare leistungsabhängige Bonus-Vereinbarung getroffen“. Diese greife bei einer gewissen Anzahl an Spielen. So soll der FC von einem Aufstieg der Hanseaten profitieren.

Keine Chance unter Baumgart

Wie bereits unter Steffen Baumgart hatte Katterbach auch unter Timo Schultz keine Rolle gespielt. Noch in der vergangenen Woche betonte Thomas Kessler, dass der Youngster nach seinem Kreuzbandriss durchaus die Chance gehabt hätte, sich sportlich zu empfehlen. Diese Chance konnte Katterbach offensichtlich nicht nutzen. „Ich bin sehr glücklich, wieder hier beim HSV zu sein und gemeinsam mit dem Team sowie allen Verantwortlichen und den Fans anzugreifen, um unser gemeinsames großes Ziel zu erreichen“, so Katterbach auf der Homepage der Hamburger. Der ehemalige U21-Nationalspieler kam im Alter von sieben Jahren zum FC, durchlief alle Juniorenmannschaften und aber der U16 auch die Nachwuchsteams des DFB. Katterbach galt immer als großes Versprechen.

Der Linksverteidiger wurde gleich zwei Mal mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet. 2019 gab Katterbach als 18-Jähriger unter Achim Beierlorzer sein Profidebüt gegen den FC Schalke 04. Der Abwehrspieler erkämpfte sich schnell einen Stammplatz und schien auch langfristig in den Kölner Planungen eine Rolle spielen zu können. Auch unter Markus Gisdol gehörte Katterbach im Folgejahr zum erweiterten Kreist des Stammpersonals, kam immerhin noch auf 21 Einsätze. Mit Steffen Baumgart kam für das Eigengewächs die Wende. Einzig bei der 0:5-Klatsche gegen Hoffenheim durfte der Youngster ran, hatte ansonsten keine Einsatzchance. Folgerichtig wurde Katterbach verliehen, zunächst zum FC Basel, anschließend zum Hamburger SV.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Stimmen zum Spiel

Eric Martel und Ellyes Skhiri auf Augenhöhe

,
Startseite » News » Seite 567

Eric Martel und Ellyes Skhiri auf Augenhöhe

Am Samstag kommt es im Spiel des 1. FC Köln gegen Eintracht Frankfurt zum zweiten Duell zwischen den beiden Sechsern Eric Martel und Ellyes Skhiri. Nachdem Skhiri mit Tunesien beim Afrika-Cup frühzeitig ausgeschieden ist, steht er für die Partie gegen seinen Ex-Club wieder zur Verfügung.

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen die Eintracht in der Hinrunde kommt es am Samstag zum erneuten Duell zwischen dem ehemaligen Kölner Ellyes Skhiri und seinem damaligen Nebenspieler Eric Martel. Skhiri galt beim FC als unersetzbar, aber stimmt das überhaupt? Eric Martel und Ellyes Skhiri befinden sich zumindest statistisch auf Augenhöhe.

 Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt unserem WhatsApp-Kanal hier


Eigentlich wollte Ellyes Skhiri mit Tunesien am Samstag das Viertelfinale beim Afrika-Cup bestreiten. Doch für den Mittelfeldspieler war das Turnier frühzeitig beendet. Sang- und klanglos schied Tunesien als Gruppenletzter mit zwei Punkten bei der Kontinental-Meisterschaft aus. So steht für Skhiri anstatt Viertelfinale der graue Ligaalltag gegen den FC auf dem Programm. Gegen den Verein, den der 28-Jährige letzten Sommer Richtung Frankfurt verlassen hat und gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Eric Martel. Nach seinem Abgang galt Skhiri bei den Kölnern lange als unersetzbar, hinterließ eine viel zu große Lücke im Mittelfeld. Eine Lücke, die nie adäquat geschlossen worden ist. Doch schon im Hinspiel gegen die Hessen bewies sein einstiger Nebenspieler Eric Martel, dass er es mit seinem ehemaligen Teamkollegen mittelfristig aufnehmen kann. Dieser ist mit seinen erst 21-Jahren absoluter Stammspieler und konstanter Leistungsträger beim FC und wird seiner Rolle als würdiger Nachfolger zunehmend gerecht.

Martel und Skhiri auf Augenhöhe

Zusammen mit Denis Huseinbasic, der zuletzt drei Mal in der Startelf stand, bekleidet Martel aktuell die Doppelsechs. So wie im Vorjahr eben mit Skhiri. Wie bereits zu seinen Zeiten beim 1. FC Köln liefert der Tunesier auch in Frankfurt weiterhin Topwerte, ist erwartungsgemäß Stammspieler, Leistungsträger. Mit einer Laufleistung von insgesamt 173,8 Kilometern in 15 Spielen und 12,7 Kilometern pro 90 Minuten ordnet sich Skhiri auf dem zweiten Platz der internen Mannschaftsstatistik ein. Eric Martel rangiert beim FC wenig überraschend auf Platz eins mit 176,3 Kilometern in 16 Spielen im internen Laufvergleich, also einem Durchschnittswert von 11,43 Kilometern in 90 Minuten. Auch in den weiteren Statistiken nehmen sich Skhiri und Martel nicht viel. Während der Tunesier auf eine Passquote von 86,6 Prozent kommt, bringt Martel aktuell 86,4 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Der Unterschied ist also ebenfalls nur marginal.

Die Stärke beider Mittelfeldspieler liegt vor allem aber in den Zweikämpfen im defensiven Mittelfeld. Die klassischen Sechser der Marke „Holding Six“ schenken sich auch in dieser Kategorie nicht viel. Der 21-Jährige Kölner liegt mit einem Wert von 55,4 Prozent zwar leicht unter dem Wert des Frankfurters mit 56,4 Prozent, dafür hat Martel aber auch 343 Zweikämpfe geführt, Skhiri hingegen „nur“ 250, also fast 100 weniger, obwohl auf Martels Konto lediglich ein Spiel mehr zu Buche steht. Für einen zentralen Mittelfeldspieler ein beeindruckender Wert und der Beleg, dass der Kölner keinem Zweikampf aus dem Weg geht.

Skhiri offensiver als Martel

Einzig bei der Torgefahr zeigen sich dann doch größere Unterschiede. Im Gegensatz zum Kölner, der in dieser Spielzeit noch keinen Scorerpunkt erzielt hat, traf Skhiri bereits zwei Mal. Zudem bereitete der Tunesier einen Treffer vor. Skhiri ist der deutlich offensivere Sechser. Der ehemalige Kölner legte bereits 15 Torschüsse auf, Martel hingegen kommt nur auf fünf Torschussvorlagen. Dafür brachte Martel im bisherigen Saisonverlauf bereits 14 Flanken, Skhiri, auch dem Frankfurter Spielsystem geschuldet, gerade einmal zwei. In der Spielzeit 2022/23 hatte Skhiri am 19. Spieltag für den FC bereits drei Tore erzielt. Auch er fing damit die schon damals herrschende Sturmflaute mit auf.

In einer Kategorie ist Martel aber deutlich besser. Der Kölner Sechser gehört in den fünf Top-Ligen Europas zu den Spielern mit den meisten Balleroberungen. Die Online-Plattform gool.ai berechnet den Marktwert des Kölners mittlerweile auf fast sieben Millionen Euro.


Wie ist deine Meinung? Du hast einen Fehler gefunden? Dann lass uns etwas in den Kommentaren da! Wir freuen uns auf einen Austausch mit dir!

Einzelkritik

Winterkritik