Yacobis Last-Minute-Ausgleich: U21 des 1. FC Köln rettet Punkt gegen Lotte

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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Yacobis Last-Minute-Ausgleich: U21 des 1. FC Köln rettet Punkt gegen Lotte

Die U21 des 1. FC Köln hat die zweite Saison-Niederlage in letzter Sekunde abgewendet: Nilas Yacobi verwandelte in der Nachspielzeit einen Freistoß zum 2:2-(1:1)-Endstand gegen die Sportfreunde Lotte. Martin James feierte dabei im Tor seine Premiere im FC-Trikot. Die U21 des 1. FC Köln holt einen Punkt gegen Lotte.

Am Samstagnachmittag gelingt der Kölner Reserve in der letzten Minute der Ausgleich gegen die Gäste aus Lotte.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Oberhausen auf zwei Positionen. Martin James stand diesmal zwischen den Pfosten und absolvierte sein erstes Pflichtspiel im FC-Trikot. Mit Marvin Ajani rückte ein Routinier in die Anfangsformation. Mikolaj Marutzki und Lionel Voufack fehlten dafür beide komplett im Kader. Die U21 war in den Anfangsminuten die aktivere Mannschaft, ohne dabei aber gefährlich in den Strafraum zu kommen. Bitter: Die Gäste gingen mit dem ersten Angriff überhaupt in Führung. Rohin Shivani konnte ein Zuspiel am Sechzehner annehmen und sich den Ball zurechtlegen. Martin James war gegen den Distanzschuss machtlos, weil der Ball noch von Kölns Kapitän Niklas Hoffmann unglücklich, aber entscheidend zum 0:1 abgefälscht wurde (12.).

Der Ausgleich als Lohn

Der Rückstand aus dem Nichts war ein Wirkungstreffer für die FC-Talente, die einige Minuten brauchten, um sich davon zu erholen. Zur Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Kölner wieder das Heft des Handelns. Der Lohn war der Ausgleich noch vor der Pause. Gil Neves passte den Ball unter Bedrängnis an der linken Seitenlinie zu Marvin Ajani. Der Routinier sprintete nach innen Richtung Sechzehner, ließ noch einen Gegenspieler stehen und vollstreckte von der Strafraumgrenze platziert ins lange Eck zum 1:1 (37.). Die U21 blieb auch nach dem Seitenwechsel die bestimmendere Mannschaft. Maik Akumu dribbelte rechts am Sechzehner und brachte den Ball scharf in die Mitte, Malek El Mala scheiterte aus kurzer Distanz und spitzem Winkel an Lottes Torwart (55.).

Yacobi rettet Köln den Punkt

Einmal hatten die Young Goats allerdings Glück, als die Abwehr bei einem Konter der Gäste mit einem langen Zuspiel ausgehebelt wurde und Shivani frei aufs Tor zustürmte. Der Stürmer schoss den Ball über das FC-Tor (65.). Noch bitterer wurde es kurz danach: Ausgerechnet der Kapitän Niklas Hoffmann vertändelte im Mittelfeld den Ball. Lotte reagierte blitzschnell, Malte Zumdieck passte zu Embarki Hadj, der frei aufs Tor zustürmte und den Ball am machtlosen James vorbei zum 1:2 ins Tor schob (71.). Die Kölner stürmten im Anschluss wütend an aufgrund des unverdienten Rückstands, fanden jedoch keine Lücke in der Lotter Hintermannschaft. Und so war es am Ende ein ruhender Ball, der zumindest noch den einen Punkt sicherte: Nilas Yacobi verwandelte einen Freistoß aus rund 20 Metern zum 2:2 (90.+1).

Für die U21 geht es bereits am Dienstagnachmittag (16 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der U21 des VfL Bochum weiter. Die englische Woche endet drei Tage später am Freitagabend (19:30 Uhr) beim Bonner SC.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Ajani (67. Harchaoui) – Neves (72. Elyazidi) – Akumu (67. Hekmat), Irmiev – Yacobi, M. El Mala (67. Arweiler), Labenz (80. Okpodu). Tore: 0:1 Shivani (12.), 1:1 Ajani (37.), 1:2 Hadj (71.), 2:2 Yacobi (90.+1). Zuschauer: 275.

„Papier spielt am Samstag keinen Fußball“ – U21-Coach Hartmann über Lotte, die Reaktion auf Gütersloh und das Profi-Quartett

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„Papier spielt am Samstag keinen Fußball“ – U21-Coach Hartmann über Lotte, die Reaktion auf Gütersloh und das Profi-Quartett

Die U21 hat sich mit dem 2:1 in Oberhausen eindrucksvoll zurückgemeldet nach dem 0:3-Dämpfer davor gegen Gütersloh. Vor der Mannschaft des Trainers Manuel Hartmann liegt jetzt eine englische Woche, die am Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Lotte startet. Der Coach der Nachwuchstalente wirft im Gespräch mit come-on-fc.com einen Blick nach vorne auf den Gegner. Die U21 des 1. FC Köln empfängt Lotte.

Manuel Hartmann sprach mit come-on-fc.com über den kommenden Gegner Lotte, die Reaktion auf Gütersloh und das Profi-Quartett.

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Manuel Hartmann sprach mit come-on-fc.com

Herr Hartmann, wie wichtig war der Sieg gegen Oberhausen als direkte Reaktion auf das Gütersloh-Spiel für die Moral Ihrer Mannschaft?

Manuel Hartmann: Ich glaube, dass es sehr wichtig war – nicht nur wegen der drei Punkte, sondern vor allem wegen der Reaktion, die die Mannschaft gezeigt hat. Nach dem Spiel gegen Gütersloh war bei uns allen eine gewisse Enttäuschung da, weil wir uns mehr vorgenommen hatten und das Ergebnis auch nicht unbedingt den Spielverlauf widergespiegelt hat. Entscheidend ist aber, wie wir damit umgehen. In Oberhausen haben die Jungs Charakter gezeigt, sind mutig aufgetreten und haben sich für ihren Aufwand belohnt. Das gibt natürlich Selbstvertrauen und zeigt, dass wir auch nach Rückschlägen schnell wieder in die richtige Richtung kommen können. Das ist eine gute Entwicklung bei einer jungen Mannschaft.

„Ein Sieg verändert immer etwas“

Wie nehmen Sie die Stimmung im Unterschied zur Vorwoche wahr?

Manuel Hartmann: Die Stimmung ist natürlich gelöster. Ein Sieg verändert immer etwas, gerade innerhalb einer jungen Mannschaft. Gleichzeitig versuchen wir als Trainerteam und auch innerhalb der Mannschaft, das so zu kommunizieren, dass wir weder nach einer Niederlage alles schlecht reden, noch nach einem Sieg alles überbewerten. Wir wollen da eine gewisse Stabilität in unsere Emotionen bekommen. Die Jungs wirken im Training sehr fokussiert und haben natürlich Lust auf das Heimspiel, das den Beginn der englischen Woche markiert. In dieser Woche können wir als Mannschaft wieder einen sehr großen Sprung machen.

Lotte hat noch kein Spiel gewonnen. Gehen Sie als Favorit in das Heimspiel?

Manuel Hartmann: Auf dem Papier geht man vielleicht als Favorit ins Spiel. Aber so ein Papier spielt am Samstag keinen Fußball. Fußball funktioniert da einfach anders. Wir wissen, dass Lotte noch keinen Sieg hat, dürfen uns davon aber nicht in falsche Sicherheit wiegen und Prozentpunkte weniger investieren. Gerade Mannschaften, die auf ihren ersten Erfolg warten, bringen eine gewisse Unberechenbarkeit mit, aber auch eine enorme Energie und Entschlossenheit. Unser Anspruch muss es sein, unabhängig vom Tabellenstand in jedem Spiel unsere Leistung auf den Platz zu bringen. Wenn wir das schaffen, haben wir eine gute Voraussetzung für eine gute Leistung und vor allem dafür, die Punkte hier in Köln zu behalten.

Was für einen Gegner erwarten Sie und was für ein Spiel?

Manuel Hartmann: Ich erwarte mit Lotte eine sehr junge Mannschaft, die über sehr viel Talent verfügt und sehr unangenehm und unberechenbar spielen wird. Sie werden immer versuchen, uns das Leben schwer zu machen, die Räume eng zu halten und die Zweikämpfe sehr intensiv zu führen. Für uns geht es darum, geduldig zu bleiben, trotzdem mit voller Überzeugung und Volltempo unsere Angriffe zu spielen. Hinten müssen wir im Gegensatz zum Gütersloh-Spiel voll konzentriert sein und dürfen keine Situationen unterschätzen.

Wir wollen uns im Spiel durchsetzen und gleichzeitig die Bereitschaft zeigen, die ein Regionalliga-Spiel verlangt. Ich erwarte ein intensives Heimspiel, in dem einem nichts geschenkt wird und in dem wir von der ersten Minute an hoch präsent sein müssen.

“Wir wollen nichts erzwingen“

Sind Etienne Borie und Len Wörsdörfer zurück im Training und wann könnten beide wieder Alternativen für den Kader sein?

Manuel Hartmann: Bei den beiden gibt es eine positive Entwicklung. Sie sind jetzt Anfang der Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und sind weiter auf dem Weg, sich wieder näher ans Team heranzuarbeiten und möglichst bald wieder vollständig ins Mannschaftstraining einzusteigen. Wichtig ist dabei für uns, dass beide vollständig gesund sind. Wir wollen nichts erzwingen.

Wird Ihr „Profi“-Quartett aus Gil Neves, Maik Akumu, Nilas Yacobi und David Fürst am Samstag wieder dabei sein und wie nehmen Sie die Jungs wahr?

Manuel Hartmann: Ob unser Profi-Quartett wieder dabei ist, entscheidet sich immer in der Abstimmung mit dem Profibereich. Da kann kurzfristig oben etwas passieren oder es kann noch einmal eine Verschiebung geben. Wir sind immer in einem sehr guten Austausch und wollen natürlich die beste Lösung für die Entwicklung der Jungs und gleichzeitig für den Mannschaftserfolg beider Mannschaften finden.

Wenn sie bei uns dabei sind, dann sind sie vollwertiger Teil der Gruppe und werden von uns genauso behandelt und verhalten sich auch genauso. Was ich bei allen Jungs sehr positiv wahrnehme, sind  die Energie und das Engagement, das sie einbringen.  Auch die Erfahrungen, die sie im Profibereich sammeln konnten, haben bei allen einen positiven Effekt für ihre Entwicklungen.

Gleichzeitig müssen die Spieler verstehen, dass es nicht darum geht, einfach nur der Spieler zu sein, der im Profi-Setting war. Sie müssen jeden Tag zeigen, dass sie unserer jungen Mannschaft helfen und dort auch den Unterschied machen können. Das ist dann auch der Step, den man braucht, um die nächsten Schritte Richtung Profi-Team zu machen. Aktuell gefällt mir diese Haltung bei den Jungs sehr gut.

„Wir schauen von Tag zu Tag“

Wie schaut es ansonsten personell für Samstag aus?

Manuel Hartmann: Wir schauen von Tag zu Tag. Wir müssen die Trainingswoche abwarten, dazu gibt es immer wieder Verschiebungen im Training. Einer bekommt mal eine Blessur, jetzt kommt wieder die Erkältungszeit, sodass vielleicht jemand krankheitsbedingt ausfällt. Das wollen wir natürlich alles so gut wie möglich minimieren.

Grundsätzlich haben wir eine sehr gute Konkurrenzsituation im Kader. Genau das wollen wir auch, weil es für die Entwicklung der Jungs extrem wichtig ist. Für mich ist wichtig, dass jeder Spieler das Gefühl hat, dass er gebraucht wird und seinen Beitrag leisten kann. Bisher hat sich auch schon gezeigt, dass das genauso ist.

Wer am Samstag final im Kader steht, entscheiden wir natürlich auch anhand der Trainingswoche, des Fitnessstatus und in Rücksprache mit dem athletischen Bereich. Wir besprechen, bei wem wir vielleicht im Hinblick auf die Belastungssteuerung etwas aufpassen müssen. Dazu kommt die englische Woche mit drei Spielen innerhalb weniger Tage. Ich glaube trotzdem, dass wir sehr, sehr gut aufgestellt sind.

Das Interview führte Daniel Mertens

„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln
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„Davor kann man seinen Hut ziehen“ – U21 des 1. FC Köln besteht Reifeprüfung in Oberhausen

Die U21 des 1. FC Köln hat am Samstagnachmittag ein großes Ausrufezeichen in Oberhausen gesetzt. Die FC-Reserve zeigte eine Woche nach dem Fehltritt gegen Gütersloh eine reife Leistung, insbesondere in der Defensive. Das sagt Manuel Hartmann zur Leistung der U21 gegen Oberhausen.

Trainer Manuel Hartmann sprach im Nachgang über den starken Auftritt seiner jungen Mannschaft, den verschossenen Elfmeter und die entscheidende Schlussphase.

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Es war ein bemerkenswerter Nachmittag im Niederrhein-Stadion von Oberhausen. Die vor der Saison hochgehandelten Kleeblätter hatten bislang noch kein Spiel der noch jungen Regionalliga-Saison verloren – doch das sollte sich gegen die FC-Reserve ändern. Dabei zeigten die Kölner über weite Strecken eine starke Leistung. Im ersten Durchgang war die FC-Reserve bei ihren Chancen eiskalt – zumindest bis zum Elfmeter von Malek El Mala. Und nach der Pause zeigte die junge Mannschaft, dass sie auch leidenschaftlich – und erfolgreich – verteidigen kann.

Spiel auf „sehr hohem Regionalliganiveau“

„Wir wussten, dass wir einen sehr spielstarken Gegner vor der Brust haben, der auch eine sehr hohe Qualität besitzt. Dementsprechend war das gesamte Spiel auf einem sehr hohen Regionalliganiveau“, konstatierte Kölns Trainer Manuel Hartmann. Seine Mannschaft habe die Inhalte, die sie sich unter der Woche erarbeitet habe, „sehr gut umgesetzt“. Und hätte Malek El Mala vom Elfmeterpunkt seinen zweiten Treffer des Tages zum 3:0 vor der Pause verwandelt, wäre die Partie wahrscheinlich frühzeitig entschieden gewesen. „Der war nicht gut geschossen, muss man so sagen. Das kann er besser“, urteilte Hartmann.

Stattdessen bekam Oberhausen insbesondere nach der Pause wieder mehr Zugriff. Die Kölner hätten sich beim Anlaufen zunehmend passiver verhalten und dem Gegner dadurch Räume eröffnet. Der Anschlusstreffer fiel schließlich nach einem Eckball. Obwohl die Kölner die Standardsituation zuvor weitgehend konsequent verteidigt hätten, habe ein Spieler seinen Gegenspieler aus den Augen verloren. „Da lässt ein Spieler leider seinen Mann laufen und genau dieser Spieler macht dann auch das Tor“, kritisierte Hartmann. Das Verhalten in dieser Szene müsse die Mannschaft „dringend aufarbeiten“.

„Davor kann man seinen Hut ziehen“

Oberhausen drängte danach auf den Ausgleich, während die junge Kölner Mannschaft just vor der gegnerischen Fankurve zunehmend gefordert war. Genau darin sah Hartmann einen besonderen Wert des Erfolgs. „Wir waren heute am Anfang des Spiels, glaube ich, bei einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren“, sagte der Trainer. Mit Gil Neves und Maik Akumu seien zwei Spieler sogar noch für die U19 einsatzberechtigt. Umso größer sei seine Anerkennung für den Auftritt gewesen: „Wie sie das gemeistert haben, war dann schon wirklich beeindruckend. Davor kann man seinen Hut ziehen und das als nächsten Step in der Entwicklung sehen.“

Auch El Mala habe trotz des verschossenen Elfmeters eine starke Partie gezeigt. Der Angreifer sei nach seinem Fehlschuss kurz geknickt gewesen, habe sich aber sofort wieder in die Mannschaft eingebracht. Für Hartmann sei es die bislang beste Leistung des Offensivspielers in den ersten vier Spielen gewesen: „Malek hat nichtsdestotrotz heute wieder ein sehr engagiertes Spiel gemacht, war ein Aktivposten in der ganzen ersten Halbzeit“, lobte der Trainer. El Mala habe viel für die Mannschaft gearbeitet und sich mit seinem Treffer selbst belohnt.

Für die junge Kölner Mannschaft dürfte dieser Sieg besonders wertvoll sein. Sie zeigte in Oberhausen nicht nur ihre spielerischen Möglichkeiten, sondern bewies vor allem in der hektischen Schlussphase, dass sie auch mit Druck und Widrigkeiten umgehen kann. Darauf kann der Trainer in den kommenden Wochen aufbauen.


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Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.

Wird der 1. FC Köln noch auf dem Transfermarkt zuschlagen?

Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.

Was ist mit Mikey Moore?

Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.

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Vor den Augen von Bruder Said: Malek El Mala trifft bei U21-Sieg und verschießt Elfmeter

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Vor den Augen von Bruder Said: Malek El Mala trifft bei U21-Sieg und verschießt Elfmeter

Dem Kölner Nachwuchs ist die erwünschte Reaktion gelungen: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt eine Woche nach dem 0:3 gegen den FC Gütersloh bei Rot-Weiß Oberhausen mit 2:1 (2:0). Malek El Mala war dabei mit einem Tor und einem verschossenen Elfmeter der auffälligste Spieler auf Kölner Seite. Bruder Said verfolgte die Partie auf der Tribüne live.

Die U21 hat ihren zweiten Saisonsieg eingefahren. Der Dreier bei Rot-Weiß Oberhausen war am Ende aufgrund des wütenden Sturmlaufs der Gastgeber zwar äußerst schmeichelhaft, aber auch das Resultat einer entschlossenen Kölner Defensiv-Leistung.

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Die U21 bot bei RWO wie erwartet einige Rückkehrer auf, die zuletzt wochenlang fester Bestandteil des Profi-Trainingskaders waren. Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 0:3 gegen Gütersloh entsprechend auf vier Positionen: David Fürst, Nilas Yacobi, Gil Neves und Maik Akumu ersetzten Fayssal Harchaoui, Kian Hekmat, Safyan Toure und Marvin Ajani. Die Kölner zeigten im Niederrhein-Stadion die erhoffte Reaktion nach dem ernüchternden Auftritt in der Vorwoche – und belohnten sich dafür. Der Löwenanteil am Führungstreffer gehörte dabei Maik Akumu, der bei einem Pass auf dem rechten Flügel hinter seinem Gegenspieler startete, diesen aber überspurtete und den Ball in den Sechzehner querlegte. Ein Oberhausener Klärungsversuch landete als Abpraller von Nilas Yacobi bei Luiz Labenz, der aus elf Metern trocken zum 1:0 für den FC einschoss (20.).

El Mala scheitert vom Punkt

Und die Young Goats legten nach. Malek El Mala leitete den Angriff mit einem Pass zu Nilas Yacobi ein, der aus der eigenen Hälfte über den halben Platz losspurtete. Sein von einem Oberhausener abgefälschter Schuss landete bei El Mala, der am Fünfer keine Probleme hatte, den Ball zum Kölner 2:0 ins Tor zu schießen (28.). Auf der Tribüne jubelte auch sein Bruder Said und freute sich über den Treffer. Oberhausen brauchte einige Zeit, um sich von dem Doppelschlag zu erholen. Doch dann hatte der FC Glück, als der Kopfball von Timur Kesim nach einer Flanke von der rechten Abwehrseite nur am Pfosten landete. Der Stürmer stieg dabei höher als Lionel Voufack und Niklas Hoffmann (39.).

Im Gegenzug passte Oberhausens Kapitän Pierre Fassnacht zu kurz zurück zum eigenen Torwart. El Mala erreichte den Ball zuerst, wurde dabei allerdings von Nicolas Glaus zu Fall gebracht. Schiedsrichter Niklas Simpson zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte schnappte sich die Kugel – scheiterte mit seinem schwach geschossenen Strafstoß aber an Glaus, der den Braten roch und den flach mittig geschossenen Ball festhielt (42.). Manuel Hartmann wechselte zur zweiten Hälfte, brachte Marvin Ajani für Lionel Voufack. Der Routinier übernahm die für ihn eher ungewohnte linke Abwehrseite positionsgetreu.

Der U21 wurde die erste gute Chance des zweiten Durchgangs erneut durch einen zu kurzen Rückpass auf dem Silbertablett serviert. Diesmal konnten aber Malek El Mala und im Anschluss Maik Akumu aus der guten Angriffsgelegenheit kein Kapital schlagen (52.). Kurz danach gab es einen Schreckmoment für die Kölner: Kristiyan Irmiev musste angeschlagen ausgewechselt werden und musste dabei von zwei Betreuern gestützt werden (56.).

Anschlusstreffer reicht RWO nicht

Oberhausen drückte auf den Anschlusstreffer, der nach einem ruhenden Ball schließlich fiel: Die Hereingabe von der linken Kölner Abwehrseite wurde in der Mitte verlängert und Nils Winter grätsche am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz unbedrängt zum 2:1 aus Sicht der Gäste ins Tor (67.).

Im Gegenzug schoss David Fürst nach einem Doppelpass mit Nilas Yacobi aus spitzem Winkel scharf aufs Tor, doch Oberhausens Torwart lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen über das Tor (68.). Die U21 überstand den Sturmlauf der Gastgeber in der Schlussphase ohne weiteren Gegentreffer und rettete den knappen Vorsprung so ins Ziel. Für die FC-Reserve geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Hoffmann, Voufack (46. Ajani) – Neves (65. Harchaoui), Irmiev (56. Elyazidi) – Akumu (59. Toure), Yacobi, Labenz – M. El Mala (59. Arweiler). Tore: 0:1 Labenz (20.), 0:2 M. El Mala (28.), 1:2 Winter (67.). Besonderes Vorkommnis: M. El Mala scheitert mit Foulelfmeter am RWO-Torwart (42.).


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„Sehr viel Lehrgeld bezahlt“: Manuel Hartmann sah effektiven Gegner bei erster U21-Pleite des 1. FC Köln

Manuel Hartmann vom 1. FC Köln
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„Sehr viel Lehrgeld bezahlt“: Manuel Hartmann sah effektiven Gegner bei erster U21-Pleite des 1. FC Köln

Die U21 des 1. FC Köln hat beim Heimspiel gegen den FC Gütersloh einen ernüchternden Nachmittag erlebt. Trotz eines vielversprechenden Starts unterlag die Mannschaft von Manuel Hartmann mit 0:3 und bekam vor allem in der Defensive die Grenzen aufgezeigt. Come-on-fc.com hat die Reaktion des Trainers nach dem Spiel eingefangen: Das sagt Manuel Hartmann zur Niederlage der U21 des 1. FC Köln.

Gegen Gütersloh musste die Reserve der Geißböcke die erste Niederlage der Saison hinnehmen und Trainer Manuel Hartmann findet deutliche Worte.

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Die U21 des 1. FC Köln stand in der Regionalliga West gegen den FC Gütersloh erstmals in dieser Saison am Ende mit leeren Händen da. Die Mannschaft präsentierte sich dabei überraschend schwach und leistete sich zu viele Fehler. „In den ersten 20 Minuten haben wir es gut gemacht, sind vor allem gegen den Ball im Pressing sehr aggressiv gewesen“, sah Trainer Manuel Hartmann noch einen vielversprechenden Start seiner Schützlinge. Die U21 habe Gütersloh früh unter Druck gesetzt, mehrfach den Ball erobert und auch mit eigenem Ballbesitz gute Lösungen gefunden. Gefehlt habe letztlich die Konsequenz im letzten Drittel.

“Leider wurde uns ein klares Tor abgepfiffen“

Dabei traf Malek El Mala zum vermeintlichen 1:0, das jedoch wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde. „Leider wurde uns ein klares Tor abgepfiffen“, haderte Hartmann. Stattdessen gingen die Gäste kurz danach in Führung. Hartmann sah dabei vor allem Defizite im individuellen Abwehr-Verhalten: „Da sehen wir im Verteidigen nicht gut aus, nicht handlungsschnell genug und sind dann auch nicht auf der linken Seite konsequent genug im Verteidigen unserer Leute.“ Die junge Kölner Mannschaft habe anschließend Probleme gehabt, „sich da mit der Situation zurechtzufinden.“ Gütersloh nutzte die Unsicherheit und legte noch vor der Pause nach. Nach einem eigentlich abgewehrten Standard blieb ein Spieler am zweiten Pfosten völlig frei und nickte den Ball ins kurze Eck. Für Hartmann ein symptomatischer Moment: „Also auch wieder ein richtiger Jugendfußballfehler eigentlich.“

Der Coach sah einen eiskalten Gegner: „Mit drei bis vier effektiven Torchancen macht Gütersloh drei Tore. Und da haben wir heute einfach dann sehr viel Lehrgeld bezahlt.“ Die Niederlage wollte der Trainer allerdings nicht allein auf die fehlende Erfahrung schieben: „Viele individuellen Leistungen waren nicht auf dem Niveau, das wir uns gewünscht haben.“ Hartmann betonte als Schlussfolgerung für die kommenden Aufgaben: „Wir müssen demütig bleiben und weiter hart arbeiten, um uns in der Regionalliga dann auch erstmal zu etablieren.“

Mit Oberhausen wartet am Samstag bereits der nächste schwierige Gegner auf die Kölner. Die U21 kann am Niederrhein direkt zeigen, welche Lehren sie aus dem Gütersloh-Spiel tatsächlich gezogen hat.

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Gütersloh-Fluch geht weiter: U21 des 1. FC Köln verliert erstmals – Sprung an die Tabellenspitze verpasst

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Gütersloh-Fluch geht weiter: U21 des 1. FC Köln verliert erstmals – Sprung an die Tabellenspitze verpasst

Der Fluch gegen Gütersloh geht für den Kölner Nachwuchs weiter: Die FC-Talente konnten auch im vierten Anlauf kein Heimspiel gegen die Ostwestfalen gewinnen. Die U21 des 1. FC Köln verliert 0:3 gegen den FC Gütersloh.

Das 0:3 (0:2) gegen den Aufstiegsanwärter war die erste Saison-Niederlage für die Kölner, die mit einem harmlosen Auftritt den möglichen Sprung an die Tabellenspitze der Regionalliga West verpassten.

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Dreimal empfing eine U21 des 1. FC Köln bisher den FC Gütersloh am Geißbockheim – und nicht einmal gingen die FC-Talente zuvor als Sieger vom Rasen. Das änderte sich auch am Sonntag-Nachmittag beim vierten Aufeinandertreffen im Franz-Kremer-Stadion nicht. Die U21 musste sich gar mit 0:3 geschlagen geben und kassierten damit die erste Niederlage der jungen Regionalliga-Saison am dritten Spieltag. Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 neun Tage zuvor bei der U23 von Borussia Dortmund auf zwei Positionen: Marvin Ajani und Kristiyan Irmiev ersetzten Cenny Neumann und Emin Kujovic.

Bitterer Rückstand

Beide Teams lieferten sich zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem die Gäste in den ersten Minuten einen Tick zielstrebiger wirkten. Die Kölner fanden mit zunehmender Dauer besser in die Partie – und hatten den Torschrei auf den Lippen. Malek El Mala, der den Ball an Güterslohs Keeper Jarno Peters vorbei ins lange Eck schob, soll beim Zuspiel von Fayssal Harchaoui aus dem Mittelfeld allerdings im Abseits gestanden haben, sodass der Treffer nicht zählte (18.). Umso bitterer war der Rückstand wenig später: Kristiyan Irmiev konnte die flache Hereingabe fast von der Grundlinie auf der linken Abwehrseite in den Strafraum nicht verhindern. Aleksandar Kandic nahm den Ball an und drosch unhaltbar für Mikolaj Marutzki zum 0:1 ins Tor (23.). Die Grätsche von Kölns Kapitän Niklas Hoffmann kam in dieser Situation zu spät.

Und es sollte noch schlimmer kommen: Die Kölner Abwehr schien eine Ecke der Gäste bereits bereinigt zu haben, doch die Kugel kehrte in hohem Bogen von der linken Abwehrseite in den Strafraum zurück. Irmiev orientierte sich hierbei zu spät in Richtung David Winkes, sodass der Ex-Kölner am Fünfmeter-Raum unbedrängt zum 0:2 einköpfen konnte (32.). Die U21 wiederum besaß ihre beste Torchance bei einem Freistoß von Marvin Ajani zentral vor dem Sechzehner aus 17 Metern, den Güterslohs Torwart aber im Nachfassen festhielt (39.). Der U21 fehlte es insbesondere auch nach dem Seitenwechsel und der Halbzeit-Ansprache des Trainers zunächst lange an zündenden Ideen, um den Gegner in Bedrängnis bringen zu können. Gütersloh hingegen fokussierte sich angesichts des Vorsprungs auf die Defensiv-Arbeit und zeigte wenig Zug Richtung Kölner Tor.

Aufregende Kölner Minuten

Der größte Aufreger war eine flache Ecke von Harchacoui, die am ersten Pfosten des Gäste-Tors und von dort in den Händen des Torwarts landete (66.). Es war der Startschuss für aufregende Kölner Minuten. Kurz danach scheiterte Malek El Mala aus spitzem Winkel am FCG-Schlussmann (67.). Und noch besser war die Gelegenheit für Safyan Toure, der nach einer hohen Flanke aus dem Mittelfeld den Ball zentral im Sechzehner aber nicht kontrolliert aufs Gütersloher Tor bekam (69.).

Der endgültige K.o. folgte in der 76. Minute – und auch der dritte Gegentreffer fiel über die linke Kölner Abwehrseite. Diesmal konnte Lionel Voufack die Hereingabe nicht verhindern. Julius Langfeld überlistete Harchaoui im Fünfer und traf per Hacke zum 0:3. Unterm Strich war die Niederlage für die U21 absolut verdient, die damit nicht nur den Sprung an die Tabellenspitze verpasste, sondern sogar auf den zwölften Platz abrutschte. Für die Kölner geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (56. Kujovic), Stapelmann, Hoffmann, Voufack – Irmiev (56. Elyazidi), Harchaoui – Labenz (72. Okpodu), Toure (76. Brown) – Hekmat (72. Arweiler), M. El Mala. Tore: 0:1 Kandic (23.), 0:2 Winke (32.), 0:3 Langfeld (76.).

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U21 des 1. FC Köln vor Härtetest gegen Angstgegner Gütersloh: Hartmann mahnt trotz guten Starts

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln vor Härtetest gegen Angstgegner Gütersloh: Hartmann mahnt trotz guten Starts

Vier Punkte aus den ersten beiden Spielen, ein überzeugender Auftritt beim Aufstiegsanwärter Dortmund (1:1) und nun das Spitzenspiel zuhause gegen den FC Gütersloh: Die U21 des 1. FC Köln startet mit Rückenwind in den dritten Spieltag der Regionalliga West und kann die Tabellenführung übernehmen.

Trainer Manuel Hartmann mahnt jedoch vor der Partie zur Bodenhaftung – und erwartet am Sonntag (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) einen echten Prüfstein. Am Ende geht es sogar um die Tabellenführung. Der wäre mit einem Sieg mit zwei Toren Differenz drin.

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Der Saisonstart der U21 des 1. FC Köln ist gelungen. Nach dem 2:1 gegen den SC Wiedenbrück und dem bemerkenswerten 1:1 bei Borussia Dortmunds U23 wartet nun mit dem FC Gütersloh der nächste ambitionierte Gegner der Liga. Die Ostwestfalen beendeten die vergangene Saison als Tabellenvierter und gehören folgerichtig auch in dieser Spielzeit zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten. Entsprechend groß ist der Respekt am Geißbockheim.

Hartmann mahnt zur Bodenhaftung

Manuel Hartmann möchte derweil nicht von einem Spitzenspiel sprechen, was es rein von den Zahlen beim Heimspiel des Tabellenfünften gegen den -dritten ist: „Natürlich ist das eine schöne Momentaufnahme und zeigt, dass wir gut in die Saison gestartet sind“, sagte der FC-Trainer gegenüber come-on-fc.com. Gleichzeitig mahnte er allerdings zur Bodenhaftung: „Es sind zwei Spieltage gespielt, mehr nicht. Wir freuen uns über die Punkte und die Entwicklung, aber wir wissen auch, wie viel Arbeit noch vor uns liegt.“ Dass seine Mannschaft früh gegen einen Aufstiegsaspiranten antreten darf, sieht Hartmann dennoch positiv. Für die jungen Spieler sei es eine wertvolle Gelegenheit, sich auf hohem Niveau zu messen.

Besonders beeindruckend war zuletzt der Auftritt seiner Mannschaft in Dortmund. Nach einer schwierigen Anfangsphase und dem Rückstand ließ sich die Kölner U21 nicht aus der Ruhe bringen und war in der Schlussphase sogar die bessere Mannschaft. „Ich glaube, das hat viel mit Vertrauen zu tun. Die Jungs wissen, dass wir einen klaren Plan haben und dass wir auch in schwierigen Phasen nicht von unserer Spielidee abrücken wollen“, erklärte der Trainer das Erfolgsrezept. Seine Mannschaft sei trotz der Hektik ruhig geblieben und habe sich gegenseitig geholfen. Vor allem die Mentalität habe ihm gefallen. „Wenn es schwierig wird, soll sie nicht nach Ausreden suchen, sondern nach Lösungen.“

Erneut fehlen Hartmann Spieler

Ein Spitzenteam der Regionalliga sei die U21 aktuell aber noch nicht. Seine Mannschaft wolle sich mit den Besten messen und jedem Gegner Probleme bereiten, doch eine Einordnung als Topteam komme für Hartmann zu früh. Die Regionalliga West sei zu ausgeglichen und anspruchsvoll, als dass sich nach zwei Spieltagen seriöse Schlüsse ziehen ließen. Bemerkenswert ist, dass die U21 aktuell auf mehrere ihrer vielversprechendsten Talente verzichten muss. Nilas Yacobi, Maik Akumu, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal sind im Profibereich eingebunden. Dennoch war in Dortmund kaum ein Qualitätsverlust zu erkennen. Angesichts des Doppeltests der FC-Profis über jeweils 90 Minuten beim SC Paderborn am Sonntag dürften kaum Spieler zur U21 zurückkehren oder abgestellt werden.

Ein kleiner Makel begleitet das Duell mit Gütersloh dennoch: Im Franz-Kremer-Stadion hat die U21 gegen den FCG bisher noch nicht gewonnen. Zwei Unentschieden und eine Niederlage stehen zu Buche. Entscheidend werde daher am Sonntag eine hochkonzentrierte Leistung mit Energie, Mut und der richtigen Balance zwischen Geduld und Aggressivität sein. „Gütersloh ist eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt hat. Jetzt gehören sich nicht nur für mich zu den Aufstiegskandidaten. Sie haben eine sehr direkte Spielweise mit viel Tiefgang und entwickeln viel Torgefahr. Sie stehen defensiv sehr kompakt und entwickeln sehr viel Gefahr durch Standards. Das ist für eine junge Mannschaft sehr unangenehm und wird uns sicherlich alles abverlangen.“

Coach erwartet „ein intensives und umkämpftes Spiel“

Hartmann erwarte daher „ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“. Seine Mannschaft müsse „bereit sein, dreckige Meter zu machen und schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen“. Der Coach erwarte „ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“. Mit vier Punkten im Rücken und gewachsenem Selbstvertrauen geht die Kölner U21 in den nächsten Härtetest. Gegen den FC Gütersloh kann sie zeigen, dass der starke Saisonstart mehr ist als nur eine Momentaufnahme – und vielleicht endlich die Heimserie gegen den Angstgegner beenden.

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Ausgerechnet in Dortmund: Malek El Mala rückt mit Treffer in den Transfer-Fokus

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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Ausgerechnet in Dortmund: Malek El Mala rückt mit Treffer in den Transfer-Fokus

Ausgerechnet gegen Dortmund trifft er wieder für die U21 des 1. FC Köln: Malek El Mala macht beim BVB auf sich aufmerksam. Das ist auch wegen einer Transfergeschichte brisant.

Malek El Mala erzielte beim 1:1 in Dortmund sein erstes Pflichtspieltor seit November. Ausgerechnet im Stadion Rote Erde sorgte der 21-Jährige für Gesprächsstoff – auch wegen einer brisanten Transfergeschichte.

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Es war einer dieser Abende, an denen sich sportliche Leistung und Transfergerüchte auf besondere Weise überlagern. Malek El Mala stand beim Gastspiel der U21 des 1. FC Köln bei Borussia Dortmunds U23 im Fokus – und lieferte genau in diesem Moment ab. Mit einem sehenswerten Treffer sicherte der Angreifer den Kölnern das 1:1 und rückte damit ausgerechnet in Dortmund noch stärker ins Blickfeld. Die Konstellation könnte kaum brisanter sein. El Malas Bruder Said gilt seit Wochen als Wunschspieler der Dortmunder Verantwortlichen. Ein möglicher Wechsel des jüngeren Bruders könnte auch Auswirkungen auf Malek El Mala haben, der seinem Bruder unter Umständen nach Westfalen folgen könnte. Dann würde er künftig genau in jener U23-Mannschaft des BVB spielen, gegen die er am Freitagabend auflief.

Erstes Tor nach langer Verletzungspause

Der 21-Jährige ließ sich davon jedoch nichts anmerken. In der 64. Minute zog er von der linken Strafraumgrenze nach innen und traf mit einem präzisen Flachschuss ins lange Eck zum Ausgleich. Es war sein erstes Pflichtspieltor seit dem 2. November – und zugleich ein wichtiges Signal nach seiner langen Durststrecke. Denn eine schwere Verletzung hatte El Mala monatelang außer Gefecht gesetzt. Erst im Mai kehrte er zum Saisonende mit zwei Kurzeinsätzen zurück. Zum Auftakt der neuen Regionalliga-Spielzeit gegen Wiedenbrück stand er erstmals wieder in der Startelf, blieb dabei jedoch ohne Torerfolg. Entsprechend unzufrieden sei der Angreifer nach dieser Partie gewesen, berichtete sein Trainer Manuel Hartmann hinterher.

Der Auftritt in Dortmund dürfte dieses Gefühl zumindest teilweise korrigiert haben. Mit einer einzigen Aktion nahm El Mala entscheidenden Einfluss auf die Partie und zeigte jene Qualität, die ihn zu einem der spannendsten Offensivspieler im Kölner Nachwuchs macht. Nach 71 intensiven Minuten in Dortmund war sein Arbeitstag allerdings beendet – nach der langen Verletzungspause wäre die volle Spielzeit verständlicherweise noch zu viel gewesen.

Dortmund schon in der Vergangenheit interessiert gewesen

Dabei blieb er bis zum Treffer eher unauffällig. Gegen die robuste Dortmunder Defensive fand El Mala zunächst kaum Räume und war offensiv weitgehend abgemeldet. Umso bemerkenswerter war die Entschlossenheit und Präzision seines Abschlusses. Auch auf der Gegenseite blieb die Aktion nicht unbemerkt. „El Mala hat es in der Situation sehr gut gemacht“, sagte Dortmunds Trainer Daniel Rios nach der Partie.

Besonders interessant wird der Treffer jedoch vor dem Hintergrund der Transfergeschichte. Nach Informationen unserer Redaktion plante Borussia Dortmund in der Vergangenheit bereits, Malek El Mala nach Dortmund zu holen. Demnach sollten die Brüder zeitversetzt beim BVB spielen, entsprechende Wechsel seien bereits vorbereitet gewesen. Letztlich kam es jedoch anders. Dass El Mala nun ausgerechnet in Dortmund sein erstes Pflichtspieltor seit neun Monaten erzielte, verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dynamik. Der Treffer war sportlich wertvoll für den 1. FC Köln – und könnte gleichzeitig dafür gesorgt haben, dass auch der Name Malek El Malas in Dortmund wieder ein Stück präsenter geworden ist.


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U21 setzt Ausrufezeichen in Dortmund – Hartmann sieht noch Luft nach oben

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U21 setzt Ausrufezeichen in Dortmund – Hartmann sieht noch Luft nach oben

Starke Defensivleistung, Luft nach oben im Ballbesitz: Kölns U21 holt beim Aufstiegskandidaten BVB einen verdienten Punkt und bleibt nach zwei Spieltagen ungeschlagen. 1. FC Köln: Hartmanns Fazit nach Punktgewinn in Dortmund.

Mit vier Punkten aus zwei Spielen ist der Saisonstart gelungen – offensiv sieht der Kölner Coach allerdings noch erhebliches Verbesserungspotenzial.

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Für die U21 des 1. FC Köln war das 1:1 bei Borussia Dortmund ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Nach dem 2:1 zum Auftakt gegen den SC Wiedenbrück behaupteten sich die Kölner Talente auch auswärts bei einem Gegner, der vor Saisonbeginn zum Kreis der Aufstiegskandidaten gezählt worden war. Dass am Ende ein Punkt aus dem Stadion Rote Erde mitgenommen wurde, war verdient. Für den FC wäre in der Schlussphase sogar noch mehr möglich gewesen. Dabei hatte die Partie nach dem Seitenwechsel zunächst eine andere Richtung genommen. Dortmund erhöhte den Druck und brachte die Kölner zunehmend in Bedrängnis. Die FC-U21 geriet mit dem Ball nur selten kontrolliert aus der eigenen Hälfte und hatte Schwierigkeiten, das aggressive Mann-gegen-Mann-Pressing der Gastgeber zu überspielen.

Genau in dieser Phase wurde deutlich, wo für Hartmann die größte Baustelle lag: „Der Matchplan war, dass wir gegen Dortmund auch mit dem Ball mutig agieren. Das ist uns heute zu wenig gelungen. Dortmund spielte mit einem sehr aggressiven Mann-gegen-Mann-Pressing gegen uns. Wir haben selten die Lösung gefunden, diesen Druck zu überspielen, Bälle festzumachen, abzulegen und dann über die Außen weiterzuspielen“, analysierte Hartmann.

Hartmann: „Konnten mit Ball wenig Lösungen kreieren“

Vielversprechende Ansätze nach vorne seien durch ungenaue Zuspiele oder unsaubere Aktionen zunichtegemacht worden: „Das war heute unser Problem, dass wir mit Ball wenig Lösungen kreieren konnten.“ Defensiv fiel seine Bewertung dagegen deutlich positiver aus: „Da hat der Plan super funktioniert. Wir haben immer wieder einen guten Wechsel gefunden zwischen einem extrem hohen Pressing im 4-1-3-2 und einem tieferen Pressing im 4-4-2. Die Dortmunder hatten immer wieder Probleme, unseren gut sortierten und kompakten Block zu durchbrechen“, sagte Hartmann.

Mit einem Doppel-Wechsel direkt nach dem Rückstand hatte er entscheidend ins Spielgeschehen eingegriffen: „Das hat noch mal neue Impulse gebracht. Wir haben wieder besser ins Spiel reingefunden, haben den Druck erhöhen können und verdienen uns den Ausgleich“, befand Hartmann, der auch noch lobende Worte für die Unterstützung der rund 700 FC-Fans auf den Rängen fand: „Es war eine tolle Stimmung aufgrund der beiden Fanlager, wir haben den tollen Support unserer Kölner Fans natürlich wieder gespürt.“ Nach vier Punkten aus den ersten beiden Begegnungen fällt das Zwischenfazit des Trainers entsprechend positiv aus: „Zum jetzigen Zeitpunkt der Saison sind wir natürlich hochzufrieden.“

Nächste Bewährungsprobe bereits am kommenden Spieltag

Die nächste Bewährungsprobe folgt bereits am Sonntag der kommenden Woche. Dann gastiert der FC Gütersloh um 14 Uhr im Franz-Kremer-Stadion. Gütersloh startete mit zwei Siegen in die Saison und gehört damit zu den Mannschaften, die in der frühen Phase der Spielzeit bereits auf sich aufmerksam machen. Für die Kölner ist die Partie deshalb mehr als nur die nächste Begegnung. Nach dem Punktgewinn in Dortmund bietet sich der Mannschaft die Gelegenheit, den gelungenen Saisonstart zu bestätigen und sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Dafür wird es allerdings auch darauf ankommen, die von Hartmann angesprochenen Defizite im eigenen Ballbesitz zu reduzieren.

Die ersten beiden Spieltage haben gezeigt, dass die FC-U21 defensiv bereits auf einem stabilen Fundament steht und auch gegen einen ambitionierten Gegner Lösungen finden kann, wenn sie gefordert ist. Der nächste Entwicklungsschritt besteht nun darin, diese Stabilität mit mehr Kontrolle und Durchschlagskraft im eigenen Ballbesitz zu verbinden. Gelingt das gegen Gütersloh, könnte aus einem gelungenen Auftakt bereits eine bemerkenswerte Frühphase der Saison werden.


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Hartmann erleichtert nach U21-Auftaktsieg: „Jetzt hoffe ich, dass eine andere Lockerheit reinkommt“

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Hartmann erleichtert nach U21-Auftaktsieg: „Jetzt hoffe ich, dass eine andere Lockerheit reinkommt“

Nur bedingt zufrieden war Manuel Hartmann nach dem 2:1-Auftaktsieg der U21 des 1. FC Köln gegen den SC Wiedenbrück. 1. FC Köln: Gemischte Gefühle nach Saisonauftakt der U21

Der neue Trainer sprach von wichtigen Lernprozessen und erklärte, warum Malek El Mala nach dem Schlusspfiff besonders enttäuscht war.

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Die ersten drei Punkte sind eingefahren nach dem Heimsieg gegen Wiedenbrück. Der Traioner Manuel Hartmann war entsprechend zufrieden aufgrund des Ergebnisses, machte nach dem Schlusspfiff aber ebenso deutlich, woran seine junge Mannschaft noch arbeiten muss. Vor allem die Nervosität zu Beginn, die fehlende Kontrolle in einigen Spielphasen und die noch nicht optimal umgesetzten Abläufe standen im Mittelpunkt seiner Analyse. Für einige seiner Spieler war es das erste Pflichtspiel im Herrenfußball – und das war auf dem Platz durchaus zu erkennen, wie Hartmann hinterher berichtete: „Die Jungs haben heute in ihrem ersten Spiel sehr viel dazulernen können. Wenn man sieht: Am Anfang war eine Nervosität da. Es waren ein paar Zuschauer da, für den einen oder anderen war das erstmal maximal überfordernd“, sagte der 42-Jährige. Die aktive Fanszene des 1. FC Köln sorgte im Franz-Kremer-Stadion für eine Atmosphäre, die dem einen oder anderen Spieler so noch nicht bekannt war.

Hängende Köpfe zur Pause

Dennoch schien sich die Partie zunächst in die gewünschte Richtung zu entwickeln. „Wir machen das 1:0 und dann denkst du dir: Okay, jetzt platzt der Knoten, jetzt werdet locker, Jungs, dann spielt Fußball.“ Doch der Ausgleich brachte die Unsicherheit sofort zurück. Nach Ansicht des Trainers war der Gegentreffer vermeidbar. Malek El Mala habe in der Situation den Weg nach vorne gesucht und dadurch auf seiner Seite Räume geöffnet, die der Gegner konsequent genutzt habe. Genau diese Fehler gehörten jedoch zum Entwicklungsprozess einer U21-Mannschaft. Solches Lehrgeld müsse ein junges Team im Männerfußball zunächst bezahlen. Zur Pause seien die Köpfe seiner Spieler unten gewesen. Hartmann berichtete, dass seine Botschaft deshalb eindeutig ausgefallen sei. Seine Mannschaft müsse positiv bleiben, den Matchplan nicht über Bord werfen und auf die gemeinsame Arbeit der vergangenen Wochen vertrauen.

Sonderlob für Matchwinner Labenz

Der Trainer sah im zweiten Durchgang die erhoffte Reaktion. Insbesondere auch die Einwechselspieler sorgten noch einmal für frischen Schwung, so etwa Marvin Ajani, der die Flanke zum entscheidenden 2:1 schlug. Ein Sonderlob erhielt der Matchwinner Luiz Labenz: „Er hat heute ein sehr, sehr glückliches Köpfchen oder Füßchen gehabt, wie man es auch sagen will.“ Unterm Strich sei der Sieg seiner Mannschaft in Ordnung gegangen, so habe sein Team gleich zwei Elfmeter bekommen können, oder aus Hartmanns Sicht vielleicht sogar müssen. Vor allem die Szene um Safyan Toure sorgte beim Coach für Gesprächsstoff. Der Trainer erklärte, er habe den Kontakt eindeutig gesehen und die Situation auch gegenüber dem Schiedsrichtergespann angesprochen: „Aus meiner Sicht ein klarer Kontakt. Er trifft ihn klar. Ich sitze genau in der Blickrichtung.“ Auch bei einer weiteren Situation um den eingewechselten David Okpodu habe es nach seiner Einschätzung durchaus Argumente für einen Strafstoß gegeben.

Erschwerte Bedingungen durch das Profi-Trainingslager

Viel wichtiger sei für ihn aber die Erkenntnis gewesen, dass seine Mannschaft das Spiel unnötig spannend gemacht habe. Genau diese Punkte würden nun in der Analyse aufgearbeitet. „Am Ende bist du dann froh als Trainer, wenn er abpfeift und du sagen kannst: Hey, die ersten drei Punkte für die U21. Und jetzt hoffe ich, dass dann in den nächsten Wochen eine andere Lockerheit auch reinkommt und dieser Druck ein bisschen abfällt.“ Spielerisch sah Hartmann auch noch Luft nach oben. Die in der Vorbereitung einstudierten Abläufe seien nur phasenweise zu erkennen gewesen. Mit zwei höher positionierten Achtern, vielen Rotationen und mutigen Tiefenläufen habe seine Mannschaft den Gegner eigentlich häufiger vor Probleme stellen sollen. Stattdessen habe oftmals die Dynamik auf den Außenbahnen sowie die Konsequenz in Eins-gegen-eins-Situationen gefehlt.
Erschwert worden sei Vorbereitung zusätzlich durch die personelle Situation. Erst im Laufe der Woche habe sich entschieden, welche Spieler nach dem Profi-Trainingslager der U21 wieder zur Verfügung stehen würden. Dadurch hätten kurzfristig andere Spieler aus der Mannschaft weichen müssen.

Hartmann über El Mala: „Spieler war hoch unzufrieden“

Hartmann erklärte, genau solche Situationen gehörten jedoch zum Alltag einer U21. Entscheidend sei der Umgang mit derartigen Enttäuschungen. Seine Mannschaft habe diese Herausforderung gut angenommen. Gerade die Einwechselspieler hätten gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Teamgefüge sei und mit ihren Leistungen den Unterschied gemacht. Der U21-Trainer äußerte sich auch zum glücklosen Malek El Mala. Der Offensivspieler befindet sich nach längerer Pause weiterhin im Aufbau. Der 21-Jährige stand gegen Wiedenbrück erstmals seit Anfang November wieder bei einem Pflichtspiel in der Startelf. Der Trainer berichtete, der Offensivspieler sei hoch unzufrieden gewesen, weil er seine Chancen nicht genutzt habe und mit seiner eigenen Leistung gehadert habe. Gleichzeitig machte Hartmann deutlich, dass der Stürmer vor allem Geduld brauche. Die notwendige Spielpraxis werde Schritt für Schritt zurückkehren.

Die nächste Chance wird El Mala vermutlich bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) beim Auswärtsspiel in Dortmund bekommen.