Youssoupha Niang dreht auf: U21 des 1. FC Köln gewinnt Stadtderby

Youssoupha Niang vom 1. FC Köln
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Youssoupha Niang dreht auf: U21 des 1. FC Köln gewinnt Stadtderby

Was für ein Befreiungsschlag für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Talente gewannen das Stadt-Derby der Regionalliga West gegen den SC Fortuna Köln mit 3:0 (2:0) und beendeten damit ihre Negativserie von zuvor fünf Niederlagen in Folge.

Beim Stadtduell am Freitagabend war Youssoupha Niang vor über 2000 Zuschauern der Matchwinner mit zwei Toren und einer Vorarbeit. Für die U21 der Geißböcke gab es seit langem wieder einen Sieg.

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U21-Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Bonn auf drei Positionen: Fayssal Harchaoui, Arda Süne und Sargis Adamyan ersetzten Ilias Elyazidi, Marvin Ajani und Bernie Lennemann. Die Fortuna-Fans waren auf den Rängen optisch und akustisch wie erwartet klar überlegen und gaben auch auf dem Rasen den Ton an. Den ersten Akzent setzte aber die U21 durch Arda Süne, dessen Flachschuss allerdings kein Problem für Fortunas Torwart Lennart Winkler war (9.).

Niang mit guter Leistung

Kurz danach brach Youssoupha Niang auf dem rechten Flügel durch, schüttelte Maximilian Fischer ab und passte den Ball scharf ins Zentrum. David Haider Al-Azzawe grätschte die Kugel im Fünfer unbedrängt ins eigene Tor zum 1:0 für die FC-Reserve (14.). Dahinter wäre Fynn Schenten auch einschussbereit gewesen. Die Gäste aus der Südstadt stürmten danach zwar wütend an und waren die dominierende Mannschaft, während sich die U21 auf Entlastungsangriffe fokussierte. Die Fortuna suchte die entscheidende Lücke in der FC-Defensive jedoch erfolglos. Die beste Aktion war ein Schuss von Rafael Garcia von der Strafraumgrenze, den Mikolaj Marutzki problemlos aufnahm (37.).

Kurz danach schalteten die Geißböcke nach einem von Yannick Mausehund abgewehrten Fortuna-Schuss aus dem eigenen Strafraum heraus blitzschnell um. Sargis Adamyan nahm den Ball mit, bediente Schenten, der wiederum querlegte zum freistehenden Niang. Der Stürmer schob mühelos zum 2:0 ein (39.). Der U21 wäre kurz nach dem Seitenwechsel beinahe die Vorentscheidung geglückt: Niang brachte den Ball von der rechten Seite ins Zentrum, Patrik Kristal schoss scharf aufs Tor, doch Lennart Winkler war aufmerksam und wehrte den Ball nach 50 Sekunden im zweiten Durchgang mit einer starken Reaktion zur Seite ab (46.).

40 Punkte Marke geknackt

Den jungen Geißböcken gelang es auch danach zunächst, den Favoriten aus der Südstadt vom eigenen Tor fernzuhalten und stattdessen sogar immer häufiger den Weg in die gegnerische Hälfte zu finden. Erst nach rund einer Stunde wurde die Fortuna druckvoller, vergab zwei gute Schusschancen aber leichtfertig. Ein weiterer Kopfball landete knapp neben dem FC-Tor. Die Partie entwickelte sich nun deutlich in Richtung Abwehrschlacht für die U21. Sbonias reagierte in dieser brenzligen Phase umgehend und brachte mit Marvin Ajani für Cenny Neumann einen weiteren Routinier.

Direkt danach flaute der Fortuna-Sturm auch wieder ab. Und nach einem weiteren Konter der U21 drückte Niang eine Flanke des eingewechselten Bernie Lennemann am ersten Pfosten zum 3:0 über die Linie (77.). Die U21 knackte mit dem Derby-Sieg die 40-Punkte-Marke und sprang in der Tabelle zumindest über Nacht auf den achten Platz.

Für die U21 geht es nächste Woche Samstag (14 Uhr) auswärts bei der SSVg Velbert weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (70. Ajani), Mausehund, Özkan, Friemel – Kristal (83. Elyazidi), Harchaoui – Süne (62. Toure), Adamyan (83. Dürholtz), Schenten (62. Lennemann) – Niang. Tore: 1:0 Al-Azzawe (14., Eigentor), 2:0 Niang (39.). Zuschauer: 2375.

Stadtduell ohne akustischen Derby-Charakter: U21 des 1. FC Köln empfängt Fortuna Köln unter Flutlicht

Fans des 1. FC Köln im Spiel gegen Stuttgart
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Stadtduell ohne akustischen Derby-Charakter: U21 des 1. FC Köln empfängt Fortuna Köln unter Flutlicht

Es wird ein Highlight unter Flutlicht im Franz-Kremer-Stadion, dem der Westdeutsche Fußball-Verband und insbesondere die Polizei jedoch den passenden Rahmen genommen haben: Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Freitagabend (19:30 Uhr) den Stadtrivalen SC Fortuna.

Aufgrund des parallelen Bundesliga-Spiels des FC wird es beim Duell der U21 der Geißböcke gegen Fortuna Köln kein akustisches Duell auf den Rängen geben.

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Es hätte ein perfekter Fußball-Abend für Fußball-Romantiker werden können. Neben dem Stadtderby auf dem Rasen hätten sich auf den Rängen des altehrwürdigen Franz-Kremer-Stadions zwei Fanlager akustisch duellieren können und so einen passenden Rahmen schaffen können. Diese Ideal-Vorstellung machte jedoch der Westdeutsche Fußball-Verband (WDFV) mit seiner Ansetzung der Partie parallel zum Bundesliga-Spiel des FC am Millerntor beim FC St. Pauli zunichte. Für die stimmungsvolle Kulisse werden nur die Fortuna-Fans im Gästeblock sorgen und der U21 somit ein akustisches Auswärtsspiel bescheren.

„Die Situation war schon einige Male so“

Der WDFV setzt die Spiele der U21 größtenteils parallel an auf Intervention der Polizei. Dabei wird jedoch nicht ersichtlich, welches erhöhte Gefahrenpotenzial beim Duell FC gegen Fortuna droht, wenn beide Fanlager im Stadion anwesend wären. „Das ist das leidige Thema, das wir seit drei Jahren haben, vor allem auch bei Fortuna Köln“, äußerte Trainer Evangelos Sbonias darauf angesprochen gegenüber come-on-fc.com, „die letzten Jahre war es zwei, drei Mal so, glaube ich, dass wir so eine Situation hatten, wo gegen Fortuna Köln ein würdiger Rahmen hätte sein können.“ Dass es sich für seine Mannschaft daher akustisch wie ein Spiel im Südstadion anfühlen wird, schob Sbonias beiseite: „Das ist nichts, was uns irgendwie beeinflusst. Die Situation war schon einige Male so.“

Mit Blick auf das sportliche Duell sprach Sbonias entgegen seiner üblichen Gepflogenheit vor anstehenden Spielen diesmal von einer klaren Rollen-Verteilung: „Fortuna Köln spielt eine überragende Saison und ist das Maß der Dinge. Wir haben in dem Spiel wirklich nichts zu verlieren und sind der klare Außenseiter.“ Das wollte der Coach jedoch als Ansporn für seine Mannschaft verstanden wissen: „Die Jungs können und sollen befreit aufspielen, um auf der Bühne zeigen zu können, dass sie gut Fußball spielen können. Und dann werden wir sehen, was wir dafür bekommen.“

Spielpraxis für U19-Spieler

Die jüngste Serie von fünf Niederlagen in Folge gehe derweil auch nicht spurlos an seinen Schützlingen vorbei: „Es wäre gelogen, wenn wir sagen würden, das beschäftigt die Jungs nicht. Es ist eine brutal junge Mannschaft, noch mal jünger als in den vergangenen beiden Jahren. Wir haben am Wochenende wieder mit fünf U19-Spielern gespielt. Natürlich macht es was mit einem, wenn du ständig Aufwand betreibst und eigentlich auch gut Fußball spielst in vielen Phasen und dann nicht dafür belohnt wirst.“ Sbonias ergänzte: „Aber das gehört zur Entwicklung dazu, diese Dinge zu akzeptieren, daran nicht zu zerbrechen, nicht zu hadern, nicht vom Weg abzukommen, um dann gestärkt rauszugehen.“ Der Trainer zeigte sich zuversichtlich: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die Jungs daraus auch etwas Positives ziehen können, wenn wir weiterhin mit aller Ruhe und Akribie arbeiten.“

Im Stadtderby wird Sbonias erneut Spielern aus der U19 Spielpraxis geben. Jonathan Friemel ist dabei gesetzt. Weitere Akteure könnten noch dazukommen. Die starke Hinrunde habe diese Situation ermöglicht: „Wir haben den Luxus und das haben wir uns nicht ergaunert, sondern hart verdient. Das Punktepolster haben wir wieder früh in der Saison erreicht, um dann genau solche Entwicklungsschritte zu sehen und solche Jungs vorzubereiten für die nächste Saison und für andere Aufgaben. Eigentlich müssen wir uns glücklich schätzen, dass wir so damit umgehen können.“

Und vielleicht wachsen die Talente just im Derby als David gegen Goliath über sich hinaus und setzen ein sportliches Ausrufezeichen.

„Nicht in Opfer-Rolle verfallen“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias traut seinem Team den Umschwung zu

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Nicht in Opfer-Rolle verfallen“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias traut seinem Team den Umschwung zu

Die U21 des 1. FC Köln sammelt in diesen Wochen eine ganze Reihe von Negativ-Erlebnissen: Last-Minute-Gegentore und nunmehr fünf Niederlagen in Folge trüben den Eindruck einer bis zum Jahreswechsel soliden Regionalliga-Saison.

Dabei spiegeln die jüngsten nackten Ergebnisse die Auftritte auf dem Rasen nicht einmal wieder. Zwei große Baustellen gibt es aktuell allerdings bei der U21 des 1. FC Köln.

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Die laufende Saison biegt mit einer kuriosen Situation am Geißbockheim auf die Zielgerade. Die U21 bewegt sich dank einer starken Hinserie schon seit der Weihnachtszeit fernab der Abstiegszone und hat mit dem Kampf um den Klassenerhalt nichts zu tun. Entsprechend entspannt können die Verantwortlichen bereits die Planung für die kommende Saison forcieren und bereits ohne Ergebnis-Druck vermehrt den aufstrebenden Talenten aus der U19 Spielpraxis vermitteln.

„Ich sehe es relativ nüchtern“

In diese entspannte Grundhaltung mischt sich jedoch immer mehr der Malus der schlechtesten Serie seit einem Jahrzehnt im Liga-Endspurt. Fünf Niederlagen wie aktuell gab es zuletzt im Frühjahr 2016. Doch anders als damals schwebt die FC-Reserve diesmal nicht in sportlicher Gefahr, weswegen die Entscheidungsträger auch weitgehend gelassen mit der Situation umgehen. Der Zwiespalt der Gefühle ist allerdings da, denn auch der Trainer Evangelos Sbonias verliert natürlich nicht gerne – schon gar nicht wochenlang am Stück.

Der Coach zeigte sich nach dem Schlusspfiff in Bonn jedoch weitgehend aufgeräumt: „Ich sehe es relativ nüchtern, auch ohne Emotionen. Es ist ein enger Platz, es ist kein guter Platz. Es ist ein tiefstehender Gegner und dann entscheidet ein Fehler so ein Spiel. Das ist die Phase, die wir momentan haben. Die muss man ein Stück weit akzeptieren, aber sich nicht darin ergeben. Das habe ich aber auch nicht gesehen.“ Vielmehr war seiner Mannschaft insbesondere nach der Pause anzumerken, dass sie das Spiel drehen wollte. Allerdings fehlten der jungen Mannschaft die Ideen, um gefährlich in die Offensive zu kommen. Gefährliche Torchancen sprangen gegen einen harmlosen Gegner kaum heraus. So wirkte dann auch die Schlussoffensive eher wie eine mit angezogener Handbremse.

Zwei große Baustelllen

„Es waren schon zwei, drei Situationen, wenn man da einfach ein bisschen abgeklärter, ruhiger, vielleicht auch mit mehr Gier das Ganze spielt, dann zu Torschüssen kommt, das schaffen wir momentan nicht“, verwies der Coach auf die eine von zwei großen Baustellen in diesen Wochen, nannte zudem die zweite: „Und jetzt kommen individuelle Fehler, die knallhart bestraft werden.“ Letztlich gehöre dies aber auch zur Entwicklung der Spieler dazu: „Damit muss man umgehen, da muss man sich rausziehen und nicht in eine Opfer-Rolle verfallen. Die Entwicklung muss sein, dass man als Mannschaft weiterhin arbeitet, um da rauszukommen. Und das wird passieren, da glaube ich fest dran. Die Spiele sind ja okay, wir sind hier auch nicht unterlegen oder werden an die Wand gespielt. Es passen gerade zwei, drei Dinge nicht zusammen, die sind erklärbar. Die müssen wir zusammenbringen, um dann wieder ein Spiel zu gewinnen.“ Weiter ins Detail gehen wollte Sbonias jedoch gegenüber come-on-fc.com nicht, setzt stattdessen auf die interne Aufarbeitung.

Am kommenden Freitagabend geht die U21 sicherlich nicht als Favorit in das Heimspiel gegen den designierten Meister und Aufsteiger SC Fortuna Köln. Im Duell gegen die Südstädter droht die sechste Niederlage in Folge. Dafür muss man in der FC-Historie weit zurückblättern: Im März und April 2015 der Saison 2014/15 verlor die FC-Zweitvertretung letztmals sechs Mal in Folge. Der Trainer hieß damals noch Stephan Engels.


Das gab es zuletzt vor 10 Jahren: 0:1 in Bonn ist fünfte U21-Pleite des 1. FC Köln in Folge

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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Das gab es zuletzt vor 10 Jahren: 0:1 in Bonn ist fünfte U21-Pleite des 1. FC Köln in Folge

Die Niederlagen-Serie der Kölner Talente setzte sich auch beim Bonner SC fort: Die U21 des 1. FC Köln kassierte mit dem 0:1 (0:1) die fünfte Pleite in Folge. Eine solch schwarze Bilanz gab es für die Kölner zuletzt vor zehn Jahren.

In Bonn war es letztlich der Aussetzer von Ilias Elyazidi, der die Niederlage einleitete. Die Schlussoffensive der Kölner gegen das Bonner Bollwerk blieb letztlich zu harmlos.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage zuhause gegen Fortuna Düsseldorfs U23 auf drei Positionen. Mikail Özkan, Ilias Elyazidi und Bernie Lennemann ersetzten Luc Dabrowski, Fayssal Harchaoui und den verletzten Etienne Borie. Die FC-Reserve trat damit einmal mehr mit einer extrem jungen Startelf an. Nur aufgrund des 32-jährigen Routiniers Marvin Ajani lag das Durchschnittsalter der Anfangsformation bei 20,7 – ohne ihn bei 19,6. Dennoch übernahm die U21 von Anfang an die Spielkontrolle, die abwartend agierenden Gastgeber kamen kaum für längere Zeit in Ballbesitz. Die Kölner konnten aus dieser optischen Überlegenheit jedoch kein Kapital schlagen und kamen nicht gefährlich Richtung Bonner Strafraum, allerdings fehlte dazu auch der notwendige Nachdruck im Offensivspiel.

Treffer aus dem Nichts

Der Führungstreffer für den BSC fiel entsprechend aus dem Nichts – und begünstigt von einem Kölner Blackout: Elyazidi trat bei seinem Passversuch im Mittelfeld über den Ball. Bonns Maximilian Pommer nahm die Kugel schnell auf, sprintete unbedrängt in den Strafraum, schüttelte dort noch Mikail Özkan mühelos ab und schob am Torwart Mikolaj Marutzki vorbei zum 1:0 ein (21.). Der Treffer war ein Wachmacher für die Hausherren: Lucas Cuetos strammer Schuss kurz danach flog knapp über die Latte (25.). Die U21 tauchte nach einer halben Stunde erstmals gefährlich im Bonner Strafraum auf: Marvin Ajani spielte in die Gasse zu Bernie Lennemann, der frei vor Elias Bördner auftauchte. Der BSC-Schlussmann war jedoch aufmerksam und spitzelte dem Kölner Angreifer den Ball mit den Händen vom Fuß (30.). Lennemann ging dabei zwar auch zu Boden, ein Foul lag jedoch nicht vor.

Kurz danach ging es für den Stürmer nach einem weiteren unglücklichen Zusammenprall mit einem Abwehrspieler im Strafraum nicht mehr weiter. Fynn Schenten rückte dafür fortan vom linken Flügel ins Sturm-Zentrum neben Youssoupha Niang, der eingewechselte Safyan Toure übernahm die vorherige Schenten-Position. Bis zur Halbzeit passierte vor beiden Toren jedoch nichts mehr. Die FC-Talente waren nach dem Seitenwechsel entschlossener, den Weg Richtung Angriffsdrittel zu suchen, doch gefährliche Szenen entwickelten sich weiter nicht. Die Bonner Abwehr stand sicher. Im Gegenzug agierte der BSC jedoch ebenfalls komplett ungefährlich, ruhte sich auf dem knappen Vorsprung aus.

Der Wille war den Kölnern anzumerken, auch Sbonias versuchte mit seinen Wechseln noch einmal Akzente zu setzen. Doch es blieb dabei, dass die Geißböcke die Lücke in der Abwehr nicht fanden. Die Niederlage im Sportpark Nord war für den FC die fünfte Niederlage in Folge. Eine solche schwarze Serie gab es zuletzt vor zehn Jahren im Frühjahr 2016 der Saison 2015/16 mit ebenfalls fünf Niederlagen in Serie unter dem damaligen Trainer Martin Heck.

Für die U21 geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) mit dem Stadtderby zuhause gegen den SC Fortuna Köln weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Özkan, Friemel – Ajani (61. Süne), Kristal (71. Harchaoui), Elyazidi (71. Dürholtz), Schenten (61. Adamyan) – Lennemann (37. Toure), Niang. Tore: 1:0 Pommer (21.). Zuschauer: 1499.


„Dann sind wir schwer zu schlagen“: Das fordert U21-Coach Sbonias vor dem Bonn-Spiel

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Dann sind wir schwer zu schlagen“: Das fordert U21-Coach Sbonias vor dem Bonn-Spiel

Die U21 des 1. FC Köln strebt nach doppelter Wiedergutmachung: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias will am Sonntag (14 Uhr) nach zuletzt vier Niederlagen am Stück endlich wieder gewinnen – und das just beim Bonner SC. Das Hinspiel gegen den Aufsteiger endete nämlich ebenfalls mit einer Niederlage.

Zuletzt blieb die U21 der Kölner viermal hintereinander ohne Punkte und rutschte daher auch in der Tabelle ab. Gegen den Bonner SC soll diese Niederlagenserie am Wochenende gebrochen werden.

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Es war ein bitterer Nachmittag damals Mitte Oktober, als die U21 des 1. FC Köln den Bonner SC zu Gast hatte im Franz-Kremer-Stadion. Die FC-Talente ließen ihre Chancen zum Führungstreffer ungenutzt – und kassierten in der Schlussminute den entscheidenden Gegentreffer zur 0:1-Niederlage. Solche Last-Minute-Knockouts sollten der U21 insbesondere nach der Winterpause noch häufiger passieren. Zuletzt kassierte das Team sogar vier Niederlagen in Serie. Die FC-Talente haben damit ihre gute Ausgangslage in der Tabelle verspielt, im Saison-Endspurt droht sogar der Sturz bis auf Platz zwölf. Das wäre eine Bilanz, mit der die Verantwortlichen – allem vorgetragenen Fokus auf die Talente-Entwicklung zum Trotz – sicher im Mai nicht zufrieden wären.

Balance zwischen Defensive und Offensive als Baustelle

Schon am Sonntag könnte sich der Bonner SC mit einem Heimsieg in der Tabelle an der U21 vorbeischieben. Trainer Evangelos Sbonias schob diese Rechenspiele im Gespräch mit unserer Redaktion jedoch beiseite: „Ich beschäftige mich nicht damit, dass Paderborn und Bocholt kommen und wir auf Platz zwölf abrutschen können. Das ist nicht mein Thema. Mein Thema ist, dass wir am Wochenende das Spiel verloren haben und dafür gibt es ganz klare Gründe, die vermeidbar gewesen wären. Das müssen wir besser machen und darum geht es. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.“

Sbonias sieht als seine Baustellen, „eine Balance zu kriegen von Offensive und Defensive, Intensität gegen den Ball und eine gute Box-Verteidigung zu haben und seine Chancen zu nutzen“. Des Trainers Schlussfolgerung lautete: „Kommen diese Themen halbwegs zusammen, dann sind wir ganz schwer zu schlagen. Das war in der Saison auch schon ein, zwei Mal der Fall in Phasen, in denen wir gepunktet und Siegesserien hingelegt haben.“ Zuletzt habe es jedoch die vom Coach angesprochene Balance nicht gegeben: „Dann verliert man Spiele.“ So blickte Sbonias zurück auf das Düsseldorf-Spiel: „Wir sind bei zwei Standard-Gegentoren zu gierig, um ein Tor zu machen, vernachlässigen ein wenig die Defensive und fressen einen Konter. Das darf uns gegen Bonn nicht passieren.“ Die Kölner müssen im Sportpark Nord auf Etienne Borie verzichten. Der Offensivspieler habe laut Sbonias zu Wochenbeginn eine Muskelverletzung im Training erlitten: „Er wird damit ausfallen.“ 

Trio aus der U19 mit Chancen auf Regionalliga-Spielzeit

Dafür könnte Sargis Adamyan nach seiner Zwangspause wieder ein Kandidat für die Startelf sein: „Er trainiert voll mit und ist natürlich dann auch ein Faktor für das Wochenende.“ Gerade bei Standards könnte der Armenier helfen, der gegen Düsseldorf als Joker zu einem Kurzeinsatz kam, dabei jedoch noch unauffällig blieb. Aus der U19 trainierten in dieser Woche David Fürst, Luis Stapelmann und Jonathan Friemel mit der U21. Letzterer verlängerte in dieser Woche seinen Vertrag beim FC. Das Trio besitzt auch gute Chancen auf Regionalliga-Spielzeit am Sonntag, wie Sbonias verriet: „Bei den Jungs, die jetzt bei uns trainieren, kann es gut sein, dass sie alle am Sonntag im Kader sind.“ Das sicher auch vor dem Hintergrund, dass die U19 am Sonntag das weite Auswärtsspiel in der Nachwuchsliga beim SSV Ulm absolvieren muss.


„Darf uns nicht passieren“: Sbonias hadert nach U21-Pleite des 1. FC Köln – Ajani mit besonderem Jubiläum

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln.
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„Darf uns nicht passieren“: Sbonias hadert nach U21-Pleite des 1. FC Köln – Ajani mit besonderem Jubiläum

Die U21 droht in diesen Wochen die starke Ausgangslage aus der Vorweihnachtszeit zu verspielen. Die vierte Niederlage in Folge warf das Team in der Tabelle zurück.

In den kommenden Wochen droht ein weiteres Abrutschen – auch hinter die eigene Erwartungshaltung. Für Marvin Ajani war das Duell gegen Düsseldorf derweil ein ganz Besonderes.

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Das 0:2 gegen Fortuna Düsseldorfs U23 bedeutete ein Novum für Evangelos Sbonias als U21-Trainer. Noch nie häufte der Coach in seiner fast dreijährigen Amtszeit vier Niederlagen in Folge an wie zuletzt gegen Oberhausen, Gütersloh, Siegen und nun die Fortuna-Reserve. „Am Ende geht es immer darum, einen Strich drunter zu machen, sauber das Ding aufzuarbeiten, was gut gewesen, was schlecht gewesen ist. Jedes Spiel für sich alleine, so wie gegen Siegen, was sehr gut war. Heute waren wir im letzten Drittel nicht zwingend genug und haben uns auskontern lassen. Das darf uns nicht passieren. Auf die Statistik an sich schaue ich aber nicht, ebenso wenig wie in der Phase, in der wir vier Spiele in Folge gewonnen haben.“

„Da müssen wir jetzt schauen…“

Fakt ist: Die U21 kann bereits seit der Adventszeit als Lohn der starken Hinrunde befreit aufspielen. Nach oben war der Zug zwar bereits abgefahren, zur Abstiegszone war und ist der Vorsprung aber auch groß genug, sodass keine Gefahr drohte oder droht. Dennoch verspielt die U21 diese starke Ausgangsposition derzeit durch die fehlenden Ergebnisse Stück für Stück. Am Wochenende rutschte das Team in der Tabelle auf den neunten Platz ab. Am kommenden Sonntag könnte bei einer weiteren Niederlage sogar der Aufsteiger Bonner SC an den Geißböcken vorbeiziehen und auch der 1. FC Bocholt und Paderborns U21 tauchen im Rückspiegel auf. Ein zwölfter Platz würde aber weder dem Leistungsniveau noch dem eigenen Anspruch des 1. FC Köln gerecht. In der Rückrunden-Tabelle ist der FC mittlerweile sogar nur noch Viertletzter.

„Wir gewinnen gerne Spiele, denn wenn du eine gute individuelle Entwicklung hast, hast du auch Ergebnisse. Da müssen wir jetzt schauen, wo wir noch mal zwei, drei, vier Prozentpunkte rausholen müssen“, äußerte Sbonias darauf angesprochen. Gegen Düsseldorf verpassten es seine Schützlinge dabei weitgehend, die Bühne zu nutzen, immerhin saß mit René Wagner der Profi-Coach zumindest zeitweise auf der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions: „Das habe ich den Jungs auch vor dem Spiel gesagt, dass das eine klare Wertschätzung ist und die Jungs sich dann zeigen können.“

100. Einsatz in der Regionalliga West

Für Marvin Ajani war das Derby hingegen ein ganz Besonderes: Der 32-Jährige absolvierte seinen insgesamt 100. Einsatz in der Regionalliga West. Die meisten Einsätze davon – 57 an der Zahl – absolvierte der Routinier dabei in den Jahren 2014 bis 2016 ausgerechnet für die U23 von Fortuna Düsseldorf. Aus der damaligen Zeit ist Ajani auch noch bestens bekannt mit Jens Langeneke, damaliger Mitspieler und heutiger Trainer der Düsseldorfer U23. Beide umarmten sich nach dem Schlusspfiff herzlich beim Wiedersehen. „Ich habe ihn damals kennengelernt, als ich bei der ersten Mannschaft reingeschnuppert habe“, verriet Ajani gegenüber come-on-fc.com. Das Duell gegen die Fortuna sei für ihn etwas Besonderes gewesen aufgrund der Konstellation. „Durch seine Ex-Vereine ist man ja auch dahin gekommen, wo man ist. Natürlich ist es zwischen Düsseldorf und Köln etwas angespannter, aber nichtsdestotrotz war es auf meinem Weg genauso wichtig wie jetzt auch der FC am Ende.“

Ajani war am Samstag auch als Leitwolf gefragt, insbesondere nach dem erneuten späten Rückschlag in der Nachspielzeit der ersten Hälfte: „Ich war ja auch damals in der zweiten Mannschaft, ich weiß, dass es ein Prozess ist und dass dann auch manchmal so eine Phase eintritt, in der das auch öfters vorkommt. Es ist wichtig für den Lernprozess. Aber mit der Zeit sollte es weniger vorkommen und wir schauen, dass wir es jetzt so schnell wie möglich wieder abstellen.“ Ajani ergänzte: „An sich können wir uns nichts vorwerfen, jeder wollte, aber es ist dann noch ein bisschen die Abgeklärtheit, die jeder noch sammelt.“

Vor den Augen von René Wagner: U21 des 1. FC Köln kassiert im Derby gegen Düsseldorf vierte Pleite in Folge

Fynn Schenten im Spiel des 1. FC Köln gegen die Bayern
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Vor den Augen von René Wagner: U21 des 1. FC Köln kassiert im Derby gegen Düsseldorf vierte Pleite in Folge

Die U21 des 1. FC Köln kommt in der Rückrunde der Regionalliga West weiter nicht ins Rollen: Die FC-Reserve hat das Derby gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf mit 0:2 (0:1) verloren, ließ sich dabei zweimal nach eigenen Eckbällen auskontern.

Es war die vierte Niederlage in Folge für die Kölner und insgesamt die schon sechste Pleite in nunmehr zehn Auftritten nach der Winterpause.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Siegen auf vier Positionen: Jonathan Friemel, Cenny Neumann, Patrik Kristal und Youssoupha Niang ersetzten Mikail Özkan, Luca Dürholtz, Nilas Yacobi und Bernie Lennemann. Die aktive Kölner Fanszene nutzte die Gelegenheit und feuerte die U21 einmal mehr lautstark von der Haupttribüne aus an. Auch der neue Profi-Cheftrainer René Wagner beobachtete die Partie vor der Abfahrt mit seiner Mannschaft nach Frankfurt.

Tor in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit

Den ersten gefährlichen Torschuss hatten die Gastgeber: Fayssal Harchaoui wurde zentral vor dem Sechzehner gefoult. Marvin Ajani setzte den fälligen Freistoß aber knapp neben das Düsseldorfer Tor (5.). Auf der anderen Seite musste sich Mikolaj Marutzki mächtig strecken, als Mechak Quiala Tito nach einer Ecke aus kurzer Distanz frei zu Kopfball kam. Der Kölner Keeper tauchte aber ab und lenkte die Kugel um den Pfosten (9.). Den nächsten Akzent setzte Fynn Schenten, der sich per Doppelpass mit Jonathan Friemel stark über den linken Flügel ins Zentrum spielte, allerdings verzog Schenten bei seinem Abschluss aus der Distanz deutlich (19.).

Danach verflachte das Derby deutlich und Strafraum-Aktionen waren auf beiden Seiten Mangelware. Erst bei Schentens Schuss aus spitzem Winkel knapp über das Tor nach Ablage von Etienne Borie wurde es zumindest wieder ein wenig aufregend im Franz-Kremer-Stadion (35.). Kurz vor der Halbzeit wurde es brenzlig für die U21: Mikolaj Marutzki trat bei einem Rückpass von Fayssal Harchaoui im Sechzehner über den Ball. Lennart Garlipp spitzelte zu Quiala Tito, der von der Strafraumgrenze Richtung leeres Tor schoss. Yannick Mausehund grätschte den Ball aber in letzter Sekunde von der Torlinie (43.). Wenig später klingelte es aber doch im Kölner Tor – und das nach einer eigenen Ecke. Etienne Borie verlor den Zweikampf im Mittelfeld gegen Deniz Bindemann, der wiederum mit einem hohen Ball die FC-Defensive aushebelte. Tom Barth startete zwischen Fayssal Harchaoui und Cenny Neumann durch und vollendete frei auf den aus dem Tor stürmenden Marutzki zulaufend mühelos zum 0:1 (45.+1).

Sbonias probierte in der Schlussphase noch mal alles

Den Kölnern war nach dem Seitenwechsel die Wut im Bauch anzumerken – doch zwingende Torgefahr konnte die FC-Reserve zunächst nicht entwickeln. Nach einer Stunde hatten die Kölner den Torschrei aber auf den Lippen: Marvin Ajani flankte von der rechten Seite und der Ball landete im Zentrum bei Youssoupha Niang, der freistehend am Fünfer aber genau auf Düsseldorfs Torwart Milan Czako zielte. Beim zweiten Versuch rutschte Fynn Schenten die Kugel über den Fuß und flog weit am Düsseldorfer Kasten vorbei (60.). Die Kölner hatten ihrerseits Glück, dass der Aussetzer von Yannick Mausehund nicht bestraft wurde. Der Innenverteidiger vertändelte den Ball am eigenen Sechzehner leichtfertig gegen Mechak Quiala Tito, der danach frei durch war, aber mit seinem Flachschuss am stark per Fuß parierenden Marutzki scheiterte (64.).

Sbonias probierte in der Schlussphase noch mal alles, brachte mit Safyan Toure und dem Rückkehrer Sargis Adamyan zwei frische Leute für die Offensive. Der Effekt verpuffte jedoch. Stattdessen ließen sich die Hausherren ein weiteres Mal nach einer eigenen Ecke auskontern. Marutzki brachte in letzter Instanz Düsseldorfs Deniz Bindemann im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter Jan-Philipp Schöneseiffen zeigte sofort auf den Punkt, die Kölner Proteste hielten sich in Grenzen. Bindemann schnappte sich selbst die Kugel und verwandelte sicher zum 0:2 (84.).

Für die U21 geht es am nächsten Sonntag (14 Uhr) auswärts beim Bonner SC weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (85. Fürst), Dabrowski (46. Özkan), Mausehund, Friemel – Harchaoui (72. Adamyan), Kristal – Ajani (72. Toure), Borie, Schenten (60. Lennemann) – Niang. Tore: 0:1 Barth (45.+1), 0:2 Bindemann (84., Foulelfmeter). Zuschauer: 1340.

„Wut im Bauch“: U21 will nach dem Siegen-Frust den Derby-Sieg

Die U21 des 1. FC Köln startet in die neue Saison
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„Wut im Bauch“: U21 will nach dem Siegen-Frust den Derby-Sieg

Die Regionalliga West biegt allmählich auf die Zielgerade der Saison – für die Reserve der Geißböcke wird es daher Zeit, die Rückrunden-Bilanz noch aufzupolieren. Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Samstag die U23 von Fortuna Düsseldorf.

Die nächste Gelegenheit zu punkten bietet sich am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf. An das Hinspiel hat Trainer Evangelos Sbonias noch Erinnerungen und gemischte Gefühle.

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Es war ein wilder Freitagabend am 3. Oktober des vergangenen Jahres: Die U21 sah zur Halbzeit am Flinger Broich wie der sichere Verlierer aus, lag bei der U23 Fortuna Düsseldorfs mit 0:3 zurück. Mikolaj Marutzki sah bei seiner Regionalliga-Premiere schon in der 8. Minute die rote Karte. Die FC-Talente zeigten jedoch Moral und erkämpften sich in der zweiten Hälfte in Unterzahl noch ein Unentschieden mit dem 3:3. „Es war wieder mal ein sehr wildes Spiel“, erinnerte sich Kölns Trainer Evangelos Sbonias und forderte vor dem Wiedersehen: „Wir wollen schauen, dass das in keine wilde Richtung am Samstag geht, sondern dass wir das Spiel kontrollieren und dann schon deutlich unsere Qualitäten auf den Platz bringen wollen.“

“Da werden wir dann schauen, wen wir am Wochenende dazunehmen“

Die Fortuna-Reserve hat sich als aktueller Vierzehnter der Tabelle noch nicht sämtlicher Abstiegssorgen entledigt und wird daher gerade im prestigeträchtigen Derby der Zweitvertretungen um jeden Zentimeter kämpfen: „Deshalb glaube ich schon, dass da auch wie in den letzten Spielen eine große Emotionalität drin sein wird“, erwartete Sbonias und skizzierte den Gegner: „Das ist ein Gegner, der übers Umschalten schon gute Waffen hat mit Geschwindigkeit vorne drin, auch sehr geradlinig nach vorne spielt.“ Die Personal-Situation bei der U21 entspannt sich derweil – auch dank des spielfreien Wochenendes bei der U19. Daher dürften diesmal wieder einige Spieler von den Junioren aufrücken. Jonathan Friemel, Luis Stapelmann, David Fürst, Jason Ponente-Ramirez und Kristiyan Irmiev trainierten im Wochenverlauf bereits mit der U21. „Da werden wir dann schauen, wen wir am Wochenende dazunehmen“, äußerte Sbonias.

Sargis Adamyan ist derweil in dieser Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Da müssen wir schauen, wie es der Körper nach der Krankheit mitmacht“, zeigte sich der Trainer vorsichtig optimistisch. Arda Süne und Ilias Elyazidi haben zumindest Teile des Trainings wieder mit dem Team absolvieren können. Für das Duo dürfte das Derby am Samstag aber vermutlich noch zu früh kommen. Nilas Yacobi wird hingegen neben dem Langzeitverletzten Malek El Mala definitiv fehlen.

„Ein bisschen Wut im Bauch“

Für die U21 geht es im letzten Viertel der Saison darum, die Rückrunden-Bilanz noch weiter aufzupolieren. Die Kölner haben in der zweiten Saison-Hälfte erst elf Zähler in zehn Spielern eingesammelt – nach starken 26 in der Hinrunde. Der Trainer konstatierte nach dem Last-Minute-K.O. in Siegen, dass „die Jungs schon ein bisschen Wut im Bauch haben, weil sie wieder ein sehr gutes Spiel gemacht haben und wir ohne Punkte dastehen. So sind wir auch die Woche angegangen, mit ein bisschen Wut im Bauch.“ Von den Rängen wird zudem wieder lautstarke Unterstützung erfolgen, weil die FC-Profis erst am Oster-Sonntag in Frankfurt im Einsatz sind und die Fans daher problemlos zur U21 pilgern können – und dürften.

„Sind auf einem guten Weg“: U21-Coach Sbonias betont das Positive nach Last-Minute-K.O. in Siegen

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Sind auf einem guten Weg“: U21-Coach Sbonias betont das Positive nach Last-Minute-K.O. in Siegen

Es war ein frustrierender Abend für die U21 des 1. FC Köln im Leimbachstadion: Die FC-Reserve hätte sich für einen fußballerisch starken Auftritt auf schwerem Geläuf mindestens mit einem Punkt belohnen müssen, kassierte am Ende aber zum dritten Mal in 2026 einen Treffer in letzter Sekunde und stand so mit leeren Händen da.

Trainer Evangelos Sbonias legte den Fokus hinterher auf die positiven Aspekte des Abends. Denn auch diese gab es gegen die Siegener.

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Die U21 des 1. FC Köln kommt nach der Winterpause von den Ergebnissen her nicht richtig in Tritt. Die FC-Talente haben bereits neun Spiele absolviert – und davon gerade einmal zwei gewinnen können. Zwei weitere Spiele endeten unentschieden, gleich fünf gingen jedoch verloren. In der Rückrunden-Tabelle steht die U21 sogar nur knapp über der Abstiegszone. Trainer Evangelos Sbonias richtete den Fokus jedoch kurz nach dem Abpfiff im Leimbachstadion weg von den nackten Ergebnissen und hin zu den fußballerischen Leistungen seiner Mannschaft. Und damit hatte der Coach auf jeden Fall auch einen validen Punkt, denn seine Schützlinge zeigten auf dem schwer zu bespielenden Rasen in Siegen starke fußballerische Ansätze und hätten sich eigentlich mit dem Siegtreffer belohnen müssen.

“Vielleicht wollen die Jungs am Ende zu viel“

Stattdessen kam jedoch – wie schon in Wuppertal – der Gegner in der Nachspielzeit zum Siegtreffer. „Vielleicht wollen die Jungs am Ende zu viel, weil sie so viel investiert haben“, überlegte der Coach kurz nach dem Schlusspfiff, „dann müsste man so ein Ergebnis dann vielleicht auch einfach mitnehmen. Aber sie wollen das Spiel unbedingt ziehen. Und dann zieht es leider momentan der Gegner.“ Sbonias urteilte weiter: „Da fehlt so ein bisschen noch die Entwicklung, fehlt so ein bisschen noch der letzte Punch im letzten Drittel.“ Der Trainer betonte im gleichen Atemzug: „Man muss auch ganz ehrlich sagen, dass wir gerade auch brutal bestraft werden. Das Spielglück fehlt uns momentan auch.“

Mit Blick auf die Ergebnisse verwies der Trainer auch auf die erschwerte Kader-Situation seit der Winterpause: „Man muss sehen, dass wir jede Woche mit etwas anderem Personal spielen. Wenn man das so einordnet, dann glaube ich schon, dass wir auf einem guten Weg sind.“ Da die U21 in der Tabelle seit Wochen wie zementiert auf dem achten Platz liegt ohne Perspektive nach oben und Gefahr von unten, liegt der Fokus vermehrt in der Entwicklung der eigenen Talente. Mit David Fürst, Jonathan Friemel, Fynn Schenten, Luis Stapelmann und Maik Akumu feierten zuletzt zahlreiche Spieler aus der U19 bereits ihre Debüts in der Regionalliga West. Das bedeutet aber zugleich, dass der Trainer seine erste Elf ständig neu zusammensetzen muss. In Siegen etwa änderte Sbonias sogar seine Taktik, wechselte von der Dreier- zu einer Viererkette in der Abwehr. Hinzu kommen auch immer wieder Verletzungen und Sperren.

Für die U21 geht es am Oster-Samstag mit dem Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.

Fynn Schentens Tor zu wenig: U21 des 1. FC Köln nutzt Überlegenheit nicht – Niederlage in der Nachspielzeit

Fynn Schenten im vollen Kölner Stadion
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Fynn Schentens Tor zu wenig: U21 des 1. FC Köln nutzt Überlegenheit nicht – Niederlage in der Nachspielzeit

Die U21 des 1. FC Köln hat das Regionalliga-Nachholspiel bei den Sportfreunden Siegen trotz einer deutlichen fußballerischen Überlegenheit und entsprechendem Chancenplus mit 1:2 (1:1) verloren.

Schon zum dritten Mal nach der Winterpause setzte es einen Nackenschlag in der Nachspielzeit. Die U21 konnte den Punktgewinn nicht über die Zeit bringen und fährt mit null Zählern zurück nach Köln.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Gütersloh auf drei Positionen: Patrik Kristal ist auf Länderspielreise, Max Lippert und Nick Zimmermann rückten auf die Ersatzbank. Dafür starteten Yannick Mausehund, Luca Dürholtz und Fynn Schenten. Die Kölner starteten zwar mit mehr Zug zum Sechzehner in die Partie, fingen sich jedoch ein frühes Gegentor ein. Die Sportfreunde schalteten nach Schentens Fehlpass im Mittelfeld blitzschnell um. David Kammerbauer servierte den Ball schließlich von der rechten Kölner Abwehrseite hoch in die Mitte. Kevin Goden kam am Fünfmeterraum unbedrängt zum Kopfball zum 1:0 (10.).

Ausgleich kurz vor der Pause

Kurz danach schlug Sbonias an der Seitenlinie ungläubig die Hände über dem Kopf zusammen, als Etienne Borie sich über die linke Seite in den Sechzehner dribbelte, Siegens Georfios Mavroudis das Bein stehen ließ und der Kölner zu Boden ging. Der Schiedsrichter Yannick Sager entschied jedoch zum Entsetzen von Sbonias nicht auf Elfmeter – wahrscheinlich eine vertretbare Entscheidung, weil Borie in dieser Szene auch sehr einfach zu Boden ging (18.). Die Kölner drückten weiter aufs Tempo: Bernie Lennemann spielte in den Lauf zu Schenten, der im Sechzehner in aussichtsreicher Position jedoch das Tor verfehlte (22.).

Die Sportfreunde kamen erst nach einer halben Stunde wieder gefährlich nach vorne – und hätten beinahe den zweiten Treffer erzielt. Nach einer Hereingabe in den Sechzehner sprang der Ball von Mausehund unglücklich zu Dustin Willms, dessen Schuss innerhalb des Sechzehners am Pfosten des Kölner Tores landete (32.). Die U21 konnte sich in der Nachspielzeit aber noch mit dem verdienten Ausgleich belohnen. Ein Siegener Einwurf ging im FC-Strafraum verloren. Die Kölner schalteten blitzschnell um. Borie schlug die Kugel hoch nach vorne in den Lauf von Lennemann. Der legte im Sechzehner quer zu Schenten, der mühelos zum 1:1 einschob (45.+2).

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Und auch nach dem Seitenwechsel waren es die in Schwarz gekleideten Gäste, die die ersten Akzente setzten. Schenten (46.) und Marvin Ajani (48.) verpassten allerdings mit ihren Schüssen vom Sechzehner das Siegener Tor. Ömer Tokac hätte dafür beinahe die Gastgeber erneut jubeln lassen, doch sein Flachschuss aus 16 Metern flog unten am FC-Gehäuse vorbei (53.). Der eingewechselte Safyan Toure verpasste die scharfe Hereingabe von Lennemann in der Mitte nur knapp, hätte sonst zur Kölner Führung einschieben können (66.). Die Gäste waren auf dem schwer zu bespielenden Rasen auch im zweiten Durchgang die fußballerisch bessere Mannschaft, konnten daraus aber zu wenig Kapital schlagen. Borie traf nach starkem Zuspiel von Fayssal Harchaoui nur das Außennetz (70.).

Im Gästeblock feuerten die mehreren Hundert FC-Fans ihre Mannschaft auf dem Rasen lautstark an und untermalten ihre Unterstützung mit einer Menge Pyrotechnik. Statt des verdienten Kölner Siegtreffers kassierte die U21 abermals den K.o. in der Nachspielzeit: Luiz Labenz grätsche die Kugel unglücklich genau vor die Füße von Malik Hodroj, der trocken und unhaltbar zum 1:2 einschoss (90.+3). Es war bereits der dritte Nackenschlag für die U21 in der Nachspielzeit nach der Winterpause.

Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani (79. Fürst), Dabrowski (86. Stapelmann), Mausehund, Özkan (86. Zimmermann) – Harchaoui, Dürholtz, Borie (86. Labenz) – Yacobi, Lennemann, Schenten (62. Toure). Tore: 1:0 Goden (10.), 1:1 Schenten (45.+2), 1:2 Hodroj (90.+3). Zuschauer: 3552.