U21 des 1. FC Köln wacht zu spät auf und verliert Derby gegen Mönchengladbach – El Mala gibt sein Comeback

Jubelt nach seinem Treffer gegen Rheinsüd
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U21 des 1. FC Köln wacht zu spät auf und verliert Derby gegen Mönchengladbach – El Mala gibt sein Comeback

Die U21 des 1. FC Köln hat das kleine rheinische Derby Gegen Gladbachs U23 verloren. Die FC-Talente mussten sich in der Regionalliga West der U23 von Borussia Mönchengladbach mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Die Kölner wachten nach einer verschlafenen ersten Hälfte zu spät auf. Auch das Comeback von Malek El Mala als Joker half nicht mehr.

Im Gegensatz zu den Profis der Geißböcke gelang es der Kölner Reserve nicht, gegen die Gladbacher zu punkten.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum turbulenten 4:3-Sieg gegen Hilden 15 Tage zuvor nur auf einer Position: Gil Neves kehrte in die Startelf zurück, Kristiyan Irmiev rutschte dafür auf die Ersatzbank. Dort saß auch Malek El Mala, der damit für sein Blitz-Comeback zur Verfügung stand, wie unsere Redaktion vorab bereits berichtet hatte.

Feuer im Derby

Das Derby-Feuer war auf beiden Seiten durch resolut geführte Zweikämpfe direkt zu spüren. Die Gastgeber hatten dabei die erste Tor-Annäherung, doch der platzierte Schuss des aufgerückten David Fürst aus über 20 Metern zischte knapp am Pfosten vorbei (7.). Den Schwung konnten die FC-Talente jedoch nicht mitnehmen, ließen sich stattdessen in der Defensive mit einem gezielten Ball auf dem Flügel aushebeln. Taavi Koukkumäki flankte von der linken Kölner Abwehrseite in die Mitte, wo der mitgelaufene Josiah Uwakhonye freistehend gegen die Laufrichtung des machtlosen Mikolaj Marutzki zum 0:1 einschoss (9.).

Und beinahe hätte sich die Szene wiederholt, als die Gäste abermals bei einem Konter mit einem langen Ball für Gefahr sorgten, doch diesmal schlenzte der von Fürst und Fayssal Harchaoui abgeschirmte Justin Adozi den Ball am Winkel vorbei (20.). Die Borussen-Reserve war auch in der Zeit danach die agilere Mannschaft. Adozi konnte sich durch die Kölner Abwehr an den Sechzehner dribbeln, verlor dann aber im Abschluss an Schwung, sodass der Flachschuss keine Herausforderung mehr für Marutzki war (24.).

Besserer Start in die zweite Hälfte

„Man muss den Derbycharakter in jeder Faser spüren“, hatte Hartmann vor der Partie von seiner Mannschaft gefordert. Davon waren die Young Goats jedoch weit entfernt – und kassierten noch vor der Halbzeit den zweiten Gegentreffer. Nach einer Flanke von der rechten Abwehrseite konnte Marutzki den Schuss von Lion Schweers noch abwehren, gegen den Abstauber von Iaia Danfa im Fallen zum 0:2 war der Schlussmann jedoch machtlos (45.).

Hartmann reagierte auf den dürftigen Auftritt mit einem Dreifach-Wechsel zur zweiten Hälfte. Den bereits verwarnten Gil Neves dürfte es dabei vermutlich aufgrund seiner Gelb-Rot-Gefahr erwischt haben. Vorne sollten Maik Akumu und Etienne Borie für mehr Offensiv-Gefahr sorgen. Akumu übernahm rechts vorne, Ajani rückte dafür auf die linke Seite. Borie übernahm die positionsgetreu von Yacobi. Die Wechsel und die Pausen-Ansprache des Coaches zeigten Wirkung. Die Kölner starteten druckvoll und spielbestimmend in die zweite Hälfte. Ajani zielte nach Querpass von Akumu aus 16 Metern knapp über das Tor (54.). Noch besser war die Chance für Jonas Arweiler, der nach Querpass von Jonathan Friemel aus elf Metern mit seinem Flachschuss an Maximilian Neutgens im Gladbacher Tor scheiterte (66.).

Kurz danach machte der Routinier Platz für Malek El Mala, der damit seine erhoffte Rückkehr feiern konnte. Der Stürmer scheiterte nach Zuspiel von Fayssal Harchaoui aus spitzem Winkel an Neutgens (77.). Der abgefälschte Schuss von Niklas Hoffmann aus fünf Metern landete an der Latte (85.). Nur wenige Momente später drosch Etienne Borie den Ball nach Zuspiel von Hoffmann mit Wucht aus spitzem Winkel zum 1:2 ins Tor (86.). Der Anschlusstreffer war hochverdient, am Ende war die Hypothek der ersten Hälfte jedoch zu groß. Für die U21 geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Hoffmann, Kotya-Fofana, Friemel – Neves (46. Irmiev), Harchaoui – Ajani (88. Stapelmann), Yacobi (46. Borie), Labenz (46. Akumu) – Arweiler (69. M. El Mala). Tore: 0:1 Uwakhonye (9.), 0:2 Danfa (45.), 1:2 Borie (86.).

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FC-U21 vor Derby gegen Gladbach: Malek El Mala vor Blitz-Rückkehr?

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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FC-U21 vor Derby gegen Gladbach: Malek El Mala vor Blitz-Rückkehr?

Im Schatten des Bundesliga-Derby gibt es Sonntag noch ein zweites Duell beim 1. FC Köln: Die U21 muss sich gegen die Gladbacher U23 beweisen. FC-Trainer Manuel Hartmann erwartet ein emotionales Derby und fordert von seinen Spielern eine ganz besondere Einstellung.

Es ist eine bemerkenswerte Dopplung im Spielkalender. Zeitgleich stehen sich sowohl die ersten als auch die zweiten Mannschaften des 1. FC Köln und von Borussia Mönchengladbach gegenüber. Das Regionalliga-Duell steigt dabei ab 15 Uhr im Franz-Kremer-Stadion und startet damit eine halbe Stunde vor dem Bundesliga-Kracher im Rhein-Energie-Stadion.

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„Wir wären alle sehr gerne ins Stadion gegangen, um unsere Profimannschaft anzufeuern. Dass dies nun nicht möglich sein wird, ist natürlich sehr schade“, haderte der FC-Trainer Manuel Hartmann mit der Parallel-Ansetzung. Gleichzeitig konzentriert sich der Coach aber auf das eigene Duell mit dem Rivalen. Er forderte von seiner Mannschaft: „Für uns ist nun aber wichtig, dass unsere Jungs ihren eigenen Fokus behalten. Für unsere Spieler ist das U21-Derby ihr großes Derby. Gerade solche Partien sind eine gute Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und über sich hinauszuwachsen.“


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„Besondere Dynamik und Emotionalität“

Zuletzt konnte die U21 nach drei Niederlagen in Folge mit dem 4:3 gegen Hilden wieder Selbstvertrauen tanken. Doch Mönchengladbachs U23 dürfte ein anderes Kaliber werden. „Wir erwarten ein intensives Derby gegen eine gute Gladbacher Mannschaft. Solche Spiele haben natürlich immer eine besondere Dynamik und Emotionalität”, mutmaßte Hartmann im Vorfeld und äußerte seine Erwartungshaltung an die eigene Mannschaft: „Man muss den Derbycharakter in jeder Faser spüren. Entscheidend ist für mich, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen, dieses Derby unbedingt gewinnen wollen.“

Len Wörsdörfer wird die Partie jedoch verpassen. Der Stürmer erlitt als Joker im Heimspiel vor knapp zwei Wochen einen Nasenbeinbruch. Bei optimalem Heilungsverlauf könnte der 19-Jährige in der kommenden Woche mit einer Schutzmaske zumindest wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Besser sieht es derweil bei seinem Sturmkollegen Malek El Mala aus. Der Angreifer wurde zum Ende der Woche wieder im Mannschaftstraining erwartet. „Wann genau er dann wieder in der Regionalliga zum Einsatz kommt, hängt davon ab, wie er die Trainingsbelastungen verkraftet“, erklärte Hartmann. Zudem stehen Maik Afri Akumu und Gil Neves nach ihren Länderspielreisen wieder zur Verfügung.

Testspielsieg zu Wochenbeginn

Das spielfreie Wochenende diente der U21 zunächst zur Regeneration: „Wir haben das Wochenende bewusst genutzt, um den Spielern nach der intensiven ersten Phase der Saison auch einmal etwas Luft zu geben. Es gab entsprechend freie Tage, gleichzeitig haben wir natürlich einen individuellen Plan mit den Jungs abgestimmt.“ Um dennoch im Spielrhythmus zu bleiben, testete die Mannschaft zu Wochenbeginn in Bergisch Gladbach unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen die zweite Mannschaft des niederländischen Erstligisten PEC Zwolle. Der FC setzte sich mit 3:2 durch. Marvin Ajani, Etienne Borie und Luiz Labenz per Foulelfmeter erzielten die Kölner Treffer. Hartmann zeigte sich anschließend zufrieden: „Das war ein super Test für uns, wir haben viele Spieler auf Spielpraxis bringen können.“

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Nachwuchsspieler des 1. FC Köln: Große Talente, starke Profi-Vorbereitung, warme Worte – und doch keine Chance unter Wagner?

Die Talente des 1. FC Köln
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Nachwuchsspieler des 1. FC Köln: Große Talente, starke Profi-Vorbereitung, warme Worte – und doch keine Chance unter Wagner?

Während der Sommervorbereitung haben einige Talente des 1. FC Köln ihre Chance im Training der Profis erhalten. René Wagner betonte dabei immer wieder, welch positiven Eindruck die Jungböcke hinterließen. Nachhaltig festspielen konnte sich allerdings keiner. Mittlerweile sind alle entweder verliehen oder zurück in der U21 von Trainer Manuel Hartmann. Eine Zukunft im Verein ist dennoch nicht ausgeschlossen.

Neun Spieler des FC befinden sich auf Länderspielreise. Somit stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Kader in den kommenden Tagen mit U21-Spielern aufgefüllt wird. Mit Kristiyan Irmiev, Jonathan Friemel, David Fürst, Nilas Yacobi, Maik Afri Akumu und Patrik Kristal waren schon sechs Nachwuchsspieler während der gesamten Vorbereitung Teil des Profikaders. In einen Spieltagskader schaffte es bisher lediglich Friemel und das auch nur, weil zu dem Zeitpunkt noch kein zweiter Linksverteidiger zur Verfügung stand. Mit der Verpflichtung von Borna Sosa rutschte aber auch er endgültig aus dem Aufgebot. Zurück im Regionalliga-Alltag sind Profi-Einsätze für die eigenen Talente aktuell scheinbar in weiter Ferne.

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Der 1. FC Köln glänzt seit Jahren mit hervorragender Jugendarbeit. Die A-Jugend erreichte in den vergangenen zwei Saisons jeweils das Finale um die Deutsche Meisterschaft, gewann dieses 2025 sogar und erreichte in der abgelaufenen Saison das Achtelfinale der UEFA Youth League. Obwohl der FC nicht alle diese Spieler halten konnte, sind doch einige immer noch für die Geißböcke im Einsatz und sollen in Zukunft ihre Chance im Herrenbereich erhalten. Den direkten Sprung in den Profikader schaffte zuletzt lediglich Stürmer Fynn Schenten, der unter Wagner allerdings keine Rolle mehr spielte und aktuell in die Niederlande zu Roda Kerkrade verliehen ist. Wie die Perspektive der anderen Spieler zurzeit aussieht, ist unklar.

Schwerer Stand für den Nachwuchs

Nachdem im Sommer zeitnahe Profi-Einsätze der Nachwuchsspieler noch möglich erschienen, ist die Perspektive wenige Wochen später bereits eine ganz andere. Der Kader von Wagner ist groß und nahezu jede Position ist mindestens doppelt besetzt. Zudem scheint der Übungsleiter der Geißböcke bevorzugt auf erfahrenere Spieler zu vertrauen. Während sein Vorgänger gelegentlich junge Spieler einfach mal reinschmiss, ist Wagner weniger experimentierfreudig. Ausnahmen sind Jahmai Simpson-Pusey, der sich unter Ex-Trainer Lukas Kwasniok bereits in die Mannschaft spielte, sowie die beiden Top-Talente Said El Mala und Mikey Moore.

Das Verhalten des Trainers wirkt teilweise widersprüchlich zu seinen Worten aus dem Sommer. Selbst als Thijs Dallinga am zweiten Spieltag ausfiel, rückte kein Spieler aus dem Nachwuchs nach, obwohl gerade in der Offensive mit Spielern wie Malek El Mala, Maik Afri Akumu und Nilas Yacobi einige spannende Kandidaten zur Verfügung stünden. Stattdessen stand der zuvor Aussortierte Imad Rondic im Aufgebot und durfte sogar ein paar Minuten Spielzeit sammeln. Ein klares Zeichen an die jungen Herausforderer, dass sie zurzeit nicht gefragt sind.

Welche Perspektive gibt es?

Trotz vermeintlich klarer Rollen könnte sich die Situation um die jungen Kicker nun wiederholen. Aufgrund der Länderspielpause fehlen Wagner neun Spieler im Training. Um dennoch intensive Einheiten in der Vorbereitung auf das Derby gegen Borussia Mönchengladbach absolvieren zu können, gilt eine erneute Berufung einiger Talente in das Profi-Training als wahrscheinlich. Nach dem bisherigen Verlauf wäre auch diese Entscheidung jedoch nur von kurzer Dauer. Unter diesen Umständen stellt sich auch die Frage nach der generellen Zukunft der Spieler beim FC. In den letzten Jahren sind mit Spielern wie Justin Diehl, Jason Ponente-Ramirez oder Justin Von der Hitz einige Talente abgewandert, da sie woanders eine bessere Perspektive gesehen haben als beim FC. Gladbach-Profi Jens Castrop betonte mehrfach, dass er in Köln nie die Chance bekommen habe, sich zu beweisen.

Daher hat sich die Strategie in den letzten Jahren am Geißbockheim ein wenig gewandelt. Die Verantwortlichen suchen früh die Gespräche und greifen immer wieder auf Leihen zurück, um den eigenen Talenten Spielzeit zu ermöglichen. Am Dienstag wurde zudem der Vertrag von Kristiyan Irmiev „langfristig“ verlängert. Er gehörte zu der Gruppe, die im Sommer mit den Profis trainierte und scheint vom aufgezeigten Weg überzeugt zu sein, obwohl er zunächst nur für die U21 eingeplant ist. Mit Spielern wie Yannick Mausehund, Jaka Potocnik und Patrik Kristal sind mehrere Spieler zurzeit verliehen und sollen anschließend gestärkt nach Köln zurückkehren. Dieses Modell könnte auch für Irmiev interessant werden. Trotzdem hilft es jedem Verein bei Vertragsverhandlungen und Verpflichtungen junger Spieler, wenn diese sehen, dass der Weg zu den Profis möglich ist.

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Ein Comeback, ein Ausfall, ein Nasenbeinbruch und ganz viel Selbstvertrauen: Die wilde Achterbahnfahrt der U21 des 1. FC Köln

Etienne Borie gab sein Comeback
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Ein Comeback, ein Ausfall, ein Nasenbeinbruch und ganz viel Selbstvertrauen: Die wilde Achterbahnfahrt der U21 des 1. FC Köln

Der Bann ist gebrochen: Die Kölner Zweite hat nach zuletzt drei Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis in der Regionalliga West feiern können. Das 4:3 gegen den VfB Hilden glich einer Achterbahnfahrt für die FC-Talente, an deren Ende der Trainer Manuel Hartmann Lob und Kritik äußerte. Bitter verlief die Premiere für einen Sommer-Neuzugang in der Schlussphase. Die wilde Achterbahnfahrt der U21 des 1. FC Köln.

Nach drei Niederlagen in Folge hat die U21 der Geißböcke wieder einen Sieg eingefahren und den Negativtrend gestoppt. Die Mannschaft von Manuel Hartmann hatte aber nicht nur Grund zur Freude.

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Für Etienne Borie wird es eine besondere Genugtuung gewesen sein. Der 20-Jährige kam gegen den Aufsteiger zu seinem dritten Joker-Einsatz nach seiner wochenlangen Verletzungspause. Und nach gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz gelang Borie das Tor zum 4:3, das letztlich der Siegtreffer für seine Mannschaft gewesen sein sollte. Gerade für das Selbstvertrauen des ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspielers dürfte dieser Moment extrem wichtig gewesen sein. Immer wieder wurde Borie, der zwischenzeitlich bereits im erweiterten Kreis des Profikaders stand, in der Vergangenheit von Verletzungen ausgebremst.

Len Wördsdörfer zieht sich Nasenbeinbruch zu

„Es hat mich für ihn gefreut“, bekannte entsprechend auch Manuel Hartmann, „er hat nach seiner langen Verletzung im letzten Heimspiel schon Impulse gebracht, wo man sieht, welche Qualität er hat. Heute macht er ein schönes Tor, hat sich aufgerieben, auch defensiv.“ Zugleich betonte der Coach aber auch: „Ich will keinen zu sehr loben, weil wir heute sehr starke Einzelleistungen hatten.“ Zu nennen wäre da beispielsweise auch Nilas Yacobi, der den zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand mit seinem Doppelpack noch vor der Pause in eine 3:2-Führung drehte.

Die Gäste aus Hilden kamen nach der Pause allerdings zum Ausgleich – ein kritischer Moment für die U21, wie Hartmann anmerkte: „Das war für die Jungs ein sehr großer Nackenschlag.“ Der Übungsleiter ärgerte sich: „Wir kommen sehr lethargisch aus der Kabine, wo ich mir nicht erklären kann, warum das so ist.“ Der Coach versuchte mit seinen Wechseln neue Impulse zu geben – und setzte mit Etienne Borie auf den richtigen Joker. Bitter verlief der Nachmittag derweil für Len Wörsdörfer, der in der 72. Minute für Marvin Ajani ins Spiel kam und damit nach wochenlanger Verletzungspause seine Pflichtspiel-Premiere im FC-Trikot feierte. „Leider hat er sich dann in seiner zweiten Aktion die Nase gebrochen“, haderte Hartmann mit dem Unglück seines Schützlings. Doppelt bitter: Das Wechselkontingent war bereits ausgeschöpft, sodass die U21 für die Schluss-Viertelstunde zu zehnt überstehen musste.

Malek El Mala kehrt bald schon wieder zurück

„Nach drei Niederlagen in Folge haben die drei Punkte heute extrem gut getan“, sagte ein erleichterter Hartmann, „die Jungs haben sich am Ende den Sieg auch erkämpft.“ Dabei musste der Coach mit Malek El Mala auf einen Stammspieler im Sturm verzichten. Der 21-Jährige habe sich gegen Rhynern eine Verletzung am Fußgelenk zugezogen, sei „aber schon wieder auf dem Weg der Besserung“ und könne in rund zwei Wochen ins komplette Mannschaftstraining zurückkehren. Einen Wermutstropfen erkannte Hartmann aber auch nach dem befreienden Sieg: „Wir müssen weiterhin an den Themen arbeiten, warum wir so leicht Gegentreffer bekommen. Wo wir einfach defensiv nicht gut stehen, nicht mutig genug rausverteidigen und uns dann immer wieder angucken, dass wir da Tore fressen und das Spiel unnötig spannend machen.“

Negativserie gestoppt: Nilas Yacobi erzielt den Doppelpack und verhilft der U21 des 1. FC Köln zum Sieg

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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Negativserie gestoppt: Nilas Yacobi erzielt den Doppelpack und verhilft der U21 des 1. FC Köln zum Sieg

Der Nachwuchs des FC kann doch noch gewinnen. Nach drei Niederlagen in Folge hat die Reserve der Geißböcke drei wichtige Zähler eingefahren. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen Hilden 4:3. Dabei waren weite Phasen der Begegnung aber recht vogelwild.

Die U21 der Geißböcke kassierte zuletzt drei Niederlagen in Serie und bewegte sich in der Tabelle nach unten. Der Negativtrend ist nicht nur gestoppt, die Kölner U21 feierte am Samstag einen wichtigen Heimsieg. Sorge bereitet unterdessen die Verletzung von Len Wörsdörfer, der mit einer Trage vom Platz musste.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann musste seine Startelf ändern. Unter anderem, weil mit Maik Afri Akumi und Gil Neves gleich zwei Spieler mit U-Nationalmannschaften unterwegs waren. Dennoch übernahmen die Kölner Spieler von Beginn an die Initiative. Sowohl Jonas Arweiler als auch Niklas Yacobi kamen zu zwei frühen Abschlüssen. Doch der erste Treffer fiel auf der anderen Seite. Nach einem Foulspiel von Keeper Mikolaj Marutzki in der Box trat Phil Zimmermann an und verwandelte sicher. Der Gegentreffer zeigte zunächst Wirkung. Die Kölner Reserve tat sich in den folgenden Minuten schwer, hinterließ mit Sockfehlern und Fehlpässen einen wackligen Eindruck in der Defensive. Allerdings spielte die Hartmann-Elf auch weiter nach vorne und belohnte sich schließlich. Kristiyan Irmiev spielte auf Luiz Labenz, der in bester Stürmer-Manier zum Ausgleich traf. Doch die Freude währte nicht lange. Nur sieben Minuten nach dem 1:1 war Etienne Feese in der Box zur Stelle und brachte den Gast wieder in Front.

Yacobi trifft doppelt

Ein weiterer Strafstoß gab dem Spiel die nächste Wende. Dieses Mal aber zeigte der Unparteiische auf den anderen Punkt. Nach einem Handspiel von Nick Sangl, verwandelte Nilas Yacobi. Und das Kölner Talent hätte den FC schon vor der Halbzeit komplett auf die Erfolgsspur bringen können. In den Folgeminuten kam der Offensivspieler zu drei guten Möglichkeiten. Den dritten Versuch verwertete er zum 3:2 (41.). Hilden kam mit Schwung aus der Kabine und brauchte auch nicht lange, das auf die Anzeige zu bringen. Armin Deljkovic blieb aus zwölf Metern eiskalt, erzielte den erneuten Ausgleich. Es ging auch weiterhin hin und her. Mit den besseren Möglichkeiten für den FC. Arweiler, Ajani und Yacobi blieben Aktivposten. Die beste Chance vergab in dieser Phase Assad Kotya-Fofana nach einem Eckball. Hartmann brachte für die Schlussphase noch einmal frische Kräfte und das zahlte wsich recht schnell aus.

So legte Harchaoui schon ab auf den eingewechselten Etienne Borie, der überlegt ins gegnerische Tor einschob (73.). Die Gäste erhöhten noch einmal den Druck, wollten den Ausgleich, doch der FC verteidigte leidenschaftlich. Der zuvor eingewechselte Len Wörsdörfer musste derweil nach einem Zusammenstoß mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Für den FC reichte es auch in Unterzahl zum erhofften Sieg. Bereits am kommenden Freitag steht das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 an.

1. FC Köln U21: Marutzki – Fürst, Kotya-Fofana (71. Stapelmann), Hoffmann, Friemel – Harchaoui, Irmiev (80. Voufack) – Ajani (71. Wörsdörfer), Yacobi, Labenz (80. Ekweribe) – Arweiler (65. Borie). Tore: 0:1 Zimmermann (7./FE), 1:1 Labenz (21.), 1:2 Feese (28.), 2:2, 3:2 Yacobi (33./HE, 40.), 3:3 Deljkovic (48.), 4:3 Borie (73.)

U21 des 1. FC Köln: Ohne zwei Junioren-Nationalspieler gegen Hilden – „Sie wollen die Situation verändern“

Mit verlängertem Vertrag zum nächsten Sieg? Kristiyan Irmiev wird wohl bei der U21 zum Einsatz kommen
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U21 des 1. FC Köln: Ohne zwei Junioren-Nationalspieler gegen Hilden – „Sie wollen die Situation verändern“

Drei Niederlagen in Serie haben die Kölner Zweite in der Regionalliga West zurückgeworfen. Doch am Samstag soll zuhause die Trendwende gelingen. Die U21 des 1. FC Köln empfängt Aufsteiger Hilden. Trainer Manuel Hartmann sieht trotz der jüngsten Rückschläge positive Entwicklungen, muss allerdings auf zwei Junioren-Nationalspieler verzichten.

Die U21 des 1. FC Köln steht vor dem nächsten wichtigen Heimspiel. Nach drei Niederlagen in Folge wollen die Geißböcke am Samstag gegen den VfB Hilden wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Allerdings steht nicht das gesamte Personal zur Verfügung.

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Dabei hatte Köln zuletzt bereits dreimal die Favoritenrolle inne. Sowohl beim Bonner SC als auch gegen Bergisch Gladbach und bei Westfalia Rhynern ging die Mannschaft jedoch als Verlierer vom Platz. Entsprechend groß ist der Wunsch nach einer Reaktion. „Drei Niederlagen in Folge sind nicht das, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Trainer Manuel Hartmann mit Blick auf die vergangenen Wochen. Gleichzeitig betonte der Coach, dass er seine Mannschaft weiterhin als gefestigt wahrnehme. Die Ergebnisse hätten nicht zu einem Verlust des Selbstvertrauens geführt: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir aus den Ergebnissen nicht die falschen Ableitungen ziehen“, erklärte Hartmann. Gerade in den vergangenen beiden Begegnungen habe er eine positive Entwicklung seiner Mannschaft gesehen.

„Diese Entwicklung bedarf aber Zeit“

Das Problem aus Sicht des Trainers: Die Kölner schaffen es bislang nicht, diese Leistungen über die komplette Spielzeit abzurufen. Gegen Rhynern habe seine Mannschaft insbesondere in der Anfangsphase mit dem Ball sehr klar agiert und gegen den Ball aggressiv gearbeitet: „Jetzt geht es darum, diese Stabilität über 90 Minuten zu zeigen und die Spiele für uns zu ziehen“, forderte Hartmann. Dabei sah der Trainer vor allem in den entscheidenden Situationen noch Luft nach oben. Sowohl im Abschluss als auch in der Defensive müsse seine Mannschaft konsequenter werden. Es seien häufig nur kleine Details, die den Unterschied ausmachen würden.

„Wir müssen verstehen, warum wir in den entscheidenden Momenten vor dem gegnerischen Tor als auch in der Verteidigung unseres eigenen Tores nicht konsequent genug sind“, sagte Hartmann. Dass diese Entwicklung nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein wird, sei dem Trainer bewusst. Hartmann sprach deshalb bewusst von individuellen Entwicklungsschritten. Die Spieler müssten lernen, ihr vorhandenes Talent auch in spielentscheidende Aktionen umzusetzen: „Diese Entwicklung bedarf aber Zeit, die wir unseren jungen Talenten geben möchten“, erklärte der Coach.

„Wir erwarten ein intensives Spiel“

Gleichzeitig sei Hartmann davon überzeugt, dass seine Mannschaft die richtige Einstellung mitbringe: „Ich sehe, wie die Jungs trainieren, wie sie miteinander umgehen und wie sehr sie diese Situation verändern wollen.“ Nun müsse es darum gehen, diese Einstellung auch am Spieltag umzusetzen: „Es geht Woche für Woche darum, aus dem Talent spielentscheidende Qualität am Spieltag zu machen.“ Mit dem VfB Hilden wartet allerdings ein Gegner, den die Kölner keinesfalls unterschätzen dürfen. Der Aufsteiger kommt mit der Empfehlung einer Mannschaft, die dem FC das Leben schwer machen kann: „Hilden ist eine Mannschaft, die uns sicherlich fordern wird“, sagte der Trainer, „wir erwarten ein intensives Spiel, in dem es viele Zweikämpfe und Umschaltsituationen geben kann.“

Personell muss die U21 gegen Hilden auf zwei wichtige Spieler verzichten. Gil Neves ist mit der U19-Nationalmannschaft Portugals unterwegs, Maik Akumu wurde für die deutsche U19-Auswahl nominiert. „Die zwei Nationalmannschaftsabstellungen machen uns sehr stolz“, betonte Hartmann. Sportlich sind die Ausfälle dennoch spürbar. Gerade Neves hat sich im zentralen Mittelfeld zu einer wichtigen Option entwickelt. Akumu bringt wiederum Tempo und Dynamik für die Offensive mit und ist damit auch als Einwechselspieler eine wertvolle Alternative. Für die Kölner geht es gegen Hilden nicht nur darum, die Negativserie zu beenden. Mit einem Erfolg könnte die U21 auch den Abstand zur Abstiegszone wahren beziehungsweise weiter vergrößern.

„An der Einstellung lag es nicht“: U21-Trainer Manuel Hartmann stellte sich nach dritter Pleite in Folge vor seine Mannschaft

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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„An der Einstellung lag es nicht“: U21-Trainer Manuel Hartmann stellte sich nach dritter Pleite in Folge vor seine Mannschaft

Die U21 des 1. FC Köln rutscht nach der dritten Niederlage in Folge immer näher Richtung Tabellenkeller der Regionalliga West. Der Trainer Manuel Hartmann fand jedoch nach dem Duell in Rhynern, anders als in den vorherigen Wochen, versöhnliche Töne für seine Mannschaft. Die Stimmen zum U21-Duell des 1. FC Köln gegen Rhynern.

Am kommenden Wochenende hat die Reserve der Geißböcke die Chance, Wiedergutmachung zu betreiben. Dann geht es mit Hilden gegen den nächsten Aufsteiger.

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Vor der Saison hatte so mancher Beobachter die U21 des 1. FC Köln durchaus auf dem Zettel, wenn es um den erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter ging. Aus diesem Rennen hat sich die FC-Reserve aber schon im September verabschiedet, dümpelt nach der dritten Niederlage in Folge im Niemandsland der Tabelle auf dem elften Platz. Die Young Goats müssen den Blick fortan sogar mehr nach hinten richten, der Abstand zur Abstiegszone beträgt nur noch drei Punkte.

“Wir sind heute sehr gut in die Partie gekommen“

Trotz dieser Tendenz und der erneuten Niederlage seiner Mannschaft beim Aufsteiger Westfalia Rhynern fand der Trainer Manuel Hartmann, anders als in den Wochen zuvor, versöhnliche Töne für den Auftritt seiner Mannschaft. „Wir sind heute sehr gut in die Partie gekommen. Mit Ball ist der Matchplan aufgegangen und wir haben es immer wieder geschafft, durch Tiefenläufe gefährlich zu werden“, konstatierte der Coach und ergänzte: „Auch gegen den Ball waren die Jungs heute sehr aggressiv und haben im ersten Durchgang so gut wie nichts zugelassen. Leider konnten wir aus unserer Druckphase kein Tor erzielen und haben dann das 0:1 bekommen. Wir kommen dann druckvoll aus der Kabine und gleichen aus.“

Der Aufsteiger zog danach jedoch auf 3:1 davon. Doch „auch nach den zwei weiteren Gegentoren haben die Jungs weiter nach vorne gespielt und haben bis zum Ende alles versucht“, äußerte Hartmann und hob hervor: „Am Ende fehlt uns heute auch etwas Glück, an der Einstellung lag es nicht.“ Denn „von der Intensität und dem Willen hat die Mannschaft eine gute Reaktion gezeigt“. Die U21 sei eine „sehr junge, talentierte Mannschaft auf dem Platz, der aber in den entscheidenden Momenten noch die Erfahrung fehlt, solche Spiele für uns zu ziehen.“

Ein Sieg ist Pflicht

Das ist jedoch durchaus bemerkenswert, handelte es sich bei dem Gegner immerhin nicht um eine alteingesessene Regionalliga-Mannschaft, sondern um einen Aufsteiger, der sein neuntes Regionalliga-Spiel absolvierte. Bei der U21 wiederum stehen Spieler auf dem Platz, die selbst größtenteils die Ambition haben, den Sprung entweder in den Bundesliga-Kader des FC zu schaffen oder alternativ zumindest perspektivisch in der zweiten oder dritten Liga unterzukommen. Vor diesem Hintergrund ist die Ausbeute aus null Punkten gegen keineswegs übermächtige Mannschaften wie Bonn, Bergisch Gladbach und nun Rhynern unbefriedigend und muss die Sinne für die kommenden Wochen schärfen. Schon am Samstag wartet mit Hilden der nächste Aufsteiger auf die Kölner. Ein Sieg ist nach den letzten Wochen Pflicht für die U21, um keinen stürmischen Herbst zu erleben.

U21 des 1. FC Köln kassiert bei der SV Westfalia Rhynern die dritte Pleite in Folge

Nilas Yacobi von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln kassiert bei der SV Westfalia Rhynern die dritte Pleite in Folge

Die U21 des 1. FC Köln hat in der Regionalliga West die dritte Niederlage in Folge kassiert. Die Partie beim Aufsteiger SV Westfalia Rhynern endete mit einer 2:3-(0:1)-Pleite.

Das Team von Trainer Manuel Hartmann ist damit in einer veritablen Krise angekommen und muss ab jetzt den Blick sogar nach hinten werfen.

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Kölns Trainer Manuel Hartmann änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:2 gegen Bergisch Gladbach auf drei Positionen. Assad Kotya-Fofana feierte sein Debüt in der Regionalliga West. Zudem kehrten Gil Neves und Luiz Labenz in die Anfangsformation zurück. Reigan Heskey stand dafür erwartungsgemäß nicht im Aufgebot, ebenso der in der Vorwoche unglücklich agierende Luc Dabrowski. Ilias Elyazidi rutschte auf die Bank.

Glückloser El Mala

Malek El Mala verpasste die Kölner Führung, als er allein auf den Westfalia-Schlussmann zulief (19.). Lennart Koerdt traf stattdessen per Schuss aus 16 Metern zum 1:0 für die Gastgeber (26.). Malek El Mala blieb danach in der FC-Offensive auffällig, aber glücklos. In der zweiten Hälfte gab es früh einen Elfmeter für die FC-Reserve: Rhynerns Kapitän Michael Wiese erwischte einen Schuss von Nilas Yacobi mit der Hand. Yacobi trat selbst an und verwandelte zum 1:1 (48.).

Die Kölner Freude währte nur kurz. Lars Warschewski versenkte eine Flanke von der linken FC-Abwehrseite per Direktabnahme zum 2:1 für Rhynern (52.). Und Westfalia erhöhte nach einer Ecke durch Koerdt sogar auf 3:1 (65.). Immerhin: Die U21 kam ebenfalls nach einem ruhenden Ball zum Anschlusstreffer. Der eingewechselte Jonas Arweiler war zur Stelle, nachdem der Torwart Christopher Balkenhoff den Ball unterlaufen hatte (70.). Wie schon in der Vorwoche gegen Bergisch Gladbach stürmten die Kölner in der Schlussphase abermals wütend an, um zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Doch wie schon am vergangenen Wochenende waren die Bemühungen vergebens. 

Abstiegszone nur noch drei Zähler entfernt

Für die FC-Talente war es schon die vierte Niederlage im neunten Spiel. Das warf das Team in der Tabelle auf den elften Platz zurück, die Abstiegszone ist nur noch drei Zähler entfernt. In den kommenden Wochen muss der Blick daher nach unten gehen. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den VfB Hilden weiter.

1. FC Köln U21: James – Fürst, Kotya-Fofana (60. Stapelmann), Hoffmann, Friemel – Neves (73. Elyazidi), Irmiev – Akumu (66. Ajani), Yacobi (66. Arweiler), Labenz – M. El Mala (60. Borie). Tore: 1:0 Koerdt (26.), 1:1 Yacobi (48., Handelfmeter), 2:1 Warschewski (52.), 3:1 Koerdt (65.), 3:2 Arweiler (70.). Zuschauer: 835.

U21 des 1. FC Köln reist nach zwei Pleiten zum SV Westfalia Rhynern: Manuel Hartmann fordert Führungsqualitäten und Verantwortungsbewusstsein

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln reist nach zwei Pleiten zum SV Westfalia Rhynern: Manuel Hartmann fordert Führungsqualitäten und Verantwortungsbewusstsein

Zwei Niederlagen in Folge – die Reserve des FC hat ihre zwischenzeitlich gute Ausgangslage vorerst verspielt. Etwaige Rechnereien in der Tabelle verbieten sich vorerst. Am Samstag (14 Uhr) steht für die U21 des 1. FC Köln das Auswärtsspiel beim SV Westfalia Rhynern an.

Trainer Manuel Hartmann forderte im Vorfeld von seinen Spielern mehr Führung, Widerstandsfähigkeit und Verantwortung.

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Die Tabelle interessiert Manuel Hartmann in diesen Tagen nicht. Das verriet der Coach nach der 1:2-Niederlage am vergangenen Sonntag im Gespräch mit unserer Redaktion. Die zweite Niederlage in Folge hat sein Team zurückgeworfen – nicht nur in der Tabelle, sondern insbesondere in der Entwicklung. Am Samstag (14 Uhr) beim SV Westfalia Rhynern soll die U21 endlich wieder eine andere Seite zeigen. „Zwei Niederlagen in Folge tun weh“, sagte Hartmann. Sie dürften aber nicht dazu führen, „dass wir uns selbst bemitleiden oder die Verantwortung bei anderen suchen“. Die Aufarbeitung sei deshalb „ehrlich und sachlich“ gewesen. Entscheidend ist für den Trainer, was daraus folgt: „Die Antwort darauf können wir nur gemeinsam auf dem Platz geben.“

“Wir wollen nicht nur darüber sprechen“

Hartmann sei dabei optimistisch, dass dies am Samstag gelingen werde. Er kenne die tägliche Arbeit und das Potenzial seiner Mannschaft. Entwicklung funktioniere allerdings „nicht auf Knopfdruck“. Am Samstag müsse deshalb sichtbar werden, woran in den vergangenen Tagen gearbeitet wurde. „Wir wollen nicht nur darüber sprechen, was besser werden muss, sondern es im Spiel zeigen.“ Die Themen Führung und Verantwortungsbereitschaft stehen beim Coach ganz weit oben: Nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach hatte Hartmann bereits die fehlende Kommunikation und Präsenz auf dem Platz kritisiert. Gerade im Austausch mit den erfahrenen Spielern sei anschließend „offen und wertschätzend“ gesprochen worden.

Der Trainer wolle die Führung aber nicht allein an den Ü-Spielern festmachen: „Für mich ist Führung eine Verantwortung, die jeder in unserer Mannschaft übernehmen muss – unabhängig von Alter, Erfahrung oder Rolle.“ Es gehe nicht darum, ständig die lauteste Stimme zu sein. Entscheidend sei vielmehr, „durch das eigene Verhalten Orientierung zu geben, füreinander einzustehen und gemeinsam Lösungen zu finden“. Einer, der diese Qualitäten mitbringt und in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt hat, ist Marvin Ajani. Der 32-Jährige sei deshalb „grundsätzlich eine wichtige Option“. Ob Ajani in Rhynern wieder in der Startelf zurückkehren werde, entscheide sich aber erst nach der Trainingswoche.

Gil Neves wieder dabei

Gil Neves steht nach seiner abgesessenen Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Weitere Unterstützung aus dem Profi-Bereich erscheint angesichts der mehrstündigen Busfahrt nach Rhynern aber unwahrscheinlich. Hartmann rechne derweil in Rhynern mit einem Gegner, „der versuchen wird, uns Mann gegen Mann über den Platz zu jagen“. Die FC-Talente müssen sich auf ein körperlich intensives Spiel einstellen – und gleichzeitig den eigenen Fußball durchsetzen: „Wir wollen unser Spiel aktiv gestalten und gleichzeitig bereit sein, die Bedingungen des Spiels anzunehmen.“

Für die U21 geht es am Samstag um mehr als die Rückkehr auf die Siegerstraße. Nach zwei Rückschlägen soll endlich wieder das zu sehen sein, was Hartmann von seiner Mannschaft erwartet: Fußball mit Überzeugung – und Spieler, die Verantwortung übernehmen, wenn es schwierig wird.

Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

Manuel Hartmann von der U21 des 1. FC Köln
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Nach nächster Pleite der U21 des 1. FC Köln – Manuel Hartmann fordert: „Wir müssen endlich eine Entwicklung zeigen“

Die U21 des 1. FC Köln hat erneut eine Führung aus der Hand gegeben und auch das Spiel gegen Bergisch Gladbach mit 1:2 verloren. Trainer Manuel Hartmann kritisierte vor allem den fehlenden Widerstand, forderte mehr Verantwortung von seinen Spielern und nahm dabei insbesondere die Routiniers in die Verantwortung. Das sagt Manuel Hartmann zur Niederlage der U21 des 1. FC Köln.

Mit den ersten 45 Minuten zeigte sich Trainer Manuel Hartmann noch zufrieden. Für den Rest der Spielzeit findet der Coach allerdings kritische Wort nach der Niederlage gegen Bergisch Gladbach.

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Der Nachmittag fühlte sich wie eine Kopie des Bonner Spiels an, das die U21 ebenfalls nach einer Führung noch komplett aus den Händen gab. „Ich war mit der ersten Halbzeit zufrieden. Du hast das Spiel komplett im Griff, du hast Chancen, machst das 1:0, es läuft wieder alles nach Plan“, lobte Hartmann die ersten 45 Minuten. Nach der Pause habe seine Mannschaft das Spiel zunehmend aus der Hand gegeben: „Dann weißt du nicht, was los ist.“ Besonders ärgerte sich der Trainer, dass seine Spieler nach dem ersten Rückschlag nicht die richtige Reaktion zeigten – und gerade die angedachten Leader ihre Rolle nicht ausfüllten: „Da vermisse ich einfach Führung auf dem Platz“, haderte Hartmann und nahm dabei ausdrücklich auch seine Routiniers in die Pflicht. In solchen Situationen müsse die Kommunikation übernommen werden. Genau das habe ihm aber erneut gefehlt. „Wir haben zu viele Spieler, die gerade in den schwierigeren Zeiten dann sich verstecken und dann den Ball nicht mehr wollen.“

“Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter“

Auch deshalb wolle Hartmann derzeit keinen Blick auf die Tabelle werfen. Die U21 hatte immerhin die nächste Gelegenheit verpasst, näher an den Spitzenreiter Gütersloh heranzurücken. Für den Coach gehe es zunächst um andere Dinge. „Mein Job ist, dass wir erstmal unsere Grundtugenden und diese Dinge, die dich erfolgreich machen, an den Tag legen.“ Dazu gehöre für ihn eine „Championship-Mentality“: „Wenn du einen Nackenschlag kriegst, stehst du auf und machst weiter.“ Erlebt habe er aber wiederholt das Gegenteil: „Dann siehst du wieder, wie die Schultern runtergehen, der Kopf runtergeht. Und das geht so nicht. Da müssen wir jetzt endlich mal eine Entwicklung zeigen, weil es sonst in der Liga immer schwierig ist.“

Stattdessen kassiere seine Mannschaft derzeit häufig den nächsten Rückschlag, weil sie sich nicht ausreichend dagegen auflehne. „Und deswegen gucke ich nicht auf die Tabelle. Ich habe genug so damit zu tun jetzt.“ Die Konsequenz: Nach der erneuten Niederlage gebe es für ihn fortan keine gesetzten Spieler mehr: „Da ist der Konkurrenzkampf offen. Egal ob jung oder alt, jeder muss sich da an die eigene Nase fassen. Von der Nummer eins bis zum letzten Kaderplatz muss jeder sich beweisen. Und beweisen tut man sich am Wochenende auf dem Platz.“

Die nächste Chance gibt es dafür am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Rhynern.