
Zwei Einsen, eine Zwei – so bewerten wir den 1. FC Köln gegen Hamburg
Das Ergebnis fiel am Ende vielleicht ein wenig hoch aus, denn die beiden Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Und doch ging der Erfolg der Kölner am Ende absolut in Ordnung. Die Einzelkritik zur Partie des 1. FC Köln gegen Hamburg.
Am Ende waren es gleich mehrere Schiedsrichter-Entscheidungen, die die Partie in Kölner Richtung lenkten. Der FC spielte über Phasen stark, ließ aber den HSV unnötig ins Spiel kommen. Dennoch fallen die Noten insgesamt positiv aus. Die Einzelkritik zur Partie des 1. FC Köln gegen Hamburg.

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Insgesamt solide Defensive

Marvin Schwäbe
Nach einer guten halben Stunde erstmals ernsthaft von Dompé geprüft. Schwäbe tauchte rechtzeitig ab. Bei sämtlichen Gegentoren, also auch den nicht gegebenen, machtlos. Machte mit einem Abwurf das Spiel schnell und leitete so das 3:1 ein.

Kristoffer Lund
Von Beginn an auf seiner Seite viel unterwegs. Rettete bereits früh mit einer Grätsche in der eigenen Box. Sein Abschluss aus 20 Metern war aber harmlos. Kann an seinem Stellungsspiel sicherlich noch arbeiten.

Joel Schmied
War auf der rechten Seite gegen das Tempo der Rothosen nicht immer auf der Höhe. Gewann im Schnitt nur einen von vier Zweikämpfen. Musste zur Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden.

Eric Martel
Begann wieder in der Innenverteidigung. Das dürfte bis zum Winter durch die Verletzung von Timo Hübers wohl Standard werden. War in den Zweikämpfen gewohnt robust, gewann aber nur 50 Prozent seiner Zweikämpfe. Überließ in der Schlussphase dann Dominique Heintz die Position im Zentrum.

Cenk Özkacar
Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn ein Innenverteidiger nicht besonders auffällt. Zumindest, was das Negative angeht. Seine beeindruckende Grätsche wurde zu recht von den Fans gefeiert. Erreichte die höchste Passquote der Geißböcke (98 Prozent).

Jakub Kaminski
Lief überraschend als rechter Schienenspieler auf. Kann er. Dass er aber offensiv effektiver ist, zeigte er in der Schlussphase, als er wieder eine Kette weiter vorne und in doppelter Überzahl agierte. Beeindruckend sein Sprint in der 85. Minute. Mit Assist und Tor krönte er seine starke Leistung. Hatte allerdings auch am Gegentreffer seinen Anteil.
Offensive überzeugt

Denis Huseinbasic
Viele Ballkontakte, gewohnt stark im Passspiel (96 Prozent). Lief am meisten von allen Kölnern (12,9 Km). Auf der anderen Seite aber erstaunlich wenig Auffälligkeiten. Bei seinen technischen Möglichkeiten ist durchaus mehr drin.

Isak Johannesson
Versuchte es mit einem Freistoß direkt, der war aber deutlich zu hoch. Traf auch in weiteren Situationen nicht immer die beste Entscheidung. Bei den Pässen aber einmal mehr eine Bank.

Florian Kainz
Stand überraschend erstmals in dieser Spielzeit von Beginn an auf dem Platz. Fügte sich mit einem guten ersten Abschluss aus 18 Metern ein. War auch auf den Flügeln unterwegs und avancierte immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt. Belohnte seine gute Leistung mit einem starken Freistoßtreffer. Viele Ballbesitze, gute Zweikampf- und Passquote.

Ragnar Ache
Holte clever den ersten Freistoß raus, den Johannesson aus 18 Metern übers Tor schlenzte. War nach dem gescheiterten Kainz/Maina-Versuch zur richtigen Zeit am richtigen Ort und schob zur Kölner Führung ein. Auch sonst als Sturmtank immer anspielbar. Hatte einen weiteren Treffer auf der Stirn.

Linton Maina
Hatte die Kölner Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Vuskovic, der Ache den Ball zur Führung auflegte. Probierte es anschließend vergeblich mit Schlenzern aus 20 Metern sowie aus der Box. Holte clever den Freistoß zum 2:0 raus.

Sebastian Sebulonsen
Kam für Schmied zur Halbzeit in die Innenverteidigung. Fügte sich mit einem starken Ballgewinn ein, aus dem Maina den Freistoß zum 2:0 generierte. Verschätzte sich gleich mehrfach und bekam Dompé ebenfalls nicht in den Griff.
In die Wertung fließen nur Spieler ein, die in der regulären Spielzeit 30 Minuten gespielt haben.