Der 1. FC Köln hat den zweiten Sieg der Saison eingefahren und gleichzeitig das wichtige Derby gewonnen. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sich die Geißböcke die drei Punkte gegen Borussia Mönchengladbach verdient. Doch der verdiente Erfolg darf nicht über die Schwächen hinwegtäuschen. Denn nicht alle Spieler konnten überzeugen.
Der FC bleibt auch im dritten Heimspiel dieser Saison ungeschlagen. Gegen die Borussia aus Mönchengladbach fuhren die Kölner die Punkte fünf bis sieben ein. Der Sieg war verdient, aber deswegen nicht überragend. So bewerten wir die Spieler des 1. FC Köln im Derby.
Borna Sosa im Zweikampf (Foto: Lars Baron/GettyImages)
Gewohnt sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. War beim Ausgleich durch Joe Scally machtlos. Hielt am Ende gegen Lukas Ullrich und Hugo Bollin zweimal den Sieg seiner Mannschaft mit guten Paraden fest.
3-
Borna Sosa
Feierte sein Startelfdebüt für den FC. Hatte in der ersten Halbzeit viel Arbeit, zeigte jedoch seine Qualität. Brachte den Freistoß vor dem 1:1 in die Mitte. In der zweiten Hälfte eher unauffällig
4
Luka Lochoshvili
Lieferte sich einige intensive Duelle mit Lidberg. Zeigte sich sowohl am Boden als auch in der Luft zweikampfstark. Traute sich auch im Aufbauspiel ein paar mutige Bälle nach vorn. Was aber nicht immer glücklich dabei.
Schwierigkeiten in der Defensive
3-
Jahmai Simpson-Pusey
Verlängerte die Hereingabe von Ullrich vor dem Tor von Scally unabsichtlich mit dem Kopf. Ansonsten zeigte der Engländer eine ordentliche Leistung und blieb ohne Fehler. Kam auf den besten Zweikampfwert aller Geißböcke.
4+
Sebastian Sebulonsen
Zeigte im Aufbauspiel erstaunliche Schwierigkeiten. War aber dennoch immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Gewann weniger als die Hälfte seiner Zweikämpfe.
2-
Isak Johannesson
Leitete mit einem echten Traumtor den FC-Sieg ein. Zeigte sich sehr bemüht und forderte immer wieder den Ball. Versuchte, das Spiel der Kölner nach vorn schnell zu machen.
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Linton Maina
Ø –
Mikey Moore
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Sebastian Sebulonsen
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Imad Rondic
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
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Die Verletzung von Ellyes Skhiri drückt auf die Stimmung
3-
Ellyes Skhiri
Lief zu Beginn der Partie viele Räume im Mittelfeld zu. Ließ sich beim Gladbacher Ballbesitz immer wieder in die Abwehr fallen. Ließ Scally beim Ausgleich zu viel Platz. Musste kurz vor der Pause nach einem Duell mit Neuhaus verletzt ausgewechselt werden.
2-
Said El Mala
Hatte in der ersten Hälfte zwei gute Abschlüsse. Muss kurz nach dem Seitenwechsel das 2:1 machen oder auf den freien Marius Bülter legen. Avancierte mit seinem sehenswerten Treffer zum Matchwinner und Kölner-Derbyhelden.
2-
Mikey Moore
Zeigte seine Qualitäten am Ball. Versuchte immer wieder, das Spiel des FC nach vorn anzukurbeln. Blieb ohne nennenswerten Abschluss. Setzte allerdings seine Mitspieler immer wieder gut in Szene.
3+
Linton Maina
Machte über seine Seite ordentlich Betrieb. Suchte immer wieder das direkte Duell mit dem Gegner. Blieb ein paar Mal hängen, setzte aber sofort nach. Half seinen Kollegen auch defensiv.
4
Marius Bülter
Hatte gegen Diks einen schweren Stand. Zeigte sich engagiert, blieb in den meisten Aktionen jedoch glücklos. Holte den Freistoß vor dem 1:0 heraus. Betrieb mit seinen Kollegen viel Laufarbeit in der Spitze.
2
Tom Krauß
Kam zur zweiten Halbzeit für Skhiri in die Partie. Zeigte sich wie gewohnt sehr laufstark und aggressiv in den Zweikämpfen. Blockte vor dem Tor von El Mala Gladbachs Hashioka und ermöglichte so den Treffer seines Kollegen. Klärte einen Abschluss der Borussia per Kopf vo
Wenig Impact in der Offensive
–
Joel Schmied
Wurde von Wagner gebracht, um das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Klärte bei einem Gladbacher-Angriff über Ullrich per Grätsche klasse zum Einwurf und verhinderte dadurch eine gefährliche Flanke.
–
Jan Thielmann
Brachte noch einmal neuen Wind in die Kölner-Offensive. Seine abgefälschte Flanke zwang Nicolas zur Parade. Arbeitete sehr bemüht gegen den Ball und zog clever taktische Fouls.
–
Imad Rondic
Übernahm für die letzten zehn Minuten die Position in der Spitze. Wurde ein paar Mal mit langen Bällen gesucht. War dabei jedoch meist allein und hatte drei Gegenspieler gegen sich.
–
Luca Waldschmidt
Kam in der Nachspielzeit für Maina. Hätte bei einem Konter für die Entscheidung sorgen können. Setzte den Ball jedoch knapp neben den rechten Pfosten.
Mit großen Ambitionen ist der FC nach Hamburg gereist, ohne Zähler kehren die Geißböcke wieder zurück. Zwar war nicht alles schlecht, aber eben auch viel nicht gut. Und das zeigt sich in den Noten des 1. FC Köln: So bewerten wir den FC beim HSV.
Nach dem Sieg zum Bundesligaauftakt gegen die TSG Hoffenheim warten die Kölner weiterhin auf den zweiten Liga-Erfolg. Der HSV machte es den Kölnern mit seiner Defensivarbeit nicht leicht.
Thijs Dallinga konnte gegen den HSV nicht überzeugen
War beim 0:1 erstaunlich unauffällig. Schoss in Halbzeit zwei einfach mal Simpson-Pusey an, immerhin folgenlos. Rettete stark gegen Poulsen im Eins-gegen-eins und war auch an einem Distanzschuss von Vieira zur Stelle.
3
Gideon Mensah
Wieder einmal der beste einer schwachen Abwehr. Die linke Seite war dicht. Gewann starke 80% der Zweikämpfe. Hatte aber Glück, dass er bei seiner Attacke gegen Vieira auch den Ball traf.
5+
Luka Lochoshvili
Kam per Kopf zum ersten Abschluss, verfehlte knapp. Fühlte sich für Capaldo beim 0:1 nicht verantwortlich. Hatte Poulsen beim 0:2 im Zentrum nicht im Blick. Immerhin die meisten Ballkontakte und eine starke Passquote. Die zeigte sich aber nicht im Spiel nach vorne.
Schwierigkeiten in der Defensive
5+
Jahmai Simpson-Pusey
Rettete kurz vor der Halbzeit mit einer Grätsche in letzter Sekunde. Fühlte sich für Capaldo beim 0:1 nicht verantwortlich. Konnte Grønbæk beim 0:2 nicht folgen. Ließ sich von Poulsen einige Male die Grenzen aufzeigen. Nicht der beste Tag des jungen engländers
4-
Alessio Castro-Montes
Bekam die rechte Seite nicht so richtig in den Griff und fand in der Offensive nicht statt. Immerhin zwei richtig starke Grätschen. Wieder muskuläre Probleme. Ging angeschlagen vom Platz.
4+
Tom Krauß
Überzeugte mit einem starken Zweikampfwert (70%), brachte dafür aber wenig für die Offensive.
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Linton Maina
Ø –
Mikey Moore
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Sebastian Sebulonsen
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Paul Okon-Engstler
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Skhiri-Vorlage und vergebene Chancen
3+
Ellyes Skhiri
Gibt der Mannschaft im Zentrum viel Substanz, suchte viele Zweikämpfe, aber nicht immer mit positiven Ende. Krönte eine ordentliche Leistung mit einer perfekten Flanke auf Ache.
3+
Said El Mala
Suchte immer wieder das Eins-gegen-eins und wenn er mal durchkam, auch den Abschluss. Hatte aber bei diesem wenig Glück. Gab mit Abstand die meisten Versuche ab, strahlte aber recht wenig Gefahr damit aus (7 Torschüsse, xGoals 0,2).
2-
Mikey Moore
Ist technisch eine Augenweide, sorgt mit dieser Technik auch für Torgefahr – auch bei den Mitspielern. Hätte ehrlicherweise aber auch eine seiner Chancen nutzen müssen. Dennoch ein weiterer guter Auftritt.
3+
Linton Maina
Auch gegen den HSV wieder ein Aktivposten der Geißböcke. Gerade in der ersten Halbzeit mit vielen Vorstößen. Tauchte nach dem Wechsel aber zunehmend ab.
5+
Thijs Dallinga
Stand kurz vor der Halbzeit komplett blank und brachte den Ball nicht im Kasten unter. Den muss ein Stürmer machen. Fühlte sich für Capaldo beim 0:1 nicht verantwortlich, obwohl der neben ihm stand. Trat sonst kaum in Erscheinung und ging in der 64. raus.
2-
Ragnar Ache
Kam für Dallinga. Sein Abfälscher nach El-Mala-Versuch rollte knapp am Tor vorbei. Nutze im Gegensatz zu seinem Vorgänger seine Kopfballchancen perfekt.
Wenig Impact in der Offensive
–
Borna Sosa
Feierte nach einer guten Stunde sein Bundesliga-Debüt. Brachte auch einige seiner erhofften Flanken, die fanden aber die Mitspieler nicht. Könnte in Zukunft ein Faktor werden.
–
Isak Johannesson
Musste für den angeschlagenen Alessio Castro-Montes ran. Suchte direkt den Weg in die Offensive und ab und auch doppelt den Abschluss. War aber nicht mehr so wirklich im Spiel drin.
–
Luca Waldschmidt
Sollte die Schlussphase noch einmal beleben. Tat das allerdings eher nicht. War kein Faktor mehr.
–
Marius Bülter
Auch Marius Bülter sollte noch einmal ins Spiel eingreifen. Hätten dem FC fast einen Elfmeter herausgeholt. Das wurde kein Thema mehr, weil die Kölner ohnehin anschließend trafen.
Der FC hatte sich viel für die Begegnung gegen Bremen vorgenommen, am Ende wurde es ein Zähler. Das Remis ging insgesamt sicher in Ordnung und doch wird sich das Unentschieden wie eine Niederlage anfühlen. Denn gerade in den ersten 45 Minuten war Köln die deutlich bessere Mannschaft. Doch die zweite Halbzeit riss viel ein. So bewerten wir den 1. FC Köln gegen Bremen.
Nach dem Sieg zum Bundesligaauftakt gegen die TSG Hoffenheim warten die Kölner nun weiterhin auf den zweiten Liga-Erfolg. Werder Bremen erwies sich dabei als herausfordernder Konkurrent. 45 ordentliche Minuten reichten am Ende nicht zu drei Punkten.
Die Werder-Offensive forderte den Kölner Schlussmann in der ersten Halbzeit kaum. In den zweiten 45 Minuten dann war er bei Füllkrugs Ausgleich ohne Chance. Auffällige Schwächen zeigte der Keeper in der Spieleröffnung.
2
Gideon Mensah
Souveräner und bereichernder Auftritt des Linksverteidigers. Schaltete sich fortlaufend ins Kölner Angriffspiel ein, agierte dazu auch gegen den Ball konsequent und aggressiv.
3-
Luka Lochoshvili
Bekam durch die kaum vorhandenen Offensivbemühungen der Gäste in der ersten Halbzeit wenig Chancen sich auszuzeichnen. Durch sein Stellungsspiel bei der Ecke am Anschlusstreffer durch Füllkrug nicht unbeteiligt.
Linton Maina mit frühem Führungstreffer
3
Jahmai Simpson-Pusey
Der FC-Akteur mit den meisten erfolgreichen Zweikämpfen. Beim Anschlusstreffer der Gäste im Fokus, klärte das Spielgerät unglücklich direkt in die Füße von Goalgetter Füllkrug.
3-
Alessio Castro-Montes
Die wenigen Angriffe der Gäste rollten hauptsächlich über seine Seite. Der Brasilianer Arthur bescherte Castro-Montes einen bewegten Arbeitstag. Im Spiel nach Vorn ohne nennenswerte Szene.
2-
Linton Maina
Bewahrte bei seinem Tor zum 1:0 die Ruhe vor dem Kasten der Werderaner und vollendete mit einem wuchtigen Treffer ins untere linke Eck. Allgemein sehr präsent in der Partie, mit viel Energie auch im Spiel gegen den Ball und in der Arbeit nach hinten.
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Linton Maina
Ø –
Mikey Moore
Ø –
Marius Bülter
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Sebastian Sebulonsen
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Paul Okon-Engstler
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Skhiri-Vorlage und Moore-Dämpfer
3
Mikey Moore
Belebte die FC-Offensive in Teilen der ersten 45 Minuten ersichtlich. Verschwand im Spielverlauf zunehmend aus dem Sichtfeld. Scheiterte mit einem schönen Distanzschuss an Werder-Keeper Hein. FC-Spieler mit den meisten Torabschlüssen.
3
Ellyes Skhiri
Mit Ruhe, Zweikampfstärke und Erfahrung ein echter Fit neben Tom Krauß auf der Doppelsechs. Legte Mainas Treffer zum 1:0 auf und sammelte damit seine erste Torbeteiligung in dieser Saison.
3-
Marius Bülter
Kam für Thielmann in die Startelf. Probierte viel, ohne jedoch wirklich dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Tauchte in der zweiten Halbzeit fast vollständig ab. Versuchte es spät in der Partie nochmal mit einem Distanzschuss – ohne Erfolg.
Dallinga verpasst Elfmeter-Chance
4
Tom Krauß
Erfolgreich am Tor von Maina beteiligt. Agierte in besagter Szene hellwach und verteidigte mutig nach vorne. Insbesondere in den zweiten 45 Minuten mit Problemen im Spielaufbau gegen erstarkte Gäste.
4
Thijs Dallinga
Verpasste die Gelegenheit, die Geißböcke schon sehr früh in der Begegnung per Elfmeter in Führung zu bringen. Scheiterte dabei allerdings nicht an der Qualität seines Strafstoßes, sondern am Werderaner Keeper Hein. In der Folge dann weitestgehend blass.
3-
Isak Johannesson
Reanimierte die Offensivbemühungen der Kölner durch seine spielerischen Fähigkeiten unmittelbar nach seiner Einwechslung. Der positive Effekt des Isländers stellte sich dann aber zügig ein.
FC-Joker stechen nicht
3-
Ragnar Ache
Kam mitte der zweiten Hälfte für Dallinga ins Spiel. Trat erst in der Schlussphase wirklich in Erscheinung mit einem knappen Versuch ins Seitennetz nach schöner Vorarbeit durch El Mala.
–
Sebastian Sebulonsen
Ersetzte nach 60 Minuten Castro-Montes auf Rechtsaußen. Der Norweger verlieb ohne echten Effekt auf das Spiel der Kölner, legte seine Rolle deutlich defensiver aus als der ausgewechselte Castro-Montes.
–
Paul Okon-Engstler
Der Australier bekam nur wenige Minuten in der Schlussphase. Fing sich gleich eine Gelbe Karte nach Foul an Bremens Mitchell Weiser.
Comeback für El Mala nicht von Erfolg gekrönt
3-
Said El Mala
Feierte sein Comeback nach kurzer Krankheitspause. Wagner brachte seinen Schützling für die letzten 15 Minuten. Der Stürmer gab sich Mühe aus der Partie doch noch einen Sieg mitzunehmen. Der Joker-Effekt hielt sich in diesem Fall in Grenzen.
Am Freitagabend musste der FC mit der 1:4-Pleite eine bittere Niederlage gegen den VfB hinnehmen. Beim Duell bei den Schwaben gab es nicht allzu viele Lichtblicke. So bewerten wir den 1. FC Köln gegen Stuttgart.
Nach dem Sieg zum Bundesliga-Auftakt gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende, konnte der FC am zweiten Spieltag keine Punkte mit nach Hause nehmen, hätten sich sogar nicht über ein noch deutlicheres Ergebnis wundern dürfen. Die Leistungen der FC-Profis fallen dementsprechend aus.
Paul OKON-Engstler im Duell mit dem VfB Stuttgart (Foto: Alex Grimm/Getty Images)
Bitterer Abend für den Schlussmann. Bei allen Gegentreffern machtlos. Zeigte gegen Undav, Prömel, Chabot und Jeltsch starke Paraden. Machte auch seinen einzigen Fehler gegen Pejcinovic unmittelbar wieder gut.
3-
A. Castro-Montes
War mit Chris Führich völlig überfordert. Beide Lattentreffer entstanden über seine Seite. Ermöglichte durch ein Luftloch Undavs Chance auf das 1:0. Nach vorn ohne Impulse und ließ seinen Vordermann zu oft allein.
4+
J. Simpson-Pusey
War der bessere der beiden Innenverteidiger. Klärte einige gefährliche Hereingaben und schaltete sich trotz einiger Fehler auch offensiv mit ein. Reihte sich aber in die gesamte Defensivleistung ein.
5
Luca Lochoshvili
Kam erstmals komplett an seine Grenzen. Beim Lattentreffer von Pejcinovic zu passiv. Ließ sich beim 0:1 von El Khannouss zu leicht tunneln. Leistete sich zahlreiche leichte Abspielfehler und ermöglichte dem VfB dadurch gefährliche Situationen.
3-
Gideon Mensah
Noch der beste Abwehrspieler. Zeigte gegen Vagnoman phasenweise eine ordentliche Leistung und hatte zwischenzeitlich eine Zweikampfquote von 100 Prozent. War aber mit der Abwehr auf verlorenem Posten.
5
P. Okon-Engstler
Ganz schwacher Auftritt des Australiers. Ließ sich in den Zweikämpfen zu leicht abkochen und offenbarte im Spiel mit dem Ball zahlreiche technische Fehler. Wurde zur Halbzeit zu Recht von René Wagner ausgewechselt.
Wie bewertet ihr die Leistungen gegen Stuttgart?
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Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Lesernote Ø –
Gideon Mensah
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Luka Lochoshvili
Lesernote Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Lesernote Ø –
Alessio Castro-Montes
Lesernote Ø –
Tom Krauß
Lesernote Ø –
Paul Okon-Engstler
Lesernote Ø –
Isak Johannesson
Lesernote Ø –
Jan Thielmann
Lesernote Ø –
Linton Maina
Lesernote Ø –
Ragnar Ache
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Mikey Moore
Lesernote Ø –
Ellyes Skhiri
Lesernote Ø –
Marius Bülter
Lesernote Ø –
Reigan Heskey
Lesernote Ø –
Imad Rondic
Lesernote Ø –
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Nur ein kleiner Lichtblick – ein sehr kleiner
4
Tom Krauß
In der ersten Halbzeit fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Spekulierte beim 1:0 auf die falsche Seite und ermöglichte El Khannouss dadurch viel Freiraum. Hätte den Ausgleich erzielen können, setzte den Ball jedoch ans Außennetz.
5
Jan Thielmann
Beim 0:1 gegen El Khannouss im Zweikampf zu passiv. Verlor in der gegnerischen Hälfte zudem zu leicht die Bälle. Probierte es kurz vor der Pause nach einer Ecke aus der Distanz, setzte den Versuch aber knapp vorbei. Blieb zur Halbzeit in der Kabine.
4+
Isak Johannesson
Der Isländer war in der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu sehen. Nach dem Seitenwechsel mit der Chance auf den Ausgleich, setzte den Ball jedoch knapp vorbei. Leitete das 1:3 mit einem guten Pass auf Reigan Heskey ein.
4-
Linton Maina
Zeigte sich im Spiel nach vorn sehr bemüht. Sein klasse Zuspiel auf Thielmann in der ersten Hälfte konnte gerade noch geklärt werden. Arbeitete zudem viel nach hinten und unterstützte Castro-Montes und Mensah in der Defensive.
5
Ragnar Ache
Wurde in der ersten Halbzeit von Jeff Chabot komplett abgemeldet. Konnte kaum Bälle festmachen und leistete sich immer wieder technische Unsauberkeiten. Bereitete immerhin Moores Chance auf den Ausgleich vor. Blieb mit seinen Abschlüssen stets am Gegner hängen.
2
Mikey Moore
Zeigte nach seiner Einwechslung zur Pause, was in ihm steckt. Hatte gleich zweimal die Chance auf seinen ersten Treffer im FC-Trikot, scheiterte aber jeweils an Bredlow. Ließ sich davon nicht unterkriegen und bereitete Bülters Tor bereits vor.
Ein Hauch Impact von den späten Jokern
3-
Marius Bülter
Kam für den glücklosen Ache in die Partie. Setzte seine erste gute Möglichkeit im Duell mit Chabot noch weit neben den Kasten. Stand beim Anschlusstreffer dann genau dort, wo ein Stürmer stehen muss, und brachte den FC damit auf die Anzeigetafel. Auch wenn das Tor später zum Eigentor wurde.
3-
Ellyes Skhiri
Kam zur Pause für Okon-Engstler und hatte wenige Minuten später direkt die Chance auf den Ausgleich. Scheiterte mit seinem Kopfball jedoch am stark parierenden Bredlow. Blieb anschließend weitgehend unauffällig.
3-
Reigan Heskey
Probierte es mit einem Distanzschuss, setzte diesen jedoch deutlich am VfB-Kasten vorbei. Leitete den Kölner Treffer durch Bülter mit einem starken Antritt und dem anschließenden Zuspiel auf Moore ein.
Mit dem 3:2-Erfolg über die TSG sind die Geißböcke stark in die neue Saison gestartet. Zweites Spiel, zweiter Sieg lautet die Bilanz. Und dabei überzeugten gleich mehrere Spieler, wie die Einzelkritik zeigt. So bewerten wir den 1. FC Köln gegen Hoffenheim.
Zwei Mal einen Rückstand ausgeglichen und am Ende noch drei Punkte eingefahren. Die Kölner sind gut in die neue Bundesliga-Saison gekommen und können beruhigt ins Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart am Freitag gehen. Dabei zeigten gleich mehrere Spieler eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Duell gegen Würzburg,
Sah bei einer hohen Flanke gegen Ache (!) früh nicht gut aus. Gefühlt wäre auch das 0:1 zu verhindern gewesen. Überragte dann aber beim Elfmeter von Moerstedt und auch bei der nächsten Chance des Hoffenheimers im Eins-gegen-eins.
3-
A. Castro-Montes
Zeigte gegen Daghim früh seine überragenden Grätsch-Fähigkeiten. Gewann im Schnitt auch zwei von drei Zweikämpfen – ein ordentlicher Wert. Erreichte eine ähnliche Prozentzahl bei den Pässen aus dem Spiel heraus – das ist zu wenig.
3-
J. Simpson-Pusey
Sicher nicht der beste Tag des Engländers. Wirkte in den Zweikämpfen nicht immer ganz auf der Höhe, gewann dementsprechend auch gerade einmal die Hälfte und verursachte den unnötigen Elfmeter. Dafür kam aber auch jeder Pass an.
2-
Luca Lochoshvili
Solide in der zentralen Innenverteidigung. Ist mit dem Kopf in der Box schon jetzt eine Verstärkung und hätte genau das fast auch mit einem Treffer unter Beweis gestellt. Ließ sich zu recht für eine Grätsche feiern.
3
Gideon Mensah
Begann fahrig. Sah beim 0:1 nicht gut aus, ließ sich kurz darauf erneut austanzen und spielte den ein oder anderen Fehlpass. Steigerte sich im Laufe des Spiels aber deutlich. Leitete unter anderem das 2:2 gut ein.
4+
P. Okon-Engstler
Rotierte etwas überraschend im ersten Ligaspiel in die erste Elf. War gemeinsam mit Mensah beim 0:1 in der Verlosung. Wirkte allgemein ein wenig nervös. Sowohl Zweikampf- als auch Passwerte sind ausbaufähig. Versuchte es zwei Mal aus der Distanz – ohne Erfolg.
Wieder ein Doppelpack, wieder ein Man of the Match
v
3
Tom Krauß
Wirkte im ersten Abschnitt alles andere als sicher, steigerte sich zunehmend. War nach dem Wechsel in der Defensive ein Stabilisator. Muss natürlich im Eins-gegen-eins den Treffer gegen Baumann erzielen.
3-
Jan Thielmann
War im ersten Abschnitt überhaupt kein Faktor und die Leistung Wasser auf den Mühlen seiner Kritiker. Fand aber immer besser in die Begegnung und überzeugte zumindest kämpferisch.
3
Isak Johannesson
Spielte auf der Zehn. Zeigte dort aber, dass er auf der Position nicht 100 Prozent sicher und richtig ist. Die Veranlagung scheint da. Leitete aber das 1:1 auf El Mala schick ein. Sein Traumpass auf Krauß hätte ein weiteres Tor verdient.
Wie bewertet ihr den FC gegen Hoffenheim
Deine FC-Noten
Bewerte die Spieler nach dem Spiel
1 = sehr gut · 6 = ungenügend
Marvin Schwäbe
Ø –
Gideon Mensah
Ø –
Luka Lochoshvili
Ø –
Jahmai Simpson-Pusey
Ø –
Alessio Castro-Montes
Ø –
Tom Krauß
Ø –
Paul Okon-Engstler
Ø –
Isak Johannesson
Ø –
Said El Mala
Ø –
Jan Thielmann
Ø –
Ragnar Ache
Ø –
Ellyes Skhiri
Ø –
Thijs Dallinga
Ø –
Linton Maina
Ø –
Joel Schmied
Ø –
Marius Bülter
Ø –
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2-
Said El Mala
Mit dem ersten Abschluss noch ungefährlich. Scheiterte bei seinem zweiten Versuch dann fahrlässig im Eins-gegen-eins gegen Baumann und flachste wohl genau darüber mit dem Keeper nach dem Spiel. Überwand den Nationalkeeper schließlich auch mit ein wenig Glück.
3-
Ragnar Ache
Hatte in den Luftduellen viel zu tun und harte Gegner – sogar den eigenen Keeper. War überhaupt in der Defensive mehr eingebunden, als in der Offensive. Man könnte sagen, das Spiel ließ nicht mehr zu.
1
Thijs Dallinga
Zeigte, dass ein Mittelstürmer dann doch in dem Spiel den Unterschied machen kann. Kam, sah und traf doppelt. Klasse Leistung, die einfach Lust auf mehr macht.
Wieder sticht ein Joker
2-
Linton Maina
Kam und legte schon wieder auf. Zeigt, dass er in dieser Saison wieder Scorer sammeln kann. Kam aber nach seiner Einwechslung nur auf acht Ballkontakte. Das reichte.
3-
Ellyes Skhiri
Erwischte einen denkbar schlechten Einstieg in die Begegnung, als er das entscheidende Duell vor dem 1:2 verlor. War auch anschließend noch nicht immer sicher in den direkten Zweikämpfen. Seine Passsicherheit ist aber noch die alte.
Am Ende war es wohl knapper als erhofft, doch die Geißböcke zittern sich in die nächste Runde des DFB-Pokals – und das gegen den Drittligisten aus Würzburg. Überzeugen konnten nur wenige Spieler, Ausreißer nach unten gab es schon ein paar mehr. Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers.
Den ganz großen Fußball hat der FC am Montagabend noch nicht auf die Platte gebracht – es reichte dennoch zur 2. Runde des DFB-Pokals. Dort wird so oder so eine Leistungssteigerung von Nöten sein.
Marius Bülter überzeugte nicht gegen Würzburg (Foto: Christof Koepsel/GettyImages)
Bei dem Ping-Pong-Gegentor aus kurzer Distanz machtlos.
Ansonsten wenig zu tun. Bei Flanken und Standards aber stets
zur Stelle. Hatte dann Glück bei dem Pfostentreffer in der
Nachspielzeit.
4+
A. Castro-Montes
In der ersten Halbzeit ging wenig über seine Seite. Im zweiten Durchgang schon mehr. Spielte einige gefährliche Bälle und schoss die Standards, diese verpufften aber meist. Nach der Auswechslung von Gideon Mensah in den letzten 15 Minuten auf der Linksverteidigerposition eingesetzt.
3-
J. Simpson-Pusey
Kam bei dem Gegentor nicht richtig in den Zweikampf. Ansonsten gewohnt abgeklärt und stark im Spielaufbau, auch wenn es das wenig gebraucht hat.
4+
Luca Lochoshvili
Wenig gefordert in seinem Pflichtspieldebüt für den FC. Konnte einige hohe Bälle entschärfen, kam bei dem Gegentor aber ebenfalls nicht an den Ball. Nach 82 Minuten mit Krampf ausgewechselt.
4-
Gideon Mensah
Konnte in seinem Debüt noch nicht den erhofften Einfluss auf die Partie nehmen. Defensiv durchwachsen, offensiv kein Faktor. Wichtige Grätsche in der 73. Minute, danach angeschlagen ausgewechselt.
2
Isak Johannesson
Aktivster Kölner und Man of the Match. Konnte beim Gegentor die Flanke nicht verhindern, schaltete beim Ausgleich aber am schnellsten. Souveräner Abschluss zum 2:1 in der 77. Minute. Gerne mehr davon in der Bundesliga.
Mit dem Doppelpack zum Man of the Match
4
Tom Krauß
Unauffälliger Auftritt des Sechsers. Bekam nur wenige Bälle im Zentrum. Rückte für die letzte Viertelstunde nach hinten rechts.
5+
Jan Thielmann
Spielte wie schon im letzten Test auf der Zehnerposition. In der Zentrale jedoch unauffällig. Nach 75 Minuten ausgewechselt.
5+
Marius Bülter
Fand zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie. Brachte jedoch die Flanke vor dem Ausgleich. Nicht unbedingt Werbung in eigener Sache.
3+
Said El Mala
Hatte sich zu Beginn viel vorgenommen und suchte immer wieder nach Dribbling den Abschluss. Viel über seine Seite, aber zu oft an der Abwehr hängengeblieben. Schnell geschaltet vor dem Ausgleich und in der 89. Minute dann ausgewechselt.
3
Ragnar Ache
Gefährlicher Kopfball in der 8. Minute. Danach bemüht, aber oft alleine gelassen. Vorlage zum Ausgleich, wenn auch möglicherweise unbeabsichtigt. Machte für die letzte Viertelstunde für Neuzugang Dallinga Platz.
–
Thijs Dallinga
In der 75. Minute eingewechselt. Großchance auf ein Tor im Debüt kurz vor Schluss. Setzte den Ball jedoch über das Tor.
Nur ein Joker sticht
2-
Linton Maina
Kam für die Schlussphase und machte über rechts richtig Alarm. Gutes Zuspiel auf Johannesson vor dem 2:1.
–
Ellyes Skhiri
Wenige Szenen bei seinem Comeback. Muss erst einmal wieder in den Spielrhythmus finden.
–
Joel Schmied
Für die letzten zehn Minuten eingewechselt und direkt mit einem robusten Zweikampf gegen Nischalke eingestiegen. In der Nachspielzeit durch sein Foulspiel noch einmal einen Freistoß verursacht, der allerdings nichts einbrachte.
–
Paul Okon-Engstler
Durfte in den letzten Minuten sein Debüt geben. Blieb ohne nennenswerte Aktion.
Nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga lieferten die Geißböcke eine eher durchwachsene Spielzeit ab. Dennoch ist das Saisonziel Klassenerhalt erreicht. Saisonbenotung: So bewerten wird die Offensive des 1. FC Köln.
Die abgeschlossene Spielzeit hatte so manches Auf und Ab im Gepäck. Die Geißböcke starteten unerwartet stark in die Saison, ließen dann aber nach. Lukas Kwasniok musste seinen Platz als Chefcoach an seinen Co-Trainer René Wagner abgeben. Doch auch unter dem neuen Mann an der Seitenlinie lief es punktetechnisch nicht rund. Die FC-Profis in der Saison-Einzelkritik – Teil II: Mittelfeldspieler und Angriff.
Mit auslaufendem Vertrag startete Martel in die Saison. Er begann stark und unterstrich früh seinen Wert für die Mannschaft. Aufgrund der Verletzungsserie in der Innenverteidigung musste der Straubinger phasenweise genau auf diese Position ausweichen. Seine Auftritte wurden schwächer. Zusätzlich stagnierte seine spielerische Entwicklung.
Tom Krauß
Auf nahezu jeder Position kam der 23-Jährige diese Saison zum Einsatz. Der Sommerneuzugang brauchte eine kurze Anlaufzeit. Nach dem ersten Saisondrittel entwickelte er sich aber zum Stammspieler und überzeugte mit guten Leistungen. Mit Knieschmerzen brachte er die letzten Wochen der Saison zu Ende, um den Klassenerhalt und somit auch seinen Verbleib zu sichern. Sein Kampfgeist macht definitiv Lust auf mehr.
Isak Johannesson
Vor der Saison wurde er von vielen Fans als Königstransfer gefeiert. Für rund 5,5 Millionen Euro holte der FC den Isländer vom Rivalen Fortuna Düsseldorf. Mit seinem emotionalen Last-Minute-Siegtor in Regensburg begann er vielversprechend. Zu Beginn des Winters bröckelte seine Form jedoch. Der Nationalspieler wurde immer häufiger auf die Bank gesetzt. Seit der Entlassung von Lukas Kwasniok gehörte er wieder zum Stammpersonal und kam auf 31 Einsätze in dieser Spielzeit.
Denis Huseinbasic
Für den Bosnier hätte 2026 kaum frustrierender verlaufen können. In den ersten 16 Partien kam der 24-Jährige noch auf immerhin acht Startelfeinsätze. Nur dreimal blieb er ohne Einsatz. Seitdem stand er gerade einmal 73 Minuten auf dem Feld. In den letzten fünf Spielen wurde er dreimal nicht in den Spieltagskader berufen. Eine Trennung im Sommer ist wahrscheinlich.
Felipe Chávez
Im Winter wollte man für das Mittelfeldzentrum nachlegen und verpflichtete den Peruaner. Die Bayern-Leihgabe zeigte vielversprechende Ansätze, viel mehr jedoch nicht. Insgesamt kommt das Talent auf gerade einmal sieben Einsätze. Kein einziger davon in der Startelf. Beide Seiten werden sich sicherlich etwas mehr von der Leihe versprochen haben. Wie es im Sommer für ihn weitergeht, ist noch offen.
Florian Kainz
In seiner letzten Profisaison kam der Österreicher nur sporadisch zum Zug. Trotz seiner geringen Einsatzzeit konnte er dem FC immerhin zwei Torbeteiligungen beisteuern. Gegen den HSV traf er per Traumfreistoß zum 2:0 und bereitete das 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach vor.
Jakub Kaminski
Der Königstransfer des 1. FC Köln. Er musste als absoluter Leistungsträger auf nahezu jeder Position spielen. Ein Garant für den Klassenerhalt, der nicht nur mit seinen beachtlichen zwölf Torbeteiligungen (sieben Tore, fünf Vorlagen) glänzte. Ein echter Gewinn für die Kölner sowohl sportlich als auch finanziell. Die Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro wird der FC ziehen. „Sky“ berichtete zuletzt von Anfragen in Höhe von rund 20 Millionen Euro. Das entspricht der vereinbarten Ausstiegsklausel.
Von ernüchternd bis beflügelnd
Linton Maina
Mit viel Rückenwind kam der Berliner aus der Aufstiegssaison. Dort gelangen ihm drei Tore und elf Vorlagen und er verlängerte seinen Vertrag. Zu seinem Pech hieß die Konkurrenz auf seiner Stammposition Jakub Kaminski und Said El Mala. Somit kam er teilweise auf ungewohnter Position als Schienenspieler zum Einsatz und konnte nur selten überzeugen. Nach dem Jahreswechsel bekam er das Vertrauen und durfte offensiv beginnen. Dieses zahlte er zurück und sammelte in vier Spielen jeden seiner drei Scorer. Nachdem ihn eine Verletzung ausbremste, kam er nicht mehr wirklich in Fahrt.
Marius Bülter
Um die mangelnde Bundesligaerfahrung des Kaders auszugleichen, verpflichtete man Bülter von der TSG Hoffenheim. Mit vier Torbeteiligungen aus den ersten beiden Partien startete der 33-Jährige ideal in die Saison. Diese Bilanz konnte er jedoch nicht lange aufrechterhalten. Zwischen dem elften und dem 28. Spieltag gelang ihm keine einzige Torbeteiligung. In den letzten drei Spielen konnte er immerhin zwei Tore erzielen. Insgesamt kommt er auf fünf Treffer und vier Assists.
Jan Thielmann
Den Saisonverlauf der diese Spielzeit beim 1. FC Köln typisch zu sein scheint, hat auch Thielmann vorzuweisen. Er begann mit drei Scorern aus den ersten vier Begegnungen. Die restliche Zeit sieht dagegen ziemlich mager aus, obwohl er häufig zum Stammpersonal gehörte. In den verbleibenden Spielen gelang ihm lediglich ein Treffer. Insgesamt also eine doch eher ernüchternde Saison.
Luca Waldschmidt
Der ehemalige Nationalspieler ist einer der wenigen für die diese Entwicklung nicht gilt. Zu Beginn der Saison spielte der 30-Jährige eine untergeordnete Rolle, obwohl er zu den besten Scorern der Geißböcke zählte. Mit einem Interview, in dem er seine Unzufriedenheit ausdrückte, sorgte er für Aufsehen. Der Trainerwechsel auf René Wagner beflügelte den 30-Jährigen. Er übernahm Verantwortung und sammelte in drei Spielen in Folge jeweils eine Torbeteiligung. Insgesamt kommt er auf eine solide Ausbeute von neun Scorern. Sein Problem bleibt nach wie vor die Konstanz über eine gesamte Saison.
Ragnar Ache
Rund 4,5 Millionen Euro überwies der 1. FC Köln an den 1. FC Kaiserslautern und sicherte sich den Stürmer. Der 27-Jährige durchlebte einen sehr schwierigen Beginn in der Domstadt. Er kam häufig von der Bank und erzielte in der Hinrunde lediglich einen Treffer. Mit seinem Doppelpack gegen Mainz begann die Wende. Ache wurde essenzieller Stammspieler und durch seine physische Stärke als Wandspieler eine wichtige Säule im Kölner Aufbauspiel. Sein Fehlen in den letzten vier Saisonspielen fiel deutlich ins Gewicht. In seiner ersten Bundesligaspielzeit erzielte er sieben Tore und bereitete fünf weitere vor.
Said El Mala
Wenn ein 19-Jähriger in seiner ersten Bundesligasaison auf 13 Tore und fünf Vorlagen kommt, gibt es da wenig zu kritisieren. El Mala rettete dem FC diese Saison einige Punkte und trug einen maßgeblichen Anteil zum Klassenerhalt bei. Anfang November wurde er erstmals für die deutsche Nationalmannschaft nominiert, auch wenn sein Debüt ausblieb. Das wird auch vorerst so bleiben, da Bundestrainer Julian Nagelsmann den Shootingstar nicht für die anstehende WM nominiert hat. Somit bleibt die absolute Krönung der Saison leider aus. Dennoch erwies sich El Mala als sportlicher und finanzieller Segen. Ein Verkauf im Sommer gilt als wahrscheinlich. Mit den angestrebten 50 Millionen Euro könnte sich der FC im Sommer enorm verstärken. Aufgrund der nicht immer konstanten Leistungen eigentlich einen 2+, die Entwicklung des Talents bringt aber einen Extrapunkt.
Es wurden lediglich die FC-Profis bewertet, die in dieser Saison mindestens zwei Mal für den FC aufgelaufen sind. Hier geht es zur Bewertung der Defensive.
Saisonziel erreicht, doch die letzten beiden Spiele haben keinen guten letzten Eindruck hinterlassen. Insgesamt blicken die Geißböcke auf eine durchwachsene Spielzeit zurück. Dementsprechend fällt auch die Einzelkritik aus. Saisonbenotung: So bewerten wird die Defensive des 1. FC Köln.
Eine Saison mit Höhen und Tiefen ist für den 1. FC Köln zu Ende gegangen. Der Start mit sieben Punkten aus drei Spielen war vielversprechend und ließ auf eine sorgenfreie Saison hoffen. Mit 14 Punkten nach neun Spielen stand der FC auf Platz sieben. Acht sieglose Spiele in Serie brachten erstmals die Trainerfrage auf. Letztlich musste Lukas Kwasniok nach nur zwei Siegen aus 18 Spielen seinen Posten räumen. René Wagner übernahm auf Platz 15 und hielt schlussendlich die Klasse. Die Spielzeit brachte viele Überraschungen, aber auch Hoffnungsträger, Enttäuschungen und einige überraschende Wendungen mit sich. Einige Personalien, die für reichlich Gesprächsstoff sorgten. Die FC-Profis in der Saison-Einzelkritik – Teil I: Torhüter und Verteidiger
Abwehrspieler des 1. FC Köln. Wer bleibt? Wer geht?
Wie schon in den vergangenen Jahren erwies sich Marvin Schwäbe als wichtiger Rückhalt im Kölner Tor. Der 30-Jährige sicherte dem FC ein ums andere Mal wichtige Punkte. Seine zahlreichen Paraden bei den 1:0-Siegen gegen die TSG Hoffenheim und den VfL Wolfsburg sind dafür perfekte Belege. Natürlich gab es auch Patzer – beispielsweise gegen St. Pauli, als der Kapitän bitter wegrutschte und somit den Sieg verspielte. Dennoch war Schwäbe eine essenzielle Säule für den Kölner Klassenerhalt.
Ron-Robert Zieler
Nach dem Abgang von Phillip Pentke suchte der FC im Sommer einen neuen Backup für Marvin Schwäbe. Die Wahl fiel auf Ron-Robert Zieler. Der Weltmeister von 2014 wurde als klare Nummer zwei geholt, bekam aber die Pokalspiele. Beim Last-Minute-Sieg in Regensburg musste der 37-Jährige einmal hinter sich greifen, gegen die Bayern viermal. Bei den Gegentoren war der gebürtige Kölner größtenteils chancenlos. Akzeptierte seine Rolle ohne Probleme und gilt als Leader in der Mannschaft.
Kristoffer Lund
Mit der Verpflichtung des Dänen mit US-Pass erhoffte sich Lukas Kwasniok auch Offensivgefahr. Zu Beginn der Saison schien diese Rechnung auch aufzugehen. Lund stand stabil in der Defensive und schaltete sich regelmäßig offensiv ein. Doch mit der Zeit häuften sich die Fehler beim US-Amerikaner. Besonders schmerzhaft war die Leistung im Derby in Gladbach. Dort verschuldete er unter anderem zwei Elfmeter. Auch der Ertrag in der Offensive blieb zunehmend aus. Zum Schluss stehen nach 33 Ligaspielen gerade einmal zwei Assists zu Buche.
Cenk Özkacar
Nach dem Ausfall von Timo Hübers, mussten andere Spieler eingreifen. Unter anderem kam Cenk Özkacar zu mehr Einsätzen, wusste zunächst jedoch nicht zu überzeugen. So wurde sogar über einen Abbruch der Leihe spekuliert. Nach der Winterpause spielte sich Özkacar fest in die Startelf und zeigte immer stärkere Leistungen. In der Rückrunde spielte er in 15 der 17 Spiele von Beginn an.
Jahmai Simpson-Pusey
Im Winter überraschte der FC mit der Verpflichtung des jungen Innenverteidigers. Bereits nach den ersten Spielen wunderten sich die Fans jedoch, warum dieser Spieler bei Celtic Glasgow gar nicht zum Zug kam. Simpson-Pusey glänzte mit hervorragendem Aufbauspiel und sah durch sein starkes Stellungsspiel aus wie ein routinierter Innenverteidiger. Der 20-Jährige entwickelte sich zum Stammspieler und Leistungsträger.
Joel Schmied
Nach einer starken Vorbereitung erhielt der Abwehrspieler zu Saisonbeginn das Vertrauen von Lukas Kwasniok. Mit guten Leistungen spielte sich der Schweizer, in der Startelf fest. In den Folgewochen wirkte er ähnlich wie die gesamte Kette zunehmend instabiler und musste kurz danach aufgrund einer Oberschenkelverletzung aussetzen. Nur zwei Spiele nach seiner Rückkehr verletzte sich der Innenverteidiger erneut und kam nur noch in den letzten drei Saisonspielen zum Einsatz. Seine starken Auftritte aus den ersten Wochen der Saison konnte er dabei nur selten bestätigen.
Sebastian Sebulonsen
Rund 2,5 Millionen Euro überwies der FC an Bröndby und sicherte sich die Dienste von Sebastian Sebulonsen. Mit seiner Physis und Dynamik sollte er die rechte Schiene der Kölner beackern. Auch er startete gut in die Saison und spielte sich in der Startelf fest. Aufgrund der Verletzungssorgen in der Defensive, musste der Norweger immer häufiger als Innenverteidiger starten. Selbst auf dieser Position machte er einen guten Job und wirkte nur selten überfordert. Dadurch büßte er im Umkehrschluss aber an Offensivoutput ein und konnte keine einzige Torbeteiligung beisteuern.
Verletzungen und Routiniers
Rav van den Berg
Die Erwartungen waren hoch nachdem der 1. FC Köln rund acht Millionen Euro an Middlesbrough für den Niederländer überwies. Doch van den Berg wurde dieser Erwartungshaltung nur bedingt gerecht. Der Saisonverlauf des jungen Niederländers ähnelt dem von Joel Schmied sehr. Auch er wurde früh von einer Verletzung ausgebremst. Nach seiner Rückkehr fand er nicht wirklich in die Spur und wirkte in Teilen unsicher wie bei seiner Roten Karte gegen Union Berlin. Insgesamt wird man sich, gerade aufgrund der Ablösesumme, sicherlich mehr von dem Neuzugang erhofft haben. Dennoch sollte man im Kopf behalten, dass Van den Berg mit seinen 21 Jahren bereits sehr spannende Anlagen mitbringt und besitzt sicherlich noch Steigerungspotenzial
Dominique Heintz
In seiner letzten Saison für den 1. FC Köln sammelte Dominique Heintz nochmal neun Einsätze und konnte sich am 33. Spieltag gegen Heidenheim vor heimischem Publikum verabschieden. Die Leistungen waren durchweg solide. Wenn gebraucht wurde, war er da. Daher nur ein kurzer Satz: Danke für alles, Heintzi!
Alessio Castro-Montes
Am Deadline-Day der Sommertransferphase reagierte man auf die Unterbesetzung der Schienen und verpflichtete einen Mann für beide Seiten. So richtig wollte Castro-Montes aber nicht in Fahrt kommen. Bis zum Jahreswechsel kam der 29-Jährige auf gerade einmal vier Einsätze und konnte nicht überzeugen. Nach der Winterpause wirkte der Sommerneuzugang wie ein anderer Spieler. Plötzlich glänzte er durch Flankengefahr und bereitete in zwei Partien drei Tore vor. Nach einer Verletzungspause von mehreren Wochen traf der Belgier direkt bei seinem Comeback in Frankfurt zum 2:2-Endstand.
Timo Hübers
Für Timo Hübers hätte die Saison kaum bitterer laufen können. Kurz vor Spielende zog sich der 29-Jährige beim Auswärtsspiel in Dortmund eine schwere Knieverletzung zu und fiel für die restliche Saison aus. Zuvor war Hübers klar der beste Kölner Innenverteidiger und hielt die Defensive zusammen. Als Zeichen des Vertrauens ihn wurde sein auslaufender Vertrag trotz Verletzung um ein Jahr verlängert.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die in dieser Saison mindestens zwei Mal für den FC aufgelaufen sind. Die defensiven Mittelfeldspieler werden im zweiten Teil benotet.
So wirklich groß dürften die Hoffnungen auf Punkte in München nicht gewesen sein. Doch die Niederlage beim FCB war deutlich und dennoch in der Höhe absolut verdient. Und das spiegelt sich auch in den Noten der Geißböcke wider: Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim FC Bayern München.
Mit einer deutlichen 1:5-Pleite kehren die Kölner aus München heim – und das durchaus verdient. Gegen den Rekordmeister hatten die Kölner wenig entgegenzusetzen.
Said El Mala im Zweikampf mit Konrad Laimer (Foto: Adam Pretty/GettyImages)
Bitterer Nachmittag für den Kapitän. War bei allen fünf Gegentreffern machtlos. Verhinderte mehrfach einen noch höheren Rückstand seiner Mannschaft. Leistete sich besonders in der Anfangsphase aber auch ein paar leichte Abspielfehler ins Seiten-Aus.
Kristoffer Lund
Kein guter Auftritt des US-Amerikaners. Ließ seinem Gegenspieler vor dem 0:1 und 1:3 zu viel Platz auf der Außenbahn und ermöglichte so die Hereingabe auf den jeweiligen Torschützen. Konnte nach vorn kaum Akzente setzen. Bei seinem einzigen Vorstoß in die Spitze hart von Konrad Laimer gefoult. Kam beim 1:5 im Duell mit Nicolas Jackson zu spät. Verhinderte mit einer klasse Grätsche gegen Olise kurz vor Schluss immerhin das 1:6.
Cenk Özkacar
Übernahm wie in den Vorwochen die Position des linken Innenverteidigers in der Dreierkette. Leistete sich in der ersten Halbzeit einen leichten Abspielfehler, der am Ende jedoch unbestraft blieb. Kam gegen die Offensivstärke der Bayern an seine Grenzen.
Jahmai Simpson-Pusey
War der Beste der drei Innenverteidiger. Leistete sich sowohl im Spielaufbau als auch im Stellungsspiel nur kleinere Fehler. War in den direkten Duellen gut am Gegner und rettete ein paar Mal in höchster Not.
Joel Schmied
Stand nach dem Startelf-Comeback gegen Heidenheim wieder in der Startelf. Wirkte noch nicht vollständig im Rhythmus und war oft einen Schritt zu spät. War von den drei Innenverteidigern der schwächste. Stand beim 0:1 zu weit von Kane weg und ermöglichte dem Engländer so den ersten Treffer. Wurde zur Halbzeit von Trainer René Wagner ausgewechselt.
Sebastian Sebulonsen
Sah gegen Diaz immer wieder schlecht aus und ließ den Kolumbianer Wiederholt in den Kölner Strafraum eindringen. Leistete sich im eigenen Spielaufbau öfter kleine Abspielfehler. Hätte bei seiner einzigen Offensivaktion nach der Pause auf 2:3 stellen können, wenn nicht müssen. Scheiterte mit seinem Schuss jedoch an Jonathan Tah.
Überwiegend schwache Leistungen
Eric Martel
Wurde als alleinige Sechs aufgeboten. War im Mittelfeld gegen Kimmich und Goretzka ohne Chance. Legte Musiala und verursachte damit den Freistoß zum 0:2. Sah auch bei den Zweikämpfen vor dem 0:1 und dem 1:3 nicht wirklich gut aus. Ließ sich immer wieder in die eigene Abwehrreihe fallen. Ermöglichte Karl mit einer verunglückten Klärungsaktion fast das 1:4.
Blieb offensiv blass und war eigentlich nur mit Verteidigen beschäftigt. Verlor vor dem 0:1 das entscheidende Duell gegen Kimmich, stand beim 1:3 viel zu weit von Bischof entfernt. Blieb bei Ballgewinnen immer am Gegenspieler hängen und vertändelte so die ein oder andere Torchance. Seine einzig gute Offensivaktion führte fast zum 2:3 durch Sebulonsen.
Alessio Castro-Montes
Wurde von Trainer Rene Wagner heute offensiver aufgestellt. Kam über seine gesamte Spielzeit auf keine gelungene Offensivaktion und musste wie die gesamte Mannschaft nur Defensivarbeit betreiben. Hatte gemeinsam mit Lund große Probleme gegen Konrad Laimer und Lennart Karl.
Marius Bülter
Holte nach einer guten Aktion zu Beginn die erste Ecke der Partie heraus. Ermöglichte Kane durch sein Wegdrehen aus der Mauer beim 2:0 den zweiten Treffer. Blieb im Anschluss ohne weitere nennenswerte Aktion.
Said El Mala
Der Youngster war der beste Kölner auf dem Platz. Kam als Spitze und musste einiges an Laufarbeit verrichten. Blieb nach einer guten Balleroberung im Mittelfeld und einem Sprint über fast den halben Platz souverän vor Neuer und erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Kölner. Musste in der zweiten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden.
Linton Maina
Kam zur Halbzeit für Joel Schmied in die Partie. Hatte bereits wenige Minuten nach seiner Einwechslung einen guten Abschluss, der knapp links am Pfosten vorbeiging. In der Folge blieb Maina harmlos. Hätte gegen Mitte der zweiten Halbzeit nach einem schnellen Gegenstoß El Mala in Szene setzen können, blieb aber an einem Bayern-Spieler hängen.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben
Der FC hatte sich gegen den 1. FC Heidenheim viel vorgenommen. Davon gehalten haben die Kölner wenig. Das zeigt sich auch in der Spielerbenotung. Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim.
Der 1. FC Köln unterliegt am Samstagnachmittag dem 1. FC Heidenheim. Während sich große Teile der Fußball-Fans nun auf ein packendes Finale im Tabellenkeller freuen, herrscht in Köln Enttäuschung.
Erlebte eine harte erste Halbzeit: zwei Gegentore bei zwei Torschüssen. War aber bei sämtlichen Gegentoren machtlos. Zeigte kurz vor der Pause gegen Pieringer eine starke Parade und hielt den FC mit weiteren wichtigen Rettungsaktionen im Spiel. War im Aufbau sehr stark eingebunden. Wenn eine fehlende Zuordnung im Sechzehner nicht auf eine fehlende Kommunikation des Torhüters zurückzuführen ist, eine solide Leistung – trotz der drei Gegentore.
Kristoffer Lund
Der Kölner Pechvogel zum Heidenheimer 1:2. Rettete ins eigene Netz und verlor auch vor dem 1:3 ein entscheidendes Duell an der Seitenlinie. War im Aufbauspiel erstaunlich offensiv unterwegs, blieb mit seinen Abschlüssen aus der Distanz aber erneut ohne echte Gefahr. Wirkte in vielen Aktionen überhastet, aber engagiert. Hatte die meisten Sprints der Kölner zu verzeichnen.
Cenk Özkacar
Erlebte einen gebrauchten Tag. Leitete das 0:1 mit einem katastrophalen Fehlpass durchs Zentrum selbst ein und war auch in der Folge beim Gegentor nicht eng genug am Heidenheimer Torschützen. Wirkte über die gesamte Partie ungewohnt unsicher und nicht wirklich präsent. Zudem verlor der eigentlich ziemlich formstarke Innenverteidiger viele direkte Duelle auf letzter Linie. Auch am zwischenzeitlichen 1:2 fehlte ihm im letzten Moment der Zugriff: Ein Auftritt zum Vergessen.
Joel Schmied
Rückte nach dem kurzfristigen Ausfall von Jamai Simpson-Pusey überraschend in die Startelf und machte seine Sache ordentlich. Glänzte vor allem mit seiner Kopfballstärke- auch in Offensivaktionen. Schaltete sich gegen tief stehende Heidenheimer immer wieder mit mutigen Dribblings ins Aufbauspiel ein.
Sebastian Sebulonsen
Griff über die rechte Seite im Wechselspiel mit Maina immer wieder aktiv ins Offensivspiel ein und hatte auffällig viele Aktionen im letzten Drittel. War insgesamt, auch dem System geschuldet, sehr offensiv ausgerichtet, wodurch hinter ihm allerdings immer wieder Lücken entstanden, die Heidenheim für Konter nutzte. Übernahm nach der Auswechslung von Schmied phasenweise die Position des rechten Innenverteidigers, löste die Aufgabe unauffällig.
Nicht viele Lichtblicke
Tom Krauß
Bereitete mit einem starken Schnittstellenpass auf Bülter den wichtigen Treffer zum 1:1 vor und schaltete sich insgesamt deutlich offensiver ein als gewohnt. Ackerte gut gegen den Ball, gewann viele Zweikämpfe und ließ seinen Gegenspielern nur wenig Raum zum Aufdrehen.
Hat die Rolle von Eric Martel übernommen und das statistisch mehr als solide: beste Pass- und Laufquote der Kölner. Übernahm den defensiveren Part im Mittelfeld, ließ sich im Aufbauspiel immer wieder zentral in die Dreierkette fallen und gab dem Kölner Spiel Struktur. Legte aber Ibrahimovic beim Klären das 1:2 auf und hatte Schöppner beim 1:3 nicht im Blick.
Jakub Kaminski
Gerade in der Anfangsphase häufig in der Rolle als klare Zehn, trieb das Kölner Spiel mit viel Tempo immer wieder nach vorne. War durch seine ständige Rotation fast immer anspielbar. Leitete mit einem starken Dribbling samt Hereingabe beinahe die zwischenzeitliche Führung ein. Blieb trotz all seiner Aktivität im letzten Drittel aber ohne den entscheidenden Ertrag – Kein Torschuss, kein Assist.
Linton Maina
Tat sich meist schwer, war im Dribbling wie in den Anschlussaktionen etwas unglücklich und blieb lange unauffällig. Kam mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie, seine Hereingaben waren aber eher fahrig. Seine auffälligste Aktion war eine defensive – und das sagt viel aus.
Marius Bülter
Der einzige Torschütze der Kölner. Setzte sich beim Treffer stark zwischen den Ketten ab und vollendete wuchtig zum wichtigen 1:1 aus schwierigem Winkel. War mit ungewohnt vielen Ballaktionen häufig ins Offensivspiel eingebunden, holte sich viele Bälle ab und machte diese immer wieder gut fest. Hatte vor der Pause sogar gleich zweimal das 2:2 auf dem Fuß (Kopf), tauchte nach dem Seitenwechsel aber zunehmend ab und blieb in vielen Aktionen unglücklich.
Said El Mala
Fand kaum ins Spiel, auch weil Heidenheim ihn früh konsequent doppelte und gleich mehrere Gegenspieler im ersten Kontakt um ihn herum positionierte, sodass er gar nicht in seine Eins-gegen-Eins-Aktionen zünden konnte. Verpasste in der Anfangsphase eine große Chance und blieb offensiv insgesamt erstaunlich blass – der erste eigene Abschluss ließ bis in die zweite Halbzeit auf sich warten. Arbeitete gegen den Ball zwar engagiert, konnte offensiv aber kaum Akzente setzen.
Luca Waldschmidt
Kam in einer undankbar wilden Phase ins Spiel (58.), suchte sofort immer wieder den Abschluss aus jeder Entfernung, blieb mit seinen Torschüssen aber insgesamt zu ungefährlich. Wollte in vielen Situationen zu viel selbst lösen. Gegen den Ball fehlte ihm zudem in direkten Duellen häufig die letzte Konsequenz. Insgesamt zwar engagiert, aber ehr unglücklich in der Entscheidungsfindung.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben