
Zwei Fünfen und zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen
Im Nachbarschaftsduell kassierten die Kölner zwei Gegentreffer. Der Qualitätsunterschied zur Werkself war nicht zu übersehen. Dennoch gab es auch gute Leistungen beim FC: Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei Bayer Leverkusen.
Bis in die zweite Halbzeit hinein stemmten sich die Geißböcke gegen die Nachbarn vom Rhein und hielten die Null. Auch, weil die Mannschaft von Karsten Hjulmand die entstandenen Chancen nicht nutzte. Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei Bayer Leverkusen.

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Ein starker Schwäbe reicht nicht

Marvin Schwäbe
Blieb nach neun Minuten lange genug gegen Kofane stehen. Parierte später auch gleich zwei Schüsse aus der Distanz. Kam im ersten Abschnitt auf die meisten Ballkontakte der Kölner. Rettete nach dem Wechsel weltklasse gegen Maza und stark gegen Kofane. War beim Gegentreffer von Terrier machtlos. Sein starker Reflex gegen Ache führte zur Ecke, die Leverkusen 2:0 in Führung brachte. Dabei wieder machtlos. Verhinderte Schlimmeres.

Rav van den Berg
Überzeugte mit starker Laufleistung und guten Passwerten. Stand auch in aller Regel bei der Verteidigung gut. Ließ Kofane früh aus den Augen, doch Schwäbe bügelte aus. Kam auch beim 0:1 durch Terrier nicht mit, hätte bei dem Traumtor aber wohl auch keine Chance gehabt.

Eric Martel
Holte sich nach einem Stockfehler nach sechs Minuten an der Außenbahn die unnötige Gelbe Karte ab und war fortan öfter auf der Sechs zu finden. Kam dort aber nicht so richtig gut zur Geltung und hatte Probleme, die Lücken zu stopfen. War beim zweiten Gegentreffer nicht energisch genug. Nur 35 Prozent gewonnene Zweikämpfe.

Sebastian Sebulonsen
Wenn der Freistoß mit Waldschmidt abgesprochen war, dann sollte man nochmal in die Nachbesprechung gehen. Sein katastrophaler Stockfehler hätte ein Gegentor verdient gehabt, aber Tillman meinte es gut mit dem FC.

Jakub Kaminski
Versuchte sich gefühlt auf jeder Position. Überzeugte mit einer starken Laufleistung, zahlreichen Sprints und einer beeindruckenden Zweikampfquote von 75 Prozent. Sah nicht glücklich beim 1:0 aus.

Denis Huseinbasic
Schickte Said El Mala einmal auf die Reise. Fiel ansonsten gar nicht auf. Kam auf 19 Ballkontakte und gewann im Schnitt nur einen von drei Zweikämpfen.

Tom Krauß
Fiel mit einigen unsauberen Pässen auf. Verlor Andrich bei dessen ersten Kopfballversuch aus den Augen. Steigerte sich nach dem Wechsel.

Jan Thielmann
Fiel so richtig bei seiner Textilprobe gegen Poku auf. Hatte Schwierigkeiten, in der Offensive Akzente zu setzen. Defensiv mit einer leidenschaftlichen Leistung.

Said El Mala
Leitete die erste dicke Chance für Waldschmidt ein, als er Tillman wie eine Fahnenstange stehen ließ. War anschließend kaum noch zu sehen. Kam auf insgesamt 20 Ballkontakte. Musste angeschlagen raus.

Luca Waldschmidt
Im ersten Abschnitt der gefährlichste Kölner. Den starken Pass von El Mala verpasste er hauchdünn, sein Abschluss aus der Box war zu zentral. Zur Halbzeit ausgewechselt.

Marius Bülter
Fiel in der Offensive einmal mehr gar nicht auf, trat im Spielaufbau zu oft auf die Bremse. Musste zur Pause raus.

Ragnar Ache
Kam zur zweiten Halbzeit. Sorgte für mehr Körperlichkeit in der vordersten Kette, gewann gleich mehrere Kopfbälle. Hatte damit aber auch keinen großen Einfluss aufs Spiel.

Linton Main
Kam ebenfalls zum zweiten Abschnitt. Brachte auffallend Tempo ins Spiel und fand Lücken im Defensivverbund des Gegners. Versuchte es aus der Distanz, vergeblich. Flachte aber in der Schlussphase auch ab.

Cenk Özkacar
Gewann zwar nur ein Drittel seiner Zweikämpfe, dabei aber einige wichtige. Beim zweiten Gegentreffer nicht glücklich.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.