Julian Pauli im Training des 1. FC Köln
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Julian Pauli arbeitet am Comeback, doch die Innenverteidiger-Situation bleibt angespannt

Mit Kristoffer Lund hat der FC bereits am Dienstag eine weitere Kaderbaustelle geschlossen. Weiteren Bedarf gibt es dennoch und er letzten Abwehrreihe beim 1. FC Köln: Kaderlücke trotz Comeback von Julian Pauli.

Neben dem Neuzugang Kristoffer Lund gab es am Dienstag zum Auftakt der nächsten Trainingswoche bei den Geißböcken eine weitere positive Personalie. Leichtes Aufatmen beim 1. FC Köln: doch es gibt weiterhin eine Kaderlücke trotz Comeback von Julian Pauli.

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Die Sorgenfalten auf der Stirn von Lukas Kwasniok waren sicher keine kleinen, als Julian Pauli vor zwei Wochen im Trainingslager in Bad Waltersdorf mit Luca Kilian aneinander gerasselt war und verletzt am Boden liegen blieb. Für den Shootingstar der vergangenen Spielzeit war die Woche in der Steiermark damit frühzeitig beendet. Pauli reiste zu weiteren Untersuchungen zurück nach Köln. Die Diagnose: Bänderriss im Sprunggelenk. Keine zwei Wochen später trainiert der Kölner Youngster wieder individuell und war am Dienstag auch schon wieder am Ball. Die konservative Behandlung hat es möglich gemacht, der Innenverteidiger arbeitet mit Hochdruck an seinem Comeback.

Immer noch eine kleine Strecke

Und die Rückkehr dürfte wohl auch sehnlich erwartet werden, denn die Verletzung von Pauli hat den Kölner Verantwortlichen noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie dünn der Kader gerade in der letzten Reihe besetzt ist. Mit Luca Kilian ist wohl und den kommenden Wochen – zumindest kurzfristig – nach zwei Kreuzbandrissen noch nicht zu rechnen. Timo Hübers sowie die positionsfremden Leart Pacarada und Sebastian Sebulonsen machten gegen Arnheim alles andere als einen guten Eindruck. Ob Dominique Heintz das Tempo der Bundesliga noch einmal mitgehen kann, wird ebenfalls in Frage gestellt. Der auffälligste Innenverteidiger war in der Vorbereitung bislang Joel Schmied, der wiederum in der vergangenen Zweitliga-Saison einige Fragezeichen hinterließ.



Nicht umsonst suchen die FC-Bosse nach wie vor einen weiteren Innenverteidiger. Dem Vernehmen nach hat Rav von den Berg aktuell die besten Katen künftig im FC-Trikot aufzulaufen. Aber auch der Name Keven Schlotterbeck hält sich hartnäckig am Geißbockheim. Das bevorstehende Comeback von Julian Pauli wird auf die Personalie allerdings keinen Einfluss haben. Denn schon vor der Verletzung des Youngsters hatten die Kölner Verantwortlichen eine Vakanz in der Innenverteidigung ausgemacht. Es ist sogar gut möglich, dass der FC noch einmal doppelt nachlegt. Für Pauli dürfte es also in naher Zukunft noch mehr Konkurrenz geben, für den Youngster steht aber ohnehin erst einmal nur die Rückkehr in die Mannschaft im Vordergrund. Bis dahin ist es auch immer noch eine kleine Strecke.

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