Lukas Kwasniok beim Training des 1. FC Köln
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Deshalb fehlt ein Sextett des 1. FC Köln im Trainingslager

Am Samstagabend hat die erste Einheit der FC-Profis in Bad Waltersdorf stattgefunden. Ein erster Aufgalopp. Allerdings blieben auch einige Akteure zu Hause beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok seine Kader-Entscheidung.

Es gab schon vor dem Trainingslager in der Steiermark einige personelle Maßnahmen beim 1. FC Köln: So erklärt Lukas Kwasniok seine Kader-Entscheidung.

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Die meisten Spieler waren schon im Hotel als Etienne Borie und Said El Mala noch einen Wagen mit Kisten Richtung Eingang des Ressorts der kommenden Tage schoben. Auch die beiden Youngster kamen also in den Genuss, das Material zu versorgen. Immerhin sind die beiden Spieler im Trainingslager mit von der Partie. Bei Said El Mala kommt das gerade nach der aufregenden Drittliga-Saison und beeindruckenden Leistung bei der U19-EM alles andere als überraschend. Bei Borie war das vielleicht nicht ganz so sicher. Denn Trainer Lukas Kwasniok traf auch einige harte Entscheidungen in Bezug auf den Kader, der sich nun in der Steiermark, im Trainingslager des Kölner zeigen, empfehlen darf, wie es Kwasniok nach der ersten Einheit am Samstagabend nannte.

„Ich bin relativ direkt in meiner Aussage“

Andere Akteure mussten derweil zu Hause bleiben. Neben Sargis Adamyan und Florian Dietz, bei denen die Zeichen eindeutig auf Abschied stehen, trainieren auch Neo Telle, Emin Kujovic, Fayssal Harchaoui und Malek El Mala bei der Kölner Reserve. Noch am Samstagvormittag war die Vertragsverlängerung des Neuzugangs bekannt gegeben worden, immerhin mit dem Hinweis, dass es zunächst U21 heißt. Sechs Spieler, die also nicht die Chance bekommen, sich in den Fokus zu spielen. „Ich bin relativ direkt in meiner Aussage, ohne irgendwie persönlich zu werden. Wenn es aus meiner Sicht bei dem ein oder anderen noch nicht reicht, dann muss ich nicht um den heißen Brei herumreden. Entscheidungen zu treffen, ist nun mal normal für mich“, sagte der Coach. „Da geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten, sondern um Leistung.“

Und die hatte am Freitagabend offenbar bei einigen Akteuren beim 2:2 gegen Fortuna Köln nicht gestimmt. Zumindest hatte Kwasniok sehr deutliche Worte gefunden, einigen Spielern sogar die Bundesligatauglichkeit abgesprochen, anderen erklärt, sie seien noch nicht so weit. Dabei blieb der Trainer auch am Samstag und betonte, dass die Größe des Kaders so genau richtig sei. Wie es mit Adamyan und Dietz nun weitergeht, ist noch nicht klar. Beide werden sich wohl einen neuen Verein suchen können. Für die Youngster steht die U21 an, Emin Kujovic soll verliehen werden, bei Neo Telle ist die Zukunft noch offen.


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