Pauline Bremer von den Frauen des 1. FC Köln
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FC-Frauen schlagen HSV in Überzahl: Bremer-Dreierpack und Kandidat für Tor des Monats

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln sind in der Bundesliga zurück in der Erfolgsspur: Die FC-Frauen gewannen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge das Heimspiel gegen den Hamburger SV dank des Dreierpacks von Pauline Bremer mit 3:1 (2:0).

Die Stürmerin bewarb sich dabei auch um eine Nominierung für das Tor des Monats. Den Gästen gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer in Unterzahl.

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Kölns Trainerin Britta Carlson änderte ihre Startelf im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage vor der Länderspielpause gegen den SC Freiburg auf zwei Positionen. Dora Zeller und Sophie Nachtigall fielen verletzt aus. Dafür starteten Amelie Bohnen und Lydia Andrade. Eigentlich hätte auch Taylor Ziemer beginnen sollen, doch nach dem Aufwärmen musste sie kurzfristig den Daumen senken. Stattdessen stand doch Marina Hegering in der Anfangsformation. Kathrin Hendrich stand wie erwartet erstmals seit dem ersten Spieltag wieder im Kader.

Tor des Monats?

Die Kölnerinnen, die im Willi-Ostermann-Sondertrikot aufliefen, mussten sich bei ihrer Torhüterin bedanken, dass sie nicht früh in Rückstand gerieten. Camilla Linberg stürmte nach einem Zuspiel in die Spitze frei auf Lisa Schmitz zu, diese behielt die Nerven und wehrte den Flachschuss per Fuß ab (9.). Die FC-Frauen waren danach bemüht, das Spiel an sich zu reißen. Pauline Bremer verwertete ein Zuspiel von Laura Vogt aus dem Mittelfeld in die Gasse am Sechzehner zum 1:0 (18.). Die Stürmerin hatte dabei etwas Glück, dass Hamburgs Svea Stoldt den Flachschuss ins lange Eck noch leicht, aber damit unhaltbar abfälschte.

Wenig später bewarb sich Bremer als Kandidatin für das Tor des Monats: Die 30-Jährige schlenzte die Kugel nach einem Querpass von Laura Feiersinger aus 17 Metern oben in den Winkel zum 2:0 (25.). Während die Kölnerinnen das Geschehen auf dem Rasen zu dieser Zeit kontrollierten, waren auf den Rängen die Gästefans tonangebend. Der stark vertretene Gästeanhang unterstützte den HSV lautstark. Auf dem Platz tat sich derweil bis zur Halbzeit nichts Aufregendes mehr.

Ein hochverdienter Sieg

In der zweiten Hälfte dauerte es lange bis zum ersten Aufreger. Beke Sterner legte von der rechten Seite zurück in den Sechzehner zu Laura Feiersinger, die freistehend über das Tor schoss (58.). Diese Aktion war die Initialzündung, die Gastgeberinnen zogen das Tempo in den Minuten danach deutlich an. Der dritte Treffer wollte nicht gelingen. Der HSV dezimierte sich in der Schlussphase selbst: Die bereits verwarnte Magou Doucoure sah für ein rustikales Einsteigen an der Seitenlinie gegen Marina Hegering die gelb-rote Karte (74.).

Aus dem Nichts fiel der Hamburger Anschlusstreffer: Svea Stoldt traf aus 16 Metern zum 2:1, hatte dabei Glück, dass der Ball von der herangrätschenden Marina Hegering abgefälscht wurde und daher in hohem Bogen unhaltbar ins Tor flog (76.). Die endgültige Entscheidung gelang Pauline Bremer kurz vor Schluss. Der als Flanke gedachte Ball von der linken Seite senkte sich ins lange Eck zum 3:1 (85.). Weronika Zawistowska war wohl mit den Fußspitzen in der Mitte auch noch ganz leicht am Ball.

Unterm Strich stand damit ein hochverdienter vierter Saison-Sieg für die Kölnerinnen in der Bundesliga. Für die FC-Frauen geht es am kommenden Samstag (12 Uhr) beim VfL Wolfsburg weiter.

1. FC Köln: Schmitz – Sterner (59. Imping), Degen, Bohnen, Hegering, Leimenstoll – Feiersinger (86. Donhauser), Vogt – Bremer, Elsen, Andrade (67. Zawistowska). Tore: 1:0/2:0 Bremer (18./25.), 2:1 Stoldt (76.), 3:1 Bremer (85.). Zuschauer: 2282. Besonderes Vorkommnis: Gelb-rote Karte gegen Doucoure (74.).

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