Die Frauen des 1. FC Köln treffen am Samstag um 16 Uhr auf den SC Freiburg. Mit dabei: Sophie Nachtigall. Die 22-Jährige hat sich beim FC nach dem Wechsel im Sommer aus dem Breisgau auf Anhieb einen Stammplatz erarbeitet und will ihren Anteil weiteren Höhenflug des FC leisten. Dabei musste Nachtigall schon einen schweren Moment in dieser Saison durchstehen.
Für die Frauen des 1. FC Köln heißt es am Samstag gegen den SC Freiburg zu bestehen. Aktuell liegen die Fußballerinnen zwei Punkte und drei Tabellenplätze vor den Freiburgerinnen.

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Für Sophie Nachtigall wird das Duell des 1. FC Köln mit dem SC Freiburg am Samstagnachmittag (16 Uhr) zu einem besonderen Termin. Erst im Sommer wechselte die Offensivspielerin aus dem Breisgau ans Geißbockheim. Nun steht bereits das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verein an. „Ich bin hierhergekommen, um dem FC zu helfen und natürlich mich auch selbst weiterzuentwickeln“, erklärte Nachtigall ihren Wechsel im Vorfeld der Partie nochmals in dieser Woche. In Köln bekommt sie dafür bislang reichlich Gelegenheit: In vier von fünf Ligaspielen stand die 22-Jährige in der Startelf und hat sich damit bereits als feste Größe etabliert.
“Nichts Schlimmeres passiert“
Dabei musste Nachtigall zuletzt auch schwierige Momente verkraften. Gegen Union Berlin wurde sie nach einem Kopftreffer benommen vom Platz begleitet. Die anschließenden Untersuchungen gaben Entwarnung. „Für mich war es in dem Moment von Anfang an selbst nicht so schlimm, ich war einfach ein bisschen unter Schock und hatte ein bisschen Probleme“, erinnerte sich Nachtigall, „dann ist es bei Kopfverletzungen umso wichtiger, dass die Entscheidung einem abgenommen wird und zur Sicherheit alles untersucht wird. Es war gut, dass wir so eine schnelle medizinische Betreuung haben und ich dementsprechend schnell wusste, dass nichts Schlimmeres passiert ist.“
Nur eine Woche später war sie bereits wieder im Einsatz – und musste in München die schwere Verletzung ihrer Mitspielerin Sandra Jessen miterleben, die ihrerseits vom Platz begleitet werden musste. „Solche Verletzungen, wenn man mit der Trage vom Platz muss, sind für das Team irgendwie auch ein Cut im Spiel“, schilderte Nachtigall. Gerade in solchen Situationen werde deutlich, wie eng sportlicher Erfolg und die Sorge um eine Mitspielerin miteinander verbunden sind. Sportlich läuft es für den FC derweil bestens. Mit neun Punkten aus fünf Spielen haben die Kölnerinnen den besten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt. In der Tabelle liegt Köln aktuell auf Rang fünf – und damit zwei Punkte sowie drei Plätze vor Freiburg.
“Mein Team sieht in mir ein Bindeglied zwischen der Mittelfeldreihe und der Offensive“
„Wir haben einfach eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen“, verriet Nachtigall einen Teil des Erfolgsrezepts. Was im Training erarbeitet werde, setze die Mannschaft derzeit gut um. Tore und eine stabile Defensive sorgen für die bislang starke Bilanz. Auch Nachtigall selbst nimmt dabei eine wichtige Rolle ein: „Mein Team sieht in mir ein Bindeglied zwischen der Mittelfeldreihe und der Offensive. Ein wildes Element oder kreative Spielerin, die vorne die Mitspielerinnen in Szene setzen und auch selbst Torgefahr ausstrahlen kann.“
Gegen Freiburg könnte sich nun der Kreis ihres Sommerwechsels schließen. Für Nachtigall ist es das erste Pflichtspiel gegen ihren ehemaligen Club im FC-Trikot. Und vielleicht gelingt ihr ausgerechnet gegen Freiburg der zweite Saisontreffer. Bisher traf sie einmal am dritten Spieltag beim 4:0-Erfolg in Mainz.
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