Eric Martel im Kreise der Kölner Spieler
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Abgänge beim 1. FC Köln: Verletzungen, Bankdrücker, Enttäuschungen – nur ein Ex-FC-Profis ist wirklich Stamm und der überrascht

Beim 1. FC Köln hat sich im Sommer einiges im Kader verändert. Mehrere Spieler haben den Verein verlassen und bei neuen Klubs eine neue Herausforderung angenommen. Für einige ging es dabei ins Ausland, andere blieben in Deutschland. Während manche Abgänge bereits früh feststanden, ergaben sich andere Wechsel erst im Laufe der Transferperiode. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Voraussetzungen bei den neuen Vereinen. So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln.

Nur wenige ehemalige FC-Spieler haben bei ihren neuen Klubs bereits wichtige Rollen übernommen und regelmäßig Einsatzzeiten gesammelt. Deutlich mehr mussten sich zunächst hinten anstellen, hatten mit Verletzungen zu kämpfen oder warten noch auf den Durchbruch. So schlagen sich die Sommerabgänge des 1. FC Köln.

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Jakub Kaminski: Kaum ein anderer Sommerabgang hinterließ beim FC wohl eine größere Lücke. Der Pole gehörte in der vergangenen Saison zu den Leistungsträgern, steuerte sieben Tore sowie fünf Vorlagen zum Klassenerhalt bei. Rund 17 Millionen Euro soll der Wechsel zu Benfica Lissabon dem FC eingebracht haben. In Portugal läuft es für Kaminski allerdings noch nicht wie erhofft. Nach zwei Startelfeinsätzen in der Europa-League-Qualifikation musste der Offensivspieler sechs Spiele auf einen weiteren Einsatz von Beginn an warten. In den ersten drei Ligaspielen saß er sogar über die komplette Spielzeit auf der Bank. Beim Europa-League-Auftakt gegen die AC Mailand hatte er mit einem Tor und einer Vorlage großen Anteil am 2:0-Auswärtssieg. Gegen den FC Porto setzte Benfica-Trainer Ruben Amorim anschließend erneut auf eine andere Lösung und ließ Kaminski die komplette Partie auf der Bank. Benfica verlor mit 1:3. Der Start in Lissabon ist für den ehemaligen Kölner damit bislang nicht zufriedenstellend.

Gelungenes Comeback von Eric Martel

Denis Huseinbasic: Nach vier Jahren beim 1. FC Köln sollte für den Mittelfeldspieler in Portugal ein neues Kapitel beginnen. Huseinbasic wechselte zum SC Braga, nachdem seine Einsatzzeiten beim FC zuletzt zurückgegangen waren. Der Start bei seinem neuen Klub verlief allerdings schwieriger als erhofft. In der Liga kam Huseinbasic bislang lediglich zweimal zum Einsatz und sammelte dabei 68 Minuten. In den verbliebenen Ligaspielen stand der 25-Jährige aufgrund einer Verletzung nicht im Kader. Auch beim letzten Spiel der Conference-League-Qualifikation bei Austria Wien fehlte Huseinbasic im Aufgebot. Am vergangenen Sonntag gab der 25-Jährige sein Comeback.

Dominique Heintz: Für den Routinier ging es im Sommer innerhalb Deutschlands weiter. Der erfahrene Innenverteidiger wechselte zu Fortuna Düsseldorf und sollte dort vor allem mit seiner Erfahrung helfen. In den ersten beiden Drittliga-Spielen kam der Linksfuß jeweils zum Einsatz: Einmal stand Heintz in der Startelf, einmal wurde er bereits nach 30 Minuten eingewechselt. Auch im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg spielte der 33-Jährige über die komplette Spielzeit. Fortuna verlor die Partie mit 1:5. Seitdem fehlt Heintz allerdings im Kader. Der Innenverteidiger fällt aktuell mit Oberschenkelproblemen aus und wartet deshalb auf sein Comeback.

Eric Martel: Lange musste der Sechser auf seinen ersten Einsatz für den 1. FSV Mainz 05 warten. Nachdem sich der Mittelfeldspieler mit dem 1. FC Köln nicht auf ein neues Arbeitspapier einigen konnte, wechselte er zu den Rheinhessen. In der Vorbereitung zog sich der Sechser allerdings eine Innenbandverletzung zu und verpasste dadurch große Teile der Sommervorbereitung sowie die ersten Pflichtspiele. Auch die Partie gegen Eintracht Frankfurt am dritten Spieltag kam für den 24-Jährigen noch zu früh. Ausgerechnet beim Kölner Rivalen Borussia Mönchengladbach feierte Martel schließlich sein Comeback und gleichzeitig sein Debüt für Mainz. Rund 25 Minuten vor dem Ende wurde er eingewechselt. Nicht einmal 15 Minuten später erzielte Martel die zwischenzeitliche 3:2-Führung für Mainz. Am Ende setzte sich der FSV mit 4:3 durch. Für Martel war es damit trotz der langen Verletzungspause ein gelungener Einstand bei seinem neuen Verein.

Auf Anhieb einen Stammplatz

Rasmus Carstensen: Zurück in die Heimat ging es für den Dänen. Nach seiner Leihe zum FC wechselte der Rechtsverteidiger fest zu Aarhus GF. Dort bekommt der Rechtsverteidiger regelmäßig seine Chancen, pendelt allerdings zwischen Startelf und Bank. In der dänischen Liga kam Carstensen bislang mehrfach zum Einsatz, ohne sich dauerhaft einen Platz in der ersten Elf zu sichern.. Insgesamt hat sich Carstensen damit bei Aarhus etabliert, muss sich seinen festen Platz in der Mannschaft aber weiterhin erarbeiten.

Emin Kujovic: Einen guten Start erwischte Emin Kujovic bei seinem neuen Verein. Nach seiner Leihe zum Wolfsberger AC in der Rückrunde kehrte der Mittelfeldspieler zunächst nach Köln zurück, ehe Anfang September der Wechsel zum ungarischen Erstligisten Zalaegerszegi TE folgte. Dort setzte man von Beginn an auf den 21-Jährigen. Kujovic stand in allen drei bisherigen Spielen für ZTE in der Startelf und absolvierte jeweils die komplette Spielzeit. Bei seinem Debüt gegen Puskas Akademia feierte er zudem einen 1:0-Sieg mit seinem neuen Team. Auch gegen Ujpest und im darauffolgenden Spiel blieb er über 90 Minuten auf dem Platz. Kujovic hat sich damit direkt eine wichtige Rolle bei seinem neuen Klub erarbeitet.

Auch die nächsten Leihen zahlen sich nicht aus

Cenk Özkacar: Für den Abwehrspieler ging es nach seiner Zeit in Köln zurück nach Valencia und anschließend in die Türkei. Der FC hatte auf eine feste Verpflichtung des Innenverteidigers verzichtet, sodass Özkacar im Sommer zu Trabzonspor wechselte. Dort kam er in der Europa-League-Qualifikation zunächst regelmäßig zum Einsatz und absolvierte gegen Ferencváros beide Spiele über die volle Distanz. In der Süper Lig ist seine Rolle dagegen deutlich kleiner. Bislang kam der 25-Jährige lediglich zu zwei kurzen Einsätzen, ansonsten musste er von der Bank zuschauen.

Kristoffer Lund: Geduld war auch bei dem US-Amerikaner nach seinem Wechsel zu Birmingham City gefragt. Der FC hatte nach seiner Leihe auf eine Festverpflichtung verzichtet, sodass der Linksverteidiger zunächst nach Palermo zurückkehrte und anschließend fest nach England wechselte. In sieben der ersten zehn Pflichtspiele blieb Lund bei Birmingham ohne Einsatz. Seine Chancen bekam er anschließend vor allem im Pokal und einmal in der Liga. Beim Ligaspiel in Norwich City sowie im EFL Cup gegen Brentford stand der 24-Jährige jeweils in der Startelf. In beiden Partien wurde Lund nach rund 60 Minuten ausgewechselt. Dazu kam ein kurzer Einsatz in einer weiteren Ligapartie. Ein Stammplatz ist für den ehemaligen Kölner damit bislang noch nicht in Sicht.

Felipe Chavez: Für den Peruaner ging es nach seiner Leihe beim 1. FC Köln zunächst zurück zum FC Bayern München. Der Rekordmeister verlieh den 19-Jährigen anschließend für die Saison an den 1. FC Magdeburg. Der Zweitligist besitzt dabei eine Kaufoption. Chavez wartet bei seinem neuen Klub bislang allerdings noch auf seinen ersten Startelfeinsatz. In der laufenden Spielzeit kam der Offensivspieler bereits in drei Partien auf den Platz, wurde dabei aber jeweils eingewechselt. Ein Tor oder eine Vorlage stehen bislang ebenfalls noch nicht zu Buche.

Florian Kainz: Der läuft…

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