Sollten an der Absage von Lars Ricken Zweifel bestanden haben oder diese als Teil einer Strategie wahrgenommen worden sein, gibt es nun eine weitere Erleichterung für viele Fans des 1. FC Köln: Der BVB findet bereits einen El Mala Ersatz.
Am Freitag erteilte Lars Ricken dem FC eine Absage im Poker um Said El Mala. Bei dem ein oder anderen Fan wurde die Aussage als Pokerstrategie ausgelegt. Doch nun scheinen die Dortmunder bereits einen Ersatz gefunden zu haben.

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Lange hielt der Frust beim BVB über den geplatzten Deal mit Said El Mala nicht. Die Verantwortlichen der Borussia hatten schon während des Pokers angedeutet, dass es einen Plan-B geben würde. Und das war offenbar kein Teil einer Poker-Strategie. Denn ganz offensichtlich steht ein Wechsel des El-Mala-Ersatzes kurz bevor. Giannis Konstantelias befindet sich gerade auf dem Weg nach Deutschland. Das berichtet die griechische Zeitung „Gazetta“. Der Spieler von PAOK könnte demnach in den kommenden Minuten bereits landen. Ein Privatjet soll gebucht sein. Eigentlich hätte der Grieche schon in Dortmund angekommen sein sollen, doch es gab offenbar noch Verhandungnen. Nun soll alles ganz schnell gehen. Die Absage an den FC im Poker um El Mala ist damit also kein weiteres Säbelrasseln und die Ruhe vor dem Sturm eines weiteren finalen Angebots.
„Ich hoffe, dass für Said nichts hängen bleibt“
Lars Ricken hatte am Samstag vor der Presse noch einmal betont, dass El Mala kein Ziel mehr sei. „Das Thema können wir jetzt erst einmal abschließen. Ich hoffe, dass für Said nichts hängen bleibt“, so Ricken. „Man hört ja von Spielern, die sich dann wegstreiken. Er hat in Köln immer Gas gegeben. Von daher hat Köln da nicht nur einen guten Spieler, sondern einen charakterlich einwandfreien.“ Tatsächlich hatte der 19-Jährige in den vergangenen Wochen sowie im Trainingslager einen „tadellosen“ Eindruck hinterlassen, wie auch René Wagner betonte. Und das trotz des massiven medialen Wirbels um seine Person. Während es zwischen den Fanlagern in den sozialen Medien teilweise heftige Diskussionen gab, war das auf Ebene der Führungsposition aber offensichtlich kein Thema. “Die Gespräche, die wir mit Thomas Kessler geführt haben waren absolut offen, respektvoll und von Verständnis von beiden Seiten geprägt“, so Ricken. „Manchmal trifft man sich und manchmal trifft man sich nicht.“
Zumindest in diesem Sommer wird es demnach den Transfer also wirklich nicht mehr geben. Wie von come-on-fc.com berichtet, ist ein Wechsel des Kölners damit aber sicher noch nicht zu 100 Prozent vom Tisch. Gut möglich, dass nun andere Clubs nochmal ihre Chance wittern. Thomas Kessler hat indes deutlich gemacht, auf welcher wirtschaftlichen Grundlage man sich dabei bewegt. Ein vermeintliches Interesse aus Leipzig dürfte schon alleine deswegen ein sehr geringes sein.
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