Said El Mala wird nicht nach Brentford wechseln
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Nach BVB-Rückzieher: Ist damit ein Wechsel von Said El Mala für den 1. FC Köln endgültig vom Tisch?

Das Tauziehen um Said El Mala hat also ein Ende gefunden. Zumindest zwischen dem BVB und Köln. Doch es kann natürlich noch weitere Angebote geben beim 1. FC Köln: Ist das Thema Said El Mala und Transfer damit beendet?

Der BVB ist am Freitag aus dem Poker um Said El Mala ausgestiegen. Nun scheint es so, als würde der Spieler ein weiteres Jahr beim FC bleiben. Final beantwortet ist die Frage aber noch nicht.

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Auch in der Trainingseinheit am Freitag ließ Said El Mala nur wenig Zweifel daran, wie viel Spaß ihm die Arbeit beim FC gerade macht. Von irgendwelchen Wechselgedanken oder geplatzten Wünschen scheint der Spieler zurzeit wahrlich nicht getrieben. Ob die freitagliche Transfer-Bombe bis zum Spieler bereits vorgedrungen war, konnte René Wagner nach der Einheit nicht beantworten. Allerdings ist davon auszugehen, dass der Spieler zumindest in Teilen von den grundsätzlichen Absichten des BVB gewusst haben sollte. Immerhin hat es ja Gespräche zwischen Spieler und der Borussia gegeben. Der Ausstieg des BVB überraschte ein wenig und war dann doch irgendwie folgerichtig. Nachdem Thomas Kessler bei seinem Standpunkt konsequent geblieben war, setzte auch Lars Ricken ein Statement.

„Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot unterbreiten“

Und offenbar ein sehr finales. „Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, so Ricken gegenüber der Mediengruppe. „Wir haben in den vergangenen Tagen offene Gespräche mit den Verantwortlichen des 1. FC Köln geführt, die unser letztes Angebot jedoch abgelehnt haben. Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“ Es ist nicht davon auszugehen, dass Ricken von seiner doch deutlichen Aussage doch noch einen Rückzieher macht. Zumindest ist es unwahrscheinlich. Genauso, wie es unwahrscheinlich erschien, dass Kessler von seiner Wunschvorstellung abweichen würde. Zwischen dem FC und dem BVB dürfte das Thema El Mala also für diesen Sommer beendet sein.

Doch so ganz sicher scheint man sich in Köln über einen Verbleib des Youngsters noch nicht zu sein. Zumindest fallen auffallend oft die Worte „Stand jetzt“ oder „aktuell“. “Ich freue mich natürlich. Ich bin aber aktuell auch von nichts anderem ausgegangen. Ich freue mich, dass Said da ist“, sagte Wagner. Auf Nachfrage von come-on-fc.com bestätigte der Trainer, dass er davon ausgehe, dass El Mala auch in der kommenden Saison für den FC spiele. Doch neben dem BVB gab und gibt es noch weitere Interessenten. „Wenn ich mir Gedanken über Dinge mache, die ich nicht beeinflussen kann, dann habe ich einen schweren Tag“, so Wagner. „Wenn ich jetzt zu Hause sitze und denke, was könnte passieren, wenn, dann hört mein Kopf gar nicht mehr auf zu rattern und das will ich vermeiden.“

Wird es weitere Angebote geben?

Ein Statement von Thomas Kessler gab es auf Anfrage von come-on-fc von Seiten des FC aber nicht. Für den Geschäftsführer wird sich die grundlegende Denkweise wohl nicht geändert haben. Heißt: Sollte ein Interessent das gewünschte Geld auf den Tisch legen wollen, kann es Gespräche geben. Einen eigenen Deadline Day hatte der FC bislang nicht kommuniziert. Doch mit jedem fortgeschrittenen Tag wird ein Transfer unwahrscheinlicher. Zumal auch die Kölner ihre Planungen wohl finalisieren wollen. Viele Interessenten stehen aktuell nicht Schlange. Zudem spielt der Spieler selbst wohl eine entscheidende Rolle. El Malas Seite ließ bereits den Wechsel nach Brentford platzen, dem Vernehmen nach soll zuletzt nur der BVB als mögliches Ziel des Spielers gegolten haben.

Natürlich kann sich die Sichtweise nun noch einmal verschieben. Gerade, wenn dann doch noch ein großer englischer Club um die Ecke kommt. Denn auch die suchen noch. Dass El Mala in der kommenden Saison das FC-Trikot tragen wird, gilt aber zunehmend als wahrscheinlicher. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass man aktuell nichts ausschließen sollte. Vor einem guten Monat hätte wohl niemand gedacht, dass überhaupt ein Bundesligist soviel Geld für den Youngster auf den Tisch legen würde. So käme ein weiteres, finales BVB-Angebot überraschend – gänzlich ausgeschlossen ist es aber nicht.


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