René Wagner wirkt nachdenklich
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Diskussionen um seine Zukunft beim 1. FC Köln: So reagiert René Wagner auf Druck: „Schwer, es nicht wahrzunehmen“

Vier Punkte aus vier Spielen – wirklich rosig ist die Situation beim FC gerade nicht. Bislang stand der Vorstand zumindest nach Außen hinter dem Trainer, stärkte ihm den Rücken. Doch der Druck vor dem Derby ist nicht von der Hand zu weisen. Bei einer Niederlage dürfte er mindestens zunehmen. Vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach äußert sich der Trainer zu den Diskussionen um seine Person und erklärt, warum er sich davon nicht beeinflussen lassen will.

Nach der Länderspielpause geht es am Sonntag für den FC in der Bundesliga weiter. Mit vier Punkten aus vier Spielen und nicht den besten sportlichen Leistungen ist ein gewisser Druck beim FC wieder zu spüren. Zumindest wird René Wagner in den Sozialen Medien bereits heftig kritisiert. Ausgerechnet vor dem emotionalen Duell mit Borussia Mönchengladbach wird nun auch über die Zukunft des Trainers spekuliert. Der 38-Jährige selbst versucht, die Unruhe von seiner Mannschaft fernzuhalten. Auf der Pressekonferenz am Freitag bezog Wagner Stellung zu den Diskussionen um seine Person.

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Dass die kritischen Stimmen auch den FC-Coach erreichen, daraus macht Wagner kein Geheimnis. „Was drumherum passiert, nehme ich natürlich wahr. Es ist auch relativ schwer, es nicht wahrzunehmen“, erklärte der Trainer. Allerdings wolle er sich nicht von der öffentlichen Debatte leiten lassen. „Wenn ich mich davon beeinflussen lassen würde, würde es meinen Job schwerer machen.“ Seine Konsequenz sei deshalb eindeutig: „Vollgas Richtung Derby!“ Die Diskussionen um den Trainer hatten zuletzt noch einmal Fahrt aufgenommen. Sky hatte am Donnerstag berichtet, dass Wagner bei einer Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach möglicherweise ins Wanken geraten könnte. Dabei hatten die Verantwortlichen dem Coach in den vergangenen Wochen mehrfach öffentlich das Vertrauen ausgesprochen. Präsident Jörn Stobbe hatte erst kürzlich betont, dass Wagner weiterhin die volle Rückendeckung des Vereins genieße.


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René Wagner will den Fokus beim 1. FC Köln aufs Derby richten

Im Interview mit come-on-fc.com hatte der Trainer erklärt, dass er keine Stimmung in diese Richtung wahrnehmen würde und der Austausch sehr klar sei. „Am Ende zählt die Kommunikation, die ich intern habe mit den Menschen, die verantwortlich sind. Da gibt es diese Stimmen nicht. Das ist mir ganz wichtig“, erklärte der 38-Jährige. Ein unmittelbares Endspiel um seinen Arbeitsplatz soll die Begegnung am Sonntag demnach nicht werden. Allerdings dürfte auch Wagner bewusst sein, dass ein weiterer Rückschlag die Diskussionen kaum verstummen lassen würde. Zumal der FC nach dem durchwachsenen Saisonstart dringend ein Erfolgserlebnis benötigt. Die Defensive zeigte sich bislang anfällig, offensiv fehlt häufig die Durchschlagskraft. Hinzu kommen die Ausfälle der beiden Angreifer Ragnar Ache und Thijs Dallinga.

Ausgerechnet das Duell mit dem Erzrivalen bietet nun die Gelegenheit, die Stimmung rund um den Verein innerhalb von 90 Minuten zu verändern. Wagner weiß um die besondere Bedeutung der Begegnung. Schließlich arbeitet der gebürtige Dresdner bereits seit mehreren Jahren beim FC und hat die emotionale Aufladung des Derbys längst kennengelernt. „Ich bin lange genug hier und habe schon einige Fans gehört, die sagen: Das ist das einzige Spiel in der Saison, das zählt“, sagte Wagner. Für seine Mannschaft habe die Partie ebenfalls einen besonderen Stellenwert. Gerade den zahlreichen Neuzugängen müsse vermittelt werden, welche Bedeutung die Begegnung für den Verein und sein Umfeld habe. Die Rückendeckung der Vereinsführung besitzt der Trainer weiterhin. Die Unterstützung der bislang skeptischen Anhänger könnte er sich am Sonntag zumindest ein Stück weit zurückholen.

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