Jan Thielmann im Duell gegen die Viktoria aus Köln
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Doppelte Stürmer-Verletzung bei Unentschieden im Stadtduell: Der 1. FC Köln spielt im Testspiel gegen Viktoria Köln 2:2

Der 1. FC Köln nutzte die XXL-Länderspielpause für ein Testspiel gegen den kleineren Stadtnachbarn Viktoria Köln. Im Sportpark Höhenberg trennte sich der FC am Ende mit 2:2 vom Drittligisten. Während die Nationalspieler fehlten, durften sich einige Spieler aus der U21 zeigen. Negative Höhepunkte der Partie waren die Verletzungen von Thijs Dallinga und Ragnar Ache, die beiden nach wenigen Minuten nicht weitermachen konnten.

In einer engen Partie tat sich der Bundesligist lange schwer und lag zur Halbzeit sogar zurück. Der Test dürfte erneut aufgezeigt haben, dass die Mannschaft von René Wagner noch einiges zu tun hat vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende. Ohne die abgestellten Nationalspieler fehlte es dem FC nach gutem Beginn über weite Teile der Partie an Ideen.

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come-on-fc.com berichtet aus dem Sportpark Höhenberg

Nachdem die Spieler des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende kein Spiel bestritten, stand am zweiten Wochenende der Länderspielpause ein Testspiel gegen Viktoria Köln auf dem Plan. René Wagner schickte dabei seinen bestmöglichen Kader ins Rennen. U21-Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana stand aufgrund Personalmangels ebenfalls in der Anfangsformation. Wie viele der Spieler beim Derby auf dem Platz stehen werden ist noch nicht absehbar, für die beiden Kölner Stürmer könnte es jedenfalls eng werden.

>> Thijs Dallinga erleidet Kreuzbandriss

Leistungsabfall nach gutem Beginn

Die Anfangsphase bot zunächst das erwartete Bild. Der FC kontrollierte die Partie und setze den Drittligisten früh unter Druck. Ein wiederkehrendes Muster zu Beginn war das Wechselspiel zwischen Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite. Thielmann rückte immer wieder weit in die Mitte ein, wodurch sich für Sebulonsen die Möglichkeit ergab weit aufzurücken. In der 12. Minute führte dann auch exakt dieses Muster zum Erfolg. Sebulonsen drang über rechts durch, brachte den Ball scharf vor das Tor, wo er von einem Viktoria-Verteidiger unabsichtlich ins eigene Tor befördert wurde (12.). Anschließend verlor der FC seine Kontrolle jedoch Mehr und Mehr. Die Partie gestaltete sich zunehmend offen und die Gastgeber kamen immer wieder zu Abschlüssen.

Seinen ersten Tiefpunkt erreichte das Spiel als Thijs Dallinga nach einem Zweikampf liegen blieb und anschließend den Platz verlassen musste. Die anschließende Überzahl, während sich Ragnar Ache noch bereit machte, nutzte die Viktoria umgehend aus. Nach einer Flanke von rechts kam Lucas Wolf in der Mitte frei zum Kopfball und bezwang Kapitän Ron-Robert Zieler aus kurzer Distanz (33.). Nur drei Minuten später schlug es direkt wieder ein. Dieses Mal war es Niklas Castelle der einen Abpraller verwertete (36.). Die schlechten Nachrichten aus FC-Sicht hörten auch in der Halbzeit nicht auf. Ache musste den Platz ebenfalls verlassen und wurde anschließend von Imad Rondic ersetzt.

Zähe zweite Halbzeit

Mit dem Schock der beiden Verletzungen in den Knochen fehlten den Kölnern im zweiten Durchgang zunächst jegliche Ideen. Stattdessen kamen die Gastgeber Mal um Mal zu gefährlichen Abschlusschancen. Das Highlight der zweiten Halbzeit war wohl ein Flitzer, der über den Platz zur Kölner Bank lief. Es dauerte bis in die 75. Minute bis Marius Bülter nach einer Ecke zum Ausgleich einköpfte.

1. FC Köln: Zieler – Sebulonsen (Fürst 62.), Kotya-Fofana (Stapelmann 46.), Schmied (Dabrowski 86.), Sosa (Friemel 86.) – Skhiri, Krauß (Harchaoui 76.) – Thielmann (Borie 76.), Waldschmidt (Maina 62.), Bülter – Dallinga (Ache 35.) (Rondic 46.)

Tore: 0:1 Eigentor (12.), 1:1 Wolf (33.), 2:1 Castelle (36.), 2:2 Bülter (75.).

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1 Kommentar zu „Doppelte Stürmer-Verletzung bei Unentschieden im Stadtduell: Der 1. FC Köln spielt im Testspiel gegen Viktoria Köln 2:2“

  1. Furchtbar dieser Zuguck- und Standfußball. Wenn zwei Leute im Mittelfeld allein das Spiel regulieren sollen, während der Rest zuguckt und mal hier und mal dahin trottet und wenn der Ball auf der anderen Seite ist, stehen bleiben – dann ist das absolut grottig. Vergleicht man da Unterschiedsspieler in anderen Mannschaften, sticht eines heraus: SIE BEWEGEN SICH PERMANENT und zwar zügig und nicht nur trabend. Selbst ein Linton Maina scheint das verstanden zu haben. Ein Mikey Moore macht es vor. So sieht Fußballspielen aus – alles andere ist Rasenschach.

    „Trotten und Traben“ im Spiel hat meist zwei Ursachen: Entweder fehlt den Spielern die physische Spritzigkeit (Kondition/Antritt), oder es mangelt an der mentalen Handlungsschnelligkeit (Umschaltverhalten). Und das liegt oft an Trainingsformen, die zu lange Standzeiten haben oder keinen direkten Gegnerdruck erzeugen.

    Von der sichtbar mangelnden Einsatzfreudigkeit und den ideenlosen Gesichtern mal ganz zu schweigen… Wollen die überhaupt spielen oder sich lieber ihr Geld auf der Bank verdienen ohne was tun zu müssen?

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