Thomas Kessler und Tim Steidten beobachten das Training von René Wagner
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1. FC Köln: Thomas Kessler prüft weitere Wintertransfers – auch ein Skhiri-Ersatz im Blick

Das 5:0 über den 1. FC Union Berlin im Pokal hat gut getan. Am Tag nach dem Erfolg herrschte am Geißbockheim bei den Protagonisten des 1. FC Köln sichtbare Zufriedenheit. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter den Kulissen weiter gearbeitet wird. Denn die Planungen für Kaderverstärkungen laufen beim FC auf Hochtouren. Thomas Kessler wird wohl auf mehreren Positionen nachbessern. Denn trotz des Pokalerfolgs gibt es im Kader weiterhin Handlungsbedarf.

Bei Sonnenschein und unter den Augen der Kaderplaner Thomas Kessler und Tim Steidten starteten die Geißböcke am Mittwoch in die Vorbereitung auf den zweiten Auftritt gegen die Eisernen innerhalb weniger Tage. Am Sonntag steht das Auswärtsspiel bei Union Berlin an (15:30 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com). Kessler und Steidten werden den Blick aber schon ein wenig weiter nach vorne richten. Denn bis zum nächsten Transferfenster ist es nicht mehr weit.

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1. FC Köln sucht Stürmer: Ausfall von Thijs Dallinga verschärft die Lage

Und da dürften die Geißböcke noch einmal zuschlagen. Wie berichtet dürften die Kaufinteressen aber über den gesuchten Stürmer-Ersatz hinausgehen. Kessler hatte vor nicht einmal zwei Wochen bei „Sky“ erklärt, dass man in Köln den „Markt sondiere“ und damit das Wintertransfer-Fenster im Grunde eröffnet. Denn die Kölner müssen vor allem auf den Ausfall von Thijs Dallinga reagieren. Zur Erinnerung: Der Stürmer war auch verpflichtet worden, um eine Alternative für den verletzungsanfälligen Ragnar Ache darzustellen. Das Problem: Dallinga hat sich das Kreuzband gerissen, fällt voraussichtlich bis zum Ende der Saison aus. Als Leihspieler ist nicht gesagt, dass der Angreifer überhaupt noch ein Pflichtspiel für Köln bestreiten wird. Wie dringend aber ein Backup für Ache ist, zeigten die vergangenen Wochen. Denn der Angreifer fiel bekanntlich ebenfalls aus, genauso wie Imad Rondic. Ein klassischer gesunder Mittelstürmer befindet sich nicht im Kader.

Wintertransfers beim 1. FC Köln: Ersatz für Ellyes Skhiri und Rav van den Berg?

Es ist also keine Überraschung, dass die Kaderplaner nach einem Stürmer suchen. Die ersten Kandidaten wurden bereits gehandelt, konkret ist aber noch nichts. Genauso wenig bei weiteren Verstärkungen, die wie berichtet ebenfalls zur Option werden könnten. Denn es liegt nahe, dass der FC auch auf die Verletzung von Ellyes Skhiri reagieren will und muss. Der Routinier wurde als zentrale Position im Sommer verpflichtet, allerdings erst kurz vor Toresschluss. Skhiri soll die Leaderrolle im Mittelfeld übernehmen. Nun fällt der Sechser mindestens bis zum Jahresende aus. Mitte Oktober antwortete Kessler auf die Frage nach einem Ersatz für den Tunesier noch ausweichend, er hoffe, dass Skhiri bald zurück sei. Doch nun berichtet auch die „Sport Bild“, dass der Geschäftsführer Sport auf den Ausfall reagieren wolle, denn die Rückkehr zum Jahresanfang ist nicht sicher.



Genauso wenig wie ein Verbleib von Rav van den Berg. Dort ließ Kessler zuletzt bei der „Bild“ durchblicken, dass ein Abgang des Niederländers durchaus eine Option sein könnte. Sollte der teuerste Innenverteidiger der Vereinsgeschichte tatsächlich bereits wieder auf der Abschiedsliste stehen, wird Köln auch auf dieser Position nachbessern müssen. Denn dann stünden nur drei etatmäßige Innenverteidiger im Kader. Dass die Kölner auch mit dem aktuellen Team klarkommen, bewies der Pokal-Erfolg am Dienstagabend. Dort spielte Tom Krauß in der Innenverteidigung der Dreierkette und das mit einer beeindruckenden Leistung. In der Tat scheinen die Nachverpflichtungen im Sturm und auf der Sechs Sinn zu machen. Denn beide Positionen sind vor allem in der Breite nicht ausreichend besetzt. Ob ein Innenverteidiger dazukommt, hängt auch damit zusammen, ob Wagner das Vertrauen in van den Berg wiederentdeckt.

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