Im Angriff stehen dem 1. FC Köln vor dem Duell mit Werder Bremen zwei spannende Optionen zur Verfügung. Ragnar Ache konnte bereits in der vergangenen Saison mit guten Leistungen überzeugen. Thijs Dallinga geht nach seinem Doppelpack gegen die TSG Hoffenheim mit ordentlich Rückenwind in die Partie. Beide haben damit Argumente auf ihrer Seite, wenn es um die Besetzung im Kölner Sturm geht. Doch auch ein weiterer Stürmer traf bereits häufig gegen Werder: Marius Bülter hat gegen Bremen eine bemerkenswerte Bilanz.
Nach seinem Debüttreffer für die Geißböcke am ersten und seinem Ausfall am zweiten Spieltag, steht Thijs Dallinga dem 1. FC Köln neben unter anderem Ragnar Ache als Stürmer wieder zur Verfügung. Entsprechend richtet sich der Blick vor dem Duell mit dem SVW vor allem auf die Frage, wer von beiden in der Startelf stehen wird. Dabei gerät ein anderer FC-Stürmer schnell aus dem Blickfeld – obwohl gerade er gegen Werder eine bemerkenswerte Bilanz vorzuweisen hat.

Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.
Die Rede ist von Marius Bülter. Denn der 33-Jährige hat in der Bundesliga gegen keinen anderen Gegner so häufig getroffen wie gegen Werder Bremen. Fünf Tore stehen für ihn gegen die Grün-Weißen zu Buche – mehr als gegen jeden anderen Bundesligisten. Die Treffer stammen dabei aus unterschiedlichen Phasen seiner Karriere. Sowohl bei Union Berlin, als auch im Dress der TSG Hoffenheim war Bülter gegen Werder erfolgreich. Zweimal gelang Bülter gegen die Bremer sogar ein Doppelpack. So auch bei seinem letzten Torerfolg gegen den SVW im September 2024. Gut ein Jahr zuvor schoss er nach Einwechslung das erlösende Siegtor für die Hoffenheimer. Eine Qualität die auch mit Blick auf das bevorstehende Spiel interessant ist.
Aktuell nur Joker
Denn Bülter dürfte gegen Bremen nicht zu den ersten Optionen für die Startelf gehören. Schon bei der 1:4-Niederlage in Stuttgart kam er erst nach 75 Minuten für Ache in die Partie. Der Routinier brachte den FC immerhin noch auf die Anzeigetafel, auch wenn der Treffer schließlich als Eigentor von Ramon Hendriks gewertet wurde. Trotzdem zeigte sich dabei, welche Rolle 33-Jährige beim FC derzeit einnehmen kann. Ein Joker, der von der Bank neue Impulse geben soll. Mit Dallinga ist nun zudem eine weitere Offensivoption wieder fit, wodurch Bülters Einsatzzeit keineswegs garantiert ist. Gerade deshalb könnte es am Samstag zunächst einmal darum gehen, ob der gebürtige Ibbenbürener überhaupt die Gelegenheit bekommt, seine besondere Bilanz gegen Werder weiter auszubauen.
Wer gewinnt?


Sollte Bülter allerdings gebraucht werden, hätte er zumindest statistisch einen Gegner vor sich, gegen den es in der Vergangenheit besonders gut lief. Fünf Bundesliga-Tore gegen Werder sind seine persönliche Bestmarke gegen einen einzelnen Gegner. Ob daraus am Samstag ein weiterer Treffer wird, ist aber insbesondere mit Blick auf die offensive Konkurrenz fraglich. Ache und Dallinga bleiben damit die naheliegenderen Namen im Kölner Sturm. Doch falls der Routiner seine Chance bekommt, bringt er gegen aus den direkten Duellen gegen Bremen eine Empfehlung mit, die kein anderer FC-Angreifer vorweisen kann.
Verpasse keinen Artikel mehr und markiere come-on-fc.com als bevorzugte Quelle
