Gut zehn Tage bleiben dem FC noch um neue Spieler unter Vertrag zu nehmen. Gerade auf der Sechs soll noch etwas passieren. Doch auf eine Neuverpflichtung warten die Fans vergeblich. Und nach und nach sagen die Kandidaten ab. Dabei rennt die Zeit und der Abschied von Eric Martel liegt schon deutlich zurück. Der 1. FC Köln sucht weiter den Sechser.
Eine große Überraschung war es nicht mehr, als Eric Martel im Frühsommer den Abschied auch offiziell bekannt gab. In diesem Moment war klar, dass die Kölner einen neuen Sechser würden verpflichten müssen. Das ist bislang nicht passiert und viel Zeit bleibt nicht mehr.

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Edson Alvarez, Rani Khedira und Ellyes Skhiri – die drei Spieler vereint nicht nur eine beachtliche Erfahrung auf dem Platz sowohl im Vereinsfußball als auch in der Nationalmannschaft, alle drei galten zwischenzeitlich in dieser Sommer-Transferperiode als potenzielle Kandidaten für einen Wechsel zum FC. Nachdem Skhiri eigentlich als erstes schon kein Thema mehr war, sind die weiteren beiden mittlerweile sicher vom Tisch. Khedira wird bei Union bleiben und seinen Vertrag bei den Eisernen erfüllen, Alvarez steht – wie schon von come-on-fc.com berichtet – vor einem Wechsel zu Kölns Testspiel-Gegner Real Sociedad. Ausgerechnet Skhiri hat nun wieder die besten Karten, der nach Informationen von come-on-fc.com auch nie aus dem Kölner Fokus verschwunden war, die Verhandlungen sollen sich einfach nur als sehr zäh gestaltet haben. Zuletzt kam noch einmal Bewegung in die Sache – man nähert sich an, ist die Sprechweise.
„Das ist natürlich eine Position, auf der wir uns verbessern wollen“
Dennoch verwundert, dass der FC so lange an der Position des Sechsers arbeitet, obwohl diese gefühlt am längsten vakant erscheint. „In dieser Position sind wir natürlich mit verschiedenen Personalien im Austausch. Das ist natürlich eine Position, auf der wir uns verbessern wollen“, sagte Ulf Sobek nun im Podcast der „Thekenphilosophen„. „Der Kader, den wir jetzt haben, ist bundesligatauglich und er wird uns helfen, die Klasse zu halten“, so der Vizepräsident weiter. Ein Wort, das man in der FC-Fan-Bubble sicherlich nicht zu gerne hört. Zu oft blieben in der Vergangenheit erhoffte Transfers aus und man vertraute dann dem aus FC-Sicht „bundesligatauglichen“ Kader. „Man kann sich sicher sein, es gibt keinen, der die Hände in den Schoß legt und hofft da fällt einer vom Himmel“, sagte Sobek. „Wir sind in Gesprächen mit vielen Spielern.“ Ob der dann komme, könne er nicht sagen.
„Man kann sich mit einem Spieler einig sein, hat sich die Hand darauf gegeben. Und dann kommt der Nachfolger zum neuen Verein und fällt beim Medical durch“, so Sobek weiter. „Wenn man sich nur auf einen eingeschossen hätte, wäre es fahrlässig und das haben wir auch nie gemacht.“ Der Vizepräsident betonte weiter, dass es auch keine B- oder C-Lösung gegeben habe. Gerade bei Skhiri und Alvarez soll es zuletzt aber auch um das Gehalt gegangen sein. Eine wirtschaftliche Komponente räumte auch der 54-Jährige ein. Man sei zwar handlungsfähig, könne aber auch nicht jede Summe bezahlen. Aber auch die sportliche und menschliche Komponenten würden eine Rolle spielen.
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Oh man. Die Situation für eine Verpflichtung eines neuen Sechsers entpuppt sich zu einer Lachnummer. Martel ist ja auch erst gestern gegangen. Was machen die Verantwortlichen eigentlich den ganzen Tag ??? Die Ausreden wegen überhöhter Gehaltsförderung kann ich nicht mehr hören. Wenn ich einen Erfahrenen Spieler will muss ich dafür bezahlen. Umsonst ist der Tod,aber der kostet das Leben. Keller komm aus die Puschen.