Noch hat er keine Minute in der Bundesliga gespielt und dennoch ist der Hype besonders groß: Said El Mala sorgt beim 1. FC Köln für Furore und für Hoffnung. Denn der Youngster treibt mit guten Leistungen auch seinen Marktwert in die Höhe.
Der FC hat wieder einen „Shootingstar“ in seinen Reihen – wie ihn Florian Kainz nennt. Said El Mala sorgt beim 1. FC Köln für Furore. Der Kölner Youngster gilt damit auch als Hoffnungsträger bei den Geißböcken.

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Mit einer kleinen Körpertäuschung lässt Said El Mala seine ganze Klasse aufblitzen und gleichzeitig zwei Gegenspieler aussteigen. Der 18-Jährige glänzte nicht nur bei der U19-Europameisterschaft, der Offensivspieler zeigt auch im Trainingslager in Bad Waltersdorf was er drauf hat. „Jeder sieht, was er draufhat. Er hat ein wahnsinniges Dribbling und einen guten Torabschluss“, sagte Linton Maina im Interview mit come-on-fc über seinen neuen Offensivpartner und auch Florian Kainz spricht mit einem Lächeln von einem „Shootingstar“. Kein Wunder, also, dass es Interesse aus In- und Ausland gibt. Zuletzt soll der Premier-League-Club Brighton Hove & Albion einen zweistelligen Millionenbetrag geboten haben. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Kölner schon längst verlängert – angeblich ohne Ausstiegsklausel.
„Der teuerste Abgang“
Ein Zeichen wolle man mit dem Transfer setzen, heißt es sowohl von Verein als auch von Spieler. Tatsächlich scheinen sich die Kölner einen ganz großen Fisch an Land gezogen zu haben. Nicht umsonst hat Christian Keller in seinem ersten Interview nach dem Weggang aus Köln der „Kölnischen Rundschau“ und dem „Express“ den Spieler auch besonders hervorgehoben. „Da lege ich mich fest, dass er der teuerste Abgang der FC-Historie werden wird. Er ist ein Ausnahmespieler, den wir verpflichtet haben, als ihn kaum jemand gesehen hat“, sagte der Ex-Sportdirektor. Aktuell wird der Marktwert auf drei Millionen Euro geschätzt, doch der wird sich wohl schon mit dem ersten Bundesliga-Einsatz um einiges erhöhen. Im Training in Bad Waltersdorf muss sich der Youngster dann aber auch einige Töne vom Trainer gefallen lassen.
Kwasniok fordert viel von seiner Mannschaft, will Fleiß, die richtige Einstellung. Die stimmt auch bei El Mala, doch der Sprung von der 3. Liga in die Bundesliga ist noch einmal ein großer.
