Am Freitagabend kommt es für den FC in Augsburg zum Flutlicht-Spiel. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für die Kölner kein Unbekannter und die Erinnerungen sind nicht die besten. Tobias Welz leitet die Partie des 1. FC Köln in Augsburg.
Nach dem Remis gegen Hoffenheim steht nun das nächste schwere Spiel für den FC auf dem Programm. Geleitet wird die Begegnung von Tobias Welz und die Erinnerungen an den Schiedsrichter sind nicht nur gute.

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Am Freitagabend startet die Bundesliga mit der Begegnung des FC in Augsburg in den 24. Spieltag. Der Unparteiische ist für die Geißböcke wahrlich kein unbekannter. Eine gute Bilanz mit dem Schiedsrichter aus Wiesbaden hat der FC allerdings nicht. Insgesamt pfiff der 48-jährige Polizeibeamte seit 2012 20 Spiele der Geißböcke. Dabei weist Tobias Welz eine aus Kölner Sicht negative Bilanz bei den Begegnungen des 1. FC Köln auf. Nur fünf Spiele konnte der FC unter seiner Leitung gewinnen, zwölf haben die Geißböcke verloren. Statistisch gesehen also kein Glücksbringer für die Kölner.
Strafanzeige von FC-Fan gegen Schiedsrichter Welz
Besonders bei einem Bundesligaspiel ist Tobias Welz bei den Geißböcken nicht in guter Erinnerung geblieben: Beim Spiel des FC am 12. Spieltag der Abstiegssaison 2017/18 bei Mainz 05 war Welz als Video-Assistent tätig. Die spielentscheidende Szene passierte in der 42. Minute: Pablo de Blasis zog mit dem Ball im Strafraum nach innen zwischen Konstantin Rausch und Frederik Sörensen. De Blasis kam zu Fall, Schiedsrichter Dr. Felix Brych zeigte sofort auf den Punkt. Sörensen sollte den Mainzer gefoult haben, obwohl keinerlei Berührung in der Zeitlupe zu erkennen war. Eine klare Schwalbe des Argentiniers. Dennoch griff Welz als VAR nicht ein. Der folgende Elfmeter von Daniel Brosinski brachte den Mainzern die 1:0-Führung ein, die letztendlich auch das Endergebnis darstellte. Der FC verlor das Spiel aufgrund einer Schauspieleinlage, die der Videoassistent Welz durch die Fernsehbilder belegen konnte, es aber nicht tat.
Das brachte insbesondere einen FC-Fan so sehr auf die Palme, dass dieser nach dem Spiel Strafanzeige gegen Tobias Welz erstattete. „Das war eindeutig Betrug von Herrn Welz. Es geht um Millionen, es geht um Wetteinsätze, es geht um hunderttausende Fans“, sagte ein FC-Fan damals dem Kölner Stadt-Anzeiger. Eine kuriose Seltenheit im Fußball, die Welz bestimmt auch nicht kommen sehen hat. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung gegen die Bayern in der zweiten Runde des DFB-Pokals – und übersah die Abseitsstellung vor dem 1:1-Ausgleich.
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