Zurück in der Startelf beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt findet auch gegen Augsburg nicht zur Form

Luca Waldschmidt kam gegen Augsburg nicht so recht in Fahrt
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Zurück in der Startelf beim 1. FC Köln: Luca Waldschmidt findet auch gegen Augsburg nicht zur Form

Eigentlich sollte er für ein spielerisches Element in der Kölner Offensive sorgen. Doch so wirklich wollte das nicht gelingen beim Auswärtsspiel des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt findet auch gegen den FC Augsburg nicht zur Form.

Seit Mitte Dezember stand Luca Waldschmidt gegen Augsburg mal wieder in der Anfangsformation. Allerdings wollte es bei dem Offensivspieler nicht rund laufen.

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Es war in etwa eine Stunde gespielt als Luca Waldschmidt sich ein Herz nahm und aus gut 20 Metern einfach mal abschloss. Der Schuss wurde nicht so wirklich gefährlich, Waldschmidt kam auf einen gesamten xGoals-Wert von 0,05, vor allem aber war es der erste Versuch des Siegeners. Der Offensiv-Arbeitsbeweis las sich mit einem Abschluss, einer Vorarbeit sowie neun Pässen und 25 Ballkontakten. Wäre der 29-Jährige wie in den vergangenen Wochen als Joker eingewechselt worden, die Bilanz wäre insgesamt eine ordentliche gewesen. Nur stand Waldschmidt erstmals seit Dezember wieder in der Anfangsformation. Zuletzt hatte es für den ehemaligen Nationalspieler nur noch zum Edeljoker gereicht. In diesem Jahr stand Waldschmidt nie länger als 25 Minuten auf dem Platz, meist deutlich weniger.

Erneut eine eher schwache Leistung

Noch vor der Saison hatte Waldschmidt den Wunsch auf mehr Spielzeit geäußert, ihn gewisser Weise mit seiner Zukunft in Köln verbunden. Doch die ganz starken Bewerbungsunterlagen für mehr hat der Offensivspieler nicht abgegeben. Waldschmidt erwischte wieder einmal ein eher schwaches Spiel. Dem ehemaligen Nationalspieler fehlt die Konstanz. Dabei war die Idee seiner Aufstellung vermutlich, ein spielerisches Element zu bringen. Denn Augsburg stand bekanntlich tief, der FC brauchte spielerische Mittel und fand diese nicht. Dabei spulte der 29-Jährige wieder ordentlich Kilometer ab. Bis zu seiner Auswechslung nach gut 65 Minuten war Waldschmidt wieder am meisten von allen Spielern unterwegs, nicht das erste Mal in dieser Spielzeit. Und doch war der Ertrag eher ein mäßiger.

“Wir wissen, dass wir nicht mit Fußball glänzen müssen, sondern mit anderen Tugenden. Da mache ich mir aber keine Sorgen bei uns. Es hapert nie am Einsatz oder der Mentalität“, sagte Waldschmidt. „Wir müssen eng zusammenhalten und hart arbeiten, um da gemeinsam wieder Siege zu haben, ein gutes Gefühl zu bekommen und zu wissen, dass wir auch wieder gewinnen können.“ Ob der 29-Jährige gegen Dortmund dabei von Beginn an mithelfen kann, wird sich zeigen müssen.


Auch tabellarisch die große Krise oder hat der FC am Samstag noch Glück im Unglück?

Cenk Özkacar und Isak Johannesson vom 1. FC Köln
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Auch tabellarisch die große Krise oder hat der FC am Samstag noch Glück im Unglück?

Mit der Niederlage gegen den FC Augsburg ist der FC tiefer in die Abstiegsnot geschlittert. Denn schon am Samstag könnte das Polster weiter zusammenschrumpfen. Allerdings ist das kein Muss. Der 1. FC Köln könnte Glück im Unglück haben.

Mit viel Selbstvertrauen ist der FC nach Augsburg gereist, ohne Punkte ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok zurückgekommen. Am Samstag hat die Konkurrenz die Chance, nachzuziehen. Einfach wird das nicht. Und doch droht die große Gefahr, dass das Polster schon nach dem 24. Spieltag im Grunde aufgebraucht ist.

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Nach dem fulminanten Spiel gegen die TSG Hoffenheim war die Partie gegen den FC Augsburg ganz schön magere Kost. Die Kölner taten sich gegen destruktive Fuggerstädter schwer. In der Offensive fiel dem FC so gut wie gar nichts ein. „Gefühlt haben wir uns vor allem im zweiten Drittel schwer getan. Wir haben den Ball viel bei den Innenverteidigern gehabt und sind von da nicht so richtig ins Spiel gekommen“, sagte Luca Waldschmidt. „Wir sind nicht in den Flow gekommen, um den Ball laufen zu lassen.“ Und dadurch steht am Ende des Tages eine 0:2-Pleite. Aus den vergangenen vier Spielen holte der FC nur einen von zwölf möglichen Punkten. Zum ersten Mal unter Lukas Kwasniok mussten die Geißböcke damit drei Auswärtsniederlagen in Folge hinnehmen.

Punktepolster im Kampf um den Klassenerhalt

Vor allem aber ist der FC mit dem 0:2 endgültig im Abstiegskampf angekommen. Denn mit ein wenig Pech könnte das bisherige Punktepolster nahezu aufgebraucht sein. Vor dem Spiel beim FCA hatten die Kölner noch vier Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz. Sollte es schlecht für die Geißböcke laufen, könnten Mainz und Gladbach am FC vorbeiziehen und der Vorsprung auf Platz 16 bis auf einen, der auf den direkten Abstiegsplatz auf zwei Zähler zusammenschrumpfen. „Jetzt ist klar, dass der Druck etwas größer wird. Das ist ganz logisch. Wir versuchen, unser Bestes zu geben“, sagte Lukas Kwasniok. Dabei haben die Kölner möglicherweise noch ein wenig Glück im Unglück. Denn die Konkurrenz steht zum Großteil vor schweren Aufgaben.

Einzig Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim tragen ein direktes Duell aus. Ungleich schwerer sind zumindest auf dem Papier die Aufgaben für Mainz, St. Pauli und Wolfsburg. Die Rheinhessen sind zu Gast bei Bayer Leverkusen, der VfL beim VfB Stuttgart und die Kiezkicker spielen bei der TSG Hoffenheim. Siege bei den Champions-League-Anwärtern wären wohl Überraschungen. Gladbach empfängt am Nachmittag den 1. FC Union Berlin, Hamburg am Sonntag RB Leipzig. Zwar würden die Kölner auch bei Überraschungen einen Platz über der Linie belegen, doch mit dem Heimspiel gegen Dortmund wartet das nächste große Kaliber.


Harmlose Offensive, ideenlose Zentrale – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Augsburg

Cenk Özkacar war einer der besseren Kölner
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Harmlose Offensive, ideenlose Zentrale – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Augsburg

Der FC kassiert in Augsburg eine verdiente 0:2-Niederlage. Die Kölner agierten zu harmlos und waren in der Rückwärtsbewegung anfällig. Das zeigt sich auch in den Noten. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim FC Augsburg.

Ohne Punkte kehren die Geißböcke aus Augsburg heim. In einer insgesamt sehr überschaubaren Partie setzte sich die etwas bessere Mannschaft 2:0 durch. Dabei lieferten einige Spieler wahrlich nicht ihre Best-Leistungen ab.

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Zu harmlos im Zweikampf

Marvin Schwäbe Einzelkritik 3

Marvin Schwäbe

Musste früh gegen Ribeiro zupacken, war auch gegen Banks zur Stelle. Hatte anschließend wenig zu tun. Beim Gegentor wohl machtlos. Musste nach einer guten Stunde gegen Claude-Maurice erneut zupacken. Rückte für einen möglichen Ausgleich in der Nachspielzeit mit auf, kassierte den zweiten Treffer.


Kristoffer Lund Einzelkritik Note 4

Kristoffer Lund

Fiel zunächst durch einige klärende Kopfbälle vor dem Tor auf. Hatte auch in der Offensive einen Kopfball, den er vielleicht sogar hätte verwandeln müssen. Beim Gegentreffer Beobachter, wie Banks Offensivspieler Bülter vernaschte.


Cenk Özkacar Einzelkritik

Cenk Özkacar

Ein weiterer solider Auftritt des Innenverteidigers. Stand konsequent in der Dreierkette, gewann zwei Drittel seiner Zweikämpfe.


Einzelkritik Jahmai Simpson-Pusey 2-

Jahmai Simpson-Pusey

Ordnete die letzte Kette, als würde er seit Jahren nichts anderes tun. Beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit der 20-Jährige dem Gegner den Ball abluchst und unter anderem mit der Hacke Situation spielerisch löst. Verlangsamte auffallend oft das Spiel der Geißböcke. Kam beim Gegentor einen Schritt zu spät.


Einzelkritik Rav van den Berg 3-

Rav van den Berg

Insgesamt solide. Handelte aber Martel mit einem erschreckenden Fehlpass die Gelbe Karte ein. Seinen missglückten Dribbling-Versuch machte er selbst ganz stark wieder wett. Hatte Glück, dass Claude-Maurice die Einladung zum Strafstoß nicht dankend annahm.


Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Startete doch auf der rechten Defensivposition. Hatte mit Rieder auf seiner Seite viel zu tun und des Öfteren das Nachsehen. Wurde später besser.

Ideenlos in der Offensive

Eric Martel Einzelkritik 4+

Eric Martel

Sein langer Ball auf Bülter war lange Zeit der Höhepunkt des Sechsers. Holte sich nach einem Fehlpass von van den Berg den gelben Karton ab. Verpasste mit einem tollen Kopfball an die Latte die Kölner Führung. Musste wohl auch aufgrund seiner Verwarnung zur Pause raus.


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Stopfte wieder einige Löcher und scheute keinen Zweikampf. Fiel allerdings nicht so auf wie in den vergangenen Wochen, was allerdings auch an der Leistung der gesamten Mannschaft lag.



Marius Bülter Einzelkritik 5

Marius Bülter

Fiel in der Offensive so gut wie gar nicht auf, dafür entscheidend in der Rückwärtsbewegung: War gegen Banks vor dem 0:1 nur Statist. Ging nach gut 60 Minuten vom Platz.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Machte wieder einige Bälle fest. Wurde aber viel zu selten in gefährliche Positionen gebracht. Arbeitete viel mit zurück. So auch, als er in der Schlussphase einen Konter unterband.


Einzelkritik Luca Waldschmidt 5

Luca Waldschmidt

Stand zum ersten Mal seit Dezember wieder in der Startelf und sammelte nur wenige Argumente für weitere Einsätze von Beginn an. War bis zu seiner Auswechslung nach 66 Minuten wieder einmal am meisten unterwegs. Fiel aber bis auf einen Schuss in der zweiten Halbzeit so gut wie gar nicht auf.


Isak Johannesson, Einzelkritik 4+

Isak Johannesson

Kam zum zweiten Abschnitt für den verwarnten Martel. Brachte sich mit einer starken Flanke direkt ein. Danach war aber nicht mehr viel zu sehen.

Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg: 2:0 Endstand

Der 1. FC Köln im Duell gegen den FC Augsburg
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg: 2:0 Endstand

Am Freitagabend ist der FC zu Gast bei den Fuggerstädtern. Dann steht für die Geißböcke das 24. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg.

Nach dem 2:2-Remis gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende will der FC im Auswärtsspiel gegen die Mannschaft von Manuel Baum punkten. Keine leichte Aufgabe für das Team von Lukas Kwasniok, denn der FCA ist aktuell die Mannschaft der Stunde.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Augsburg. Personell gibt es im Gegensatz zur vergangenen Woche keine guten Nachrichten für Coach Lukas Kwasniok. Der Kölner Cheftrainer muss erneut puzzeln. Für das Duell gegen den FCA fehlen den Geißböcken neben den Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian auch Joel Schmied, Jan Thielmann, Linton Maina, Alessio Castro-Montes, Denis Huseinbasic und Sebastian Sebulonsen. Said El Mala, hinter dessen Einsatz bis kurz vor der Abreise ebenfalls Fragezeichen standen, stieg in den Mannschaftsbus und reiste mit dem Team nach Augsburg.

Zudem nahm der Kölner Trainer auch die drei Youngster Cenny Neumann, Fynn Schenten und Youssoupha Niang mit. Gegen die Fuggerstädter will der FC dreifach punkten, auch wenn die Aufgabe durchaus keine einfache ist. „Du fährst als Aufsteiger zu einem gestandenen Bundesligisten. Zu Beginn steht es 0:0“, so Kwasniok. „Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn man sagt, wenn wir kein Tor kassieren, nehmen wir schonmal einen Punkt mit.“



Gegen Augsburg stehen die Kölner vor einer schweren Aufgabe. Denn der FCA steht aktuell zwar „nur“ auf dem zehnten Tabellenplatz, hat allerdings eine beeindruckende Formkurve. Nur eins der vergangenen fünf Spiele verlor das Team von Manuel Baum. „Er hat die Mannschaft extrem stabilisiert“, so Kwasniok. „Die Heimspiele gegen direkte Mitkonkurrenten haben sie gewonnen und deshalb strotzen sie jetzt ein bisschen mehr vor Selbstbewusstsein.“ Der FC hat am Freitag laut Kwasniok die klare Rolle des Außenseiters.

Bittere Bilanz für den 1. FC Köln unter Tobias Welz und eine Strafanzeige

Tobias Welz leitet die Partie des 1. FC Köln gegen Schalke 04.
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Bittere Bilanz für den 1. FC Köln unter Tobias Welz und eine Strafanzeige

Am Freitagabend kommt es für den FC in Augsburg zum Flutlicht-Spiel. Der Schiedsrichter der Begegnung ist für die Kölner kein Unbekannter und die Erinnerungen sind nicht die besten. Tobias Welz leitet die Partie des 1. FC Köln in Augsburg.

Nach dem Remis gegen Hoffenheim steht nun das nächste schwere Spiel für den FC auf dem Programm. Geleitet wird die Begegnung von Tobias Welz und die Erinnerungen an den Schiedsrichter sind nicht nur gute.

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Am Freitagabend startet die Bundesliga mit der Begegnung des FC in Augsburg in den 24. Spieltag. Der Unparteiische ist für die Geißböcke wahrlich kein unbekannter. Eine gute Bilanz mit dem Schiedsrichter aus Wiesbaden hat der FC allerdings nicht. Insgesamt pfiff der 48-jährige Polizeibeamte seit 2012 20 Spiele der Geißböcke. Dabei weist Tobias Welz eine aus Kölner Sicht negative Bilanz bei den Begegnungen des 1. FC Köln auf. Nur fünf Spiele konnte der FC unter seiner Leitung gewinnen, zwölf haben die Geißböcke verloren. Statistisch gesehen also kein Glücksbringer für die Kölner.

Strafanzeige von FC-Fan gegen Schiedsrichter Welz

Besonders bei einem Bundesligaspiel ist Tobias Welz bei den Geißböcken nicht in guter Erinnerung geblieben: Beim Spiel des FC am 12. Spieltag der Abstiegssaison 2017/18 bei Mainz 05 war Welz als Video-Assistent tätig. Die spielentscheidende Szene passierte in der 42. Minute: Pablo de Blasis zog mit dem Ball im Strafraum nach innen zwischen Konstantin Rausch und Frederik Sörensen. De Blasis kam zu Fall, Schiedsrichter Dr. Felix Brych zeigte sofort auf den Punkt. Sörensen sollte den Mainzer gefoult haben, obwohl keinerlei Berührung in der Zeitlupe zu erkennen war. Eine klare Schwalbe des Argentiniers. Dennoch griff Welz als VAR nicht ein. Der folgende Elfmeter von Daniel Brosinski brachte den Mainzern die 1:0-Führung ein, die letztendlich auch das Endergebnis darstellte. Der FC verlor das Spiel aufgrund einer Schauspieleinlage, die der Videoassistent Welz durch die Fernsehbilder belegen konnte, es aber nicht tat.

Das brachte insbesondere einen FC-Fan so sehr auf die Palme, dass dieser nach dem Spiel Strafanzeige gegen Tobias Welz erstattete. „Das war eindeutig Betrug von Herrn Welz. Es geht um Millionen, es geht um Wetteinsätze, es geht um hunderttausende Fans“, sagte ein FC-Fan damals dem Kölner Stadt-Anzeiger. Eine kuriose Seltenheit im Fußball, die Welz bestimmt auch nicht kommen sehen hat. Zuletzt leitete der Unparteiische die Begegnung gegen die Bayern in der zweiten Runde des DFB-Pokals – und übersah die Abseitsstellung vor dem 1:1-Ausgleich.


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Viele Zweikämpfe, gute Transfers, vor allem formstark – das erwartet den 1. FC Köln in Augsburg

Michael Gregoritsch ist einer der Top-Zugänge
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Viele Zweikämpfe, gute Transfers, vor allem formstark – das erwartet den 1. FC Köln in Augsburg

Nach dem Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim steht für den 1. FC Köln nun wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Freitagabend gastiert das Team von Trainer Lukas Kwasniok in der Fuggerstadt. Das erwartet den 1. FC Köln in Augsburg.

Der 1. FC Köln eröffnet den 24. Spieltag der Bundesliga mit dem Spiel beim FC Augsburg. Gegen die Augsburger möchten die Kölner an die Partie gegen Hoffenheim anknüpfen und im besten Fall drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln. Dies wird aufgrund der angespannten Personalsituation und eines guten Gegners jedoch keine leichte Aufgabe.

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Form: Der FCA ist sicherlich eine der Mannschaften des Jahres 2026. Aus den bisherigen sechs Rückrundenspielen holten die Augsburger durch Siege gegen Bayern, St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg sowie einem Remis gegen Freiburg ganze 13 Punkte und mussten sich lediglich gegen Mainz 05 geschlagen geben. Dadurch ist Augsburg hinter Dortmund, Bayern und Hoffenheim die viertbeste Mannschaft der Rückserie. Aktuell steht das Team von Trainer Manuel Baum mit 28 Zählern auf dem zehnten Tabellenplatz und hat mit dem Abstiegskampf zurzeit recht wenig zu tun. 

Viele Karten, viele Zweikämpfe

Viele Karten: Die Augsburger bekamen in dieser Saison bereits 60 Karten und damit die meisten der ganzen Liga. Auch bei den Gelben Karten steht der FCA auf Platz eins. Bereits 59 Verwarnungen mussten die Spieler der Fuggerstädter hinnehmen.

Neuverpflichtungen: Der FCA tätigte im Winter einige Transfers. Mit Michael Gregoritsch, Uchennna Ogundu, Arthur Chaves, Yannik Keitel und Rodrigo Ribeiro wechselten gleich fünf Spieler nach Augsburg. Und die meisten der Neuverpflichtungen schlugen sofort ein. So erzielten Chaves, Ribeiro und Gregoritsch schon wichtige Treffer für die Augsburger und sicherten ihrer Mannschaft somit einige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt.

Zweikampfstark: Augsburg gehört in dieser Spielzeit zu den zweikampfstärksten Teams der Liga. So entschieden die Fuggerstädter bereits 2289 direkte Duelle für sich. Nur RB Leipzig gewann mit 2488 noch mehr Duelle als der FCA.

Im Fokus:

Im Fokus: Mit Alexis Claude-Maurice hat Augsburg einen Spieler in Topform. Der Franzose, der im Sommer 2024 ablösefrei zum FCA gekommen war, erzielte in der vergangenen Saison in 28 Spielen neun Tore und legte drei weitere vor. Dadurch gab es vor der aktuellen Spielzeit unter anderem vom VfB Stuttgart Interesse an den Diensten des Offensivspielers, der letztlich doch in Augsburg blieb. In der Hinrunde lief Claude-Maurice seinen Leistungen aus der Vorsaison hinterher. Dies änderte sich jedoch nach dem Jahreswechsel. So stand der 27-Jährige in diesem Jahr in jedem Spiel in der Startelf, spielte dabei die bisherigen sechs Spiele in der Rückrunde über 90 Minuten durch und verbuchte dabei drei Tore sowie vier Vorlagen auf seinem Konto. Die Stärken des Rechtsfußes liegen im Dribbling, seinem Abschluss sowie der Spielintelligenz.

3-4-2-1-System

Formation: Trainer Manuel Baum lässt seine Mannschaften in den vergangenen Wochen in einem 3-4-2-1-System auflaufen. Im Tor ist Finn Dahmen gesetzt. Vor dem Schlussmann agierten in den vergangenen beiden Spielen Cedric Zesiger, Keven Schlotterbeck und Noahkai Banks. Mit Arthur Chaves hat der FCA noch einen weiteren Innenverteidiger, der ohne Probleme eingesetzt werden kann. Im zentralen Mittelfeld haben Kristijan Jakic und Han-Noah Massengo die Nase vorn. Auf den beiden Schienenpositionen hat Augsburg mit Marius Wolf, Anton Kade, Robin Fellhauer und Dimitrios Giannoulis gleich vier Profis, unter denen Baum je nach Gegner auswählen kann. Hinter der Sturmspitze sind Mert Kömür und Alexis Claude-Maurice gesetzt. Bei der Besetzung des Stürmers haben die Fuggerstädter mit Michael Gregoritsch, Uchennna Ogundu und Rodrigo Ribeiro gleich drei potenzielle Kandidaten.

Mögliche Aufstellung: Dahmen – Banks, Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer, Massengo, Jakic, Giannoulis – Rieder, Claude-Maurice – Gregoritsch

Es fehlen: Augsburg muss gegen Köln lediglich auf Jeffrey Gouweleeuw (Innenbandriss im Knie) und Chrislain Matsima (Sehnenabriss im Oberschenkel) verzichten.


Felipe Chávez Zeit beim 1. FC Köln könnte nun kommen – auch schon gegen den FC Augsburg?

Winterneuzugang Felipe Chávez vom 1. FC Köln
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Felipe Chávez Zeit beim 1. FC Köln könnte nun kommen – auch schon gegen den FC Augsburg?

Seit seinem Winterwechsel hat Felipe Chávez nur eine Minute für den FC gespielt – auch wegen des harten Spielplans. Das könnte sich in der kommenden Zeit gegen die direkte Konkurrenz aber ändern beim 1. FC Köln: Chávez kann sich in den nächsten Wochen beweisen.

Gegen Leipzig spielte der Mittelfeldspieler nur eine Minute, gegen Stuttgart und Hoffenheim saß er die ganze Zeit auf der Bank: Noch ist Felipe Chávez nicht richtig in Köln angekommen. Das dürfte aber auch an den starken Gegnern gelegen haben. In den kommenden Wochen, wenn der Spielplan für die Geißböcke zumindest tabellarisch leichter wird, bekommt das Talent wahrscheinlich seine Chance beim 1. FC Köln.

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180 Minuten wären maximal möglich gewesen, herausgekommen ist eine einzige: Seit seinem Wechsel zum 1. FC Köln Anfang Februar hat Felipe Chávez noch so gut wie gar nicht gespielt. In den vergangenen beiden Partien gegen den VfB Stuttgart und 1899 Hoffenheim saß das Talent sogar jeweils nur auf der Bank. Ein Grund dafür war aber auch die große Qualität der Gegner, gegen die der FC klarer Außenseiter war. „Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig schaffen es, dich sehr schnell einfach unter Druck zu setzen und ein großes Feld herzustellen. Das heißt, es geht viel mehr hin und her. Du selbst musst kompakter verteidigen und in die Umschaltaktionen kommen“, meinte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Augsburg. Das liegt dem Neuzugang eher weniger. Denn der zentrale Mittelfeldspieler ist in Sachen Körperlichkeit und Tempo eher schwächer.

Spielerische Stärke in den kommenden Wochen von Bedeutung

Seine Stärken hat Chávez mehr im Bereich Spielverständnis. Mit seiner guten Übersicht und Technik soll der 18-Jährige dem Kölner Spiel mehr spielerische Finesse verleihen. Diese Qualitäten waren in den Duellen mit Top-Teams zuletzt eben weniger gefragt. In den kommenden Wochen könnte aber die Zeit für den von Bayern München geliehenen Profi reif sein. Denn in den nächsten sieben Spielen trifft der FC auf fünf Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. So geht es unter anderem gegen den FC Augsburg, den Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und St. Pauli. Teams, die die Geißböcke alle schlagen können und teilweise auch müssen, um die Klasse zu halten.

In diesen Partien werden die Kölner wahrscheinlich häufig mehr Ballbesitz als die Gegner haben oder zumindest mehr Ballbesitz als in den vergangenen drei Begegnungen. So überlässt zum Beispiel der FC Augsburg, gegen den die Kölner am Freitagabend ran müssen, gerne dem Kontrahenten den Ball. Eine Situation, in der Chávez mit seiner spielerische Stärke glänzen kann. So kann das Talent dem FC-Spiel dringend benötigte Impulse geben. Dass die Geißböcke diese nötig haben, zeigt sich an ihrer Bilanz gegen die kommenden sieben Gegner aus der Hinrunde: Gerade mal sechs Punkte holten die Domstädter in diesen Begegnungen. Nur gegen den HSV gelang ein Sieg. Ein Grund dafür war häufig, dass die Kölner sich mit dem Ball gegen kompakte Defensiven schwer taten, Chancen herauszuspielen. Eine Schwäche, die Chávez beheben könnte.

„Er spielt eine Rolle in unseren Überlegungen“

Für den 18-Jährigen kommen also nun die Wochen, in denen er sich beweisen kann und muss. Dafür, dass der Winterneuzugang seine Chancen bekommt, spricht zusätzlich, dass mit Isak Johannesson und Denis Huseinbasic die anderen beiden spielstärkeren, zentralen Mittelfeldspieler eher weniger überzeugen konnten. Letzterer reiste gar nicht erst mit nach Augsburg. „Er spielt eine Rolle in unseren Überlegungen“, sagte daher auch Kwasniok mit Blick auf das Spiel über Chávez. „Mal schauen, ob er uns von Beginn an helfen oder uns von der Bank Impulse geben kann.“

Ob der Coach den Youngster wirklich schon von Anfang an bringt, ist zwar nicht unmöglich, aber wohl eher unwahrscheinlich. Denn das Mittelfeldduo aus Tom Kraus und Eric Martel machte seine Sache gegen Hoffenheim sehr gut. Und gegen den FCA wird trotzdem auch die Physis eine Rolle spielen, da die Augsburger sehr robust agieren. Das spricht wieder eher gegen den Nationalspieler Perus. Aber selbst wenn das Talent am Freitagabend noch nicht spielt, wird Chávez in den nächsten Wochen gegen die direkten Konkurrenten bestimmt seine Chance bekommen, um sich zu beweisen.


Wer läuft auf der rechten Seite auf, wer von Beginn an? So könnte der FC in Augsburg spielen

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Wer läuft auf der rechten Seite auf, wer von Beginn an? So könnte der FC in Augsburg spielen

Nach dem 2:2-Unentschieden gegen die TSG 1899 Hoffenheim steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok mit dem Spiel beim FC Augsburg ein wichtiges Duell im Kampf um den Klassenerhalt vor der Tür. So könnte der 1. FC Köln in Augsburg spielen.

Im Vergleich zum Spiel gegen die TSG Hoffenheim muss Lukas Kwasniok gleich mehrere Ausfälle hinnehmen. Es wird also wieder Veränderungen in der Anfangsformation geben. So könnte der 1. FC Köln in Augsburg spielen.

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Den 1. FC Köln plagen vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim FC Augsburg erhebliche Verletzungsprobleme. Neben den Langzeitverletzten muss Lukas Kwasniok nun auch auf Joel Schmied, Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen verzichten. Alle drei Profis zogen sich rund um das Spiel gegen Hoffenheim Muskelverletzungen zu und werden dem FC in den kommenden Wochen fehlen. Auch Denis Huseinbasic reiste nicht mit nach Augsburg. Sicher ist, dass der 44-Jährige seine Mannschaft auf mindestens zwei Positionen verändern muss. Im Tor ist Marvin Schwäbe gesetzt. Aufgrund der vielen Verletzungen stellt sich die Dreierkette mit Cenk Özkacar links und Jahmai Simpson-Pusey und Rav van den Berg auf den beiden anderen Innenverteidigerpositionen von selbst auf. Auf der linken Schienenposition dürfte wohl Kristoffer Lund starten.

Gibt es das nächste Debüt?

Die rechte Schiene stellt wohl die größte Baustelle dar. Mit Thielmann und Sebulonsen fallen die beiden nominellen Spieler für die Position aus. Daher muss Kwasniok dort improvisieren. Der Coach betonte, dass er seine Formation nicht unbedingt verändern wolle, mit Cenny Neumann stünde aber auch ein Youngster bereit. Allerdings könnte Kwasniok auch Jakub Kaminski zurückziehen. Im Zentrum dürften Tom Krauß und Eric Martel auflaufen. In der Offensive wird erneut Ragnar Ache als zentraler Stürmer beginnen. Sollte El Mala komplett fit sein, dürfte der gebürtige Krefelder große Chancen auf eine Startelfnominierung haben. Reicht es bei El Mala jedoch nur für einen Kurzeinsatz wird voraussichtlich Marius Bülter in die Mannschaft rücken.

So könnte der FC in Augsburg beginnen

Marvin Schwäbe im Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Marvin Schwäbe

Kristoffer Lund beim Spiel des 1. FC Köln

Kristoffer Lund

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln

Jahmai Simpson-Pusey

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB

Cenk Özkacar

Lukas Kwasniok gibt Rav van den Berg Anweisungen

Rav van den Berg

Bernie Lennemann und Cenny Neumann in La Nucia (Foto: come-on-fc.com)

Cenny Neumann

Eric Martel in einem Zweikampf gegen Mainz

Eric Martel

Tom Krauß glaubt an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln

Tom Krauß

Jakub Kaminski im Spiel des 1. FC Köln gegen den FC St. Pauli

Jakub Kaminski

Said El Mala vom 1. FC Köln bejubelt sein Tor

Said El Mala

Ragnar Ache vom 1. FC Köln im Duell gegen Union Berlin

Ragnar Ache



Königstransfer, Bankdrücker und bald Abwehrchef? Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln immer wichtiger

Rav van den Berg wird beim 1. FC Köln wieder eine Option
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Königstransfer, Bankdrücker und bald Abwehrchef? Rav van den Berg wird für den 1. FC Köln immer wichtiger

Rund acht Millionen Euro haben die Kölner für den Abwehrspieler bezahlt, durch Boni kann noch einiges dazukommen. Bislang verlief die Saison alles andere als glücklich für den finanziellen Königstransfer des 1. FC Köln: Rav van den Berg kann nun sehr wichtig werden.

So richtig rund wollte es für Rav van den Berg in diesem Jahr noch nicht laufen. Das könnte sich nach dem guten Auftritt gegen die TSG Hoffenheim nun aber ändern.

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Man kann wahrlich nicht behaupten, dass Rav van den Berg dem Ruf des Königstransfers sportlich bislang gerecht geworden ist. Die Veranlagung ist zweifelsfrei eine hohe, der Niederländer bringt viel Qualität mit, ist vom Potenzial wohl einer der besten Kölner Verteidiger der vergangenen Jahre. Doch wirklich glücklich verläuft die Zeit des U21-Nationalspielers bei den Geißböcken noch nicht. Das liegt nicht nur an dem Abwehrspieler, der mit einem gewissen Leistungsrückstand nach Köln kam und sich dann bekanntlich schon beim zweiten Einsatz für die Geißböcke eine schwere Verletzung abholte, die in einer Operation und dann einer langen Ausfallzeit mündete. Gerade als sich der Innenverteidiger wieder in einen Flow spielte, folgte der nächste Rückschlag. Wenn auch selbstverschuldet, wenn auch absolut unnötig: Die Rote Karte gegen Union Berlin.

„Er hat seine Leistung bestätigt“

Im neuen Jahr saß van den Berg mehr auf der Bank, als dass er Spielminuten sammeln konnte. Die Bilanz für 2026: Ein Mal Joker, zwei Mal Startelf, drei Mal Ersatzbank, fünf Mal keine Einsatzzeit. Auch gegen den VfB Stuttgart gab es keine Minuten, obwohl ihm Lukas Kwasniok eine gute Trainingsleistung – des Trainers Schlüssel für Einsatzzeit – attestierte. Van den Berg ist ein besonders teurer Bankdrücker. Rund acht Millionen Euro, mit Boni um die zehn, hat Thomas Kessler investiert – für einen Abwehrspieler. Das haben sich die Fans, aber vermutlich auch die Kölner Verantwortlichen anders vorgestellt. Dabei deutet der Niederländer mit einer beeindruckenden Ruhe und Souveränität seine Qualität in Ansätzen an. Das Stellungsspiel ist mitunter beeindruckend, die Kopfballstärke essentiell, der Spielaufbau meist sinnvoll.

Gegen Hoffenheim durfte der 21-Jährige nicht nur ran, er war auch prompt einer der Stabilisatoren der Defensive, gewann viele Luftzweikämpfe (60 Prozent), kam auf eine starke Passquote im Spielaufbau (83 Prozent). „Er war so weit und er hat die Leistung aus dem Training bestätigt“, sagte Kwasniok am Samstag und stellte dem Innenverteidiger weite Partien in Aussicht. „Er war heute ein Fels in der Brandung, hat sehr souverän agiert. Das war ein guter Beginn, um in den nächsten Spielen ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein zu können.“ Die Chancen haben sich seitdem noch einmal deutlich erhöht. Mit Sebastian Sebulonsen und Joel Schmied fallen zwei Konkurrenten im Kampf um die wenigen Plätze in der Innenverteidigung in den kommenden Wochen aus. Mit dem englischen Talent Jahmai Simpson-Pusey und dem erstaunlich stark aufspielenden Cenk Özkacar ist eine Aufstellung aber kein Selbstläufer.

„Es gibt gar keinen Grund da etwas zu verändern“, sagte Kwasniok. „Er hatte nach seiner Verletzung eine Phase, in der es nicht optimal lief“, so der Trainer weiter. „Ich schmeiße die Jungs dann rein, wenn ich das Gefühl habe, jetzt kann er mit seiner Stabilität der Mannschaft weiterhelfen.“ Die Erwartungshaltung sei nun aber auch eine andere als bei einem 19-Jährigen, den der Trainer ins Spiel werfe. Die Chancen stehen aber gut, dass der 21-Jährige nach und nach in eine neue Rolle hineinwachsen kann. „Wenn er so weitermacht, werden wir noch ganz viel Freude an ihm haben“, sagt der Coach. Vielleicht sogar bereits am Freitag.