Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Marius Bülter und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

Am Samstag erwischte der FC sicherlich nicht den besten Abend. Zu viele Fehler kosteten die Mannschaft von Lukas Kwasniok Punkte gegen die Eintracht. Doch einen Lichtblick gab es dennoch: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

Bereits vor dem Duell hatte Lukas Kwasniok auf die besondere Bedeutung der Kölner Bank hingewiesen: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

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„Abarbeiten“ sei erstmal die Hauptaufgabe seiner Startelf gegen Frankfurt, hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Samstagabend noch vor dem Duell gegen die Hessen im Interview bei „Sky“ erklärt. Er habe dann Joker auf der Bank, die das Spiel mit Qualität und Kreativität hinten raus noch einmal verändern könnten. Der Spielplan schien durchaus durchdacht, die Vorgehensweise sinnvoll. Immerhin hat der FC in dieser Spielzeit so schon den ein oder anderen Zähler eingefahren. Im Nachhinein erscheint Kwasnioks Aussage wie eine weise Vorahnung. Denn von den im Vorfeld benannten Jokern Florian Kainz, Marius Bülter, Luca Waldschmidt und Said El Mala gelang es gleich Dreien, Scorerpunkte zu sammeln.

„Die zwei stehen schon draußen ready…“

Das Einzige, das den Matchplan des Kölner Coaches durchkreuzte, waren dann wohl die zu schnell gefallenen Gegentore. Denn bereits nach der 63. Minute hatten die Hessen das anfängliche 1:0 in ein 1:4 umgewandelt. Gerade der Doppelpack von Jonathan Burkardt versetzte den Kölnern einen Schlag, denn der Frankfurter schraubte das Ergebnis innerhalb von drei Minuten um zwei Tore noch oben. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich Kainz und El Mala schon für die Einwechslung bereit hielten. „Die zwei schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend. Das zweite kriegen wir zu schnell, sind dann ein Stück weit nicht clever genug. Die zwei stehen schon draußen ready, wir müssen nur den Ball ins Aus schlagen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe.

Nach dem Doppelwechsel und der Einwechslung von Bülter und Waldschmidt nur zehn Minuten später drehte sich das Kölner Spiel tatsächlich. Die Joker erfüllten die ihnen von Beginn an zugedachte Rolle und sorgten in der Schlussphase der Partie noch einmal für mächtig Wirbel – und Tore. Denn sowohl Bülter als auch Waldschmidt trafen für den FC und brachten die Geißböcke noch einmal an den Rand der Sensation. Auch El Mala trug sich mit seinem Assist auf Waldschmidt in die Scorerliste ein, hatte zuvor nur mit viel Pech den Pfosten nach einem schicken Schlenzer getroffen. „Am Ende muss man sagen, wir sind dann gut zurückgekommen und hätten vielleicht am Ende noch das 4:4 machen können“, so Thomas Kessler. „In Gänze haben wir heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt.“

“Eine tolle Bank“

Mit zwei Toren und einem Assist lieferten die Kölner Joker das positive Element der Begegnung gegen Frankfurt und untermauern den bisherigen Kölner Rekord. Denn mit sieben Toren und 14 Torbeteiligungen stehen die Einwechselspieler des FC ligaweit auf Platz eins. „Dadurch, dass wir extrem gute Joker haben, ist der Glaube immer da. Alle die reinkommen reißen sich den Arsch auf. Sie wissen, dass sie ihre Qualität und Kreativität auf den Platz bringen können, dass sie uns damit helfen. Da ist sich keiner zu schade für“, so Schwäbe. Doch zaubern kann die Kölner Bank dann eben auch nicht. „Wenn wir mit einem 3:1 am Ende dastehen, dann wissen wir, da können wir noch rankommen. Bei drei Toren Unterschied in der letzten Viertelstunde ist es einfach schwer“, erklärte Schwäbe weiter.

Und so gelang es dem FC eben nur bis auf ein Tor an die Hessen heranzukommen – das allerdings knapp. Dass Kwasniok bei den Einwechslungen ein glückliches Händchen beweist, zeigt der Ligavergleich. Dass der Kölner Coach auf der anderen Seite für seine wechselnden Aufstellungen kritisiert wird, sollte man aber nicht einfach abtun. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft für ihren Coach und die Fans bereit ist, das letzte Hemd zu geben. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, so Kwasniok. Ein Gut, das der FC in der Vergangenheit nicht immer sein Eigen nennen konnte.


Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Dominique Heintz vom 1. FC Köln
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Trotz wenig Einsatzzeit: Dominique Heintz und Florian Kainz füllen weiter eine relevante Rolle im Kölner Kader aus

Bisher hatten Florian Kainz und Dominique Heintz wenig bis keine Einsatzzeit in dieser Saison. Trotzdem haben beide eine relevante Rolle beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

25 Minuten für Florian Kainz, noch keine einzige bei Dominique Heintz: Die beiden Stammspieler der vergangenen Jahre sind gerade eher außen vor. Trotzdem ist es gut für den Verein, dass sie im Kader stehen beim 1. FC Köln: Heintz und Kainz sind mit ihrer Erfahrung wichtig.

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27 Einsätzen, fünf Toren und zwei Vorlagen trug Florian Kainz in der abgelaufenen Saison zum Kölner Aufstieg bei. Vor allem zwei enorm wichtigen Treffer des 32-Jährigen blieben dabei in Erinnerung: In der ersten Partie unter Friedhelm Funkel gegen den 1. FC Nürnberg machte der Österreicher mit einem Doppelpack den Sieg für die Kölner klar und erhielt seiner Mannschaft damit die gute Ausgangsposition für den 34. Spieltag. Einen gehörigen Anteil am Aufstieg hatte auch Dominique Heintz. Der Innenverteidiger war mit 28 Einsätzen eine der Stützen in der Defensive. In der neuen Spielzeit in der Bundesliga sieht die Lage für beide jedoch anders aus. Kainz kam bisher nur in zwei der drei Begegnungen als Joker, Heintz wurde noch nichtmal für den Kader nominiert. Zu sagen, dass die beiden keine Rolle mehr beim FC spielen, wäre aber ein Trugschluss.

Sehr viel Erfahrung in der Bundesliga

Denn die Routiniers bringen eine sehr wichtige Facette in den Kader: Mit zusammengenommen 294 Bundesligaspielen sind die beiden durch ihre Erfahrung wertvoll für die Mannschaft der Kölner. Sie können Mitspielern, die noch nicht in der höchsten deutschen Spielklasse aufgelaufen sind, Tipps mitgeben und vermitteln, was es braucht, um bestehen zu können. Gleichzeitig kennen Kainz und Heintz den Abstiegskampf, speziell in einem emotionalen Umfeld wie Köln. Sollten die Geißböcke in den nächsten Monaten in der Tabelle weit unten stehen, können sie vorangehen und ihren Teamkollegen helfen, mit dem Druck umzugehen.

Gleichzeitig erfüllt Heintz insofern eine wichtige Rolle, dass die Kölner Verantwortlichen wissen, was sie an ihm haben. Sollte der Innenverteidiger gebraucht werden, wird er da sein. Solange jedoch kein Platz im Kader für den Routinier ist, akzeptiert der 32-Jährige das ohne Meckern. Mit seinem Verhalten ist der Verteidiger daher ein Faktor für eine gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Unzufriedene Bankspieler können die Stimmung im Team schnell negativ beeinflussen. Da Heintz aber seine Rolle annimmt, droht die Gefahr bei ihm nicht.

Große Konkurrenz für Kainz

Ähnliches dürfte für Kainz gelten. Der Linksaußen darf sich zwar mehr Hoffnung auf Einsatzzeit machen als Heintz, hat aber im Angriff große Konkurrenz, die sich bereits stark präsentiert hat. So gibt es auf seiner Lieblingsposition links in der Offensive mit Jakub Kaminski und Said El Mala gleich zwei Profis, die eher vor ihm stehen. Allerdings kann der 32-Jährige mit seiner Kreativität gerade als Joker eine Rolle spielen und sich empfehlen. Trotzdem muss sich wohl auch der österreichische Nationalspieler auf weniger Minuten als in der Vorsaison einstellen. Aber genau wie bei Heintz dürfte Kainz das wahrscheinlich akzeptieren und nicht für schlechte Stimmung im Team sorgen. So bleibt er dann trotz geringer Einsatzzeiten als Routinier weiter wichtig für den FC.


Personal-Update vor Wolfsburg: Stammspieler kehrt ins Training zurück

Lukas Kwasniok im Gespräch mit seinen Spielern
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Personal-Update vor Wolfsburg: Stammspieler kehrt ins Training zurück

Am Montagnachmittag hat der FC mit der Vorbereitung für die Begegnung gegen Wolfsburg am kommenden Samstag begonnen. Wie immer gibt es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein Stammspieler kehrt zurück.

Am Sonntagabend wurde in Köln noch zu spätsommerlichen Temperaturen WM-Quali gespielt, am Montag trainierten die Kölner bei wechselhaftem Wetter am Geißbockheim. Und natürlich gab es ein Personal-Update beim 1. FC Köln: Ein Stammspieler kehrt zurück.

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Nachdem die ersten Nationalspieler ihre Begegnungen mit der jeweiligen Auswahl bereits absolviert haben, starten die meisten Bundesligisten nun in die Vorbereitung auf das kommende Ligaspiel. Für den FC steht bekanntlich die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg am Samstag und bis dahin einige Trainingseinheiten auf dem Programm. Nach der Nachmittagseinheit am Montag geht es am Dienstagvormittag schon weiter. Am Mittwoch hat die Mannschaft dann noch einmal trainingsfrei, bevor es dann am Donnerstag und Freitag mit Einheiten hinter verschlossenen Türen den Feinschliff für die Spieler gibt. Dann sind auch die Nationalspieler alle wieder mit an Board. Während Jakub Kaminski seine Spiele schon erfolgreich absolviert hat, müssen Jusuf Gazibegovic, Isak Johannesson, Said El Mala und Rav van den Berg am Dienstag noch einmal ran.

Hübers wieder auf dem Platz

Am Montag traf sich der restliche Kader dann zur ersten Einheit dieser Woche. Und Lukas Kwasniok wird die Trainingsbeteiligung sicher gerne zur Kenntnis genommen haben. Denn der Kader ist weitestgehend wieder komplett. Am Montag meldeten sich Dominique Heintz und Timo Hübers nach überstandener Krankheit wieder zurück. Die beiden Innenverteidiger stehen also im Grunde zur Verfügung. Hübers war gegen Freiburg aufgrund seiner Erkrankung frühzeitig ausgewechselt worden, Heintz stand erneut nicht im Kader. Dazu hatte es auch für Florian Kainz nicht gereicht. Allerdings hatte sich der Österreicher auch verletzt, war noch angeschlagen. Auch Kainz trainierte am Montag wieder mit der Mannschaft. Von den Nicht-Nationalspielern fehlte demnach nur Youssoupha Niang, der weiterhin ein Reha-Programm abspult.


Die Kaderbreite des 1. FC Köln ist Teil des jungen Erfolgs, es bleibt ein gewisses Risiko

Die Kölner Spieler feiern den Sieg gegen Freiburg mit den Fans
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Die Kaderbreite des 1. FC Köln ist Teil des jungen Erfolgs, es bleibt ein gewisses Risiko

Zum Saisonauftakt hat der FC sehr von seinem qualitativ breitem Kader profitiert. Während der viele Vorteile bringt, birgt er auch ein gewisses Risiko für den 1. FC Köln: Die Kaderbreite ist stark, so lange keine Unzufriedenheit droht

Bereits zweimal sorgten Joker in den ersten drei Pflichtspielen für die Entscheidung zugunsten des FC. Trotzdem können die Spieler mit weniger Einsatzzeiten zum Problem werden beim 1. FC Köln: Die Kaderbreite ist stark, so lange keine Unzufriedenheit droht.

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Zuerst war es im Pokal gegen Jahn Regensburg Ragnar Ache, der als Joker zwei Tore vorbereitete. Am ersten Spieltag gegen Mainz sorgte dann Luca Waldschmidt nach seiner Einwechslung mit der Flanke auf Marius Bülter für den Siegtreffer. Beim ersten Heimspiel gegen den SC Freiburg kam wiederum Said El Mala von der Bank und erzielte den vierten Kölner Treffer der Partie. Und nicht nur die Drei hatten nach ihren Einwechslungen einen Einfluss auf die Begegnungen. In allen Pflichtspielen sorgten die Joker für neue Impulse.

Das spricht natürlich für die Kaderbreite, die dem FC im Saisonverlauf noch sehr helfen wird. Eine Breite, die die Kölner in diesem Ausmaß wohl gar nicht mehr kannten. Gleichzeitig birgt sie aber auch ein Risiko. Denn wenn Stammspieler der vergangenen Jahre oder Profis, die den Anspruch haben, regelmäßig eingesetzt zu werden, nur auf der Bank sitzen, kann schnell Unzufriedenheit entstehen.

Schwierige Lage bei Spielern wie Maina

Dagegen hilft natürlich Lukas Kwasnioks Ansatz, dass es keine Stammelf, sondern immer nur eine Startelf gibt. So werden wahrscheinlich je nach Gegner häufig unterschiedliche Profis zum Einsatz kommen. „Wir haben aktuell 22 Spieler, das ist eine ganz gute Zahl. Es ist ja so: Etwa 16 bis 18 Feldspieler kommen über eine Saison auf relativ viel Einsatzzeit. Wenn du die hast, gibt es einen guten Konkurrenzkampf“, sagte der Coach der „Welt am Sonntag“. „Die, die neu gekommen sind, drängen in die Mannschaft – die, die schon länger hier sind, wollen ihre Plätze behaupten. Doch weil alle eine reelle Chance haben, regelmäßig zu spielen, freuen sie sich auch miteinander über Erfolge.“

Trotzdem gibt es auch bei ihm einige Stammspieler und somit weniger Plätze in der Mannschaft. Es werden wohl ein paar Akteure eher auf der Strecke bleiben, da es einige Spieler gibt, die bestimmt mehr wollen. So ist etwa die Lage von Linton Maina momentan kompliziert. Der Leistungsträger aus der abgelaufenen Spielzeit startete gegen Regensburg als linker Schienenspieler, konnte aber nicht wirklich überzeugen. Jetzt hat in der Bundesliga auf der Position Kristoffer Lund überzeugt. Und eine Position weiter vorne zeigte sich Neuzugang Jakub Kaminski in starker Form, erzielte etwa gegen die Breisgauer das 1:0. Es könnte für Maina schwer werden, auf die Einsatzzeit zu kommen, die der Linksaußen sich vorstellt.

Dabei hatte der 26-Jährige am Ende der Spielzeit 2024/25 noch seinen Vertrag verlängert, um in den nächsten Jahren möglichst Leistungsträger in der Bundesliga zu sein. Ähnlich ist die Lage bei Jusuf Gazibegovic. Vor einem Jahr spielte der Rechtsverteidiger noch mit Sturm Graz in der Champions League. In dieser Saison hat ihm aber Sebastian Sebulonsen bisher den Rang abgelaufen. Nur gegen Freiburg kam der 25-Jährige in der 68. Minute auf ein paar Minuten – aber nur als Linksverteidiger in der Fünferkette, wo er sich sichtlich nicht wohlfühlte.

Viele Optionen, wenig Plätze

Jetzt ist mit Alessio Castro-Montes auch noch ein weiterer Konkurrent da, der sowohl links als auch rechts auf der Schiene spielen kann. Damit sind die Aussichten nicht gut für den Winterneuzugang, der eigentlich neu angreifen wollte. Neben Maina und Gazibegovic gibt es noch einige weitere Profis, bei denen nach den ersten Spielen noch nicht klar ist, wie viel Einsatzzeit sie erhalten werden. Denn viele Positionen sind umkämpft.

Akteure wie Florian Kainz, Luca Waldschmidt, Denis Huseinbasic, Tom Krauß, Cenk Özkacar oder Joel Schmied müssen um ihren Platz kämpfen. Sie alle werden ihre Chancen erhalten, aber ein paar von ihnen werden eben auch nicht die gewünschte Anzahl an Minuten sehen. Zumindest, wenn ein Großteil des Kaders fit bleibt. Wie sie reagieren und wie Kwasniok mit ihnen kommuniziert, kann ein wichtiger Faktor dafür sein, wie erfolgreich der Verein am Ende ist.

Wenn sie ihre Rolle akzeptieren, ist die Kaderbreite ein noch größerer Gewinn als ohnehin schon für den FC. Wenn nicht, kann die Unzufriedenheit für Unruhe sorgen. Auch wenn also der für Kölner Verhältnisse qualitativ starke Kader gut für die Geißböcke ist und wegen möglicher Verletzungen sinnvoll, kann er gleichzeitig zu Problemen führen. Kwasnioks Aufgabe ist also auch, die Spieler bei Laune zu halten.


Stabile Defensive, gefährliche Offensive: Starke erste Daten für den 1. FC Köln

Jan Thielmann jubelt nach seinem Tor
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Stabile Defensive, gefährliche Offensive: Starke erste Daten für den 1. FC Köln

Drei Pflichtspiele sind erst absolviert. Und obwohl der Start vielversprechend ist, ist es für ein sportliches Zwischenfazit viel zu früh. Und doch gibt es die ersten Daten, die einen Trend aufzeigen – einen erfreulichen. Diese Statistik spricht für den Aufschwung des 1. FC Köln.

Mit sechs Punkten aus zwei Ligaspielen und dem Auftakterfolg im Pokal ist dem FC ein Einstand nach Maß gelungen. Das hat bekanntlich noch nicht viel zu bedeuten. Aber: Diese Statistik spricht für den Aufschwung des 1. FC Köln.

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Seit seinem Amtsantritt bei den Geißböcken hat Lukas Kwasniok bereits mehrfach bewiesen, dass er ein Freund des offenen Wortes ist. Schon mehrfach hat der Coach mit öffentlichen Aussagen überrascht. Zu einem klar definierten Saisonziel wollte sich Kwasniok bislang nicht hinreißen lassen. Mit einem Lächeln erklärte der 44-Jährige, er wolle vor der Borussia aus Gladbach landen, dann mit einer gehörigen Portion Ernst, dass er von Länderspielpause zu Länderspielpause sehen wolle. Nun ist die erste Liga-Unterbrechung erreicht und das Zwischenfazit des Coachs dürfte erfreulich ausfallen – selbst, wenn die Saison doch noch sehr jung ist. Der Blick aufs Tableau ist mit sechs Punkten aus zwei Spielen sowie dem Erreichen der 2. Runde des Pokals ein für einen Aufsteiger doch beachtlicher.

Sichere Defensive

Und der Blick in die detaillierte Statistik zeigt eine erfreuliche Entwicklung – wie gesagt, zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Die Kölner Defensive präsentiert sich aktuell ähnlich sicher wie in der Vorsaison – und das eben eine Klasse höher. So ließen die Geißböcke in den bisherigen drei Pflichtspielen insgesamt gerade einmal neun Torschüsse, die auf den Kasten kamen, zu. In der vergangenen Spielzeit waren es vier im Schnitt. Der xGoals-Wert des Gegners lag in der Vorsaison bei 42 und damit im Schnitt bei 1,2 – Tore kassierten die Kölner 38, also etwa 1,1. Aktuell liegt der xGoals-Gegner-Wert bei 2,5, im Schnitt also bei etwa 0,8 pro Spiel – und das bei zwei Gegentreffern. Zumindest in Sachen gegnerische Torgefahr zeigt sich der FC bislang ähnlich stark, obwohl zwei der drei bisherigen Gegner international spielen.

Alles andere als Sturmflaute

In der Liga gab es bislang zumindest kein Team, das weniger Schüsse aufs Tor zuließ. In der Offensive geht der Trend bislang sogar richtig steil bergauf. Von einer Sturmflaute wie in der Vorsaison kann bislang keine Rede sein. Zur Erinnerung: In der Aufstiegsspielzeit war der FC mit einem xGoals-Wert von mehr als 70 das gefährlichste Team der Liga, Tore erzielten die Kölner aber „nur“ 53. Die Geißböcke wiesen also eine xGoals-Effizient von -17 auf, die schlechteste der Liga. Aktuell sieht die Welt anders aus. In den drei Pflichtspielen wären gut vier Tore laut Wert erwartbar gewesen, der FC kommt bislang aber auf sieben Tore – also einer deutlich positiven Effizienz. Der Schnitt der abgegebenen Torschüsse hat sich nur marginal verändert. Der FC gibt im Schnitt 15 Versuche ab, in der vergangenen Spielzeit waren es 16.

Natürlich ist es nach drei Pflichtspielen viel zu früh, aus den Daten eine Entwicklung für die Saison abzuleiten. Zumal die Kölner nun mal auch gegen Teams wie die Bayern, Dortmund oder Leipzig spielen und ein Offensivspektakel da nicht zu erwarten ist. Und dennoch ist ein erster Trend nicht von der Hand zu weisen.


Sargis Adamyan wieder für den 1. FC Köln am Ball: Das ist der Plan mit dem Angreifer

Sargis Adamyan hält sich bei der U21 fit
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Sargis Adamyan wieder für den 1. FC Köln am Ball: Das ist der Plan mit dem Angreifer

Eigentlich galt er als sicherer Abschiedskandidat, dann als Trainingsgast bei der Kölner Reserve. Nun kam er in einem Testspiel zum Einsatz für die U21. Und dabei muss es nicht bleiben beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan?

Die Tage beim FC sind für Sargis Adamyan eigentlich gezählt. Eigentlich, denn der 32-Jährige kam etwas überraschend in einem Testspiel nun zum Einsatz für die U21. Und es scheint noch mehr möglich beim 1. FC Köln: Wie geht es weiter mit Sargis Adamyan?

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Nach einigen harten Wochen scheint es für Leart Pacarada dieser Tage wieder bergauf zu gehen. Der Außenverteidiger befindet sich aktuell mit dem Kosovo auf Länderspielreise und trifft unter anderem heute Abend auf die Schweiz. Nach den WM-Qualifikationsspielen wird der Ex-Kölner dann auch den Kampf um einen Stammplatz beim 1. FC Heidenheim aufnehmen. Zwar betonte Pacarada nun in einem Interview, dass der Fußball auch mal grässlich sein könne, unter dem Strich scheint Pacarada aber seinen Frieden gemacht zu haben. Denn ganz sicher besteht bei dem 30-Jährigen die Chance, bald wieder Bundesligaluft zu schnuppern. Während auch Imad Rondic, Jacob Christensen und Florian Dietz andere Vereine gefunden haben, steht hinter Sargis Adamyan weiterhin ein großes Fragezeichen. Der Armenier trainiert aktuell bei der U21 der Geißböcke, ein Transfer kurz vor Toresschluss zeichnet sich bislang nicht ab. Denn auch nach dem Deadline Day sind Abgänge grundsätzlich möglich, allerdings nur Richtung ausländische Märkte, bei denen das Transferfenster später schließt.

Adamyans Zukunft ungewiss

Mit jedem jeweiligen Deadline Day sinkt also die Chance, dass auch der letzte aussortierte Profi noch bei einem neuen Verein unterkommt. Adamyan soll bekanntlich ein Angebot des VfL Osnabrück vorgelegen haben, dieses habe sich dem Vernehmen nach aber zerschlagen, weil sich der FC und Spieler nicht auf eine Abfindung einigen konnten. Kolportiert wurde, dass Adamyan auf eine Summe in Richtung seines Jahresgehalts gepocht haben soll und das liegt bei rund einer Million Euro. Noch vor wenigen Wochen war es undenkbar, dass der Stürmer Teil der U21-Mannschaft auch für Regionalliga-Spiele werden würde. Doch möglicherweise bahnt sich ein Umdenken an. Denn der 32-Jährige kam am Donnerstagabend beim Testspiel der Kölner Reserve gegen den Siegburger SV nicht nur zum Einsatz, Adamyan stand beim 4:0-Erfolg auch in der Startelf.

Auch Nikola Soldo trainierte nach seiner Ausmusterung bekanntlich beim FC mit. Der Kroate kam dann auch bei Pflichtspielen zum Einsatz, allerdings eher aus einer Personalnot heraus. Und bei Adamyan? Prinzipiell gibt es für den Angreifer drei mögliche Szenarien. Dabei erscheint es aber als unwahrscheinlich, dass der Stürmer noch auf den letzten Drücker einen neuen Verein findet. Möglich wäre auch eine Vertragsauflösung, doch die ist aktuell wohl kein Thema. Aktuell deuten die Zeichen darauf hin, dass der 32-Jährige auch weiterhin beim FC unter Vertrag stehen wird. Und offenbar hat der Angreifer auch durchaus die Chance, beim Kölner Nachwuchs eingesetzt zu werden. Nach Informationen von come-on-fc.com hat es ein Gespräch mit Adamyan gegeben. Demnach könne sich der Stürmer seine Einsatzzeit durchaus erarbeiten. Das allerdings nur, wenn er sich als Führungsspieler gut in die Mannschaft einbringe, kein Talent in dessen Entwicklung blockiere und Leistung und Einstellung auch dementsprechend seien.

Möglicherweise wollen die FC-Verantwortlichen Adamyan über die U21 die Chance geben, sich für die Wintertransferphase noch einmal attraktiv zu machen. Adamyan war im Sommer 2022 zu den Geißböcken gewechselt und direkt mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet worden. Allerdings blieb der Armenier trotz zahlreicher Chancen hinter den Erwartungen zurück. In der vergangenen Saison wurde der Angreifer noch an Jahn Regensburg verliehen, in diesem Sommer sollte eigentlich die endgültige Trennung folgen. Nun kann sich Adamyan durch gute Leistungen in der U21 empfehlen.


So lockte Lukas Kwasniok Offensivspieler Jakub Kaminski zum 1. FC Köln

Jakub Kaminski nach seinem Treffer gegen den SC Freiburg
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So lockte Lukas Kwasniok Offensivspieler Jakub Kaminski zum 1. FC Köln

Zu den großen Überraschungen der aktuellen Spielzeit gehört sicherlich Jakub Kaminski. Der Pole wechselte vom VfL Wolfsburg zu den Geißböcken. Doch nicht nur der FC war an dem 23-Jährigen interessiert. Deswegen wechselte Jakub Kaminski zum 1. FC Köln.

Am vergangenen Wochenende erzielte er sein erstes Bundesliga-Tor für den FC, am Donnerstag war er für die Nationalmannschaft im Einsatz. Aktuell geht es steil bergauf beim polnischen Nationalspieler. Dass der 23-Jährige für die Geißböcke aufläuft, hat vor allem mit Lukas Kwasniok zu tun. Deswegen wechselte Jakub Kaminski zum 1. FC Köln.

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Es wirkte ein wenig so, als wusste Jakub Kaminski nicht so recht wohin mit seiner Freude. Als der Pole am Sonntagabend den Ball gegen den SC Freiburg volley in die Maschen drosch, stürmte der 23-Jährige Richtung Tribüne und schrie sein Glück heraus. Mehr als zwei Jahre hat der Schienenspieler nicht mehr in einem Pflichtspiel für seinen Club getroffen. Beim FC läuft es wieder. „Ich habe die Tage nicht gezählt, aber es war schon in meinem Hinterkopf“, sagte Kaminski nun „sport.tvp.pl„. „In Wolfsburg habe ich noch viele Torchancen vergeben, das war frustrierend. Ich hoffe, dieses Tor war nicht mein letztes in dieser Saison.“ Das hofft man beim FC auch. Doch nach einer überragenden Vorbereitung und einem starken Saisonbeginn stehen die Zeichen bei Kaminski auf Trendwende. Nach zwei Jahren geht es eindeutig wieder bergauf.

„Augsburg war auch an mir interessiert“

Aktuell deutet also viel auf eine Win-Win-Situation. Der FC hat offenbar einen Spieler verpflichtet, der die Qualität noch einmal anhebt, Kaminski kann seine Karriere wieder ankurbeln. Die war in Wolfsburg nach einer ersten guten Spielzeit ins Stocken geraten. Auch deswegen hinterlegte der Pole seinen Wechselwunsch. „Das war schon mein Wunsch“, sagte Kaminski im Interview und betonte, dass es auch in Wolfsburg einen neuen Trainer gibt und er vielleicht eine andere Chance bekommen hätte. „Aber ich habe meine Bitte deutlich gemacht. Ich habe gesagt, dass ich nach drei Jahren einen neuen Impuls brauche.“ Dabei hatte aber nicht nur der FC bei dem Außenspieler angeklopft. Zahlreiche Clubs waren dem Vernehmen nach interessiert. Auch aus der Bundesliga. „Augsburg war auch an mir interessiert, aber nach Gesprächen mit Trainer Lukas Kwasniok und Sportdirektor Thomas Kessler war ich fest entschlossen, nach Köln zu gehen. Das habe ich in den Knochen gespürt.“

Der Erfolg gibt Spieler und Verein recht. Kaminski scheint neues Selbstvertrauen gefasst zu haben. Und das auch Dank des Kölner Coachs. „Das Gespräch mit Trainer Kwasniok vor der Saison war mir sehr wichtig. Ich wollte, dass meine Rolle im Team vor der Saison mehr oder weniger feststeht, und das ist passiert“, sagt Kaminski. „Ich bin ein schneller, dynamischer Spieler, der mit und ohne Ball mit hoher Intensität arbeitet. Im Moment bekomme ich das Vertrauen vom Coach und versuche, mich zu revanchieren. Ich habe in den ersten beiden Spielen 90 Minuten gespielt, was in der Offensive nicht oft vorkommt. Ich bin froh, dass der Trainer mir vertraut, so habe ich es geschafft, vorerst etwas Stabilität zu finden.“ Eine Stabilität, die in Wolfsburg verloren gegangen war.

„Wir wollen diese Saison für eine Überraschung sorgen“

„Das waren sehr schwierige Momente für mich, aber auch Momente, in denen ich viel gelernt habe“, so Kaminski. Nun will der 23-Jährige seine Chance beim FC nutzen. Für den Außenspieler geht es auch um die Zukunft bei den Geißböcken. Kaminski ist bis zum kommenden Sommer ausgeliehen, der FC soll über eine Kaufoption verfügen. „Ich hoffe auf eine gute Saison, nach der sich der 1. FC Köln entscheidet, mich dauerhaft zu verpflichten“, sagte Kaminski und spricht offen über den kurzfristigen Plan mit dem FC. „Der 1. FC Köln ist ein sehr großer Verein mit großer Tradition und einer starken Fangemeinde. Der Druck ist definitiv anders, und alle hier hoffen, dass wir für eine Überraschung sorgen. Als Neuling ist der Klassenerhalt das Ziel, aber wir wollen diese Saison für eine Überraschung sorgen. Wir haben einen Trainer und einen Kader, der das kann. Das könnte eine sehr gute Saison für uns werden.“ Und ganz sicher auch für Jakub Kaminski.


Die Achterbahnfahrt von Luca Waldschmidt nimmt beim 1. FC Köln Fahrt auf

Luca Waldschmidt beim Torschuss gegen den Siegburger SV
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Die Achterbahnfahrt von Luca Waldschmidt nimmt beim 1. FC Köln Fahrt auf

Gegen Freiburg saß Luca Waldschmidt noch etwas überraschend 90 Minuten auf der Bank. Dass er mehr möchte, zeigte der Stürmer beim Testspiel-Sieg des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bietet sich mit einem Fünferpack an.

Im Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen war er der überragende Mann auf Seiten des 1. FC Köln: Luca Waldschmidt bietet sich mit einem Fünferpack an. Auch wenn der Gegner nur ein Fünftligist war, zeigte der Kölner die richtige Reaktion auf seinen Bankplatz gegen Freiburg.

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Einen kleinen Schönheitsfehler hatte seine Leistung im Test gegen den ETB Schwarz-Weiß Essen: In der 68. Minute trat Luca Waldschmidt zum von Jan Thielmann herausgeholten Strafstoß an, um sein zu dem Zeitpunkt viertes Tor des Abends zu erzielen. Das gelang dem Angreifer jedoch nicht, denn er schoss nicht sonderlich platziert in die linke Ecke, sodass der Essener Torwart Mohamed Abou Khamis den schwachen Elfer parieren konnte. Aber es war das einzige Manko in Waldschmidts Auftritt. Denn der 29-Jährige war ansonsten der überragende Mann auf dem Platz. So erzielte der frühere deutsche Nationalspieler am Ende fünf der neun FC-Treffer beim deutlichen Sieg.

Hunger auf Tore

Damit hat der ehemalige Freiburger eine gute Reaktion darauf gezeigt, dass er noch am vergangenen Sonntag in der Bundesliga gegen seinen Ex-Verein 90 Minuten auf der Bank gesessen hatte. Durchaus überraschend, nachdem Waldschmidt am Spieltag zuvor noch als Joker mit einer tollen Flanke den Siegtreffer für Marius Bülter vorbereitet hatte. Darum musste der Offensivspieler sich im Testspiel nun zeigen – was ihm sehr gut gelang. Gegen die Essener überzeugte der Angreifer nicht nur mit seinen Toren, sondern unter anderem auch mit guten Laufwegen und legte nach einem solchen Ragnar Ache das 0:5 auf sowie später das 1:7. Außerdem ließ der 29-Jährige nicht nach, blieb bis zum Schluss hungrig auf Tore und zeigte einen guten Einsatz. Und so gefiel sein Einsatz auch Lukas Kwasniok: „Es gibt nur eine Sprache im Fußball, das ist Handlung. Er hat gehandelt“, so der Coach. „Luca hat auf sich aufmerksam gemacht, das ist sehr schön.“

Dabei muss natürlich beachtet werden, dass es sich nur um einen Gegner aus der fünften Liga handelt. Das Resultat ist also nur bedingt aussagekräftig, ein solches Ergebnis mit vielen Toren war zu erwarten. Trotzdem hat Waldschmidt das getan, was er konnte, um seinen Trainer auf sich aufmerksam zu machen. Zwar lieferte die Konkurrenz in der Offensive gegen Freiburg stark ab. Aber der Angreifer dürfte seinem Coach die Entscheidung jetzt schon etwas schwerer gemacht haben, für wen er sich gegen den VfL Wolfsburg in der Startelf entscheidet. Und für sich hat der Fünferpacker gleichzeitig nochmal etwas Selbstvertrauen getankt, welches der Stürmer vielleicht in die Liga mitnehmen kann – und wohl auch muss. Denn nach wie vor fehlt dem Offensivspieler die Konstanz.


Lukas Kwasniok hält Wort: Die rotierende Startelf

Denis Huseinbasic rotierte gegen Freiburg in die Startelf
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Lukas Kwasniok hält Wort: Die rotierende Startelf

Oft hatte Lukas Kwasniok in der Vorbereitung betont, dass er keine Stamm-, sondern nur eine Startelf hat. Und zumindest in den ersten Partien hat der neue Coach Wort gehalten beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok hat Stammspieler, aber keine Stammelf.

Drei Pflichtspiele, drei verschiedene Startformationen beim 1. FC Köln: Lukas Kwasniok hat Stammspieler, aber keine Stammelf. Damit bleibt der Coach seinen Ankündigungen aus der Vorbereitung bisher treu.

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Zum Ende der Vorbereitung, speziell um das Testspiel gegen Atalanta Bergamo herum, wurde Lukas Kwasniok sehr oft gefragt, ob die Aufstellungen schon Hinweise auf seine Stammelf sind. Aber der Trainer wurde nicht müde, eine Sache wieder und wieder zu betonen: „Es wird keine Stammelf geben, es wird aber eine Startelf geben. Je nach Bedarf und Verfassung der jeweiligen Spieler.“ Nach den ersten drei Pflichtspielen der Saison lässt sich fürs Erste festhalten: Der Coach hat Wort gehalten. Denn in jeder Partie setzte er auf eine andere Anfangsformation. So haben bereits jetzt bis auf Dominique Heintz, dem dritten Torwart Matthias Köbbing, dem Re­kon­va­les­zent Luca Kilian sowie dem gerade erst verpflichteten Alessio Castro-Montes alle Profis Einsatzzeit bekommen, viele davon auch von Beginn an.

Stammspieler, aber keine Stammelf

Dabei gab es schon einige Akteure, die ihren Platz in der Startelf in allen Begegnungen sicher hatten und wahrscheinlich auch in nächster Zeit erstmal haben werden. Dazu gehören in der Abwehr Timo Hübers und Sebastian Sebulonsen. Im Mittelfeld durften bis jetzt immer Eric Martel und Isak Johannesson starten. Und auch Jakub Kaminski und Marius Bülter waren gesetzt. Aber das passt ebenfalls zu Kwasnioks Ankündigungen, dass es schon einige Spieler geben wird, die ein Gerüst bilden und Stammspieler sind. Dabei dürfen sie sich jedoch nicht zu sicher sein, denn es kann durchaus sein, dass sie bei schlechten Leistungen dann doch raus müssen oder wenn sich jemand anderes mehr anbietet. „Ich habe noch nie eine Saison mit der Mannschaft beendet, mit der ich sie angefangen habe“, sagte der Trainer bereits in der Vorbereitung im Interview mit come-on-fc.com.

Auf den verbliebenen Postionen nahm der Coach bis jetzt in jedem Spiel je nach Gegner Wechsel vor. So stand Denis Huseinbasic im Pokal gegen Jahn Regensburg gar nicht im Kader. Am zweiten Spieltag der Liga gegen den SC Freiburg war der Bosnier dann aber in der Startelf und lieferte eine solide Leistung ab. Ein weiteres Beispiel gibt es links in der Innenverteidigung. In Regensburg startete dort Cenk Özkacar und Tom Krauß saß 90 Minuten auf der Bank. Im ersten Ligaspiel in Mainz wiederum war Letzterer in der Startelf, während der frühere türkische Nationalspieler nur eingewechselt wurde. Eine Woche später saßen beide auf der Bank und Neuzugang Rav van den Berg durfte das gesamte Spiel machen.

Druck durch Konkurrenten in der Offensive

Die gegen Freiburg überragende Offensive aus Kaminski, Bülter und Jan Thielmann durfte beide Partien in der Bundesliga absolvieren. Aber auch hier gab es schon Wechsel. So startete im Pokal noch Luca Waldschmidt. In Mainz kam der Angreifer dann noch von der Bank kam, um in Überzahl für mehr Kreativität zu sorgen. Und Ragnar Ache, Florian Kainz und Said El Mala bekamen ebenfalls alle schon Einsatzzeit als Joker und bewiesen dabei, dass sie bei einer Schwächephase der Konkurrenten bereit stehen. Besonders El Mala hat sich mit guten Dribblings und seinem Tor gegen Freiburg empfohlen. Es zeigt sich daher bereits jetzt, dass Kwasniok Wort hält und seinen vollen Kader nutzt, um auf den Gegner reagieren zu können. Egal, ob vor der Begegnung mit der Startelf oder im Spiel. Und so werden wohl auch weiter (fast) alle Profis ihre Chance erhalten, sich zu zeigen.


Leihen, feste Verpflichtungen, hohe Summen: Das sind die Transfers des 1. FC Köln in der Übersicht

Sebastian Sebulonsen, Marius Bülter und Jakub Kaminski haben den FC im Sommer verstärkt
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Leihen, feste Verpflichtungen, hohe Summen: Das sind die Transfers des 1. FC Köln in der Übersicht

Elf Spieler hat der FC in diesem Sommer verpflichtet, knapp 25 Millionen Euro investiert. Doch wie gut verlief der Start eigentlich? Kosten, Vertragslänge, Optionen – come-on-fc.com gibt eine Transfer-Übersicht: Das sind die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln

Am Montag hat der 1. FC Köln mit Alessio Castro-Montes den elften und letzten Neuzugang des Sommers verpflichtet. Nun weiß Trainer Lukas Kwasniok genau, mit welchen Spielern er arbeiten kann und wie der Kader bis zum kommenden Winter aussehen wird. Während manche Neuverpflichtungen bereits unter Beweis stellten, wie wichtig sie für die Kölner im Laufe der Saison sein können, hatten andere bislang wenige Chancen, sich zu präsentieren. Transfer-Übersicht: Das sind die Neuverpflichtungen des 1. FC Köln.

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Ron-Robert Zieler: Der erfahrene Schlussmann und Weltmeister von 2014 wechselte zum Start der Vorbereitung von Hannover 96 ans Geißbockheim. Schnell war klar, dass Zieler hinter Marvin Schwäbe die klare Nummer zwei sein würde. Mit dieser Rolle scheint sich der Torwart anfreunden zu können. Überraschend kam die Entscheidung von Trainer Kwasniok, Zieler zum stellvertretenden Kapitän hinter Schwäbe zu machen. In der ersten Runde des DFB-Pokals in Regensburg durfte Zieler sogar im Tor stehen und machte seine Sache dabei sehr abgeklärt. Im Laufe der Saison dürfte der ehemalige Hannoveraner überwiegend auf der Bank sitzen. Allerdings gilt es als sicher, dass der 36-Jährige weiterhin im Pokal zum Einsatz kommen wird und damit auch in der zweiten Runde gegen den FC Bayern München zwischen den Pfosten steht.

Vertrag bis 2027 – Kolportierte Ablöse: 0,5 Millionen Euro

Positive Überraschungen in der Defensive

Sebastian Sebulonsen: Der Norweger war für viele FC-Fans ein unbeschriebenes Blatt. In seinen ersten drei Spielen, bei denen der 25-Jährige immer in der Startelf stand, zeigte der Außenspieler jedoch, was er dem FC geben kann. So brachte der Rechtsverteidiger eine Menge Offensivdrang ins Spiel, fiel durch seine enorme Laufstärke auf und hielt darüber hinaus seine Seite meist sauber. Im Duell mit Jusuf Gazibegovic hat Sebulonsen aktuell eindeutig die Nase vorne und wird in den kommenden Wochen wohl weiterhin gesetzt sein.

Vertrag bis 2028 – Kolportierte Ablöse: 2,5 Millionen Euro

Rav van den Berg: Der Niederländer stand angeblich lange Zeit auf der Liste von Sportdirektor Thomas Kessler. Am Ende setzte sich der FC gegen andere Konkurrenten durch und verpflichtete den Innenverteidiger für rund acht Millionen Euro. Nachdem der 21-Jährige in Regensburg und Mainz ohne Einsatz geblieben war, stellte ihn Kwasniok gegen Freiburg in die Startelf. Und van den Berg zahlte das Vertrauen mit einer guten Leistung zurück. Sollte der Verteidiger auch in den kommenden Wochen an diese Leistungen anknüpfen, dürfte er in der Innenverteidigung gesetzt sein.

Vertrag bis 2030 – Kolportierte Ablöse: 8 Millionen Euro

Unterschiedliche Voraussetzungen

Cenk Özkacar: Der Innenverteidiger kam nach seinem Startelf-Einsatz in Regensburg und einer Einwechslung in Mainz im Heimspiel gegen den SC Freiburg nicht zum Einsatz. Dies hatte jedoch nichts mit seiner Leistung, sondern mit dem enormen Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung zu tun. Als Timo Hübers ausgewechselt werden musste, setzte Kwasniok auf Joel Schmied. Daher macht aktuell alles den Anschein, dass der Türke in der Hierarchie Innenverteidiger Nummer vier ist.

Leihe bis 2026 – Kaufoption

Kristoffer Lund: Der Neuzugang stand in beiden Spielen der neuen Bundesligasaison in der Startformation. Dabei hielt Lund seine Seite sauber, schaltete sich immer wieder ins Offensivspiel ein und legte wie sein Pendant Sebulonsen auf der anderen Seite ein großes Laufpensum ab. Nach dem Abgang von Leart Pacarada ist der 23-Jährige aktuell ohne wirkliche Konkurrenz. Vor dem ersten Ersatz Gazibegovic hat Lund klar die Nase vorn. Daher dürfte der Linksverteidiger auch in den nächsten Spielen zur ersten Elf gehören.

Leihe bis 2026 – Kaufoption

Tom Krauß: Die Leihgabe aus Mainz stand nach einer guten Vorbereitung im Pokal in Regensburg zwar im Kader, blieb dabei jedoch ohne Einsatz. In Mainz feierte Krauß dann seine Startelfpremiere, bei der der ehemalige Schalker eine solide Leistung zeigte. Gegen den SC Freiburg musste der 24-Jährige dann zunächst auf der Bank Platz nehmen und wurde in der 59. Spielminute eingewechselt. Der Mittelfeldspieler, der in der Vorbereitung meist als Verteidiger agierte, steht in einem enormen Konkurrenzkampf. Während im Mittelfeld Eric Martel und Isak Johannesson und in der Abwehr Rav van den Berg und Timo Hübers vor ihm stehen, kämpft der Rechtsfuß gegen Denis Huseinbasic, Cenk Özkacar und Joel Schmied um die dritte Position in einer Dreierkette oder die dritte Position im Mittelfeld bei einer Viererkette. Knüpft Krauß jedoch an seine Form aus der Vorbereitung an, dürfte er gute Chancen auf weitere Spiele haben.

Leihe bis 2026 – Kaufpflicht bei Klassenerhalt

Stammspieler

Isak Johannesson: Der Isländer gehört zu dem Kern, den man wohl als Stamm bezeichnen kann. Dabei agierte der Isländer bislang als Achter, der das Spiel des FC gestaltet und ankurbelt. Gegen Regensburg erzielte Johannesson auch sein erstes Tor für den FC und sorgte damit dafür, dass Köln in die zweite Runde des DFB-Pokals einzog. Was beim ehemaligen Düsseldorfer besonders auffällt, ist, dass er sehr mutig spielt und sich auch in engen Situationen durchsetzen kann.

Vertrag bis 2030 – Kolportierte Ablöse: 5,5 Millionen Euro

Jakub Kaminski: Der Neuzugang aus Wolfsburg gehört zu den Überraschungen der noch jungen Saison. Neben seinem Tempo zeichnet sich Kaminski durch seine hohe Arbeitsrate sowie die Quantität in seinen Aktionen aus. Bleibt der Offensivspieler in einer Situation hängen, probiert es der Rechtsfuß beim nächsten Mal erneut. Im Konkurrenzkampf auf der linken Außenbahn, die nach eigener Aussage auch die Lieblingsposition von ihm ist, hat die Leihgabe aus Wolfsburg aktuell die besten Karten und steht vor Linton Maina und Sais El Mala.

Leihe bis 2028 – Kaufoption

Marius Bülter: Der 32-Jährige gehörte in den ersten drei Pflichtspielen zur Startelf. Nachdem Bülter in Regensburg noch ziemlich blass geblieben war, änderte sich dies in der Liga. Sowohl mit seinem Siegtor in Mainz als auch mit seinem Treffer sowie den zwei Vorlagen gegen Freiburg hat der Offensivspieler einen großen Anteil daran, dass die Kölner mit zwei Siegen in die Bundesliga gestartet sind. Überdies zeichnet sich Bülter durch seinen enormen Einsatz und sein Pensum an intensiven Läufen aus. Das Zusammenspiel mit Jakub Kaminski und Jan Thielmann scheint bislang gut zu funktionieren. Daher dürfte der ehemalige Schalker aktuell und auch beim Auswärtsspiel in Wolfsburg vor Ragnar Ache stehen.

Vertrag bis 2027 – Kolportierte Ablöse: 1 Millionen Euro

Erster und letzter Transfer

Ragnar Ache: Der aus Lautern gekommene Angreifer dürfte sich seine ersten Spiele in Köln anders vorgestellt haben. In allen drei Pflichtspielen gehörte der 27-Jährige nicht zur Startelf und verbuchte lediglich drei Kurzeinsätze auf seinem Konto. Überdies wartet der Angreifer noch auf sein erstes Pflichtspieltor im Trikot des FC. Allerdings gehört auch zur Wahrheit, dass Ache mit seinen zwei Vorlagen in Regensburg bereits andeutete, wie er seiner Mannschaft weiterhelfen kann. Da Marius Bülter aktuell gut in Form zu sein scheint, dürfte Ache auch in den kommenden Spielen zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Vertrag bis 2029 – Kolportierte Ablöse: 4,5 Millionen Euro

Alessio Castro-Montes: Der Belgier, der erst am Deadline Day verpflichtet wurde, kann sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Dort hat der Mittelfeldspieler jedoch auch einiges an Konkurrenz. Für den Rechtsfuß dürfte es in den kommenden Wochen zunächst darum gehen, die Mannschaft sowie die Spielidee von Kwasniok kennenzulernen. Anschließend wird sich zeigen, ob Castro-Montes eine Verstärkung und Option für die erste Elf ist oder sich primär mit der Rolle des Ersatzspielers zufrieden geben muss.

Vertrag bis 2028 – Kolportierte Ablöse: 2 Millionen Euro