Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Comeback in der Startelf

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Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Comeback in der Startelf

Vor dem 2:2-Unentschieden in Frankfurt nahm FC-Coach Wagner wie angekündigt einige Anpassungen vor. Ins Auge stach dabei der Startelf Einsatz von Denis Huseinbasic. Der 23-Jährige hatte in seinem ersten Spiel von Beginn an seit Januar eine schwierige Aufgabe vor der Brust mit dem 1. FC Köln: Denis Huseinbasic feiert ein schwieriges Startelf-Comeback

Überraschend setzte FC-Coach René Wagner im Duell gegen Frankfurt auf Denis Huseinbasic anstelle von Isak Johannesson. Das hatte verschiedene Gründe, wie der Trainer nach der Partie erläuterte.

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Im Vorfeld wurde viel darüber spekuliert, wie René Wagner, der neue Trainer des 1. FC Köln, sein erstes Spiel angehen würde. Der 37-Jährige verpasste dem Spiel seine eigene Handschrift: So ließ er etwa Said El Mala neben Ragnar Ache in der Doppelspitze starten und gab Allrounder Jakub Kaminski die Freiheit, von der nominellen Zehnerposition immer wieder auf seine bevorzugte Rolle als Linksaußen zu wechseln. Neben weiteren Anpassungen überraschte aber vor allem die Entscheidung, Denis Huseinbasic in der Startelf aufzustellen.

Der 23-Jährige stand zuletzt Anfang Januar beim ersten Spiel nach der Winterpause gegen den 1. FC Heidenheim von Beginn an auf dem Rasen. Danach verzichtete sein ehemaliger Trainer Lukas Kwasniok auf seine Dienste. In elf Partien reichte es nur für einen sechsminütigen Kurzeinsatz bei der 3:1-Niederlage in Stuttgart. Neben der ohnehin komplexen sportlichen Lage des Mittelfeldspielers ereilten ihn dann auch noch Hüftprobleme, die ihn zusätzlich ausbremsten. Gegen die Adler, für die der gebürtige Darmstädter für kurze Zeit als U17-Spieler auflief, vertraute sein Trainer ihm dennoch.

Darum setzte Wagner auf Huseinbasic

Denn wie Wagner nach dem Spiel mitteilte, hatte Isak Johannesson noch an der Belastung durch die zurückliegende Länderspielreise zu knabbern. Der Isländer war mit der Nationalmannschaft in Übersee unterwegs. Die zwei Partien der isländischen Auswahl gegen Kanada und Haiti steckten dem 23-Jährigen noch in den Knochen. „Ich glaube, dass Isak einfach eine lange Reise hatte. Die Bedingungen waren wohl recht schwer und wir wollten ihm einfach die Einwechslung geben, weil wir nicht geglaubt haben, dass er von Beginn an dann die volle Energie haben kann”. Wagner hob allerdings hervor, dass Huseinbasic nicht allein ein Ersatz für den überspielten Johannesson sein sollte- er habe sich den Startplatz mit überzeugenden Leistungen verdient: “Dennis hat super trainiert die letzten zwei Wochen. Und deswegen war es für uns logisch, dass er beginnen wird und Isak dann die Rolle bekommen wird von der Bank”.

Erschwerte Bedingungen in Frankfurt

In den 67 Minuten, in denen Huseinbasic im Deutsche Bank Park auf dem Rasen stand, musste er mit denkbar schwierigen Bedingungen zurechtkommen. So verfügte die SGE über deutlich höhere Ballbesitzanteile (61 % zu 38 %) und die Gießböcke agierten in den wenigen Umschaltmomenten nicht clever genug. Eintracht-Coach Albert Riera analysierte im Nachhinein, dass es ein klassisches Spiel „zwischen den Linien“ war. Eine Spielstruktur demnach, die von spielstarke Achtern einmal mehr erfordert, unter Druck einen raumöffnenden Pass aus dem Fuß zu zaubern. Davon war bei Huseinbasic allerdings wenig zu sehen, sodass sein Auftritt ohne bleibenden Eindruck vorüberging. Das ist angesichts der Frankfurter Feldhoheit für den Großteil des Spiels für Huseinbasic nicht überzubewerten

Ob Huseinbasic auch im Abstiegskampf-Kracher gegen Werder Bremen beginnen wird, ist noch ungewiss. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Anpassungen Wagner für das Spiel am Sonntag im Petto hat.


Aufatmen beim 1. FC Köln: So lautet die El-Mala-Diagnose.

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Aufatmen beim 1. FC Köln: So lautet die El-Mala-Diagnose.

Said El Mala musste im Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit einer Blessur ausgewechselt werden. Untersuchungen am Ostermontag sorgen nun für Erleichterung beim 1. FC Köln: Said El Mala wohl nicht schwerer verletzt

Ein Ausfall von Topscorer Said El Mala wäre eine denkbar bittere Nachricht für die Geißböcke gewesen, gerade jetzt, wo das Saisonfinale bevorsteht. Wie heute bekannt wurde, ist der Youngster nicht schwerer verletzt.

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Gute Nachrichten um Kölns Said El Mala. Der 19-Jährige musste beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt in der 82. Minute vorzeitig humpelnd den Rasen verlassen. Kurz zuvor hatte er nach Vorarbeit von Linton Maina eine gute Gelegenheit, den Ausgleich zu erzielen. Aus 14 Metern wollte er das Leder ins kurze Eck ziehen, doch Eintracht Keeper Michael Zetterer bekam beim Herauslaufen noch einen Arm dazwischen und konnte den Ball somit parieren. Im Anschluss konnte der Youngster nicht mehr weiterspielen, da er sich kurz zuvor ohne Einwirkung eines Gegenspielers verletzt hatte. Der Torjäger der Geißböcke wurde in der Schlussphase mit einer Blessur am rechten Sprunggelenk ausgewechselt.

El Mala nicht schwerer verletzt

„Leider habe ich noch nichts gehört. Diese Frage habe ich jetzt schon öfter bekommen. Ich kann zu Said einfach noch nichts sagen“, antwortete FC-Coach René Wagner nach dem Abpfiff auf die Frage nach dem Zustand von El Mala. Der Youngster wurde am Ostermontag in der Media-Park-Klinik in Köln genauer untersucht.

Jene ärztlichen Untersuchungen haben schließlich ergeben, dass der Schlüsselspieler keine schwerere Verletzung aus der beschriebenen Szene davongetragen habe. Damit steht der Zehn-Tore Mann den Geißböcken im Abstiegskampf weiterhin zur Verfügung, die schlimmsten Befürchtungen um einen potenziellen längerfristigen Ausfall haben sich vorerst nicht bestätigt.


Jakub Kaminski überragt gegen Eintracht Frankfurt

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Jakub Kaminski überragt gegen Eintracht Frankfurt

Mit seinem Anschlusstreffer gegen Frankfurt brachte Jakub Kaminski sein Team zurück ins Spiel und setzte mit einem besonderen Jubel ein persönliches Zeichen. Der Spieler des Spiels überragte beim Duell zwischen Frankfurt und dem 1. FC Köln: Jakub Kaminski unvergleichlich

Jakub Kaminski bringt die Kölner mit dem Anschlusstreffer gegen Frankfurt zurück ins Spiel. Nach einem intensiven Auftritt wird sein Kraftakt belohnt – und er nutzt seinen Jubel, um ganz besondere Grüße zu senden.

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Jakub Kaminski hatte am Sonntag einen besonderen Auftrag zu erfüllen. Nachdem er den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer fachgerecht an SGE-Keeper Michael Zetterer vorbei zum Anschlusstreffer eingeschweißt hatte, nutzte der Offensivmann seinen Jubel für eine emotionale Botschaft nach Hause: Der Torschütze schnappte sich das Spielgerät, steckte es sich unters Trikot und nahm einen Daumen in den Mund. Ein Gruß für seine schwangere Frau zu Hause, wie er im Anschluss an das Spiel noch einmal klarstellte – wenn eine solche Geste überhaupt einer Klarstellung bedurfte. „Meine Frau ist schwanger. Es ist eine gute Zeit für uns“, offenbarte der 23-Jährige im Interview mit den Vereinsmedien und ergänzte freudestrahlend, dass er den Jubel im Auftrag seiner Frau vollführt habe: „Ich musste diesen Jubel machen, weil meine Frau mir gesagt hat, dass ich bis zum Ende dieser Saison ein Tor schießen muss. Gegen Dortmund wollte ich es nicht machen, aber jetzt gegen Frankfurt – das war unser Moment.“

Kaminskis Kraftakt wird belohnt

Der polnische Nationalspieler bemühte sich nach Kräften, den Wunsch seiner Partnerin zu erfüllen. Mit sieben Torabschlüssen hatte er so viele wie die gesamte Mannschaft der Geißböcke zusammengerechnet. Auf der Zehnerposition hinter Ragnar Ache und Said El Mala riss er vmit 11,74 km mehr Strecke ab als jeder andere Akteur auf dem Grün. Wie alle anderen Geißböcke tat er sich allerdings insbesondere in der ersten Hälfte schwer, gegen die Hausherren Fuß zu fassen. Dazu wirkte er in mancher Schlüsselszene unglücklich. So etwa in der 41. Minute, als Said El Mala ihm dem Ball auf dem Silbertablett servierte. Kaminski aber hatte Probleme bei der Ballmitnahme, sodass der herauseilende Michael Zetterer den Winkel für den Angreifer extrem spitz machte und die Szene schließlich mit einer Beinparade bereinigte.

Erst nach dem Frankfurter Doppelschlag durch Jonny Burkhardt und Arnauld Kalimuendo, die innerhalb von drei Minuten eine Zwei-Tore-Führung herausspielten, ging ein Ruck durch die Mannschaft – und auch durch Kaminski. Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte zog er von halbrechts ins Zentrum und suchte von der Strafraumkante den Abschluss. Frankfurts Hugo Larsson fälschte das Leder auf Höhe des Elfmeterpunkts unglücklich ab, sodass der Ball unhaltbar unten links neben dem Pfosten einschlug. „Mein Tor hat einen großen Unterschied ausgemacht, denn es fiel direkt nach dem 1:2. Dann kannst du dich direkt zurück ins Spiel kämpfen und die nächsten Tore erzielen. Das stresst die Gegner, aber was soll ich sagen? Diese Energie spüren wir auf dem Platz. Frankfurt hatte am Ende nicht mehr so viel Power. Wir hatten diesen Moment in den letzten zehn Minuten“, ordnete er nach dem Spiel ein.

Kaminski-Lob für Coach René Wagner

Dazu fand er lobende Worte für seinen neuen Cheftrainer. „Wir alle wissen, dass er nicht viel anders machen muss. Er kennt unsere Qualität, sowohl menschlich als auch als Spieler. Er hat gesagt, dass wir alle Spieler für die verbleibenden sechs wichtigen Partien brauchen, um in der Liga zu bleiben“, erklärte Kaminski und gab damit seltene Einblicke in die Kabine der Geißböcke. Dort fand der neue Chef an der Seitenlinie offenbar die richtigen Worte: „René hat vor dem Spiel das Richtige gesagt. Wir haben die Qualität, in der Bundesliga zu spielen. Wir müssen das nur auch mal zeigen, und das haben wir heute getan“.

Nun starten die Kölner in die Vorbereitung auf das wichtige Spiel gegen Werder Bremen. Bleibt zu hoffen, dass Kaminski auch im Heimspiel gegen die Bremer nochmals Grüße nach Hause schicken darf.


Der 1. FC Köln beweist Comeback-Qualitäten und holt einen Punkt bei der Wagner-Premiere

Ragnar Ache im Zweikampf mit Arthur Theate
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Der 1. FC Köln beweist Comeback-Qualitäten und holt einen Punkt bei der Wagner-Premiere

Zwar hat der FC auch im achten Spiel in Folge keinen Sieg eingefahren, dennoch gegen Frankfurt eine ordentliche Leistung geboten, Moral bewiesen und einen Punkt erobert. Der 1. FC Köln spielt bei der Wagner-Premiere 2:2 in Frankfurt – und das nach 0:2-Rückstand.

Der FC wartet weiterhin auf den ersten Sieg seit Ende Januar, das Remis gegen die Eintracht darf für René Wagner und die Geißböcke dennoch als Erfolg gewertet werden. Denn die Kölner belohnten sich für einen starken Kampf und gute Moral nach einem 0:2-Rückstand. Jakub Kaminski und Alessio Castro-Montes glichen den Doppelschlag von Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo aus.

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Für seine erste Startelf wählte René Wagner vier Veränderungen im Vergleich zum Rheinderby. Sebastian Sebulonsen startete erwartungsgemäß in der Defensive für Cenny Neumman. Tom Krauß kehrte zurück auf die Sechs. Zudem begannen Jan Thielmann rechts in der Fünferkette und dann doch etwas überraschend Denis Huseinbasic. Und der FC startete forsch in die Begegnung. Auf der linken Seite machte Jakub Kaminski eine El-Mala-Bewegung, zog ins Zentrum und dann ab. Michael Zetterer ließ die Kugel abtropfen und Ragnar Ache den Nachschuss fast schon fahrlässig liegen (1.). Auf der anderen Seite legte Arnaud Kalimuendo perfekt für Ansgar Knauff auf, aber Rav van den Berg blockte die Kugel noch gerade so (6.). Keine drei Minuten später probierte es der Franzose erneut über die linke Seite, fand aber wieder keinen Abnehmer. Dennoch war die Eintracht nun deutlich besser im Spiel.

Starke Keeper im ersten Abschnitt

Der FC tat sich im Spielaufbau schwer, konterte aber unter anderem über Kaminski, der den mitgelaufenen Said El Mala nicht fand. Ganz anders Kalimuendo, der auf seiner Seite immer wieder leichtes Spiel hatte und dieses Mal Hugo Larsson einsetzte. Den Schuss parierte Marvin Schwäbe sicher (16.). Doch ein wirkliches Highlight-Spiel war die Begegnung in der Anfangsphase wahrlich nicht. Bis Knauff auf der rechten Seite Kristoffer Lund stehen ließ, abzog und Schwäbe mit einem starken Reflex rettete (24.). Said El Mala wiederum verpasste das Tor mit einem Abschluss aus elf Metern nur um Zentimeter – möglicherweise hätte Kaminski besser gestanden (26.). Die dickste Chance vergab aber Kalimuendo, der von Oscar Hojlund auf die Reise geschickt wurde, aber Schwäbe hielt ganz stark die Null (35.).

Genauso wie auf der anderen Seite Zetterer, der einen Alleingang von Kaminski entschärfte. Der Pole war von El Mala perfekt eingesetzt worden, hatte sich die Kugel aber mit einem schlechten ersten Kontakt zu weit vorgelegt (41.). So ging es torlos in die Kabine. Die erste Aktion nach dem Wechsel gehörte erneut Larsson, der den Ball aus kurzer Distanz ins falsche Stockwerk jagte (46.), auch Knauff war einmal mehr durch, doch Schwäbe lenkte den Querpass entscheidend um (50.). Frankfurt blieb das Spiel bestimmende Team, lief immer wieder an, doch die Kölner Defensive stand insgesamt kompakt, ließ der Eintracht nur wenige Freiräume. Wenn, dann über die linke Seite. Ayoube Amaimouni-Echghouyab zwang Schwäbe mal mit einer Einzelleistung zum Eingreifen (64.), genauso ungefährlich wie auf der anderen Seite Kaminski (65.) aus 15 Metern.

Drei Treffer in vier Minuten

So wirklich viel deutete nicht auf einen Treffer. Doch die fielen dann im Minutentakt. Der eingewechselte Farès Chaïbi nahm zwischen den Ketten Fahrt auf, legte den Ball zurück und Jonathan Burkardt war zur Stelle (66.). Keine 120 Sekunden später passte Burkardt auf Amaimouni-Echghouyab, dessen verunglückte Ballannahme Kalimuendo zum 2:0 nutzte. Und wieder waren es nur zwei Minuten bis der nächste Treffer fiel, dieses Mal auf der anderen Seite. Kaminski zog nach einem Doppelpass mit Ragnar Ache ab und verkürzte (70.) – mit Unterstützung des abfälschenden Larsson. Wagner brachte mit Linton Maina eine weitere Offensivkraft. Und der Kölner Flügelspieler setzte El Mala mit einem Steckpass ein, der erneut an Zetterer scheiterte (81.). Und der neue Coach wechselte erneut, brachte mit Luca Waldschmidt, Alessio Castro-Montes und Marius Bülter drei weitere Spieler, die das Vertrauen direkt zurückzahlten. Lund schlug von links die Flanke, Waldschmidt verlängerte auf Bülter, der auf Castro-Montes zurücklegte: 2:2 (83.).

In der Schlussphase wollten die Kölner den Sieg gefühlt ein wenig mehr. Ein weiteres Tor gab es aber nicht mehr. Am kommenden Sonntag steht das wichtige Heimspiel und direkte Duell gegen Werder Bremen auf dem Spielplan. Dann werden die Geißböcke erneut auf den ersehnten Dreier hoffen.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund, Özkacar, van den Berg, Sebulonsen, Thielmann (75. Maina) – Kaminski, Krauß (82. Waldschmidt), Huseinbasic (67. Johannesson), – El Mala (82. Castro-Montes), Ache (82. Bülter); Tore: 1:0 Burkardt (66.), 2:0 Kalimuendo (68.), 2:1 Kaminski (70.), 2:2 Castro-Montes (83.).


    Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

    Marius Bülter und Luca Waldschmidt vom 1. FC Köln
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    Hier ist der 1. FC Köln weiterhin Spitze: Kwasnioks Plan sticht erneut, nur leider nicht ganz

    Am Samstag erwischte der FC sicherlich nicht den besten Abend. Zu viele Fehler kosteten die Mannschaft von Lukas Kwasniok Punkte gegen die Eintracht. Doch einen Lichtblick gab es dennoch: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

    Bereits vor dem Duell hatte Lukas Kwasniok auf die besondere Bedeutung der Kölner Bank hingewiesen: Die Joker des 1. FC Köln sind erfolgreich gegen Frankfurt.

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    „Abarbeiten“ sei erstmal die Hauptaufgabe seiner Startelf gegen Frankfurt, hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok am Samstagabend noch vor dem Duell gegen die Hessen im Interview bei „Sky“ erklärt. Er habe dann Joker auf der Bank, die das Spiel mit Qualität und Kreativität hinten raus noch einmal verändern könnten. Der Spielplan schien durchaus durchdacht, die Vorgehensweise sinnvoll. Immerhin hat der FC in dieser Spielzeit so schon den ein oder anderen Zähler eingefahren. Im Nachhinein erscheint Kwasnioks Aussage wie eine weise Vorahnung. Denn von den im Vorfeld benannten Jokern Florian Kainz, Marius Bülter, Luca Waldschmidt und Said El Mala gelang es gleich Dreien, Scorerpunkte zu sammeln.

    „Die zwei stehen schon draußen ready…“

    Das Einzige, das den Matchplan des Kölner Coaches durchkreuzte, waren dann wohl die zu schnell gefallenen Gegentore. Denn bereits nach der 63. Minute hatten die Hessen das anfängliche 1:0 in ein 1:4 umgewandelt. Gerade der Doppelpack von Jonathan Burkardt versetzte den Kölnern einen Schlag, denn der Frankfurter schraubte das Ergebnis innerhalb von drei Minuten um zwei Tore noch oben. Und das zu einem Zeitpunkt, als sich Kainz und El Mala schon für die Einwechslung bereit hielten. „Die zwei schnellen Gegentore in der zweiten Hälfte waren ausschlaggebend. Das zweite kriegen wir zu schnell, sind dann ein Stück weit nicht clever genug. Die zwei stehen schon draußen ready, wir müssen nur den Ball ins Aus schlagen“, sagte Torhüter Marvin Schwäbe.

    Nach dem Doppelwechsel und der Einwechslung von Bülter und Waldschmidt nur zehn Minuten später drehte sich das Kölner Spiel tatsächlich. Die Joker erfüllten die ihnen von Beginn an zugedachte Rolle und sorgten in der Schlussphase der Partie noch einmal für mächtig Wirbel – und Tore. Denn sowohl Bülter als auch Waldschmidt trafen für den FC und brachten die Geißböcke noch einmal an den Rand der Sensation. Auch El Mala trug sich mit seinem Assist auf Waldschmidt in die Scorerliste ein, hatte zuvor nur mit viel Pech den Pfosten nach einem schicken Schlenzer getroffen. „Am Ende muss man sagen, wir sind dann gut zurückgekommen und hätten vielleicht am Ende noch das 4:4 machen können“, so Thomas Kessler. „In Gänze haben wir heute auf Bundesliga-Niveau Lehrgeld bezahlt.“

    “Eine tolle Bank“

    Mit zwei Toren und einem Assist lieferten die Kölner Joker das positive Element der Begegnung gegen Frankfurt und untermauern den bisherigen Kölner Rekord. Denn mit sieben Toren und 14 Torbeteiligungen stehen die Einwechselspieler des FC ligaweit auf Platz eins. „Dadurch, dass wir extrem gute Joker haben, ist der Glaube immer da. Alle die reinkommen reißen sich den Arsch auf. Sie wissen, dass sie ihre Qualität und Kreativität auf den Platz bringen können, dass sie uns damit helfen. Da ist sich keiner zu schade für“, so Schwäbe. Doch zaubern kann die Kölner Bank dann eben auch nicht. „Wenn wir mit einem 3:1 am Ende dastehen, dann wissen wir, da können wir noch rankommen. Bei drei Toren Unterschied in der letzten Viertelstunde ist es einfach schwer“, erklärte Schwäbe weiter.

    Und so gelang es dem FC eben nur bis auf ein Tor an die Hessen heranzukommen – das allerdings knapp. Dass Kwasniok bei den Einwechslungen ein glückliches Händchen beweist, zeigt der Ligavergleich. Dass der Kölner Coach auf der anderen Seite für seine wechselnden Aufstellungen kritisiert wird, sollte man aber nicht einfach abtun. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft für ihren Coach und die Fans bereit ist, das letzte Hemd zu geben. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, hatten wir heute eine tolle Bank, die unabhängig vom Spielstand den Menschen zeigen will, dass es sich lohnt, ins Stadion zu kommen“, so Kwasniok. Ein Gut, das der FC in der Vergangenheit nicht immer sein Eigen nennen konnte.


    Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln

    Enttäuschte Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt
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    Der richtige Matchplan, falsche Entscheidungen – kein Grund zur Sorge: Kommentar zum 1. FC Köln

    Mit der 3:4-Niederlage am Samstagabend kassierten die Kölner bereits die fünfte Liga-Niederlage und finden sich nun erstmals in der unteren Tabellenhälfte wieder. Das ist ärgerlich, aber kein Grund zur Sorge. Denn beim FC läuft nach wie vor viel richtig. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.

    Vor der Saison wäre eine Niederlage gegen den Champions-League-Teilnehmer Frankfurt alles andere als eine Überraschung gewesen. Am Samstagabend hatte der FC dennoch die Chance, die Hessen zu schlagen. Individuelle Fehler machten den offenbar guten Matchplan zunichte. Besorgniserregend ist die aktuelle Entwicklung aber noch nicht. Ein Kommentar zur 3:4-Niederlage des 1. FC Köln.

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    Nach dem elften Spieltag ist es nun soweit: Zum ersten Mal in dieser Saison stehen die Kölner in der unteren Tabellenhälfte. Das ist ärgerlich für den Aufsteiger, aber nicht besonders besorgniserregend. Denn das zu Beginn der Spielzeit gesammelte Polster der Kölner ist mit sieben Punkten Vorsprung auf Rang 16 groß. Wohlgemerkt ein Saisonbeginn, der noch im Sommer als besonders schwer erklärt wurde. Dementsprechend groß war auch die Euphorie. Die jüngste Tendenz hat den Verein und seine Fans nun aber doch auf den Boden der Tatsachen geholt. Vier der vergangenen fünf Pflichtspiele gingen verloren, davon aber immerhin auch drei gegen Champions-League-Teilnehmer, die nun wahrlich nicht der Kragenweite der Kölner entsprechen. Nach dem 3:4 gegen Frankfurt ist die Bilanz erstmals negativ in dieser Spielzeit.

    Der richtige Matchplan

    Den sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen folgten in den nächsten acht Partien ebenfalls sieben Zähler, der Schnitt pro Spiel ist in jenen acht Duellen auf 0,875 geschrumpft und das wiederum hoch gerechnet auf 34 Spieltage wären 29 Punkte. Die Situation sähe ohne das anfängliche Polster weitaus bedrohlicher aus. Man könnte also meinen, dass die Alarmglocken schon einmal vorsichtshalber aus der Kiste gekramt werden sollten. Doch dazu besteht aktuell noch kein Anlass. Lukas Kwasniok hatte auch gegen die Eintracht wieder einen passenden Matchplan ausgearbeitet. Bis zum Kopfball von Jonathan Burkardt nach einer halben Stunde hatte man eigentlich den Eindruck, der FC würde nach der frühen Führung mit einem weiteren Konter die Weichen eher auf Erfolgskurs setzen, als den Ausgleich kassieren zu können.

    Falsche Entscheidungen

    Dass individuelle Fehler die Kölner Marschroute konterkariert haben, ist ärgerlich, diese gehören aber zum Profifußball nun einmal dazu. Am Samstagabend wurden dann jedoch an zu vielen Stellen zu viele schlechte Entscheidungen getroffen – das aber vornehmlich auf dem Platz. Sei es der geblockte Torschuss, der besser ein finaler Pass im Sechzehner geworden wäre oder das Abspiel im Zentrum zum Nebenmann, das sich als langer Ball auf den davoneilenden Jakub Kaminski besser geeignet hätte. Ob Kwasniok mit der Aufstellung und seinen Wechseln alles richtig oder eben alles falsch gemacht hat, ist rein spekulativ. Fest steht, selten zuvor hatte der FC einen Trainer, der so präzise die Antworten auf die Stärken und Schwächen seiner Gegner und dem eigenen Team gefunden hat.

    Natürlich liegt auch der 44-Jährige mal falsch, doch meist folgt dann schnell auch die Korrektur. Die fast erfolgreiche Aufholjagd hat jedenfalls gezeigt, dass der FC über eine intakte Mannschaft verfügt, dass jederzeit mit dieser Mannschaft zu rechnen ist. Und das eben nicht nur in den 90 Minuten auf dem Feld, sondern auch in den 34 Begegnungen einer Saison. Am Samstagnachmittag steht das Auswärtsspiel gegen Bremen auf dem Spielplan. Mit einem Sieg wäre nicht nur die Bilanz wieder ausgeglichen, der FC würde sich wieder in der oberen Tabellenhälfte wiederfinden. Und das wäre etwas, was man vor der Saison für einen Tabellenplatz nach zwei Drittel der Hinrunde sofort unterschrieben hätte.

    Immer wieder die gleiche Baustelle beim 1. FC Köln: Elf Spieltage, elf Gegentore nach Standards

    Vier Mal musste Marvin Schwäbe hinter sich greifen
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    Immer wieder die gleiche Baustelle beim 1. FC Köln: Elf Spieltage, elf Gegentore nach Standards

    Das zwischenzeitliche 1:1 durch Arthur Theate leitete nicht nur die Wende am Samstagabend im Duell gegen Frankfurt ein, dem FC wurde einmal mehr eine seiner größten Baustellen vor Augen geführt. Die Standards bleiben das Problem des 1. FC Köln.

    Die 3:4-Niederlage war für den FC ärgerlich, weil sie in der Form unnötig war. Die Wende leitete Arthur Theate ein. Nach individuellen Fehlern der Geißböcke, aber eben auch wieder nach der größten Baustelle der aktuellen Spielzeit. Die Standards bleiben das Problem des 1. FC Köln.

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    Lukas Kwasniok wirkte schon auf dem Platz alles andere als glücklich. Gleich mehrfach gestikulierte der Trainer wild an der Seitenlinie, verschaffte seinem Unmut Luft. Kein Wunder, in beiden Halbzeiten kassierten die Kölner innerhalb weniger Minuten einen Doppelschlag und das nach individuellen Fehlern. Und einmal mehr eben auch nach einem Standard. Zum elften Mal haben die Geißböcke wieder nach einem ruhenden Ball einen Gegentreffer kassiert. „Elf Gegentore klingt natürlich viel und es ist auch viel“, sagte FC-Trainer Lukas Kwasniok. Immerhin deutlich mehr als die Konkurrenz. Hoffenheim etwa kommt als zweitanfälligste Mannschaft erst auf acht. „Wir waren an der ein oder anderen Stelle ein wenig stümperhaft“, gab der Kölner Trainer weiter zu.

    „Wir werden uns da verbessern“

    Doch Kwasniok will die Statistik nicht überbewerten. „Wir haben vier Elfmeter kassiert und zwei direkte Freistöße“, so der Coach. „Wenn man da also sechs abzieht, dann sind es nur noch fünf. Das ist natürlich in elf Spielen noch eine Menge. Das ist nicht Yabba-Dabba-Doo, das ist aber bei vier Eckball-Gegentoren auch nicht so, dass wir sagen, wir sind da völlig bodenlos“, so der Trainer weiter. Allerdings gehört zu der Wahrheit eben auch, dass vier gegnerische Strafstöße ebenfalls Ligabestwert und deutlich zu viele sind. Und elf Gegentore nach Standardsituationen bedeutet dann auch, dass bei insgesamt 19 Treffern im eigenen Netz deutlich mehr als die Hälfte nach einem ruhenden Ball gefallen sind. Man kann also getrost von einer Schwachstelle der Kölner sprechen.

    „Wir werden uns da verbessern“, prophezeite der Trainer. Das ist auch bitter nötig. Doch so ganz wollte der Coach die Kritik dann auch nicht sitzen lassen. „Ich habe auch, die Frage gehört, ob wir das trainieren. Das ist ja schon fast eine Respektlosigkeit. Wir trainieren, machen, tun“, erklärte Kwasniok. „Es ist ja nicht so, dass der Gegner keine Idee hat. Da muss man auch mal sagen: ,Shit, die haben das gut gemacht‘. Ärgerlich, in Summe zu viel.“ Kwasniok betonte aber, dass seine Mannschaft da nicht nachlässig sei. „Wir bewegen uns zumindest in diesem Teilbereich mit den Bayern auf Augenhöhe.“ Die allerbeste Figur machte Ragnar Ache allerdings in der Situation auch nicht.

    Auf der anderen Seite ist die Torgefahr bei den eigenen Standardsituationen nach wie vor eine weitere Schwachstelle. Erst zwei Treffer erzielte der FC nach dem ruhenden Ball – und die nach einem Elfmeter und mit einem direkt verwandelten Freistoß. Der FC wird also nicht nur an den individuellen Fehlern weiter arbeiten müssen.

    Vier Gegentore und trotzdem bester Kölner – das bittere FC-Jubiläum von Marvin Schwäbe

    Marvin Schwäbe nach einem Gegentreffer in seinem 100. Spiel
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    Vier Gegentore und trotzdem bester Kölner – das bittere FC-Jubiläum von Marvin Schwäbe

    Vier Mal musste Marvin Schwäbe am Samstagabend hinter sich greifen und war dennoch einer der besten Spieler der Geißböcke. Dennoch lief das besondere Spiel nicht so wirklich glücklich für den Keeper des 1. FC Köln: Das bittere Jubiläum des Marvin Schwäbe.

    Sein 100. Bundesliga-Spiel hat der FC-Kapitän am Samstagabend abgerissen und es war ein schmerzhaftes – trotz starker Leistung für den 1. FC Köln: Das bittere Jubiläum des Marvin Schwäbe.

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    Die Ausgangslage war prädestiniert für eine schöne Fußballgeschichte. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club stand für Marvin Schwäbe das 100. Bundesliga-Spiel an. Gegen den Ex-Club und wenn man so will gegen einen der Lieblingsgegner der Geißböcke. Immerhin hatte der FC seit 1994 genau einmal ein Heimspiel gegen die Eintracht verloren. Und um die Basis noch ein wenig perfekter zumachen, hatten die Kölner Anhänger den Keeper gerade erst zum Spieler des Monats Oktober gewählt. Doch am späteren Samstagabend war es mit der freudigen Stimmung zum Jubiläum vorbei. Vier Mal musste Schwäbe gegen seinen Ausbildungsverein hinter sich greifen. Besonders bitter: Schwäbe war bei den Gegentoren nicht nur chancenlos, er hatte den FC sogar vor einer höheren Niederlage bewahrt.

    „Da kann man ein Stück weit stolz drauf sein“

    Schon nach gut 20 Minuten hatte Ansgar Knauff einen Ball scharf vors Kölner Tor geschlagen, Schwäbe tauchte ab, hielt die Kugel vor heraneilenden Frankfurtern. Der Keeper rettete auch sehenswert gegen Jonathan Burkardt, der nach einer Ecke einen Ball mit dem Kopf Richtung Winkel schickte. Ebenso parierte Schwäbe stark vor dem 1:2, legte dabei allerdings Mo Dahoud den Ball vor die Füße, der nur noch einschieben müsste. Hätte der Keeper nicht vier Mal die Kugel aus dem Netz holen müssen, er wäre ein heißer Anwärter für den Mann des Spiels geworden. So aber kassierten die Kölner eine bittere Pleite und das ausgerechnet zum 100. Bundesliga-Spiel. „Ich glaube, dass wir grundsätzlich kein schlechtes Spiel gemacht haben und darauf müssen wir aufbauen“, sagte der Keeper.

    Immerhin blieb dem Kölner Kapitän das 200. Gegentor in Pflichtspielen für die Geißböcke erspart. Da steht Schwäbe aktuell bei 199 und das bei insgesamt 140 FC-Pflichtspielen. Das 100. Bundesliga-Spiel wird wohl trotz Niederlage ein besonderes bleiben. „Da kann man ein Stück weit stolz drauf sein. Nicht jeder darf 100 Bundesligaspiele machen. Dann auch noch für den FC, das freut mich natürlich enorm“, sagte Schwäbe. Bei drei durchaus möglichen Punkten und vielleicht dem ein oder anderen Gegentor wäre die Freude sicherlich deutlich größer ausgefallen.

    Verein bestätigt: Auch Joel Schmied muss beim 1. FC Köln vorerst aussetzen

    Joel Schmied verletzt am Boden
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    Verein bestätigt: Auch Joel Schmied muss beim 1. FC Köln vorerst aussetzen

    Am Samstagabend hatte es sich angedeutet, am Sonntag wurde es bestätigt: Joel Schmied wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen. Das gab der Verein am Sonntagmittag bekannt.

    Die Innenverteidigung bleibt die personelle Achillesferse der Geißböcke. Denn auch Joel Schmied wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen. Das gab der Club am Sonntag bekannt.

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    Rav van den Berg könnte auch in der Bundesliga schneller zu seinem Startelf-Comeback kommen als ursprünglich vielleicht angenommen. Der Innenverteidiger hatte sich im Spiel gegen den VfL Wolfsburg eine Schulterverletzung zugezogen. In der vergangenen Woche feierte er im Kreise der U21-Nationalmannschaft der Niederlande sein Comeback, spielte 60 Minuten. Für den FC-Kader reichte es am Samstagabend noch nicht. Doch die Chancen stehen nicht schlecht, dass der 21-Jährige bereits gegen Bremen anfangen wird. Mit Joel Schmied fällt der nächste Innenverteidiger aus. Wie der FC am Sonntag bestätigte, hat sich der Schweizer eine muskuläre Verletzung zugezogen. Die Diagnose wurde bei einer MRT-Untersuchung verifiziert.

    Schmied ist mittlerweile Stammspieler

    Die Schwere der Verletzung teilte der Club zwar nicht mit, erklärte aber, dass Schmied dem FC vorerst fehlen werde. Lukas Kwasniok hatte bereits am Samstagabend geahnt, dass es für Schmied gegen Bremen nicht reichen könnte. Direkt nach dem Spiel hinkte der Innenverteidiger in die Katakomben. Nach Luca Kilian, Rav van den Berg und Timo Hübers ist Schmied nun der vierte Innenverteidiger, der verletzt ausfällt. Schmied war im vergangene Winter verpflichtet worden und hat sich in dieser Spielzeit zu einem absoluten Leistungsträger und Stammspieler gemausert. Noch in der vergangenen Saison gehörte der Abwehrspieler ab und an zu den Unsicherheitsfaktoren der Hintermannschaft. Auch deswegen war über weitere Neuverpflichtungen in der Abwehr spekuliert worden.

    Tatsächlich dürfte durch den Ausfall auch Eric Martel weiterhin ein Faktor in der letzten Kette der Geißböcke bleiben. Dem Vernehmen nach will der FC im Winter noch einmal auf der Verteidigerposition nachrüsten. Die Notwendigkeit zeigt einmal mehr die aktuelle Verletzung. Schmied wird wohl noch in diesem Jahr wieder auf den Platz zurückkehren. Ob er aber noch eine Begegnung spielen wird, ist offen.


    Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

    Timo Hübers noch guter Dinge im Kölner Stadion
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    Timo Hübers wieder im Stadion – „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

    Bei der 3:4-Niederlage der Kölner gegen Eintracht Frankfurt kehrte auch Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Innenverteidiger wird wohl noch lange ausfallen. Die Zukunft ist noch nicht geklärt.

    Am Samstagabend kehrte Timo Hübers wieder zurück ins Stadion des 1. FC Köln. Der Abwehrspieler hatte sich vor vier Wochen verletzt und wird weiterhin fehlen. Eine Rückkehr ist komplett offen. Zumal auch der Vertrag des Innenverteidigers im Sommer ausläuft.

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    Die Bilder waren schockierend, die Schwere der Verletzung schon erwartbar. Umso schöner Timo Hübers am Samstagabend wieder im Stadion zu sehen. Der Abwehrchef der Geißböcke war mit seiner Freundin gekommen, um die Begegnung seines FCs live vor Ort zu verfolgen. Schon unter der Woche weilte der Innenverteidiger am Geißbockheim, wird dort behandelt. Hübers wird wohl bis zum Ende der Saison ausfallen. Der Ex-Kapitän hatte sich vor vier Wochen im Zweikampf mit Serhou Guirassy im Spiel gegen Borussia Dortmund verletzt, war vom Platz getragen und später operiert worden. Eine genaue Diagnose der Verletzung ist nicht bekannt, nur war immer wieder von der besonderen Schwere die Rede. Dafür spricht auch, dass Hübers sein Knie nicht oder zumindest nur teilbelasten darf, so wie es bei einer Meniskusnaht oder einer Kniescheiben-Verletzung ist.

    „Wir werden mit ihm definitiv sprechen“

    In dieser Saison wird Hübers wohl nicht mehr auflaufen. Ob er überhaupt noch einmal den Geißbock auf der Brust tragen wird, ist aktuell offen. Denn der Vertrag des 29-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus. Nach wie vor gilt es als wahrscheinlich, dass der FC dem Abwehrspieler eine Vertragsverlängerung anbieten wird, so wie es bei Luca Kilian im vergangenen Jahr der Fall war. Allerdings ist die Heilungsprognose sicherlich eine andere. „Die Knieverletzung ist sehr schwer. Er wird eine lange Zeit benötigen und auch einen steinigen Weg hinter sich legen müssen. Das werden wir gemeinsam tun“, sagte Thomas Kessler bei „Sky“. „Timo ist ein verdienter Spieler, ist jahrelang bei uns im Club, er war letztes Jahr unser Kapitän. Wir werden mit ihm definitiv darüber sprechen.“

    Hübers hatte in der vergangenen Woche gegenüber der Bild gesagt, dass es ihm „den Umständen entsprechend gut“ gehe.