Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar in Form – der 25-Jährige spielt um die Zukunft beim 1. FC Köln: „Ich will wirklich gerne hier bleiben“

In der Hinrunde galt der Abwehrspieler noch als potenzieller Transfer-Flop, mittlerweile ist er unumstrittener Stammspieler und das, obwohl die Rekonvaleszenten nach und nach zurückkehren beim 1. FC Köln: Das sagt Cenk Özkacar zu seiner Situation.

Auf gerade einmal vier Startelf-Einsätze kam Cenk Özkacar vor der Winterpause. Und das auch, aufgrund der zahlreichen Verletzungen. Aktuell ist der 25-Jährige unumstrittener Stammspieler. Am Dienstag äußerte sich der Abwehrspieler am Rande des Trainings über seine Situation und die bevorstehende Begegnung gegen Dortmund.

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Als Lukas Kwasniok um die Jahreswende nach möglichen Abgängen gefragt wurde, da sprach der Kölner Coach davon, dass es durchaus den ein oder anderen Spieler geben könne, der vielleicht mit seiner Einsatzzeit nicht einverstanden sei und dann über einen Wechsel nachdenken könne. Rein nach den jenen Einsätzen der Hinrunde galt Cenk Özkacar damals als ein potenzieller Kandidat. Der Innenverteidiger hatte es in der Hinrunde nicht über die Rolle eines Einwechselspielers hinaus gebracht. Bis zur Winterpause standen dort vier Begegnungen, in denen der Türke einen Platz in der Anfangsformation gefunden hatte. Aber eben auch sieben Spiele, in denen er 90 Minuten das Spiel von der Bank aus betrachten musste. Für Özkacar eine durchaus bekannte Situation, der Abwehrspieler eilte in der Vergangenheit von Leihe zu Leihe, ohne wirklich viel zu spielen.

Sieben von neun Spielen in der Startelf

Doch die Situation hat sich grundlegend geändert. Der Abwehrmann profitierte – als einziger Innenverteidiger, der verschont geblieben ist – von den vielen Verletzungen seiner Mitspieler, wurde immer wieder in die Anfangsformation berufen und hat sich dementsprechend auch zum absoluten Stammspieler entwickelt. „Ich bin jemand, der immer 100 Prozent gibt. Ich glaube, wenn man immer alles gibt, dann wird deine Chance kommen“, sagte Özkacar am Dienstag nach dem Training. „Durch die Verletzungen ist meine Zeit gekommen. Im Moment mache ich es ganz gut.“ In den neun Pflichtspielen im Jahr 2026 stand der 25-Jährige sieben Mal in der Startelf – und das, obwohl ein Großteil der Innenverteidiger nach und nach immer wieder zur Verfügung gestanden hat. „Das schwierige ist es nun aber, dieses Level auch beizubehalten“, so der 25-Jährige.

Lukas Kwasniok äußerte sich zuletzt sehr positiv über den Spieler, nannte ihn Maschine. „Ich versuche schon, auf meinen Körper besonders zu achten“, sagte Özkacar und kündigte eine Fitnesseinheit im Anschluss an die Mixed Zone an. Für den Türken geht es gerade auch um die eigene Zukunft. Özkacar würde gerne in Köln bleiben. „Ich will wirklich gerne hier bleiben. Meine Frau und ich sind sehr glücklich mit dem Club und der Stadt. Aber es ist noch sehr früh über die Situation zu sprechen“, sagt der 25-Jährige. Nach Stationen in Valencia, Valladolid, Lyon, Leuven, Karacabay und Altay würde der Abwehrspieler gerne langfristig unterkommen. Allerdings läuft die Leihe im Sommer aus. Bis zur Winterpause deutete nicht wirklich viel darauf, dass der FC die vorhandene Kaufoption ziehen würde. Das könnte sich nun geändert haben, mindestens die bisherige Tendenz. „Wir haben nun erst einmal einen Job zu erledigen“, so der Abwehrspieler weiter.

„Wir wissen, dass wir uns mit harter Arbeit aus der Situation befreien können“

Mittelfristig heißt der Job Klassenerhalt. „Wir wissen um die aktuelle Situation, wissen, dass es nur zwei Punkte bis zur Relegation sind. Das wichtigste ist, dass wir keine negative Energie in die Umkleidekabine bringen. Wir bleiben positiv“, sagte Özkacar. „Wir wissen, dass wir mit harter Arbeit aus der Situation kommen werden. Wir geben 100 Prozent und setzen den Plan des Trainers um.“ Die kurzfristige Aufgabe heißt Borussia Dortmund. Denn gegen die Westfalen geht es am Samstagabend. „Im Fußball weißt du vor einem Spiel nie, wie es ausgehen wird. Auch nicht gegen die guten oder großen Mannschaften. Wir müssen den Fokus auf uns richten und die beste Leistung bringen“, so der 25-Jährige. Ein Erfolg wäre eine Überraschung, aber damit kennt sich der Innenverteidiger offensichtlich aus.


Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

Zu Beginn der Saison tat sich der 25-Jährige noch schwer. Aktuell hat sich der Innenverteidiger zu einer festen Größe der Kölner Abwehr gemausert beim 1. FC Köln: Cenk Özkacar wird zu einer Alternative.

In den vergangenen Duellen setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die Dienste des Innenverteidigers. Und Cenk Özkacar belohnte das Vertrauen mit zunehmend starken Leistungen.

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Mit weit aufgerissenem Mund, großen Augen und den Händen an den Wangen stand Cenk Özkacar in der 15. Minute des Duells des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim vor dem gegnerischen Tor. Der 25-Jährige konnte nicht fassen, was Mitspieler Ragnar Ache bei seinem spektakulären Treffer gegen Hoffenheims Keeper Oliver Baumann veranstaltet hatte. Das Tor, oder besser die Tore der beiden Offensivspieler Ache und Said El Mala sicherten dem FC am Samstag den Zähler gegen die Sinsheimer, waren aber sicherlich nicht alleine für den Punktgewinn verantwortlich. Denn was die Defensivabteilung der Geißböcke im Hintergrund in Müngersdorf leistete, war mindestens genauso entscheidend für das Remis.

Özkacar fightet sich rein

Die Kölner Abwehr stand gegen die qualitativ stark aufspielenden Hoffenheimer stabil, ließ über weite Phasen so gut wie nichts zu und grätschte weg, was ihr vor die Füße kam. Auch die Statistik belegt mit 50 Prozent der gewonnen Zweikämpfe auf beiden Seiten, dass die Geißböcke in diesem Bereich gut mithalten konnten. „Hoffenheim ist momentan eins der besten Teams im der Bundesliga. Sie spielen unglaublich guten Fußball“, fasste Joel Schmied zusammen. „Sie haben uns richtig vor Schwierigkeiten gestellt.“ Diese Schwierigkeiten meisterte die Defensive des FC allerdings gut, fightete sich in die Begegnung rein und holte mit ihren Mitteln sehr viel raus. Ein Akteur, der sich die vergangenen Wochen besonders zurückgekämpft hat, ist Özkacar.

Özkacar bekommt den Vorzug

In sechs der vergangenen sieben Begegnungen lief der 25-Jährige in der Startelf auf, blieb nur einmal ohne Einsatz auf der Bank und stand in vier der Partien sogar über die volle Spieldauer auf dem Platz. Ein Erfolg, den sich der Türke über die Saison hart erarbeitet hat. Denn zu Beginn stand der Verteidiger in den ersten sieben Partien nur zwei Mal auf dem Platz und sammelte insgesamt lediglich 41 Minuten Einsatzzeit. Özkacar erarbeitete sich das Vertrauen des Trainers, mauserte sich zu einem Spieler, der zunehmend in der Startelf steht. Besonders auffällig erschien, dass Lukas Kwasniok den Innenverteidiger am Samstag Spielern wie Dominique Heintz oder Jahmai Simpson-Pusey vorgezog. Heintz durfte am Samstag sogar nur auf der Tribüne Platz nehmen, was sicherlich auch mit der Rückkehr von Rav van den Berg zusammenhing.

Und Özkacar gab der Entscheidung des Trainers recht. Der 25-Jährige zeigte gegen die Hoffenheimer einen sehr ordentlichen Auftritt, verteidigte hingebungsvoll und war im Kölner Aufbauspieler eine frische Komponente, indem er Jakub Kaminski mit langen Bällen auf rechts fütterte. Somit macht Özkacar seine Sache nicht nur in der Rückwärtsbewegung gut, er belebt auch das Kölner Spiel. In dieser Form werden es die Konkurrenten um den Platz in der Startelf schwer haben. Der Türke scheint in Köln angekommen zu sein. Und das möglicherweise zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn Özkacar ist an den FC verliehen. Wieder einmal eine Leihe. Der Innenverteidiger spielte in der Vergangenheit für zahlreiche Clubs auf Leihbasis, so wirklich glücklich wurde er offenbar nie. Nun geht es also auch um die Zukunft in Köln. Der FC besitzt eine Kaufoption, Özkacar spielt also auch um seine Zukunft. Und das gelingt ihm zurzeit sehr gut.


Cenk Özkacar bekommt nun seine Chance – es geht auch um seine Zukunft und die WM

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln gegen den BVB
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Cenk Özkacar bekommt nun seine Chance – es geht auch um seine Zukunft und die WM

Durch die Verletzungsmisere in der Innenverteidigung rückt auch Cenk Özkacar mehr und mehr in den Fokus. Der Türke ist der einzige Kölner Innenverteidiger, der noch nicht verletzt ausgefallen ist. Nun gibt es zwangsläufig mehr Einsatzzeit. Und die will er nutzen beim 1. FC Köln: Für Cenk Özkacar geht es um die Zukunft und die WM.

So richtig rund läuft die Saison für Cenk Özkacar bislang noch nicht. Doch die Chancen stehen aktuell besonders gut auf Einsatzzeit. Denn durch die Verletzungsmisere der Innenverteidigung rückt der 25-Jährige in den Fokus beim 1. FC Köln: Für Cenk Özkacar geht es um die Zukunft und die WM.

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Der 4. Juni 2024 ist Cenk Özkacar sicherlich noch gut in Erinnerung. Der Abwehrspieler stand für die Türkei gegen Italien auf dem Feld, hoffte sicherlich noch auf eine gute Leistung, um sich für die Europameisterschaft zu empfehlen. Doch das Endturnier fand ohne den heute 25-Jährigen statt. Es war gleichzeitig das letzte Länderspiel, das Özkacar für die Türkei bestritt, sein neuntes. Für den Innenverteidiger lebt aber der Traum von der WM in den USA, in Kanada und Mexiko. „Ich habe das Thema für mich längst nicht abgehakt“, sagte Özkacar dem „Express“ im Oktober: „Daher ist es umso wichtiger für mich, dass ich ans Spielen komme und kontinuierlich Leistung zeigen kann. Wenn ich das hier beim FC in den kommenden Wochen und Monaten unter Beweis stellen kann, werde ich auch bei der Nationalmannschaft wieder meine Chance bekommen.“

Bislang erst sechs Einsätze

So groß wie zurzeit war die Chance auf Spielzeit für den Türken in der jüngeren Vergangenheit wohl selten. Tatsächlich ist Özkacar von den sechs Innenverteidigern im Kader der einzige, der in der Spielzeit noch nicht verletzt ausfiel und neben Rav van den Berg einer von zwei aktuell gesunden. So stand der 25-Jährige im Duell gegen Werder Bremen erwartungsgemäß in der Anfangsformation. So wirklich überzeugen konnte der Innenverteidiger nicht. Gerade die linke Seite hatten die Bremer ganz offensichtlich als den Schwachpunkt bei den Geißböcken ausgemacht. In der ersten Halbzeit liefen deutlich mehr als die Hälfte aller Angriffe über die Schiene von Alessio Castro-Montes und Özkacar. Yukinari Sugawara, Senne Lynen und Cameron Puertas brachen immer wieder durch, führten die Kölner an ihre Grenzen.

Özkacar blickt auch beim FC auf eine durchwachsene Spielzeit zurück, kommt trotz der Kölner Verletzungsmisere in der Defensive auf gerade einmal sechs Einsätze, zwei von Beginn an. Die Zweikampfquote liegt bei 54 Prozent, wirklich sattelfest wirkt der Abwehrspieler nicht immer. Dabei geht es für den 25-Jährigen in dieser Saison wohl auch um die eigene Zukunft. Der Türke ist in den vergangenen Jahren viel rumgekommen, wurde immer wieder verliehen – so wie in dieser Saison. Özkacar hatte zu Beginn der Spielzeit bereits erklärt, er wolle gerne für eine längere Zeit bei einem Verein bleiben. Der FC wäre ein wünschenswertes Ziel. Zumal die Geißböcke eine Kaufoption mit dem FC Valencia vereinbart haben. Doch, ob Thomas Kessler diese im Sommer zieht, ist alles andere als sicher.

Özkacar tut sich bislang beim FC schwer, im Sommer werden mit Elias Bakatukanda und Julian Pauli zwei große Talente wieder zurückerwartet. Timo Hübers soll wohl ebenfalls ein Vertrag angeboten bekommen – allerdings ist nicht klar, wie leistungsstark der eigentliche Abwehrchef zurückkommen wird. Joel Schmied und Rav van den Berg spielen in der mittelfristigen Planung der Kölner ebenfalls eine große Rolle. So oder so: Özkacar wird sich für seine Ziele noch ein wenig strecken müssen. Die nächste Chance bekommt er sicher am Samstag im Heimspiel gegen St. Pauli.

Nur 41 Einsatzminuten: Cenk Özkacar kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt

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Nur 41 Einsatzminuten: Cenk Özkacar kommt beim 1. FC Köln noch nicht in Fahrt

Cenk Özkacar kam mit großen Erwartungen nach Köln, doch bislang läuft es für den Innenverteidiger wohl nicht wie geplant. Zwischen Hoffnungen, Konkurrenzdruck und der Geduld seines Trainers beim 1. FC Köln: Cenk Özkacar hat aktuell einen schweren Stand.

Er kam, um den Konkurrenzkampf im Kader anzuheizen und die Qualität auf der Innenverteidigerposition zu verbessern. Doch aktuell kann Cenk Özkacar wohl kaum zufrieden sein mit den wenigen Einsatzminuten, die ihm Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln gewährt: Cenk Özkacar hat aktuell einen schweren Stand.

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Im Nachhinein betrachtet hat Lukas Kwasniok seinem Schützling Cenk Özkacar möglicherweise keinen Gefallen damit getan, ihn unmittelbar nach seiner Ankunft im Pokalkrimi gegen Regensburg von Beginn an spielen zu lassen. Die dadurch erweckte Erwartungshaltung an den Spieler bleibt nämlich bis dato unerfüllt. Özkacar war einer der letzten Neuzugänge, die am Geißbockheim eintrafen. Der FC vermeldete die Verpflichtung des 25-Jährigen erst am 9. August, gut eine Woche später folgte dann schon das erste Spiel von Anfang an im Jahnstadion. Im Anschluss an den knappen 2:1-Erfolg verwies der Neuzugang entgegen der aufkeimenden Euphorie darauf, dass man aus dem Spiel gegen Regensburg nicht ableiten könne, dass er sofort startklar sei: „Ich habe mich neben meinen Teamkollegen schon sehr wohl gefühlt. Trotzdem wird es noch etwas dauern, bis ich mich voll integriert habe und mich an das neue Spielsystem gewöhnt habe“, sagte der Türke damals.

Özkacar in vertrackter Situation

Wie bei seinen bisherigen Stationen, bei denen Cenk Özkacar als Leihspieler fungierte, kommt der 25-Jährige auch beim FC bisher nicht so richtig auf Einsatzzeit. Zwar wurde er in der ersten Runde des DFB-Pokals überraschend in der Startelf aufgestellt, in der Bundesliga kam er jedoch nur noch zu Kurzeinsätzen gegen Mainz und Hoffenheim und damit insgesamt nur auf 41 Spielminuten in der Liga.

Davon auszugehen, ist zu diesem Zeitpunkt vollkommen Fehl am Platz, aber ein Scheitern von Özkacar in Köln wäre für den Verein zwar ärgerlich, hätte aber keine schwerwiegenden Folgen, da der Spieler nur per Leihgeschäft an die Domstädter gebunden ist. Anders verhält es sich bei Neuverpflichtungen wie Rav van den Berg: Dessen sportliche Entwicklung steht aufgrund des eingegangenen finanziellen Risikos möglicherweise stärker im Fokus der sportlichen Verantwortlichen der Geißböcke. Stichwort van den Berg: Die Konkurrenz im Kader ist groß. Das Toptalent wird sich nach seiner Genesung für die Startelf aufdrängen. Zuletzt hatte Dominique Heintz gegen Hoffenheim die Nase vorn. Der Fanliebling machte seine Sache gut, verteidigte mit Biss und avancierte gleich zum besten Kölner Zweikämpfer auf dem Platz.

Heintz und Schmied als Blaupause

Der Fall Dominique Heintz zeigt jedoch auch einen Ausweg für den türkischen Nationalspieler auf. Der Routinier befand sich lange in einer ähnlichen Situation wie Özkacar. In der Planung von Kwasniok spielte er bis zum Hoffenheim-Spiel keine tragende Rolle. Daher kann er die belastende Situation seines Teamkollegen wohl gut nachvollziehen. Heintz sagt dazu: „Das gehört nun mal zum Profifußball dazu. Es kommt auch immer darauf an, welches System der Trainer bevorzugt. Ein neuer Coach muss sich erst ein Bild von der Mannschaft machen. Aber egal, in welcher Phase du bist, ob du spielst oder nicht, du musst immer dranbleiben. Du darfst einfach nichts an deiner Mentalität oder deiner Arbeitsweise ändern. Dann wirst du irgendwann wieder belohnt. Dazu versuche ich immer, die Mannschaft zu unterstützen“, sagte der 32-Jährige im Interview mit come-on-fc.com.

Zusätzlich strahlt auch Joel Schmied Zuversicht aus. Der Schweizer, der zu Beginn seiner Zeit in Köln mit Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte, blüht seit dieser Spielzeit auf. „Man geht immer davon aus, dass ein neuer Spieler sofort einschlägt“, erklärte er zuletzt in einem Beitrag von FC-TV. „Das ist aber nicht so leicht, wie es vielleicht auf dem Papier aussieht.“

Kwasniok: “Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen”

Sicher ist, dass Özkacar beim FC derzeit noch nicht über die Rolle des Nebendarstellers hinausgekommen ist. Abschreiben sollte man ihn deswegen allerdings noch nicht. Denn Lukas Kwasnioks Umgang mit Spielern aus der zweiten Reihe kann für ihn der Türöffner sein, um in Zukunft aus dem Schatten von Heintz, Van den Berg und Co. hervorzutreten. Kwasniok sagte über den Innenverteidiger: „Für ihn gilt es jetzt, Gas zu geben. Wenn die Zeit reif ist, werde ich ihn reinwerfen“.

Neu verpflichtet, direkt in der Startelf – Cenk Özkacar: „Das kann ich kaum erwarten“

Cenk Özkacar beim Training des 1. FC Köln
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Neu verpflichtet, direkt in der Startelf – Cenk Özkacar: „Das kann ich kaum erwarten“

Etwas überraschend stand Cenk Özkacar am Sonntag im ersten Pflichtspiel der neuen Saison in der Anfangsformation. Nun will der Türke nach schwierigen Spielzeiten durchstarten: Das sagt Cenk Özkacar über den 1. FC Köln, das Stadion und die Fans.

Gerade einmal eine Woche hatte der türkische Abwehrspieler auf dem Trainingsplatz verbracht, da rotierte der Neuzugang bereits in die Anfangsformation. Das sagt Cenk Özkacar über den 1. FC Köln, das Stadion und die Fans.

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Zwar hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok Veränderungen seiner Anfangsformation in Aussicht gestellt und auch Einsatzzeit seiner jüngsten Neuverpflichtungen nicht ausgeschlossen, so ein wenig überraschend kam die Startelf gegen Regensburg auf manchen Positionen dann doch her. Cenk Özkacar lief im Jahnstadion nicht nur erstmals für die Geißböcke auf, der Innenverteidiger hatte es auch in die Anfangsformation geschafft. „Es war schon sehr aufregend. Ich habe mich mit meinen Mitspielern sehr wohl gefühlt. Es hat alles ganz gut geklappt“, sagte Özkacar am Donnerstag nach der Trainingseinheit der Kölner. Ganz gut geklappt hatte vor allem die Schlussphase mit dem späten 2:1-Erfolg über Regensburg und damit dem Erreichen der 2. Runde. „Die Fans waren toll. Es war fast wie ein Heimspiel.“

„Ich kann es kaum erwarten, in Köln zu spielen“

Heimspiel ist für Özkacar so eine Sache. Beim FC steht für den türkischen Nationalspieler gerade die fünfte Leihe seiner Karriere an. Gerade die vergangene Spielzeit bei Valladolid lief alles andere als glücklich. Özkacar kam auf gerade einmal zwölf Einsätze. „Ich war mehrere Monate verletzt, es gab diverse Wechsel, es gab aber auch andere Gründe, über die ich nicht sprechen möchte“, sagt Özkacar. Der Abwehrspieler ist in den vergangenen Jahren viel rumgekommen, hat Stadien wie Bernabeu oder das Camp Nou gesehen, gegen Bergamo noch auf der Tribüne, heißt es in zehn Tagen dann erstmals auch RheinEnergie-Stadion. „Ja, ich habe schon in anderen Stadien gespielt. Aber das ist noch einmal etwas anderes, weil die Fans die Mannschaft immer weiter antreiben, egal wie es steht. Ich kann es kaum erwarten, in Köln zu spielen“, so Özkacar. „Ich war ja schon da, als die Mannschaft gegen Atalanta gespielt hat. Das Stadion war schon sehr beeindruckend und die Fans waren richtig toll.“



Ob der Innenverteidiger auch gegen Mainz wieder in der Startelf steht, wird sich zeigen müssen. Denn Trainer Lukas Kwasniok hatte mehrfach betont, dass er rotieren würde. Und aktuell gibt es neun Akteure, die auf der Position des Innenverteidigers spielen können. „Es ist schon große Konkurrenz im Team. Wie die anderen Spieler auch, werde ich jeden Tag hart arbeiten“, sagt die Neuverpflichtung. „Am Ende trifft dann der Trainer die Entscheidung, wer am besten für das Team ist. Wenn ich spielen soll, werde ich mein bestes geben. Sollte ich auf der Bank sitzen, werde ich die Mannschaft aber genauso unterstützen.“ Die Vorfreude ist dem Innenverteidiger durchaus anzumerken. Wenn Özkacar am Sonntag aufläuft, dann mit dem Namen „Cenk“ auf dem Trikot. „Das ist für die Mitspieler und Fans doch viel leichter auszusprechen“, sagt der Innenverteidiger mit einem breiten Lächeln.

Und ein wenig wie Heimat fühlt sich Köln für den neuen Spieler auch schon an. „Ich habe vorher gehört, wie viel Tausend Menschen mit türkischen Wurzeln in Köln leben. Es brauchte also keine zu große Anpassung, weil ich mich schon ein wenig wie zu Hause fühle“, sagt Özkacar lachend.


Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Cenk Özkacar im Duell mit Julian Pauli
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Start in die erste Pflichtspiel-Woche: FC-Neuzugang erstmals beim Training dabei

Am heutigen Mittwoch startete der FC mit dem Training in die erste Pflichtspiel-Woche. Mit am Start war dabei ein neues Gesicht: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln.

Mit einem Neuzugang im Training startet der FC in die erste Trainingseinheit der Woche: Cenk Özkacar trainiert das erste Mal mit beim 1. FC Köln. Eine weitere potenzielle Verpflichtung fehlte jedoch noch.

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Nur noch ein paar Tage sind es, bis das lange Warten ein Ende hat. Denn am Sonntag steht für den 1. FC Köln endlich das erste Pflichtspiel der Saison und damit auch die erste Begegnung für Trainer Lukas Kwasniok an. Jahn Regensburg heißt der Gegner im DFB-Pokal. Und am heutigen Mittwoch ging die Vorbereitung auf das Pokalmatch mit dem ersten Training der Woche in die heiße Phase. Dabei war ein Neuzugang mitten drin: Cenk Özkacar durfte erstmals beim FC auf dem Trainingsplatz dabei sein. Am Samstagmorgen hatten die Geißböcke die Verpflichtung des Innenverteidigers offiziell gemacht. Beim Spiel gegen Atalanta Bergamo am gleichen Tag und beim Training einen Tag später hatte der 24-Jährige aber noch nicht mitwirken dürfen. Grund war eine noch fehlende Arbeitserlaubnis. Nun mischte der neunmalige türkische Nationalspieler aber voll mit, um sich direkt für das Spiel gegen Regensburg zu empfehlen.

Potenzieller Neuzugang fehlte noch

Ein weiterer sehr wahrscheinlich bevorstehender Neuzugang für die Innenverteidigung fehlte aber noch. Gestern absolvierte Rav van den Berg in der Domstadt seinen Medizincheck. Damit steht der Wechsel des zentralen Abwehrspielers kurz bevor, offiziell ist aber noch nichts. Darum müssen sich die Kölner Fans auch noch etwas gedulden, bevor sie die potentielle Verpflichtung wie Özkacar das erste auf den Plätzen am Geißbockheim in Betracht nehmen können.

Ebenso beim Training nicht dabei war Luca Kilian. Nach einer Reruptur des Kreuzbandes Ende des vergangenen Jahres arbeitete der 25-Jährige individuell an seinem Comeback. Wieder zur Verfügung stand dagegen Julian Pauli, der sich im Trainingslager einen Bänderriss zugezogen hatte. Diesen hat der Youngster nun auskuriert. Für ihn Platz machen musste Neo Telle, der wieder zur U21 zurückging. Ansonsten konnte Trainer Lukas Kwasniok auf alle Profis zurückgreifen.

Der FC hofft bislang vergeblich auf Einsatzzeit – So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Elias Bakatukanda spielt für Linz
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Der FC hofft bislang vergeblich auf Einsatzzeit – So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln

Neben den festen Abgängen hat der FC wieder einige Spieler verliehen. Für die Akteure geht es in erster Linie darum, möglichst viel Spielzeit einzusammeln. Doch genau das gestaltet sich schwierig. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

Die Idee ist eigentlich klar, der FC strebt mit einigen jungen Akteuren Leihen an, um den Spielern möglichst viel Einsatzzeit zu ermöglichen. Bislang hapert es aber mit der Umsetzung. So schlagen sich die Leihspieler des 1. FC Köln.

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Elias Bakatukanda: Dem Innenverteidiger gehört beim FC bekanntlich die Zukunft. Zumindest werden die FC-Bosse nicht müde, die Qualitäten des Youngsters hervorzuheben. Aktuell soll „Ele“ in Linz Einsatzzeit bekommen. Und da können sich die Kölner in der noch jungen Saison nicht beschweren. In den bisherigen beiden Begegnungen stand der Abwehrspieler nicht nur von Beginn an in der Startelf, Bakatukanda absolvierte auch jeweils die gesamte Spielzeit. Einzig die Ergebnisse wollen noch nicht passen. Beide Partien verloren die Blau-Weißen 0:1.

Verletzung wirft Potocnik zurück

Jaka Potocnik: Auch für den jungen Slowenen geht es nun zunächst um Spielzeit – und das in der 3. Liga bei Rot-Weiss Essen. Aufgrund von Verletzungen ist diese bislang mehr als überschaubar. Potocnik kam für die Rot-Weissen noch nicht zum Einsatz. In Köln setzt man weiterhin große Stücke auf den Angreifer. Allerdings sollte der Durchbruch schon bald gelingen.

Wenig Einsatzzeit

Rasmus Carstensen: Nach seinem erfolgreichen Jahr in Polen, will der Däne nun auch in seiner Heimat Fuß fassen. Das gestaltet sich aber offensichtlich bislang nicht wirklich einfach. In den bisherigen vier Pflichtspielen von Aarhus wurde der Rechtsverteidiger jedes Mal eingewechselt, Einfluss auf das Spiel nahm er nicht mehr.

Chilohem Onuoha: Der Stürmer geht weiterhin für den SC Verl in der 3. Liga auf Torejagd. Das bislang mit mäßigem Erfolg. Zwei Spiele hat der Sportclub bereits absolviert, in beiden Begegnungen wurde Onuoha eingewechselt. Auf das Scorerboard hat es der Angreifer jedoch nicht geschafft. Bislang sammelte der 20-Jährige rund 50 Minuten Spielzeit.

Mansour Ouro-Tagba: Ein weiterer Angreifer, der Spielpraxis sammeln soll. Ebenfalls in der 3. Liga, nur eben für den VfB Stuttgart II. Bei den Schwaben wartet der gerade erst gewechselte Angreifer auf seinen ersten Einsatz.

Das waren bislang die Stärken und Schwächen von FC-Neuzugang Cenk Özkacar

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Das waren bislang die Stärken und Schwächen von FC-Neuzugang Cenk Özkacar

Mit der Verpflichtung von Cenk Özkacar vom spanischen Erstligisten Valencia FC hat der 1. FC Köln den nächsten Transfer perfekt gemacht. Der neunte Neuzugang der Geißböcke schließt die Vakanz in der Innenverteidigung beim 1. FC Köln: Was zeichnet Cenk Özkacar aus?

Innenverteidiger Cenk Özkacar kommt aus der spanischen LaLiga vom FC Valencia ans Geißbockheim und wird zunächst für ein Jahr ausgeliehen vom 1. FC Köln: Was zeichnet Cenk Özkacar aus?

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“Der Fußball ist nunmal ein Geschäft. Da gehören halt immer drei Parteien dazu: Wir müssen einen Spieler wollen, der Spieler muss uns wollen und der abgebende Verein muss seinen Spieler abgeben wollen. Das ist nicht immer ganz so einfach”, ordnete FC-Trainer Lukas Kwasniok kürzlich nach dem Test seiner Kölner gegen Vitesse Arnheim ein. Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. So auch beim Transfer von Cenk Özkacar zum 1. FC Köln. Denn dort herrschte schnell Klarheit unter allen Beteiligten. Der 24-Jährige wechselt auf Leihbasis ans Geißbockheim, der FC sichert sich Medienberichten zufolge zudem eine Kaufoption über zwei Millionen Euro. Da stellt sich die Frage: Wodurch zeichnet sich der jüngste FC Neuzugang aus?

Die Özkacar-Odyssee nimmt kein Ende

Der in Izmir geborene Innenverteidiger durchlief die Jugend von zahlreichen türkischen Vereinen, bevor er in der Saison 2018/2019 sein Profidebüt für den damaligen Drittligisten Karacabey Belediyespor feierte. Nachdem er in der darauffolgenden Spielzeit eine Spielklasse höher für Altay SK aufgelaufen war, wechselte der heute 24-Jährige im Sommer 2020 nach Frankreich zu Olympique Lyon. Bei den Lyonnaise kam der FC-Neuzugang jedoch nicht zu viel Spielzeit. In der kompletten Spielzeit im südosten Frankreichs verbuchte Özkacar lediglich einen zehnminütigen Kurzeinsatz auf seinem Konto. Um Spielpraxis zu sammeln, folgte 2021 eine Leihe zum belgischen Erstligisten OH Leuven. Dort gehörte der Linksfuß sofort zum Stammpersonal und kam wettbewerbsübergreifend in 34 Pflichtspielen zum Einsatz, bei denen er sogar zwei Treffer erzielte. Im Anschluss an seine Zeit in Belgien wurde Özkacar 2022 dann sofort für eine Spielzeit nach Spanien zum FC Valencia weiterverliehen.

Trotz der Tatsache, dass er in seiner ersten Saison in Spanien nicht zum absoluten Stammpersonal gezählt hat, verpflichtete Valencia den Innenverteidiger im Sommer 2023 für fünf Millionen Euro fest. In der Saison 23/24 sammelte Özkacar weiter seine Einsätze, konnte sich jedoch weiterhin nicht endgültig in der Startelf der Spanier durchsetzen. Für die abgelaufene Spielzeit wurde der Linksfuß dann für eine Saison an Real Valladolid ausgeliehen. Beim Ligakonkurrenten verschlechterte sich die Situation des neunfachen türkischen Nationalspielers. Özkacar kam in lediglich elf Ligaspielen zum Einsatz und stieg am Ende der Saison mit seiner Mannschaft in die zweite spanische Liga ab. Nun war der Innenverteidiger wieder Teil des Kaders von Valencia, sollte den Verein im besten Fall jedoch verlassen – und heuerte nun beim 1. FC Köln an.

Stärken und Verbesserungspotenziale

Die größte Stärke von Özkacar liegt in der Kontrolle des eigenen Defensivraums sowie der Antizipation. So zeigt der Türke ein gutes Gespür, um gegnerische Offensivaktionen frühzeitig zu erkennen und diese zu klären. Ebenso kann der 24-Jährige ein gutes Zweikampfverhalten am Boden vorweisen. Besonders in den direkten Duellen mit dem Gegenspieler kann der Innenverteidiger mit seiner körperlichen Robustheit punkten. Ein weiterer Vorteil des Linksfußes ist es, dass er sowohl als linker Innenverteidiger als auch als Linksverteidiger und in einer Dreier- oder aber Viererkette eingesetzt werden kann, womit er das systemische Anforderungsprofil von FC-Trainer Kwasniok erfüllt.

Neben den Stärken bringt der türkische Nationalspieler jedoch auch noch einiges an Verbesserungspotenzial mit. Insbesondere beim Spielaufbau zeigte der Abwehrmann in der jüngeren Vergangenheit noch einige Defizite, die vorwiegend gegen hoch pressende Gegner zum Vorschein kamen. Überdies kann der 24-Jährige auch im Luftzweikampf noch einiges draufpacken. Obwohl er mit 1,90 eine gute Körpergröße mitbringt, gewann Özkacar lediglich 58 Prozent seiner Luftduelle. Auch im Hinblick auf das Tempo gehört der FC-Neuzugang eher zu den langsameren Spielern. So wurde er in der Vergangenheit mit nur 32 km/h gemessen.

Ein Transfer ohne großes Risiko

Die Verpflichtung von Özkacar schließt beim FC nicht nur die Lücke in der Innenverteidigung, sondern erhöht auch die Flexibilität in der Defensive der Geißböcke. So haben die Kölner nun neben Dominique Heintz einen weiteren zentralen Abwehrspieler im Kader, der den linken Fuß präferiert. Dazu bringt der Transfer auch kein großes Risiko mit sich. Durch die Leihe bekommt der FC zunächst eine kostengünstige Verstärkung für die Abwehr, bei der man abwarten kann, wie die Entwicklung in der kommenden Saison aussieht. Sollte man mit den Leistungen des 24-Jährigen zufrieden sein, könnte man den Linksfuß für nur zwei Millionen Euro fest verpflichten. Anderenfalls macht sich Thomas Kessler auf die Suche nach einer Alternative. Wie die Entscheidung im nächsten Sommer aussehen wird, werden die kommenden Monate und Spiele zeigen.

Der 1. FC Köln verpflichtet Innenverteidiger Cenk Özkacar 

Cenk Özkacar spielt künftig für den 1. FC Köln
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Der 1. FC Köln verpflichtet Innenverteidiger Cenk Özkacar 

Der nächste Neuzugang für den 1. FC Köln: Cenk Özkacar kommt auf Leihbasis vom FC Valencia.

Der neunte Neuzugang der Geißböcke schließt die Vakanz in der Innenverteidigung 1. FC Köln: Cenk Özkacar kommt auf Leihbasis vom FC Valencia.

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Am späten Mittwochabend sickerte die Verbindung zwischen dem 24-Jährige Türken und dem 1. FC Köln durch. Heute dann wurde der Transfer nun vom Verein offiziell verkündet. Özkacar kommt vom FC Valencia an den Rhein. Der Abwehrspieler wird zunächst geliehen, der FC hat aber anscheinend eine Kaufoption für 2026 vereinbart. Diese soll bei rund zwei Millionen Euro liegen. Der Marktwert des türkischen Nationalspielers liegt laut „transfermarkt.de“ bei 1,2 Millionen Euro. Nach Informationen der „Bild“ soll der FC eine Leihgebühr von unter 300.000 Euro an Valencia zahlen.

Kommt noch ein weiterer Innenverteidiger?

Özkacar spielte für diverse türkische Clubs bei den Junioren und wechselte 2020 vom heutigen Drittligisten Altay SK zu Olmypique Lyon. Von dort ging es in Leihstationen über OH Leuven zum FC Valencia. 2023 verpflichtete der spanische Erstligist den Abwehrspieler für fünf Millionen Euro – die dem damaligen Marktwert entsprachen – fest, bevor 2024 die nächste Leihe zu Valladolid folgte. Diese endete in diesem Sommer. Nun folgt die nächste nach Köln. Bei Valladolid kam der Innenverteidiger lange nicht über die Rolle des Ergänzungsspieler hinaus, wurde erst zum Ende der Saison Stammspieler. Insgesamt stehen nur elf Spiele in der vergangenen Spielzeit auf dem Konto. Özkacar wurde 2022 von Stefan Kuntz in die A-Nationalmannschaft der Türkei berufen.

Der 24-Jährige kommt allerdings auf nur neun Einsätze, wurde zuletzt nicht mehr berücksichtigt. „Auch wenn die vergangene Saison für ihn nicht optimal verlaufen ist, sind wir überzeugt von seinem Potenzial und seinen Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gespräche mit ihm haben uns gemeinsam zu der Überzeugung gebracht, dass er die nötige Ambition und Mentalität mitbringt, die wir für die anstehenden Herausforderungen benötigen. Damit wird er unserer Mannschaft guttun – wir freuen uns sehr, dass er sich für den FC entschieden hat“, sagt Thomas Kessler.

„Ich wusste sofort, dass es der richtige Schritt ist“

Der 1,90-Meter-Mann erfüllt die Anforderung. „Mit Cenk bekommen wir wie geplant einen Linksfuß für unsere Innenverteidigung dazu, der das Niveau auf dieser Position ebenso wie den Konkurrenzkampf erhöhen wird“, so Kessler weiter. Özkacar kann aber auch auf den Außenpositionen agieren und gilt zudem als körperlich robuster Spielertyp. Mit dem Türken schließt der FC die nächste Baustelle. Gerade auf der Innenverteidigerposition haben die Kölner noch händeringend gesucht. Zuletzt waren Ahmetcan Kaplan, dessen Ablöse einfach zu hoch war, und Rav van den Berg auf dem Wunschzettel. Der Niederländer galt sogar als wahrscheinlicher Transfer. Ob der FC noch immer an einer Verpflichtung interessiert ist, ist wahrscheinlich. Die Kaderplanung ist sicherlich noch nicht vollends abgeschlossen, doch mit der Özkacar wurde nun eine weitere wichtige Lücke wurde geschlossen.

„In den Gesprächen mit Thomas habe ich ein richtig gutes Gefühl für den FC bekommen – für die Historie des Clubs und seine Bedeutung für die Menschen. Ich wusste sofort, dass es der richtige Schritt für mich sein wird, nach Deutschland in die Bundesliga zu wechseln. Ich freue mich schon jetzt auf das Stadion und die Fans, die für ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung über die Grenzen von Köln hinaus bekannt sind“, sagt Cenk Özkacar. 

Talent Mansour Ouro-Tagba verlässt wohl den 1. FC Köln

Mansour Ouro-Tagba im Spiel für die U21 des 1. FC Köln
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Talent Mansour Ouro-Tagba verlässt wohl den 1. FC Köln

Nächste Leihstation für FC-Youngster? Nach Informationen von „Sport1“: FC-Talent Mansour Ouro-Tagba wechselt zum VfB Stuttgart.

WIe am Nachmittag durchsickerte, sind die Schwaben wohl beim 1. FC Köln fündig geworden. Youngster Mansour Ouro-Tagba wechselt zum VfB Stuttgart.

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Mansour Ouro-Tagba wird in der kommenden Saison wohl für die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart auflaufen. Nach Informationen von „Sport1“ entschied man sich, den Youngster per Leihe mit Kaufoption zu verpflichten. Die Verantwortlichen beim VfB hätten Ouro-Tagba bereits länger im Visier und wollte ihn bereits vor zwei Jahren von seinem Ausbildungsklub TSV 1860 München nach Stuttgart lotsen. Der Offensivspieler entschied sich damals aber für den Schritt zum 1. FC Köln. Dort wurde der togolesische Nationalspieler vom damaligen Geschäftsführer Sport Christian Keller aufgrund der bevorstehenden Transfersperre zu Jahn Regensburg verliehen. In Regensburg kam der 20-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit auf neun Einsätze in der 2. Bundesliga.

Keine große Überraschung

In der abgelaufenen Saison kam Ouro-Tagba demnach nur sporadisch zu Einsätzen für den Jahn. Folgerichtig brach der 1. FC Köln die Leihe nach der Hinrunde vorzeitig ab. Nach Informationen des „Kicker“ wollte man beim FC den talentierten Flügelspieler aber gleich wieder verleihen. Nun folgt wohl also wenig überraschend ein erneutes Leihgeschäft, diesmal zum VfB Stuttgart.