1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Jahmai Simpson-Pusey vom 1. FC Köln
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1. FC Köln fährt ohne Jahmai Simpson-Pusey nach Freiburg, es gibt aber auch Rückkehrer

Zuletzt war er der große Gewinner des Winters, doch im kommenden Spiel fehlt er dem 1. FC Köln: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das erklärte Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Spiel im Breisgau.

Nun hat es auch den Neuzugang des 1. FC Köln erwischt: Jahmai Simpson-Pusey fällt gegen Freiburg verletzt aus. Das gab der Trainer der Geißböcke auf der PK am Mittag bekannt.

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Als Lukas Kwasniok in der vergangenen Woche vor die Presse trat, da war eine gewisse Erleichterung aus den Worten des Trainers herauszuhören. Zumindest freute sich der Trainer bereits darauf, die Spieler schon bald auf den Positionen einsetzen zu können, für die sie ursprünglich mal verpflichtet wurden. Die Zeit der Umstrukturierung könnte damit ein Ende haben. Doch der Kölner Trainer wird seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche wieder umbauen müssen. Wie gewonnen, so zerronnen, könnte das Motto lauten. Denn dem FC fehlt gegen Freiburg am Sonntag ein Spieler, der überraschend schnell zu einem Leistungsträger – zumindest in den vergangenen Spielen – avancierte: Jahmai Simpson-Pusey verletzte sich zu Beginn der Woche und wird nicht mit in den Breisgau fahren.

„Am Wochenende wird es nicht reichen“

„Er wird uns am Wochenende nicht zur Verfügung stehen“, sagte Kwasniok. „Wir haben ihn ins MRT geschickt, weil die Verletzung nicht besser geworden ist. Es ist nichts Wildes, aber am Wochenende wird es nichts.“ Simpson-Pusey reiht sich damit dennoch in die lange Liste der verletzten Innenverteidiger ein. Luca Kilian und Timo Hübers fehlen nach ihren schweren Knieverletzungen langfristig. Dominique Heintz und Joel Schmied arbeiten gerade an ihrem Comeback und auch Rav van den Berg fiel schon verletzt und gesperrt aus. Nun hat es den Neuzugang erwischt – wenn auch nicht so schwer. Die Hoffnung ist groß, dass er dann am kommenden Freitag gegen Wolfsburg wieder dabei ist.

Besser stehen die Chancen bei Said El Mala und Denis Huseinbasic. Der Kölner Youngster sowie der Mittelfeldspielern hatten zu Beginn der Woche erkältet einige Trainingseinheiten verpasst. Am Freitag waren beide im Training wieder mit von der Partie. „Beide sind ja unterschiedlich lange krank ausgefallen“, sagte der Coach. „Denis war komplett drei, vier Tage bettlägerig. Sie waren beide auf dem Feld und sind grundsätzlich eine Kaderoption. Und dann aber auch eine erfreuliche Nachricht, weil der Joel wieder mit der Mannschaft trainiert hat.“ Schmied wird aber keine Option für das Wochenende sein. „Insofern geht das Puzzle weiter“, sagte der Coach und erklärte, dass Schmied einen guten Eindruck hinterlassen habe. „Es war aber keine leichte Muskelverletzung.“

Nun täte man gut daran, den Ball flach zu halten und Schmied die Zeit zu geben. „Ich weiß nicht, ob es schon bis zum kommenden Freitag reichen wird“, sagte Kwasniok. Eine Option könnte Rav van den Berg werden. „Er hat mehr Rhythmus als Jahmai es hatte“, sagte Kwasniok. „Er ist auf jeden Fall neben Cenk Özkacar und Eric Martel sicher eine Option, die den Platz von Jahmai einnehmen kann.“

Bei ManCity ausgebildet, bei Celtic ausgebootet, beim FC Hoffnungsträger: „Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte“

Jahmai Simpson-Pusey im Zweikampf mit Harry Kane
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Mit Jahmai Simpson-Pusey haben die Kölner bereits einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Und das offenbar erfolgreich, der Engländer macht seine Sache jedenfalls bislang sehr gut. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

Drei Spiele, drei Mal Startelf, drei Mal komplett überzeugt. Er ist schon jetzt einer der großen Gewinner des Winters, auch wenn eine Verletzung den Abwehrspieler ein wenig ausbremste. So erlebte Jahmai Simpson-Pusey seinen Auftakt beim 1. FC Köln.

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Ein Spiel in der gesamten Rückrunde, 20 Jahre alt – eigentlich deutete bei der Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey viel auf eine mit Perspektive hin. Dass der Innenverteidiger bei den Geißböcken in nur drei Spielen eine tragende Rolle der Kölner Hintermannschaft übernehmen würde, war so zumindest nicht abzusehen. Doch der Engländer ist schon jetzt gefühlt der Gewinner des Winter-Transferfensters – obwohl noch gar nicht feststeht, ob die Kölner noch einmal nachlegen wollen oder werden. Denn durch die Leistungsexplosion stellt sich zumindest die Frage, ob der FC überhaupt noch einen weiteren Abwehrspieler verpflichten muss. Angedacht war ein Routinier der Markte Sebastiaan Bornauw. Doch „JSP“ ist bereits voll in die Mannschaft integriert, war in den vergangenen drei Spielen ein Leistungsträger.

„Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste“

Dementsprechend positiv fällt auch das erste Fazit des Engländers aus. „Ich bin von Spiel zu Spiel besser reingekommen und bin glücklich über diese erste Woche“, sagte Simpson-Pusey nun in einem Interview auf „fc.de„. „Es lag natürlich viel Verantwortung auf meinen Schultern – aber ich hatte das Gefühl, dass ich gut damit umgehen kann. Der Trainer hatte mir schon angekündigt, dass er mich ins kalte Wasser werfen würde.“ Das war gegen Heidenheim, keine Woche nach seiner Verpflichtung. Die Erwartungshaltung ist in Köln bekanntlich keine kleine, doch der Abwehrspieler hat umgehend überzeugt und war somit auch wieder für die Begegnung gegen die Bayern gesetzt und dort ging es gegen den Kapitän seines Heimatlandes. „Das war verrückt“, so Simpson-Pusey. „Er ist natürlich ein richtig guter Stürmer, den man durch das Zurückfallen nicht dauernd decken kann.“

Einen Treffer erzielte der Stürmer jedenfalls nicht. Dennoch ist dem 20-Jährigen ein anderer Moment besonders in Erinnerung geblieben. „Als Ragy das zweite Tor am Samstag gemacht hat. Es war verbunden mit einer großen Erleichterung, weil das Team länger nicht gewonnen hatte“, sagte Simpson-Pusey. „Zudem war es mein erster Sieg mit dem FC.“ Dass der Innenverteidiger qualitativ das Zeug für die Bundesliga hat, kommt aber nicht von ungefähr. Der Weg bei Manchester City macht sich natürlich bezahlt. „Die Fußballausbildung ist wahrscheinlich das Beste, was du als junger Spieler bekommen kannst. Du lernst, was einen guten Fußballer ausmacht – technisch, taktisch“, sagt der Engländer. „Das hilft dir später, auch wenn du verliehen wirst oder den Club verlässt. Denn immer mehr Teams wollen so spielen wie die großen Teams. Und wenn du mit Pep arbeitest, lernst du so viel.“

„Ich war ziemlich nervös“

Das Debüt für die „Sky Blues“ gegen Tottenham ist auch deswegen noch immer präsent. „Es war der letzte Wechsel, ich saß auf der Bank und hörte ihn plötzlich meinen Namen rufen. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte. Ich wollte das Aufwärmshirt ausziehen, aber es ging nicht runter. Als ich endlich an der Linie stand, war ich ziemlich nervös“, sagt Simpson-Pusey. Nicht ganz so positiv dürften dagegen die Erinnerungen an seine Zeit bei Celtic Glasgow sein. Der Innenverteidiger kam so gut wie gar nicht zum Einsatz. „Auch wenn es fußballerisch für mich nicht gut lief, war die Zeit bei Celtic aber eine wertvolle Erfahrung für mich“, sagt der Engländer. „Ich habe gelernt, dass im Fußball nicht immer alles reibungslos läuft, man aber dranbleiben muss.“