Nach schwachen Leistungen: Kristoffer Lund muss um seinen Stammplatz kämpfen – und um die Verpflichtung

Kristoffer Lund vom 1. FC Köln
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Nach schwachen Leistungen: Kristoffer Lund muss um seinen Stammplatz kämpfen – und um die Verpflichtung

Gegen den SC Freiburg zeigte Kristoffer Lund eine eher mäßige Leistung – nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Weil seine Konkurrenten inzwischen stärker aufspielen, droht der Linksverteidiger nun seinen Stammplatz zu verlieren beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund muss sich steigern – auch für eine feste Verpflichtung.

Seit seinem ordentlichen Saisonstart kommt der Sommerneuzugang nicht mehr richtig in Schwung beim 1. FC Köln: Kristoffer Lund muss sich steigern, um seinen Stammplatz zu behalten.

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Am zweiten Spieltag dieser Saison gegen den SC Freiburg zeigte Kristoffer Lund, warum ihn der FC verpflichtet hatte. Der Linksverteidiger spulte ein großes Pensum ab und war in der Defensive sicher. So war der Sommerneuzugang mehrmals noch zur Stelle bei (potenziell) gefährlichen Situationen. Gleichzeitig harmonierte der gebürtige Däne in der Offensive sehr gut mit Marius Bülter und Jakub Kaminski, setzte auch dort einige Akzente. Es war ein Spiel, das Lust auf mehr machte. Das Problem dabei: So stark wie im zweiten Ligaspiel trumpfte Lund danach bislang nicht nochmal auf. Für seine bisherigen Leistungen war eher das Rückrunden-Spiel gegen die Breisgauer am vergangenen Wochenende der bessere Vergleichswert. Dort wirkte der 23-Jährige defensiv immer mal wieder wackelig und konnte nach vorne keine Akzente setzen – wie schon einige Male in dieser Spielzeit.

Schwache Leistungen häufen sich

So erhielt siebenmalige US-Nationalspieler in den vergangenen sieben Partien, bei denen er mindestens 30 Minuten gespielt hat, immer maximal die come-on-fc-Note Drei Minus (gegen Mainz und Bayern). Ansonsten gab es zweimal eine Vier Minus (in Bremen und Freiburg) und dreimal sogar nur eine Fünf Plus (gegen Mönchengladbach, Frankfurt sowie Union). Dabei zeigte Lund häufiger Schwächen und Unsicherheiten in der Defensive. Zuletzt gegen den SC Freiburg lief ihm etwa in der 20. Minute vor einer guten Chance für Igor Matanovic Flankengeber Lukas Kübler im Rücken weg. Dazu geführt hatten auch Abstimmungsprobleme mit Linton Maina. Beim Siegtreffer der Breisgauer sah der Abwehrspieler ebenfalls nicht gut aus. Er machte zu wenig Druck auf Niklas Beste bei dessen Hereingabe.

Gleichzeitig kann Lund seine Aussetzer in der Defensive nicht durch besondere offensive Stärken kompensieren. Denn dort kann der 23-Jährige meistens viel zu wenig Akzente setzen. Selbst wenn der gebürtige Däne auf der linken Schiene in einer Fünferkette gespielt hat, also etwas offensiver als gegen Freiburg, schaffte er es meistens nicht, den Kölner Angriff gefährlich zu unterstützen. Am vergangenen Wochenende kam Lund etwa auf gerade mal 0,05 Expected Assists. Insgesamt hat der Linksverteidiger in seiner Zeit in der Domstadt erst eine Vorlage erzielt und noch keinen Treffer.

Stammplatz und WM-Chancen auf der Kippe

Dabei wäre es für den 23-Jährigen gerade jetzt aus mehreren Gründen wichtig, sich zu steigern und die guten bis ordentlichen Leistungen vom Saisonanfang zu bestätigen. Denn während Lund über die Spielzeit hinweg mit seinen Leistungen eher abgebaut hat, hat sich mit Alessio Castro-Montes ein Konkurrent deutlich besser präsentiert. Gegen Freiburg spielte Letzterer zwar als Rechtsverteidiger, ist aber ebenfalls auf links einsetzbar und eingeplant. Gerade wenn Trainer Lukas Kwasniok mit der Rückkehr von Dominique Heintz, Jahmai Simpson-Pusey und Joel Schmied nach ihren Verletzungen bald wieder mehr defensive Optionen hat, droht Lund die Bank. Dann wird nämlich der seit Wochen als Aushilfs-Innenverteidiger spielende Sebastian Sebulonsen wieder zu einer Option auf der rechten Schiene. Dafür könnte Castro-Montes nach links ausweichen. Dabei hat der Belgier nach den Leistungen der vergangenen Wochen wahrscheinlich die Nase vor Lund.

Für diesen würde das aber bedeuten, dass sich seine letzten WM-Hoffnungen wohl in Luft auflösen würden. Denn ohne einen Stammplatz und mit den davor durchwachsenen Leistungen wäre wohl auch die letzte Chance für den siebenmaligen US-Nationalspieler dahin, noch für das Heim-Turnier nominiert zu werden. Dafür müsste der Sommerneuzugang sich jetzt über gute Leistungen empfehlen, da er bereits seit über einem Jahr nicht mehr im Kader der USA stand. Zuletzt wurde er für Freundschaftsspiele im Oktober 2024 in den Kader der Nationalmannschaft berufen.

Steigerung für feste Verpflichtung nötig?

Zusätzlich geht es für Lund um seine Zukunft beim 1. FC Köln. Der Schienenspieler ist bekanntlich nur von seinem Stammverein Palermo FC ausgeliehen. Die Geißböcke besitzen zwar eine Kaufoption, doch ob sie diese wirklich ziehen, ist nach den bisherigen Leistungen des 23-Jährigen fraglich. Sollte der Linksverteidiger sich in den kommenden Wochen wirklich nicht steigern und seinen Stammplatz verlieren, ist es gut möglich, dass sich der FC lieber nach Alternativen umschaut. Spannend wird dabei zu sehen, wie Lund auf die Situation und den im Vergleich zu Hinrunde härteren Konkurrenzkampf in den kommenden Wochen reagiert. So könnte der frühere dänische U-Nationalspieler daraus auch zusätzliche Motivation ziehen und durch den Druck von etwa Castro-Montes selber ein neues Level erreichen. Auch wenn es momentan nach den Leistungen der vergangenen Wochen wohl eher nicht danach aussieht.


Trotz guter Leistung: Der 1. FC Köln belohnt sich nicht für ordentliches Auswärtsspiel

Die Spieler des 1. FC Köln nach der Niederlage gegen Freiburg
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Trotz guter Leistung: Der 1. FC Köln belohnt sich nicht für ordentliches Auswärtsspiel

Der 1. FC Köln steht nach einer durchaus ansprechenden Leistung in Freiburg inklusive gehaltenem Elfmeter am Ende doch mit leeren Händen da und verliert 1:2 auswärts.

Trotz früher Führung konnte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok kein zweites Tor nachlegen und sich somit am Ende nicht mit Punkten belohnen. Der 1. FC Köln steht in Freiburg mit leeren Händen da.

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Keine zwei Minuten dauerte der Erfolgskurs der Geißböcke. Der FC war gerade durch ein Eigentor von Max Rosenfelder in Führung gegangen, da hatte Derry Scherhant schon wieder ausgeglichen und damit für großen Unmut bei den FC-Profis gesorgt. „Wir machen zwei einfache Fehler und lassen die Tore zu einfach zu. Vor allem nach dem 1:0, das ist einfach zu schnell. Da sind wir nicht wach“, so Linton Maina nach Spielschluss. In die gleiche Kerbe schlug auch Keeper Marvin Schwäbe im Bezug auf das schnelle Gegentor. „Da lassen wir uns zu tief reinfallen mit dem langen Ball. Das darf uns so nicht passieren. Da müssen wir das Ding einfach ganz klar klären und versuchen, den Ball so weit wie möglich vom Tor wegzubringen. Das war dann natürlich direkt der Killer für die Euphorie, das müssen wir einfach besser machen.“

„Das waren alles so Halbsituationen“

Tatsächlich waren die Kölner zunächst besser im Spiel. Zwar hatte Freiburg den Ballbesitz, die Kölner aber die Chancen. Die Führung war daher auch alles andere als unverdient. Doch die Kölner versäumten es, nachzulegen. Und so veränderte der schnelle Ausgleich die Spieldynamik. Freiburg kam ebenfalls zu Möglichkeiten, das Tempo der Anfangsphase nahm auf der anderen Seite zunehmend ab. Erst unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff wurde es wieder richtig gefährlich. Mehr als das. Stürmer Igor Matanović traf im zweiten Versuch, nachdem die Kölner Hintermannschaft weder Flanke noch Kopfball noch Nachschuss verhindern konnte. „Das waren alles so Halbsituationen, wo wir den Ball auch mal in die Füße gespielt bekommen haben und das nicht gut ausspielen“, sagte Thomas Kessler.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Geißböcke gegen die nunmehr seit 13 Heimspielen ungeschlagenen Breisgauer mit mehr Druck gut aus der Kabine, konnten trotz einiger vielversprechenden Gelegenheiten aber letztlich kein weiteres Tor mehr erzielen. „So kurz nach dem Spiel ist das jetzt extrem ärgerlich. Hier war mehr drin – Minimum ein Punkt. Ich bin sogar der Meinung, dass eigentlich noch mehr drin war – so ist das momentan bei uns“, so Maina weiter. Zumindest die Leistung in der Fremde sorgte beim Flügelspieler dennoch für Zufriedenheit, ungeachtet des Endergebnisses. „Wir wollten heute unbedingt, ich glaube, das hat man gesehen. Wir haben aus allen Lagen probiert zu schießen und zu flanken, um Gefahr auszustrahlen.“

„Am Ende geht es immer um Punkte“

Kessler sah eine insgesamt „vermeidbare Niederlage“ der Kölner und haderte mit der Effizienz nach der Pause, wo die Mannschaft „ein zweites Tor verdient gehabt“ hätte und so mit dem zweiten Sieg in Folge ein Statement in Richtung der Verfolger hätte setzen können. Trainer Kwasniok bescheinigte seinen Jungs ebenfalls ein „ausgeglichenes Spiel“ mit „zwei, drei Möglichkeiten auf das 2:2“, wenngleich sich nach dem gehaltenen Elfmeter von Schwäbe auch noch die ein oder andere Freiburger Möglichkeit ergab. Am Ende des Tages sah er ganz nüchtern betrachtet das große Ganze, das da völlig richtig lautet: „Die Leistung war absolut solide, aber am Ende geht es immer um die Punkte und die haben wir heute nicht auf unserer Haben-Seite.“


Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Marvin Schwäbe im Kasten des 1. FC Köln
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Frust und Genugtuung über Elfmeter gegen den 1. FC Köln

Am Ende machte der Strafstoß keinen Unterschied mehr, er sorgte dennoch für gemischte Gefühle beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über den Elfmeter gegen den SC Freiburg.

Die Erfahrungen mit Bastian Dankert sind beim 1. FC Köln wahrlich nicht immer die besten. Am Sonntagabend kam eine weitere eher schlechtere dazu. Aber eine, die zumindest kurzfristig für ein Gefühl von Ausgleich der Gerechtigkeit sorgte beim 1. FC Köln: Frust und Genugtuung über Elfmeter.

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Eine große Sache brauchte Marvin Schwäbe aus dem „Geheimnis“ nicht zu machen. Der Torhüter hatte im Duell gegen Freiburg wie mittlerweile im Profifußball üblich auf seiner Trinkflasche einige Hinweise zu möglichen Elfmeter-Schützen notiert. Für Igor Matanovic stand da laut Schwäbe: „Warten und dann nach links“, sagte der Keeper. „So erhofft man sich das.“ Tatsächlich hielt der Keeper den Elfmeter von Matanovic, weil er sich an die Trinkflaschen-Vorgabe hielt und weil der Stürmer erstaunlich schwach schoss. „Er war nicht gut geschossen, das muss ich mir ankreiden lassen“, sagte der Angreifer. „Es ist geschehen, ich kann es nicht mehr ändern und habe es schon wieder vergessen.“

„Dann kann man auch Hand pfeifen“

Schnell vergessen wollten die Kölner Verantwortlichen auch die Entstehungsgeschichte des Elfmeters. Denn, weil Schwäbe den Strafstoß hielt, hatte es keine große Relevanz, dass er mindestens fragwürdig war. „Man braucht keine 75 Wiederholungen, um zu sehen, dass der Ball erst an die Hüfte geht und dann an den Arm prallt“, sagte Lukas Kwasniok. „Ich dachte, wenn er von einem anderen Körper abprallt und dann an den Arm geht, dann ist das eben kein Handspiel. Das war meine Kenntnis, aber er (Schiedsrichter Danket; Anm. d. Red.) hat mir dann erklärt, wenn der Arm weit genug abgespreizt ist, dann kann man auch Hand pfeifen.“ Und das tat der Unparteiische. Alessio Castro-Montes hatte den Ball gegen die Hüfte geschossen bekommen, nicht zum Ball schauend prallte die Kugel gegen den Arm des Belgiers.

Es geht laut Regelwerk um eine unnatürliche Handbewegung. „Unnatürlich“ – ein ziemlich schwammiger Begriff. Allerdings heißt es im Regelwerk: „Mit der vorgenommenen Hand- oder Armhaltung geht der Spieler das Risiko ein, dass der Ball an seine Hand oder seinen Arm springt und er dafür bestraft wird.“ Am Ende des Tages war die Entscheidung wohl besonders hart, eine glasklare Fehlentscheidung wurde aber auch nicht getroffen. Am Ende war es ohnehin unerheblich – denn Schwäbe hielt. Der FC fand in der Schlussphase kein Mittel mehr, es blieb beim 1:2.


„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?
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„Gejubelt hat er nicht“ – Eric Martel sitzt beim 1. FC Köln auf der Bank, ein Fingerzeig?

Im Duell gegen die Freiburger wartete FC-Coach Lukas Kwasniok mit einer kleinen Überraschung auf: Eric Martel saß das erste Mal seit März 2024 einsatzfähig auf der Bank. Trainer Kwasniok entschied sich für Tom Krauß in der Startelf – und das, obwohl bald die Entscheidung über die Zukunft des Sechsers getroffen werden soll: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

Mit dieser Personalentscheidung haben wohl nicht viele gerechnet. Der Kölner Sechser und Abwehr-Feuerwehrmann nahm am Sonntagnachmittag zunächst auf der Bank Platz. So wird sich der 23-Jährige die Zukunft bei den Geißböcken sicherlich nicht vorstellen: Wie geht es weiter mit Eric Martel beim 1. FC Köln?

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Wenn sich FC-Trainer Lukas Kwasniok in Sachen Aufstellung in einer Sache treu bleibt, dann, dass er einer Aufstellung eben nicht treu bleibt. Im 19. Ligaspiel wählte der Kölner Coach am Sonntagabend im Duell gegen den SC Freiburg die 18. andere Startaufstellung. Keiner rotiert so viel wie Kwasniok, an diesem Wochenende feierte der Trainer sogar seinen eigenen FC-Rekord, veränderte die Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf fünf Positionen. Ein Novum in dieser Saison, aber nicht das einzige. Denn der 44-Jährige ließ zum ersten Mal Eric Martel auf der Bank. „Der Grund dafür war, dass es Tom Krauß in den letzten Spielen sensationell gemacht hat“, sagte Kwasniok nach der 1:2-Niederlage gegen Freiburg. „Ich habe mich für diese Variante entschieden und ich glaube, er hat es auch bestätigt.“

Martel nicht mehr unantastbar

Tatsächlich machte Krauß auch gegen Freiburg ein ordentliches Spiel, überzeugte gerade mit Defensivaufgaben. Der Mittelfeldspieler gewann mehr als 80 Prozent seiner Zweikämpfe, brachte 93 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler. Dazu stopfte Krauß einige Löcher. Für Martel, der in dieser Spielzeit beim FC noch mehr in der Verantwortung steht, ein fast schon vergessenes Gefühl. Seit März 2024 stand der 23-Jährige immer in der Anfangsformation, wenn Martel einsatzfähig war. Damals, noch unter Timo Schulz, spielte der FC 1:1 gegen Augsburg, Martel kam für Faride Alidou in der Schlussphase. Das ist lange her und Martel, der schon unter Gerhard Struber als unverzichtbar galt, war in der jüngeren Vergangenheit unumstritten.

Das scheint nun nicht mehr der Fall zu sein. Nach mehr als 650 Tagen musste der 23-Jährige mal wieder auf der Bank Platz nehmen. „Eric ist Profi. Gejubelt hat er nicht“, verriet Kwasniok über das Gespräch mit seinem Sechser. „Wir haben sehr erwachsen darüber gesprochen. Er hat dann auch versucht, die Energie auf den Platz zu bringen. Jetzt schauen wir, wie es in Zukunft gehandhabt wird.“ Ausgerechnet jetzt, wo es um die Zukunft des Sechsers geht, ist Mr. Unverzichtbar nicht mehr unantastbar. Denn bekanntlich läuft der Vertrag des Mittelfeldspielers im Sommer aus. Spätestens im Februar wird man in Köln wohl eine Entscheidung über die Zukunft einfordern, denn der FC braucht natürlich auch eine gewisse Planungssicherheit. Martel hatte sich Bedenkzeit erbeten, um die Entwicklung bei den Kölnern abzuwarten – seine persönliche ist gerade nicht die beste.

Thomas Kessler wollte sich am Sonntag nicht über die Vertragssituation oder Gespräche äußern.


Nur einer sammelt richtig Pluspunkte – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Freiburg

Ragnar Ache gegen den SC Freiburg
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Nur einer sammelt richtig Pluspunkte – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen Freiburg

Trotz einer insgesamt ordentlichen Leistung haben die Kölner weitere Punkte am 19. Spieltag liegen gelassen. So richtig auszeichnen konnten sich nur sehr wenige Geißböcke. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SC Freiburg.

Keine zwei Minuten war der FC in Freiburg auf Erfolgskurs – und das, obwohl die Kölner früh getroffen hatten. Am Ende ging Köln sogar als Verlierer in einem 50:50-Spiel vom Platz. Auch, weil nicht alle Spieler zur Topform aufliefen. Die Einzelkritik des 1. FC Köln beim SC Freiburg.

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Starke Defensive

Marvin Schwäbe, Einzelkritik 2

Marvin Schwäbe

Bei Scherhants Treffer auch machtlos, weil Castro-Montes leicht abfälschte. Faustet vielleicht das ein oder andere Mal zu oft, wenn der Ball fangbar erscheint. Aus kurzer Distanz gegen Matanović wieder ohne Chance. Im zweiten Abschnitt ganz stark: Erst der gehaltene Elfmeter von Matanović, dann die Rettungstat gegen Beste und der weltklasse Reflex gegen Höler – verhinderte so Schlimmeres.


Kristoffer Lund Einzelkritik 4-

Kristoffer Lund

Bekam seine Chance auf der linken Seite in der Viererkette. Wirkte zu Beginn ein wenig wackelig. So bei der Großchance von Matanović nach Hereingabe Ginter. Zu zaghaft auch bei der Beste-Flanke vor dem 2:1. Hatte in der Offensive keine Aktionen.


Rav van den Berg Einzelkritik 4+

Rav van den Berg

Eigentlich ein ordentliches Spiel. Eigentlich, weil er bei beiden Gegentreffern in den ersten 45 Minuten mit in der Verlosung war. Konnte zunächst den Steckpass von Suzuki nicht unterbinden, hatte beim Kopfball von Matanović das Nachsehen.


Sebastian Sebulonsen Einzelkritik 4+

Sebastian Sebulonsen

Ähnlich wie van den Berg. Allerdings verlor der umfunktionierte Innenverteidiger nicht das Kopfball-Duell gegen Matanović, dafür aber nicht wach genug bei Ginters Vorarbeit.


Alessio Castro-Montes, Einzelkritik 3-

Alessio Castro-Montes

Startete überraschend als rechter Verteidiger. Wirkte in der Defensive nicht immer sicher, brachte in der Offensive dafür einige gute Flanken. Beim 2:1 beteiligt, verursachte unfreiwillig einen fragwürdigen Elfmeter.


Tom Krauß vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Tom Krauß

Fiel nicht so auf wie in den vergangenen Partien. Überzeugte mit starken Werten. Kam auf 93 Prozent Passgenauigkeit und gewann 82 Prozent seiner Zweikämpfe (Beste Quote der Geißböcke).


>>>Die Stimmen zum Spiel<<<


Licht und Schatten im Mittelfeld

Jakub Kaminski Einzelkritik 3-

Jakub Kaminski

Spielte wie schon gegen Heidenheim im Zentrum. Arbeitete dort viel, hatte aber nur wenige Offensivmomente. Lief fast zwölf Kilometer und damit mehr als alle anderen Geißböcke. Brachte die Hintermannschaft allerdings auch zwei Mal in Gefahr.


Linton Maina, Einzelkritik 2-

Linton Maina

Sehr aktiv in der Anfangsphase. Hätte nach Kübler-Fehler Ache bedienen müssen, verfehlte das Tor deutlich. Seine scharfe Hereingabe führte zum Eigentor von Max Rosenfelder, wichtiger war aber zuvor sein Ballgewinn. Hatte kurz darauf auch die Führung auf dem Fuß. Ließ nach dem Wechsel merklich nach. War dennoch der beste Kölner Feldspieler.


Jan Thielmann, Einzelkritik 4-

Jan Thielmann

Hatte so gut wie keinen Einfluss auf das Spiel und sammelte somit auch keine Pluspunkte für mehr. Wenige Zweikämpfe, von denen er wenige gewann. Wenige gewinnbringende Pässe.


Ragnar Ache vom 1. FC Köln Einzelkritik Note 3

Ragnar Ache

Ackerte viel, wurde als Zielspieler aber nicht immer gefunden. Arbeitete vor allem im ersten Abschnitt beeindruckend viel mit zurück. So unmittelbar vor dem Seitenwechsel in der eigenen Box und in höchster Not. Kam auf die meisten Zweikämpfe der Kölner. Das ist aber nicht seine Kernaufgabe.


Marius Bülter, Einzelkritik 3-

Marius Bülter

Startete gemeinsam mit Ache in der Spitze, ließ sich aber immer wieder auf die linke Seite fallen. Brachte von dort einige Flanken. Nicht immer vom Glück verfolgt. Die Torgefahr der ersten Spiele ist aktuell nicht vorhanden. Wurde von Kübler am Remis gehindert.


Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben.


„Das war dann natürlich direkt der Killer“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln
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„Das war dann natürlich direkt der Killer“- Die Stimmen zum Spiel des 1. FC Köln gegen Freiburg

Am Sonntagnachmittag verloren die Geißböcke 1:2 gegen den SC Freiburg. Nach dem Duell äußerten sich unter anderem Marvin Schwäbe und Lukas Kwasniok: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Freiburg.

Nach dem Sieg vergangene Woche lässt der FC die drei Punkte am Sonntagnachmittag im Breisgau: Die Stimmen zum Duell des 1. FC Köln gegen Freiburg.

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„Wir wollten heute unbedingt

Linton Maina im Spiel gegen den VfB Stuttgart

Linton Maina:

Wir machen zwei einfache Fehler und lassen die Tore zu einfach zu. Vor allem nach dem 1:0, das ist einfach zu schnell. Da sind wir nicht wach. So kurz nach dem Spiel ist das jetzt extrem ärgerlich. Hier war mehr drin – Minimum ein Punkt. Ich bin sogar der Meinung, dass eigentlich noch mehr drin war – so ist das momentan bei uns.

In der ersten und zweiten Halbzeit sind wir gut ins Spiel gekommen – in der zweiten gut rausgekommen. Über die vollen 45 Minuten haben wir bis auf die Elfmeter-Situation wenig zugelassen. Am Ende gab es dann ein paar Konter. Am Ende fehlte vielleicht ein bisschen die Zielstrebigkeit. Bei meiner ersten Chance geht es noch besser, der kann auf das Tor gehen. Wir wollten heute unbedingt, ich glaube, das hat man gesehen. Wir haben aus allen Lagen probiert zu schießen und zu flanken, um Gefahr auszustrahlen. Ich hoffen, dass am Freitag das Glück dann wieder was mehr auf unserer Seite ist.


„Ein bisschen mehr Zielstrebigkeit, ein bisschen mehr Glück“

Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln

Marvin Schwäbe

Am Ende sind es ein, zwei Fehlentscheidungen, die man getroffen hat in der ersten Hälfte, die dann direkt zu Gegentoren geführt haben. Hintenraus hatten wir unsere Chancen und ich glaube, es wäre eigentlich ein ausgeglichenes Spiel gewesen.

Zum schnellen Gegentor: Das war natürlich der Anschluss. Da lassen wir uns zu tief reinfallen mit dem langen Ball. Das darf uns so nicht passieren. Da müssen wir das Ding einfach ganz klar klären und versuchen, den Ball so weit wie möglich vom Tor wegzubringen. Das war dann natürlich direkt der Killer für die Euphorie. Das müssen wir einfach besser machen.

Zur besseren zweiten Halbzeit: Wir haben spielerisch ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns die Chancen trotzdem kreiert und rausgespielt. Ein bisschen mehr Zielstrebigkeit, ein bisschen mehr Glück in der ein oder anderen Situation und dann gehen wir mit einem 2:2 vom Platz.


„Heute war es eine vermeidbare Niederlage“

Thomas Kessler beim Spiel des 1. FC Köln

Thomas Kessler:

Zum Elfmeter: Der war heute nicht spielentscheidend. Marvin hat den Elfmeter gehalten. Da will ich gar nicht weiter drauf eingehen.

Heute war es eine vermeidbare Niederlage. Wir gehen in Führung und direkt nach einer Anschlusssituation bekommen wir den Ausgleich kurz vor der Halbzeit. Das waren alles so Halbsituationen, wo wir den Ball auch mal in die Füße gespielt bekommen haben und das nicht gut ausspielen. Gerade in der zweiten Halbzeit finde ich, hätten wir ein zweites Tor verdient gehabt – so wie in vielen Spielen in der Saison. Es ist sehr sehr knapp und Kleinigkeiten entscheiden dann heute, die waren aber nicht auf unserer Seite.

Wir haben am Freitag die nächste Chance gegen Wolfsburg die Punkte zu Hause zu holen. Natürlich fährt man nicht glücklich nach Hause, aber die Leistung der Jungs ist heute sicherlich auch kein Beinbruch.


„Hintenraus hat es nicht sein sollen“

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln

Lukas Kwasniok:

Der Fußball entscheidet sich über Momente. Wir haben eine gute Anfangsphase. Da gehen wir verdient aber auch glücklich in Führung. Es ist ein bisschen schade, dass du dann den guten Start zu Nichte machst. Dann war es ein ausgeglichenes Spiel, es ist nicht so viel passiert in den Strafräumen bis unmittelbar vor der Halbzeitpause. Da haben wir auch nochmal leider eine falsche Entscheidung getroffen und versucht, das Spiel nochmal schnell zu machen vor der Pause und wollten einen Konter fahren. Dann fressen wir den Gegenkonter. Das war bitter. Ich habe trotzdem das Gefühl gehabt, dass hier auch in der zweiten Halbzeit noch was drin gewesen ist. Da hatten wir gleich zwei, drei ganz ordentliche Möglichkeiten auf das 2:2.

Wir haben natürlich Glück, dass die Freiburger uns die Lichter nicht ausschießen mit dem vergebenen Elfmeter. Hintenraus hat es nicht sein sollen. Die Leistung war absolut solide, aber am Ende geht es immer um die Punkte und die haben wir heute nicht auf unserer Haben-Seite.

Mit einem Punkt hätten beide heute leben können. Aber wir haben es nicht geschafft, weil wir in den ein, zwei Momenten den Kürzeren gezogen haben. Deswegen geht die Welt nicht unter. Der Fokus liegt ganz klar schon auf dem Freitagabend – Flutlicht im Kölner Stadion – Heimspiel – wir freuen uns drauf.

Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Der FC verliert gegen den SC Freiburg
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Freiburg kontert Kölner Führung: Der FC unterliegt dem Sportclub 1:2

Eine Woche nach dem wichtigen 2:1-Erfolg über Mainz mussten die Geißböcke einen kleinen Dämpfer einstecken. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Dabei war der FC früh in Führung gegangen.

Kölns Trainer Lukas Kwasniok hatte ein schweres Spiel in Freiburg erwartet. Immerhin ist die Mannschaft von Julian Schuster seit dem 1. Spieltag zu Hause ungeschlagen. Und bleibt das auch. Der 1. FC Köln unterliegt in Freiburg 1:2. Durch ein Eigentor war Köln in Führung gegangen, doch noch vor dem Seitenwechsel drehte der Gastgeber die Partie.

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Schon am vergangenen Freitag hatte der Trainer angekündigt, möglicherweise wieder puzzeln zu müssen. Mit fünf Wechseln im Vergleich zur Vorwoche war es offenbar ein großes Puzzle. So stellte der Trainer zurück auf Viererkette und Doppelspitze. Für Cenk Özkacar, Eric Martel, Isak Johannesson, Said El Mala und den verletzten Jahmai Simpson-Pusey starteten Rav van den Berg, Kristoffer Lund, Tom Krauß, Jan Thielmann und erwartungsgemäß Ragnar Ache. Die ersten Abschlüsse hatten aber Linton Maina und Marius Bülter. Maina legte die Kugel am langen Pfosten vorbei (3.), Bülter wählte das falsche Stockwerk aus knapp 20 Metern (6.). Gerade als die Freiburger ein wenig das Spiel übernahmen, ging der FC in Führung. Eine scharfe Hereingabe von Maina netzte Max Rosenfelder ins eigene Tor ein (10.).

Matanović trifft kurz vor der Pause

Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Die Kölner Hintermannschaft klärte eine Offensivaktion der Freiburger nicht sauber genug. Yuito Suzuki kam an den Ball, steckte durch auf Derry Scherhant, der die Kugel über Schwäbe lupfte (11.). Freiburg gab zwar den Ton an, die besseren Chancen hatte aber der FC. Vor allem über den starken Maina, der unter anderem eine flache Hereingabe von Castro-Montes nicht richtig traf und neben das Tor spielte (18.). Auf der anderen Seite verpasste Igor Matanović eine Flanke von Matthias Ginter knapp (20.). Das hohe Anfangstempo flachte zunehmend ab. So war ein weiterer harmloser Versuch von Maina noch die beste Chance (38.). Auf der anderen Seite rettete Ache kurz vor der Halbzeit nach einer Ecke in höchster Not.

Den Treffer erzielten die Freiburger dennoch. Eine Flanke von Jan-Niklas Beste köpfte Matanović aufs Tor, der Ball wurde von Matthias Ginter „geklärt“, erneut zu seinem Stürmer, der aus kurzer Distanz zum 2:1-Halbzeitstand einschob (45.). Der FC kam mit Schwung aus der Kabine. Zunächst verfehlte Ache eine Flanke von Castro-Montes haarscharf, dann setzte der Stürmer einen weiteren Kopfball nach Hereingabe von Bülter über das Tor (48.). Der kam wiederum aus spitzem Winkel zum Abschluss, aber Lukas Kübler rettete (49.), ein weiterer Versuch stellte Noah Atubolu vor keine großen Probleme (52.). Doch die Kölner waren jetzt das bessere Team, hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen – allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Schwäbe pariert den Elfmeter

Den hätte es dagegen fast auf der anderen Seite gegeben. Castro-Montes sprang die Kugel bei einem Schuss von der Hüfte an den Arm. Bastian Dankert entschied auf Strafstoß – eine mehr als harte Entscheidung. Doch Schwäbe hielt gegen Matanović (65.). Der FC mühte sich weiter in der Vorwärtsbewegung, suchte den Schlüssel, fand ihn lange nicht. Auch nicht durch die Einwechslung von Said El Mala. Kwasniok wechselte für die Schlussphase auch noch sein Zentrum aus, brachte Martel und Isak Johannesson. Doch die nächste gute Möglichkeit hatte Beste, der nach einem Steckpass durch war. Schwäbe rettete erneut stark (80.). Köln wollte mehr, fand aber das Mittel im Schlussdrittel nicht.

Für die letzten Minuten kamen mit Luca Waldschmidt und Fynn Schenten zwei weitere Offensivkräfte. Doch gefährlich wurde der Kölner Angriff nicht mehr, es blieb beim 1:2. Bereits am Freitag geht es für die Kölner weiter. Dann steht das Heimspiel gegen Wolfsburg an.

1.FC Köln: Schwäbe – Lund (76. Johannesson), van den Berg (87 Schenten), Sebulonsen, Castro-Montes – Maina (87. Waldschmidt), Krauß (76. Martel), Kaminski, Thielmann (67. El Mala) – Ache, Bülter; Tore: 0:1 Rosenfelder (ET, 10.), 1:1 Scherhant (11.), 2:1 Matanović (45.); Gelbe Karten FC: Krauß, Castro-Montes; Besondere Vorkommnisse: Schwäbe pariert Elfmeter von Matanović


Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg: Der FC unterliegt Freiburg 1:2

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor von Ragnar Ache
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen den SC Freiburg: Der FC unterliegt Freiburg 1:2

Am Sonntagnachmittag steht für den FC das 19. Bundesligaspiel auf dem Plan. Die Geißböcke sind zu Gast beim Tabellenachten: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg.

Nach dem 2:1-Sieg gegen Mainz 05 am vergangenen Wochenende steht für die Kölner nun das erste Auswärtsspiel der Rückrunde an: Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg.

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Herzlich Willkommen zum Liveticker zum Bundesligaduell zwischen dem 1. FC Köln und dem SC Freiburg. Durch die eingefahrenen drei Punkten gegen Mainz im vergangenen Duell und den Doppelpack von FC-Stürmer Ragnar Ache konnten die Geißböcke Selbstvertrauen tanken. Für Lukas Kwasniok gab es personell unter der Woche neben den Rückkehrern ins Training jedoch auch schlechte Nachrichten. So fällt Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey verletzungsbedingt gegen die Breisgauer aus. Routinier Florian Kainz ließ der Coach in Köln, nahm dafür aber die beiden Talente Youssoupha Niang und Fynn Schenten mit.



Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Bastian Dankert mit Spielern des 1. FC Köln
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Keine gute Bilanz unter Bastian Dankert – und da war doch was…

Am Sonntagnachmittag tritt der FC beim SC Freiburg an. Der Schiedsrichter ist für den FC kein Unbekannter, die Erinnerungen sind nicht die besten. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

FC-Trainer Lukas Kwasniok wird am Sonntag gegen Freiburg den nächsten Sieg holen wollen. Bastian Dankert pfeift den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

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Für den FC geht es am Sonntag in Freiburg darum, die nächsten Punkte einzufahren. Denn in den kommenden Wochen warten einige schwere Aufgaben. Immerhin war den Kölnern nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende wieder nach Lachen zu Mute. Vor gut zehn Jahren stand in Köln ein Österreicher an der Seitenlinie, der für seinen Humor bekannt war und diesen bei einem Protagonisten des Ligapspiels vom Sonntag auch einmal mehr unter Beweis stellte. Der damalige FC-Coach Peter Stöger richtete im Oktober 2015 im Duell der Geißböcke gegen Hannover 96 seine Brille und hielt sie anschließend in Richtung Schiedsrichter Bastian Dankert.

Dankert übersah klares Handspiel

Kein Wunder, der Unparteiische hatte eine Spiel entscheidende Szene ganz offensichtlich falsch eingeschätzt. Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Leon Andreasen den Ball mit ausgestreckten Arm ins Tor befördert. Dankert übersah das Handspiel offenbar und entschied auf Tor. Die Szene wurde oft als eins der klarsten Handtore der Bundesliga-Geschichte aufgeführt. Auch dem Dänen war die Situation unangenehm. „Ich spüre, dass mich etwas am Arm trifft“, sagte der Spieler später. „Ich bin eigentlich ein fairer Spieler, die Situation ist für mich jetzt nicht so lustig.“ Nicht so lustig fanden es wohl auch die Kölner, denn die Begegnung ging 0:1 verloren. Seit dem Volleyballtor von 2015 hat Dankert den 1. FC Köln noch weitere sieben Mal gepfiffen.

In dieser Spielzeit schon zwei Mal. Zuletzt im November beim 1:1-Unentschieden gegen Werder Bremen. Damals hatte Köln Glück, dass der Schiedsrichter einen Treffer von Keke Topp aufgrund einer Abseitsstellung nicht gab. Zuvor pfiff der Schiedsrichter die Begegnung der Geißböcke in Wolfsburg. Auch damals waren die Kölner alles andere als zufrieden mit dem Unparteiischen. Dankert überprüfte sechs Minuten lang ein Tor von Marius Bülter und entschied dann auf Offensivfoul. Tatsächlich hatte Joel Schmied seinen Gegner umgeschubst. Erstaunlich: Zuvor hatte der VfL einen Treffer erzielt, bei dem Timo Hübers nach einem Schubser sehr ähnlich zu Boden ging.

Noch ärgerlicher war aber das Foul von Lovro Majer an Rav van den Berg. Der Abwehrspieler fiel lange aus, könnte ausgerechnet am Samstag zurückkehren. Dankert gab Majer nur die Gelbe Karte. Von den bisherigen zehn Spielen unter Dankert konnte der FC nur zwei gewinnen. Freiburg pfiff der Schiedsrichter schon 20 Mal, das Team aus dem Breisgau gewann neun, verlor nur drei.


Heimstärke und erfolgreiche Standards – Das erwartet den 1. FC Köln in Freiburg

Eric Martel vom 1. FC Köln im Duell mit Lucas Höler vom SC Freiburg
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Heimstärke und erfolgreiche Standards – Das erwartet den 1. FC Köln in Freiburg

Für den 1. FC Köln geht es nach dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg weiter. Gegen die Breisgauer will die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok nach dem Erfolg gegen die Mainzer den zweiten Sieg in Folge feiern und sich Luft verschaffen im Kampf um den Klassenerhalt. Das erwartet den 1. FC Köln gegen den SC Freiburg.

Die Geißböcke wollen den Schwung aus dem wichtigen 2:1-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 mitnehmen, wenn es am Sonntag im Breisgau erneut in der Bundesliga zur Sache geht. Nach dem Erfolg am vergangenen Wochenende hoffen FC-Coach Lukas Kwasniok und seine Mannschaft, auch auswärts eine gute Leistung zu zeigen, um die nächsten Punkte in Freiburg zu holen. Mut macht unter anderem die gemeinsame Vergangenheit: Im Hinspiel setzten sich die Domstädter deutlich mit 4:1 durch.

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Form: Der SC Freiburg beendete die Bundesliga-Hinrunde mit gemischten Gefühlen und blickt bislang auf eine wechselhafte Spielzeit zurück. Aktuell belegen die Breisgauer dennoch Platz 8 der Tabelle und haben die internationalen Plätze im Visier. In den vergangenen sechs Pflichtspielen ging die Truppe von Cheftrainer Julian Schuster nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz (0:1 gegen RB Leipzig). Nach dem 2:2-Remis im letzten Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg dürften die Breisgauer mit breiter Brust gegen den FC antreten. In der Europa League ist man auch nach sieben Partien weiterhin ungeschlagen, zuletzt gelang dem SC ein 1:0-Sieg gegen Maccabi Tel Aviv.

In der Bundesliga standen sich beide Mannschaften bislang in 37 Spielen gegenüber: Der 1. FC Köln ging dabei 14 Mal als Sieger vom Platz, der SC Freiburg 16 Mal (7 Unentschieden).

Offensive, Defensive

Mittelmäßige Torausbeute: Der SC Freiburg steht nach 18 absolvierten Bundesligaspielen bei 29 erzielten Toren, der schlechteste Wert in den Top acht der Bundesliga. Pro Spiel erzielen die Breisgauer etwa 1,6 Tore, was ziemlich genau dem Ligadurchschnitt entspricht. Allerdings liegen die Freiburger in der xGoals-Statistik auf Rang sechs.

Luft nach oben: Mit 31 Gegentoren stellt der SCF auch die schlechteste Defensive in den Top acht der Bundesliga und hat genauso viele Gegentore hinnehmen müssen wie die beiden Tabellenschlusslichter Mainz 05 und der FC St. Pauli. Überhaupt haben in der Bundesliga nur fünf Mannschaften vor dem 19. Spieltag mehr Gegentreffer kassiert als das Team von Julian Schuster.

Zuhause eine Macht, auswärts anfällig: Von den 29 kassierten Toren hat der SC Freiburg 19 Tore in der Fremde kassiert, nur zehn daheim im eigenen Stadion. Insgesamt blieb man in der laufenden Spielzeit erst vier Mal ohne ein Gegentor. Gut hingegen läuft es daheim, wo der SCF nunmehr seit zwölf Partien ungeschlagen ist.

Standardstärke: Keine Mannschaft erzielt nach Standards so viele Treffer wie Freiburg. Mittlerweile sind es in der Liga 15, davon acht nach Ecken.

Im Fokus

Mit Blick auf die Freiburger Offensivbemühen wird vor allem eine gewisse Abhängigkeit von Vincenzo Grifo deutlich. Der Italiener ist nicht nur mit sechs Toren der beste Torschütze des Teams in der Bundesliga, sondern mit eben jenen sechs Toren inklusive 1 Vorlage auch insgesamt auch der beste Scorer im Team. Zudem ist er auf dem Weg nach vorne der wichtigste Kreativspieler im System von Coach Schuster. Neben seiner Spielintelligenz tritt der Italiener immer wieder auch gefährliche Ecken und Freistöße und macht den SCF so auch bei Standards immer wieder gefährlich.


4-2-3-1-System (meistens)

Formation: Julian Schuster lässt die Freiburger meist im 4-2-3-1-System mit einer defensiven Viererkette und einer offensiven Dreierreihe hinter der Sturmspitze auflaufen. Vor allem Grifo genießt hinter dem einzigen nominellen Mittelstürmer meist alle Freiheiten, kann sowohl zentral agieren als auch über die beiden Außenbahnen. Im Mittelfeld setzt Coach Schuster auf aggressives Pressing, die Doppelsechs im Mittelfeld ist meist eher defensiv orientiert und soll für Stabilität sorgen. Durch die Zusatzbelastung in der Europa League rotiert Schuster immer wieder auch und gibt seinen Leistungsträgern hier und da wichtige Verschnaufpausen.

Mögliche Aufstellung Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Ogbus, Treu – M. Eggestein, Manzambi – Beste, Höler, Grifo – Matanovic