Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen St. Pauli: Punkteteilung beim 1:1

Jubel bei den Kölner Spielern nach dem 2:1
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Liveticker zum Duell des 1. FC Köln gegen St. Pauli: Punkteteilung beim 1:1

Am Freitagabend ist der FC zu Gast am Millerntor. Dann steht für die Geißböcke das 30. Bundesligaspiel auf dem Plan. Alle Informationen gibt es im Liveticker zum Duell zwischen dem 1. FC Köln und St. Pauli.

Nach dem 3:1-Sieg der Geißböcke gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende steht das Duell gegen St. Pauli an. Mit einem weiteren Dreier könnten die Kölner einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Aus Hamburg berichtet Hendrik Broschart

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Herzlich Willkommen zum Liveticker des Bundesliga-Duells zwischen dem 1. FC Köln und St. Pauli. Personell kann der Kölner Trainer, abgesehen von den Langzeitverletzten, erneut aus dem Vollen schöpfen. Die große Auswahl zwang René Wagner allerdings dazu, auch schwere Entscheidungen zu treffen und drei Profis in Köln zu lassen. So reisten am Donnerstag Florian Kainz, Dominique Heintz und Denis Huseinbasic nicht mit in den Norden.

Gegen die Mannschaft aus Hamburg will FC-Trainer Wagner erneut drei Punkte einfahren und schaut positiv auf das Duell: „Der Sieg hat der Mannschaft ein Stück Selbstvertrauen gegebenen. Wir haben eine große Chance gegen St. Pauli und die wollen wir nutzen. Wir haben aber einen schweren Gegner und ein schweres Auswärtsspiel. Wenn wir dort aber drei Punkte einfahren, dann sieht die Tabelle wesentlich besser aus“. Die Stärken des FC St. Pauli erläuterte Wagner im Vorfeld. „Das ist eine Mannschaft, die es schafft, aus einem kompakten Block heraus gefährlich umzuschalten. Sie haben aber auch mit Ball ganz viele Lösungen. In diese dürfen wir nicht reinlaufen. Sie haben zudem Geschwindigkeit auf der letzten Linie, da kommt es auf die Restverteidigung an. Da waren wir gegen Bremen überragend“, so der Coach.

Auch der gegnerische Trainer will die Chance auf einen Dreier nutzen. „Ich bin überzeugt, dass die Jungs es besser machen werden. Wir wissen um die Situation, dass wir uns an Köln heranschieben können. Bei einer Niederlage ist auch nicht alles verloren. Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen“, so Alexander Blessin vor der Begegnung mit den Geißböcken.



Auf Pacarada folgt Pauli: Was die beiden Abgänge für den Kader des 1. FC Köln bedeuten

Leart Pacarada und Julian Pauli im Trikot des 1. FC Köln
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Auf Pacarada folgt Pauli: Was die beiden Abgänge für den Kader des 1. FC Köln bedeuten

Am Freitag soll wohl der Wechsel von Julian Pauli offiziell verkündet werden. Und das keine 24 Stunden nach dem Abgang von Leart Pacarada. Das Gesicht verändert sich weiter beim 1. FC Köln: Das bedeuten die Abgänge für den Kader.

In der vergangenen Spielzeit gehörten Leart Pacarada und Julian Pauli mindestens zum erweiterten Kreis der Stammkräfte. Auch wenn der Innenverteidiger Pauli lange verletzt ausfiel, hatten beide Spieler großen Anteil am Aufstieg der Geißböcke. Nun verlassen die Profis den FC. Das Profil wird ein anderes beim 1. FC Köln: Das bedeuten die Abgänge für den Kader.

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Am Ende ging es dann doch erstaunlich schnell. Noch am Mittwochvormittag gab es Anzeichen, dass sich ein möglicher Transfer von Leart Pacarada ziehen könnte. Zumindest zitierte die „Sport Bild“ den Berater, dass man an einer Lösung arbeite, aber der Kosovare durchaus in Köln bleiben könne. Nur wenige Stunden später wurde der Linksverteidiger mit dem 1. FC Heidenheim in Verbindung gebracht. Der Vollzug wurde am Donnerstag kommuniziert. Ähnlich schnell scheint es nun mit Julian Pauli zu gehen. Der Innenverteidiger soll am Freitag offiziell bei Dynamo Dresden vorgestellt werden. Es kommt also auf der Abgangsseite nun doch noch einmal zu ordentlich Bewegung bei den Geißböcken – allerdings zu keiner sonderlich überraschenden. Und zu keiner, die für unnötig Schnappatmung bei den FC-Bossen sorgen wird.

21 Feldspieler im Kader

Denn beide Abgänge waren von den Kölner Verantwortlichen fest eingeplant. Bei insgesamt neun Spielern, die sich auf der Position des Innenverteidigers mindestens wohlfühlen, war es nur folgerichtig, dass mindestens ein Akteur aus der letzten Reihe die Geißböcke noch verlässt. Denn eigentlich ist der Plan eine Doppelbesetzung jeder Position. Das aus dieser Maxime erzielbare Maximum von sechs Innenverteidigern ist nach wie vor übertroffen. Allerdings soll auch Neo Telle noch verliehen werden und in die Rechnung fließt auch der rekonvaleszente Luca Kilian ein. Pauli war wie ein weiterer Innenverteidiger Dominique Heintz zuletzt bekanntlich im Kader kein Thema mehr. Lukas Kwasniok peilt ohnehin einen Trainingskader mit 22 bis 24 Feldspielern an. Mit den Abgängen von Julian Pauli (der noch nicht offiziell ist) und Leart Pacarada sind es nun 21 – wenn die Youngster nicht, dafür aber Kilian mitgerechnet werden.

Ein Kaderplatz frei geworden?

Durch die Abgänge sollte also mindestens ein Platz im Kader frei geworden sein. Es müsste also kein weiterer Spieler den Verein verlassen, wenn ein weiterer Spieler kommt. Und das soll nach wie vor Raphael Obermair sein. Denn während der Abgang von Pauli ein der Kadergröße betreffend folgerichtiger ist, dürfte der Abschied von Pacarada den FC unter einen gewissen Zugzwang setzen. Es fehlt die Alternative zu Kristoffer Lund auf der linken Defensivseite. In den Trainingseinheiten unter der Woche spielte einmal mehr Linton Maina diese Position. Der Schienenspieler wurde bekanntlich auch in den vergangenen Wochen in dieser Rolle eingesetzt. Allerdings hat Maina seine Vorteile definitiv in der Vorwärtsbewegung. Gerade in den ersten Vorbereitungsspielen gab es das ein oder andere Problem im Stellungsspiel. Probleme, die der gebürtige Berliner durch seine Geschwindigkeit wieder wettmachen konnte.

Kwasniok hatte vor einer guten Woche noch betont, dass die Position des Linksverteidigers noch nicht doppelt besetzt sei. Ob es aber einen Plan B neben Obermair gibt, ist aktuell offen. Der Kapitän des SC Paderborn gilt als absolute Wunschlösung. Und das, obwohl auch Obermair kein gelernter Linksverteidiger ist, diese Rolle aber schon oft gespielt hat. Inklusive dem Deadline Day bleiben dem FC noch vier Tage, den gesuchten Spieler zu finden.