Schwache Ausbeute gegen Top-Teams: Immerhin steht der 1. FC Köln im Vergleich gar nicht so schlecht da

Said El Mala im Duell des 1. FC Köln gegen den BVB
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Schwache Ausbeute gegen Top-Teams: Immerhin steht der 1. FC Köln im Vergleich gar nicht so schlecht da

Zuletzt feierten der FC St. Pauli und Union Berlin überraschend Siege gegen Champions-League-Anwärter, der FC offenbart dagegen Probleme. Vier Zähler holten die Geißböcke gegen Mannschaften aus der Top-6. Der 1. FC Köln hat Schwierigkeiten gegen die Top-Teams. Doch das Problem haben andere Abstiegskandidaten auch.

Im Podcast von Radio Köln sprach Tom Krauß die schwache Leistung gegen Augsburg an und verwies darauf, dass die Konkurrenz eben nicht schlafe und nun punkte. Und das zuletzt sogar gegen die Favoriten. Das fällt dem FC bislang schwer. Die Bilanz ist nicht gut, sie ist aber im Vergleich zur direkten Konkurrenz dann vielleicht doch nicht so schlimm wie befürchtet.

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Als der 1. FC Köln vor seinem letzten Topspiel an einem Samstagabend stand, da hatte Lukas Kwasniok überraschende Worte parat. Der Kölner Trainer gratulierte dem damals kommenden Gegner bereits zum Erfolg, da war die Kugel noch nicht einmal auf den Platz gelegt. Zu vernichtend ist die Samstagabend-Bilanz in dieser Spielzeit für die Geißböcke. Sechs Topspiele, sechs Niederlagen, dazu noch eine Partie am ungeliebten Karnevalssamstag und gegen eine Mannschaft aus der Top-6. Es brauchte keine besonders hellseherischen Fähigkeiten, um zu erahnen, dass die Glückwünsche – dem Galgenhumor zum Trotz – durchaus ihre Berechtigung hatten. Tatsächlich setzte sich der VfB Stuttgart dann bekanntlich auch nicht unverdient gegen die Kölner durch.

Einige Teams erst mit einem Punkt

Nun steht mit dem BVB das nächste Topspiel gegen eine Mannschaft aus der Top-6 an und Kwasniok könnte zumindest aufgrund der genannten Bilanzen die nächsten Glückwünsche verfassen. Die Bilanz gegen die Mannschaften, die sich Hoffnungen auf die Königsklasse machen, ist in der Tat mau. Vier Punkte gab es bislang in neun Begegnung – diese Zähler alle gegen Hoffenheim. Und da zuletzt der ein oder andere direkte Konkurrent eben die vermeintlichen Großen überraschte, wurden die Forderungen nach einem Erfolg gegen die Favoriten lauter. Dabei ist der FC im Kampf gegen die Topteams wahrlich nicht die schlechteste Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte. Die Kellerkinder Bremen, Heidenheim und Wolfsburg holten in ihren Begegnungen gegen die ersten Sechs der Liga jeweils nur einen Punkt.

Auch die Borussia liegt mit drei Zählern aus acht Spielen hinter dem FC. Allerdings hört es dann auch schon wieder auf. Der Hamburger SV hat nach dem Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen fünf Zähler in geholt, die Mannschaft der Stunde aus Augsburg sechs. Am besten kommt Union Berlin mit den Teams aus dem oberen Tabellendrittel zurecht. Die Mannschaft von Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart sammelte schon elf Punkte gegen die Teams von oben ein. Der FC hat am Samstagabend gegen Dortmund also die Chance, diese Bilanz ein wenig aufzupolieren. Allerdings wird das bekanntlich nicht leicht. Selbst, wenn Lukas Kwasniok die Vision hat, den Negativtrend der Samstagabendspiele ausgerechnet gegen den BVB zu brechen.

Vielmehr geht es für die Kölner in der näheren Zukunft dann darum, die Duelle gegen die direkte Konkurrenz zu gewinnen. Und da ist die Bilanz auch nicht die beste. Gegen Bremen, Union Berlin, St. Pauli, Heidenheim und Gladbach gab es jedenfalls keinen Sieg.


Unglückliche Krise oder berechtigte Realität? Darum ist der Tabellenkeller für den 1. FC Köln statistisch leistungsgerecht

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Unglückliche Krise oder berechtigte Realität? Darum ist der Tabellenkeller für den 1. FC Köln statistisch leistungsgerecht

Unglückliche Krise oder berechtigte Realität? Nach nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen steckt der 1. FC Köln mitten im Abstiegskampf. Und Statistiken belegen: Der Tabellenkeller ist für den 1. FC Köln leistungsgerecht.

Im Saisonverlauf betonte FC-Coach Lukas Kwasniok immer wieder, dass der Abstiegskampf für einen Aufsteiger völlig normal sei. Gleichzeitig habe es viele Punkte gegeben, die die Geißböcke hätten eintüten müssen. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Der FC steckt zu recht im Tabellenkeller.

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Nach dem blutleeren Auftritt des 1. FC Köln beim 2:0 gegen den FC Augsburg am Freitagabend ist man am Geißbockheim nun endgültig in den Krisenmodus geschlittert. Einen Punkt von möglichen zwölf holte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok in den vergangenen vier Spielen, obendrein gelangen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf unerwartete Punktgewinne. Somit stehen die Geißböcke nach 24 Spieltagen auf Rang 13 mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz.

“Wir haben immer das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können. Aus den letzten vier Spielen haben wir, glaube ich, einen Punkt geholt. Das ist einfach zu wenig, wenn du dich unten absetzen willst”, urteilte Kwasniok nach der Schlappe am Freitag. Im Vorfeld des Auftrittes seiner Kölner gegen die TSG Hoffenheim teilte der Trainer offenherzig mit: “Ich habe mich darauf eingestellt, dass das bis zum 34. Spieltag gehen muss. Und um ehrlich zu sein, war mein Ziel, wenn wir das schaffen, nach 33 Spielen das Ziel zu erreichen, dann haben wir einen guten Job gemacht”. Die Frage ist, ob dieser Realismus auch Leistung garantiert. Die Daten hinter den Ergebnissen zeigen, wie es wirklich steht. Das Zahlenwerk hilft dabei, das Gefühl, ein Spiel gewinnen zu können, in harte Tatsachen zu überführen und auch über die Tabellenplatzierung hinaus zu bewerten, inwiefern die Geißböcke unter Kwasniok einen guten Job machen – oder eben nicht.

Zwischen Über- und Underperformance: Ein Saisonverlauf nach xPoints

Das xPoints-Modell ist dabei ein statistisches Werkzeug, um Aussagen darüber zu treffen, wie viele Punkte eine Mannschaft auf Basis ihrer Leistung schätzungsweise verdient hätte. Anstatt nur die reale Tabelle zu betrachten, beantwortet xPoints die zentrale Frage: „Wie oft würde dieses Spiel bei denselben Chancenverhältnissen 3, 1 oder 0 Punkte bringen?” Dazu greift das Modell auf die Werte Expected Goals (xG) und Expected Goals Against (xGA) zurück: xG berechnet die erwarteten eigenen Tore aus allen Abschlusssituationen und xGA die zugelassenen Gegenchancen. Mithilfe der Poisson-Verteilung, die berechnet, wie oft ein unabhängiges Ereignis innerhalb eines festgelegten Zeitraums oder Raums eintritt, wenn die durchschnittliche Häufigkeit bekannt ist, werden aus diesen Werten tausende mögliche Spielausgänge simuliert und die Wahrscheinlichkeiten für Sieg (3 Punkte), Unentschieden (1 Punkt) oder Niederlage (0 Punkte) gewichtet.

So entsteht eine „verdiente” Punktzahl, die den Zufall weitgehend herausfiltert. xPoints zeigt konkret, dass Teams, die deutlich mehr xPoints als echte Punkte haben, zwar tolle Chancen herausgespielt, diese aber nicht genutzt haben – sie sind klassische Pechvögel, die für einen Aufschwung reif sind. Umgekehrt punkten Glückskinder mit wenigen Chancen überproportional und riskieren einen Absturz. Bei der angewandten Analyse besteht die Gefahr, xPoints absolut auszulegen („Tabelle, wie sie sein müsste“), obwohl Unsicherheiten und Modellfehler oft nicht transparent kommuniziert werden. Sinnvoller ist es, xPoints als Indikator für Tendenzen und mögliche Über-/Unterperformance zu nutzen und diese Information stets weiterführend durch beispielsweise taktische Analysen und andere Kennzahlen zu ergänzen.

Zwischen Überflug und Punktverlust

Für den 1. FC Köln ergibt sich eine spannende Beobachtung: Laut FootyStats steht der FC mit Platz 14 nach 24 Spieltagen genau dort, wo ihn das xPoints-Modell ansiedelt, eine tabellengetreue Leistung ohne große Glücks- oder Pechfaktoren. In dieser alternativen Tabelle zeigen sich jedoch weitere faszinierende Tendenzen: Werder Bremen thront auf Platz 7 nach erwarteten Punkten, grüßt real aber von Rang 16 und hat satte 14 Punkte liegen lassen. Die Überraschungsmannschaft TSG Hoffenheim übertrifft ihr xPoints-Ergebnis um acht Punkte (46 real), Borussia Dortmund sogar um neun (52 real). Wichtig bleibt die Einschränkung: Eine xPoints-Tabelle zeigt, wie die Reihenfolge aussehen könnte, wenn nur Chancenqualität zählte und Zufall geglättet wäre. Sie ist kein endgültiges Urteil über „verdient“ oder „gerecht“. Modelle enthalten Fehler und Vereinfachungen, und Glück sowie Zufall bleiben ein frustrierender, aber unvermeidbarer Teil des Fußballs.

In diesem Zusammenhang lassen sich die Leistungen der Kölner im ersten Saisondrittel wie folgt darstellen. Mit Daten des Anbieters Understat lässt sich nachvollziehen, dass der 1. FC Köln von Spieltag eins bis inklusive der 3:1-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach im Schnitt fast zwei Punkte mehr einfuhr, als zu erwarten waren. Die Geißböcke haben zu Saisonbeginn überperformt. Das zweite Saisondrittel liefert mittels der xPoints dann Argumente dafür, dass die Mannschaft von Kwasniok tatsächlich mehr aus ihren Auftritten hätte herausholen müssen. Die Domstädter ließen annähernd vier Punkte liegen, die sie den Berechnungen zufolge sicher hätten einfahren müssen.

Zehn schwierige Aufgaben für den FC

Den Geißböcken bleiben zehn Spiele, die darüber entscheiden, ob der 1. FC Köln auch über den Sommer hinaus in der ersten Liga spielen darf oder bereits nach nur einer Saison wieder in die zweite Liga absteigt. Fest steht, dass die Kölner mit Blick auf die nackten Zahlen genau dort stehen, wo sie aller Wahrscheinlichkeit nach zum jetzigen Zeitpunkt der Saison stehen sollten. Es bleibt abzuwarten, wie die Kwansiok-Elf das nächste Kapitel im Abstiegskampf schreibt, wenn es am Samstagabend gegen Borussia Dortmund geht (Anstoß 18:30 Uhr, Liveticker auf Come-on-fc.com).


Darum sollte Kölns kreative Krise gegen den FC Augsburg niemanden überrascht haben

Said El Mala vom 1. FC Köln im Zweikampf gegen den FC Augsburg
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Darum sollte Kölns kreative Krise gegen den FC Augsburg niemanden überrascht haben

Gegen Augsburg wurde wieder einmal eine Schwäche der Geißböcke deutlich: Der Mannschaft von Coach Lukas Kwasniok fällt gegen tief stehende Gegner nur wenig ein. Die Niederlage am Freitag war dabei nicht der erste ideenlose Auftritt. Der 1. FC Köln verzweifelt gegen tief stehende Gegner.

Die Schlappe gegen Augsburg zeigte auf, was die Geißböcke eigentlich schon die gesamte Saison über verfolgte. Gegen tief stehende Gegner fehlen den Kölnern die Mittel.

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Nach der Niederlage gegen Augsburg hielt FC-Mittelfeldmann Tom Krauß wenig von Ausreden. Der 24-Jährige kritisierte die spielerische Leistung seiner Mannschaft: „Augsburg war in den entscheidenden Momenten besser. In solchen Spielen musst du punkten“, stellte er fest und führte aus: „Wir waren sehr statisch und haben wenig mit dem Ball kreieren können. Das müssen wir uns ganz klar ankreiden, dass wir viel zu wenig nach vorne gemacht haben. Wenn das nicht klappt, muss die Null hinten stehen.“ Krauß genügten zudem die zahlreichen Ausfälle auf Kölner Seite nicht als Begründung für den schwachen Auftritt gegen die Fuggerstädter. Er forderte eine Reaktion: „Man sieht, dass die Teams von unten auch mal gegen die Großen gewinnen können. Das müssen wir auch. Die Mannschaften unten schlafen nicht. Wir müssen nächste Woche auf jeden Fall liefern.“ Krauß‘ Kritik am Mangel kreativer Lösungen trifft ins Schwarze. Betrachtet man Spiele oder Spielphasen der Kölner, in denen sie über hohe Ballbesitzanteile verfügen, fällt insbesondere eines auf: Die spielerischen Mittel der Kölner sind schnell ausgereizt.

Die Geißböcke tun sich in Ballbesitz schwer

Das schärfste Schwert der Offensive der Domstädter ist die Umschaltbewegung nach gegnerischem Ballbesitz mit Said El Mala oder Jakub Kaminski, die durch ihre Geschwindigkeit schnell viel Raum überbrücken können und somit in gefährliche Abschlusspositionen kommen. Das ist mal mehr und mal weniger von Erfolg gekrönt. Der Ausgleichstreffer von El Mala zum 2:2 gegen Hoffenheim dürfte etwa noch in frischer Erinnerung sein. Damals legte der Offensivspieler einen Befreiungsschlag von Cenk Özkacar mit dem Kopf auf Kaminski, der die Hoffenheimer Restverteidigung mit einem hohen Ball aushebelte und den durchgestarteten El Mala fand, der zum ersehnten Ausgleich traf.

Über dieses durchaus wirksame Mittel hinaus wird es allerdings dünn. Zu sehen im Spiel gegen Augsburg: Für El Mala war am vergangenen Spieltag nicht mehr als eine halbe Stunde drin. So musste Kwasniok auf Marius Bülter umschwenken, der auf dem Flügel keinen guten Tag erwischte. Im Umschaltspiel mangelte es den Geißböcken an Tempo, sodass sie nach alternativen Lösungen suchten. Gegen tief stehende Augsburger bestand diese dann in erster Linie darin, den Stürmer Ragnar Ache über den Aufbau-Spieler Jahmai Simpson-Pusey mit langen Bällen zu beliefern, der den Ball wiederum seinen Kollegen servieren sollte. Diese Idee zerschellte jedoch an Augsburgs Hintermannschaft, bestehend aus Noah Kai Banks, Keven Schlotterbeck und Cedric Zesiger, die Ache in Schach hielten.

Wird dem FC die Ideenlosigkeit zum Verhängnis?

Gegen Augsburg wurde deutlich, was sich im bisherigen Saisonverlauf bereits mal mehr, mal weniger deutlich abgezeichnet hat. Wenn gegnerische Teams den Kölnern die Initiative überlassen, ist ihr offensiver Ideen-Baukasten nur spärlich gefüllt. Kwasnioks Spielidee ist nicht darauf ausgerichtet, viel Ballbesitz zu verwalten. Man erinnere sich an die erste Hälfte der schwer verdaulichen Niederlage gegen Union Berlin. Abgesehen von Rav van den Bergs unglücklichem Handspiel und weiteren individuellen Fehlern, die den Ausgang der Begegnung maßgeblich beeinflusst hatten, fiel den Kölnern gegen die Köpenicker, die wie keine andere Mannschaft der Bundesliga für das Spiel mit wenig Ballbesitz stehen, nichts ein. Gleiches galt für das Last-Minute-Unentschieden gegen St. Pauli am 13. Spieltag. Auch hier bot sich zunächst eine extrem chancenarme Partie, bis El Mala fünf Minuten nach Wiederanpfiff einen von Luca Waldschmidt geklärten Ball ersprintete und an Kiezkicker-Keeper Vasilj vorbei ins Tor legte.

Kwasniok: „Dann ist das nicht ganz so einfach“

Lukas Kwasniok bemühte sich nach der Schlappe gegen Augsburg um eine Erklärung, weshalb seine Mannschaft derart harmlos war: „Es war schon so, dass beide Mannschaften versucht haben, eine Lücke im gegnerischen Abwehrverbund zu finden. Aber beide spielen dann im 5-2-3/5-4-1, das ist dann nicht ganz so einfach“, argumentierte der 44-Jährige. „Mit dem 0:1 haben wir dann immer offensiver gewechselt, auch schon zur Halbzeit […], haben mit Johannesson nochmal einen guten Fußballer auf den Platz gebracht und danach eigentlich nur noch offensiv gewechselt. Aber am Ende hat es leider nicht sollen sein“, fügte der Coach hinzu. Am Samstag startet der Countdown für die letzten zehn Spiele bis zum Saisonende. Zu Gast ist Niko Kovacs Dortmund. Es bleibt abzuwarten, ob die Geißböcke gegen den Tabellenzweiten wieder für mehr Torgefahr sorgen können. Mehr Ballbesitz werden sie gegen den BVB nicht unbedingt haben.


Auf den 1. FC Köln warten die Wochen der Wahrheit

Auf Kristoffer Lund und den 1. FC Köln warten die entscheidenden Wochen
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Auf den 1. FC Köln warten die Wochen der Wahrheit

Nach drei Spielen in Folge gegen Top-Teams warten in den nächsten Wochen viele direkte Konkurrenten auf die Geißböcke. In diesen Partien muss der FC aber besser punkten als in der Hinrunde: Der 1. FC Köln steht vor den entscheidenden Wochen.

RB Leipzig, der VfB Stuttgart und die TSG 1899 Hoffenheim: Das Programm der vergangenen Wochen hatte es ganz schön in sich für den FC. Aber obwohl es zunächst noch gegen den FC Augsburg und dann am übernächsten Spieltag gegen Borussia Dortmund geht, warten in der kommenden Zeit viele Gegner aus der unteren Tabellenhälfte auf die Geißböcke: Der 1. FC Köln steht vor den entscheidenden Wochen.

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Zumindest mit Blick auf die Gegner hat der 1. FC Köln wohl die härtesten Wochen der Saison hinter sich. In den vergangenen drei Partien mussten die Geißböcke mit RB Leipzig, dem VfB Stuttgart und der TSG 1899 Hoffenheim nur gegen Champions-League-Kandidaten ran. Ein sehr schweres Programm, das der FC durch den Punkt gegen die Kraichgauer immerhin mit einem kleinen Erfolgserlebnis abschließen konnte. Am übernächsten Spieltag wartet dann mit Borussia Dortmund zwar direkt der nächste harte Gegner, trotzdem leitet das Duell mit dem FC Augsburg am Freitag eine Phase ein, in der das Programm zumindest tabellarisch vermeintlich leichter wird. So treffen die Kölner in den nächsten Wochen auf viele direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg.

Entscheidende Phase bricht an

In den kommenden sieben Spielen geht es für die Geißböcke gegen gleich fünf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte. So warten an direkter Konkurrenz neben der Mannschaft der Stunde, dem FCA, noch der Hamburger SV, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen sowie St. Pauli auf die Kölner. Außerdem empfangen die Geißböcke noch Dortmund und müssen nach Frankfurt. Insgesamt sieht sieht das Programm damit deutlich leichter aus als in den vergangenen Wochen. Für den FC bedeutet das aber, dass jetzt die entscheidende Phase im Kampf um den Klassenerhalt ansteht. Denn während es in den Partien gegen Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim vor allem um Bonuspunkte ging, müssen die Domstädter nun in den direkten Duellen die entscheidenden Zähler holen.

So rechnet Lukas Kwasniok seit Saisonbeginn damit, dass der FC zehn Siege holen müsse, um mit hoher Wahrscheinlichkeit die Klasse zu halten. Zu dieser Marke fehlen noch vier. Dann hätten die Geißböcke 36 Punkte auf dem Konto. Ein Wert, der in den vergangenen zehn Spielzeiten acht Mal gereicht hätte. Nur einmal, 2015/16, hätte die Punktzahl den direkten Abstieg bedeutet. Mit Blick auf die kommenden Gegner wären vier Siege auch nicht unmöglich in den nächsten sieben Spielen. So stecken Bremen und Gladbach momentan in der Krise. St. Pauli wiederum hat wohl trotz Erfolgserlebnissen zuletzt gegen Stuttgart und Werder einen der schlechtesten Kader der Liga. Der FCA stellt den FC ob der aktuellen Form wohl nochmal vor eine schwierige Aufgabe, unmöglich sind Punkte gegen die Fuggerstädter allerdings auch nicht. Mit dem HSV befinden sich die Kölner dagegen eher auf Augenhöhe.

Ausbaufähige Bilanz in der Hinrunde

Allerdings haben sich die Kölner in der Hinrunde in dieser Saisonphase schwer getan. Nur sechs Punkte gab es damals aus den sieben Partien. Der einzige Sieg gelang eben gegen den HSV. Eine solche Bilanz können sich die Geißböcke nicht nochmal erlauben. Ansonsten werden sie am Ende dieser entscheidenden Wochen wohl sehr tief im Abstiegskampf stecken. Und das Restprogramm danach hat es dann wieder in sich: In den letzten vier Saisonspielen wartet mit dem 1. FC Heidenheim nur noch ein direkter Konkurrent auf den FC. Mit Bayer Leverkusen, Union Berlin sowie Bayern München stehen ansonsten schwere Partien für die Geißböcke an. In diesen Begegnungen noch entscheidende Punkte gegen den Abstieg zu holen, wird schwierig.

Umso wichtiger wäre es für die Domstädter, am Freitag gegen den FC Augsburg direkt einen der für Kwasniok verbleibenden vier Siege zu holen. Da trifft es sich gut, dass die Kölner vom vergangenen Wochenende viel Schwung mitnehmen können. Mit einer Leistung wie gegen die Hoffenheimer ist beim FCA durchaus etwas drin – und der 1. FC Köln könnte mit einem sehr wichtigen Erfolgserlebnis in die Wochen der Wahrheit starten.


Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Hoffenheim im Duell gegen die Bayern vor einer Ecke
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Die TSG Hoffenheim offenbart eine erstaunliche Parallele zum 1. FC Köln

Wie ein roter Faden zieht sich die Standardschwäche bei den Kölnern durch die gesamte Saison. Nun hatte sie auch Konsequenzen. Dabei ist es nicht nur eine Baustelle des 1. FC Köln: Hoffenheim ist ebenfalls sehr schwach bei Standards.

Der FC hat unter der Woche auf die Schwäche bei den Standards reagiert und Hannes Dold von seinen Aufgaben als Standard-Coach entbunden. Dabei handelt es sich nicht um eine Baustelle, die es nur beim FC gibt.

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14 Gegentreffer waren dann am Ende doch zu viel. Hannes Dold wurde von der Aufgabe des Standard-Trainers entbunden. Lukas Kwasniok erklärte am Donnerstag die Maßnahme, deutete an, dass man in Teilen das Vertrauen verloren habe. Schon in den vergangenen Spielen mussten die weiteren Co-Trainer ab und an aushelfen und das offenbar erfolgreich. „Man muss einfach sagen in der Rückserie haben wir noch kein Standard Gegentor nach Ecken bekommen und das ist glaube ich schon auch etwas, wo eine Verbesserung herbeigeführt worden ist“, sagte Kwasniok. Und die Gefahr vor weiteren Ecken-Gegentreffern hält sich im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim auch ein wenig in Grenzen. Zumindest nach der Statistik. Zwar spielt Hoffenheim aktuell die beste Saison der Vereinsgeschichte, das bedeutet aber nicht, dass die Sinsheimer keine Schwächen hätten.

Hoffenheim ebenfalls nach Standards anfällig

Eine dürfte den FC-Fans durchaus bekannt vorkommen, denn die TSG hat am vergangenen Wochenende das erste Mal in dieser Saison nach einer Ecke getroffen. Ozan Kabak köpfte den Ball ins Netz. Nur Werder Bremen ist bislang ohne Treffer nach einer Ecke, neben Hoffenheim waren vor dem 23. Spieltag Köln, der Hamburger SV und der 1. FC Heidenheim nur einmal erfolgreich. Allerdings haben die Sinsheimer im Gegensatz zu den Abstiegskandidat insgesamt acht Mal mit dem ruhenden Ball getroffen, bei den Keller-Kindern sind es maximal vier. Auf der anderen Seite erhielt Hoffenheim im Vergleich zum FC viele Eckbälle, kommt auf 110 Versuche (Platz sieben), die Kölner auf 92 (Platz 16). Damit kommt die TSG hinter Werder auf die zweitschlechteste Quote der Liga.

Allerdings bietet sich nicht nur für die Mannschaft aus dem Kraichgau am Samstag die große Möglichkeit, die Bilanz ordentlich aufzupolieren. Denn wie der FC ist auch Hoffenheim erstaunlich anfällig bei gegnerischen Standards. Wie berichtet kommen die Kölner bereits auf 14 Gegentreffer nach einem ruhenden Ball. Keine andere Mannschaft muss nach Standards so oft hinter sich ins eigene Netz greifen. Hinter dem FC Augsburg (12) und Bayer Leverkusen (11) folgt eben Hoffenheim auf Rang vier. Zehn Gegentore kassierte das Team von Christian Ilzer eben nicht aus dem Spiel heraus, immerhin vier nach einem Eckball. „Schlechter“ sind nur Mainz, Freiburg (je 5) und eben der FC (7).


Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln nach dem Tor gegen RB Leipzig
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Der 1. FC Köln sollte am 23. Spieltag trotz schwerer Aufgabe seine Chance nutzen

Am Samstagnachmittag hat der FC die Möglichkeit, die eigene Ausgangssituation mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim maßgeblich zu verbessern. Denn an diesem Spieltag stehen bei der direkten Konkurrenz meist Duelle untereinander an. Der 1. FC Köln sollte seine Chance gegen Hoffenheim nutzen.

Mit drei Punkten aus dem Duell gegen die Sinsheimer und je nach Ausgang der Begegnungen der direkten Konkurrenz, könnte der 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein erfolgreicher werden für den 1. FC Köln.

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Zwei Siege und drei Niederlagen – so lautet die Bilanz der Geißböcke in der Rückrunde bisher. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok das sechste Duell des zweiten Durchgangs an. Dann trifft der FC allerdings ausgerechnet auf Hoffenheim und damit auf einen Gegner, der nur eine Niederlage in den vergangenen fünf Begegnungen zu verbuchen hat. Und die eben auch gegen den Rekordmeister FC Bayern München. Damit liegt die TSG aktuell auf Platz zwei der Formtabelle. Keine leichte Aufgabe also. Das Hinspiel endete im Oktober mit einem 1:0-Sieg für den FC. Damals erzielte Said El Mala den Treffer gegen das Team von Christian Ilzer.

Der FC sollte seine Chance nutzen

Dass ein Sieg gegen die Sinsheimer also im Bereich des Möglichen liegt, hat der 1. FC Köln mit seiner Mannschaft bereits bewiesen. Und gerade zum aktuellen Zeitpunkt wären Punkte gegen die TSG für die Kölner so wichtig und könnten den Geißböcken möglicherweise wieder etwas Luft verschaffen. Denn am 23. Spieltag treffen gleich mehrere Abstiegskandidaten in direkten Duellen aufeinander. Sieben Mannschaften liegen vor dem kommenden Wochenende nur fünf Punkte auseinander. Von Platz 15 mit Wolfsburg bis Platz neun, den aktuell der HSV besetzt, kann also viel passieren. Vor allem, da eben die Duelle gegeneinander anstehen und sich die Mitstreiter die Punkte gegenseitig wegnehmen könnten.

Der FC könnte sein Punktekonto auf 26 Zähler ausbauen. Denn am Freitag trifft zunächst der FSV Mainz 05 als Tabellenvierzehnter mit 21 Zählern auf den Hamburger SV (Platz neun, 25 Punkte). Am Samstag trifft Wolfsburg (Platz 15, 20 Punkte) auf den FC Augsburg, der gerade ebenfalls mit 25 Zählern auf Platz elf liegt. Auch hier ergäbe sich bei einem Kölner Sieg die Chance, ordentlich aufzuholen. Die beiden weiteren Duelle der Konkurrenten bestreiten Union Berlin (Platz 10, ebenfalls 25 Punkte) und Borussia Mönchengladbach (Platz 13, 22 Punkte). Die Hauptstädter treffen am Samstag auf die sechstplatzierten Leverkusener – keine leichte Aufgabe, Gladbach bekommt es mit dem FC Freiburg und somit dem Tabellenachten zu tun.

Alle drei Mannschaften, die aktuell in der Tabelle hinter den Kölnern stehen, müssen gegen nominell stärkere Teams bestehen, die allesamt vor den Geißböcken angesiedelt sind. Zugegebenermaßen muss dies auch der FC – der hat aber in dieser Saison schon bewiesen, wie man drei Punkte gegen die TSG einfährt.


Kritische Phase? Der 1. FC Köln startet ins letzte Saisondrittel

FC-Spieler jubeln nach einem Tor
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Kritische Phase? Der 1. FC Köln startet ins letzte Saisondrittel

Der 1. FC Köln steht vor dem letzten Saisondrittel mitten im Abstiegskampf. Jeder Punkt zählt, um den Klassenerhalt zu sichern. Das Programm ist dabei alles andere als leicht. 1. FC Köln: Zittern die Geißböcke bis zum Schluss?

Für die Geißböcke ist die Partie gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag der Auftakt ins letzte Saisondrittel. Gegen die Kraichgauer will man positiv in die heiße Saisonphase starten.

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Der 23. Spieltag markiert den Beginn des letzten Saisondrittels. Erfahrungsgemäß hält dieser Abschnitt Chancen und Fallstricke bereit. Nach 22 absolvierten Partien rangieren die Domstädter auf Platz zwölf, haben Anschluss nach oben wie nach unten. Der Club befindet sich damit in einem Schwebezustand zwischen Hoffen und Bangen und die kommenden Wochen werden Klarheit bringen, ob der FC sein großes Saisonziel, den Klassenerhalt, erreichen kann oder ob die Rheinländer die Fahrstuhlfahrt ins Unterhaus antreten müssen. Unabhängig vom enormen Druck, der vor diesem Hintergrund auf FC-Coach Lukas Kwasniok lastet, blickt dieser mit Vorfreude auf die entscheidende Phase der Spielzeit. „Ich finde, das ist das schönste Drittel der Saison. Da geht es ans Eingemachte und viele bekannte Namen erleben das letzte Drittel gar nicht erst […]”, schwärmte Kwasniok auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Kwasniok: „Dann haben wir einen guten Job gemacht“

Helle Vorfreude also trotz der Niederlagen aus den vergangenen zwei Spieltagen. Trotz überzeugender Auftritte gegen RB Leipzig und den VfB Stuttgart manövrierte sich die Mannschaft vor dem Start ins letzte Drittel der Spielzeit in unruhiges Fahrwasser, verlor erst bitter mit kräftiger Mithilfe des VAR gegen Leipzig und hielten auch gegen Stuttgart lange dagegen. Gegen beide Kontrahenten stand am Ende jedoch jeweils nichts Zählbares zu Buche, weshalb der kommende Spieltag eine kritische Standortbestimmung für das letzte Drittel darstellt. Für das anschließende Programm hatte Kwasniok am Donnerstag eine Kalkulation parat: „Mir war schon vor Beginn der Saison klar, dass die Aufgabe keine leichte sein wird. Ich habe mich darauf eingestellt, dass es bis zum 34. Spieltag dauern kann. Um ehrlich zu sein, war mein Ziel, das Ziel Klassenerhalt nach 33 Spielen zu erreichen. Dann haben wir einen guten Job gemacht.“

Gegen die Großen für Überraschungen sorgen

Die Geißböcke gehen unter Hochspannung ins letzte Saisondrittel. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt lediglich vier Punkte und das anstehende Programm hat es in sich. Neben direkten Konkurrenten im Abstiegskampf warten auch mehrere Topvereine, die sich für die Champions League qualifizieren wollen. Nach dem Duell am Samstag mit den Sinsheimern stehen unter anderem Spiele gegen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund an. Große Namen kommen FC-Coach Kwasniok sogar gelegen, wie er am Donnerstag erklärte: „Wenn Mannschaften oben auch etwas zu verlieren haben, ist deren Druckkonstellation eine andere, als wenn sie am 25. Spieltag völlig frei aufspielen können. Und deswegen glaube ich, dass Überraschungen zunehmen werden. Also, dass kleinere Teams, die eher unten stehen und mit dem Rücken zur Wand sind, gegen Mannschaften, die etwas zu verlieren haben, eher für eine Überraschung sorgen können.”

Das Ass im Ärmel: Co-Trainer Frank Kaspari

Sicher ist: Der Weg für die Geißböcke, um in der ersten Liga zu bleiben, ist noch lang. Ob der Verein den Klassenerhalt tatsächlich schafft, ist derzeit offen. Für den Endspurt braucht es Nerven aus Stahl. Und hier hat man am Geißbockheim für die kommenden turbulenten Wochen laut Kwasniok ein Ass im Ärmel: „Ich habe einen Co-Trainer an meiner Seite, der schon einiges erlebt hat.“ Gemeint ist Frank Kaspari. Die sind, glaube ich, irgendwann mit Hoffenheim nach Dortmund gefahren, am 34. Spieltag. Die waren ja schon abgestiegen. Aber am Ende haben sie in Dortmund gewonnen, damit hat gar keiner gerechnet. Und so etwas passiert im letzten Drittel natürlich öfter. Deswegen ist Frank ein gutes Omen für die letzten elf plus eins Spiele.” Ob den Kölnern der Auftakt ins letzte Saisondrittel gegen Hoffenheim gelingt, wird sich am Samstag zeigen. Klar ist nur: Die heiße Phase hat begonnen.


1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Auf den FC wartet gegen Hoffenheim eine schwere Aufgabe
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1. FC Köln empfängt die TSG: Gegen den Angstgegner, die Bilanz und viele Widerstände

Seit elf Jahren wartet der FC mittlerweile auf einen Dreier im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Vor allem Andrej Kramaric trifft besonders gerne gegen die Geißböcke. Der 1. FC Köln muss Angstgegner und der Bilanz trotzen.

Nach zwei Niederlagen in Serie wollen die Kölner gerne wieder in die Erfolgsspur finden. Doch die Aufgabe ist keine leichte. Denn mit der TSG kommt ein echter Angstgegner nach Köln. Seit elf Jahren gab es keinen Heimsieg mehr gegen das Team aus dem Kraichgau. Und sehr oft war ein Angreifer an den TSG-Erfolgen beteiligt.

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Für Andrej Kramaric steht am Samstagnachmittag eine besondere Begegnung auf dem Programm. Der Kroate bestreitet in Köln – wenn er denn erwartungsgemäß zum Einsatz kommt – sein 350. Pflichtspiel. Und bei den 350. Pflichtspielen haben sich wohl schon einige Lieblingsgegner über die Jahre herauskristallisiert. So auch der FC. Sieben Mal traf der Stürmer gegen die Geißböcke, vier weitere Tore bereitete Kramaric gegen Köln vor. Im Sommer 2020 erzielte der Kroate einen Hattrick in Köln. Und auch beim letzten Heimspiel der Geißböcke gegen die Mannschaft aus dem Kraichgau war Kramaric wieder zur Stelle – nach 50 Sekunden. Der Angreifer ist so etwas wie der Erfolgsgarant gegen den FC. Der Erfolgsgarant und die Symbolfigur für einen echten FC-Angstgegner.

Gegen die zweitbeste Rückrundenmannschaft

Seit elf Jahren hat Köln kein Heimspiel mehr gegen Hoffenheim gewonnen. 2015 setzte sich der FC knapp durch, ein Tor der TSG erzielte damals Anthony Modeste. Auf den 3:2-Erfolg im April folgten fünf Niederlagen und drei Unentschieden in Müngersdorf. Bei keinem anderen Bundesligisten gewann die TSG insgesamt häufiger. Und da in den vergangenen sechs Begegnungen dann auch immer die Auswärtsmannschaft gewann, geht es für den FC darum, gleich gegen mehrere Gesetzmäßigkeiten zu bestehen. Zumal sich die Sinsheimer bekanntlich auch in ungewohnter Topform befinden. 45 Zähler sammelte Hoffenheim im bisherigen Saisonverlauf – Vereinsrekord. Im Jahr 2026 sammelte die Mannschaft von Christian Ilzer zudem 18 von möglichen 21 Punkten ein, ist hinter dem BVB das zweitbeste Rückrunden-Team.

In der Trainingsmethodik ist das Thema „Angstgegner“ ein untergeordnetes. Zumindest für die Mannschaft, die eher selten gewinnt. Viele sportpsychologische Experten vertreten tatsächlich die Meinung, wer mit Angst in ein Spiel geht, wird in vielen Fällen auch kein Erfolgserlebnis einfahren. Rein nach der Bilanz droht den Kölnern möglicherweise die dritte Niederlage in Folge. Doch mit der Bilanz ist das bekanntlich so eine Sache. Denn auch diese Serien sind nur so lange relevant bis sie reißen. Denn vor dem 3:1-Erfolg der Geißböcke bei der TSG im April 2023 hatte Köln seit 2014 nicht mehr im Kraichgau gewonnen. Es folgten in der Liga 13 sieglose Spiele. Seitdem hat der FC bei der TSG nicht mehr verloren. Das Hinspiel endete bekanntlich 1:0 für den FC. Andrej Kramaric spielte da so gut wie keine Rolle. Dafür Torschütze Said El Mala. Ein guter Zeitpunkt, dass der Kölner Offensivspieler einen Lieblingsgegner findet.


Ansage von Tom Krauß: „Wir können uns nichts davon kaufen“ – der 1. FC Köln muss „punkten, punkten, punkten!“

Tom Krauß im Spiel gegen den FC St. Pauli
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Ansage von Tom Krauß: „Wir können uns nichts davon kaufen“ – der 1. FC Köln muss „punkten, punkten, punkten!“

Gegen Leipzig bewiesen die Kölner einmal mehr Moral, zeigten eine ordentliche Leistung gegen einen Top-Gegner. Doch auf dem Konto steht eben kein Zähler mehr. Und das vor den kommenden schweren Aufgaben. Der 1. FC Köln muss auch gegen Top-Teams punkten.

Am Tag nach der Karnevalssitzung im Maritim beginnt für den FC die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Die Marschroute ist klar: Es muss auch mal gegen die Top-Teams gepunktet werden. Das ist in dieser Saison „nur“ gegen Hoffenheim gelungen.

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Der Wille war den Geißböcken am vergangenen Sonntag sicher nicht abzusprechen. Die Kölner bewiesen gegen RB Leipzig einmal mehr Moral, kämpften sich gegen den Champions-League-Anwärter nach Rückstand zurück und hätten mit ein wenig mehr Fortune und vielleicht anderer Ansicht des VAR auch ein zweites Mal ausgeglichen. Unterm Strich blieb durchaus das Gefühl einer ordentlichen Leistung, aber eben auch ein leeres Punktekonto. Der FC hatte sich wieder einmal nicht für viel Aufwand belohnt – ein bekanntes Problem in dieser Spielzeit. „Wir können uns nichts davon kaufen, wenn wir sagen, dass wir wieder sehr gut gespielt, gut mitgehalten und Leipzig gestresst haben“, sagte Tom Krauß. „Das kann uns vielleicht ein bisschen Selbstvertrauen für die nächsten Wochen geben, aber am Ende steht das Ergebnis.“

„Die unteren Mannschaften schlafen nicht“

Und da sich die Geißböcke am Ende der Spielzeit nicht viel für gute Leistungen, dafür aber umso mehr für Zähler kaufen können, hat der Mittelfeldspieler am Sonntag das Ziel für die kommenden Wochen vorgegeben: Sein Team müsse „punkten, punkten, punkten“, sagte der 24-Jährige. Der Blick auf die Tabelle zeigt die Not und unterstreicht die Worte von Kölns Coach Lukas Kwasniok, der erst unlängst erklärte, dass es in der Bundesliga eigentlich nur ein Zwei-Team-Mittelfeld mit Frankfurt und Freiburg gebe, dahinter der Abstiegskampf im Grunde beginne. Heißt, ab Rang neun startet der Fight um den Klassenerhalt und tatsächlich hat eben jener Neunter, der 1. FC Union Berlin, gerade einmal sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Für die Geißböcke sind es nach dem Wochenende vier Zähler auf Rang 16. „Die unteren Mannschaften schlafen nicht“, hatte Krauß am Sonntag erkannt und wollte damit wohl auch betonen, dass die Konkurrenz das Punkten angefangen hat und damit der Kampf um den Klassenerhalt mal so richtig Fahrt aufnimmt. Vor allem die Leistungsexplosion des 1. FSV Mainz 05 ist beeindruckend. Die Rheinhessen holten aus den vier Spielen der Rückrunde neun Punkte, unterlagen eben nur dem FC. Die Mannschaft von Urs Fischer ist die zweitbeste der zweiten Saisonhälfte. Auch andere Teams „schlafen“ nicht, sorgten wie der FC St. Pauli zuletzt für Überraschungen, der gegen Stuttgart drei Mal und gegen Leipzig einfach punktete. Bis auf den abgeschlagenen 1. FC Heidenheim ist die Liga in der unteren Tabellenhälfte extrem nah zusammengerückt.

Große Herausforderungen

Und das vor besonders schweren Wochen. Auf die Begegnung gegen Leipzig folgt nun also die Partie gegen den VfB Stuttgart und damit eine Mannschaft, die den Kölnern in den vergangenen Jahren nun wirklich nicht gelegen hat. Dann kommt Hoffenheim nach Köln und nach dem Auswärtsspiel gegen Augsburg ist der BVB zu Gast. Vier Champions-League-Anwärter in fünf Begegnungen sind schon eine große Herausforderung, wenn die Konkurrenz sich zum Teil dann doch eher mit der unteren Tabellenregion beschäftigt. Augsburg etwa hat es an jenen fünf Spieltagen mit vier direkten Konkurrenten zu tun, Heidenheim immerhin mit drei. Die Tabelle wird in den kommenden Wochen ganz sicher weiter zusammenrücken. Von daher werden gute Leistungen am Ende nicht reichen, der FC muss „punkten, punkten, punkten“ – am besten schon gegen Stuttgart.


Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Linton Maina traf gegen die Bayern
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Linton Maina: Ausgerechnet zum Jubiläum wieder in starker Form beim 1. FC Köln

Nach einer schweren Phase mit wenig Einsatzzeit bei den Geißböcke läuft es für den 26-Jährigen aktuell rund beim 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

Momentan gibt es für FC-Coach Lukas Kwasniok kaum ein Vorbeikommen an dem schnellen Flügelflitzer der Geißböcke. Für den gebürtigen Berliner wird die Begegnung gegen den VfL Wolfsburg sein 100. Bundeliga-Spiel. Und das bestreitet der 26-Jährige im Trikot des 1. FC Köln: Linton Maina erhält zum Jubiläum die Einsatzgarantie.

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Als Lukas Kwasniok zu Beginn des Jahres im spanischen La Nucia andeutete, dass er nicht ausschließen könne, dass gegen Ende Januar vielleicht der ein oder andere Spieler mit wenig Spielzeit noch einen Wechselwunsch an ihn herantragen könne, da werden sicherlich einige FC-Fans auch den Namen Linton Maina im Kopf gehabt haben. Denn die Entwicklung war zu jenem Zeitpunkt für den gebürtigen Berliner eine besonders bittere. In der vergangenen Spielzeit noch Stammspieler, Leistungsträger und Topscorer, in dieser Edelreservist. Im Mai die Verkündung der Vertragsverlängerung, im Dezember Bank-Tristesse. „Ich war in meiner Karriere noch nicht in einer solchen Phase. Ich habe es aber geschafft, gut damit umzugehen“, sagte Linton Maina bei „FC.de“. „Ein paar Jahre früher wäre das anders gewesen, da wäre ich nicht so geduldig geblieben.“

„Im Moment fühle ich mich gut“

Doch in 2026 haben sich die Vorzeichen für den 26-Jährigen verändert. Zuletzt stand der Offensivspieler drei Mal in der Anfangsformation, sammelte in den drei Begegnungen nahezu so viele Spielminuten wie bei den zehn Einsätzen zuvor. „Die Spielzeit ist auch immer ein Indikator dafür, wie man gerade persönlich dasteht, in welcher Verfassung man ist“, sagte Maina. „Im Moment fühle ich mich gut, das sieht dann auch das Trainerteam. Jetzt will ich dranbleiben und so viel spielen wie möglich.“ Danach sah es lange nicht aus. „Manchmal tut eine Winterpause auch ganz gut, um ein bisschen Abstand zu gewinnen und alles Revue passieren zu lassen. Vor ein paar Jahren hätte ich wahrscheinlich mehr Selbstzweifel gehabt.“

Eine weitere Chance bekommt der Flügelflitzer bereits am Freitagabend und das von Beginn an. „Am liebsten wäre mir natürlich, dass alle immer 34 Spiele performen und die gesamte Saison über an ihrem Peak sind“, erklärte Kwasniok. „Das ist aber nicht die Realität. Wir hoffen einfach, dass Linton diese Phase so lange wie möglich eben aufrechterhalten kann, weil er mit seinem Tempo und auch so seiner Quirrligkeit jedem Gegner Probleme bereiten kann. Wir wollen einfach dieses Momentum auch nutzen und er wird auch am Wochenende wieder beginnen.“ Und an den VfL hat der 26-Jährige gute Erinnerungen, erzielte seinen ersten Bundesliga-Treffer 2018 gegen die Niedersachsen.

Und dieser Kreis schließt sich für Maina in gewisser Weise am Freitag. Denn für den Flügelspieler steht das 100. Bundesliga-Spiel an. Und den Großteil hat er für die Kölner absolviert. „Der FC ist inzwischen ein Stück weit Heimat geworden. Ich hab’ in kurzer Zeit sehr viel erlebt – Höhen und Tiefen, einen Aufstieg und einen Abstieg – und sehr viele Spiele bestritten. Das erleben andere in einer ganzen Karriere nicht.“ Die Geduld des 26-Jährigen hat sich also wohl ausgezahlt. Und so bekommt Maina am Freitagabend die Chance, sein Jubiläum von 100 vielleicht sogar mit einem weiteren Treffer zu vergolden. Dass er gegen die Wölfe treffen kann, bewies der Flügelflitzer bei seinem ersten Liga-Tor – mit der aktuellen Form werden wohl auch noch einige Scorer hinzukommen.