Kommt es zum Wiedersehen für Tim Lemperle und den 1. FC Köln? „Hoffentlich nicht!“

Tim Lemperle wechselte im Sommer vom 1. FC Köln zur TSG Hoffenheim
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Kommt es zum Wiedersehen für Tim Lemperle und den 1. FC Köln? „Hoffentlich nicht!“

Tim Lemperle kehrt am Samstag möglicherweise zum 1. FC Köln zurück. Der Stürmer der TSG Hoffenheim ist zurzeit noch angeschlagen. Über das Wiedersehen werden sich sicherlich nicht alle FC-Fans freuen.

Sollte Tim Lemperle rechtzeitig fit werden, kehrt der Stürmer erstmals seit seinem Wechsel wieder als Spieler zum 1. FC Köln zurück.

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Noch ist nicht gesagt, ob es am Samstag überhaupt zum großen Wiedersehen kommen wird. Tim Lemperle hat sich vor einigen Wochen eine Innenbandverletzung im Sprunggelenk zugezogen – ein Einsatz gegen den FC ist aktuell offen. Während TSG-Coach Christian Ilzer guter Dinge ist, „dass es fürs Köln-Spiel reicht“, hat Marius Bülter ein andere Meinung: „Ich weiß nicht, ob er fit wird. Hoffentlich nicht“, so der Stürmer am Mittwoch nach dem Training. Dass Bülter auf einen Ausfall des Angreifers hofft, kommt nicht von ungefähr. Lemperle ist einer der Erfolgsgaranten bei den Sinsheimern. Der 24-Jährige hat in dieser Spielzeit bereits sechs Tore erzielt, zwei weitere vorbereitet – und das in 18 Partien. Lemperle ist damit hinter Andrej Kramaric, Fisnik Asllani und Grischa Prömel der vierterfolgreichste Stürmer der TSG.   

„Natürlich zieht man da Schlüsse draus“

Sollte der gebürtige Hesse rechtzeitig fit werden, darf man auf die Resonanz der Kölner Fans gespannt sein. Lemperle hat den FC bekanntlich mit einigen Störgeräuschen verlassen. Der 24-Jährige hatte sich frühzeitig für einen ablösefreien Abschied aus Köln entschieden, den Richtung Hoffenheim. Ein Wechsel, den zum damaligen Zeitpunkt nicht wirklich jeder Anhänger verstanden hat. Allerdings einer, der sich für Lemperle in mehrfacher Hinsicht gelohnt haben dürfte. Aktuell auch aus sportlicher. Denn Hoffenheim steuert schnurstracks auf die Champions League zu. Lemperle will im kommenden Jahr in der Königsklasse spielen. Ob das aber bei der TSG sein wird, ist offen. Angeblich gibt es zahlreiche Angebote, unter anderem aus England und Spanien – dem Vernehmen nach im zweistelligen Millionenbereich.

Beim FC hätte man den Stürmer gerne behalten, ihm eine Zukunft aufgezeigt. Auch, weil man um die Qualitäten wusste und sicherlich auch an die wirtschaftliche Entwicklung gedacht hat. Für den wohl größeren Ärger sorgte der Hesse aber, als er kurz vor dem Saisonfinale durch einen Party-Skandal in die Schlagzeilen geriet. „Natürlich zieht man da selbst seine Schlüsse draus. Wenn man ein Aufstiegsspiel hat, das alles entscheidende Spiel, worauf man die ganze Saison hinarbeitet, dann kann man sich vielleicht eine Woche vorher so was sparen“, sagte der 24-Jährige vor einer Woche Sport1. „Was mir am Ende des Tages mit am meisten wehgetan hat, war dann, dass ich im letzten Spiel nicht von Anfang an spielen konnte. Das hat ein bisschen an mir genagt, auch noch über die freien Tage im Sommer.“

Nach seiner Verletzung wird Lemperle wohl auch am Samstag nicht von Beginn auflaufen. Motiviert dürfte der Angreifer gegen seinen Ex-Club allemal sein.


Ex-Profi des 1. FC Köln ist plötzlich heiß umworben

Tim Lemperle steht im Fokus einiger englischer Clubs
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Ex-Profi des 1. FC Köln ist plötzlich heiß umworben

Der Abschied war von Störgeräuschen umgeben, der Saisonverlauf in Hoffenheim aber bislang erfolgreich für den Ex-Spieler des 1. FC Köln: Tim Lemperle steht plötzlich im Fokus der Top-Clubs.

Acht Jahre war Tim Lemperle Spieler des 1. FC Köln, lief 59 Mal für die Profis auf. Mittlerweile schnürt der Stürmer seine Schuhe für die TSG Hoffenheim. Doch offenbar jagt Halb-Europa den Angreifer.

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Der Abschied aus Köln war sicherlich nicht der, den man sich für ein Eigengewächs vorgestellt hätte. Zumindest verlief die Trennung im Sommer nicht geräuschlos. Schon im vergangenen Winter war durchgesickert, dass Tim Lemperle die Geißböcke im Sommer verlassen würde, Richtung Hoffenheim. Kurz vor dem Saisonfinale war Lemperle dann auch noch in eine Schlägerei verwickelt. Wirklich schmerzhaft wurde der Abschied aber wohl erst, durch den ablösefreien Wechsel. Wieder einmal mussten die FC-Verantwortlichen mit anschauen, wie ein eigenes Talent, den Verein verlässt und nach Höherem strebt. Die Causa Florian Wirtz ist nach wie vor präsent und wird bei ähnlichen Transfers wieder hervorgekramt.

Clubs bieten 40 bis 50 Millionen Euro

Tatsächlich war der Wechsel aber auch mit einiger Skepsis verbunden. Denn tatsächlich war nicht unbedingt abzusehen, dass der gebürtige Hesse sich gegen die Sturm-Konkurrenz durchsetzen und dazu auch noch so abliefern würde. Lemperle hat geliefert. Bei seinen bisherigen 17 Einsätzen erzielte der Stürmer sechs Tore, bereitete zwei weitere vor. Der 23-Jährige ist Stammspieler der TSG und hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Sinsheimer sich auf Champions-League-Kurs befinden. Und das ist nicht unbeachtet geblieben. Dem Vernehmen nach soll sich Lemperle zumindest im Dunstkreis der Nationalmannschaft bewegen, zudem haben bereits einige Clubs aus Spanien und England die Fühler nach dem Stürmer ausgestreckt. Erst Anfang der Woche berichtete Sky, dass englische Clubs bereit wären 40 bis 50 Millionen Euro für den Spieler auszugeben.

40 bis 50 Millionen Euro, die Hoffenheim einstreicht und das für einen Spieler, der wohl für ein schickes Handgeld, aber eben keine Ablöse zur TSG gewechselt ist. Die Geißböcke hätten seinerzeit gerne mit dem Angreifer verlängert, doch Lemperle strebte nach Höherem. Aktuell ist ein Wechsel kein Thema, Hoffenheim wird den Angreifer nicht abgeben. Laut Sky-Experte Florian Plettenberg will der gebürtige Frankfurter auch in Hoffenheim bleiben, um im Fokus von Julian Nagelsmann zu bleiben. Im Sommer könnte dann aber bereits ein Wechsel anstehen – und wenn der dann ins Ausland führt, dann würden die Kölner zumindest eine kleine Aufwandsentschädigung einstreichen. Bei einer Ablöse von 50 Millionen Euro wäre es immerhin 1,75 Millionen. In drei Wochen kehrt der Stürmer zum ersten Mal für ein Pflichtspiel wieder nach Köln zurück. Dann ist Hoffenheim zu Gast beim FC.


Christian Keller bestätigt Lemperle-Abschied

Christian Keller vom 1. FC Köln
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Christian Keller bestätigt Lemperle-Abschied

Tim Lemperle wird den 1. FC Köln im Sommer definitiv verlassen. Das bestätigte Christian Keller auf der Pressekonferenz am Freitag. Der Stürmer suche eine neue Herausforderung, sagte der Sportdirektor.

Schon unter der Woche waren die Zeichen eindeutig, nun hat es der Sportdirektor bestätigt: Tim Lemperle wird den 1. FC Köln definitiv verlassen. Das gab Christian Keller am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern bekannt.

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Anfang der Woche hatte sich Dusan Jevtic, der Berater von Tim Lemperle, öffentlich zu der Zukunft des Stürmers geäußert, zunächst Chrsitian Keller und den FC kritisiert, den Eindruck erweckt, die Kölner hätten keine Lust auf eine Vertragsverlängerung gehabt und schließlich gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ bestätigt, dass Lemperle beim FC nicht verlängern würde. Dass die Kölner nicht verlängern wollten, dürfte alles andere als der Wahrheit entsprechend. Die FC-Bosse waren nur mit ihren Gesprächen abgeblitzt. Lemperle wird Köln nun aber verlassen. Das bestätigte nun auch der Kölner Sportdirektor. „Es ist richtig, dass Tim mir und Thomas mitgeteilt hat, dass er den FC verlassen möchte, weil er eine neue Herausforderung zur nächsten Saison annehmen möchte“, sagte Keller. „So lange aber mit vollem Herzblut für den FC auflaufen wird.“

Keller: „Alle Beteiligiten haben in der Karriereplanung einen guten Job gemacht“

„Wenn man sich die vergangenen zwei Jahre anschaut, dann haben alle Beteiligten in der Karriereplanung einen guten Job gemacht, weil Tim einen sehr sehr großen Leistungssprung gemacht hat“, so Keller weiter. „Wann man das von vor zwei Jahren sieht, noch als Nicht-Stammspieler sogar Kaderspieler und welche Rolle er in dieser Saison spielt, dann glaube ich, dass viele Schritte, die wir gemeinsam gegangen sind richtig waren – auch vom Berater.“ Lemperle spielt bereits seit vielen Jahren für den FC, hat bereits im Juniorenbereich bei den Geißböcken gespielt. Nachdem sich der Angreifer zunächst nicht durchsetzen konnte folgte die Leihe zur SpVgg Greuther Fürth, dort reifte Lemperle zum Stammspieler, wurde im Sommer zurückgeholt und ist nun Top-Torjäger der Geißböcke.

Doch Lemperle war mit einem Vertrag bis zum kommenden Sommer gestartet. Dieser wird nun nicht verlängert. Lemperle kann und wird den Verein also ablösefrei verlassen. Als Favorit gitl nach wie vor die TSG Hoffenheim. Somit hat sich Lemperle gegen den Karriereweg mit dem FC entschieden. „Sicherlich ist es so, dass wir zurzeit nicht garantieren können, dass wir in der kommenden Saison Bundesliga spielen können und das war ein ganz ganz maßgebliches Argument“, so der Sportdirektor. „Es ist nachvollziehbar, wenn ein junger Spieler sagt, er wolle sportlich den nächsten Schritt gehen. Wir können noch nicht sicher sagen, dass wir den sicher gehen. Es bringt jetzt auch nichts, wenn was wie hätte sein können. Fakt ist, es ist so wie es ist und so würde ich das gerne stehen lassen.“

Tim Lemperle wird den 1. FC Köln definitiv im Sommer verlassen

Tatsächlich war zuletzt darüber spekuliert worden, ob die Kölner im vergangenen Sommer die Chance verpasst haben, mit dem Spieler zu verlängern, als sie überzeugten, zurück zum FC zu kommen. „Ich handhabe es generell so, dass die Inhalte der Gespräche die ich mit den Spielern oder den Beratern als deren Interessensvertretern führe, auch intern bleiben“, sagte Keller. „Davon will ich nicht abweichen. Es gab aber im Sommer sicherlich ein sehr intensives Gespräch.“ Nun wird der Angreifer noch die Rückrunde beim FC absolvieren. Einen frühzeitigen Wechsel sehe der Sportdirektor offensichtlich nicht. „Ich bin mir ganz ganz sicher, dass Tim auch in der Rückserie noch eine sehr wichtige Rolle spielen wird. Nicht nur, weil er hoffentlich noch ein paar Tore schießt, sondern weil er sich auch in der Mannschaft ein gewisses Standing erarbeitet hat und auch gezeigt hat, dass er mit seiner Sigermentalität vorangeht“, sagte Keller.

Zuletzt gab es zudem Berichte, der FC würde in Zukunft nicht mehr mit der Berateragentur Rogon zusammenarbeiten. In der Vergangenheit soll das Verhältnis zwischen Verein und Agentur extrem angespannt gewesen sein. „Ich schließe grundsätzlich und schon gar nicht öffentlich medial irgendeine Zusammenarbeit aus. Man muss dann schon den Ist-Zustand in der jeweiligen Situation beurteilen. Es gibt immer Geschäftspartner mit denen kann man konstruktiver agieren und auch ein Stück weit partnerschaftlicher und dann gibt es Geschäftspartner mit denen ist es ein wenig herausfordernder“, so Keller. „Dann ist es bei einem Geschäft immer so, dass es am Ende immer zwei Beteiligte gibt, dass es zum Ergebnis kommt.“

Bei Tim Lemperle ist es nun zu dem Ergebnis gekommen, dass der Spieler die Kölner verlassen wird.


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