Wintertrainingslager: 1. FC Köln bereitet sich an der Costa Blanca vor
Simon Bartsch
Der FC wird sich auf die Rückrunde in einem Wintertrainingslager in Spanien vorbereiten: Der 1. FC Köln bezieht Anfang Januar ein Trainingslager an der Costa Blanca. Das gab der Verein am Mittag bekannt.
Wie schon im Vorjahr wird es auch in diesem Winter wieder eine Vorbereitung in der spanischen Sonne für die Geißböcke geben. Der 1. FC Köln bezieht allerdings dieses Mal das Trainingslager an der Costa Blanca. Vom 2. bis 9. Januar reist die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok in die Nähe von Benidorm.
Mit viel Spaß bei der Arbeit – die Spieler des 1. FC Köln
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Der FC bezieht im kommenden Januar wieder ein Wintertrainingslager in Spanien. Allerdings nicht an der Costa del Sol wie noch im vergangenen Jahr. Dieses Mal geht es Richtung Alicante an die Costa Blanca. Am 2. Januar bricht die Mannschaft auf nach La Nucia und kehrt am 9. Januar wieder zurück. Bereits am 10. Januar steht dann das Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim auf dem Programm. Dahin reist die Mannschaft dann direkt aus Spanien. Ob es in dieser Zeit Trainingsspieler gibt, ist noch nicht bekannt. Allerdings sehr wahrscheinlich. Da die Gegend von mehreren Clubs als potenzielles Wintertrainingslager-Ziel ausgemacht wurde.
Für Trainer Lukas Kwasniok keine Unbekannte
Während der FC im vergangenen Jahr also an der Costa del Sol weilte, ist die Reise an die Costa Blanca für Lukas Kwasniok keine unbekannte. In den vergangenen beiden Jahren weilte der Coach mit dem SC Paderborn in Benidorm. Im Januar 24 auch in La Nucia. Bis zum Start hat der FC aber noch in diesem Jahr einige Hausaufgaben zu bewältigen. Bis zu der Winterpause sind noch die Spiele gegen Werder Bremen, St. Pauli, Bayer Leverkusen und Union Berlin zu absolvieren, Die Kölner belegen aktuell den zehnten Tabellenplatz mit 14 Zählern.
Bundesliga-Club weiterhin interessiert: Jan Thielmanns Zukunft ist offen beim 1. FC Köln
Hendrik Broschart
Derzeit ranken sich viele Gerüchte um den Kader der Geißböcke. Täglich werden neue Kandidaten als potenzielle Zugänge gehandelt. Weiterhin könnten aber auch namenhafte Abgänge eine Rolle spielen beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.
Nachdem bereits Max Finkgräfe den FC in Richtung Leipzig verlassen hat, reißt auch das Buhlen um ein weiteres Eigengewächs nicht ab beim 1. FC Köln: RB-Interesse an Jan Thielmann ist nicht vom Tisch.
Gerüchte um ihn kühlen weiter nicht ab: Jan Thielmann ist bei RB Leipzig im Gespräch
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Der Vertrag von Jan Thielmann (23) beim 1. FC Köln läuft noch bis 2026. Aber ob der Offensivspieler auch weiterhin für die Geißböcke aufläuft, ist derzeit noch zu hinterfragen. Bereits Anfang Juni hatte „Sky“ über Interesse von RB Leipzig an dem Flügelspieler berichtet. Erst kürzlich ist mit Max Finkgräfe bereits ein FC-Eigengewächs nach Leipzig gewechselt. In der Zwischenzeit ist es ruhig geworden in der Gerüchteküche um Thielmann. Doch nach exklusiven Informationen von come-on-fc.com hat RB Leipzig den U21 Nationalspieler nach wie vor auf der Liste, das Interesse ist nicht abgeklungen.
Thielmann: „Es ist eine Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt“
Ein Abgang des 23-Jährigen würde dabei nichts geringeres als den Verlust eines Spielers auf dem besten Wege zur Identifikationsfigur bedeuten. 158 Mal stand das Eigengewächs in Pflichtspielen für die Geißböcke auf dem Feld, ist damit unter den aktiven FC-Profis der mit den zweitmeisten Einsätzen für Köln. Einzig Florian Kainz kann Thielmann noch überbieten. Und dessen ist sich Thielmann durchaus bewusst, wie er im come-on-fc-Interview äußerte: “Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.” Thielmann selbst äußerte sich generell zu einem möglichen Interesse von Leipzig, dass während der U-21 EM aufgekommen war: „Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.“
Ein klares Bekenntnis bleibt aus
Der langjährige FC-Spieler hält nichts von voreiligen Entscheidungen. Bislang zählte Thielmann trotz der Vertragssituation nicht zu den Verkaufskandidaten im Kader der Geißböcke. Zumal der FC dann auf der rechten Außenbahn noch einmal nachlegen müsste. Für den FC würde ein Verkauf dennoch frisches Geld bedeuten. Laut „Sky“ wird der Marktwert des Spielers auf sieben Millionen Euro taxiert, transfermarkt.de schätzt den Marktwert auf drei Millionen Euro ein.
Am Samstagnachmittag ist der FC vom Trainingslager aus Bad Waltersdorf in der Steiermark heimgekehrt. Nach einer kurzen Pause starten die Geißböcke jetzt in die heiße Phase der Vorbereitung. Kwasniok muss dafür aber auf eine Personalie verzichten: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.
Er war bereits frühzeitig vom Trainingslager in Österreich abgereist, jetzt steht der langfristige Ausfall fest: FC-Talent Youssoupha Niang fällt bis auf weiteres aus.
Youssoupha Niang verletzt sich im Trainingslager
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Niang war während des Trainingslagers im Training unglücklich auf die Schulter gefallen und unterzog sich darauf einem MRT. Das Ergebnis: Der Stürmer wird den Geißböcken länger fehlen. Die Entscheidung über einen operativen Eingriff stand allerdings noch aus. Wie der Verein heute nun bekanntgegeben hat, hat sich Youssoupha Niang im Austausch mit dem medizinischen Personal für eine Schulter-OP entschieden. Der FC hat am Montag bestätigt, dass die Maßnahme erfolgreich war. Jetzt ist klar, dass der U-19-Meister auf unbestimmte Zeit nicht verfügbar sein wird. Am Dienstagmorgen gab es neben der schlechten Nachricht auch noch gute Nachrichten für den FC: Es gab Wasserstandsmeldungen zu anderen Sorgenkindern im Kader. Julian Pauli trainiert individuell im Rehabereich. In seinem Fall haben sich die Befürchtungen um einen Syndesmoseriss nicht bewahrheitet. Auch Jacob Christensen trainiert individuell auf dem Platz, Neo Telle trainiert wieder mit den Profis.
Bitterer Ausfall nach erster Duftmarke
Bereits im Anschluss an den Test gegen Leicester City am vergangenen Freitag äußerte Sportdirektor Thomas Kessler sein Bedauern über den Ausfall von Niang: „sehr, sehr bitter, weil er zum heutigen Tage sehr gut unterwegs war und zumindest mal eine erste Duftmarke im Profikader setzen konnte.“ So war der Zeitpunkt für Niang nach dem Wechsel von Damion Downs sehr günstig, da der FC momentan im Sturm noch recht dünn besetzt ist. Mit seinen guten Eindrücken wäre er in der Vorbereitung bestimmt noch auf Einsatzzeit in den Testspielen gekommen und hätte sich so für die erste Mannschaft empfehlen können. Vielleicht hätte er sogar ein Teil Lösung werden können, wie der FC die Sturm-Abgänge des Sommers auffängt. Diese Möglichkeit bleibt ihm durch seinen Ausfall nun aber leider verwehrt.
FC-Profis zurück in Köln – wie es jetzt beim 1. FC Köln weitergeht
Simon Bartsch
Am Samstagnachmittag ist der FC vom Trainingslager aus Bad Waltersdorf in der Steiermark heimgekehrt. Nun gibt es erst mal ein paar Tage frei für die Profis des 1. FC Köln: So geht es nach dem Trainingslager weiter.
Nach einer intensiven Woche in der Steiermark sind die Kölner wieder am Geißbockheim angekommen. Nun gibt es eine kleine Pause beim 1. FC Köln: So geht es nach dem Trainingslager weiter.
Lukas Kwsaniok ist mit seiner Mannschaft wieder zurück in Köln
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Insgesamt zeigten sich Lukas Kwasniok und Thomas Kessler dann sehr zufrieden. „Das Trainingslager hat sich gelohnt, das ist das Entscheidende. Wir haben extrem viel von dem umgesetzt, was wir trainiert haben in den vergangenen sieben Tagen“, sagte der Coach am Freitag, bevor es dann zu einem gemeinsamen Abendessen und am Samstag eben zur Rückreise ging. Am Nachmittag fuhr dann der Bus am Geißbockheim vor und Spieler und Trainer gingen vorerst auseinander. Nun haben die Spieler erst einmal zwei Tage frei. Getreu Kwasnioks Motto „Work hard, be smart“ steht nach der intensiven Arbeit die Regeneration an. Sonntag und Montag hat der FC-Tross frei, bevor es dann am Dienstag beim FC mit den regulären Einheiten am Geißbockheim weitergeht. Die fanden bislang immer um 10.30 Uhr statt.
Noch vier Testspiele
Doch für die Kölner geht es nun auch mit einigen Testspielen weiter. Am Mittwochabend findet in Siegburg das Vorbereitungsspiel gegen den Siegburger SV statt. Am Sonntag ist eine Begegnung unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Franz-Kremer-Stadion angedacht, wie es heißt, gegen einen Gegner aus dem benachbarten Ausland. Einen Tag zuvor findet die Saisoneröffnung mit Bühnenprogramm, Autogrammstunde und Mannschaftsvorstellung auf den Stadionvorwiesen statt. Weiter geht es dann am 8. August mit der „Generalprobe“ gegen Atalanta Bergamo im Kölner Stadion. Spätestens dort wird sich wohl eine erste Elf herauskristallisiert haben. Für voraussichtlich den B-Anzug ist noch ein weiterer Test am 9. August geplant – der aber erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Das erste Pflichtspiel findet dann am 17. August in Regensburg statt. In der 1. Runde des DFB-Pokals geht es gegen den Jahn, bevor dann eine Woche später das Auswärtsspiel beim FSV Mainz den Beginn in die Bundesliga-Saison markiert.
Von Flügelflitzer bis Verletzungspech: Gewinner und Verlierer des Trainingslagers vom 1. FC Köln
Simon Bartsch
Am Samstag ist das Trainingslager der Kölner in Bad Waltersdorf zu Ende gegangen. Lukas Kwasniok hat seine Mannschaft sehr gefordert. Dabei konnten einige FC-Profis Duftmarken setzen, für andere lief es nicht so optimal beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.
Nach einer Woche in Bad Waltersdorf lassen sich erste positive Tendenzen erkennen. Einige Akteure konnten sich in den Vordergrund spielen, andere waren eher Pechvögel beim 1. FC Köln: Das sind die Gewinner und Verlierer des Trainingslagers.
Julian Pauli und Jakub Kaminski vom 1. FC Köln
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In der Hotellobby des Spa Resorts Styria wirkte Jakub Kaminski fast schon unscheinbar, als er auf einen Gesprächspartner wartete. Nur wenige Tage zuvor hatte der polnische Nationalspieler aber selbstbewusst angekündigt, für FC-Trainer Lukas Kwasniok die erste Wahl sein zu wollen. Und Kaminski hat viel dafür getan, dass genau das auch eintreffen wird. In den Trainingseinheiten im Thermenstadion in Bad Waltersdorf war der 23-Jährige einer der Aktivposten, suchte in jeder Trainingsform das Dribbling oder das Eins-gegen-Eins und den schnellen Torabschluss. Seine gute Woche in der Steiermark krönte der Schienenspieler mit einem ganz starken Auftritt gegen Leicester City, bei dem er unter anderem Sebastian Sebulonsen das 1:0 auflegte.
Viel Konkurrenz
Dabei muss sich Kaminski gerade auf der linken Außenbahn großer Konkurrenz erwehren. Mit Shootingstar Said El Mala, Flügelspieler Linton Maina sowie Routinier Florian Kainz gibt es gleich drei Spieler, die auch ein Interesse an eben jeder Position haben. Mit den guten Eindrücken, die Kaminski hinterlassen hat, dürfte er mindestens Pluspunkte beim Kölner Coach gesammelt haben. Das gilt auch für Sebulonsen. Der Norweger war unmittelbar vor dem Trainingslager verpflichtet worden, reiste mit und fügte sich direkt in die Mannschaft ein. Nach außen wirkt der Rechtsverteidiger introvertiert, doch sportlich ist Sebulonsen voll da. Er erzielte gegen Leicester sein erstes Tor im FC-Trikot, bereitete weitere Großchancen vor und leitete einige Aktionen ein.
Den größten Hype löst aber nach wie vor Said El Mala aus. Der Offensivdrang des 18-Jährigen ist schon beeindruckend. El Mala sucht immer wieder das Eins-gegen-Eins, hat einen starken Abschluss, verpasst aber mitunter schon das rechtzeitige Abspiel. Wie gut sich der U19-Nationalspieler in der Bundesliga zurechtfinden wird, muss sich erst zeigen. Seine Chancen wird er aber bekommen. Ein Gewinn für den FC ist zweifelsohne der Verbleib von Eric Martel, der alleine schon aufgrund seiner Einstellung und Mentalität ein unheimlich wichtiger Faktor der Mannschaft sein kann. Martel kündigt an, die Entwicklung bis zum Winter abwarten zu wollen. Eine Vertragsverlängerung ist somit durchaus eine Option.
Verletzungen machen einen Strich durch die Rechnung
Eigentlich hätten es zwei Youngster noch in die Auswahl der Gewinner des Trainingslagers schaffen sollen. Doch Verletzungen machten den beiden einen Strich durch die Rechnung. So sind Youssoupha Niang und Julian Pauli mindestens die Unglücksraben des Trainingslagers. Dabei scheint die Verletzung von Niang deutlich schlimmer zu sein. Der Angreifer war auf die Schulter gefallen. Aktuell steht noch nicht fest, ob der Youngster operiert werden muss. Konservativ soll dagegen der Bänderriss von Pauli behandelt werden. Dennoch: beide Spieler werden dem FC wohl einige Wochen und damit wahrscheinlich auch zum Pflichtspiel-Auftakt gegen Regensburg fehlen.
Nicht so wirklich in Fahrt kam im Trainingslager auch Ragnar Ache. Der Stürmer blieb im Vergleich zu einigen anderen Offensivspielern blass und fiel kaum auf – war auch im Duell gegen Leicester City abgemeldet. Das aber sicher nicht nur aufgrund der eigenen Leistung. Ache soll beim FC eine Rolle spielen, die er so aus Kaiserslautern nicht kennt und die insofern mit einer gewissen Umgewöhnung einhergeht.
Kessler und Kwasniok ziehen Fazit: 1. FC Köln reist mit gutem Gefühl aus der Steiermark ab
Simon Bartsch
Der 1. FC Köln reist mit gutem Gefühl zurück ans Geißbockheim. Nach einer intensiven Woche endet am Samstag das Trainingslager in der Steiermark. Bereits am Mittwoch gibt es das nächste Testspiel.
Nach einer intensiven Woche geht es nun zurück in die Domstadt. Der 1. FC Köln reist mit gutem Gefühl zurück ans Geißbockheim.
Mit viel Spaß bei der Arbeit – die Spieler des 1. FC Köln
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Nach dem verdienten 3:1-Erfolg über Leicester City stand noch ein gemeinsames Abendessen auf dem Programm und für die, die wollten, sogar noch ein bisschen mehr. „Die Vernünftigen gehen ins Hotel und die anderen, die gucken mal“, sagte Lukas Kwasniok nach dem letzten Härtetest des Trainingslagers in Bad Waltersdorf mit einem vielsagenden Lächeln. Zuvor hatte aber noch einmal der Sport im Vordergrund gestanden. „Ich habe schon das Gefühl, dass sich Dinge verbessern und die Spielstruktur immer besser wird“, sagte der Coach, der dem Ergebnis aber nicht zu viel Bedeutung beimessen wollte. Sicherlich auch in dem Wissen, dass der Premier League-Absteiger am Vormittag bereits ein Spiel gegen Karpaty Lvyv absolviert hatte und gegen den FC auch mit einigen Spielern aus zweiter oder sogar dritter Reihe antrat. Dennoch fand Kwasniok positive Aspekte. So lobte der Trainer unter anderem die Arbeit gegen den Ball, aber auch Einsatz und Leidenschaft.
„Es war insgesamt wirklich ein absolut runder Auftritt“
Der Erfolg über Leicester bildete den Abschluss einer insgesamt guten Woche. „Das Trainingslager hat sich gelohnt, das ist das Entscheidende. Wir haben extrem viel von dem umgesetzt, was wir trainiert haben in den vergangenen sieben Tagen“, so der Coach. „Es war insgesamt wirklich ein absolut runder Auftritt und vor allem für die Überzeugung der Mannschaft ein ganz ganz wichtiger Schritt und eine ganz wichtige Woche.“ Allerdings eine mit dann doch einem Wermutstropfen. Mit Youssoupha Niang und Julian Pauli verletzten sich zwei Akteure, die eigentlich einen guten bis sehr guten Eindruck hinterließen. Vor allem U21-Spieler Niang spielte sich in den Bereich des Profikaders. Er war bis zum „heutigen Tage glaube ich sehr gut unterwegs und hat zumindest mal eine erste Duftmarke gesetzt“, sagte Thomas Kessler. Beide Spieler werden wohl ein paar Wochen fehlen.
Immerhin haben die Kölner bei Julian Pauli Glück im Unglück. Der Innenverteidiger fällt mit einem Bänderriss zwar einige Wochen aus, die Verletzung ist aber nicht so schlimm wie erwartet und muss nur konservativ behandelt werden. „Leider gehören Verletzungen zum Fußballsport dazu“, sagte der Coach, der die Ausfälle bedauerte. Kwasniok wirkte insgesamt dennoch durchaus zufrieden. Das waren auch die rund 600 Fans, die den FC in die Steiermark begleitet haben. Bei bestem Sommerwetter verfolgten die Kölner Anhänger die täglichen Trainingseinheiten, die laut der Spieler äußert intensiv waren. Die FC-Profis zogen aber an allen Tagen voll mit. „Ich will einfach auch noch mal ein Dank aussprechen an die Jungs“, sagte Kwasniok. „Das war so nicht unbedingt zu erwarten, dass wir diesen Quantensprung in dieser Woche eben tätigen können. Wenn die Jungs keinen Bock drauf gehabt hätten, dann müsste ich andere Fragen beantworten.“
„Das ist das große Plus“
Die Jungs hatten ganz offensichtlich „Bock“. Hier wurde geflachst, da das Gespräch gesucht, da intensiv gearbeitet. „Work hard, be smart“, lautet ein Motto des Trainers, der auf die harte Arbeit an den ersten Tagen, dann auch einen freien Tag am Mittwoch vorgab, an dem es mit der Mannschaft zu einem Beachvolleyball-Turnier oder dem Sprung vom 10-Meter-Turm ging. „Ich glaube, in so einem Trainingslager ist es immer schön zu sehen, gerade wo wir auch viele Spieler dazu bekommen haben, dass die Jungs nebenbei auch viel Zeit miteinander verbracht, an den Tischen zusammen gesessen, am Abend Karten gespielt, sich besser kennengelernt haben“, sagte Thomas Kessler. „Das ist neben dieser täglichen Arbeit, die du auch am Geißbockheim machen kannst, das große Plus, das du in so einem Trainingslager hast.“ So wurde auch über die Schwächen des Platzes hinweggeguckt.
Nach einem gemeinsamen Frühstück geht es am Mittag mit dem Flugzeug von Graz zurück nach Köln. Für den FC geht es dann am Dienstag in Köln weiter, am Mittwoch steht bereits der nächste Test gegen den Siegburger SV an.
Reise in die Vergangenheit: Das Spiel gegen Leicester City wird für mehrere FC-Profis ganz besonders
Simon Hense
Wenn der FC am Abend gegen Leicester City antritt, ist es für ein paar Akteure auf Seiten der Geißböcke nicht einfach nur ein Testspiel. Denn es gibt enge Verbindungen zwischen dem Austragungsort oder dem Gegner und einigen Fußballern auf Seiten des 1. FC Köln: Das Spiel gegen Leicester wird für mehrere Spieler besonders.
Wenn am Freitag in Graz der Ball rollt, dürften sich ein paar Spieler des FC ganz besonders freuen. Zwei Akteure, die mit dem Gegner verbunden sind, und zwei Rückkehrer in die Heimat laufen wahrscheinlich am Freitag im Test auf für den 1. FC Köln: Das Spiel gegen Leicester wird für mehrere Spieler besonders.
Florian Kainz tritt mit dem FC in seiner Heimat zum Testspiel an
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Es war ein sehr schwerer Moment vor etwa einem Jahr für Florian Kainz. Damals stand er kurz davor, mit dem 1. FC Köln in die Steiermark ins Trainingslager zu fahren, ganz in der Nähe seiner Heimat. Aber dazu sollte es nicht kommen. „Das war letztes Jahr schon extrem bitter. Ich habe mich einen Tag vor dem Trainingslager im Testspiel verletzt, dann bin ich operiert worden. Ich hatte mich schon sehr gefreut. Denn ich war hier schon vor 15 Jahren mit Sturm Graz im Trainingslager“, erzählt der Mittelfeldspieler nun im Interview mit come-on-fc.com. Dieses Jahr hat der 32-Jährige allerdings mehr Glück gehabt. Erneut fährt der FC zum Trainingslager in die Steiermark und dieses Mal ist Kainz mit dabei. Dabei hat er wohl schon ein paar Mal in Erinnerungen an früher geschwelgt. Zum Beispiel im Teamhotel, indem der Österreicher bereits vor über einem Jahrzehnt zu Gast war: „Im Keller hängen noch Fotos von 2010 und 2011, auf denen ich zu sehen bin. Das ist schon lustig.“
Rückkehr an alte Wirkungsstätte
Ein Highlight wird für Kainz daher auch das Spiel gegen Leicester City. Denn der Test wird in der Merkur Arena in Graz ausgetragen. Also in dem Stadion, wo er selber mit 17 Jahren sein Profidebüt für Sturm Graz gefeiert hat. Davor hatte der Linksaußen schon seit er sechs Jahre alt war für den Verein gespielt. Umso schöner ist es natürlich für ihn, jetzt nochmal in seiner Heimat aufzulaufen. „Ich freue mich einfach, dass wir hier sind und zum Testspiel dann auch ein paar bekannte Gesichter kommen – Freunde, aber auch Familie“, so Kainz.
Aber er ist nicht der einzige FC-Profi, für den das Spiel in der Merkur Arena eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte ist. Bis vor einem halben Jahr spielte auch Jusuf Gazibegovic noch bei Sturm Graz. Erst im Winter war er nach Köln gewechselt. Damals fand der Rechtsverteidiger emotionale Abschiedsworte, nachdem er zuvor über vier Jahre für die Österreicher gespielt hatte: „Meine Zeit in Graz war unglaublich und wird für immer in meinem Herzen bleiben. […] Danke an meine Mitspieler, alle im Verein und die großartigen Fans – danke, Schwoaze!“ Nun kann der 25-Jährige noch einmal in seinem alten Stadion auflaufen, wenn auch dieses Mal für den FC.
Zieler trifft auf Ex-Verein
Ron-Robert Zieler hat zwar noch nicht für Sturm Graz gespielt, aber dafür für den Kölner Gegner Leicester City. So sagte er bereits in der Halbzeitpause des Duells mit Fortuna Köln im Livestream des 1. FC Köln, dass das Spiel für ihn „auch natürlich besonders ist, weil ich ein Jahr bei Leicester war.“ 2016/17 stand der Keeper bei den Foxes unter Vertrag. Damals konnte er sich aber nicht gegen seinen Konkurrenten im Tor Kasper Schmeichel durchsetzen. Nun dürfte der Weltmeister von 2014 beim Aufeinandertreffen bestimmt auf ein paar alte Bekannte bei Leicester City treffen.
Neben Zieler hat auch Isak Johannesson eine besondere Verbindung zu Leicester City. Denn sein Vater Johannes Karl Gudjonsson spielte zwischen 2004 und 2006 für den Premier League-Absteiger. Da war der heute 22-Jährige gerade mal ein bis drei Jahre alt. Dass die Zeit aber bei ihm trotzdem hängen geblieben ist, zeigt ein Fakt, den der Mittelfeldspieler in seinem Steckbrief auf der Seite des 1. FC Köln verrät: Das erste Trikot, dass er jemals besessen hat, ist eines seines Vaters aus der Zeit bei Leicester City. Der Verein begleitet ihn also schon, seit er denken kann. Und somit dürfte es für ihn jetzt bestimmt etwas besonderes sein, genau gegen diesen Club selber spielen zu dürfen.
„Ich habe meine Rolle gefunden“ – Jan Thielmann über die EM, Lukas Kwasniok und seine Zukunft
Simon Bartsch
Nach seinem Sonderurlaub arbeitet auch Jan Thielmann nun wieder mit der Mannschaft. come-on-fc.com sprach mit dem Spieler des 1. FC Köln: Jan Thielmann spricht über seine Rolle und seine Zukunft.
In den vergangenen Spielzeiten wurde der 23-Jährige auf verschiedenen Positionen ausprobiert. Das Experiment hat nun offenbar ein Ende beim 1. FC Köln: Jan Thielmann spricht über seine Rolle und seine Zukunft.
Jan Thielmann im Interview mit come-on-fc.com
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Herr Thielmann, können Sie sich mit dem Titel des Vize-Europameisters mittlerweile anfreunden oder überwiegt die Enttäuschung über das verlorene Finale?
Jan Thielmann: Es ist für uns schon ein bitteres Ende gewesen, weil wir schon das Gefühl hatten, den Titel holen zu können. Wir wussten, wir haben eine gute Mannschaft und können weit kommen. Deshalb war es insgesamt eine sehr gute und lehrreiche EM für uns. Darauf können wir stolz sein.
Trotz des Erreichens des Endspiels lief die EM für Sie persönlich vermutlich nicht wie gewünscht. Sie hätten sich sicher mehr Spielzeit erhofft…
Natürlich sind wir Fußballer, um Fußball zu spielen. Wir wollen auf dem Platz stehen, um der Mannschaft zu helfen. Bei so einem Turnier geht es aber auch um Rollen außerhalb des Platzes und ich habe meine Rolle gefunden. Es gibt zahlreiche Geschichten über Spieler mit wenig Einsatzzeit, die aber dennoch einen großen Impact hatten. Meine Rolle war dieses Mal eine andere.
Sie haben nach dem letzten Spiel Ihr Trikot an den Bundestrainer übergeben. Welche Bedeutung hatte diese Geste?
Ich wollte ihm nach meinem letzten Spiel einfach meinen Dank und meinen Respekt aussprechen.
„Es ist schon sehr anspruchsvoll“
Und nur zwei Wochen später heißt es jetzt Vollgas unter dem neuen Trainer beim FC. Wie ist ihr erster Eindruck von Lukas Kwasniok?
Er ist sehr proaktiv, ist mitreißend. Ich habe jetzt die ersten Einheiten unter ihm absolviert. Es ist schon sehr anspruchsvoll – und es wird viel gelaufen.
Jan Thielmann im Zweikampf mit Linton Maina
Überhaupt scheint es dieser Tage sehr intensiv zu sein…
Es ist wirklich sehr intensiv, aber wir müssen uns bestmöglich auf die Saison vorbereiten. Ich bin erst seit ein paar Tagen dabei und muss mich dem Energielevel noch anpassen.
Der Coach hat zuletzt betont, dass er Sie durchaus in der Offensive sieht. Welche Rolle hat er für Sie eingeplant? Gab es schon ein Gespräch?
Wir haben während der EM kurz telefoniert und Lukas hat mir ein wenig von seinen Plänen erzählt. Ich freue mich darauf, dass ich wieder offensiver spielen kann.
Sie haben immer betont, dass sie dort spielen, wo Sie der Trainer aufstellt und sind bekannt dafür, dass Sie sich – wie ja auch in der U21 des DFB – immer in den Dienst der Mannschaft stellen. Woher kommt diese Einstellung?
Das ist eine Einstellung, die mir meine Eltern schon in die Wiege gelegt haben. Fußball spielen mit einer Mannschaft macht immer mehr Spaß als für sich alleine. Wenn die ganze Mannschaft Erfolg hat, ist es schon ein besseres Beisammensein. Ich bin da, um einfach alles zu geben – auch für meine Teamkollegen.
Tatsächlich konnte man in den vergangen zwei Jahren das Gefühl gewinnen, dass sie ziemlich durchgereicht wurden. Unter Steffen Baumgart erstmals in die Defensive, unter Timo Schultz von Sturmspitze bis Abwehr nahezu überall. In Ihrer Vita fehlen als Feldspieler wohl nur IV und LV. Das hat etwas von Allzweckwaffe. Dennoch dürfte einen Spieler mit so viel Offensivdrang die defensive Position schon ziemlich genervt haben…
Nerven würde ich vielleicht nicht sagen. Aber es fühlt sich schon besser an, wenn man auf der Position eingesetzt wird, auf der man sich besonders wohl fühlt und weiterentwickeln kann. Gerade wenn es dann auch auf einer Seite erfolgreiche Duos gibt. So wie damals Jonas Hector und Florian Kainz, die genau wussten, was der andere tut.
Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf“
Nach der Paderborn-Niederlage kam Unruhe auf und die taktische Wende. Auch für Sie persönlich. Wie haben Sie die Phase erlebt?
Wir haben zu Beginn der Saison guten Fußball gespielt, aber schlechte Ergebnisse eingefahren. Dann haben wir es umgedreht, Ergebnisse eingefahren, aber schlecht gespielt. Fußball ist ein Ergebnissport – und bis zum Winter haben wir dann ja tatsächlich kein Spiel mehr verloren.
Zwei Spieltage vor Saisonende gab es dann personelle Veränderungen. War dieser Impuls noch einmal nötig?
Man kann im Nachhinein sicher nicht sagen, ob es anders gekommen wäre, wenn es den Wechsel nicht gegeben hätte. Ich glaube, wir hätten den Aufstieg auch mit Gerhard Struber schaffen können. Wir hatten dann ein glückliches Ende.
Jetzt spielen Sie wieder offensiv. Mit Linton Maina, Florian Kainz, Said El Mala und Jakub Kaminski hat der Kölner Kader gleich mehrere Spieler, die etatmäßig links spielen, aber durchaus auch auf den rechten Flügel ausweichen können. Wie schätzen Sie die Konkurrenzsituation ein?
Ich bin ein großer Fan von Konkurrenzkampf. Denn er fördert die eigene Leistung und die vom Team. Es macht Spaß, sich mit den anderen zu messen. Man will dem Trainer schon etwas zeigen.
Mit noch jungen 23 Jahren kommen Sie schon auf 158 Pflichtspiele für den 1. FC Köln und ohne ihr Verletzungspech hätten es noch durchaus mehr sein können. In der ewigen Liste der Kölner lassen Sie Spieler wie Anthony Modeste hinter sich, können in dieser Spielzeit Lukas Podolski oder Thomas Häßler überholen – ist das eine Statistik, auf die Sie schauen?
Es ist natürlich eine schöne Statistik. Es ist doch immer ein gutes Zeichen, wenn man viele Spiele für einen Verein macht. So kann man auch eine gewisse Bindung zum Verein, zur Stadt und zu den Fans aufbauen.
Sie werden aber schon seit einigen Jahren immer wieder als eine mögliche Kölner Identifikationsfigur gehandelt. Ist das eine Rolle, die Ihnen gefällt?
Natürlich habe ich inzwischen schon ein paar Spiele auf dem Buckel. Vielleicht identifiziert man sich leichter mit einem Spieler, der lange dabei ist.
„Eine Bucket List habe ich nicht“
Sie haben immer wieder betont, wie viel Ihnen der FC bedeutet, wie wohl Sie sich fühlen. Wie groß ist die Liebe? Ihr Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer. Gab es schon Gespräche? Gibt es einen Plan?
Unsere Beziehung geht noch mindestens ein Jahr. Und wir sprechen mit Sicherheit und wenn es dann beidseitig passt, dann wird das auch öffentlich gezeigt (lacht).
Während der EM wurde dann von einem Interesse von RB Leipzig berichtet.
Es ist auf jeden Fall eine große Ehre, wenn so ein Verein Interesse zeigt.
Timo Hübers sprach vor einigen Wochen offen davon, während seiner Karriere auch gerne noch im Ausland zu spielen. Gibt es noch Stationen, die Sie auf Ihrer Bucket List haben? Welche wären das, wenn Sie freie Fahrt hätten?
Eine Bucket List habe ich nicht. Wenn ich sie hätte, würde darauf stehen, möglichst gesund zu bleiben, sich nicht zu verletzten oder viele Spiele zu machen. Ich habe keine Traumvereine, bei denen ich unbedingt auflaufen muss.
Beachvolleyball und Turmspringen – so lief der freie Tag des 1. FC Köln
Redaktion
Nach den harten Trainingseinheiten im Trainingslager in Bad Waltersdorf hat Coach Lukas Kwasniok den FC-Profis am Mittwoch einen Tag frei gegeben. So lief der freie Tag der Profis vom 1. FC Köln.
Für das Team der Geißböcke stand am Mittwoch in Bad Waltersdorf Sport und Spaß auf dem Programm – Teambuilding und Entspannung war angesagt. So lief der freie Tag der Profis vom 1. FC Köln.
Jusuf Gazibegovic und Jan Thielmann vom 1. FC Köln (Foto: 1 FC Köln / Henrik Steinert)
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Bereits bei seinem Antritt hatte FC-Trainer Lukas Kwasniok angekündigt, neben hohen Erwartungen und harten Trainingseinheiten auch die Erholung nicht zu kurz kommen zu lassen. Seinen Worten ließ der Coach am Mittwoch in Bad Waltersdorf dann auch Taten folgen. Nachdem die FC-Profis die vergangenen beiden Tage gleich zweimal am Tag zu Trainingseinheiten auflaufen mussten und diese bei heißen Temperaturen und hoher Intensität als sehr anstrengend eingestuft wurden, hatten die Spieler samt Trainerteam am Mittwoch einen freien Tag. Zusammen ging es ins Freibad in Fürstenfeld. Bei sommerlichen Temperaturen fehlte es nicht an Erholung und Spaß – Kopf freikriegen für das Testspiel am Freitag gegen Leicester City in Graz war angesagt.
Mannschaftsfoto des 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln / Henrik Steinert)
Beachvolleyball und Turmspringen
So trug die Mannschaft ein Volleyball-Turnier aus. Florian Kainz, Luis Hauer, Jakob Kaminski und Athletik-Trainer Tillmann Bockhorst gewannen als Team den Contest. Im Anschluss ging es für die mutigen auf die Sprungtürme. Nicht nur vom Fünfer, auch vom Zehn-Meter-Turm wagte sich ein Großteil der Mannschaft zu springen. Trainer Kwasniok und René Wagner sprangen dabei im Doppel. Am Donnerstag steht dann wieder das Training auf dem Platz im Thermenstadion an, bevor es am Freitagabend zu Testspiel gegen Leicester City nach Graz geht Anstoß ist um 17 Uhr.
Jakub Kaminski und Florian Kainz vom 1. FC Köln (Foto: 1. FC Köln / Henrik Steinert)
„Es gab schon lukrativere und bessere Angebote“: Linton Maina über seine Vertragsverlängerung, Ziele und Zukunft beim FC
Simon Bartsch
Linton Maina verlängerte im Sommer beim FC. Mit come-on-fc.com sprach er während des Trainingslagers in Bad Waltersdorf über seine Zeit bei den Geißböcken und seine Position beim 1. FC Köln: Linton Maina spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.
Der 26-Jährige bekommt neben Florian Kainz auch durch die beiden Neuzugänge Said El und Jakub Kamiski neue Herausforderer beim 1. FC Köln: Linton Maina spricht über seine Konkurrenz und die Zukunft.
Linton Maina im Interview mit come-on-fc.com
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Herr Maina, wie ich dem Tagebuch-Eintrag von Luca Kilian auf der FC-Homepage entnommen habe, hatte der Trainer für die Mannschaft eigentlich Abend-Läufe angekündigt, die sich als Scherz herausgestellt haben. Eher „Glück gehabt“ oder doch „Ach Schade“?
Linton Maina: Ich war schon froh, dass es nur ein Spaß war. 21 Uhr ist ja schon sehr spät, es war dunkel.
Man sagt ja, dass Sprintertypen nicht so richtig heiß auf Ausdauerläufe sind. Wie sieht das bei Ihnen aus?
Nein, gar nicht (lacht). Ich glaube, keiner von uns mag Läufe besonders gerne, aber sie gehören in der Vorbereitung dazu. Wir Spieler haben dann schon gerne den Ball am Fuß.
Nach Außen wirkt der Trainer, als wäre er für jeden Spaß zu haben. Gibt es hier in Bad Waltersdorf noch mehr Scherze vom Coach?
Er macht schon seine Späßchen. Lukas Kwasniok ist grundsätzlich ein sehr lockerer Typ. Solange wir unsere Leistung bringen, dann geht er bei jedem Spaß vorne weg.
“So wie jetzt, habe ich es noch nicht erlebt“
In der vergangenen Saison sind Sie mit einem Km/h Wert von 35.7 geblitzt worden. Jetzt wirkt es so, als habe der FC ganz gezielt weitere schnelle Spieler verpflichtet. Sind Sie noch immer der Schnellste? Gab es schon ein internes Wettrennen?
Für unsere Mannschaft und unser Spiel ist es gut, wenn wir schnelle Spieler dazubekommen. Tempo hilft einfach jeder Mannschaft. Ob ich dann noch der Schnellste bin, wird sich dann im Laufe Saison zeigen.
Vor drei Jahren saßen wir in Donaueschingen für ein Interview zusammen. Damals hatten Sie gerade beim FC unterschrieben, waren voller Vorfreude auf Europa, monierten aber ein wenig die „härteste Vorbereitung, die sie je erlebt hätten“. Bleibt es dabei oder legt Lukas Kwasniok in Sachen Intensität noch einen drauf?
Ich glaube, dass ich damals noch nicht so fit war, wie ich es jetzt bin. Deswegen würde es mir bei Steffen Baumgart jetzt gar nicht mehr so schwerfallen. Im folgenden Jahr ging es für mich auch schon viel besser. Jede Vorbereitung ist hart – aber so wie jetzt, habe ich es noch nicht erlebt.
Linton Maina im Zweikampf mit Jan Thielmann
„Es war eine Katastrophen-Saison“
In den vergangenen drei Jahren ist beim FC viel passiert. Europa, Abstieg, Aufstieg. Aus der Euphorie wurde Enttäuschung und zuletzt wieder Hoffnung – wie würden Sie Ihre Zeit in Köln beschreiben?
Es gab viele Ups und Downs. Sowohl mit der Mannschaft als auch persönlich hatten wir damals ein erstes gutes Jahr. Dann kam das zweite Jahr, in dem wirklich unheimlich viel schief gelaufen ist. Ich habe in den drei Jahren den Verein und die Stadt von allen Seiten kennengelernt. Jetzt bin ich froh, dass es vergangene Saison einen guten Abschluss gab. Ich hoffe, dass es jetzt in diese Richtung weitergeht.
In der Abstiegssaison lief es bei der gesamten Mannschaft nicht rund. Die Kritik war zum Teil echt heftig. Auch die an Ihrer Person. Wie gehen Sie mit Kritik um?
Ehrlich gesagt bin ich kein großer Fan von dem, was geschrieben oder gesagt wird. Und das oft von Leuten, die eine Meinung äußern, aber oft nicht so nah dran sind. Es war ganz sicher eine Katastrophen-Saison. Es lief einfach vieles schief. Auch in der vergangenen Saison war das wieder so. Es wurde oft viel zu sehr auf die Dinge geschaut, die nicht gelaufen sind als auf das, was gut war. Umso größer ist der Stolz, dass wir es als Mannschaft geschafft haben, aufzusteigen. Die Kritik liest man natürlich, aber wenn man in die Kabine kommt, wissen wir, dass wir aufeinander bauen können. Wir müssen als Mannschaft funktionieren, egal, was geschrieben wird.
In der vergangenen Saison haben dann einige Spieler wieder richtig aufgedreht. Sie sind Topscorer beim FC geworden, trotz Verletzungspause. Wie haben Sie den Schalter umgelegt?
Es ist einfach nochmal ein Unterschied zwischen 1. und 2. Liga. Die Einstellung hat in der Mannschaft gestimmt. Wir hatten das Gefühl, dass wir mit dem Team etwas ganz Großes erreichen können. Das hat sich durch das gesamte Team gezogen. Zudem habe ich ein wahnsinniges Vertrauen vom Trainer bekommen. Und das war sicher auch nicht immer so in der Vergangenheit. Das war für mich außergewöhnlich und hilft dir als Spieler. Gerade in den ersten Spielen hat es unheimlich viel Spaß gemacht. Da war es am Ende egal, wer die Scorer sammelt.
„Ich fühle mich in Köln extrem wohl“
Sie werden immer als einer der Leader in der Mannschaft beschrieben. Wäre das Kapitänsamt eins, das Sie reizen würde?
Erstens kann ich das ohnehin nicht beeinflussen und zweitens sind wir da aktuell sehr gut aufgestellt. Wir haben ein, zwei Kandidaten, die schon lange dabei sind, die in Frage kommen. Wir sind eine Mannschaft, die sich lange kennt. Wir erfahrenen Spieler brauchen ganz sicher keine Binde am Arm, um in der Kabine etwas zu sagen.
Wahrscheinlich suchen die jungen Spieler auch Ihren Rat. Mit welchen Fragen können sie zu Ihnen kommen?
Auch, wenn es nett gemeint war, hat es mich durchaus genervt, wenn ältere Spieler gekommen sind und uns erklärt haben, wie es damals gelaufen ist. Die Erfahrungen muss jeder Spieler selbst machen. Wenn einer Hilfe braucht, bin ich da. Ich laufe aber keinem Spieler hinterher und erkläre ihm, was er zu tun hat. Bei uns werden die neuen Spieler alle schnell integriert.
Dem Vernehmen nach waren in der vergangenen Spielzeit zahlreiche Bundesligisten an Ihnen interessiert. Auch Leart Pacarada sprach davon, dass Sie Angebote hatten, bei denen man eigentlich nicht „nein“ sagen konnte. Warum das „Nein“ zur Konkurrenz und das „Ja“ zum FC?
Ich fühle mich in Köln extrem wohl und weiß, was ich am Verein und am ganzen Umfeld habe, wie das Standing im Verein ist. Es gab einige andere Angebote, darunter auch lukrativere und bessere. Es war dennoch schnell klar für mich, dass ich in Köln bleibe. Ich habe mit Christian (Keller, Anm. d. Red.) schon in der Vorbereitung zur vergangenen Saison gesprochen. Ich war sehr froh, dass das alles so geklappt hat. Wenn man sich wohlfühlt, ist das das Wichtigste.
Aber es war schon klar, dass Sie Bundesliga spielen wollten?
Ja, das war schon klar. Trotzdem habe ich auch gesagt, dass ich auch beim Nicht-Aufstieg, erst einmal schaue. Ich bin nicht der Typ, der sagt „Ich rede hier auf keinen Fall mehr mit irgendwem“. Aber es war auf jeden Fall mein Ziel, Bundesliga zu spielen. Ich habe aber auch ganz klar gesagt, dass es mein Ziel ist, mit dem FC Bundesliga zu spielen.
Linton Maina hat sich Richtung 1. FC Köln entschieden
„Es wussten nicht viele“
Und dann haben Sie nach dem Erfolg über Kaiserslautern die Unterschrift publik gemacht und mit den ersten Worten („Ich habe vor fünf, sechs Wochen bei einem Bundesligisten unterschrieben“; Anm. d. Red.) bei so manchem Fan für Schnappatmung gesorgt, es dann aber schnell aufgeklärt. Kam die Idee spontan oder war das geplant?
Es wussten nicht viele, dass ich so früh unterschrieben habe. Auf einmal hat mir jemand das Mikro gegeben und meinte, dass ich etwas sagen soll. Das war vorher nicht so abgesprochen. Ich glaube auch, dass wir uns vorher nicht getraut haben, darüber zu sprechen, weil es nicht klar war, ob es am Ende mit dem Aufstieg auch klappt. Dass es dann am Ende so war, ist natürlich schön.
Mit Said El Mala bekommen Sie in dieser Saison Konkurrenz von einem Spieler, den man im vergangenen Sommer noch nicht so auf dem Schirm hatte. Wie schätzen Sie Said ein?
Ich habe jetzt erst ein paar Mal mit Said trainiert und wir hatten ein Testspiel gegen ihn. Jeder sieht, was er draufhat. Er hat ein wahnsinniges Dribbling und einen guten Torabschluss. Ich bin froh über jeden guten Spieler, den wir bekommen. Wir müssen schauen, wie der Trainer sich das vorstellt und was sein Plan ist. Wir haben einen richtig guten Jungen dazubekommen – nicht nur ihn, die anderen zählen auch dazu.
„Ich sehe mich am liebsten links“
Said El Mala ist einer. Florian Kainz hat uns im Interview gesagt, er spielt am liebsten links, auch Jakub Kaminski hat erklärt, er spiele am liebsten links. Das ist schon viel Konkurrenz…
Wir müssen zunächst ein System finden, das zu uns und zur Mannschaft passt – Dreierkette, Viererkette, zwei Spitzen, eine Spitze. Ich sehe mich am liebsten links, habe aber auch oft schon rechts oder im Zentrum gespielt. Ich mag es, vorne meine Freiheit zu haben und trotzdem die Taktik nicht zu vergessen. Am Ende muss man sehen, was das Beste für die Mannschaft ist. Der Trainer wird das regeln.
Was trauen Sie dem FC in dieser Saison zu?
Zuallererst eine konstante Saison. Dann wollen wir so früh wie möglich den Klassenerhalt fix machen. Alles, was darüber hinaus geht, nehmen wir natürlich gerne an – und ich glaube, in unserer Mannschaft steckt einiges drin. Das Ziel ist, in der Bundesliga zu bleiben.
Vor drei Jahren saßen wir in Donaueschingen im Trainingslager zusammen, jetzt hier. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir in drei Jahren wieder im Rahmen eines Trainingslagers mit Ihnen als Spieler des 1. FC Köln ein Interview führen?
Ich fühle mich hier sehr wohl, habe jeden Tag Spaß. Ich hoffe, dass ich noch lange hier spielen kann, vor allem in der ersten Liga und wir noch viele Erfolge zusammen feiern können. In drei Jahren trifft man sich dann vielleicht wieder. Dann vielleicht auch wieder in Donaueschingen (lacht).