Am dritten Tag des Trainingslagers im österreichischen Kitzbühel ging es auf dem Platz schon ordentlich zur Sache. FC-Coach René Wagner machte seine Vorstellungen zum Teil auch lautstark deutlich. So lief das Training des 1. FC Köln am Montagmorgen.
Am Montagabend wird es noch einmal Zuwachs geben beim FC. Denn Neuzugang Gideon Mensah wird ins Trainingslager zu den Geißböcken nachreisen. Dann hat Wagner nahezu den kompletten bisherigen Kader zur Verfügung.
René Wagner hatte knackige Tage versprochen, zumindest die Lautstärke hat sich am Montagvormittag dann doch ein wenig geändert. Der Coach gab bei der Einheit am Morgen deutliche Ansagen, meist auf Englisch. Vor allem die Intensität der Pässe schien dem Trainer aufzustoßen. Wagner unterbrach die Einheit, gab klare und vor allem bestimmte Anweisungen, um dann wieder in die Einheit einzusteigen. Und auch die Spieler untereinander scheuen sich nicht, deutliche Ansagen aneinander zu richten, sich auch durchaus zu korrigieren und anzustacheln. Der Ton war aber nur eine Momentaufnahme, denn die nötige Lockerheit fehlte auch bei der vierten Einheit des Trainingslagers in Kitzbühel nicht. Wagner ist bemüht, seine Spielidee zu implementieren. Dazu wählte der Trainer kleinere Spielformen, wenig Ballkontakte, klare Laufwege. Im Elf-gegen-Spiel zum Ende der Einheit ging es durchaus hoch her. Neuzugang Luka Lochoshvili zeigte dabei erneut, warum der FC den Georgier verpflichtet hat. Der 28-Jährige traf wie schon im Testspiel nach einer Ecke und wurde dementsprechend gefeiert.
Ein weiterer Zugang wird erwartet
Nachdem am Sonntagnachmittag Linton Maina, Julian Pauli und Paul Okon-Engstler aufgrund der Belastungssteuerung ihre Runde drehten und auch Martin James ein wenig kürzer trat, waren am Montag dann wieder alle Spieler voll mit dabei.Und zum Personal gab es noch eine weitere gute Nachricht. Gideon Mensah hat seinen Infekt offenbar überstanden und wird am Montagabend zur Mannschaft reisen. Der Ghanaer dürfte dann am Mittwoch ins Training einsteigen. Denn für den Dienstag ist keine Einheit anberaumt, die Spieler erhalten einen Tag frei. Und das bei perfekten Temperaturen. Für den Tag Auszeit sind Temperaturen von 30 Grad vorausgesagt, sicherlich die besten Voraussetzungen für die angedachte Erholung. In den beiden verbleibenden Tagen vor dem Testspiel gegen Hertha BSC und der Rückreise nach Köln wird Wagner seine Mannschaft dann noch einmal einstellen, bevor am 01. August dann die Saisoneröffnung in Köln auf dem Programm steht. Das Testspiel ist für Freitag 12 Uhr angesetzt. Gegen den Zweitligisten wird Wagner dann weitere Erkenntnisse für die Mannschaftsaufstellung zu Beginn der neuen Bundesligasaison gewinnen.
Am Samstagmorgen startet René Wagner mit seinem Teams ins Sommer-Trainingslager. Die erste Einheit ist für 10:30 Uhr angesetzt. Dann wird wohl auch der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startelf sowie um möglichst viele Einsatzminuten beginnen bei den Akteuren des 1. FC Köln: Diese Spieler müssen sich im Trainingslager besonders beweisen.
Das sommerliche Wetter und das Flair der Alpenstadt genossen die Profis des 1. FC Köln sichtlich. Doch mit der Ruhe ist es schon am Samstag vorbei. Dann startet René Wagner in die erste Trainingseinheit.
Die FC-Profis kommen in Kitzbühel an (Foto: come-on-fc.com)
Es erinnerte schon ein wenig an die bekannte Ruhe vor dem Sturm, als eine Gruppe in Grau gekleideter FC-Profis am Freitagnachmittag zusammensaß. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel genossen unter anderem Isak Johannesson, Neuzugang Luka Lochoshvili, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes und Ron-Robert Zieler den Spätnachmittag nach der Anreise im österreichischen Kitzbühel gemeinsam in einem Café in der Innenstadt. Doch die Idylle wird nicht sonderlich lange anhalten. Denn bereits am morgigen Samstag steht um 10:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Vorbereitungswoche in Tirol auf dem Plan. Für einige Profis geht es in Österreich auch darum, sich im Kampf um Einsatzzeit und einen Platz im Bundesliga-Kader zu empfehlen. Während einige Leistungsträger diesen bereits sicher haben dürften, müssen andere in den kommenden Tagen ein Ausrufezeichen setzen. Das Trainingslager könnte für sie richtungsweisend werden.
Rav van den Berg
Eigentlich bringt der Niederländer vieles mit, was ein moderner Innenverteidiger benötigt. Dennoch spielte van den Berg unter Trainer René Wagner zuletzt kaum noch eine Rolle. Beim Debüt des Trainers bei Eintracht Frankfurt stand der Innenverteidiger zwar über die komplette Spielzeit in der Startelf, danach folgte allerdings keine einzige Einsatzminute mehr. Ein deutliches Zeichen, dass der 22-Jährige im Saisonendspurt nicht mehr erste Wahl war. Zur neuen Spielzeit ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung zudem größer geworden. Mit Luka Lochoshvili und Julian Pauli stehen weitere Alternativen zur Verfügung. Van den Berg muss das Trainingslager deshalb nutzen, um sich wieder in den Fokus zu spielen. Gelingt ihm das nicht, dürfte seine Perspektive beim FC weiter schwinden.
Luca Waldschmidt
Der Offensivspieler konnte unter Wagner Eigenwerbung betreiben. Zwei Tore und ein Assist sprechen für die Qualitäten des Offensivspielers. Trotzdem stand der Linksfuß in diesem Zeitraum nur einmal in der Startelf. Ein Hinweis darauf, dass spielerische Klasse allein für Wagner nicht ausreicht. Vor allem im Gegenpressing und in der Defensivarbeit erwartet der FC-Coach mehr. Genau dort lagen in der Vergangenheit die größten Schwächen Waldschmidts. Kann der 30-Jährige im Trainingslager die geforderte Intensität und Disziplin nachweisen, dürfte er sich für mehr Einsatzzeit empfehlen. Gleichzeitig läuft sein Vertrag 2027 aus. Bleibt der erhoffte Entwicklungsschritt aus, könnte auch seine Zukunft beim FC früher zum Thema werden als gedacht.
Jan Thielmann
Das Eigengewächs zählt trotz seiner erst 24 Jahre bereits zu den erfahrenen Gesichtern im Kölner Kader. Das Saisonfinale verlief für Thielmann allerdings enttäuschend. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien gehörte er kein einziges Mal zur Startelf. Zwar erhielt der Offensivspieler unter Wagner seine Chancen, wirklich nutzen konnte er diese allerdings nicht. Das Trainingslager ermöglicht Thielmann nun, das Blatt wieder zu wenden. Mit seiner Laufbereitschaft und seiner Aggressivität bringt der Rechtsfuß vieles mit, was Wagner von seinen Offensivspielern verlangt. Jetzt muss der gebürtige Föhrener aber auch wieder im letzten Drittel für mehr Durchschlagskraft sorgen. Denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß – und der Kampf um die Startelf hat gerade erst begonnen.
Linton Maina
In der Aufstiegssaison gehörte der gebürtige Berliner noch zu den Unterschiedsspielern des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte der Flügelspieler daran allerdings nur selten anknüpfen. Zwar kam Maina regelmäßig zum Einsatz, wirklich konstant überzeugen konnte der Offensivspieler aber nicht. Mit Reigan Heskey ist die Konkurrenz auf den Außenbahnen noch einmal größer geworden. Maina muss deshalb in Österreich zeigen, dass er sich im intensiven Spiel gegen den Ball weiterentwickelt hat und seine Stärken im Eins-gegen-eins wieder regelmäßiger auf den Platz bringen kann. Hinzu kommt, dass sein Vertrag 2027 ausläuft. Will sich der 27-Jährige langfristig beim FC empfehlen, sollte er in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen.
Marius Bülter
Marius Bülter gehörte unter Wagner zu den Gewinnern des Saisonendspurts. Nachdem sich Ragnar Ache verletzt hatte, rückte der Offensivspieler in die Startelf und nutzte seine Chance. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien stand Bülter jeweils von Beginn an auf dem Platz und beendete mit zwei Treffern seine Torflaute. Mit Beginn der neuen Saison startet der Konkurrenzkampf allerdings wieder bei Null. Zudem arbeitet der FC bekanntlich noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers, wodurch die Konkurrenz im Angriff weiter wachsen würde. Bülter muss im Trainingslager deshalb unter Beweis stellen, dass seine starken Leistungen zum Saisonende keine Momentaufnahme waren. Bestätigt der Routinier seine Form, dürfte er dennoch gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf besitzen.
Youssoupha Niang
Das Eigengewächs sammelte bereits vor dem Trainerwechsel erste Bundesliga-Erfahrungen. Unter Wagner blieb der Youngster dennoch Teil des Profikaders und kam in den jüngsten vier Saisonspielen jeweils zu einem Kurzeinsatz. Ein Zeichen dafür, dass der Trainer dem Offensivspieler etwas zutraut. Für Niang geht es im Trainingslager nun darum, den nächsten Schritt zu machen. Der Youngster bringt mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Potenzial mit, muss jetzt aber beweisen, dass er bereit für mehr ist als vereinzelte Kurzeinsätze. Mit starken Leistungen in den Testspielen könnte sich der Offensivspieler dauerhaft für den Bundesliga-Kader und eine größere Rolle in der kommenden Saison empfehlen.
Für die genannten Profis dürfte das Trainingslager in Österreich deshalb weit mehr sein als nur eine intensive Vorbereitungswoche. Während sich einige einen Stammplatz erarbeiten oder verteidigen wollen, geht es für andere darum, ihre Perspektive beim FC nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Tage könnten somit bereits erste Hinweise darauf liefern, welche Spieler mit einer guten Ausgangsposition in die neue Bundesliga-Saison starten – und wer im Kampf um Einsatzminuten zunächst ins Hintertreffen gerät.
Am Nachmittag sind die Geißböcke im Teamhotel in Kitzbühel angekommen. Die Mannschaft von René Wagner wird sich bis zum kommenden Freitag in Österreich auf die kommende Saison vorbereiten. Nun beginnt das Trainingslager für den 1. FC Köln: Die Bilder der Ankunft.
Am Vormittag waren die Kölner am Geißbockheim aufgebrochen, am Nachmittag kam die Mannschaft dann bei herrlichem Sonnenschein im Teamhotel in Kitzbühel an. Der FC war per Charterflug von Köln nach Salzburg geflogen und von dort dann mit dem Mannschaftsbus zum Teamhotel gebracht worden.
Die Kölner Spieler sind in Kitzbühel angekommen (Fotos: come-on-fc.com)
Come-on-fc.com berichtet täglich live aus dem Trainingslager in Kitzbühel
In den kommenden Tagen bereitet sich der FC in Kitzbühel auf die kommende Saison vor. Das Team ist im Hotel Kitzhof Mountain Design Resort untergebracht – ein Vier-Sterne-Superior-Hotel. Die erste Einheit ist für Samstagvormittag anberaumt. Am Nachmittag wird es auch eine zweite geben. Das Trainingsgelände befindet sich etwa zehn Minuten vom Teamhotel entfernt, in St. Johan. Hier waren in den vergangenen Jahren einige Bundesligisten unterwegs. Unter anderem der Hamburger SV und die TSG Hoffenheim. Berlin weilt zurzeit auch in Kitzbühel. FC-Trainer René Wagner hatte bereits angekündigt, dass in Österreich auch eine gemeinsame Zeit mit der Mannschaft im Vordergrund stehe. Dennoch werden natürlich in erster Linie die Grundlagen für die kommende Spielzeit geschaffen. In der Woche haben die Spieler nur an einem Tag frei. Nachreisen wird Gideon Mensah. Der Linksverteidiger ist noch krank, konnte damit nicht anreisen. Reigan Heskey darf dagegen ins Training einsteigen.
Fotos: come-on-fc.com
Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Kitzbühel:
Tor: Schwäbe, Zieler, Köbbing, James Abwehr: Schmied, Pauli, Hübers, Mensah, Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Sebulonsen, van den Berg, Bakatukanda, Friemel, Fürst Mittelfeld: Krauß, Johannesson, Heskey, S. El Mala, Okon-Engstler, Thielmann, Maina, Irmiev, Kristal, Akumu, Yacobi Angriff: Waldschmidt, Ache, Bülter, Niang
Mit dem Testspiel gegen Hertha BSC am kommenden Freitag (12 Uhr, Liveticker bei come-on-fc.com) endet die Woche der Vorbereitung schon wieder. Ende August geht es dann mit der ersten Runde des DFB-Pokals los. Gegner sind dann am 24.8. die Würzburger Kicker. Eine Woche später geht es dann auch in der Liga weiter. Zum Auftakt empfangen die Kölner die TSG Hoffenheim im eigenen Stadion. Die Saisoneröffnung ist für den 1. August anberaumt. Zudem stehen noch zwei Testspiele gegen San Sebastian auf dem Plan der Kölner.
Nach dem 8:0-Erfolg im Testspiel gegen Bergisch Gladbach am Donnerstag und der regenerativen Einheit am Freitagvormittag geht es nun nach Österreich ins Trainingslager: Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Kitzbühel.
Mit einem guten Gefühl brechen die Geißböcke am Freitag ins diesjährige Sommer-Trainingslager nach Kitzbühel auf. Bis zum kommenden Freitag bereitet sich die Mannschaft von FC-Trainer René Wagner im Alpenpanorama auf die kommende Saison vor. Mit dabei sind auch die Neuzugänge. Es kann sogar noch weitere Kaderveränderungen geben.
Die Kölner Spieler machen sich am Vormittag auf den Weg nach Kitzbühel
Come-on-fc.com berichtet täglich live aus dem Trainingslager in Kitzbühel
Vor allem Dank einer gute Leistung im zweiten Abschnitt feierte der FC Donnerstagabend einen verdienten 8:0-Erfolg über den Regionalligisten SV Bergisch Gladbach 09. Dementsprechend gut dürfte die Laune bei den Kölnern sein, wenn es am Freitag mit einem Charterflug Richtung Süden geht. Der FC bestreitet sein diesjähriges Trainingslager zwar wieder in Österreich, aber nicht wie im Vorjahr in Bad Waltersdorf. Es geht, wie zuletzt 2019, wieder nach Kitzbühel. Vor der Abreise am Freitag hat der FC auch den Kader für das Trainingslager bekannt gegeben. Erwartungsgemäß sind die Neuzugänge Luka Lochoshvili, Gideon Mensah, Reigan Heskey und Paul Okon-Engstler mit dabei. Zudem stößt mit Martin James die jüngste Neuverpflichtung der Kölner dazu.
In Kitzbühel werden sich außerdem einige Nachwuchshoffnungen beweisen dürfen. Mit David Fürst, Maik Afri Akumu, Patrik Kristal, Jonathan Friemel, Kristiyan Irmiev und sowie Nilas Yacobi sind gleich mehrere Spieler aus der Kölner U21 dabei. Seine ersten Erfahrungen mit dem Profi-Trainingslager durfte Youssoupha Niang schon im Vorjahr machen. Es waren nicht unbedingt die besten, zwar hinterließ der Stürmer einen guten Eindruck, doch Niang verletzte sich an der Schulter und fiel monatelang aus. Am Donnerstagabend sagte der Angreifer im Interview bei FC.TV, dass er sich schon auf das Trainingslager freue, sich zwar ein Einzelzimmer wünsche, aber nicht davon ausgehe, da gerade die jüngeren Spieler meist in Doppelzimmern untergebracht seien.
Mit diesem Kader reist der 1. FC Köln nach Kitzbühel:
Tor: Schwäbe, Zieler, Köbbing, James Abwehr: Schmied, Pauli, Hübers, Mensah, Castro-Montes, Simpson-Pusey, Lochoshvili, Sebulonsen, van den Berg, Bakatukanda, Friemel, Fürst Mittelfeld: Krauß, Johannesson, Heskey, S. El Mala, Okon-Engstler, Thielmann, Maina, Irmiev, Kristal, Akumu, Yacobi Angriff: Waldschmidt, Ache, Bülter, Niang
Mit dem Testspiel gegen Bergisch Gladbach und einer kleinen Regenerationseinheit am Freitag endet die zweite Vorbereitungswoche der Geißböcke. Und es fällt der Startschuss zum nächsten Schritt, dann in Österreich. So läuft das Trainingslager des 1. FC Köln in Kitzbühel.
Nach den beiden abgelaufenen intensiven Vorbereitungswochen geht es für den FC also am Freitag ins Trainingslager nach Kitzbühel. In Österreich sollen weitere Grundlagen für den Saisonastart Ende August gelegt werden.
Vor traumhafter Kulisse werden die Kölner trainieren (Foto: Luke Walker/Getty Images)
Den Trainingslager-Kader wird der FC erst am Freitagvormittag bekannt geben. Bis dahin wird sich René Wagner einen letzten Eindruck von seinem Team verschafft haben. Zudem herrscht Klarheit, wie fit die Spieler sind. Linton Maina fiel beispielsweise zuletzt erkrankt aus. Nach der Einheit am Freitag bricht die Mannschaft dann am Vormittag vom Geißbockheim Richtung Flughafen auf. Mit einem Charterflug geht es dann am Mittag nach Salzburg. Am Nachmittag wird das Team dann in Kitzbühel erwartet. Die Mannschaft wird im Hotel Kitzhof Mountain Design Resort einziehen. Das Hotel verfügt unter anderem über einen eigenen Fitnessraum, einen 900 Quadratmeter großen Spa-Bereich, einen Indoor-Pool sowie Suiten, die nach dem Motto „Alpiner Luxus umgeben von traumhafter Natur“ eingerichtet sind. In der Vergangenheit waren immer wieder Profiteams in dem Vier-Sterne-Superior-Hotel untergebracht, unter anderem der Hamburger SV, die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart.
Testspiel gegen Hertha BSC
Trainiert wird im Koasastadion in St. Johan. Auch hier waren schon zahlreiche Bundesligisten zur Vorbereitung zu Gast. Das Gelände verfügt über einen Haupt- sowie zwei Nebenplätze – zudem zwei Zuschauertribünen, von denen eine überdacht ist. In dem kleinen Stadion wird auch das Testspiel gegen Hertha BSC Berlin am 31. Juli ausgetragen. Die Vorbereitungsbegegnung bildet den Abschluss des Trainingslagers. Anschließend treten die Profis die Heimreise an. Die erste Einheit ist für den Samstagvormittag anberaumt. Am Freitag reist die Mannschaft dann wieder zurück nach Köln. Schon am Folgetag findet dann die offizielle Saisoneröffnung in Köln statt. In der Regel wird der FC von einigen Fans in das Trainingslager begleitet. Anschließend werden noch zwei Testspiele gegen San Sebastian ausgetragen (7. und 8. August). „Es geht auch darum, uns noch besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen. Wir sind den ganzen Tag zusammen und können auch andere Themen angehen, das eine oder andere neben dem Platz machen“, sagt Wagner.
Am Samstag gab er sein Comeback bei den Profis im Testspiel gegen Rheinsüd. Ob er sich aber auch in den kommenden Wochen beweisen darf, wird sich noch zeigen beim 1. FC Köln: Schafft es Malek El Mala in dieser Spielzeit bei den Profis?
Auch aufgrund seiner Verletzungen hatte Malek El Mala im Gegensatz zu seinem Bruder einige Anlaufschwierigkeiten. Das könnte sich in dieser Saison ändern. Der 21-Jährige ist eigentlich für den Kader der U21 vorgesehen. Doch der Angreifer will sich für mehr beweisen.
FC-Trainer René Wagner hatte es bereits vor dem Duell gegen Rheinsüd angekündigt. In der Partie gegen den Bezirksligisten würde es nicht um Qualität gehen, sondern um Haltung, so der Tenor des Coachs. Dementsprechend war auch bereits vor dem Spiel klar, dass die sportlichen Erkenntnisse überschaubare sein würden. Zumal die Vorbereitung zu diesem Zeitpunkt noch keine Woche alt war. Und dennoch hat Wagner natürlich auch einen Blick auf seine Schützlinge gerichtet, wie denn eine zukünftige Mannschaft funktionieren könne. Inwiefern der Nachwuchs dabei in den Fokus der Verantwortlichen gerät, ist offen. Einerseits bekommen einige Spieler der U21 gerade die Chance, erste Duftmarkten zu setzen. Auf der anderen Seite macht Wagner aber auch kein Hehl daraus, dass es aktuell durchaus darum geht, den Kader aufzufüllen. Immerhin gibt es einige Lücken, die noch geschlossen werden sollen.
Zwischenzeitlicher Treffer zum 4:0
Und das möglicherweise noch vor dem Trainingslager. So stellt sich durchaus die Frage, wer es denn noch nach Kitzbühel schaffen wird. Malek El Mala lief am Samstag bei den Profis auf. Der ältere der El-Mala-Brüder hatte ein kompliziertes Jahr in der Regionalliga – geprägt von Verletzungen. Die Situation scheint komplex. Zwar betonen die Verantwortlichen immer wieder, welches Talent und welche Qualität in dem Spieler stecken, so wirklich beweisen konnte oder durfte es der Offensivspieler aber noch nicht. Für einige internationale Clubs scheint die Qualität jedenfalls noch nicht groß genug, dass sie das Brüderpaar gemeinsam verpflichten würden. Durch die Verletzung von Julian Pauli schaffte es der 21-Jährige nun aber ins Training der Profis und eben zum Testspiel gegen Rheinsüd. Dort traf der gebürtige Krefelder nach einem feinen Doppelpass und dann mit einer schicken Einzelleistung zum zwischenzeitlichen 4:0. Malek El Mala setzte damit eine Duftmarke, war auch sonst in der zweiten Halbzeit einer der auffälligen Spieler.
René Wagner wollte nach dem Spiel keine Prognose abgeben, ob es El Mala somit auch mit ins Trainingslager schafft. Das wird wohl sehr stark damit zusammenhängen, ob und wenn ja wie oft die Kölner auf dem Transfermarkt bis zur Abreise nach Kitzbühel am Freitag noch zuschlagen werden. Denn mit jedem verpflichteten Spieler wird ein weiterer Kaderplatz besetzt sein. Zum gemeinsamen Auftritt der El Malas kam es indes nicht. Said spielte die erste Halbzeit, Malek die zweite. Am Montag war auch nur der jüngere der beiden Brüder auf dem Trainingsplatz. Die Spieler der U21 erhielten aufgrund der Trainingssteuerung einen weiteren freien Tag. Malek El Mala hatte zumindest am Montag also keine Chance, einen weiteren guten Eindruck zu hinterlassen – das könnte sich aber bereits am Dienstag wieder ändern. Und die Saison hat gerade erst begonnen…
Der FC wird sich in diesem Sommer erneut in Österreich auf die kommende Saison vorbereiten. Allerdings geht es nach Tirol und nicht mehr in die Steiermark. Der 1. FC Köln bezieht Ende Juli das Trainingslager in Kitzbühel. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt.
Wie schon im Vorjahr wird es auch in diesem Sommer wieder eine Vorbereitung in den Bergen für die Geißböcke geben. Der 1. FC Köln bezieht allerdings dieses Mal das Trainingslager nicht in der Steiermark, sondern reist nach Kitzbühel. Vom 24. bis 31. Juli bereitet sich die Mannschaft von René Wagner in den Alpen gezielt auf die neue Saison vor.
Der FC bezieht im Juli wieder ein Vorbereitungs-Trainingslager in Österreich. Dieses Mal geht es Richtung Kitzbühel nach Tirol. Am 24. Juli bricht die Mannschaft auf und kehrt am 31. Juli wieder zurück. Sicherlich wird man sich auch um Testspiele kümmern, Termine oder mögliche Gegner stehen aber noch nicht fest. Trainieren wird die Mannschaft im nahegelegenen St. Johann. Dort befinden sich gut bespielbare Rasenplätze sowie das Koasastadion. Der Alpenort hat sich in den vergangenen Jahren als beliebtes Ziel für Profimannschaften entpuppt. Unter anderem bereiteten sich bereits der VfB Stuttgart und der Hamburger SV auf die bevorstehende Saison vor.
Für Trainer René Wagner keine Unbekannte
Bereits im vergangenen Sommer reiste der heutige Chefcoach René Wagner mit der Mannschaft zur Saisonvorbereitung nach Österreich. Damals noch als Co-Trainer unter Lukas Kwasniok. Allerdings damals noch nach Bad Waltersdorf in der Steiermark. Die Bedingungen vor Ort scheinen aber nicht restlos überzeugt zu haben. Unter anderem wies der Rasen im Stadion erhebliche Schäden nach einem Feuerwehrfest auf. Bis zum Start der Bundesliga-Saison 26/27 am 28. August sowie dem Auftakt in den DFB-Pokal eine Woche zuvor hat der FC nach der Rückkehr an den Rhein dann noch drei Wochen, um weiter an den nötigen Stellschrauben zu drehen und die Mannschaft zu formen. Der Trainingsauftakt wird voraussichtlich am 13. Juli stattfinden.
Der isländische Nationalspieler hat sich nach seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zum 1. FC Köln ziemlich schnell an den neuen Verein gewöhnt und stand bei den Geißböcken zu Saisonbeginn gleich regelmäßig in der Startelf. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.
Auch der Isländer konnte den in den letzten Spielen anhaltenden Negativtrend jedoch nicht verhindern. Trotz der sportlich schwierigen Phase ist der Mittelfeldspieler aber schon jetzt als Schlüsselspieler mehr als angekommen in Köln und sieht sich selbst – anders als noch in Düsseldorf – als wichtigen Verbindungsspieler im zentralen defensiven Mittelfeld. Diese Rolle spielt Isak Johannesson beim 1. FC Köln.
Isak Johannesson fühlt sich wohl beim 1. FC Köln (Foto: come-on-fc.com)
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come-on-fc.com berichtet täglich aus dem Trainingslager in Spanien
Für viele war Isak Bergmann Johannesson ein absoluter Schlüsseltransfer für den FC vor Beginn der neuen Bundesligasaison. Der Isländer gehörte bei Zweitligist Fortuna Düsseldorf zu den absoluten Leistungsträgern und ging somit mit durchaus hohen Erwartungen in seine neue Aufgabe beim 1. FC Köln. Während in Düsseldorf noch in einer offensiveren Rolle unterwegs, so war Johannesson unter FC-Coach Lukas Kwasniok meist etwas tiefer gefragt, agierte oft mit einem Nebenmann im zentralen defensiven Mittelfeld. Hier übernahm der 22-Jährige in den ersten Spielen der laufenden Saison oft die Aufgabe des Ballschleppers und Verbindungsspielers zwischen Abwehr und Angriff. Mit seiner Spielintelligenz, Laufstärke und Passqualität vereint der Neuzugang wichtige Eigenschaften, die gerade für einen Aufsteiger wie die Kölner unabkömmlich sind für das eigene Spiel und das gemeinsame Ziel Klassenerhalt.
Johannesson zufrieden mit sich und Start in Köln
Der Spieler selbst blickt zufrieden auf seine Einsatzzeiten und seine zum Vergleich zu seinem Ex-Club veränderte Rolle im Team: „Ich stand in 15 Spielen auf dem Platz, deswegen bin ich sehr glücklich. Ich übernehme auf der Doppelsechs eine wichtige Aufgabe, kann mich in das Spiel nach vorne einschalten. Das ist schon die perfekte Position für mich.“ Geht man ein wenig ins Detail, so ist gerade auf der Doppelsechs eine gute Spielauffassung entscheidend.
Johannesson agiert sehr positionsdiszipliniert, schiebt immer wieder klug in die Halbräume und sorgt mit klaren ersten Pässen für Struktur im Kölner Aufbauspiel. In Ballbesitz lässt er sich häufig fallen, um Anspielstationen für die Innenverteidiger zu schaffen, während er gegen den Ball mit gutem Timing ins Pressing geht. Mit ihm auf dem Platz hat das FC-Spiel deutlich mehr Balance als ohne ihn.
Schnell angekommen in Köln
Dass sich sein Aufgabenbereich und seine Rolle auf dem Spielfeld im Vergleich zu Ex-Club Düsseldorf verändert haben, hat man Johannesson nur bedingt angemerkt. Direkt zu Saisonbeginn konnte er sich unter Coach Kwasniok als Stammspieler etablieren. Während er in Düsseldorf noch häufiger selbst zum Abschluss kam, liegt sein Fokus beim FC nun stärker auf der Organisation und Vorbereitung der eigenen Offensivaktionen. „Auf der Sechs fühle ich mich extrem wohl. Aber es stimmt schon, ich habe in Düsseldorf mehr Tore geschossen. Jetzt habe ich eine etwas andere Aufgabe. Ich bin eher für den Spielaufbau mitverantwortlich, spiele die Pässe zu den Jungs, die die Tore erzielen sollen,“ so der Nationalspieler. Auch seine bis hierhin fehlende Torgefahr fällt in der defensiveren Position nicht so stark ins Gewicht, er kann sich so auf andere Aufgaben konzentrieren und die torgefährlicheren Mitspieler in Szene setzen.
Unauffällig aber wichtig
Im FC-System ohne echten Spielmacher ist grade der Spielertyp Johannesson mit seinen Qualitäten enorm wichtig, um die eigenen Angriffe klug einzuleiten. Auch wenn er zuletzt mitunter das Opfer kleinerer System- und Positionsanpassungen beim FC wurde, so ist er in Topform doch ein essenzieller Schlüsselspieler im Mittelfeld der Kölner. Mit Blick auf das neue Jahr muss es beim 1. FC Köln darum gehen, seine Fähigkeiten, Räume zu lesen und das Tempo zu kontrollieren und in den richtigen Momenten durch kluge Schnittstellenpässe zu verschärfen, gewinnbringend zu integrieren. In dieser Rolle mag er beim 1. FC Köln zwar vielleicht nicht immer der auffälligste Akteur sein – als (vor)letzter Passgeber oft in manchen Momenten aber ein sehr entscheidender.
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come-on-fc.com berichtet vom Trainingslager in Spanien
Dass nur sechs von 18 Mannschaften der Bundesliga die Reise in ein Wintertrainingslager im Süden angetreten haben, dürfte in erster Linie an der Kürze der Winterpause gelegen haben. Zwischen dem Neujahrstag und dem ersten Pflichtspiel des Jahres liegt eben nur eine gute Woche und die wird in der Regel als „normale“ Vorbereitungswoche genutzt. Diese dann mit Reisestrapazen zu verbinden, darf also durchaus hinterfragt werden. Aber auch ohne die kurze Vorbereitungszeit sind nicht alle Trainer große Freunde des Winterausflugs. Doch der FC hat damit – vielleicht ahnend, unterm Strich aber nicht gänzlich wissend – alles richtig gemacht. Die Trainingsbedingungen wären in Köln in den vergangenen Tagen mindestens schwierig gewesen.
Bislang kam er überhaupt nicht zu recht, doch nun lieferte er eine starke Vorbereitung beim 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang? Der Belgier ist einer der Gewinner von La Nucia.
Von vielen Anhängern wurde er bereits als Transferflop angesehen, nun absolvierte der Belgier eine starke Winter-Vorbereitung im Trainingslager des 1. FC Köln: Wird Alessio Castro-Montes ein gefühlter Neuzugang?
Alessio Castro-Montes im Spiel des 1. FC Köln
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Lukas Kwasniok ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das betrifft auch seine eigene Mannschaft. Nach dem Testspiel gegen den FC Lugano verriet der 44-Jährige beispielsweise, dass er mit seiner Mannschaft in den ersten Tagen in La Nucia nicht so richtig zufrieden war. Eine gewisse Diskrepanz zwischen gesprochenem Wort und Leistung auf dem Platz war im Herbst zu vernehmen. Damals erzählte der Coach davon, dass er bei der ersten Trainingseinheit mit Alessio Castro-Montes eine Mischung aus Messi und Neymar in dem Belgier gesehen haben wolle. Das wird sicherlich für die erste Einheit auch stimmen, bei den bisherigen Auftritten für den FC war von den angesprochenen Fähigkeiten allerdings recht wenig zu sehen.
Starker Auftritt im Trainingslager
Castro-Montes blieb bislang hinter den Erwartungen in den Schienenspieler weit zurück. Von den Neuverpflichtungen konnte der 28-Jährige wohl bislang am wenigsten überzeugen, stand vier Mal für den FC auf dem Platz und dann mit eher durchwachsenen Leistungen. Kein Wunder, dass nicht wenige Anhänger den Belgier in den Sozialen Netzwerken als Transferflop bezeichnen. Doch ausgerechnet Castro-Montes ist so etwas wie der große Gewinner des Trainingslagers in La Nucia.
Der Schienenspieler absolvierte eine richtig gute Woche, machte einen guten Eindruck im Testspiel gegen Lugano und hat ganz nebenbei auch die sportliche Führung überzeugt. Thomas Kessler sprach etwa von einem „deutlichen Schritt“ nach vorne. „Er hat die die Woche für sich genutzt, um einfach positiv aufzufallen. Das hat mir persönlich gut gefallen und ich würde mir wünschen, dass er ja, diese positive Formkurve beibehalten kann.“
„Irgendwas im Silvestergala-Menü“
Auch Lukas Kwasniok teilte die Einschätzung des Sportdirektors: „Als er im Sommer ankam, war die Vorbereitung rum, bei uns lief es gut und er hatte erste Einsätze, die nicht so gut waren. Aber er hatte sich vorgenommen, diese eine Woche voll zu nutzen und auf sich aufmerksam zu machen“, sagte der Trainer. „Das hat er getan und er bringt ein anderes Attribut mit, Spielstärke und Kreativität. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Er scheint jetzt gut angekommen zu sein.“
Gerade zur rechten Zeit? Denn der FC sucht eigentlich nach weiteren Schienenspielern. Gerade, weil Castro-Montes bislang eben nicht die erhoffte Verstärkung ist. Der Rechtsfuß kann bekanntlich auf beiden Schienen spielen, wäre also ein guter Backup für Sebastian Sebulonsen oder Kristoffer Lund, nur fehlten bislang die Leistungen. Und das führte dazu, dass zum einen über mögliche weitere Verstärkungen sowie einen potenziellen Abgang des 28-Jährigen spekuliert wurde.
Schon am Montagnachmittag hatte Kwasniok angedeutet, dass die Startelf von dem Testspiel gegen Lugano tendenziell gute Chancen auf einen Einsatz gegen Heidenheim habe. Das gilt ganz offensichtlich auch für Castro-Montes – den sportlichen Gewinner des Trainingslagers. „Irgendwas muss im Silvestergala-Menü gewesen sein, das ihm gutgetan hat“, sagte der Coach.