„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln
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„Verteidigen wie eine Schülermannschaft“: Sbonias legt Finger nach nächster U21-Pleite in die Wunde

Die U21 des 1. FC Köln präsentiert sich in diesen Tagen als Aufbau-Gegner für die Abstiegskandidaten. Auf die bittere 0:1-Niederlage in Wuppertal folgte ein frustrierendes 1:3 zuhause gegen Bochums U21. Am Mittwoch wartet mit Wiedenbrück schon das nächste Kellerkind auf die FC-Talente.

Nach der Pleite vom Wochenende steht für die Reserve des 1. FC Köln bereits am Mittwoch das nächste Duell vor der Tür. Dann trifft die Mannschaft von Evangelos Sbonias auf Wiedenbrück.

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Die U21 des 1. FC Köln hat sich zum wiederholten Mal durch schlechtes Abwehrverhalten um etwas Zählbares gebracht. Gegen den VfL Bochum waren es zwei Flanken in den Sechzehner, die der U21 den Stecker zogen. „Du musst hier mit 2:0 führen mindestens und darfst das Ding nicht mehr aus der Hand geben“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias nach dem Schlusspfiff, „dann haben wir 10, 15 gar nicht gute Minuten. Wenn man die Jungs in Schutz nehmen will, werden wir da auch knallhart bestraft. Wenn man sie nicht in Schutz nehmen will, dann ist es so, dass sie da wie eine Schülermannschaft verteidigen. Das kann man sich aussuchen.“

“60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben“

Der Trainer analysierte zusammenfassend: „60 Minuten alles im Griff und dann das Ding aus der Hand gegeben und bitterböse dafür bestraft worden.“ Bitter für den FC war auch, dass der nicht nur aufgrund seines Tores bis dahin sehr auffällige Jonathan Friemel zur zweiten Hälfte ausgewechselt werden musste: „Leider ist die Wade zugegangen“, erklärte Sbonias, „er hat gemeint, er spürt die Wade. Dann ist es bei so einem jungen Spieler auch eine Sicherheitsmaßnahme.“ Für den U19-Kapitän war es der zweite Regionalliga-Einsatz innerhalb von sechs Tagen. Friemel war, neben Mikolaj Marutzki im Tor, der einzige U19-Spieler. Maik Akumu musste angeschlagen pausieren, Alessandro Puzzo und Kristiyan Irmiev kehrten zur U19 zurück, nachdem sie unter der Woche mit der U21 trainierten.

Welcher Jugendspieler am Mittwoch beim Nachholspiel in Wiedenbrück dabei sein wird, konnte Sbonias am Freitagabend noch nicht beantworten. Der Plan dürfte final auch erst zu Wochenbeginn am Geißbockheim geschmiedet werden. Für Malek El Mala und Etienne Borie wird die Partie beim nächsten Abstiegskandidaten noch zu früh kommen. Mit Patrik Kristal wird immerhin aber ein Spieler nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung stehen können. Für Sbonias bedeutet das jedoch eine schwierige Entscheidung, denn Ilias Elyazidi wusste als Kristal-Ersatz auf der Doppel-Sechs gegen Bochum durchaus zu überzeugen. Die Rückkehr von Luc Dabrowski ist noch ungewiss. Der Innenverteidiger laborierte zuletzt nach dem Wuppertal-Spiel an muskulären Problemen.

Nach jetzt gleich zwei Niederlagen in Folge gegen Abstiegskandidaten ist die U21 wieder in der Pflicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei dürfte das Gastspiel in Wiedenbrück ähnlich verlaufen wie jüngst in Wuppertal bei einem Gegner, der vor allem über die kämpferische Komponente kommen dürfte.

Trotz Friemel-Traumtor: U21 des 1. FC Köln kassiert gegen Bochum die zweite Pleite in Folge

Sargis Adamyan bei der U21 des 1. FC Köln
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Trotz Friemel-Traumtor: U21 des 1. FC Köln kassiert gegen Bochum die zweite Pleite in Folge

Nächster Nackenschlag für die U21 des 1. FC Köln: Die FC-Talente kassierten sechs Tage nach dem 0:1 beim Wuppertaler SV die zweite Niederlage in Serie beim 1:3 (1:0) gegen die U21 des VfL Bochum.

Ein Traumtor des U19-Kapitäns Jonathan Friemel vor der Pause reichte am Ende nicht für etwas Zählbares.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zur bitteren 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV auf fünf Positionen. Mikolaj Marutzki kehrte für Luis Hauer zwischen die Pfosten zurück. Zudem starteten Luca Lechner, Marvin Ajani, Ilias Elyazidi und Luca Dürholtz für Luc Dabrowski, den verletzten Etienne Borie, den gesperrten Patrik Kristal und Cenny Neumann, der mit den Profis nach Augsburg reiste.

U21 mit bester Chance

Die Gäste aus Bochum besaßen die erste Torchance des Abends. Mikail Özkan, der diesmal zentral in der Dreierkette agierte, vertändelte den Ball leichtfertig fast auf der Grundlinie. Die Gäste spielten quer ins Zentrum, doch Marutzki war gegen den Schuss von Aurel Wagbe aus kurzer Distanz aufmerksam und parierte (9.). Die Kölner hatten ihre beste Chance bei einem Steilpass von Jonathan Friemel auf der linken Seite in den Lauf von Bernie Lennemann. Der Stürmer zog in den Sechzehner, schoss aber aus kurzer Distanz genau auf den VfL-Torwart Hugo Rölleke. Das hätte die Führung sein müssen (17.).

Wenig später durften die FC-Talente jubeln: Nach einer Flanke von Sargis Adamyan ins Zentrum klärte Bochums Abwehr genau zu Jonathan Friemel. Der Flügelspieler nahm den Ball an und verwandelte von der Strafraumlinie sehenswert mit Wucht ins lange Eck zum 1:0 (25.). Glück für den FC: Die Kamerabilder lösten es zwar nicht endgültig auf, aber Yannick Mausehund dürfte zuvor in der Entstehung beim Zuspiel von Mikail Özkan im Mittelfeld im Abseits gestanden haben.

Bitter für den FC

Die Bochumer besaßen ihren besten Torabschluss kurz nach der Pause. Marutzki lenkte einen Distanzschuss von Louis Köster mit den Fingerspitzen über die Latte (51.). Marvin Ajani wäre kurz danach beinahe der zweite Kölner Treffer gelungen. Der Verteidiger, der zur zweiten Hälfte von der rechten auf die linke Seite wechselte, schlenzte den Ball nach Zuspiel von Adamyan aus 16 Metern nur an den rechten Pfosten (53.). Das rächte sich nach einer Stunde, als die Bochumer vom linken Flügel in den Strafraum flankten. Louis Köster entwischte im Zentrum Marvin Ajani und schoss zum 1:1 ein (60.).

Und es kam noch bitterer für die Gastgeber. Köster legte kurz danach eine Flanke im Sechzehner ab an den Fünfer zu Niklas Jahn, der zum 1:2 einschob (64.). Der Doppelschlag war zugleich ein Wirkungstreffer für die Young Goats, denen in der Folgezeit wenig im Spiel nach vorne gelang. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet witterten hingegen ihre Chance und wollten mit dem dritten Treffer für die Entscheidung sorgen.

Das gelang kurz vor Schluss. Nach einer hohen Hereingabe tauchte Luis Hartwig blank am Fünfer auf, legte quer zu Jonathan Akaegbobi, der zum 1:3 einschob (86.). Die U21 hat ein Spiel, das sie bis zur Halbzeit unter Kontrolle hatte, leichtfertig aus den Händen gegeben und kassierte die zweite Niederlage in Folge. Die Kölner verpassten es damit, in der Tabelle zumindest bis Samstag am rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach vorbeizuziehen und auf den siebten Platz zu klettern.

Für die U21 geht es bereits am kommenden Mittwochabend (19:30 Uhr) mit dem Nachholspiel beim SC Wiedenbrück weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Ajani, Mausehund, Özkan (75. Labenz), Lechner, Friemel (46. Zimmermann) – Elyazidi, Harchaoui (75. Yacobi) – Dürholtz (85. Süne) – Adamyan (66. Toure), Lennemann. Tore: 1:0 Friemel (25.), 1:1 Köster (60.), 1:2 Jahn (64.), 1:3 Akaegbobi (86.).

Erneute Sorgen um U21-Offensivjuwel könnten einem U19-Talent zur Premiere verhelfen

Mikolaj Marutzki vom 1. FC Köln
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Erneute Sorgen um U21-Offensivjuwel könnten einem U19-Talent zur Premiere verhelfen

Die U21 des 1. FC Köln muss am Freitagabend (19:30 Uhr) einmal mehr parallel zu den FC-Profis antreten und empfängt den VfL Bochum im Franz-Kremer-Stadion.

Trainer Evangelos Sbonias muss beim Duell gegen den VfL gleich auf zwei Spieler im Mittelfeld verzichten.

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Die Sorgenfalten wegen Etienne Borie am vergangenen Samstag waren berechtigt, wie sich im Nachhinein herausstellte. Der 19-Jährige sank ohne Gegnereinwirkung auf dem Rasen zusammen und musste noch vor der Halbzeit von zwei Betreuern gestützt das Feld verlassen. Das Offensivtalent, das in der Vergangenheit bereits so häufig von Verletzungen ausgebremst wurde, verpasst auf jeden Fall das anstehende Heimspiel am Freitagabend gegen die U21 des VfL Bochum. Das verriet Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com: „Er hat nicht trainiert, es sind muskuläre Probleme, er fällt aus. Wir hoffen aber, dass es nicht zu langwierig wird und müssen von Tag zu Tag schauen, wie wir die Belastung steuern können.“

Auch Patrik Kristal steht nicht zur Verfügung

Mit Patrik Kristal muss Sbonias gegen Bochum einen zweiten Spieler im Mittelfeld ersetzen. Der 18-Jährige sah bei der 0:1-Niederlage in Wuppertal seine fünfte gelbe Karte und ist daher gesperrt. „Da müssen wir schauen, wie und mit wem wir das auffangen. Da sind ein paar Jungs, die in Frage kommen.“ Einer der Kandidaten könnte sogar Kristiyan Irmiev sein. Der Bulgare, der eigentlich noch für die U19 spielt, trainierte in dieser Woche bei der U21 mit und käme grundsätzlich für die Kristal-Position im defensiven Mittelfeld in Betracht. Neben Irmiev rückte in den vergangenen Tagen ebenso Alessandro Puzzo aus der U19 auf und könnte ebenfalls in den Spieltagskader rutschen. Jonathan Friemel und Maik Akumu blieben weiterhin bei der U21.

Mit Mikolaj Marutzki ist auch der vormalige U19-Torhüter wieder an Bord, nachdem er in Wuppertal noch ausfiel. Ob er allerdings sofort wieder zwischen die Pfosten zurückkehren oder Luis Hauer einen weiteren Einsatz erhalten wird, ließ Sbonias im Gespräch noch offen: „Wir schauen nach dem Abschlusstraining, wie er die Belastung vertragen hat und wie es dann für Freitagabend aussieht.“ Malek El Mala muss derweil weiter auf sein Comeback warten. Der Stürmer konnte wegen eines Muskelrisses seit dem 2. November kein Spiel mehr absolvieren. „Da ist es so, dass die Belastungen noch nicht so toleriert werden, dass wir da einen Schritt weiter gehen können. Daher müssen wir noch ein bisschen abwarten“, verriet der Trainer auf COFC-Nachfrage.

„Wir werden wieder unseren Fußball spielen können“

Die U21 wird – wie schon in Wuppertal – als Favorit in das Spiel gegen den VfL gehen. Die Bochumer stehen als Aufsteiger aktuell auf dem vorletzten Platz. Dennoch erwartet Sbonias: „Am Freitagabend wird das Spiel komplett anders sein. Wir werden wieder unseren Fußball spielen können. Wir haben einen Gegner, der sportlich auch mit dem Rücken zur Wand steht, aber einen ganz anderen Ansatz hat als der Wuppertaler SV.“

Die Bergischen kamen am vergangenen Samstag insbesondere über die körperliche und kämpferische Komponente, während die U21 des VfL Bochum eher mit spielerischen Konzepten erwartet wird. Das wiederum kommt den FC-Talenten grundsätzlich entgegen.

„Werfen Prinzipien nicht über Bord“: Sbonias sieht nur ein Manko nach WSV-Pleite der U21 des 1. FC Köln

Evangelos Sbonias: Trainer der U21 des 1. FC Köln
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„Werfen Prinzipien nicht über Bord“: Sbonias sieht nur ein Manko nach WSV-Pleite der U21 des 1. FC Köln

Es war ein brutaler Nackenschlag für eine junge Kölner Mannschaft, die den Punktgewinn schon vor Augen hatte: Die U21 verlor in Wuppertal in letzter Sekunde mit 0:1. Trainer Evangelos Sbonias von der U21 des 1. FC Köln sieht ein Manko.

Beim Duell gegen den Wuppertaler SV gab es Sorgen um ein Offensiv-Talent, dem die nächste Zwangspause droht. Dafür feierte ein weiterer U19-Spieler seine Premiere in der Regionalliga West.

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Nach dem Schlusspfiff sanken die Kölner enttäuscht zu Boden. Trainer Evangelos Sbonias eilte aufs Feld und leistete erste Aufbau-Arbeit. Seine talentierten Schützlinge hatten sich lange gut geschlagen bei widrigen Bedingungen im Stadion am Zoo, doch zum Schluss gab es noch das bittere Ende mit dem entscheidenden Gegentor in letzter Sekunde. „Wenn du in Überzahl in der 96. Minute so einen Nackenschlag mit so einem Traumtor kassierst, ist es natürlich bitter“, äußerte ein enttäuschter Sbonias kurz nach dem Schlusspfiff gegenüber come-on-fc.com und stellte fest: „Heute ist viel von dem eingetroffen, was wir vorher gesagt haben. Das hat nichts mit einer Ausrede zu tun, aber es war klar, dass wir unser Spiel hier nicht werden aufziehen können. Es ist aber auch klar, dass wir innerhalb einer Woche nicht unsere kompletten Prinzipien über Bord werfen und dann eine andere Fußballmannschaft werden.“

„Das ist das einzige, was wir uns vorwerfen können“

Im Dauerregen waren auf dem holprigen Untergrund beim Abstiegskandidaten andere Tugenden als fußballerische Qualitäten gefragt. Und da schlug sich die junge Kölner Mannschaft durchaus achtbar, verpasste aber insbesondere in der Schlussphase in Überzahl, zumindest den Punkt abzusichern. „Ich glaube, dass wir es in der ersten Hälfte nach zehn Minuten ordentlich gemacht haben. Wir können da vielleicht auch in Führung gehen. Nach der Überzahl war klar, dass du gegen einen tiefstehenden Gegner und einem Rasen, der nicht bespielbar ist, nicht großartig in die Situationen reinkommst, die wir uns dann vorstellen. Dann musst du halt 0:0 spielen. Das haben wir nicht geschafft. Das ist das einzige, was wir uns vorwerfen können. Du musst 0:0 spielen“, resümierte Sbonias.

Sorgen gab es nach dem Spiel zudem um Etienne Borie. Das Offensiv-Juwel humpelte kurz vor der Pause von zwei Betreuern gestützt in die Kabine. Die ärztlichen Untersuchungen werden zeitnah ergeben, ob Borie die nächste Zwangspause einlegen muss. Luis Hauer durchlebte derweil ein durchwachsenes Comeback nach fast drei Monaten im U21-Tor. Der Torwart verschuldete erst einen Elfmeter, konnte diesen aber direkt parieren. „In der Situation war er unglücklich, aber es freut mich für ihn, dass er nicht bestraft worden ist“, äußerte Sbonias.

Fokus auf der Ausbildung der Talente

Seine Mannschaft versäumte es, den Abstand zum oberen Tabellendrittel nochmals zu verkürzen und verharrt so auf dem achten Platz. Ohne Abstiegssorgen und ohne Aussicht Richtung vordere Plätze kann die U21 somit die Saison entspannt zu Ende spielen und den Fokus ohne Ergebnisdruck auf die Ausbildung der eigenen Talente richten. Mit Jonathan Friemel feierte der nächste U19-Spieler sein Regionalliga-Debüt. Maik Akumu besaß in der Schlussphase beim Stand von 0:0 zwei gute Chancen zum Siegtreffer. Mikolaj Marutzki musste derweil kurzfristig erkrankt pausieren.


Hauers Elfer-Parade reicht nicht: U21 des 1. FC Köln verliert trotz Überzahl in letzter Sekunde beim WSV

Etienne Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Hauers Elfer-Parade reicht nicht: U21 des 1. FC Köln verliert trotz Überzahl in letzter Sekunde beim WSV

Bitterer Nachmittag für die FC-Talente: Die U21 des 1. FC Köln kassierte in Überzahl beim letzten Angriff des Spiels weit in der Nachspielzeit noch den Gegentreffer zur 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV.

Für die U21 war es die erste Niederlage in 2026 und das Ende der Serie von zuletzt vier ungeschlagenen Spielen. Die U21 des 1. FC Köln kassierte 0:1-Niederlage beim Wuppertaler SV.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:1 zuhause gegen Lotte eine Woche zuvor auf drei Positionen. Luis Hauer stand erstmals seit dem 3:5 Ende November gegen Dortmunds U23 wieder zwischen den Pfosten. Mikolaj Marutzki fehlte diesmal im Kader. Der U19-Kapitän Jonathan Friemel feierte wie erwartet seine U21-Premiere. Auch Bernie Lennemann erhielt diesmal das Mandat für die Startelf. Youssoupha Niang und Marvin Ajani rutschten aus dem U21-Kader.

Etienne Borie vorzeitig vom Platz

Die Kölner hätten beinahe einen Traumstart erwischt, als Etienne Borie einen hohen Ball in die Spitze zu Bernie Lennemann schlug. Der Stürmer schoss aus spitzem Winkel, bedrängt von Dominic Duncan, doch Wuppertals Torwart Ngemba Luyambula parierte aufmerksam (3.). Im Duell zweier Fünferketten in der Abwehr entwickelte sich danach im Regen und auf holprigem Untergrund die erwartet zähe Partie zunächst ohne weitere Highlights. Das änderte sich, als Wuppertals Josue Santo nach einem Pass in die Schnittstelle der Abwehr frei vor Hauer auftauchte und vom Kölner Schlussmann unsanft abgeräumt wurde (23.). Der Schiedsrichter Yannick Sager zeigte direkt auf den Elfmeterpunkt.

Hauer behielt danach gegen Aldin Dervisevic aber die Nerven, ahnte die vom Schützen aus gesehen rechte untere Ecke und wehrte den Strafstoß zur Seite ab (24.). Für den FC wurde es noch vor der Pause bitter, als Etienne Borie bei einem Zuspiel im Mittelfeld ohne Gegner-Einwirkung zu Boden sank und nach einer kurzen Behandlungspause von zwei Ordnern gestützt in die Kabine humpelte. Für das von bereits in der Vergangenheit von vielen Verletzungen gebeutelte Talent kam Nilas Yacobi ins Spiel (40.).

Wuppertal in Unterzahl

Und nur wenige Sekunden später entwischte Wuppertals Santo seinem Gegenspieler Luc Dabrowski, doch sein scharfer Flachschuss zischte am langen Kölner Eck vorbei (40.). Auf der Gegenseite tauchte die U21 nach langer Zeit wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Yacobi schlug die Flanke von der rechten Seite ins Zentrum, aber Luyambula wehrte den Kopfball-Aufsetzer von Lennemann stark zur Ecke ab (41.). Den Zuschauern im Stadion am Zoo im Wuppertaler Dauerregen bei Wind und immer schlechter werdendem Untergrund bot sich in der zweiten Hälfte ein kampfbetontes Duell. Bis zum ersten Aufreger dauerte es, Luis Hauer parierte aus kurzer Distanz stark gegen Wuppertals Levin Müller (61.).

Kurz danach dezimierten sich die Gastgeber selbst: Der in der ersten Hälfte nach einem Schubser gegen Patrik Kristal verwarnte Josue Santo sah die Gelb-Rote Karte, weil er nach einem Pfiff des Schiedsrichters an der Mittellinie den Ball wegschoss (64.). Die Unterzahl war den Gastgebern kaum anzumerken. In der Schlussphase zitterte sogar das Kölner Gehäuse, als Jeremy Aydogan einen platzierten Distanzschuss an den Pfosten setzte (78.). Auf der Gegenseite schoss der eingewechselte Maik Akumu bei einem Konter am langen Eck vorbei und übersah den mitgelaufenen Yacobi in der Mitte (80.). Kurz darauf war es abermals Akumu, doch Luyambula wehrte den abgefälschten Schuss ab (82.).

Als alles bereits nach einer Punkteteilung aussah, schlugen die Gastgeber noch einmal zu: Beim letzten Angriff der Partie drang Amin Bouzraa über die linke Kölner Abwehrseite in den Sechzehner ein. Mikail Özkan ging nicht mit letzter Konsequenz in den Zweikampf, um eine Flanke verhindern zu können. Der Wuppertaler schlenzte stattdessen den Ball als Tor des Monats in den Winkel zum 1:0 für den WSV (90.+6). Unterm Strich wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen, denn auch der FC schnupperte zwischenzeitlich am Siegtreffer. Für die U21 geht es bereits am Freitagabend (19:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die U21 des VfL Bochum weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Özkan, Friemel (80. Dürholtz) – Kristal (46. Elyazidi), Harchaoui – Borie (40. Yacobi), Lennemann (68. Akumu), Adamyan (80. Toure). Tor: 1:0 Bouzraa (90.+6). Zuschauer: 1059. Besondere Vorkommnisse: Hauer pariert Foulelfmeter (24.). Gelb-Rote Karte gegen Santo (WSV/64.).


„Andere Tugenden an den Tag legen“: U21 des 1. FC Köln tritt bei abstiegsbedrohtem WSV an

Evangelos Sbonias bei der U21
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„Andere Tugenden an den Tag legen“: U21 des 1. FC Köln tritt bei abstiegsbedrohtem WSV an

Das kommende Spiel der Reserve der Geißböcke dürfte nichts für Fußball-Ästheten werden: Das Team von Trainer Evangelos Sbonias muss am Samstag (14 Uhr) zum Auswärtsspiel. Die U21 des 1. FC Köln tritt beim Wuppertaler SV an.

Am Samstagnachmittag kommt es zum Duell der U21 des 1. FC Köln und Wuppertal. Die Bergischen kämpfen um den Klassenerhalt in der Regionalliga West – und der Trainer zählte seine Mannschaft zuletzt öffentlich an.

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Es waren markige Worte, die Mike Wunderlich am vergangenen Wochenende wählte. Der 39-jährige gebürtige Kölner, der im Januar das Traineramt beim Wuppertaler SV antrat, nahm sich seine Mannschaft nach dem 1:5-Debakel bei Schalkes U23 am vergangenen Sonntag öffentlich zur Brust: „Wir haben keine Zweikämpfe geführt. Nicht nur, dass wir sie nicht gewonnen haben, wir haben sie gar nicht geführt“, zitierte der RevierSport den Trainer hinterher, „so kannst du kein Fußballspiel bestreiten, egal in welcher Position du bist. Aber noch weniger, wenn du da stehst, wo wir stehen.“

“Die Gemengelange ist gelinde ausgedrückt sehr kompliziert“

Aktuell stehen die Bergischen in der Tabelle auf dem viertletzten Platz, der am Saisonende je nach Konstellation den Abstieg bedeuten könnte. Kölns Coach Evangelos Sbonias sieht die Vorzeichen für das Gastspiel seiner Mannschaft im Stadion am Zoo daher nicht gerade vorteilhaft: „Die Gemengelange ist gelinde ausgedrückt sehr kompliziert“, sagte der Coach im Gespräch mit come-on-fc.com, „wenn man das Ergebnis und das Spiel von Wuppertal gegen Schalke und dann die Aussagen dazu nimmt, wird das eine sehr komplizierte Aufgabe für meine junge Mannschaft.“ Es gehe gegen einen Gegner, „der ums sportliche Überleben kämpfen und entsprechend auch diese Attribute auf den Platz bringen wird“.

Hinzu komme der mutmaßlich nicht gut zu bespielende Rasen im altehrwürdigen Stadion am Zoo, sodass die FC-Talente ihre fußballerischen Qualitäten vermutlich eher nicht werden ausspielen können. „Ich hoffe es immer noch, dass es trotzdem irgendwie gehen wird“, sagte Sbonias auf den Umstand angesprochen, unterstrich aber auch: „Wenn das nicht geht, müssen wir andere Tugenden an den Tag legen.“ Sbonias nahm seinen Spielern bereits im Vorfeld ein mögliches Alibi: „Es geht nicht, dass man alles über Bord wirft, weil der Rasen nicht bespielbar ist. Man muss damit umgehen und Lösungen finden und das werden wir auch, darum geht’s morgen.“

“Wir werden nach dem Training entscheiden, wie es weitergeht“

Fragezeichen stehen im Vorfeld noch hinter den Einsätzen von Marvin Ajani und Malek El Mala. Während Ajani zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte, wird es beim Jungstürmer ein Wettlauf gegen die Zeit, ob er nach langer Verletzungszeit den Sprung zurück in den Kader schaffen kann. Mit Maik Akumu und Jonathan Friemel trainierten am Freitag zwei Spieler aus der U19 bei der U21 mit. Das Duo kommt grundsätzlich auch für eine Nominierung am Samstag in Betracht: „Wir werden nach dem Training entscheiden, wie es weitergeht“, berichtete Sbonias vor der Abschlusseinheit.

Die U21 gewann das Hinspiel gegen den WSV knapp mit 3:2. Damals saß Sebastian Tyrala bei den Bergischen noch auf der Trainerbank. Die FC-Reserve geht als Favorit in das Rückspiel – und nach zuletzt vier Regionalliga-Spielen ohne Niederlage auch durchaus mit Selbstbewusstsein.


„Ist uns bis hierhin gut gelungen“: U21 des 1. FC Köln durchläuft bemerkenswerte Entwicklung

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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„Ist uns bis hierhin gut gelungen“: U21 des 1. FC Köln durchläuft bemerkenswerte Entwicklung

Die U21 durchläuft eine bemerkenswerte Entwicklung: Das Team punktet in den ersten Spielen der Rückrunde deutlich konstanter als im gleichen Zeitraum der Hinserie. Das 1:1 gegen Lotte war das vierte Spiel in Folge ohne Niederlage für die U21 des 1. FC Köln: Trainer Evangelos Sbonias ist zufrieden mit der Leistung gegen Lotte.

Evangelos Sbonias war beim Duell gegen Lotte an der Seitenlinie nach der Anfangsphase weitgehend machtlos, wie er hinterher schmunzelnd verriet. Denn im Franz-Kremer-Stadion wurde es ab der 20. Minute laut.

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Es war eine ungewohnte Situation für Evangelos Sbonias. Der U21-Trainer des 1. FC Köln musste seine Art des Coachings während einer laufenden Partie anpassen. Bis zur 20. Minute konnte der 43-Jährige seinen Schützlingen von der Seitenlinie lautstarke Kommandos zurufen. Doch ab diesem Moment bevölkerten mehrere Hundert FC-Fans die Haupttribüne des Franz-Kremer-Stadions, nachdem sie zuvor von der Polizei an der Weiterfahrt zum Bundesliga-Spiel des FC in Stuttgart gehindert wurden.

„Es war stabil, es war in Ordnung“

Fortan wurde es laut am Geißbockheim – und die Stimme des Trainers drang deutlich seltener zu seinen Spielern durch. „Du musst dann deutlich lauter werden und musst dir eingestehen, dass deine Eingriffsmöglichkeiten deutlich geringer sind als zuvor.“ Schmunzelnd schob der Coach hinterher: „In vielen Situationen redest du dann mit dir selbst anstatt mit irgendeinem Spieler.“ Mit dem Unentschieden gegen den ehemaligen Drittligisten zeigte sich Sbonias nach der Partie zufrieden: „Das war ein gewonnener Punkt. In der ersten Hälfte waren wir richtig gut drin. Dann kommen wir aus der Halbzeit nicht so gut raus, müssen aber trotzdem das 2:0 machen. Dann, glaube ich, kippt das Spiel auf unsere Seite. Wir haben eine lange Phase, in der wir hart und gut verteidigen müssen, was ich auch angekündigt habe. Da hat man die Qualität von Lotte im Ballbesitz gesehen.“

Für Schwung habe die Einwechslung von Maik Akumu in der Schlussviertelstunde gesorgt: „Er bricht auf der rechten Seite zwei-, dreimal richtig gut durch. Mit ein bisschen Glück machen wir den Siegtreffer. Am Ende ist das 1:1 in Ordnung. Im ersten Moment fühlt es sich vor den Fans, die hier heute überraschend aufgetaucht sind, ein bisschen komisch an, wie zwei verlorene Punkte. Aber ich habe den Jungs gesagt: Es war stabil, es war in Ordnung, dann muss man mit einem 1:1 mal leben.“

Bisher erfolgreiche Rückrunde

Das Unentschieden war das insgesamt vierte Spiel der U21 in Folge ohne Niederlage. Das Team holte damit nach den ersten fünf Spieltagen der Rückrunde schon vier Punkte mehr als nach den ersten fünf Einsätzen der Hinserie – und hat dabei sogar das Nachholspiel in Siegen noch in der Hinterhand. Das wurde zwischenzeitlich für den 27. März (18:30 Uhr) terminiert. „Wir wollten die ersten fünf Spiele deutlich erfolgreicher gestalten als in der Hinrunde, das ist uns bis hierhin gut gelungen“, konstatierte Sbonias.

Und seine Mannschaft hat dank des Spiels am Karnevalssamstag sogar den Vorteil, dass der traditionell freie zweite Tag nach einer Partie auf den Rosenmontag fällt. Am kommenden Samstag (14 Uhr) geht es mit dem A1-Duell in Wuppertal weiter.


Bei spontaner Fan-Invasion: U21 holt 1:1 gegen Lotte und ist vier Spiele ungeschlagen

Youssoupha Niang vom 1. FC Köln
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Bei spontaner Fan-Invasion: U21 holt 1:1 gegen Lotte und ist vier Spiele ungeschlagen

Die U21 des 1. FC Köln hat seine Serie in der Regionalliga West auf vier Spiele in Folge ohne Niederlage ausgebaut: Das Duell gegen die Sportfreunde Lotte endete nach einem offenen Schlagabtausch in der zweiten Hälfte mit einem Remis: Die U21 des 1. FC Köln spielt 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte.

Die Kölner Fans sorgten spontan für eine lautstarke Kulisse im Franz-Kremer-Stadion. Die U21 des 1. FC Köln spielt 1:1 gegen die Sportfreunde Lotte.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Heimerfolg gegen Paderborns U21 zwei Wochen zuvor auf vier Positionen: Mikail Özkan, Fayssal Harchaoui, Sargis Adamyan und Youssoupha Niang ersetzten Luca Lechner, Bernie Lennemann, Luca Dürholtz und Nilas Yacobi. Die U21 startete druckvoll und sorgte für den ersten Aufreger: Sargis Adamyan traf nach einer kurz ausgeführten Ecke mit seinem Schlenzer von der Strafraumgrenze nur den Pfosten des Lotter Tores (12.). Und nur wenige Momente später zog Etienne Borie vom Sechzehner ab, aber Lottes Torwart Luca Böggemann war unten und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten (13.).

Youssoupha Niang trifft für die Kölner

Nach rund 20 Minuten wurde es plötzlich auch stimmungsvoll im Franz-Kremer-Stadion. Die aktive Kölner Fanszene, die zuvor offenbar auf der A3 bei der Anreise zum Bundesliga-Spiel in Stuttgart von der Polizei gestoppt worden war, betrat kostümiert die Haupttribüne und bezog in deren Mitte Position. Fortan wurden die FC-Talente lautstark nach vorne gepeitscht. Und die Unterstützung trug Früchte, die U21 ging verdient in Führung. Luc Dabrowski legte den Ball auf dem rechten Flügel per Hacke zu Yannick Mausehund. Die Hereingabe des Innenverteidigers verwertete Niang am Fünfmeterraum und schob zum 1:0 ein (30.).

Danach wurden die Gäste jedoch stärker. Leon Demaj besaß die beste Chance zum Ausgleich, doch sein Freistoß aus 20 Metern landete nur am Kölner Außennetz (34.). Nach der Pause sang sich der Kölner Anhang auf der Haupttribüne mit den Karnevalsklassikern warm für den Rosenmontag. Auf dem Platz verpasste Niang derweil die frühe Vorentscheidung. Der Stürmer eroberte zunächst im Mittelfeld den Ball. Die U21 schaltete schnell um. Etienne Borie steckte durch zum nacheilenden Niang, der plötzlich frei vor dem aus dem Tor stürmenden Böggemann auftauchte. Kölns Jungprofi behielt jedoch nicht die Nerven und setzte den Ball über die Latte (56.).

U21 bleibt vier Spiele in Folge ungeschlagen

Mikolaj Marutzki bewahrte den FC mit einer starken Parade gegen einen Lotter Schuss von der Strafraumgrenze vor dem Ausgleich (63.). Die Gäste kamen nun ins Powerplay, Marutzki musste sich bei einem weiteren Abschluss mächtig strecken, um den Ball über die Latte zu lenken (65.). Nach einem Zweikampf von Yannick Mausehund gegen Shkrep Stublla im Kölner Strafraum zeigte der Schiedsrichter Felix May auf den Elfmeterpunkt. Marutzki ahnte zwar die Ecke, aber der Schuss von Leon Demaj war zu platziert und schlug links unten zum 1:1 ein (72.). In der Schlussphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den keine Seite mehr für sich entscheiden konnte.

Die U21 blieb im vierten Regionalliga-Spiel in Folge ungeschlagen und bleibt auf dem achten Tabellenplatz. Mit einem Sieg hätte das Team vorerst ins obere Drittel springen können. Für die U21 geht es am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Özkan, Ajani – Harchaoui, Kristal (77. Elyazidi) – Adamyan (72. Lennemann), Niang (72. Yacobi), Borie (77. Akumu). Tore: 1:0 Niang (30.), 1:1 Demaj (72., Foulelfmeter).


Jung-Profi vor Regionalliga-Debüt: U21 des 1. FC Köln empfängt Lotte nach jüngster Zwangspause

Youssoupha Niang bei seinem Heimdebüt gegen den FC Bayern München
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Jung-Profi vor Regionalliga-Debüt: U21 des 1. FC Köln empfängt Lotte nach jüngster Zwangspause

Die FC-Reserve kehrt nach der Zwangspause vom vergangenen Wochenende in den Spielbetrieb der Regionalliga West zurück: Die U21 des 1. FC Köln empfängt am Samstag (14 Uhr) die Sportfreunde Lotte.

Ein Bundesliga-Debütant aus dem eigenen Nachwuchs soll bei der Partie am Samstag Spielpraxis sammeln. Dann empfängt die U21 des 1. FC Köln die Sportfreunde Lotte.

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Die vergangenen Wochen waren für Youssoupha Niang durchaus turbulent. Nach der monatelangen Verletzungspause in der Hinrunde fuhr der Stürmer Anfang Januar mit den FC-Profis ins Trainingslager – und kam seither auf drei Kurz-Einsätze in der Bundesliga. Der 19-Jährige sammelte die meisten Einsatz-Minuten seit der Winterpause kürzlich beim bitteren Aus der U19 in der Youth League gegen Inter Mailand vor 50.000 Zuschauern. Niang bezeichnete den Abend anschließend aus seiner Sicht als „nächsten Step in Richtung Spielpraxis“.

Premiere in der Regionalliga

An diesem Wochenende sollen viele Einsatzminuten hinzukommen. Der U19-Meister des Vorjahrs wurde von Trainer Lukas Kwasniok nicht für das Bundesliga-Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart nominiert. Stattdessen wird Niang, so ist zumindest der Plan, für die U21 gegen die Sportfreunde Lotte auflaufen. Dort würde der Angreifer seine Premiere in der Regionalliga feiern. Für Niangs Sturm-Kollegen Malek El Mala kommt das Duell am Samstagnachmittag im Franz-Kremer-Stadion hingegen noch zu früh: „Er ist jetzt wieder voll im Mannschaftstraining drin, aber das wird dann eher ein Thema für nächste Woche“, verriet der Trainer Evangelos Sbonias.

Der Coach muss neben dem Langzeitverletzten Artem Belousov gegen Lotte auch auf Arda Süne und Gabriel Miocevic verzichten. Sbonias sprach bei diesem Duo allerdings nur von „kleinen Wehwehchen“, sodass beide zeitnah zurückkehren dürften. Zudem deutete der Coach an: „Es kann auch sein, dass wir noch mal einen U19-Spieler mitnehmen.“ Ein Kandidat, den Sbonias dabei namentlich nannte, war Maik Akumu. Der 17-Jährige debütierte zuletzt gegen Paderborn in der U21. Die endgültige Entscheidung, ob der Flügelstürmer erneut dazustoßen werde, fiel erst am Freitagnachmittag.

U21 des 1. FC Köln will die Punkte zu Hause behalten

Für die U21 ist das Heimspiel gegen Lotte erst das zweite Pflichtspiel seit dem Ende der Winterpause Ende Januar. Die beiden Auswärtsspiele in Wiedenbrück und Siegen fielen dem zwischenzeitlichen Winterwetter zum Opfer und wurden abgesetzt. Das Duell am Samstag gegen Lotte findet unter gleichen Voraussetzungen statt, denn der kommende Gegner ist ebenfalls noch nicht richtig im Rhythmus. Das Heimspiel der Westfalen am vergangenen Wochenende gegen Schalkes U23 fiel aufgrund eines vereisten Platzes in Lotte aus.

Die U21 testete derweil am vergangenen Wochenende am Geißbockheim gegen den Liga-Rivalen Bonner SC – und verloren mit 1:2. „Da hat man schon gesehen, dass die Jungs Schwierigkeiten hatten, die Spannung aufrechtzuerhalten“, konstatierte Sbonias rückblickend, „das haben wir aufgearbeitet und jetzt geht es darum, wieder in den Spielrhythmus reinzukommen mit der Spannung, die nur an einem Spieltag aufkommt.“

Hinsichtlich des kommenden Gegners in der Regionalliga äußerte Kölns U21-Trainer: „Es gab einen mittelgroßen Umbruch bei Lotte im Winter. Dadurch haben sie deutlich Energie aufgebaut. Wir müssen gegen den Ball die Basics auf den Platz bekommen, wenn wir drei Punkte hier behalten wollen.“


Dritter Sieg in Folge: Etienne Borie lässt U21 des 1. FC Köln gegen Paderborn spät jubeln

Etienne Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Dritter Sieg in Folge: Etienne Borie lässt U21 des 1. FC Köln gegen Paderborn spät jubeln

Die U21 des 1. FC Köln ist erfolgreich ins Jahr 2026 gestartet: Etienne Borie erzielte den späten Treffer zu einem unterm Strich schmeichelhaften Sieg in einem schwachen Regionalliga-Spiel, das bis zur Schlussphase keinen Sieger verdient hatte: Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Paderborn.

Die Geißböcke entschieden das U21-Duell am Sonntagnachmittag mit 1:0 (0:0) für sich. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SC Paderborn.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias bot mit Mikolaj Marutzki einen U19-Spieler in der Startelf auf. Der 19-Jährige absolvierte drei Tage vor dem Youth-League-Kracher gegen Inter Mailand seinen vierten Einsatz in der Regionalliga West. Mit Maik Akumu saß ein weiterer Spieler aus der U19 auf der Ersatzbank, der in der Schlussphase als Joker noch sein Debüt feierte. Sommer-Zugang Luca Lechner feierte seine Premiere in der Startelf nach zuvor drei Kurzeinsätzen als Joker vor der Winterpause. Der zuletzt angeschlagene Sargis Adamyan stand als Ersatzspieler bereit. Bei den Gäste aus Paderborn startete mit Marlon Becker ein Spieler, der von 2020 bis Januar 2025 den FC-Nachwuchs durchlief.

Treffer zählte nicht

Den ersten Aufreger der Partie gab es nach einer Viertelstunde: Etienne Borie dribbelte sich über die rechte Seite in den Strafraum, sein Schlenzer landete allerdings nur an der Latte des Paderborner Tores. Marvin Ajani legte den Abpraller quer zu Patrik Kristal, der zum vermeintlichen Führungstor einschob. Der Treffer zählte jedoch nicht, weil Kristal bei Bories Schuss im Abseits stand und nunmehr aktiv ins Spielgeschehen eingriff (16.). Es sollte bis zur Halbzeit zugleich das einzige Highlight bleiben in einer Partie mit äußerst mäßigem Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer.

Die zweite Hälfte begann nicht nur mit einer missglückten Kölner Anstoß-Variante, die Etienne Borie schließlich nach einem Missverständnis völlig unbedrängt ins Seitenaus schoss. Kurz danach hatte just Becker auch noch eine gute Chance für die Gäste, doch Marutzki lenkte den scharfen Schuss mit einer Hand um das FC-Tor (47.). Der diesmal blasse Bernie Lennemann musste nach einer knappen Stunde vom Feld. Für ihn rutschte Nilas Yacobi von der rechten Seite ins Zentrum, der eingewechselte Safyan Toure sollte stattdessen auf dem Flügel für Tempo und Gefahr sorgen. Doch diese Rochade kurbelte die an bis dahin harmlose Kölner Offensive auch nicht weiter an.

Dritter Sieg in Folge für die U21 des 1. FC Köln

Kurz nachdem Sbonias mit einem Dreifach-Wechsel reagierte, fanden seine Schützlinge doch noch die Lücke in der Abwehr: Luc Dabrowski passte den Ball ins Angriffsdrittel zu Cenny Neumann. Der aufgerückte Außenspieler sah die Lücke und steckte durch zu Etienne Borie, der aus spitzem Winkel zum 1:0 ins lange Eck schoss (77.). Der Führungstreffer lag zu diesem Zeitpunkt keineswegs in der Luft, ein torloses Unentschieden war durchaus angemessen. Doch die Gäste hatten nach dem Rückstand auch nichts mehr entgegenzusetzen. Für die U21 war es über die Winterpause hinweg der dritte Sieg in der Regionalliga hintereinander. Das Team bleibt aber trotz nunmehr 32 Punkten auf dem achten Platz der Tabelle.

Für die U21 geht es am kommenden Sonntag (14 Uhr) bei den Sportfreunden Siegen weiter.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Lechner (80. Lippert), Ajani – Kristal (75. Elyazidi), Dürholtz (75. Harchaoui) – Yacobi (75. Akumu), Lennemann (59. Toure), Borie. Tor: 1:0 Borie (77.). Zuschauer: 500.