U21 des 1. FC Köln dank neuem Torjäger im Auftrieb: Trainer lobt Entwicklung der Mannschaft

Evangelos Sbonias mit Sargis Adamyan und Mikail Özkan
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U21 des 1. FC Köln dank neuem Torjäger im Auftrieb: Trainer lobt Entwicklung der Mannschaft

Die U21 des 1. FC Köln kann mit gutem Gefühl in die Weihnachts-Pause gehen: Mit zwei Siegen in Folge zum Abschluss gelang den FC-Talenten ein runder letzter Eindruck. Der Trainer lobte nach dem Spiel die Entwicklung seiner Mannschaft.

Nach dem Sieg gegen Bocholt steht nun erstmal eine Auszeit an. Der Torjäger der vergangenen Wochen bedauerte die anstehende Pause ein wenig. Doch die U21 des 1. FC Köln kann mit gutem Gefühl in die Weihnachts-Pause gehen.

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Die U21 des 1. FC Köln geht mit 29 Punkten aus 18 Spielen in die kurze Weihnachtspause. Diese Bilanz zum Jahresabschluss hätten nach dem fünften Spieltag vermutlich nicht viele Beobachter erwartet: Seinerzeit stand die FC-Reserve nach der vierten Niederlage am Tabellen-Ende. Genau auf diesen Umstand verwies denn auch Trainer Evangelos Sbonias nach dem 3:2-Erfolg gegen Bocholt am Samstagnachmittag: „Man muss das alles kurz vor Weihnachten einordnen. Wir haben in den 13 Spielen seither 26 Punkte geholt, ein Schnitt von 2,0. Daher nötigt mir die Entwicklung der Jungs schon Respekt ab. Und auch dass sie nach den Rückschlägen immer wieder zurückkommen, das ist auch eine Qualität.“

„Momentan läuft es einfach“

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte wirkte die Kabinen-Ansprache des Coaches offenbar: „Da gab es ein paar deutliche Empfehlungen und auch wirklich ungeschönt“, verriet Sbonias, „aber dann haben sie wirklich in der zweiten Halbzeit komplett alles umgesetzt und auch abgeliefert.“ Der Matchwinner war einmal mehr Bernie Lennemann, der in den jüngsten drei Spielen insgesamt viermal traf. „Er hat ein bisschen Zeit gebraucht, bis er bei uns ankommt. Und er hat immer wieder mit kleinen Rückschlägen und Verletzungen zu tun gehabt“, äußerte der Trainer über seinen Stürmer, „jetzt ist er über einen längeren Zeitraum in unserem Setting und das merkt man. Dann kommt auch diese Fitness. Wir haben ja was in ihm gesehen, als wir ihn geholt haben. Diese Abschlussqualitäten und immer wieder diese Tiefenläufe, die eine Abwehr auseinanderreißen können.“

Lennemann selbst strahlte nach seinem Doppelpack: „Momentan läuft es einfach.“ Angesprochen auf sein Erfolgsrezept der letzten Wochen entgegnete der Stürmer: „Ich versuche einfach, Gas zu geben auf dem Platz.“ Das Lob gab er auch direkt an die Mannschaft weiter: „Die Jungs unterstützen mich und wenn man gefüttert wird als Stürmer, dann kann man die Dinger machen. Der 22-Jährige ärgerte sich augenzwinkernd über die nun anstehende Weihnachtspause: „Ich würde natürlich gerne noch ein bisschen weiterspielen, aber es tut dem Körper auch gut, jetzt ein bisschen runterzufahren und dann in der Rückrunde voll anzugreifen.“

In der kommenden Woche warten noch die Belastungstest zur Leistungsdiagnostik auf die Spieler, ehe es in die kurze Pause geht. Am 3. Januar versammelt Sbonias sein Team schon wieder um sich. Eine Woche später steht ein Testspiel beim Oberligisten 1. FC Monheim an. In der Regionalliga geht es am 25. Januar beim Tabellen-Vorletzten SC Wiedenbrück weiter.


Doppelpacker Lennemann wieder Matchwinner: U21 schlägt Bocholt zum Jahres-Abschluss

Evangelos Sbonias bei der U21
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Doppelpacker Lennemann wieder Matchwinner: U21 schlägt Bocholt zum Jahres-Abschluss

Die U21 hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge in die kurze Weihnachtspause verabschiedet. Die FC-Talente drehten eine Woche nach dem 3:2 auf Schalke einen 0:1-Pausen-Rückstand gegen den 1. FC Bocholt in einen Sieg. Die U21 des 1. FC Köln gewann gegen Bocholt.

Der Matchwinner war abermals Bernie Lennemann, der diesmal sogar doppelt traf. Die U21 des 1. FC Köln gewann gegen Bocholt.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Startelf im Vergleich zum 3:2-Auswärtssieg auf Schalke nur auf einer Position: Bernie Lennemann hatte sich nach zuletzt zwei Toren als Joker den Platz in der Anfangsformation verdient. Dafür rutschte Safyan Toure zunächst auf die Ersatzbank. Die Kölner kamen gegen Bocholt zunächst nicht ins Spiel, fanden kaum einmal den Weg ins Abschluss-Drittel. Die Gäste wirkten nach dem Trainerwechsel forscher – folglich fiel der Führungstreffer für den FCB nicht komplett überraschend. Sargis Adamyan folgte Jonas Carls bei einem Zuspiel in die Spitze auf der rechten Abwehrseite zu halbherzig. Carls legte den Ball im Sechzehner quer zum im Zentrum blank stehenden Arnold Budimbu. Dessen strammen Schuss bugsierte Mikail Özkan auf der Torlinie beim Rettungsversuch unglücklich in den eigenen Torwinkel (14.).

Die U21 verdiente sich die Führung

Der FC wäre aber beinahe zum schnellen Ausgleich gekommen: Dawyn-Paul Donner zwang seinen eigenen Keeper Lucas Fox mit einem missglückten Klärungsversuch gegen den heranstürmenden Lennemann zu einer Glanzparade (18.). Insgesamt blieb Bocholt nach der Führung jedoch die agilere Mannschaft, kam mehrfach zu – wenn auch ungefährlichen – Torabschlüssen. Die Führung hatte daher bis zur Halbzeit bestand. Die Kölner kehrten allerdings mit Wut im Bauch zurück aus der Kabine – und kamen zum schnellen Ausgleich. Sargis Adamyan zog zunächst links außen neben dem Sechzehner das Foul und legte sich anschließend den Ball zum Freistoß zurecht. Den Schlenzer des Armeniers um die Mauer Richtung erstem Pfosten bugsierte Bocholts Dawyn-Paul Donner per Kopf ins eigene Tor zum 1:1 (48.).

Beide Mannschaften lieferten sich danach einen offenen Schlagabtausch – und der FC drehte die Partie. Marvin Ajani zog am Sechzehner ins Zentrum und zog ab. Bocholts Torwart Lucas Fox ließ den Schuss nach vorne abprallen, genau vor die Füße von Bernie Lennemann. Der Stürmer ließ sich die Chance nicht nehmen und schoss zum 2:1 ein (59.). Der 22-Jährige setzte seine Serie damit fort und traf im dritten Spiel in Folge. Die U21 verdiente sich die Führung durch die dominante Spielweise in der Folge – und die Gastgeber legten nach. Cenny Neumann schlug den Ball hoch nach vorne zu Adamyan, der gekonnt querlegte zu Lennemann. Der Stürmer schob mühelos zum 3:1 ein (71.).

Erfolgreicher Jahres-Abschluss

Bocholts Donner hätte beinahe nochmals verkürzt, traf mit seinem Schuss aber nur die Latte (77.). Kurz danach schlug es aber doch im Kölner Tor ein: Budimbu bediente Nicolas Hirschberger, dessen Schuss-Versuch bei Cedric Euschen landete, der aus kurzer Distanz zum 3:2 einschob (79.). Anders als in der vergangenen Saison, als der FC zuhause sogar eine 4:2-Führung in der Schlussphase noch aus den Händen gab und sogar noch mit 4:5 verlor, brachte das Team den Vorsprung diesmal ins Ziel. Die U21 konnte damit einen erfolgreichen Jahres-Abschluss feiern. In der Regionalliga West steht das nächste Spiel erst am 25. Januar beim SC Wiedenbrück an.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann (90.+2 Spitali), Mausehund, Dabrowski (90. Lechner), Özkan – Kujovic, Kristal (79. Dürholtz) – Borie – Adamyan (79. Yacobi), Lennemann (79. Toure).

Tore: 0:1 Özkan (14., Eigentor), 1:1 Donner (48., Eigentor), 2:1 Lennemann (59.), 3:1 Lennemann (71.), 3:2 Euschen (79.). Zuschauer: 350.


Nach Rücktritt des Ex-Kölners: U21 des 1. FC Köln empfängt den 1. FC Bocholt

Evangelos Sbonias im Spiel gegen den FC Gütersloh
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Nach Rücktritt des Ex-Kölners: U21 des 1. FC Köln empfängt den 1. FC Bocholt

Der Kölner Nachwuchs startet mit dem letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause in die Rückrunde der Regionalliga West: Die U21 des 1. FC Köln empfängt den 1. FC Bocholt und damit den vormaligen Geheimfavoriten auf den Aufstieg. Nach der ersten Halbserie steht der FCB aber sogar hinter den Geißböcken – ein Ex-Kölner trat daher in dieser Woche als Teamchef zurück.

Die U21 des 1. FC Köln empfängt in der Regionalliga West am Samstag den 1. FC Bocholt zum ersten Duell der Rückrunde.

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Der 26. Juli 2025 war kein guter Tag für den 1. FC Köln: Die neuformierte U21 startete beim 1. FC Bocholt in die neue Regionalliga-Saison. Die Schwarz-Weißen wurden ihrer damaligen Rolle als Geheimfavorit auf den Aufstieg gerecht, gewannen das Duell mit den Geißböcken verdient mit 3:0. In den Monaten danach gelang Bocholt aber weniger als erhofft: Der FCB beendete die Hinrunde am vergangenen Wochenende nach einer 2:3-Niederlage in Oberhausen nur als Tabellenzehnter – und sammelte dabei sogar vier Zähler weniger als die FC-Talente.

Mit gutem Gefühl in die Weihnachtspause

Bocholts Teamchef Christopher Schorch, der einst das FC-Trikot trug, zog daraus die Konsequenzen und trat als Teamchef der Mannschaft zurück, bleibt dem Verein jedoch als Sport-Geschäftsführer erhalten. Bocholt wird daher in Köln von Gabriele di Benedetto als verantwortlichem Trainer betreut, der bisher Schorchs Assistent war. „Wir müssen mal abwarten, was seine Idee letztlich gegen uns sein wird“, äußerte Kölns Coach Evangelos Sbonias, mutmaßte aber zugleich: „Ich würde mich wundern, wenn er jetzt komplett alles umkrempelt. Das würde nicht passen, weil er davor schon ein Teil des Trainerteams war. Aber möglich ist natürlich alles.“

Sbonias betonte zugleich, dass das Hinspiel keine Rolle mehr spiele: „Das ist schon komplett ausgeklammert, weil es schon so weit weg ist und da so viele Entwicklungen stattgefunden haben, nicht nur bei uns, sondern auch beim Gegner.“ Der FC will nach dem 3:2 in der Vorwoche beim damaligen Spitzenreiter Schalke direkt wieder punkten: „Jetzt haben wir die Chance, zuhause nochmal nachzulegen und dann mit einem sehr guten Gefühl in die kurze Weihnachtspause zu gehen“, sagte Sbonias.

Erst Leistungsdiagnostik, dann Winterpause

Dabei bedauert der 43-Jährige, dass die Regionalliga sich bereits Anfang Dezember vom Spielbetrieb abmeldet: „Von uns aus hätten wir noch ein bisschen spielen können. Das Wetter lässt es ja auch zu. Von mir aus könnte man im Dezember noch ein Stück weit länger spielen. Das würde dann auch passen mit dem Spielplan unserer Lizenz-Mannschaft.“

Bis die Spieler wirklich ausspannen können, dauert es aber nach dem Abpfiff noch etwas: „Wir haben nächste Woche noch Leistungsdiagnostiken und dann geht’s in die Pause“, berichtete der Trainer. Am 3. Januar startet die Vorbereitung auf den Rest der Saison. Bis dahin soll idealerweise auch Malek El Mala wieder an Bord sein, der sich unlängst im Testspiel bei seinem Ex-Verein Viktoria Köln eine Muskel-Verletzung zuzog und seither ausfällt.


Joker Lennemann stürzt Tabellenführer: U21 gewinnt in Nachspielzeit auf Schalke

Borie von der U21 des 1. FC Köln
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Joker Lennemann stürzt Tabellenführer: U21 gewinnt in Nachspielzeit auf Schalke

Die FC-Reserve hat die Hinrunde der Regionalliga West mit einem Paukenschlag beendet: Die U21 des 1. FC Köln gewann bei der U23 des FC Schalke 04 in der Nachspielzeit mit 3:2 (2:1) und entthronte damit den bisherigen Spitzenreiter.

Das Team von Evangelos Sbonias schaffte eine starke Reaktion nach der Dortmund-Pleite (3:5) eine Woche zuvor: Die U21 des 1. FC Köln gewann bei der U23 des FC Schalke 04.

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Die Kölner erwischten im Parkstadion den besseren Start und gingen sogar mit zwei Toren in Führung. Marvin Ajani, der diesmal aus dem Sturm auf die linke Außenbahn rückte, war dabei der Mann der Anfangsphase. Zunächst legte er den Ball in den Lauf von Etienne Borie, der mit einem strammen Schuss aus linker Position im Sechzehner ins lange Eck zum 1:0 für den FC traf (16.). Acht Minuten später rutschte ein Kölner Eckball von der rechten Seite durch auf den linken Flügel. Patrik Kristal servierte die Kugel hoch in den Sechzehner, wo Ajani zum 0:2 einköpfte (24.).

“Wir kriegen zu leicht den Anschlusstreffer“

Gastgeber antworteten aber schnell und kamen durch Jakob Sachse zum zügigen Anschluss. Sachse stand nach einer Ablage im Sechzehner parat und schoss den Ball mit Wucht über die Unterkante der Latte ins Tor zum 1:2 (26.). „Wir kriegen zu leicht den Anschlusstreffer“, haderte Kölns Trainer Evangelos Sbonias mit dem Spielverlauf. Und kurz nach dem Seitenwechsel wurde es noch schlimmer für sein Team, denn die Hausherren glichen aus. Yassin Ben Balla verwertete eine flache Hereingabe von der linken Seite zum 2:2 (50.). „Die Jungs haben sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen“, lobte Sbonias, konstatierte aber auch: „und haben viel verteidigen müssen in der zweiten Halbzeit.“

In der Nachspielzeit folgte sogar noch das Happy End für die Kölner bei einem Konter: Marvin Ajani verlängerte einen hohen Ball aus dem eigenen Sechzehner in der gegnerischen Hälfte in den Lauf des eingewechselten Bernie Lennemann, der sich im Schalker Strafraum gegen einen Gegenspieler durchsetzte und den Ball ins lange Eck zum 2:3 schob (90.+1). Damit durften die Kölner wie schon drei Wochen zuvor in Rödinghausen noch einen späten Siegtreffer bejubeln. „Das fühlt sich natürlich gut an“, bekannte Sbonias nach dem Abpfiff.

Rückrunden-Auftakt gegen den 1. FC Bocholt

Es hätte sogar noch ein vierter Treffer für den FC fallen können. Schalke verlor den Ball und Lennemann sprintete auf das verwaiste Tor zu, weil der Torhüter Faaris Yusufu mit aufgerückt war. Der Kölner Stürmer wurde allerdings von Ingyom Jung zu Fall gebracht, der für diese Notbremse die rote Karte sah (90.+4). Lennemann derweil kommt immer besser ins Rollen, traf bereits im zweiten Spiel in Folge und dürfte in dieser Form sicher auch bald wieder in der Startelf auftauchen. Für die U21 endet das Spieljahr 2025 am kommenden Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel zum Rückrunden-Auftakt gegen den 1. FC Bocholt.

1. FC Köln U21: Marutzki – Neumann, Mausehund, Dabrowski, Özkan, Ajani – Kristal, Kujovic (33. Harchaoui/85. Lechner) – Borie (85. Dürholtz) – Toure (69. Yacobi), Adamyan (69. Lennemann).

Tore: 0:1 Borie (16.), 0:2 Ajani (24.), 1:2 Sachse (26.), 2:2 Ben Balla (50.), 2:3 Lennemann (90.+1). Zuschauer: 270. Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Jung (Schalke/90.+4).


U21 reist zum Spitzenreiter: Defensive soll zum Hinrunden-Abschluss endlich stabiler stehen

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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U21 reist zum Spitzenreiter: Defensive soll zum Hinrunden-Abschluss endlich stabiler stehen

Die Hinrunde der Regionalliga West hält für die U21-Fußballer des FC zum Abschluss noch ein Highlight bereit: Die FC-Talente müssen am Samstag beim Tabellenführer antreten. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Schalke 04.

Trainer Evangelos Sbonias hofft darauf, dass seine Defensive am Samstag endlich wieder stabiler steht. Die U21 des 1. FC Köln trifft auf Schalke 04.

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Die erste Halbserie der Regionalliga West endet am kommenden Wochenende. Und die U21 des 1. FC Köln kann schon jetzt grundsätzlich zufrieden sein. Das neuformierte und verjüngte Team bewegt sich jenseits der Abstiegszone. Trainer Evangelos Sbonias kann daher ohne Ergebnis-Druck mit seinen Schützlingen arbeiten – auch in der Vorbereitung auf das Highlight-Duell am Samstag bei der U23 des FC Schalke 04 im Parkstadion. Dabei hofft der Coach jedoch darauf, dass seine Mannschaft noch in den beiden verbleibenden Spielen vor der Winterpause einen entscheidenden Schritt macht: „Wir müssen die Defensive im Blick haben“, verlangte Sbonias im Vorfeld des Hinrunden-Finales und konstatierte: „Mir gefällt die Entwicklung null Komma null.“

„Das ist Fluch und Segen bei einer so jungen Mannschaft“

Dabei bewegte sich sein Team zwischenzeitlich in die richtige Richtung. Die stabile Abwehr war die Basis für die Serie von sechs ungeschlagenen Spielen. Diese spülte den FC sogar in Reichweite der vorderen Plätze. „Wir verfallen in alte Muster“, ärgerte sich Sbonias darüber, unterstrich dabei aber auch: „Das ist Fluch und Segen bei einer so jungen Mannschaft.“ Auf Schalke und danach zum Rückrunden-Auftakt gegen Bocholt sollen aber noch einmal zwei vorzeigbare Resultate erzielt werden. Dabei kann der Trainer personell fast aus dem Vollen schöpfen. Einzig Malek El Mala fällt weiter aus. San-Luca Spitali befindet sich nach seiner Verletzung wieder im Mannschaftstraining. Das Youth-League-Spiel der U19 gegen den FC  Midtjylland am Mittwochabend kam allerdings noch zu früh.

Mit Nick Zimmermann und Fayssal Harchaoui standen zwei U21-Spieler im Europapokal-Aufgebot von U19-Trainer Stefan Ruthenbeck. Harchaoui spielte über 75 Minuten und dürfte daher in Gelsenkirchen aus Gründen der Belastungssteuerung eher nicht für die erste Elf in Betracht kommen. Von dieser ist Nick Zimmermann ohnehin deutlich entfernt. Der 19-jährige Mittelfeldspieler wurde am Mittwochabend in der 83. Minute eingewechselt. Sbonias ließ derweil offen, ob er an der Dreierkette festhalten wird, die er zuletzt gegen Dortmund formierte, oder zur gewohnten Viererkette zurückkehrt. „Die Dreierkette hat gegen den Gegner gut gepasst“, erklärte der Übungsleiter und führte aus, dass es zudem die Aufgabe in der Ausbildung sei, „den Jungs Variabilität mitzugeben“.

Unterdessen gab es im Trainerteam der U21 eine Erfolgsmeldung: Marcel Ivanusa, Assistent von Evangelos Sbonias, hat beim DFB einen Trainer-Lehrgang erfolgreich beendet und besitzt nunmehr, wie sein Chef auch, die A-Lizenz. Sbonias selbst, der noch bis 2028 an den FC gebunden ist, peilt mittelfristig die UEFA-Pro-Lizenz an.


„Entwicklungsschritte zu langsam“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias ärgert sich über Gegentor-Flut

Evangelos Sbonias ist nicht glücklich
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„Entwicklungsschritte zu langsam“: U21-Coach des 1. FC Köln Sbonias ärgert sich über Gegentor-Flut

Die U21 des 1. FC Köln lässt weiter die gewünschte Konstanz vermissen und verharrt daher im Mittelfeld der Regionalliga West. Trainer Evangelos Sbonias haderte nach dem Spiel mit der Entwicklungsgeschwindigkeit im Defensiv-Verhalten.

Nach dem Duell gegen die U23 von Borussia Dortmund ist Trainer Evangelos Sbonias nicht glücklich. Die U21 des 1. FC Köln lässt weiter die gewünschte Konstanz vermissen.

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Die U21-Talente des 1. FC Köln haben die nächste Chance verpasst, mit einem sportlichen Ausrufezeichen weiter Richtung oberes Tabellendrittel schielen zu können. Nach zuletzt zwei Siegen gegen Velbert (4:1) und Rödinghausen (3:2) hätte ein Erfolg gegen die U23 von Borussia Dortmund, die selbst noch mit dem Aufstieg liebäugelt, den Aufwärtstrend der Kölner Talente dick unterstrichen.

Sbonias sieht Entwicklungsbedarf

Stattdessen gab es jedoch einen Ergebnis-Rückschlag für die FC-Reserve. Die fünf Gegentreffer wurmten auch den Trainer Evangelos Sbonias nach dem Spiel: „Es müssen auch mal drei Tore, die wir schießen, reichen, um Punkte zu holen.“ Der Coach haderte mit dem Entwicklungsprozess im Defensiv-Verhalten: „Ich glaube nicht, dass wir zwei Tore schlechter waren. Wo wir uns weiter verbessern müssen, da sind mir die Entwicklungsschritte einfach zu langsam und auch nicht gut genug, ist das Verteidigen in der Box und in unserem eigenen ersten Drittel. Da müssen wir schärfer werden, da müssen wir aggressiver werden, um unser Tor zu verteidigen.“

Mit nunmehr 33 Gegentoren stellt der FC die viertschlechteste Defensive der Regionalliga West. Allein elf davon setzte es in den letzten vier Spielen, also fast drei pro Spiel. Dennoch wollte Sbonias auch nicht alles schlecht reden: „Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden, weil die Jungs alles reingehauen haben. Trotzdem fühlt es sich jetzt natürlich nicht so gut an.“

Kölner stehen im Mittelfeld der Tabelle

Dabei überraschte der Trainer auch mit einer taktischen Neuerung: Defensiv setzte Sbonias auf eine Dreierkette mit Mikail Özkan, Luc Dabrowski und Yannick Mausehund, flankiert von Safyan Toure und Cenny Neumann auf den Außenpositionen. Der etatmäßige Rechtsverteidiger Marvin Ajani rutschte sogar in die Doppelspitze neben Sargis Adamyan. „Wir haben vorne viele Ausfälle“, erklärte der Übungsleiter den Gedanken hinter den Änderungen, „und wir wollten auf der letzten Linie noch mal viel Wucht am Kopfballspiel und Geschwindigkeit haben.“ Dies habe dem BVB auch „große Probleme bereitet“. Zudem habe man „gute Innenverteidiger, die müssen wir auf die Platte bringen“.

Durch die Niederlage gegen Dortmund verharren die Kölner im Niemandsland der Regionalliga-Tabelle. Zum Rückrunden-Abschluss am kommenden Samstag (15 Uhr) geht es zum Tabellenführer Schalke 04, ehe zum Rückrunden-Start im letzten Auftritt vor der Winterpause das Heimspiel gegen Bocholt am Nikolaustag (14 Uhr) ansteht. „Wir gehen in jedes Spiel rein, dass man gewinnen möchte. Es geht darum, zu versuchen, die maximale Punktzahl zu erreichen. Es geht darum, das Konto zu füllen und eine stabile Saison zu spielen.“


Nach zwei Siegen in Folge: U21 des 1. FC Köln verliert nach Achterbahn-Fahrt torreich gegen den BVB

Sargis Adamyan und Safyan Toure von der U21 des 1. FC Köln
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Nach zwei Siegen in Folge: U21 des 1. FC Köln verliert nach Achterbahn-Fahrt torreich gegen den BVB

Die Reserve des FC hat nach einem wilden Spiel die erste Niederlage nach zuletzt zwei Siegen in Serie hinnehmen müssen: Das Duell der Zweitvertretungen gegen Borussia Dortmund endete nach einer Achterbahn-Fahrt mit einer 3:5-(2:3)-Pleite für die Kölner. Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund.

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge kassierte das Team von Evangelos Sbonias die siebte Saison-Niederlage: Die U21 des 1. FC Köln verliert gegen Borussia Dortmund.

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Kölns Trainer Evangelos Sbonias änderte seine Start-Formation im Vergleich zum 3:2-Erfolg in Rödinghausen auf zwei Positionen: Etienne Borie und Emin Kujovic ersetzten Luca Dürholtz und Bernie Lennemann. Bemerkenswert war jedoch, dass Safyan Toure diesmal in der Fünferkette links auflief und dafür der etatmäßige Rechtsverteidiger Marvin Ajani zusammen mit Sargis Adamyan eine Doppel-Spitze bildete.

Ein spannender Schlagabtausch

Die lediglich 550 Zuschauer – die ZIS verhinderte aufgrund der Parallel-Ansetzung mit den ersten Mannschaften beider Vereine eine stattlichere Kulisse – sahen eine bemerkenswerte Partie im Franz-Kremer-Stadion. Die BVB-Reserve, die nach dem Abstieg aus der Dritten Liga mit der sofortigen Rückkehr liebäugelt, legte dabei forsch los und ging durch zwei schnelle Tore von Bennedikt Wüstenhagen (13.) und Filippo Mane (15.) mit 0:2 in Führung. Cenny Neumann gelang der psychologisch wichtige schnelle Anschluss für die FC-Reserve (17.).

Beide Mannschaften boten sich danach einen offenen Schlagabtausch – Sargis Adamyan schloss einen Konter zum 2:2-Ausgleich ab (32.). Doch kurz vor der Pause waren es erneut die Gäste, denen die Führung gelang: Babis Drakas erzielte nach Hacken-Ablage von Michael Eberwein das 2:3 (43.). Nach der Pause erhöhten die Gäste durch Arne Wessels gar auf 2:4 (58.). Der eingewechselte Bernie Lennemann sorgte mit seinem Premieren-Pflichtspiel-Treffer im FC-Trikot zum 3:4 nochmals für Spannung (71.). Doch kurz vor Schluss sorgte Mane mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung zugunsten der Schwarzgelben (89.).

Niederlage nach zwei Siegen in Folge

Die FC-Talente verpassten damit die Chance, ihrem Ausrufezeichen in Rödinghausen vor der Länderspiel-Pause ein zweites folgen zu lassen und kassierten nach zuletzt zwei Siegen in Folge die insgesamt siebte Saison-Niederlage. Die FC-Talente stagnieren damit auf dem achten Tabellen-Platz ohne Anschluss an die Tabellen-Spitze und mit ausreichendem Abstand zur Abstiegszone.

Für die U21 geht es am kommenden Samstag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schalke 04 weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Neumann, Mausehund (75. Telle), Dabrowski, Özkan, Toure (65. Lennemann) – Kujovic (75. Harchaoui), Kristal – Borie (75. Süne) – Ajani (85. Labenz), Adamyan.

Tore: 0:1 Wüstenhagen (13.), 0:2 Mane (15.), 1:2 Neumann (17.), 2:2 Adamyan (32.), 2:3 Drakas (43.), 2:4 Wessels (58.), 3:4 Lennemann (71.), 3:5 Mane (89.). Zuschauer: 550.


U21 des 1. FC Köln kassiert Testspiel-Pleite und Malek El-Mala-Verletzung: „Er fällt bis auf Weiteres aus“

Malek El Mala wird dem 1. FC Köln vorerst fehlen
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U21 des 1. FC Köln kassiert Testspiel-Pleite und Malek El-Mala-Verletzung: „Er fällt bis auf Weiteres aus“

Der Kölner Nachwuchs kehrt mit gemischten Gefühlen aus der Länderspiel-Pause zurück in den Spielbetrieb der Regionalliga West: Die FC-Reserve empfängt am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) die U23 von Borussia Dortmund im Franz-Kremer-Stadion. Emin Kujovic und Fayssal Harchaoui dürfen wieder mitspielen. Malek El Mala wird dem 1. FC Köln verletzt fehlen. Zudem setzte es zwischenzeitlich eine empfindliche Testspiel-Pleite.

Es war ein ernüchternder Auftritt der U21 des 1. FC Köln am vergangenen Freitag auf dem Trainingsplatz des Drittligisten FC Viktoria Köln. Die Geißböcke verloren das Testspiel bei den Rechtsrheinischen deutlich mit 1:6 (0:1). Und Malek El Mala wird dem 1. FC Köln zudem länger verletzt fehlen.

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Der Stürmer zog sich eine schwerere Muskel-Verletzung zu. „Er fällt bis auf Weiteres aus“, haderte FC-Trainer Evangelos Sbonias im Gespräch mit come-on-fc.com mit dem Ausfall seines Torjägers. Der Coach war jedoch auch unzufrieden mit dem Verlauf des Testspiels, das unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf der Schäl Sick stattfand: „Wir haben ein bisschen getestet, auf das ich nicht näher eingehen möchte. Das hat phasenweise gut funktioniert und phasenweise auch nicht, was kein Problem ist, denn dafür war der Test da. Die Jungs, die nicht viel Spielzeit haben, konnten sich zeigen, aber wir als Trainer-Team wollten auch mal was ausprobieren.“

Der beste Torjäger fehlt

Mit El Mala fehlt dem FC damit vorerst der bislang beste Torjäger, der Stürmer und Sargis Adamyan erzielten jeweils fünf Treffer in dieser Saison. Dafür kehren der zuletzt gelbgesperrte Emin Kujovic sowie Fayssal Harchaoui nach dessen Rotsperre zurück. Somit hat Sbonias zumindest im Mittelfeld wieder deutlich mehr Auswahl. Das wiederum erschwert auch die Einsatzchancen für Arda Süne. Der veranlagte Offensivspieler geriet in den vergangenen Wochen in den Hintergrund. Der 20-Jährige kam in der Regionalliga zuletzt Ende September gegen Gütersloh zum Einsatz, stand seither nicht einmal mehr im Kader.

Von einer Verletzung Sünes ist derweil nichts bekannt. Zwischenzeitlich, so erfuhr unsere Redaktion, gab es beim Spieler sogar einen Berater-Wechsel. Sbonias äußerte: „Es sind immer wieder Schwankungen bei jungen Spielern, die jetzt auch bei ihm sind. Im Zentrum ist es ein Hauen und Stechen mit einer hohen Qualität. Da haben andere Jungs eine Nasenspitze vorne gerade. Nichtsdestotrotz gibt Arda Gas im Training. Wir sind in einem engen Austausch. Wenn er so weitermacht, ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis er wieder in den Kader rutscht und wieder Spielzeit bekommt.“ Für Süne brechen auch entscheidende Wochen an, denn der Vertrag des Spielers läuft im kommenden Sommer aus. Bisher konnte er der Rolle, die der heutige Technische Direktor Lukas Berg dem Talent im Mai für die laufende Saison zuwies, noch nicht gerecht werden. Berg äußerte im Mai: „Im kommenden Jahr soll und kann er auf und neben dem Platz eine gewichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen, um so auf das nächste Level zu kommen.“

Für die U21 geht es derweil darum, den jüngsten Aufwärtstrend in der Regionalliga gegen Dortmunds Reserve zu bestätigen. Zuletzt gewann die U21 zweimal in Folge und will nun in den verbleibenden drei Spielen bis zur Winterpause konstante Ergebnisse liefern. „Jetzt hat man sich wieder mit zwei guten Spielen in eine gute Position gebracht und jetzt muss man dann einfach nachlegen. Die Jungs haben sich das erarbeitet und können in einem Top-Spiel mit zwei Top-U-Mannschaften eine Duftmarke setzen.“


U21 des 1. FC Köln kann nach Sieg in Rödinghausen entspannt in den Jahres-Endspurt gehen

Evangelias Sbonias, U21 des 1. FC Köln
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U21 des 1. FC Köln kann nach Sieg in Rödinghausen entspannt in den Jahres-Endspurt gehen

Die U21 des 1. FC Köln hat sich mit einem Paukenschlag in die Länderspielpause verabschiedet. Die FC-Reserve beendete mit dem 3:2 in Rödinghausen nicht nur ihre Auswärtsmisere, sondern entfernte sich auch von der Abstiegszone.

Das Team von Evangelos Sbonias kann nach dem Sieg am Samstag entspannter in den Jahresabschluss gehen. Die U21 des 1. FC Köln hat sich mit einem Paukenschlag und die Länderspielpause verabschiedet.

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Evangelos Sbonias erwischte in Ostwestfalen ein glückliches Händchen. Gleich zwei Joker des Kölner Trainers stachen in der Schlussphase und sorgten mit ihren beiden Treffern doch noch für den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg nach einem 1:2-Rückstand kurz vor Schluss. Dabei sah es zunächst noch so aus, als würde die erste Elf die Weichen bereits auf Sieg stellen. Die U21 war im ersten Durchgang überlegen, führte verdient mit 1:0 und verpasste weitere Tore. „Wir haben Rödinghausen 45 Minuten lang hinten eingeschnürt. Das einzige Manko ist, dass wir nur mit einem 1:0 in die Halbzeit gehen“, konstatierte Sbonias. 

Zwischenzeitlich war es „eine reine Abwehrschlacht“

Das Bild änderte sich jedoch nach der Pause, als die Gastgeber aufdrehten. „Es war klar, dass wir eine Phase überstehen müssen“, äußerte Sbonias, „von der 55., 60. Minute bis zur 75. war es eine reine Abwehrschlacht, bei der wir nicht mehr hinten rausgekommen sind, nicht mehr in unsere Abläufe reingekommen sind.“ Doch des Trainers Joker, Luiz Labenz und Luca Lechner, drehten mit ihren Toren das Spiel zugunsten der U21. Labenz kam erst eine Minute zuvor ins Spiel. Luca Lechner feierte als Siegtorschütze einen Einstand nach Maß, denn für den Sommer-Zugang war es das erste Pflichtspiel im Geißbock-Trikot. Der Innenverteidiger hatte einen schweren Einstand, fehlte er zu Saisonbeginn noch wochenlang wegen eines Außenbandanrisses am Sprunggelenk.

Ein Debüt feierte auch Bernie Lennemann: Der Winter-Neuzugang des FC stand erstmals in der Startelf der U21. „Das hat er sich über die Zeit mit fleißiger Arbeit im Training und mit der Einwechslung letzte Woche gegen Velbert erarbeitet“, erklärte Sbonias, „er hat seine Sache gut gemacht.“ Malek El Mala fehlte in Rödinghausen derweil aufgrund muskulärer Probleme: „Da wollten wir heute kein Risiko eingehen“, erklärte der Coach. Umso bemerkenswerter war es, dass die U21 trotz des Stürmer-Ausfalls gleich drei Treffer erzielte. „Die Jungs haben super Moral bewiesen und alles reingehauen“, lobte der Coach, „und wir sind dann dafür belohnt worden.“

U21 verabschiedet sich in die Länderspielpause

Die U21 hat mit dem ersten Sieg in Rödinghausen seit 2014 den Sieg gegen Velbert aus der Vorwoche vergoldet und sich mit einem guten Gefühl in die Länderspiel-Pause verabschiedet. Der Vorsprung auf die Abstiegszone ist wieder komfortabel, sodass die Kölner nun ohne Druck in die letzten beiden Hinrundenspiele gehen können.

In den beiden Duellen gegen die U23-Teams von Dortmund und Schalke können noch Bonus-Punkte zum Abschluss der ersten Saison-Hälfte erspielt werden. Zudem können sich die Kölner in diesen Duellen wieder näher an die ersten Plätze heranspielen, ehe das Fußballjahr 2025 mit dem Rückrunden-Auftakt zuhause am Nikolaus-Wochenende gegen den 1. FC Bocholt endet.


U21 des 1. FC Köln dreht das Spiel in den Schlussminuten: Zwei Joker beenden Auswärtsfluch in Rödinghausen

Sargis Adamyan traf für die Kölner U21
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U21 des 1. FC Köln dreht das Spiel in den Schlussminuten: Zwei Joker beenden Auswärtsfluch in Rödinghausen

Die Reserve des FC hat ihren Auswärtsfluch bezwungen und erstmals seit 2014 wieder ein Duell beim SV Rödinghausen gewonnen: Das Duell glich dabei einem Wechselbad der Gefühle. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SV Rödinghausen.

Die U21 geriet nach eigener Führung in Rückstand, doch zwei Joker drehten die Partie in den Schlussminuten. Die U21 des 1. FC Köln gewinnt gegen den SV Rödinghausen.

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Evangelos Sbonias änderte die Startelf bei seiner Rückkehr auf die Kölner Trainerbank im Vergleich zum 4:1-Erfolg gegen Velbert auf vier Positionen: Für Neo Telle, Malek El Mala, Etienne Borie und den gelbgesperrten Emin Kujovic rutschten Luc Dabrowski, Marvin Ajani, Luca Dürholtz und Bernie Lennemann in die Anfangsformation. Die Gastgeber agierten im ersten Durchgang viel zu passiv und offenbarten so, warum sie in dieser Saison bislang im Tabellenkeller stehen. Die U21 drückte auf den verdienten Führungstreffer. Die beste Chance besaß Marvin Ajani, dessen Kopfball an der Latte landete (24.). Safyan Toure machte es kurz danach besser und verwertete ein Zuspiel von Patrik Kristal zum 1:0 für die FC-Reserve (28.). Die Gäste besaßen bis zur Halbzeit noch Chancen, die Führung auszubauen. Entsprechend gab es zur Halbzeit Pfiffe von den Heimfans für den Auftritt ihrer Mannschaft.

Wahnsinn in der Nachspielzeit

Das änderte sich jedoch nach der Pause. Die Gastgeber spielten wie verwandelt und drückten nun ihrerseits darauf, die Partie zu drehen. Nach einer Ecke des Ex-Kölners Simon Breuer, die nochmals verlängert wurde, traf Abdul Fesenmeyer am zweiten Pfosten ungehindert zum 1:1 (56.). Die Hausherren nahmen den Schwung mit – und legten sogar noch nach: Zunächst verhinderte der Torwart Luis Hauer mit einer starken Parade noch den Rückstand (69.). Erst in der Schlussphase schien doch noch der Siegtreffer geglückt zu sein: Rödinghausen konterte erfolgreich, Eduard Probst hob den Ball über Hauer hinweg ins Tor zum 1:2 aus FC-Sicht (85.).

Was wie der K.O. wirkte, entpuppte sich jedoch als Wachmacher. Zunächst erzielte der eingewechselte Luiz Labenz das 2:2 (87.). Der totale Wahnsinn folgte in der Nachspielzeit: Sargis Adamyan servierte einen Freistoß in den Sechzehner. Der Ball landete mit Luca Lechner bei einem weiteren Joker, der die Kugel zum 3:2 über die Linie drückte (90.+1). Der Kölner Jubel kannte in diesem Moment keine Grenzen. Der Sieg war nach dem Verlauf der zweiten Hälfte nicht nur aufgrund des späten Siegtreffers schmeichelhaft, aber die Kölner belohnten sich für ihre Moral und vergoldeten mit dem zweiten Sieg in Folge den Dreier aus der Vorwoche. Mit nunmehr 23 Punkten hat sich die U21 auch vorerst von der Abstiegszone deutlich abgesetzt.

Für die U21 geht es nach der Länderspielpause am 22. November (15:30 Uhr) mit dem Heimspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund weiter.

1. FC Köln U21: Hauer – Ajani, Dabrowski, Mausehund, Neumann (86. Labenz) – Özkan (66. Lechner), Dürholtz (86. Borie) – Lennemann (86. Belousov), Kristal, Toure (66. Yacobi) – Adamyan. Tore: 0:1 Toure (28.), 1:1 Fesenmeyer (56.), 2:1 Probst (85.), 2:2 Labenz (87.), 2:3 Lechner (90.+1). Zuschauer: 680.