Ein Dutzend fester Abgänge beim 1. FC Köln – nur für einen hat sich der Abschied bislang gelohnt

Ein Dutzend Spieler hat den FC im vergangenen Sommer verlassen
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Ein Dutzend fester Abgänge beim 1. FC Köln – nur für einen hat sich der Abschied bislang gelohnt

Thomas Kessler hat nicht nur mit zahlreichen Neuverpflichtungen für einen Umbruch beim FC gesorgt, die Kölner haben natürlich auch einige Spieler fest abgegeben. Doch Erfolg haben nicht alle Akteure nach dem Abschied vom 1. FC Köln: Nur für einen Ex-Abgang läuft es bislang rund.

Bankdrücker, Torflaute, ausgemustert – die meisten Spieler haben es schwer nach dem Weggang vom 1. FC Köln: Nur für einen Ex-Abgang läuft es bislang rund.

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Die Vorweihnachtszeit, wenige Tage vor der Eröffnung des Wintertransferfensters, ist auch der Beginn der Zeit der Transfergerüchte. Dementsprechend verwundert es natürlich nicht, dass auch die ersten Namen mit dem FC in Verbindung gebracht werden. Am Montag ploppte ein Name auf, der zwar nicht mehr direkt mit den Geißböcken in Verbindung steht, aber bei den Fans des 1. FC Köln schon zur Kenntnis genommen wird. Damion Downs wird in Verbindung mit einem Bundesligisten gebracht. Wie der „Kicker“ berichtet, soll der HSV ein gewisses Interesse an dem Stürmer haben. Downs ging bekanntlich die ersten Schritte seines Profi-Lebens beim FC, hatte in der vergangenen Spielzeit großen Anteil am Kölner Aufstieg und einen guten Vertrag angeboten bekommen, den aber abgelegt.

Im Fokus der DFB-Auswahl?

Gleichzeitig ist der Angreifer einer der Spieler, bei denen sich der Weggang von den Geißböcken noch nicht so richtig gelohnt hat. Denn beim FC Southampton spielte der Angreifer in dieser Saison keine Rolle, sammelte Downs erst wenige Einsatzminuten, kam in den vergangenen Wochen gar nicht mehr zum Einsatz. Der Wechsel nach Südengland ist also alles andere als glücklich. Das gleiche gilt wohl auch für Max Finkgräfe bei RB Leipzig. Das Eigengewächs entschied sich ebenfalls gegen eine Vertragsverlängerung, wechselte aber zu RB Leipzig – und damit aktuell ein Regalfach höher als Downs bei Southampton. Dass es der Linksverteidiger gegen Nationalspieler David Raum schwer haben würde, war wohl klar. Dass der 21-Jährige aber lange überhaupt keine Rolle spielen würde, dürfte den Abwehrspieler schon überrascht haben.

Erst gegen Bremen feierte der einstige Kölner Shootingstar sein Ligadebüt für Leipzig, eine Minute lang. Beim 6:0-Erfolg durfte der Youngster sogar gute zwanzig Minuten ran, bevor er zuletzt wieder Dauergast auf der Bank war. Ganz anders ist die Situation bei Tim Lemperle. Der Angreifer hatte sich vor etwa einem Jahr zu einem Wechsel zur TSG Hoffenheim entschieden und diesen auch im Sommer vollzogen. Und für den Angreifer geht die Rechnung auf. Lemperle ist bei der TSG Stammspieler, erzielte bereits fünf Tore und hat seinen Marktwert auf zwölf Millionen Euro in die Höhe gebracht. Angeblich soll der 23-Jährige auch im erweiterten Fokus von Julian Nagelsmann stehen. Wie „Sky“ vor einigen Wochen berichtet hat soll Atlético Madrid ein Auge auf den Stürmer geworfen haben.

Stammplatz verloren

Mit Marvin Obuz und Mathias Olesen haben noch zwei weitere Eigengewächse den Verein im Sommer dauerhaft verlassen. Der in Köln geborene Obuz tut sich in seiner zweiten Saison bei Rot-Weiss Essen schwer. Mittlerweile kommt der Offensivspieler auf vier Assists und einen Treffer. Zum Stammspieler hat es bislang nicht gereicht und auch an seine erste starke Spielzeit bei RWE (damals als Leihspieler) kann der 23-Jährige nicht anknüpfen. Obuz kommt auf 18 Einsätze, davon acht von Beginn an. Olesen war zu Saisonbeginn noch bei der SpVgg Greuther Fürth gesetzt. Seinen Stammplatz hat der Luxemburger aber verloren. In den vergangenen vier Spielen reichte es nur zu einem Kurzeinsatz.

Etwas überraschend hat auch Dejan Ljubicic seinen Stammplatz bei Dinamo Zagreb verloren. Der 28-Jährige war in der Zentrale zu Saisonbeginn unumstritten, stand in den vergangenen vier Spielen aber nur einmal in der Startelf des kroatischen Tabellenführers, spielte zwei Mal gar nicht. Bislang kommt der Mittelfeldspieler in der Liga auf drei Vorlagen. Die Hoffnung auf die WM lebt bei dem 28-Jährigen noch, doch zuletzt wurde Ljubicic auch weiterhin nicht von Ralf Rangnick für Österreich berücksichtigt. Zwar hat der Kosovo noch die Chance, sich über die Playoffs für die WM zu qualifizieren, Leart Pacarada wird eher keine Rolle spielen. Der Linksverteidiger arbeitet nach seinem Kreuzbandriss an seinem Comeback, wird aber bis zum Endturnier sicher nicht fit werden.

Anpassungsschwierigkeiten?

Weitere Abgänge haben sich sportlich bislang nicht rentiert. Steffen Tigges wartet beim SC Paderborn seit Mitte Oktober auf seinen dritten Saisontreffer. Im Ostwestfalen-Duell traf der Stürmer doppelt. Anfang November kam noch ein Assist dazu. Florian Dietz hat sich bei Jahn Regensburg in Liga drei noch gar nicht auf das Scorerboard gebracht. Seit Anfang Oktober kam der Angreifer insgesamt nur auf 35 Einsatzminuten. Jacob Christensen hat zuletzt immerhin Einsatzzeit sammeln können. Der Däne hatte es zunächst nicht aufs Feld geschafft. Im November gab es für den Mittelfeldspieler immerhin vier Startelfeinsätze für Molde. Mit Philipp Pentke und Jonas Nickisch haben zwei Keeper den FC im Sommer verlassen. Während Pentke keinen neuen Verein gefunden hat, wartet Nickisch in Saarbrücken auf sein erstes Profispiel.

Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt

Damion Downs und Max Finkgräfe spielen nicht mehr für den 1. FC Köln
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Ohne Tor, Einsatz oder Chance – für Abgänge des 1. FC Köln hat sich der Abschied bislang nicht ausgezahlt

Mit Damion Downs und Max Finkgräfe haben zwei Eigengewächse den FC im Sommer verlassen, den Kölnern aber einen großen Umbruch ermöglicht. Für die beiden Youngster läuft es bislang aber nicht rund. Doch da gibt es noch mehr Ex-Akteure des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es nicht rund.

Sie galten einst als Hoffnungsträger, wurden dann aber Abgänge des 1. FC Köln: Für diese Ex-Spieler läuft es bei ihren neuen Clubs nicht rund.

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In dieser Spielzeit gehört es wohl eher zur Ausnahme, dass mehr als die Hälfte der Startelf zum Stammpersonal der Vorsaison gehörte. Am Sonntagabend war es mal wieder soweit. Doch insgesamt hat der FC ein neues Gesicht verliehen bekommen. Zwölf neue Spieler, von denen aktuell acht bis neun Akteure regelmäßig zum Einsatz kommen. Einzig Ron-Robert Zieler als Nummer zwei, der verletzte Rav van den Berg und der letzte Neuzugang Alessio Castro-Montes sind aktuell hinten dran. Und damit dieser Umbruch überhaupt möglich war, war es auch nötig, Spieler abzugeben. Alleine Damion Downs und Max Finkgräfe haben dem FC zwischen 13 und 15 Millionen Euro eingebracht. Thomas Kessler machte in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass mit beiden gerne verlängert hätte.

Noch keine Minute auf dem Feld

Doch die beiden Eigengewächse wollten bekanntlich einen anderen Weg einschlagen. Es ist reine Spekulation wie der Weg der Youngster beim FC weitergegangen wäre, genauso ist die Überlegung müßig, ob der FC ohne die Transfers nun in den gleichen Sphären spielen würde. Für die Abgänge verläuft der Abschied aus Köln jedenfalls alles andere als wie erhofft. Finkgräfe wollte bei RB Leipzig den nächsten Karriere-Schritt gehen. Ein mutiger Schritt, denn mit David Raum hat das ehemalige Kölner Talent einen Nationalspieler als direkten Konkurrenten. Und erwartungsgemäß gab und gibt es an dem kein Vorbeikommen. Unmittelbar vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club verletzte sich Finkgräfe zudem am Innenband und arbeitet seitdem am Comeback.

Unterm Strich steht noch kein einziger Einsatz auf dem Konto des Linksverteidigers. Und der Weg zurück in den Kader wird sicherlich kein einfacher. Damion Downs hat es zwar nicht zu einem Club gezogen, der den Anspruch hat Champions League zu spielen, der Sprung zum FC Southampton war aber dennoch ein großer. Die Championship ist einfach noch einmal ein anderes Kaliber als die 2. Bundesliga. Und diese Erfahrung muss der Angreifer schmerzlich machen. Bislang kommt der Angreifer in der 2. britischen Liga auf sieben Einsätze, davon einer von Beginn an. Downs saß aber auch schon in zwei Begegnungen 90 Minuten auf der Bank und ganze vier Mal auf der Tribüne (einmal krank). Auf die Scorerliste hat es der Stürmer mit einem Assist gebracht.

Trainerwechsel kann Situation verändern

Dabei hatte man sich in England viel von dem Wechsel versprochen. Southampton liegt allerdings auch weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Am Montag wurde Trainer Will Still entlassen. Interimstrainer wird nun Tonda Eckert, der von 2013 bis 2016 im Kölner Nachwuchs als Co-Trainer tätig war und unter anderem mit Spielern wie Salih Özcan oder Ismail Jacobs arbeitete. Still hatte Downs immer wieder den Rücken gestärkt. Der Stürmer war auch von einigen Fans so hart angegangen worden, dass er sein Instagram-Profil löschte. Auch bei einigen weiteren Abgängen will es einfach nicht rundlaufen. Florian Dietz wartet beispielsweise bei Jahn Regenburg noch immer auf seinen ersten Treffer. Zuletzt war er drei Mal nur Zuschauer.

Justin von der Hitz ist mittlerweile fester Bestandteil der Nürnberger Zweitvertretung. Leart Pacarada riss sich in Heidenheim das Kreuzband, fällt Monate aus. Mathias Olesen kommt zwar in Fürth auf Spielzeit, sportlich läuft es beim Kleeblatt aber schlecht. Die Spielvereinigung belegt aktuell den 16. Tabellenplatz. Jacob Christensen schaffte es bei Molde zuletzt zwei Mal in die Startelf. Aber auch der Däne kommt bislang erst auf fünf Einsätze. Ganz anders ist die Situation da wiederum bei anderen Ex-Kölnern. Tim Lemperle ist bei der TSG Hoffenheim genauso Stammspieler wie Dejan Ljubicic bei Dinamo Zagreb. Für den Mittelfeldspieler steht diese Woche noch ein Europa-League-Duell mit Celta de Vigo auf dem Programm.