Die Alarmglocken müssen schrillen: Denn mit einer solchen Leistung reicht es am Ende nicht – ein Kommentar

Der 1. FC Köln gegen den FC Augsburg
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Die Alarmglocken müssen schrillen: Denn mit einer solchen Leistung reicht es am Ende nicht – ein Kommentar

Der FC war mit viel Selbstvertrauen nach Augsburg gefahren, kehrte aber mit leeren Händen zurück. Das durchaus verdient. Denn die Kölner boten eine besorgniserregende Leistung an. Die Abstiegsplätze kommen immer näher, die Lage spitzt sich zu beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur 0:2-Pleite in Augsburg.

Nach den Erfolgen zum Jahresbeginn war der Februar für den FC eher Magerkost. Ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen ist zu wenig. Die Geißböcke müssen sich dringend etwas einfallen lassen. Denn die jüngste Leistung war schon besorgniserregend.

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Die Begegnung gegen den FC Augsburg war vielleicht gerade einmal 20 Minuten gespielt, da passierte etwas höchst Erstaunliches: Manuel Baum und oder seine Mannschaft entschieden sich, das Fußballspielen gegen den FC weitestgehend einzustellen. Der Gastgeber hatte die ersten zehn Minuten einen kleinen Sturmlauf abgefeuert, hätte vielleicht zu diesem Zeitpunkt schon in Führung gehen können, hatte mehr als 70 Prozent Ballbesitz und Marvin Schwäbe schon zwei Mal in arge Bedrängnis gebracht. Doch nach gut 20 Minuten war mit dem Sturmlauf Schluss. Augsburg verließ die eindeutig erfolgversprechende Linie und verschanzte sich in der eigenen Hälfte, um die Geißböcke anlaufen zu lassen. Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber eine offenbar durchdachte.

Nur noch zwei Punkte zum Relegationsplatz

Zumindest darf man davon ausgehen, dass Baum bewusst war, wie schwer es die Kölner beim Spielaufbau haben würden. Das kann im Vertrauen in die eigene Mannschaft begründet sein, vielleicht wusste der Augsburger Coach aber auch, dass der FC nicht wirklich viel zu Stande bringen würde. Es war schließlich nicht das erste Mal, dass die Kölner mit dem Ball überfordert schienen. Noch vor wenigen Tagen hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er sich sicher sei, dass Performance dann irgendwann auch mit Punkten belohnt werden würde. Die Gegenthese gibt dem Trainer dann irgendwie recht. Eine schwache Performance bringt auf der anderen Seite eben keine Zähler. Nachdem die Kölner gegen die TSG noch gute 30 Minuten nah an der besten Saisonleistung spielten, gehörte der Auftritt in Augsburg wohl zu den schwächsten.

Die Quittung ist eine schmerzhafte. Der FC hat im Februar genau einen Punkt aus vier Spielen geholt. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur noch zwei Zähler, mit ein wenig Pech und einem Wolfsburger Sieg ist es am Abend dann vielleicht nur noch ein Punkt. Jedem sollte mittlerweile bewusst sein, in welcher Lage sich die Geißböcke befinden. Der FC ist nicht etwa im Abstiegskampf angekommen, er befindet sich mitten drin. Und es ist alles andere als ausgeschlossen, dass die Kölner nach dem 25. Spieltag einen der untersten drei Plätze übernommen haben. Die Tabellensituation ist also durchaus ernst, wenn auch kein Grund, jetzt schon in Panik zu verfallen.

Schwierigkeiten mit dem Ball

Die Alarmglocken dürfen, nein sie sollten aber durchaus schrillen. Denn der Auftritt der Kölner war besorgniserregend. Dem FC fehlte eben wieder einmal mit dem Ball so ziemlich jede Idee, eine spielerische Komponente, die die Defensive des Gegners hätte aushebeln können. Das Spiel der Geißböcke war eindimensional, durchschaubar, harm- und zahnlos. Der ständige Versuch mit langen Bällen hinter die Kette zu kommen, scheiterte immer und immer wieder. Und die Frage wird durchaus erlaubt sein, warum man in Köln nicht früher auf mehr spielerische Komponenten gesetzt hat. Eine Frage, die nur Kwasniok beantworten kann und auf die der Trainer eine Antwort finden muss. Denn nach dem Duell gegen den BVB in der kommenden Woche warten gleich mehrere Gegner, die dem FC durchaus den Ball überlassen könnten. Der FCA hat den Kontrahenten gezeigt, mit welchen einfachen Mitteln die Kölner zu bezwingen sind.

Unterm Strich bleibt eine grauenhafte Bilanz, eine beängstigend schwache Leistung und eine wichtige Erkenntnis: Mit einem Auftritt wie gegen den FCA wird es am Ende nicht reichen – ganz sicher.

These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

Die Spieler des 1. FC Köln jubeln
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These bestätigt, Bann (vorerst) gebrochen – ein Kommentar

Der FC hat sich am Samstag einen Punkt gegen eins der Top-Teams hart erarbeitet und gleichzeitig die Negativ-Serie seit dem Hinspiel gegen die TSG beendet. Das sollte Moral geben, denn die Kölner haben sich für eine gute Leistung belohnt. Ein Kommentar zum 2:2 des 1. FC Köln gegen Hoffenheim.

Die Kölner haben den Top-Team-Fluch beendet und sich für eine gute Leistung mit einem Punkt belohnt. In der Tabelle hilft das nicht zu Quantensprüngen, für die Moral war es aber ein ganz wichtiger Zähler.

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Lukas Kwasniok hatte vor der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim einen Anflug von wahrsagerischen Fähigkeiten bewiesen. Der Kölner Coach erklärte auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen die Sinsheimer, dass er fest daran glaube, dass sich Performance dann auch irgendwann endlich auszahlen würde. Die jüngere Vergangenheit hätte den Trainer eigentlich eines besseren belehren können – vielleicht sogar müssen. Denn Kwasniok war es bekanntlich selbst, der immer wieder erwähnte, dass man sich nicht für die gute Leistung belohnt habe. Zuletzt eben gegen Leipzig und Stuttgart. Der FC spielte ansehnlich mit, hatte durchaus seine Chancen, doch am Ende des Tages eben keine Punkte. Gerade gegen die Top-Teams bekanntlich ein oft erlebtes Szenario.

Der FC belohnt sich

Zur Wahrheit gehört natürlich auch, dass die Kölner in jenen Partien zwar gut mitgehalten haben, aber auch ganz sicherlich nicht unverdient ohne Zähler geblieben waren. Gut Mithalten ist eben nicht Augenhöhe – was wiederum nicht der Anspruch eines Aufsteigers gegen die Top-Teams sein muss. Gegen die TSG Hoffenheim war das über Phasen des Spiels durchaus der Fall. Die erste halbe Stunde dürfte zu den besten Saisonleistungen der Kölner gehört haben. Der FC war griffig, beschäftigte den Tabellendritten mehr als dieser es erwartet hatte, war in dieser Zeit sogar die deutlich bessere Mannschaft. Abgesehen von den zehn Minuten nach dem Wechsel gab es auch keine Phase, in der der Gast die Spielkontrolle gänzlich übernahm, sich einen Sieg verdient hätte.

Der FC trotzt den Gegebenheiten

Im Gegenteil: Der FC kämpfte, zeigte Willen, Leidenschaft und erarbeitete sich Chancen. Selbst nach dem 1:2 bewies Köln Moral, reagierte auf die zuletzt aufflackernde Anfälligkeit nach selbst erzielten Treffer mit einem Tor nach einem erhaltenen und hatte sogar die Chance auf mehr. Die Kölner trotzten dem Angstgegner, der Bilanz und den jüngsten Gesetzmäßigkeiten und verdienten sich einen Punkt. Sollte den Spielern in der Vergangenheit die mutigen Auftritte gegen die Top-Teams Hoffnung gegeben haben, so sollte es nun dieser Punkt noch einmal mehr tun. Am Tableau hat sich nicht viel geändert, aber an dem Fakt, dass sich die Kölner für ihren Aufwand dann doch belohnen können.

Lukas Kwasniok hatte vor dem Spiel gesagt, er glaube fest daran, dass sich Performance dann irgendwann auszahlt. Am Samstag hat der FC diese These bestätigt.