U19-Coach Ruthenbeck sah 1:1 als strategischen Vorteil – und redete sich in Rage

Stefan Ruthenbeck vom 1. FC Köln
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U19-Coach Ruthenbeck sah 1:1 als strategischen Vorteil – und redete sich in Rage

Das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck darf vom Sechzehntel-Finale in der UEFA Youth League träumen: Der U19 des 1. FC Köln stehen nach dem 1:1 im Hinspiel jedenfalls alle Tore offen.

Der Coach war strategisch bedingt sogar ein wenig zufrieden, dass seine Mannschaft den möglichen Siegtreffer am Ende verpasste – und redete sich angesichts des engen Terminkalenders sogar in Rage. Der U19 des 1. FC Köln stehen nach dem 1:1 im Hinspiel alle Tore offen.

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Den über 4000 Zuschauern im Franz-Kremer-Stadion lag der Torjubel in der Schlussphase gleich mehrfach auf den Lippen. Doch die Kölner U19 verpasste den aufgrund der zweiten Hälfte durchaus verdienten Siegtreffer und musste sich gegen den FC Midtjylland mit einem 1:1 begnügen. Der Trainer Stefan Ruthenbeck gewann dieser Tatsache kurz nach dem Abpfiff aber durchaus Positives ab: „Aufgrund der Vielzahl der Möglichkeiten in den letzten zehn, 15 Minuten musst du es eigentlich ziehen. Jetzt haben wir es nicht gezogen. Vielleicht ist es auch ganz gut so. So ist jeder komplett im Fokus. Mit einem 2:1 nach Dänemark zu fahren, muss nicht mal ein Vorteil sein, finde ich. Beim 1:1 weiß jeder Bescheid: Wir müssen das Spiel ziehen oder wir sind raus. Von daher finde ich das Ergebnis gar nicht so schlecht.“

“Mir hat das Spiel unheimlich viel Spaß gemacht“

Der Coach bekannte auch: „Mir hat das Spiel unheimlich viel Spaß gemacht. Das war gutes Jugend-Niveau. Ich habe auch ein bisschen was vom Herren-Fußball gesehen. Auch taktisch waren ein paar Feinheiten dabei auf beiden Seiten, das hat mir als Trainer Spaß gemacht.“ Direkt nach dem Spiel ging der Blick des Trainers jedoch auch nach vorne – und das brachte den Coach richtig in Rage. Denn zu den regulären Spielen in der DFB-Nachwuchsliga am kommenden Sonntag in Aachen und am Sonntag darauf zuhause gegen Viktoria Köln wartet am 3. Dezember abends auch noch das Nachholspiel in Elversberg. Und am 14. Dezember steht das Viertelfinale im DFB-Pokal auswärts beim Sieger der Partie Frankfurt gegen Leipzig an.

Und just das Pokal-Duell brachte Ruthenbeck in Rage: „Es steht im Raum, dass das DFB-Pokal-Viertelfinale samstags gespielt werden muss, aus welchen Gründen auch immer. Wenn wir Mittwochabend oder in der Nacht aus Dänemark wiederkommen, haben wir donnerstags dann vielleicht ein kleines Training und müssen freitags nach Leipzig fahren, um samstags zu spielen. Das hat mit Jugendfußball gar nichts mehr zu tun. Dann sind wir hier auf der Insel und spielen Premier League oder Championship. Und wir haben hier noch Jugendliche, das muss verhindert werden.“ Ruthenbeck forderte weiter: „Entweder spielen wir es nächstes Jahr oder am Sonntag. Dann ist ja vorprogrammiert bei sechs Spielen in zweieinhalb Wochen, dass sich Jungs verletzen.“

„Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale“

Mit drei Toren in drei Spielen ist Fynn Schenten aktuell einer der Spieler, der zumindest von der Statistik her herausragt. Der Stürmer war in allen drei Youth-League-Auftritten erfolgreich. „Fynns Qualität ist, Tore zu machen. Ich sehe aber noch ganz viele Potenziale, ob das gegen den Ball ist oder auch in den Details, wie Bälle festzumachen“, sagte Ruthenbeck, „natürlich ist Fynn ein talentierter Junge, der sich auch in den letzten anderthalb Jahren enorm entwickelt hat. Natürlich macht er viele Tore, aber auch, weil die Mannschaft es zulässt. Wir versuchen, ihn auch in diese Situationen zu bringen. Das ist die taktische Idee.“ Und sollte Schenten im Rückspiel seine Serie fortsetzen, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der FC im Europapokal überwintert und Anfang Februar im Sechzehntelfinale antreten darf.


Wieder über 4000 Zuschauer: U19 des 1. FC Köln darf von nächster Youth-League-Runde träumen

Fayssal Harchaoui im Trikot des 1. FC Köln
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Wieder über 4000 Zuschauer: U19 des 1. FC Köln darf von nächster Youth-League-Runde träumen

Der Nachwuchs der Geißböcke hat die Chance gewahrt, in der UEFA Youth League zu überwintern: Die U19 des 1. FC Köln spielt gegen FC Midtjylland 1:1. 4190 Zuschauer sorgten abermals für eine herausragende Kulisse im Franz-Kremer-Stadion.

Fynn Schenten lässt den Kölner Nachwuchs von der nächsten Runde der Youth League träumen. Die U19 des 1. FC Köln spielt gegen FC Midtjylland 1:1. Die Entscheidung fällt am 10. Dezember in Dänemark.

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Zu den Zuschauern zählten auch der FC-Präsident Jörn Stobbe und der Sportdirektor Thomas Kessler, die das Spiel nebeneinander sitzend verfolgten. Als mit dem Anpfiff der Partie die Unterhaltungsmusik über die Stadionanlage stoppte, begann die aktive Kölner Fanszene auf der Haupttribüne mit ihrem lautstarken Support und untermalte diesen mit einer Menge Pyrotechnik. Der Funke sprang dabei im übertragenen Sinn auf die FC-Talente über, die in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft bildeten und das Spielgeschehen häufig in der dänischen Hälfte halten konnten. Die beste Chance besaß Fynn Schenten, dessen platzierter Schuss jedoch zur Ecke abgewehrt wurde (12.).

Emefile schockt den FC

Und die Kölner blieben weiter gefährlich, insbesondere über die rechte Seite. Jason Ponente-Ramirez traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (18.). Danach wurden die Gäste jedoch selbstbewusster und verlagerten die Partie mehrfach in die Kölner Hälfte. Zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware. Bitter wurde es kurz vor der Pause: Luis Stapelmann konnte Alberto Velasquez unmittelbar vor dem Kölner Strafraum nur mit einem Foul stoppen. Der Innenverteidiger, der weiterhin mit einer Gesichtsmaske auflief, sah dafür die gelbe Karte. Midtjyllands Kapitän Albert Lodberg setzte den anschließenden Freistoß ans Aluminium. Julius Emefile traf per Abstauber zum 0:1 (41.).

Der Treffer so kurz vor der Pause entpuppte sich aber nicht als Wirkungstreffer. Der Trainer Stefan Ruthenbeck schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Die FC-Talente kehrten selbstbewusst auf den Rasen zurück – und belohnten sich schnell. Ein Schussversuch von Arian Römers wurde abgeblockt, doch der Ball landete bei Fynn Schenten, der sich die Chance im Sechzehner nicht entgehen ließ und zum 1:1 einschoss (49.). Der Stürmer erzielte seinen dritten Treffer in diesem Wettbewerb und war damit in allen drei Spielen einmal erfolgreich.

Hitzige Nachspielzeit

Und beinahe hätten die Geißböcke die Partie komplett gedreht, doch der Schuss von Jason Ponente-Ramirez klatschte nur an die Latte, nachdem sich der Flügelspieler über die linke Seite in den Strafraum dribbelte (57.). Kurz danach zischte ein Schuss von Assad Kotya-Fofana am langen Eck vorbei (59.). Mit zunehmender Spieldauer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe mit Torabschlüssen auf beiden Seiten. Die Zuschauer wurden von diesem packenden Duell emotional mitgenommen. In den letzten Momenten waren die Kölner dem Siegtreffer schließlich deutlich näher als die Dänen.

In der Nachspielzeit wurde es sogar noch einmal hitzig bei einer Rudelbildung direkt vor den Kölner Fans. Der Schiedsrichter ahndete eine Tätlichkeit von Midtjyllands Bilal Konteh jedoch nur mit der Gelben statt mit der fälligen Roten Karte. Die Entscheidung über das Weiterkommen fällt beim Rückspiel in Dänemark am 10. Dezember (13:30 Uhr).

1. FC Köln U19: Marutzki – Fürst, Stapelmann, Kotya-Fofana, Friemel – Römers (70. Völp), Irmiev, Harchaoui (75. Puzzo) – Ponente-Ramirez (82. Ekweribe), Schenten (82. Zimmermann), Ley (70. Karadeniz).

Tore: 0:1 Emefile (41.), 1:1 Schenten (49.). Zuschauer: 4190.


„Alle sind heiß drauf“: U19 trifft in der Youth League auf dänischen Meister

Stefan Ruthenbeck, U19 Trainer des 1. FC Köln
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„Alle sind heiß drauf“: U19 trifft in der Youth League auf dänischen Meister

Nach dem Sieg gegen Racing FC Union Luxemburg gehen die Europa-Festspiele für die FC-Talente weiter: Die U19 des 1. FC Köln empfängt am Mittwochabend den FC Midtjylland im Franz-Kremer-Stadion.

Die Kölner wollen im Hinspiel der dritten Runde in der UEFA Youth League das Fundament zum Überwintern im internationalen Geschäft legen. Die U19 des 1. FC Köln empfängt den FC Midtjylland im Franz-Kremer-Stadion.

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Der Mittwoch wird der nächste Feiertag am Geißbockheim: Der FC erwartet erneut Tausende Zuschauer zum nächsten Youth-League-Heimspiel der U19. Nachdem Racing Union Luxemburg in der vorherigen Runde keine allzu große Hürde darstellte, wartet mit dem FC Midtjylland nun ein ganz anderes Kaliber auf die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck. „Die wären in Deutschland auch unter den Top-5-Mannschaften“, kennt der Coach den dänischen Meister mittlerweile recht gut aus dem Video-Studium, „ich habe mir die Jungs angeschaut, da kommt viel Intensität auf uns zu, hohes Pressing. Die sprinten alles an, was man ansprinten kann. Sie haben ein paar gute Jungs, die auch zocken können. Das wird echt eine Aufgabe.“

“Die Jungs sind gut drauf“

Dennoch wolle Ruthenbeck den Auftritt seiner Schützlinge nicht ausschließlich am Gegner ausrichten: „Natürlich hat das Einfluss, wie wir spielen wollen, aber auch keinen zu großen. Wir wollen schon bei uns bleiben und unsere Ideen auch durchdrücken. Wir wollen versuchen, dominant Fußball zu spielen. Das wollen wir besser machen als zum Beispiel im Rückspiel gegen Luxemburg. Die Jungs sind gut drauf.“ Die Generalprobe vor dem nächsten internationalen Auftritt konnte am vergangenen Wochenende allerdings nicht stattfinden. Das Auswärtsspiel bei der SV Elversberg in der DFB-Nachwuchsliga fiel wegen der Unbespielbarkeit des Platzes aus.

Der Trainer betrachtet das spielfreie Wochenende jedoch eher positiv, da sein Team zuvor auch in der Länderspielpause eine Reise zum Algarve-Cup in den Knochen hatte: „Da wir in Portugal waren und da viele Spiele gemacht haben, wäre auch das Elversberg-Spiel sehr anstrengend geworden für die Jungs. Wir werden ausgeruhter sein für das Youth-League-Spiel.“ Die U19 belegte beim Turnier mit zwölf Vereinen in Portugal den dritten Platz hinter dem portugiesischen Turniersieger Vitoria SC und den zweitplatzierten Dänen von B93 Kopenhagen. Thierry Karadeniz wurde gar zum besten Spieler des Turniers und David Fürst zum besten Verteidiger gewählt.

„Die wollen alle mit dabei sein und sind alle heiß drauf“

Am Mittwoch folgt direkt der nächste internationale Auftritt, diesmal aber in einem ganz anderen Rampenlicht. Erneut erwartet der FC Tausende Zuschauer im Franz-Kremer-Stadion. Die Vorfreude ist auch dem Kapitän Jonathan Friemel anzumerken: „Diese Spiele sind nochmal etwas anderes als Ligaspiele vor 500 oder 600 Zuschauern. In Luxemburg hatten wir nicht erwartet, dass so viele Fans mitreisen. Und das Heimspiel vor 5.000 Fans war natürlich ein absolutes Highlight.“ Ruthenbeck beobachtet derweil eine große Motivation bei seinem Team vor dem nächsten Highlight auf der ganz großen Bühne: „Sie sind alle angespannt. Das beste Indiz dafür ist, dass keiner krank ist. Die wollen alle mit dabei sein und sind alle heiß drauf.“

Dabei muss der Übungsleiter gegen Midtjylland neben den Langzeitverletzten Leo Isufi und Hamed Cherif auf Maik Afri Akumu verzichten. „Er hat sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen bei der U17-Weltmeisterschaft“, berichtet der Coach. Aus der U21 stoßen diesmal lediglich Fayssal Harchaoui und Nick Zimmermann dazu. San-Luca Spitali wurde nicht rechtzeitig fit, „dafür ist das Spiel zu wichtig“, unterstreicht Ruthenbeck. Dass diesmal, anders als in der vorherigen Runde, das Hinspiel zuerst zuhause stattfindet, betrachtet Ruthenbeck als nebensächlich: „Ob wir jetzt erst da spielen oder bei uns, ist mir echt scheißegal. Beides hat natürlich seinen Flair, wie man es taktisch angehen kann.“

Es wird spannend zu sehen, mit welcher Taktik das Team ins Hinspiel gegen den dänischen Meister gehen wird. Und eins zeichnet sich schon jetzt ab: Zum Rückspiel am 10. Dezember werden erneut zahlreiche FC-Fans anreisen. Unter anderem ein Fan-Bus ist bereits organisiert. Die Europa-Festwochen gehen also weiter. Und wenn der FC die Hürde Midtjylland überspringt, wartet Anfang Februar das Sechzehntel-Finale auf die Kölner. Ab dann wird jedes Duell in nur einer einzigen Partie entschieden.