Marius Bülter überzeugte nicht gegen Würzburg
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Zwei Zweien, zwei Fünfer – die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln in Würzburg

Am Ende war es wohl knapper als erhofft, doch die Geißböcke zittern sich in die nächste Runde des DFB-Pokals – und das gegen den Drittligisten aus Würzburg. Überzeugen konnten nur wenige Spieler, Ausreißer nach unten gab es schon ein paar mehr. Die Einzelkritik des 1. FC Köln bei den Würzburger Kickers.

Den ganz großen Fußball hat der FC am Montagabend noch nicht auf die Platte gebracht – es reichte dennoch zur 2. Runde des DFB-Pokals. Dort wird so oder so eine Leistungssteigerung von Nöten sein.

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Marvin Schwäbe
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Marvin Schwäbe

Bei dem Ping-Pong-Gegentor aus kurzer Distanz machtlos. Ansonsten wenig zu tun. Bei Flanken und Standards aber stets zur Stelle. Hatte dann Glück bei dem Pfostentreffer in der Nachspielzeit.

Alessio Castro-Montes
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A. Castro-Montes

In der ersten Halbzeit ging wenig über seine Seite. Im zweiten Durchgang schon mehr. Spielte einige gefährliche Bälle und schoss die Standards, diese verpufften aber meist. Nach der Auswechslung von Gideon Mensah in den letzten 15 Minuten auf der Linksverteidigerposition eingesetzt.

Jahmai Simpson-Pusey
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J. Simpson-Pusey

Kam bei dem Gegentor nicht richtig in den Zweikampf. Ansonsten gewohnt abgeklärt und stark im Spielaufbau, auch wenn es das wenig gebraucht hat.

Luca Lochoshvili
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Luca Lochoshvili

Wenig gefordert in seinem Pflichtspieldebüt für den FC. Konnte einige hohe Bälle entschärfen, kam bei dem Gegentor aber ebenfalls nicht an den Ball. Nach 82 Minuten mit Krampf ausgewechselt.

Gideon Mensah
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Gideon Mensah

Konnte in seinem Debüt noch nicht den erhofften Einfluss auf die Partie nehmen. Defensiv durchwachsen, offensiv kein Faktor. Wichtige Grätsche in der 73. Minute, danach angeschlagen ausgewechselt.

Isak Johannesson
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Isak Johannesson

Aktivster Kölner und Man of the Match. Konnte beim Gegentor die Flanke nicht verhindern, schaltete beim Ausgleich aber am schnellsten. Souveräner Abschluss zum 2:1 in der 77. Minute. Gerne mehr davon in der Bundesliga.

Mit dem Doppelpack zum Man of the Match

Tom Krauß
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Tom Krauß

Unauffälliger Auftritt des Sechsers. Bekam nur wenige Bälle im Zentrum. Rückte für die letzte Viertelstunde nach hinten rechts.

Jan Thielmann
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Jan Thielmann

Spielte wie schon im letzten Test auf der Zehnerposition. In der Zentrale jedoch unauffällig. Nach 75 Minuten ausgewechselt.

Marius Bülter
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Marius Bülter

Fand zu keinem Zeitpunkt wirklich in die Partie. Brachte jedoch die Flanke vor dem Ausgleich. Nicht unbedingt Werbung in eigener Sache.

Said El Mala
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Said El Mala

Hatte sich zu Beginn viel vorgenommen und suchte immer wieder nach Dribbling den Abschluss. Viel über seine Seite, aber zu oft an der Abwehr hängengeblieben. Schnell geschaltet vor dem Ausgleich und in der 89. Minute dann ausgewechselt.

Ragnar Ache
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Ragnar Ache

Gefährlicher Kopfball in der 8. Minute. Danach bemüht, aber oft alleine gelassen. Vorlage zum Ausgleich, wenn auch möglicherweise unbeabsichtigt. Machte für die letzte Viertelstunde für Neuzugang Dallinga Platz.

Thijs Dallinga
Thijs Dallinga

In der 75. Minute eingewechselt. Großchance auf ein Tor im Debüt kurz vor Schluss. Setzte den Ball jedoch über das Tor.

Nur ein Joker sticht

Linton Maina
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Linton Maina

Kam für die Schlussphase und machte über rechts richtig Alarm. Gutes Zuspiel auf Johannesson vor dem 2:1.

Ellyes Skhiri
Ellyes Skhiri

Wenige Szenen bei seinem Comeback. Muss erst einmal wieder in den Spielrhythmus finden.

Joel Schmied
Joel Schmied

Für die letzten zehn Minuten eingewechselt und direkt mit einem robusten Zweikampf gegen Nischalke eingestiegen. In der Nachspielzeit durch sein Foulspiel noch einmal einen Freistoß verursacht, der allerdings nichts einbrachte.

Paul Okon-Engstler
Paul Okon-Engstler

Durfte in den letzten Minuten sein Debüt geben. Blieb ohne nennenswerte Aktion.

3 Kommentare zu „Zwei Zweien, zwei Fünfer – die Einzelkritik zum Spiel des 1. FC Köln in Würzburg“

  1. Auftritt war äußerst durchwachsen, aber Pokalrunde 1 ist super eklig. Von daher: Mund abputzen.

    Mir haben die sehr späten Wechsel nicht gefallen und ich verstehe auch nicht, wieso Thielmann auf der 10 beginnt. Seine Zeit beim FC scheint vorbei. Da kommt seit langer Zeit keine bundesliga-taugliche Leistung mehr, das ist doch zu wenig. Mag seine Moral, aber fußballerisch einfach zu dünn, obwohl er definitiv mehr kann. Ein Tapetenwechsel scheint überfällig.

    El Mala sollte aufhören bei jeder Aktion das Unmögliche zu probieren. Immer ins Dribbling, immer gegen eine Überzahl. Ja, das klappt mal und er ist gesegnet damit. Aber es verpuffen dadurch auch 80% seiner Angriffe mit einem doofen Ballverlust und alle müssen rückwärts. Da muss er einfach auch mal abbrechen. Lerneffekt…

    Man hat aber auch klar gesehen wo die Baustellen sind. Im OM ist das dünn und auf rechts kam gar nichts, Maina hat es am Ende gut gemacht. Waldschmidt hatte nach einer guten Vorbereitung gar keine Chance auf Minuten – wieso? Ich bin kein Fan von ihm, aber Thielmann hat es so düftig bekleidet – da hätte Luca es ebenso mal verdient gehabt.

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    • Uns hat vor allem Bülter in der Startelf überrascht. Vielleicht wegen seiner Tore in der Vorbereitung. Thielmann hat uns auf der Zahn auch nicht überzeugt und Waldschmidt war aufgrund von muskulären Problemen nicht im Kader.

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      • Hm ok. Waldschmidt war mir unbekannt. Natürlich gutes Timing dann. Aber kann er nicht für.

        Bülter habe ich verstanden, im Sinne von „Pokal ist auch mal Dreck fressen“. An der Motivation mangelt es bei ihm ja nicht, bei Thielmann aber ebenso wenig. Man muss auch einfach sagen: Würzburg ist voll im Saft, die haben ewig daheim nicht verloren. Da musst du als Bundesligist der unteren Tabellenhälfte halt auch erstmal was holen. Wir haben da auch wenig Losglück, bekommen typischerweise ganz eklige Gegner. Warum nicht mal ein Oberligist 😉

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