Für Said El Mala vom 1. FC Köln läuft es aktuell rund. Mit fünf Scorerpunkten liegt der Kölner auf Platz zwei im mannschaftsinternen Vergleich, Bruder Malek feierte sein Bundesliga-Debüt und zum zweiten Mal in Folge wurde der 20-Jährige nun von Jürgen Klopp für den DFB-Kader nominiert. Im Sky-Interview äußerte sich El Mala unter anderem zu seiner Nominierung.
Der Aufstieg des Kölner Shootingstars war kometenhaft, der Hype hält an – und Said El Mala liefert. Die erneute Berufung in die deutsche A-Nationalmannschaft bestätigt die gute Form des Spielers der Geißböcke.

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„Said ist Said“, sagte Jürgen Klopp am Donnerstag und brachte es damit auf den Punkt. Egal in welcher Art und Weise man diese Worte auslegen mag, der Kölner Youngster ist ein Ausnahmespieler – und scheint es aktuell auch zu bleiben. Denn nachdem der 20-Jährige in der vergangenen Länderspielpause sein DFB-Debüt in Klopps XXL-Kader feiern durfte, nominierte dieser ihn nun für den 24 Mann starken deutschen Kader. Im Interview mit Sky Sport erzählte El Mala vom Gespräch mit dem Nationaltrainer. “Es ist ganz entspannt. Er ruft dich an und sagt dir, dass du wieder dabei bist“, sagt der gebürtige Krefelder erstaunlich unaufgeregt. „Diesmal hat er mich darauf angesprochen, dass es ihn gefreut hat, dass mein Bruder reingekommen ist (ins Spiel des 1. FC Köln bei Union Berlin, Anm. der Red.) und ein Tor gemacht hat und es ihn gefreut hat, wie wir gemeinsam gejubelt haben. Das habe ich auch direkt Malek erzählt, der hat sich auch sehr gefreut.“
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Said El Mala über seine neue Rolle beim 1. FC Köln
Bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz traf der ältere El-Mala-Bruder als Joker und sicherte den Kölnern so immerhin noch einen Punkt in Berlin. Der jüngere Said ist bei den Geißböcken gesetzt, auch wenn sich seine Rolle – nicht zuletzt auch aus personellen Gründen – etwas gewandelt hat. „Ich habe meine Position ein bisschen verändert. Das tut mir sehr, sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl da“, so Said El Mala. Auch Klopp sieht in der Veränderung einen Gewinn. „Er spielt in Köln eine leicht angepasste Position. Das tut ihm gut. Einem Jungen, der sein Leben lang auf einer Position gespielt hat, tut es sicher gut, das Spielfeld aus einer anderen Perspektive zu sehen, um dann den Fußball-IQ zu erhöhen“, so der Nationaltrainer.
Gedoppelt, gedreifacht: El Mala will unberechenbarer werden
Und Said strebt bereits nach Neuem: „Ich möchte auf meiner Position noch ein bisschen unberechenbarer werden, sodass die Gegner sich nicht drauf einstellen. Ich glaube, letztes Jahr war ich noch nicht auf dem Schirm, da ging es noch gut. Jetzt ist man auf dem Schirm von den Mannschaften und den Spielern und da wird man schon gedoppelt oder gedreifacht.“ Für die Zeit bei der Nationalelf hat sich der Kölner klare Ziele gesetzt: „Ich kenne meine Themen, daran habe ich in der letzten Zeit gearbeitet. Ich freue mich sehr darauf, nächste Woche anzureisen und will wieder Gas geben wie beim letzten Mal.“ Dazu versuche er, locker zu bleiben. „Bei den ersten beiden Malen war ich natürlich nervös und angespannt. Ich glaube, das ist normal, aber ich kenne die Abläufe jetzt mittlerweile und ich glaube, dass ich das jetzt schon ein bisschen einfacher sehe.“
Der Traum von der Champions League
Wie erfolgreich der Kölner auf internationalem Parkett agieren wird und wie viel Einsatzzeit ihm Klopp zugesteht, werden die beiden anstehenden Länderspiele zeigen. Auch, ob El Mala weiterhin an seine Erfolge anknüpfen kann. Für das Erreichen seiner Zukunftsziele hat der 20-Jährige allerdings noch genug Zeit. „Träume gibt es immer. Ich will irgendwann viel erreichen. Ich will irgendwann Champions League spielen. Und wann der Moment kommt, das kann ich nicht sagen. Das wird irgendwann passieren“, gibt sich El Mala selbstbewusst. Möglich, dass der Traum schneller in Erfüllung geht als gedacht. Denn bekanntlich bringen sich bereits die ersten Vereine in Stellung.
Erst vor wenigen Tagen war der Spieler wieder mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht worden. „Das ist ein Riesenklub. Und ich habe es auch gelesen. Aber was ich damit anfange, weiß ich nicht“, sagt El Mala. „Ich habe es letztes Jahr auch schon oft gesagt, wo die ganzen Gerüchte reinkamen, dass ich mich einfach nur hierauf konzentrieren möchte. Ich möchte einfach gut spielen, meine Leistungen bringen, dem FC helfen, so wie die mir helfen. El Mala wolle die Stadtund den Verein glücklich machen. Aber: „Ich habe mich für Köln entschieden, weil ich mich einfach wohlgefühlt habe. Ich wollte nicht raus hier“, so der 20-Jährige. „Natürlich hat man sich alles angehört, das ist ja auch normal. Aber ich habe viel mit dem Vorstand gesprochen, mit dem Trainer. Ich habe die Planung an der Mannschaft gehört. Und wie ich es jetzt so sehe, ist das genauso umgesetzt worden. Wir haben mehr Zocker bekommen, die man auch einfach braucht.“ Vor allem aber scheint der FC diesen Zocker zu brauchen.
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