René Wagner auf der PK vor dem Spiel gegen Union Berlin
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René Wagner spricht exklusiv über wilde Gerüchte, Linton Mainas Aussage und Rav van den Bergs Zukunft

Mit come-on-fc.com spricht der Kölner Coach im Interview exklusiv über die jüngsten Trainergerüchte, äußert sich zu Linton Mainas Aussage und zu Rav van den Bergs Zukunft. Vor der Veröffentlichung des großen Interviews am Freitagmorgen gibt es vorab schon einige beeindruckende Einblicke des Cheftrainers des 1. FC Köln: René Wagner spricht über Gerüchte, Maina und van den Berg.

Es waren bereits bewegende Wochen für René Wagner beim 1. FC Köln. Nach einem durchwachsenen Start in die Saison wird bereits über die sportliche Entwicklung, einzelne Personalentscheidungen sowie angebliche Alternativen auf der Trainerposition diskutiert. Mit come-on-fc.com sprach der Coach über die aktuellen Themen und nahm Stellung – zum Teil fand er dabei bemerkenswert deutliche Worte.

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Das Interview führten Matthias Wilhelm Simon Bartsch für come-on-fc.com

Das vollständige Interview mit René Wagner erscheint am Freitagmorgen bei come-on-fc.com. Drei Aussagen gibt es jetzt schon vorab.

Zu Beginn der Woche kamen etwas merkwürdige Trainergerüchte auf, eine mögliche Nachfolge von Horst Steffen, der ein Spiel der U21 gesehen hat, hat sich aber als falsch herausgestellt. Was machen solche Meldungen mit Ihnen, vor allem wenn Sie wissen, wie viel – oder in dem Fall eher wie wenig – tatsächlich dran ist?

René Wagner: Meine Frau hat es mir abends gezeigt. Mittlerweile fragt sie mich dann, ob da etwas dran ist. Ich hatte in keiner Weise das Gefühl, dass das stimmen könnte. Dafür entwickelt man ja auch mit der Zeit ein Bauchgefühl. Die Kommunikation innerhalb des Vereins ist ganz klar. Außerdem habe ich auch ein paar Gehirnzellen im Kopf, um das richtig einzuordnen (lacht). Mir tut es dann eher leid, wenn meine Frau zwei Stunden auf der Couch sitzt und sich fragt, was da los ist.

„Dann hätte ich ihn am nächsten Tag wahrscheinlich an die Wand genagelt“

Zwei Dinge, auf die Sie sehr viel Wert legen, sind Kommunikation und klare Abläufe. Trotzdem hat Linton Maina nach dem Spiel gegen Werder gesagt, dass es Phasen gab, da wusste keiner so richtig, was er jetzt gerade eigentlich machen soll.

René Wagner: Wenn ich den Spieler nicht kennen würde und nicht wissen würde, was er in dem Moment gemeint hat, dann hätte ich ihn am nächsten Tag wahrscheinlich an die Wand genagelt (lacht). Das musste ich zum Glück nicht. Linton wollte damit ausdrücken, dass die Mannschaft es in diesen Phasen nicht geschafft hat, sich selbst wieder zusammenzurotten und zum Plan zurückzufinden. Es gibt solche Phasen in jedem Spiel und Fußball ist leider nicht Schach. Wenn eine neu formierte Mannschaft gemeinsam auf dem Platz steht, ist das normal. Meine Aufgabe ist es dann, den Jungs zu helfen. Es ist aber nicht so einfach, in unserem geilen Stadion einen Spieler an der gegenüberliegenden Seitenlinie zu erreichen und mit irgendwelchen Handbewegungen Anweisungen zu geben.

Ein anderer Spieler ist Rav van den Berg. Wie weit ist er vom Kader aktuell entfernt?

René Wagner: Wir haben aktuell vier Innenverteidiger – davon spielen zwei. Joel war zuletzt derjenige, der die Position auf der Bank bekommen hat. Jetzt liegt es an Rav selbst: Er kennt die Gründe, warum er im Moment nicht zum Zug kommt, genauso kennt er aber auch die Mittel und Wege, wie er zurück in die Mannschaft finden kann.

Das ausführliche Interview mit René Wagner lest ihr am Freitagmorgen bei come-on-fc.com.


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