René Wagner auf der PK
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„Ich hoffe, dass er Anfang nächsten Jahres wieder eine Option sein wird“: Der FC braucht einen Skhiri-Ersatz

Kaum hatte sich Ellyes Skhiri vollständig beim FC integriert, wurde er von einer Verletzung wieder ausgebremst. Der Ausfall wiegt schwer. René Wagner hofft auf eine Rückkehr nach der Winterpause, bis dahin müssen jedoch Alternativen her.

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Ausgerechnet vor dem Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Club Eintracht Frankfurt verletzte sich Ellyes Skhiri schwer. Der Tunesier verletzte sich im Derby am Sprunggelenk und steht den Geißböcken zunächst nicht zur Verfügung. Wann er genau zurückkehrt ist noch unklar. Trainer René Wagner äußerte lediglich eine erste Tendenz: „Ich hoffe schon, dass er Anfang nächsten Jahres wieder eine Option sein wird.“ Gleichzeitig warnt der Kölner Übungsleiter aber auch vor einem zu schnellen Wiedereinstieg. „Da müssen wir jetzt auch geduldig bleiben und schauen, wie sich der Reha-Prozess bei ihm verhält“, so der 38-Jährige auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Die Wichtigkeit des Spielers für die gesamte Mannschaft ist Wagner wohl bewusst: „Jetzt aktuell müssen wir gucken, dass wir ihn hoffentlich so schnell wie möglich zurückbekommen.“ Stattdessen sind nun andere Spieler gefordert und müssen „in die Bresche springen“.

Die Alternativen für Skhiri

In Frankfurt dürften nun wie schon in der zweiten Halbzeit des Derbys Tom Krauß und Isak Johannesson im Mittelfeldzentrum beginnen. Der erste Ersatzmann ist Paul Okon-Engstler, obwohl der Australier noch nicht vollständig in der Bundesliga angekommen ist. Wagner sieht dennoch das Potenzial in dem 21-Jährigen: „Da haben wir einen Spieler, den nicht alle auf dem Schirm haben, den wieder aber jeden Tag im Training sehen und der uns fußballerisch helfen kann.“ Als zusätzliche Option stand Neuzugang Gil Neves am Donnerstag mit den Profis auf dem Trainingsplatz. Der Portugiese wurde im Sommer von Benfica Lissabon verpflichtet und kam bisher primär für die U21 zum Einsatz. Für den Spieltagskader dürfte der Youngster zunächst allerdings keine Option sein. Da vertraut Wagner auf Johannesson, Krauß und Okon-Engstler: „Wir glauben, dass wir mit den drei Spielern aktuell gut aufgestellt sind.“

Kölner Krankenlager wächst

Während der FC vor wenigen Wochen noch mit nahezu voller Kapelle trainierte, sieht die Personal-Situation mittlerweile schon ganz anders aus. Neben Skhiri fallen auch Ragnar Ache und Thijs Dallinga längerfristig aus. Beide Stürmer verletzten sich im Testspiel gegen Viktoria Köln und müssen bis auf Weiteres ersetzt werden. Der Niederländer zog sich einen Kreuzbandriss zu, weshalb ungewiss ist, ob er überhaupt noch einmal für die Domstädter auflaufen kann, bevor seine Leihe im Sommer endet. Bei Ache handelte es sich um eine Muskelverletzung, weshalb der wuchtige Mittelstürmer in einigen Wochen zurückerwartet wird. Ebenfalls an einer Muskelverletzung laboriert zudem Rav Van den Berg. Der Innenverteidiger war zuletzt außen vor und wird nun zusätzlich von der Verletzung ausgebremst. Der langzeitverletzte Timo Hübers arbeitet nach wie vor im Reha-Bereich. Eine zeitnahe Rückkehr ist allerdings noch nicht absehbar.

Eine positive Meldung ist jedoch das Comeback von Alessio Castro-Montes. Der Belgier verpasste den Derbysieg, nachdem er vor der Länderspielpause in jeder Partie in der Startelf stand. Der Außenverteidiger steht Wagner nun wieder vollständig zur Verfügung und stellt dementsprechend auch schon eine Option für das Spiel in Frankfurt dar.

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