Die Fußballerinnen des 1. FC Köln waren nach dem 3:1-Heimerfolg gegen den Hamburger SV in Partylaune. Britta Carlson lobte ihre Mannschaft sowie insbesondere ihre Matchwinnerin Pauline Bremer. Zugleich benannte die Trainerin aber auch zwei Punkte, die noch besser hätten laufen müssen.
Mit einem Dreierpack hatte Pauline Bremer den 1. FC Köln am Samstagmittag zum Sieg gegen den HSV geführt. So gab es für die Matchwinnerin, aber auch für den Rest des Teams nach dem 3:1-Erfolg lobende Worte von Trainerin Britta Carlson.

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Bei den Fußballerinnen des 1. FC Köln herrschte nach dem dritten Sieg im vierten Heimspiel Partylaune. Die Mannschaft feierte nach dem Schlusspfiff gemeinsam mit den Fans den Dreier gegen den Hamburger SV. Natürlich hatte auch Trainerin Britta Carlson hinterher gute Laune: „Ich bin sehr zufrieden, was die Mannschaft gerade leistet, wie sie auch heute agiert hat, die Intensität, die sie fährt. Und vor allen Dingen die Zielstrebigkeit, die wir heute hatten, die uns in der letzten Woche noch gefehlt hat, die war heute da und das freut mich extrem.“ Ihre Mannschaft habe sich für die Leistung belohnt.
Bremer mit Dreierpack zum Sieg im Jubiläumsspiel
Besonders hervor stach Pauline Bremer, die ihr 100. Bundesliga-Spiels mit einem Dreierpack feierte. „Pauli hatte immer einen sehr hohen Anspruch an sich selbst. Das ist eine Spielerin, die in jedem Training ihre Tore zählt“, verriet Carlson. Gegen den HSV habe die Stürmerin zudem viele Wege für das Team gemacht und zahlreiche Bälle festgemacht. „Das ist die Pauline Bremer, die wir immer wieder schonmal gesehen haben, aber vielleicht nicht über 90 Minuten. Das hat sie heute über 90 Minuten richtig gut gespielt“, lobte die Trainerin, bezog aber auch das Kollektiv mit ein: „Sie wurde von ihren Mitspielerinnen aber auch gut in Szene gesetzt.“
Bremer selbst hatte sich nach dem Spielende direkt den Ball geschnappt, den sie im Anschluss noch von ihren Mitspielerinnen unterschreiben lassen wollte, wie sie gegenüber unserer Redaktion verriet. Zuhause wird das Spielgerät sicher ebenso einen besonderen Ort für die Erinnerung bekommen wie auch das Trikot Bremers. Als Willi-Ostermann-Spezialtrikot handelte es sich ohnehin schon um ein Unikat für die Sammlung der Stürmerin, doch durch den Dreierpack wurde es direkt ein spezielles Sondertrikot. „Ich finde das Trikot super schön, mag die Farben sehr gerne und habe mich sehr wohl gefühlt in dem Trikot. Das ist, denke ich, ein schönes Andenken“, erklärte Bremer auf Nachfrage unserer Redaktion.
Viel Lob von der Trainerin, aber auch ein Kritikpunkt
Die Trainerin wiederum hob in ihrer Analyse neben der Effizienz vor dem Tor die Reaktion ihrer Mannschaft auf personelle Schwierigkeiten hervor. Kurz vor dem Anpfiff musste Taylor Ziemer aufgrund muskulärer Probleme aussetzen. Marina Hegering rückte kurzfristig ins Team. „Da kann ich nur ein großes Kompliment an die Mannschaft geben, dass sie das gerade, wenn wieder so Schwierigkeiten kommen, souverän löst“, lobte Carlson. Bei Ziemer habe es sich zunächst nicht um größere Probleme gehandelt. Im letzten Sprint habe die Spielerin jedoch mehr Beschwerden verspürt und sich gegen einen Einsatz entschieden, um kein Risiko einzugehen. Carlson sprach von einer richtigen Entscheidung und betonte, dass sich das Trainerteam bereits im Vorfeld Gedanken über mögliche Alternativen gemacht habe.
Einen Kritikpunkt hatte Carlson an diesem Nachmittag aber doch: „Was mich ein bisschen ärgert: Nach der gelb-roten Karte haben wir einen Schritt zu wenig gemacht. Ich möchte eigentlich, dass wir dann einen Schritt mehr machen.“ Dass der FC die Partie anschließend dennoch souverän zu Ende spielte, wertete die Trainerin positiv. Gleichzeitig sah sie weiteres Verbesserungspotenzial im Umschaltspiel: „Wenn wir die Situationen noch konsequenter zu Ende spielen, dann hätte es nachher auch Richtung drei, vier Tore mehr gehen können.“ Mit zwölf Punkten im Gepäck richtet sich der Blick nun auf das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am kommenden Samstag. Mit einer abermals treffsicheren Bremer könnte beim haushohen Favoriten eine Überraschung gelingen.
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