Nur drei Tage nach dem Unentschieden gegen den FC Schalke 04 steht für den 1. FC Köln die zweite Runde im DFB-Pokal auf dem Programm. Am Dienstag empfangen die Geißböcke den 1. FC Union Berlin und wollen vor heimischer Kulisse den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Personell gibt es für FC-Trainer René Wagner keine neuen Ausfälle. Dennoch könnte es mit Blick auf die englische Woche einige Veränderungen in der Startelf geben.
Nach zuletzt zwei enttäuschenden Bundesligaspielen bei Eintracht Frankfurt und gegen Schalke richtet sich der Blick der Kölner nun auf den Pokal. René Wagner muss im Vergleich zum vergangenen Ligaspiel keine weiteren Ausfälle verkraften. Allerdings kommt die Partie gegen Union für einen Stürmer möglicherweise noch zu früh. Ragnar Ache wird eventuell erst im Ligaspiel gegen die Eisernen fit. Dass es Veränderungen zum Wochenende gibt, kündigte der Trainer allerdings bereits an.

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Die Personalsituation beim 1. FC Köln bleibt vor dem Pokalspiel nahezu unverändert. Neben den Langzeitverletzten Thijs Dallinga, Ellyes Skhiri und Timo Hübers müssen die Geißböcke weiterhin auf Rav van den Berg und Imad Rondic verzichten. Ragnar Ache könnte dagegen erstmals nach seiner Verletzung wieder zum Kader gehören. Laut Wagner soll die Entscheidung, ob der Angreifer eine Option für die Partie ist, erst am Dienstagmorgen fallen. Spätestens beim Ligaspiel am Sonntag, wenn die Kölner bei Union Berlin an der Alten Försterei gastieren, soll Ache wieder zur Verfügung stehen.
1. FC Köln gegen Union Berlin: Wechsel auch in der Abwehr möglich
Im Tor wird Marvin Schwäbe stehen und die Mannschaft auf das Feld führen. Vor dem Schlussmann dürfte Sebastian Sebulonsen erneut das Vertrauen von Beginn an erhalten. Alternativ könnte Wagner allerdings auch Alessio Castro-Montes aufbieten. In der Innenverteidigung stellt sich die Besetzung nahezu von selbst auf. Unter Wagner sind Jahmai Simpson-Pusey und Luka Lochoshvili gesetzt. Da der Georgier zum Ende der Partie gegen Schalke offenbar mit Problemen zu kämpfen hatte und Wagner auf der Pressekonferenz Veränderungen in der Startelf ankündigte, könnte Joel Schmied für den Abwehrspieler in die Mannschaft rücken. Auf der Linksverteidigerposition hat sich Borna Sosa nach der Länderspielpause gegen Gideon Mensah durchgesetzt und stand in den vergangenen drei Spielen jeweils in der Startelf. Um für das Pokalspiel frische Beine auf den Platz zu bringen, wäre eine Nominierung von Mensah allerdings eine naheliegende Option.
FC-Aufstellung im DFB-Pokal: Wer beginnt in der Offensive?
Im zentralen Mittelfeld dürften Tom Krauß und Isak Johannesson wie bereits gegen Frankfurt und Schalke den Vorzug vor Paul Okon-Engstler erhalten. In der Offensive könnte Wagner dagegen gleich auf zwei Positionen Veränderungen vornehmen. Während Said El Mala gesetzt sein sollte, gibt es auf den übrigen Positionen mehrere Optionen. So könnten Jan Thielmann und Luca Waldschmidt für Marius Bülter, Linton Maina oder Mikey Moore in die Startelf rücken. Sollte Thielmann von Beginn an spielen, könnte er über die rechte Außenbahn ins Spiel eingreifen. Bleibt Maina in der Mannschaft, würde der ehemalige Hannoveraner voraussichtlich auf die linke Seite rücken. Andernfalls könnte Moore wie gegen Schalke auf der linken Außenbahn beginnen. Waldschmidt wäre vor allem eine Alternative zu Bülter im Angriff. Neben El Mala könnte der Offensivspieler mit seiner spielerischen Qualität für zusätzliche Impulse sorgen. Allerdings würde der FC im Vergleich zu Bülter an Körperlichkeit verlieren – ein möglicher Nachteil gegen die robuste Innenverteidigung der Berliner. Daher dürfte der Routinier erneut gemeinsam mit El Mala die Doppelspitze bilden.

So könnte der FC starten: Schwäbe – Sebulonsen, Simpson-Pusey, Schmied, Mensah – Moore, Krauß, Johannesson, Thielmann – El Mala, Bülter
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