Am Dienstagabend steht für den 1. FC Köln die zweite Runde des DFB-Pokals auf dem Programm. Die Geißböcke empfangen Union Berlin im RheinEnergieSTADION und wollen den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen. Geleitet wird die Partie von Sven Jablonski. Mit dem Unparteiischen verbinden die Kölner allerdings einige unangenehme Erinnerungen. Besonders das Pokal-Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern im Oktober 2023 dürfte vielen FC-Fans noch im Gedächtnis geblieben sein. Sven Jablonski pfeift den FC gegen Union Berlin.
Für die Geißböcke ist der Schiedsrichter der Begegnung am Dienstagabend kein Unbekannter. Die Gesamtbilanz unter Sven Jablonski fällt aus Kölner Sicht aber ernüchternd aus. Auch einige besonders denkwürdige Bundesliga-Partien fanden unter seiner Leitung statt. Im Mittelpunkt steht vor dem Duell mit Union allerdings eine Begegnung, die für die Geißböcke auch über das eigentliche Spiel hinaus Folgen hatte.

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Vor ziemlich genau drei Jahren pfiff der Unparteiische den FC im cup. Damals traf der 1. FC Köln in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den 1. FC Kaiserslautern. Die Partie entwickelte sich zu einem bitteren Abend für die Geißböcke. Neben der 2:3-Niederlage und dem damit verbundenem Ausscheiden aus dem Pokal, sorgten vor allem die Platzverweise für Aufregung. Jablonski zeigte Florian Kainz die Rote Karte. Auch Eric Martel wurde frühzeitig zum Duschen geschickt, obwohl FC-Trainer Steffen Baumgart den Mittelfeldspieler nach dessen erster Verwarnung bereits ausgewechselt hatte. Martel hatte sich auf der Bank aus Verärgerung dazu hinreißen lassen, eine Trinkflasche wegzukicken. Jablonski ahndete die Aktion mit Gelb-Rot. Damit war der Mittelfeldspieler auch nach seiner Auswechslung noch bestraft worden.
Sven Jablonski und der FC: Zwei Platzverweise im DFB-Pokal
Die Folgen reichten sogar bis in die darauffolgende Pokalsaison. Martel fehlte in der ersten Runde gegen Sandhausen aufgrund seiner Sperre aus dem Kaiserslautern-Spiel, Kainz sogar eine Begegnung länger. Für den FC blieb die Partie damit nicht nur wegen des Pokal-Aus in Erinnerung. Die negativen Erinnerungen beschränken sich allerdings nicht auf den Pokal. Im Oktober 2022 leitete Jablonski das Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln. Die Geißböcke mussten sich dabei deutlich mit 2:5 geschlagen geben. Kainz musste auch da vorzeitig vom Platz. Auch bei einem weiteren Spiel unter Jablonskis Leitung stand der FC im Mittelpunkt. Im Mai 2023 empfingen die Kölner am letzten Spieltag den FC Bayern München. Die Gäste gewannen mit 2:1 und sicherten sich durch einen späten Treffer von Jamal Musiala im Fernduell mit Borussia Dortmund die deutsche Meisterschaft. Für die Münchner war es ein dramatischer Titelgewinn, für den FC eine weitere Niederlage.
Sven Jablonski gegen den 1. FC Köln: Die Bilanz vor Union Berlin
Der letzte Erfolg der Kölner unter der Leitung des Bremer Unparteiischen datiert aus dem September 2024. Damals setzte sich der FC mit 3:1 beim FC Schalke 04 durch. Das bislang letzte Spiel unter Jablonskis Leitung fand im Mai am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison statt. Gegen den 1. FC Heidenheim unterlagen die Geißböcke mit 1:3. Damit setzte sich die schwache Bilanz fort. Von 13 Partien gewann Köln lediglich zwei, spielte zweimal unentschieden und verlor neun Begegnungen. Auch bei den Strafstößen fällt die Statistik negativ aus. Sechsmal zeigte Jablonski auf den Punkt gegen den FC, dreimal erhielten die Kölner selbst einen Elfmeter zugesprochen.
Am Dienstagabend bietet sich den Geißböcken nun die Gelegenheit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Gegen Union Berlin zählt für den FC allein der Einzug ins Achtelfinale. Die Erinnerungen an das Pokalspiel gegen Kaiserslautern, das Derby in Gladbach und weitere Niederlagen unter Sven Jablonski zeigen allerdings, dass die Kölner mit dem Unparteiischen bislang nur selten gute Erfahrungen gemacht haben.
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